NRW: Gericht verbietet die Drosselung der Telekom

Das Kölner Landgericht hat es der Deutschen Telekom in einer neuen Entscheidung untersagt, die Downstream-Geschwindigkeit bei den von ihr vertriebenen Internetanschlüssen im Zusammen­hang mit Pauschaltarifen zu reduzieren. mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Bildquelle: Deutsche Telekom Deutsche Telekom, Telekom, Dsl, Drosselung Deutsche Telekom, Telekom, Dsl, Drosselung Netzpolitik.org

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Hahahahaha. Dann wirds vermutlich bald "Volumentarife" geben. So wie zu Beginn der DSL-Anschlüsse. Trotzdem: Hahahahaha
 
@reaper2k: Das wäre immerhin ehrlich dem Kunden gegenüber. Die Praxis, Volumentarife als Flatrates zu bezeichnen kotzt mich schon seit Jahren im Mobilfunk an. Ich würde es gut heißen, wenn die Gerichte die Anbieter zu mehr Ehrlichkeit zwingen würden.
 
@reaper2k: Zurück ins Jahr 1999...super Leistung Telekom!
 
@sk-m: Warum? Im Jahr 1998 hatten sie doch schon flatrates die nicht volumengedrosselt waren. Ich hatte fuer 70DM eine ISDN Flatrate am 1. Juni 1998 glaub ich
 
@-adrian-: Ja, die hatten wir auch. Schade das die dann irgendwann eingestellt wurde obwohl bei uns überhaupt kein DSL verfügbar war :(
 
@-adrian-: 79,95 DM waren das damals ;-)

p.s. ich hatte die damals,
obwohl ich nicht mal einen eigenen telefonanschluß hatte,
war aber super praktisch, weil man sich von überall auf eigene kosten ins internet einwählen konnte....
 
@-adrian-: ...das war so in etwa während der Zeit, als ein Kumpel meines Kumpels (...) bei der CHIP-Abonnenten-Hotline (Gott hab sie selig) war - und sich nahezu jeder Anrufer über die Telekom aufregte, da sie die Leistungen (DSL) monatelang nicht oder gar nicht erbrachte, aber ordentlich die monatliche Grundgebühr einkassierte. Das waren die 7kB/s-, oder auch AOL-CD-Zeiten. Ein verstaatlichtes Unternehmen ist immer kommunistisch - bedeutet: viele faule und/oder inkompetente Mitarbeiter -> wenig Leistung aber hohe Forderungen (deswegen nennt das Arbeitsamt die Existenzerhaltung ja auch 'Förderung' - und die Vermittlung an private Vermittler ebenfalls).
 
@reaper2k: wieso bald? O² hat doch jetzt damit angefangen, also macht es die telekom auch und fertig ist der salat.
 
@reaper2k: Stimmt ganz genau. Es braucht nur ein Wort geändert zu werden: "Flatrate" in z.B. pauschal "Tarif" und schon geht alles und ist alles erlaubt. Fertig.
 
@reaper2k: dann braucht es nur ein oder zwei überregionale Anbieter die nicht mitdrossel und weiterhin vollwertige Flatrates zu vernünftigen Konditionen anbieten... dann haben die ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal und können den andere richtig Kunden abjagen. Denn seien wir ehrlich, nötig ist das Drosseln nicht, es geht nur ums Geld.
 
@lufkin: Kommt drauf an, wo man ist. In meiner Gegend wird es leider zum Abend hin ziemlich langsam und ich habe gerade mal eine 2000 Leitung. Mehr liegt hier auch nicht an. Teilweise habe ich zu diesen Stoßzeiten gerade mal eine Downloadspeed von 30kb/s. Das ist so gut wie nichts entgegengesetzt der normalen Geschwindigkeit von 250 kb/s. Also haben die Drosseln ein Grundlegende Daseinsberechtigung. Denn der Sinn ist ja dahinter, dass die Leute dann weniger Surfen/downloaden und somit die Leitung freier ist und somit die Kapazität für jeden einzelnen vergrößern kann. Denn es ist, wenn die Leitung nur noch für das wirklich notwendige genutzt wird, unwahrscheinlich, dass alle zur gleichen Zeit eine Seite runterladen. Somit kann die Geschwindigkeit für denjenigen, der gerade herunterläd konzentriert werden. Dieser kann die Seite somit schneller runterladen und sich anschauen. Die anderen, haben es ja schon ihre Seite runtergeladen und lesen. Lesen braucht ja nunmal auch so seine Zeit.
Wenn aber jeder soviel runderläd, wie er wirklich kann, muss die Geschwindigkeit für jeden verkleinert werden und somit wartet dann jeder länger auf seine Seite/Datei. Erkennst du das Problem? Ich gebe dir aber recht, dass die Telekom, bzw. auch die anderen Anbieter (Bei uns ist die Telekom die stabilste Verbindung und auch die schnellste mit 2000, die anderen bieten das gar nicht an, bzw. nur mit andauernden Verbindungsabbrüchen -> hatten wir schon durch) es vollkommen falsch angehen... Gruß
 
@Forster007: das liegt bei dir aber daran, dass du an einem schlecht ausgebauten standort wohnst. bei mir ist es genau das gleiche. abends geht die verfügbare downloadrate rapide nach unten. eine drosselung würde da keine verbesserung bringen, weil es eben nur diese spitzenzeiten sind, an denen die leitung ausgelastet ist, weil mehr leute online sind, als der verteiler aushält. generell ist aber mehr als genug leitungskapazität verfügbar.
 
