Project Ara: Motorola plant modulare Smartphones

Beim Moto X hat der mittlerweile zu Google gehörende US-Hersteller Motorola erstmals diverse Farbvariations-Möglichkeiten ausprobiert, nun geht man einen (großen) Schritt weiter und möchte ein modular aufgebautes Smartphone. mehr... Motorola, Motorola Mobility, Modulares Handy, Project Ara Bildquelle: Motorola Motorola, Motorola Mobility, Modulares Handy, Project Ara Motorola, Motorola Mobility, Modulares Handy, Project Ara Motorola

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Klingt gut. Wäre dann bei mir: alles muss den großen Akku weichen und wird auf stromsparend optimiert (kleineres Display, kleinerer Prozessor).
 
@zivilist: Schönes Konzept aber im Schnitt wechselt man ja jedes Jahr sein Handy. Weiß nicht ob da ein modulares System der Killer wird.
 
@cell85: Jedes Jahr ?
 
@cell85: Derzeit wechsle ich alle drei Jahre mein Handy. Mit so was würde ich wohl einfach jedes Jahr ein, zwei Module updaten. Ein Beispiel: eigentlich bin ich mit meinem derzeitigen Handy für die nächsten Jahre zufrieden, allerdings ist es noch nicht LTE-tauglich. Wenn ich LTE will muss ich mein ganzes Handy wechseln obwohl ich sonst voll zufrieden damit bin - mit Ara würde ich nur das Modul tauschen.
 
@cell85: ...wohl eher Smartphone denn Handy. Allerdings nutze ich persnlich immer noch mein mittlerweile 8 Jahre altes Handy - denn weder geschäftlich noch privat hat man bis jetzt wirklich einen Vorteil mit dem Smartphone - man macht durch den Kauf des Smartphones und teure Verträge wohl eher Miese, verliert Zeit (mit der Suche nach dem "Neuesten"...und gefährdet den durch sein Smartzombietum den Strassenverkehr.
 
@nsasucks: ich hab geschäftlich vielevorteile. ich kann termine fuer allle mitarbeiter und mich planen, ich kann alles live synchronisiere. ich kann emails lesen, schreiben, ich kann unterwegs adressen rausfinden, hotel, fluege buchen, fotos machen und und. allnetflat sms flat 2gb flat finde ich ist fuer 34euronen keine miesmache. ich gewinne njr zeit. werbraucht schon immer das neuste handy. ich hab nu in 5 jahren 1mal gewechselt. handy am steuer zu bedienen ist ja auch verhoten.
 
@cell85: Mein Handy habe ich bestimmt schon vier, fünf Jahre.
 
das konzept klingt grossartig. wenn es in der praxis dann keine grossen nachteile gibt. könnte ja durch die modulare bauweise recht klobig werden?
 
@Matico: Richtig. Jede Komponente braucht ein einzelnes Gehäuse, anstatt dass man alles möglichst kompakt zusammenpackt.
 
@Kirill: handy fällt runter und alle Module lösen sich ^^ Idee find ich super.... wird aber nie in den Handel kommen.. da ja die Hersteller weniger zu reparieren hätte...
 
@Matico: ...mir persönlich sind die meisten Smartphones eh viel zu klein.
 
klingt wirklich mal interessant. vor allem dass eine community mit dabei ist ist lobenswert. allerdings stelle ich mir die frage, wie das mit der Software Umsetzung funktionieren soll. viele hardwarevarianten bedeutet für einen Programmierer wesentlich mehr arbeit.
 
@tomyw: Ja und wo ist das Problem.
 
@Menschenhasser: überhaupt kein Problem. es ist doch aber richtig, dass ein Programmierer es einfacher hat ein Programm oder eine app für ein System zu schreiben wo die Hardware immer gleich ist.
 
@tomyw: Ja und wo findest du das? Gibt es ja nicht mal bei Android Systemen.
 
@Menschenhasser: Findest du bei Apple. Außerdem auf Spielekonsolen.
 
@tomyw: Windows hat das auch geschafft. Android, ich vermute mal das wird darauf laufen, muss dann auch irgendwie damit zurecht kommen :P
 
Bis heute kann ich nicht verstehen, warum ich immer wieder ein neus Handy kaufen muss, nur um z.B. eine schnellere CPU, mehr internen Speicher , andreres Display oder was anderese haben möchte. Nichts läßt sich einfach "upgraden"
 
@brasil2: Weil die Hersteller der Hardware so weniger verdienen würden ;)
 
@brasil2: Genau DAS ist die Idee hinter Phoneblocks.
Das Konzept war auf Kickstarter recht erfolgreich, um so mehr finde ich es gut, dass diese Entwickler nun zu Google(Motorola) gehen.
Das Beste an der Sache ist eig, dass der "Hardwareschrott" weniger wird.
 