@Lindheimer: Nein, Kapazität ist, für die Ottonormalnutzung (Also wichtiges) genug vorhanden. Aber nicht für die Nutzung, wie es heutzutage gemacht wird (Konsum). Die Seiten an sich sind nicht besonders Leitungsfresser. Es sind die Multimediaanwendungen, wie Youtube etc. Die Drosselung bringt eben doch etwas, dass jeder was abbekommt. Beispiel: Du hast eine Leitung von 2MB/s und 5 Nutzer (Werte sind fiktiv). Wenn nun diese 5 Nutzer was im Internet machen, muss die Leitung also auf die 5 aufgeteilt werden (gehe von Gleichberechtigung aus, bzw. jeder hat das gleiche Paket), also hat jeder Nutzer eine Geschwindigkeit von 0,4MB/s. Jeder kann nun seine Arbeit in der gleichen Zeit erledigen, sofern die Arbeit gleich ist. Jeder ist hier also Gleichgestellt. Wenn es die Drosselung nicht gibt, würde der erste die 2MB/s haben und der rest guckt in die Röhre. Jetzt gehen wir ein Schritt weiter: Da die Nutzer aber nicht haargenau die Leitung zum gleichen Zeitpunkt brauchen, weil der eine vielleicht schon 2 Minuten früher angefangen hat, kann die Geschwindigkeit erstmal im vollen ausmaß an den 1 Nutzer gegeben werden. Der ist aber in den 2 Minuten schon fertig und der 2. Nutzer kann diese haben. Sollten nun aber der 3. Nutzer auch noch gleichzeitig anfangen zu laden, steht aber wenigstens 1 MB/s für jeden zur Verfügung. So kann jeder User so die beste Geschwindigkeit des gerade vorhandenen Netzes nutzen. So war es zumindest bis jetzt. Dieses ist aber mit der heutigen Nutzung meist nicht mehr machbar, weil die Leute Radio, Fernsehen etc. darüber nutzen. Dadurch kann die Geschwindigkeit für andere aber nicht mehr freigegeben werden und die Leitungen werden überlastet. Die Telekom versucht nun eben mit der ganzzeitlichen Drosselung dem entgegenzuwirken. Aber ich schrieb ja auch schon, dass dieses der falsche Weg ist. Gruß
 
@Forster007: zitat : Die Drosselung bringt eben doch etwas
falsch, das was du als konsum bezeichnest ist heutzutage ottonormalnutzung wie du es nennst. jede website hat werbung in form von multimedia immer mehr leute haben immer mehr geräte an ihren leitungen weil es normal ist.
die anbieter sollten endlich anfangen ihre anlagen ordentlich auszubauen und der nutzung anzupassen.
anstatt in grosstädten immer höhere geschwindigkeiten anzubieten sollten endlich auch die gegenden ausserhalb ordentlich versorgt werden.
ich hab hier in berlin ne 100 mbit leitung, ne 50er würde mir reichen. ich würde gerne auf 50 mbit verzichten wenn es anderen zugute kommen würde!
drosselung ist der falsche weg. flatrates verkaufen die keine sind ebenfalls das ist in meinen augen sogar betrug am kunden
 
@Bunker-Mike: Nein, das ist Konsum. Und Konsum hat noch nichts mit Nötigkeit zu tun. Die Werbung wird auch nur einmal mit runtergeladen und dann wars das. Aber auch da gibt es ja so nette Apps, wie Addblocker... ich bin sogar der Meinung, eine 2000 Leitung reicht vollkommen aus (reine Internetnutzung), nur bin ich natürlich auch einer der ersten, der es dann bei einer Netzauslastung spürt, weil hier natürlich nach Unten nicht mehr viel Spielraum ist. Selbst Youtube Videos mit 1080 P ca. 15 Minuten laufen, nach einer ca. 30 Sekündigen Bufferung, flüssig. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Dörfer ausgebaut gehören. Es gibt hier ja noch Dörfer, die gammeln mit Modemgeschwindigkeit rum.... Aber hier können sich die ganzen Anbieter ja auch drücken, wegen der Grauzone im Gesetz. Gruß
 
@Forster007: schon mal nachgefragt warum zu Stoßzeiten es zu Minderung der Leistung kommt ? Einfach Beispiel: bei dir liegt ein Internet-Knoten der 100MB/sec schafft aber die Anbieter verkaufen 200MB/sec. Eigentlich so kein Problem weil ja nie alle Online sind also die 100MB/sec reichen, aber halt nicht wenn alle da sind und 200MB/sec gebraucht werde. Ergo liegt es hier am Anbieter selber das es zu Minderung der Leistung kommt nicht der Nutzer. Die Anbieter müssten nur mal endlich die Jahre langen Gewinne die sie doch Überbuchung der Leitungen gemacht haben in den Ausbau dieser stecken dann hätte man die ganze miesere nicht. Aber die wollen lieber eine neue Villa als brauchbares und bezahlbares Internet in Deutschland.
 
@Der-Magister: Was anderes hab ich doch nicht behauptet oder? Habe ja auch behauptet, dass es der falsche Weg ist?...Gruß
 
"Weil es sich bei den betroffenen Verträgen um sogenannte "Flatrates" handelt, erwarte der Kunde beim Abschluss eines Vertrags zur Nutzung eines Internetzugangs über das Festnetz der Telekom, dass er mit dem gezahlten Festpreis keinerlei Einschränkungen zu befürchten habe, so die Richter. Dies gelte auch für die zu erwartende Geschwindigkeit des Anschlusses." Bam! Und damit wäre der Begriff "Flatrate" endlich mal genau definiert.. schön wäre es dann nur noch, wenn sich andere Gerichte dem anschliessen.
 
@Slurp: jo endlich mal ein Richter der weiß was er tut und sich auch wirklich mit der Sache aus kennt. Denke aber dann auch das es wieder Volumentarife zu den jetzigen Preisen gibt und Flatrates teuer werden.
 
@Slurp: Und zwar Europaweit. Dann braucht man den Schmarn in der EU nicht in jedem Land durchboxen
 
@Slurp: Sind die Mobilnetztarife nicht auch alle mit Flatrate fürs mobile Internet? Da kenne ich keinen Anbieter der nicht drosseln würde. Da scheint aber noch niemand klagen zu wollen...
 
@Draco2007: ich hoffe ja, dass im zuge dieses urteils die verbraucherzentralen nu endlich den arsch hoch bekommen
 
mein Anschluss schaff noch nicht einmal 384kb/s. Wird der dann schneller, wenn ich das Datenvolumen verbraucht haben?
 
@shriker: Ja die drosseln dich dann auf 2mbit hoch :D
 
Kann man das Urteil auch auf Handy Tarife anwenden ??
 
@Lon Star: Theoretisch ja, praktisch muss da aber ein eigenes Urteil her.
 
@Lon Star: Eigentlich sollte das Urteil auf alle Tarife angewendet werden in denen das Wort Flatrate vorkommt.
 
@-adrian-: Hab grad bei base nachgeschaut. Der 100 Freiminuten-Tarif heisst dort nun nicht mehr Flat 100 :o) [Vorsorge ist immer besser...]
 
@Lon Star: Nein, bei Mobilen Internet macht die Drosslung auch sinn, weil sonst die Netze zusammenbrechen würden.
 
@miranda: Da sollte man wohl nur verkaufen was man hat.. ich hab doch auch keine 2 Arbeitsvertrage mit 24 stunden pro tag bei beiden unternehmen und hoffe dass sie nur 12 stunden in anspruch nehmen.
 
@miranda: nicht wirklich. vor allem aufgrund der Tatsache dass es keine wirkliche Drosselungstechnik gibt, das drosseln ist eher ein Mehraufwand - da werden bewusst Datenpakete "fallengelassen" sodass der "user" sie nochmal nachschicken muss - beim download geht's halt in die umgekehrte Richtung, da werden Pakete ausgelassen beim Übertragung.
 
@miranda: Dann dürften sie es aber trotzdem nicht als Flatrate bezeichnen, weil´s einfach keine sind.Wer diesen Begriff verwendet, sollte sich auch daran halten. Und genau das ist der Knackpunkt.
 
@salundy: Natürlich sind es Flatrates, aber eben 64KBit/s-Flatrates und nicht 7,2Mbit/s-Flatrates. So könnte man es auch bewerben, aber das sieht natürlich sch... aus.
 
@Nunk-Junge: wenn es so schei... aussieht, sollte man vielleicht etwas dagegen tun, anstatt schön zu reden.
 
@miranda: So wie jeden Monat aufs Neue ;)
 
@miranda: Zusammenbrechen würden sie nicht, allerdings würden sie sehr langsam werden, da es ein Shared Medium ist! Genauso wie bei Kabel, da hat man in Stoßzeiten auch nicht die volle Leistung. Ist beim Telekom Festnetz nicht so und daher verstehe ich die Drosselei dort nicht, ist reine Geldmache.
Ich bin aber trotzdem froh bei der Telekom zu sein, im Moment wird ja eh noch nicht gedrosselt, außerdem kommen die 50/10 Mbit/s bei mir immer voll an! Bei Kollegen mit Kabel höre ich bei deren 100/5er Leitungen oft nur Gejammer...
 