@brasil2: Das problem ist, dass mit jedem neuen Phone wieder neue Designs vorgestellt werden. Da ist nicht das Phone selbst das Problem sondern die Hardware die drin steckt. Es ist im Phone alles so klein und eng dass da eben kein Spielraum ist wie am PC.
Du hast die gleichen Probleme doch auch in Tablets und Ultrabooks.
hier geklebt da geklebt..hier noch mal was dort hingeschoben.
Wie willst denn ne neue Camera Einheit in nen Smartphone knallen ohne irgendwas anderes umbasteln zu muessen - geht nicht .. richtig
 
@-adrian-: klar geht das. nennt sich bus sysrem
 
@xxxFrostxxx: Jetzt erklaer mir mal wie ich die selben Specs eines smartphones in dem Kein platz ist mit einem doppelt so grossem Akku und eine doppelt so starke Cam reinbekomme
 
@-adrian-: wieso muss diese denn gleich größer werden ?
 
Wenn das in einem Jahr verfügbar ist, und auch gut funktioniert, ist das mein neues.
 
Bei Dave Hakkens hier ein link http://www.davehakkens.nl/work_phonebloks.html haben die sich das abgeschaut war vor ein paar Wochen in den News glaube ich
 
@Quasyboy: Dachte ich mir auch direkt... das Teil ging vor Wochen bei Facebook rum... war ja klar, das irgendein "Riese" nun darauf abfährt.. hoffentlich hat er sich das patentieren lassen und kann nun absahnen.
 
@citrix no.4: Text lesen, bevor man was Blödes von sich gibt. Zitat von oben: "Motorola, das sich bei diesen Konzept mit Phonebloks, wo man eine ganz ähnliche Idee hatte, zusammengetan hat, (...)"
 
Phonebloks :D

http://youtu.be/oDAw7vW7H0c
 
@Mylay: Heute ists soweit. 29.10.2013... Ist diese News ein Zufall?
 
das konzpet in der form ist zwar nichts für mich, aber die richtung ist gut. nur weil es einen neuen prozessor oder eine neue kamera gibt muss man ja nicht jedes mal das ganze gerät austauschen.
 
Das ist ja von phoneblocks bekannt und die Idee hört sich gut an. Was ich mich aber nur schwer vorstellen kann, ist eine gute Leistung: Damit das funktioniert, muss ich ein flexibles 'Motherboard' haben, damit ich die Teile auch flexibel anbringen kann. Damit muss aber auch gewährleistet sein, dass alle Komponenten miteinander kommunizieren können ... und diese Kommunikationswege können nicht optimiert sein. Und damit wird es vermutlich für viele Anwendungen eher mäh sein, als sinnvoll.
 
@JoePhi: Beim Desktop funktioniert es doch auch super.
 
@shriker: ja, beim Desktop gibt es ein Board, bei dem die Lokation des Speichers, der CPU und der Zusatzelemente sowohl in Ihrer Anzahl, als auch - und das besonders - in ihrer Position festgelegt ist, so dass die Datenwege optimiert sind. Das System hier ist anders aufgebaut: Das Motherboard hat hunderte Löcher und die Module kleine Anschlusspins. Damit das wirklich modular ist, muss ich also besonders flexibel sein - sowohl in der möglichen Anzahl, als auch der Position der Module. Da ist nix optimiert. Und genau das stelle ich mir als großes Problem vor.
 
@JoePhi: so wie ich das hier sehe (anders als bei Phoneblocks) hat alles seinen festen Platz.
 
@shriker: nope. Glaube ich nicht, da ich bei einem starren System die Flexibilität verliere. Wenn z.B. ein Akkumodul an genau einem Platz sitzen muss und eine genau definierte Größe haben muss, dann habe ich nicht viel Auswahl. Damit das funktioniert brauche ich maximale Flexibilität. Oder ich baue x Varianten und lasse die Leute aussuchen ... aber das wäre wieder albern.
 
@JoePhi: Warum sollte das Probleme geben?
Wenn die Komponenten miteinander harmonisieren ist es doch egal, ob der CPU nun von den möglichen 2Ghz nur 1,9 oder 1,88 GHZ bringt. Ich persönlich bin von dem System echt sehr an getan und freue mich auf die ersten Prototypen.
 
@sunrunner: Es geht nicht um die Prozessorleistung. Es geht um Latenz in der Kommunikation verschiedener Bauteile. Und das merkt man durch nicht-flüssiges-arbeiten, wenn es nicht optimiert ist. Mich persönlich nervt nichts mehr, als Ruckler. Und das ist eben die Schwachstelle dieses Systems. Vielleicht ist das ein neuartiger Ansatz, wenn ich dem Kunden aber Flexibilität geben möchte, dann ist die nicht-optimierte Kommunikation der Bauteile untereinander der trade-in. Vielleicht klappt es dennoch ... aber ich kann es mir nicht so vorstellen, dass es vom handling mit optimiert gebauten, aber starren Systemen mithalten kann. Und wenn man diese Entscheidung treffen muss, dann würde ich mich vermutlich gegen die Ruckler entscheiden.
 