@marcel151: Also ich habe Kabel 128000 Leitung und da kommen mehr an als die meisten DSL Leitungen von FReunden. Zu Stoßzeiten trotzdem noch mindesten 120000 Leitung und das zu viel weniger Geld als es DSL Anbieter verlangen.
 
@Spoongamer: Dann hast du wahrscheinlich Glück gehabt. ;) Die Regel ist es aber anscheinend nicht... Wohnen bei dir zufällig viele Rentner in der Gegend? :D Naja, selbst wenn es nur 60 sind sind es immer noch mehr als bei mir, cafür hab ich einen Upload von 10 Mbit/s. :P Aber ich bin und war schon immer zufrieden mit der Telekom und werde einfach mal abwarten was Vectoring so mit sich bringt...
 
@marcel151: Mein Glück das bei uns so Wenig Kabel TV nutzen haben alle Sat Anlagen auf den Dächern somit bringt die Leitung ihre volle Leistung und da kann die Telekom hier leider nicht mithalten obwohl das hier alles Neubau Gebiet ist ^^ Echt Schade
 
Ich wette um 100€, dass die Telekom es schafft in nicht mal 1 Woche einen Begriff zu erschaffen, der dem Begriff Flatrate in nichts nachsteht...HighSpeed DSL Anschluss zum Beispiel oder Fullspeed DSL Anschluss, es kommt kein Flatrate mehr vor und wird sich genau so weiter verkaufen
 
@BartVCD: Koennen sie nennen wie sie wollen. Wenn sie keine Flatrate anbieten wird der Provider gewechselt
 
@BartVCD: Drosselrates?
 
@BartVCD: premium, basic, alles schon etablierte buzzwords
 
Richtig so! Entweder Flatrate oder Volumen-Tarif aber kein Pseudo-flatrate!
 
So schön wie das auch scheint zunächst. Die Frage, was mit den "datenflats" im Mobilfunknetz ist. Die müssten demnach ja auch alle hinfällig sein. Es dürfte klar sein, dass das nicht passieren wird. Ohnehin verschiebt sich alles momentan sehr. Aufgrund von Dropbox & Co. wird der Upload immer wichtiger der momentan auch ziemlich blöd verteilt ist und kaum variabel. Im Mobilfunk würde ich lieber 1000MB mit 1 Mbit haben anstatt 100 mit 7,2 und danach Schneckentempo....Mit Flat hat das auch ncihts zu tun.... Und dennoch am Ende werden die Konzerne schon Ihr Geld verdienen....Billiger wirds glaub ich nicht mehr.
 
@bowflow: Billiger wirds nicht mehr? Die Datentarife sind so uebertrieben ueberteuert weil sie die SMS und Telefontarife ausgleichen muessen.
Ich zahl in UK 20 euro fuer 3GB, 1000 minute und unbegrenzt Text. Und ich hab nur einen "1 monat vertrag bei Tmobile". Schau dir mal die LTE tarife mit !Unbegrenzt! data hier an:

http://store.three.co.uk/view/searchTariff?deviceType=SIM_ONLY&priceplan=PAY_MONTHLY
 
@bowflow: Soweit ich weiß werden die aber auch anders vermarktet z.B. Datenflat mit 100MB Highspeed Volumen" usw. Bei DSL hingegen ist die Flatrate seit Jahren ohne drossel Standard. Wer jetzt DSL Flatrates verkauf und im kleingedruckten der AGBs eigentlich nur ein Volumen bietet, täuscht ganz klar den Kunden der was anderes erwartet.
 
@andreas2k: Dann werden sie es bald reinschreiben wie beim Mobilfunk auch. "Datenflat 50Bit/s, 60GB HighSpeed". Das Problem ist ja nicht wirklich ob sie es in die Werbung schreiben oder doch nur in die AGB, die Kunden wissen wohl inzwischen bescheid.....Das Problem ist die Drossel selbst, weil sie die ganze Entwicklung eher bremst als vorantreibt und man eben Angst haben muss, dass andere nachziehen....
 
Und wie schaut es im Mobilfunk aus? Dort tummeln sich doch diese ganzen "Flatrates".
 
Da sich das Gericht lediglich an einem Begriff stört, wird einfach umbenannt, wie es im Mobilfunkbereich schon längst geschieht: "2 MBit DatenFlat mit XXX GB HighSpeed 16 MBit"*
 
Wenn nicht auch noch die Drosselung der 3G- und 4G-Mobilverbindungen verboten werden, bringt das garnichts... mittlerweile drosseln Anbieter hier auf 32kbit/s!
 
@DARK-THREAT: nicht, dass sie überhaupt drosseln, aber auf was sie dann drosseln... das kommt schon einer abschaltung gleich. hauptsache noch so viel durchlassen, dass eine verbindung zu stande kommt und man von einer flat sprechen kann ;)
 
@Mezo: Eben. Man spricht von 100MBit/s, das diese aber in 5 Minuten nurnoch 0,032MBit/s sind, sagen sie nicht und das ist der Betrug. Sollen sie doch auf 1-2MBit/s drosseln, das würde langen. Ich bin zB von 4G abhängig, da es hier weder DSL noch Kabel gibt und werde nä Monat meinen Vetrag wohl auf 30GB/Monat auftocken müssen.
 
@DARK-THREAT: Wenn sie drosseln wollen sollen sie einen volume vertrag verkaufen und keine flatrate
 
@-adrian-: Also in meinem Fall wurde meine "LTE-Flatrate" einfach mal schnell in "RealLTE" umbenannt, ohne mich in Kenntnis zu setzen... war in diesem Frühjahr im Zusammenhang der Aktivierung der Drosselung der Fall (vorher gab es 14 Monate ja keine).
 
@-adrian-: an lte finde ich das traurige, weil es damals hieß, es wäre eine möglichkeit für leute, die kein dsl bekommen können und am ende kommt so eine sauerei dabei raus. ich finde das gar nicht fair...
 
Schade das die "Drosselung der Telekom" nicht erlaubt ist.
 
@Brassel: Warum meinst du?
 
@ox_eye: Wenn man sich meinen Kommentar mal genauer anschaut "Drosselung der Telekom" - siehe Überschrift, müsste eigentlich erkennbar sein, daß es sich um Ironie handelt. Ich habe mich auf die Überschrift dieses Artikels bezogen, nicht auf den Artikel als solches.
 
Ich wäre dafür, dass das Wort "Flatrate" nur noch benutzt werden darf, wenn es keinerlei Enschränkungen gibt, auch bei Mobilfunk-Flatrates, die ALLE keine echte Flatrates sind! Hallo Verbraucherzentrale ... leeesen ...umseeetzen ...!
 
@Lecter: Was ist denn für Dich eine echte Flatrate im Mobilfunk? (Beachte die technischen Gegebenheiten!)
 
@Nunk-Junge: Erklär mir bitte Deine Logik. Was für Gegebenheiten und warum hängt es mit dem Begriff Flatrate zusammen?
 
@Yepyep: Weils eine ist! Nur weil deine/ eure Geduld nicht reicht, um auf die Seite zu warten, bleibt es eine Flaterate!
 
@DJ-Coupe: falsche antwort? Oder soll ich mir jetzt daraus irgendetwas basteln?
 
@Nunk-Junge: technische Gegebenheiten müssen den Kunden nicht interessieren. Er kauft ein Produkt und dieses soll funktionieren, das "wie" ist ein Problem des Herstellers bzw. in dem Fall des Betreibers.
 
@Link: lol, you made my day. Technische Machbarkeit muss den Kunden nicht interessieren. Toll! Dann möchte ich ein 1-Liter-Auto mit 1000 PS.
 
@Nunk-Junge: Nein, technische Machbarkeit muss in der Tat den Kunden nicht interessieren. Wenn etwas nicht machbar ist, dann soll man es auch nicht verkaufen bzw. als etwas anpreisen, was es eigentlich nicht ist. Das von dir genannte Auto wird ja auch nicht angeboten, also kein Problem. Und wenn du schon ein Auto-Beispiel haben willst, dann bitte hier ein vergleichbares: ein Rennwagen (oder eben ne kleine Diesel-Lok) mit 7200PS, dessen volle Leistung nur wenige Minuten im Monat abrufbar ist, anschließend regelt der Motor automatisch auf 0,064PS runter (das mit dem Runterregeln natürlich nur im Kleingedruckten).
 
@Link: Nachdem was Lecter geschrieben hat, vermutete ich, dass er mit einer ECHTEN Flatrate im Mobilfunk meint, dass er einen garantierten Durchsatz ohne Drosselung haben will. Nur das ist technisch unmöglich, also gar nicht machbar. Leider hat er sich ja nicht mehr geäußert.
 
@Nunk-Junge: selbstverständlich ist das möglich, wenn man nicht 1000 mal mehr verkauft, als eigenlich verfügbar. Im übrigen wird bei einer echten Flatrate nichts garantiert, nur nicht absichtlich auf eine Geschwindigkeit gedrosselt, die letztendlich einer Abschaltung gleich kommt. Gleiches Problem besonders bei Kabelnetzen, KD muss dann auch stellenweise drosseln, weil sie scheinbar noch nicht verstanden haben, wie viele Nutzer eine bestimmte Infrastruktur aushält.
 
@Link: Mobilfunk ist ein gesharetes Medium. Daher ist ein Durchsatz stets durch die Anzahl gleichzeitigen Nutzer beeinflusst. Also: NEIN, man kann im Mobilfunk keinen Durchsatz garantieren! Sonst müssten alle User getrennte Frequenzbänder nutzen.
 
@Nunk-Junge: hab ich irgendwo was vom Garantieren gesagt? Nö. Garantiert wird auch bei Kabelverbindungen nichts, außer bei entsprechenden Verträgen für Unternehmen.
 
Und was ist jetzt mit anderen Anbietern wie Alice/O2, Kabel Deutschland etc.?
 