@JoePhi: Ach so, okay. Dann hatte ich das Falsch verstanden, sorry. :)
Ich denke, dieses System is eher für Leute wie mich.
Mein "Smartphone" muss 3 Dinge können: Telefonieren, WLan, Mobile Web.
Ich brauche also keine Top Grafik oder sonst was.
Meine Teile sind daher sehr einfach: MB,Screen, Akku (sehr groß) und die 3 Module. ^^
 
@shriker: Beim Desktop funktioniert es eben auch nicht wirklich. Wenn eine neue CPU-Generation kommt muss man meist alles andere mit tauschen: Mainboard, RAM, Grafik usw.. Mein Rechner war z.B. 5 Jahre alt und ich konnte fast nichts mehr weiterverwenden.
 
@dodnet: PCI-E ist nun schon seit mindestens 7 Jahren Standard. DDR3-RAM wurde 2007 vorgestellt, wurde aber erst so gegen 2009 bis Anfang 2010 Standard. CPU und Mainboard sind ne andere Geschichte, da hier ein Generationswechsel oftmals auch mit einem Schnittstellenwechsel einherging. Allerdings gab es und gibt es auch durchaus innerhalb einer Sockelfamilie verschiedene CPU-Weiterentwicklungen, so dass man den Sockel nicht zwingend wechseln musste. Oftmals reichte ein BIOS-Update aus. Das "Problem" beim Aufrüsten ist eher, dass man meistens eben mehrere Komponenten aufrüstet um nicht wieder das Gefühl zu haben, dass einige Teile immer noch "veraltet" sind, oder das man eben für seine Anforderungen die Relation wahren möchte (was nutzt einem Zocker z.B. eine i7-CPU wenn er noch ne 6 Jahre alte Grafikkarte hat die dann nicht aufgerüstet wird?).
 
@RebelSoldier: Und genau dieses Problem wird es mit den Smartphones auch geben. Da reicht dann nicht die CPU tauschen, wenn RAM und SD-Karte nur eine Kröten-Geschwindigkeit liefern.
 
Ein Teil bald in jedem 7 Ü-Ei :-)
 
Die Idee klingt gut, aber ich zweifle an der Umsetzbarkeit und dem Nutzen. Selbst bei PCs, die eigentlich modular aufgebaut sind, kann man alle paar Jahre fast das komplette System wegschmeissen: CPU neu, Mainboard neu, RAM neu, Netzteil neu, HD neu, Grafikkarte neu. Letztlich kauft man eh nen komplett neuen Rechner. Wieso sollte das bei Smartphones auf einmal besser funktionieren...
 
@dodnet: Der Nutzen liegt auf der Hand: Wenn ich heute Top-Hardware haben möchte (warum auch immer) komme ich derzeit nicht an den Riesen-Smartphones mit >5" Bildschirmdiagonale vorbei. Bei einem modularen Smartphone könnte ich mir die einzelnen Komponenten selbst zusammenstellen, so wie ich es gerade brauche. Da muss ich nicht zwingend ein Riesen-Display und eine 3 GHz-16-Kern-Stromfresser-CPU dazu kaufen, wenn ich nur eine gute Kamera möchte - das mal so als überspitztes Beispiel.
 
@RebelSoldier: Ok, das stimmt. Ich kann mit diese Riesen-Smartphone-Kloppern nichts anfangen und muss zwangsweise mit Einschränkungen leben.
 
evtl. für motorola neu aber insgesamt nicht mehr. vor 1-2 jahren hatte schon ein hersteller sowas auf den markt geworfen. kam nicht besonders gut an. wieso machen die es nicht wie DELL. man stellt es online zusammen und bekommt es dann zugeschickt.
 
Da wäre mir ein Smartphone-Konfigurator lieber. So dass am Ende noch ein gut aussehendes Smartphone herauskommt und nicht so ein Puzzle. Wäre in der Produktion vlt bisschen teurer, aber sicherlich genauso machbar. Ist bei Computern ja genauso.
 
E- inkl display, wlan, akku und natürlich muss man telefonieren können. so würde ich mir mein "smartphone" konzipieren
 
Ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Die Anforderungen an ein Smartphone sind sehr uniform, völlig anders als bei Desktop-PCs. Zumal eine Hauptanforderung, wenn nicht DIE Hauptanforderung an ein Smartphone dessen besondere Kompaktheit ist. Ich weiß nicht ob es sich wirklich lohnt diese zu kompromittieren, damit ein paar Geeks das Gefühl haben dürfen irgendeine kluge Entscheidung selbst getroffen zu haben (Ich schätze das dürfte auch die Zielgruppe sein). Aktuelle Smartphones mit gewohntem Formfaktor sind ohnehin schon eine Herausforderung in der Fertigung, ich bezweifle, dass man ein modulares System hinkriegt, ohne dass der Formfaktor völlig inakzeptabel ist.
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