Oh, habe aber schon gekündigt, bin zu einem anderen gegangen.
Nach meiner Ansicht hätte man erstmal die Verantwortlichen, die das gemacht haben aus der Firma entfernen sollen. Den Manager hätte ich ohne Abfindung und eine Schadensersatzklage rein gedrückt, falls die Firma Schaden genommen hat.
 
Schön, schön. Trotzdem wundere ich mich, dass bei mir ausgerechnet beim Schauen von Mediathek Beiträgen oft die Verbindung abbricht, ansonsten aber ewig online bleibt. So kann man auch drosseln.
 
Die beste Nachricht hier vom ganzen Jahr, endlich :) JUhu
 
lol jetzt doch wieder auf 384? Dachte nur auf 2000?
 
Die sollen einfach sämtliche "Geheimdiesnste" aus dem Netz verbannen!!
Dann steht wieder mehr als genug bandbreite zur Verfügung ^^
 
früher war das mal so, dass flatrate sich auf den preis bezog... gleicher preis, egal wie oft man surft und mit welcher geschwindigkeit... der preis bleibt monatlich gleich.... so seh ich das heute auch noch, aber egal ...
 
Da gibt es eine Sache die mich extrem Aufregt: Wieso ist es möglich alleine durch Umformulierung eines Vertrages einen an sich illegalen Sachverhalt alleine durch eben diese Umformulierung zu legalisieren? Wieso versteckt sich die Justiz hinter Juristensprache, um einen an sich simplen Sachverhalt völlig anders darzustellen? Denn egal wie man es formuliert, die Drosselung bleibt eine Drosselung. Alleine das die Möglichkeit besteht, durch ändern der Formulierungen in einem illegalen Vertrag ihn trotz gleichbleibenden Sachverhaltes zu legalisieren, regt mich extrem Auf.... und sicher nicht nur mich...
 
@Speggn: meines Erachtens dürfen Sie deinen bestehenden Vertrag aber nicht so gravierend abändern weil sie damit rechtlich nicht durchkommen würden. Wenn ich jetzt einen Flat Tarif habe kann es 1. Nur zu einer Kündigung seitens der Telekom kommen oder 2. Sie probieren dir etwas wie Entertain oder eine höhere Geschwindigkeit zu verkaufen und dadurch einen "Neuvertrag" mit dir ab zu schließen inkl. der geänderten AGB´s. So sehe ich die ganze Sache. Eine Umformulierung der bestehenden Verträge von einer Internetflat in Volumentarif ist so für Bestandskunden nicht rechtens. Auch bei einer übergehenden Vertragsverlängerung nach Ablauf der 24 Monaten für weitere 12 Monate dürfen die AgB´s nicht so gravierend geändert werden. Bei Neuverträgen ist es leider juristische gesehen erlaubt.
 
@lurchie: AGB dürfen ohne Zustimmung des Kunden nicht nur "nicht so gravierend" sondern gar nicht geändert werden. Jedes Mal wenn auch nur ein Wort geändert wird, muss der Kunde darüber informiert werden und bekommt ein Sonderkündigungsrecht, falls er mit den neuen Regeln nicht einverstanden ist.
 
@Speggn: so wie ich das Urteil verstehe, geht es dem Gericht nur darum, dass bisher Flatrates ohne Drosselung waren und wenn die Telekom die Drosselung jetzt im Kleingedrucktem verstekt und das Ganze weiter als Flatrate verkaufen will, dann ist das mehr oder weniger ein Betrugsversuch. Volumenbasierte Tarife werden durch dieses Urteil nicht verboten, nur müssen sie eben als solche kentlich gemacht werden. Damit ist die Überschrifft Blödsinn und auch der erste Ansatz falsch, da nicht alle Pauschaltarife betroffen sind, sondern nur die, die als "Flatrate" verkauft werden.
 
da habe ich doch was

http://i-need-a-drink.de/1586/wilhelm-tel-startet-drosselkom-offensive/
 
D.h. ja im Endeffekt wenn ich einen Flat Tarif bei der Telekom besitze zum jetzigen Zeitpunkt dürfen sie auch nicht nachträglich diesen in einen Volumentarif abändern oder die Klauseln im Vertrag so ändern das daraus ein Volumentarif wird. Sie müssten mir also meinen Vertrag kündigen. Sofern ich meiner Seits also keine Änderungen am Vertrag vornehme und sich dadurch die AGB´s ändern da es ein "Neuvertrag" ist (z.B. Entertain dazu buchen, höhere Bandbreite etc pp) habe ich nichts zu befürchten (wobei ich kenne ja die Telekom, probieren wird sie es trotzdem)...
 
@lurchie: Och das machen die schon, wenn's denen paßt. Dein Vertrag läuft nämlich immer nur 2 Jahre, wenn der verlängert werden soll, können die ganz legal die Bedingungen anpassen.
 
@starship: nein, können Sie nicht wie oben im Urteil steht. Sie können bei einer fließenden Verlängerung des Vertrages nach den ersten 24 Monaten bzw 12 ab dem 3ten Jahr nicht deinen Flatrate Tarif in einen Volumentarif abändern. Gewisse Änderungen bzw Anpassungen der AGB´s sind zwar erlaubt, auch während des laufenden Vertrages, müssen dem Kunden aber mit einem Hinweis zugesandt werden inkl. einer Frist zur Sonderkündigung wenn du nicht damit einverstanden bist. Diese spezielle Änderung (Flat zu Volumen) würde allerdings ja einen kompletten Neuvertrag aus dem bestehenden machen da grundlegende zugesprochene Bedingungen des zu Vertragsbeginn unterschriebenen Vertrages gestrichen bzw geändert werden. Das ist keine reine AGB Anpassung mehr
 
@starship: natürlich können sie das, er muss ja dann nicht verlängern, wenn die neuen Bedingungen nicht zusagen.
 
@Link: nein können sie nicht^^ eine Änderung der Grundlegenden Bedingungen eines bestehenden Vertrages (von Flat auf Volumen) sind keine reinen Änderungen der AGB´s. Eine Änderung der AGB´s wäre z.B. der Zeitraum in dem eine Kündigung eingehen muss. Das ändern von einer Flat in einen Volumentarif wäre für mich keine AGB Änderungen da der Hauptbestandteil des damals zu Stande gekommenen Vertrages geändert würde und dies rein rechtlich eigentlich nicht möglich ist. Müsste mal meinen Anwalt fragen^^
 
@lurchie: das können sie bei der Verlängerung bzw. sie verlängern einfach den alten Vertrag nicht mehr, sondern bieten dir einen neuen an. Den kannst du unterschreiben oder eben auch nicht.
 
ich weiß nicht, warum sich alle darüber so aufregen, die Begrenzung war so dermaßen hoch ausgelegt, dass auch ein sehr viel surfer, sehr viel downloaden muss, um da hin zu kommen. Und wer solche Daten tatsächlich erreicht, der kann auch ein paar euros mehr bezahlen, find ich. Die Bandbreitenauslastung darf nicht auf die paar einzelnen Pappnasen zulasten gehen, die 24h + die nacht am tag an der "allyoucanillegaldownload-krake" hängen. einigen hier scheint wohl auch nicht klar zu sein, dass die Unterhaltung eines derartigen netzes Millionen jeden Monat kostet.
 
@notme: Du solltest dich mal informieren, von welchem Geld das Telefonnetz aufgebaut worden ist !

Zum anderen zahlen Telekom Kunden im Monat ca. 15 Euro und mehr.

Daher kann man mehr Qualität, Service und besonders drosselfreie Leitungen erwarten !
 
@notme: es wurde doch schon oft genung darauf eingegangen, dass ein "Power-User" lediglich Mehrkosten im einstelligen Cent-bereich verursacht, das wurde von mehreren Stellen bestätigt. Nur die Telekom ist da anderer Ansicht.
 
@notme: Begrenzung hoch ausgelegt??? Wenn Du Videos zum Beispiel über Amazon (Lovefilm) schaust, dann hättest Du noch ca. 4 HD-Filme schauen können - pro Monat, nicht pro Tag. Das nennst Du viel?
 
@notme: Ich habe im Monat über 300GB Traffic. Ich lade nix runter, das kommt davon das Ich ein PC, Smartphone habe. Meine Schwester ebenfalls. TV läuft auch über Internet bei uns.
Schaue oft YouTube und streame gerne Musik.

Du bist hier die Pappnase.
 
Gilt das Urteil dann auch für andere Anbieter? z.B. KD, die es ja auch in den AGB stehen haben?
 
@slashi: würd ich auch gerne wissen. aber rein theoretisch sollte das urteil wenn es rechtskräftig ist auch auf andere anbieter angewendet werden können. hoffe ich zumindest.
 
@slashi: Nein, es gilt nicht für andere Anbieter, sondern nur für den Einzelfall. Es ist auch nur das Urteil eines kleinen Landgerichts. Die Aussagekraft davon ist recht gering. Viele Urteile dieser Instanzen werden später wieder kassiert. Grundsatzurteile gibt es in Deutschland nicht, da wir ein kodifiziertes Recht haben. Und wenn, dann würden solche Entscheidungen von den obersten Gerichten entschieden, das wäre aber zwei Instanzen höher. Aber das Urteil ist zumindest ein Anfangserfolg und man kann hoffen, das andere Gerichte diese Entscheidung übernehmen. Also hoffen wir, dass KD auch eins auf die Nase bekommt.
 
Es war nur ein "LG", wir sollten abwarten was die Telekom nun macht. Logisch wäre eine höhere Instanz. @slashi Die AGB bei anderen Providern dürfte davon nicht betroffen sein, es ging ja hierbei nicht zwingend um die 75 GB, sondern um die anschließende Drosselung auf Steinzeitniveau! Kein anderer Provider hatte das bisher als Klausel in seinen Verträgen verankert, respektive wollte das so in der Zukunft umsetzen.
 
@Echnaton: naja, kabel deutschland behält sich laut agbs vor, die geschwindigkeit auf 100kbit zu senken - da wäre die telekom sogar 3mal so schnell ;)) und die haben es schon seit 2012 in den agbs...
 
Dan sollte diese Urteil auch auf die Anschlüsse grundsätzlich übertragen werden!!
So das die Anbieter nicht mehr darauf verweisen können das in Ihren Beschreibungen von z.B. einer 16.000 Leitung steht " bis zu " denn mit diesem Hinweis ist angegeben das die leitung auch nur 1kBit/s haben kann. Und jederzeit schwanken kann wie es dem Anbieter gerade gefällt. Obwohl der Endpreis nicht Schwankt !
Jetzt muss diese Urteil nur noch erweitert werden und jeder kunde kann dann endlich sein zuviel gezahlets Geld zurück verlangen oder nur für das Bezahlen was Ihm der Anbieter zur Verfühgung stellt !
Bravo an die Richter !
Endlich ist Recht mal Recht
 
Ich kann aber auch die Provider etwas verstehen. Denn die haben ein Kontingent an Bytes, die sie den Kunden zur Verfügung stellen. Denn die Anzahl der Bytes macht den Preis aus, und nicht die Geschwindigkeit. Nun haben sie ja die Quall der Wahl: angenommen man hat pro Kunde 1TB an Daten pro Monat zur Verfügung. Würde bedeuten: eigentlich müsste man nun dem Kunden an die 3.3MBit/s geben. Dann kann der Provider garantieren, dass das Kontingent ausreicht, und zwar egal, wie lange der Kunde sein Anschluss in dem Monat tatsächlich nutzt. Jetzt ist es aber so, dass man dem Kunden auch zumuten kann seinen Anschluss nicht 24/7 unter Last zu halten. Und das ist auch die Realität (zumindest bei Großteil der Kunden). Außerdem steht der Kunde als Kaufgrund eher auf die Geschwindigkeit und Schreckt vor Datenvolumen eher ab. Beides zusammen lässt also, gemittelt über alle Kunden (die Poweruser und die "normalos") ausrechnen, dass der Provider durchaus auch mehr Speed zur Verfügung stellen kann und man trotzdem mit dem Kontingent auskommt. Will man jedoch noch schnellere Anschlüsse haben, geht die Rechnung nicht mehr auf. Und was bleibt da über? Klar, als Kunde regt man sich auf. Aber man vergisst schnell, dass in der Wirklichkeit das Internet nach Datenvolumen bezahlt wird. Nur das will der Kunde nicht (Stampf mit Bein auf Boden...). Ich bin kein Provider und gehöre auch zu keinem. Aber ich sehe über den Kunden-Tellerrand und denke nicht, dass alles so einfach ist, wie sich der Kunde vorstellt. Das einzige, was halt stört ist, dass die Flatrates nicht als Halbflatrates ausgeschildert sind. Eine echte Flatrate mit entsprechender Geschwindigkeit kostet nun mal mehr, als die meisten gewillt sind zu bezahlen. Und da ändert auch kein Gericht nix dran. - Die Provider sollten eher umdenken und Volumentarife wieder einführen (diese auch nicht Flatrates nennen), die aber großzügig sind. z.B. 1TB/Monat bei 100mbit für 40€ wäre durchaus gut. Und die Poweruser hätten die Möglichkeit auch 2TB und mehr zu buchen, entsprechend mit höherem Preis. Dann würde man den Preis nicht auf alle Kunden verteilen wie jetzt und so die Poweruser subventionieren. Jeder sollte am Ende seine Bytes selbst bezahlen. Das wäre für fast ALLE billiger als jetzt, für Poweruser jedoch teuerer (und dennen weine ich nicht nach...).
 
@NewsLeser: gegen solche Tarife hätte im Prinzip keiner was einzuwenden, nur werden die Kosten von den Providern für das zusätzliche Volumen nicht einfach an den Kunden weitergereicht, meinetwegen auch mit 100% Aufschlag, sondern da werden Preise verlangt, die nichts mehr mit den eigentlichen Kosten zu tun haben. Es wurde doch als die Telekom die Drossel angekündigt hat oft genug auch von z.B. Backbone-Betreibern bestätigt, welchen Kostenunterschied es zwischen einem "normalen" User, also einem, der mit den von der Telekom vorgesehenen 75GB auskommt und einem Power-User, der ein vielfaches davon braucht: es sind einstellige Cent-Beträge. Es ist also davon auszugehen, dass die Telekom, insbesondere bei deren Preisen, an beiden ganz gut verdient, nur an dem Power-User eben paar Cent weniger. Damit ist auch klar, dass die Power-User von niemandem subventioniert werden, nur der Gewinn, den die Telekom mit ihnen erwirtschaftet ist halt etwas geringer. Die Behauptung der Telekom ist also Blödsinn, das bestätigen auch deren Überschüsse, die dann an Aktionäre ausgezahlt werden und gleich danach wird gemeckert, dass kein Geld für das Netz da ist.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles