IT-Fachkräftemangel führt nicht zu mehr Gehalt

Die IT-Branche beklagt zwar immer wieder einen angeblichen Mangel an Fachkräften, die Unternehmen sind aber kaum bereit, Experten mit finanziellen Anreizen unter ihr Dach zu locken. mehr... Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de

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@BufferOverflow: Die IT-Firmen machen diese großen Gewinne weil sie eben am Personal sparen. Das ist das Problem. Wo kommen wir denn hin Wenn ein Manager sich nur alle 6 Monate ein Maybach leisten kann anstatt alle 3 Monate.
 
@Sapo: Vieles wird auch in Indien gemacht. Dort sind Programmierer sehr billig.
 
@Axel10: Und meiner einzigen Erfahrung nach, jeden Cent wert ^^
 
@Draco2007: Kommt drauf an wo, bei den falschen kannst du auch eine beachtliche Menge Geld versenken und das soll schon so einigen passiert sein.
 
@Draco2007: Da hast Du ja einen großen Erfahrungsschatz. Oder besser gesagt: Glück gehabt. Wobei ich selber eingestehe: Hörensagen, also eine Erfahrung weniger als Du. So just flaming and maybe kidding.
 
@Draco2007: Jeder Cent in Indische Programmierer ist zumindest humoristisch gut angelegt.. Die haben bei uns den Servicedesk übernommen was dazu führt das jede Servieanfrage weitergeleitet wird und wir dann doch wieder den ganzen Kram machen müssen. das hätte man auch automatisieren können..
 
das macht es zum Teufelskreis^^
 
@AM3D: Den kann man durchbrechen, indem man allen die sich unter Wert verkaufen die Staatsbürgerschaft aberkennt!
 
"So liegen die Gehälter in Metropolen wie München oder Frankfurt am Main bis zu 15 Prozent über dem Bundesdurchschnitt" - und die Mieten und sonstigen Ausgaben liegen dort vermutlich noch höher.
 
@dodnet: Das betrifft aber nicht nur IT-Leute sondern alle Arbeitnehmer in allen Bereichen wie Friseure, Bäcker, Maurer, Lehrer, Angestellte im Öffentl. Dienst, Feuerwehr, Verkäuferinnen, Krankenschwestern/Pfleger usw. usw.!
 
@dodnet: Interessanter Aspekt, ich habe eine Doku über ein IT Unternehmen gesehen, was sich deshalb in Ostdeutschland niedergelassen hat. Leider habe ich den Namen vergessen. Dieses Unternehmen schien mir sehr viel für seine Arbeiter zu machen. Da ein Fachkräftemangel offensichtlich ist, wollte dieses Unternehmen sehr viel dafür tun, damit sich neue Fachkräfte für dieses Unternehmen entscheiden. Es gibt wohl auch einige positive Beispiele.
 
@BufferOverflow: die haben dann eher das Problem, dass die entsprechenden Fachkräfte normalerweise auch nicht in die Pampa ziehen wollen. Wer einen Job in Hamburg oder München wechseln will, kann das oft ohne Wohnsitzwechsel machen. Wer sich irgendwo im hintersten Osten niederlässt und dann einen IT Job verliert, muss umziehen.
 
Es ist mir damals schwer gefallen aber ich habe das auch so gemacht, heute bin ich froh das noch so viel in der Lohntüte übrig bleibt, die Wohnungspreise bei mir sind extrem günstig, für 380€ warm bekommt hier schon eine 80qm Wohnung. Wenn ich das noch so mit Hamburg vergleiche, dann fällt alleine schon bei diesem Faktor die Entscheidung ob beide arbeiten gehen oder ob einer Zuhause bleiben kann und die Kinder aufzieht.
 
@BufferOverflow: ja, aber wenn halt der Job in der Pampa mal wackelt, gibts dort nichts Gleichwertiges.
 
@BufferOverflow: Das ist wirklich günstig. In der Landeshauptstadt Thüringens kannst du da locker nochmal 420€ drauf legen und du hast eine günstige Wohnung erwischt. Die Mieten hier belaufen sich auf 10€/m² bis 15€/m² warm, also ca. 8€/m² bis 13€/m² kalt, wobei die Gehälter auf "Ostniveau" liegen.
@der_ingo: Soso, Osten = Pampa... "manche Leute haben ihre Bildung aus der Bild" (Zitat: Die Ärzte)
 
@dodnet: lol ja ja die Mieten und die anderen Kosten. Erzähl nicht. Das wird von den meisten Arbeitgebern einfach nur noch schamlos ausgenutzt, also der Osten halt! Wenn man dann kommt und meint man wolle genauso viel wie n westdeutscher kann man gleich die Tür suchen und es wird sich der nächste dumme gesucht! So siehts leider aus!
 
@legalxpuser: Er hat doch nur geschrieben das dort die Gehälter höher sind weil einfach die Kosten höher sind.
 
@legalxpuser: Dass die Gehälter im Osten zum Teil weit unter denen im Westen liegen, ist leider immer noch harte Realität. Und das obwohl in einigen Regionen die Lebenserhaltungskosten auch auf Niveau des Westens liegen. Und ich komme selbst aus dem Osten. Tatsache ist aber halt auch, dass gerade in München und Frankfurt Wohnungen schweineteuer sind und durch die "geringen" Gehaltssteigerungen vermutlich nichtmal abgefangen werden.
 
Komisch. Sonst führt Verknappung doch auch immer zu einem extremen Preisanstieg... achso, ich vergaß: ALLES LUG UND TRUG!
 
Mitarbeiter im Anwender-Support sollen (39.840 Euro) verdienen?
 
@Dexter31: Ja, ich frage mich da auch, wer da so viel mehr bekommt als ich und meine Kollegen, auf dass dieser Durchschnittswert erreicht wird...
 
@Kobold-HH: das müsste aber schon sehr viel mehr sein, denn soviel Alte die das Auslagern der IT überlebt haben wird es in den großen Konzernen auch nicht mehr geben, die Masse sind Zeitarbeiter oder sonstige Firmen und bei denen bekommt man mit Glück vielleicht 30k im Jahr. Man macht dann aber auch oft Dinge die weit über den normalen Anwender Support hinausgehen.
 
@Dexter31: Ist mir bewusst, denn ich bin selber bei einem "externen Dienstleister" im Kundenauftrag beschäftigt. Und betriebsratslose Gehaltsverhandlungen verlaufen regelmässig in Nullrunden. Kaum ein Kollege, der länger als 2 Jahre in der Firma bleibt - Aber verzweifelter Nachschub ist stets gegeben... :-( Da ändert sich dann auch nicht. Nur ein Mangel an Fachkräften ist nicht zu spüren!
 
Habe jetzt nur die Überschrift gelesen, aber dazu gibt es nur eins zu sagen: Es gibt keinen (IT-)Fachkräftemangel, es gibt einfach nur ein Mangel an "Fachkräften", die für einen Apfel und ein Ei arbeiten wollen. Das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung aus meinem Wiedereinstieg ins Berufsleben nach meinem Studium sagen und auch aus den Erfahrung in meinen Freundes- und Bekanntenkreis (egal ob studiert oder nicht). Ich habe mittlerweile glücklicherweise einen Arbeitgeber gefunden, der weiß, was ein Elektrotechnikingenieur wert ist und das er jene auch ansprechend bezahlen muss. Ich bin beruflich jedenfalls mittlerweile rund um zufrieden, aber bis ich diesen Job gefunden hatte, vergingen auch etwa ein halbes Jahr (nach Beendigung meines Studiums).
 
@seaman: das kann ich nur bestätigen. Ich muss immer wieder den Kopf schütteln wenn ich Freunde höre, die sagen, dass ihnen 1000 Euro Netto reichen. Damit machen sie es ihren Mitbewerbern einfach schwer. Aber man kann nicht verhindern dass es immer solche leute gibt die nicht wissen wie viel sie wert sind.
 
@ThorIsHere:WTF 1000€ -600€Miete -150€ Auto - 100Versicherungen etc. bleibt ja ordentlich was über zum Leben
 
@elox: kenn ich leider auch! wohnen dann meist noch bei den eltern (daher keine miete, drücken lediglich n 100er oder so an die eltern ab)! Just in dem Moment reicht denen das..., aber die denken halt keine 10jahre weiter, was dann mal sein wird! Oder wenn sie endlich mal auf eigenen Beinen stehen wollen..., traurig!
 
Das ist genau der richtige Weg, so wandern die Leute weiterhin ins Ausland ab, wo sie wenigstens anständig bezahlt werden, und wir werden auch weiterhin unseren "Fachkräftemangel" mit billigen Arbeitskräften aus Weitfortistan decken. Für die sind sechsfuffzig die Stunde halt auf den ersten Blick noch viel Geld, bis sie merken was das Leben hier kostet. Ab dann müssen die dann mit ergänzendem ALG II über Wasser gehalten werden, damit sie ihre mindestens 4-köpfige Familie ernähren können. Jawoll Schland, da haste alles richtig gemacht, und der Rest der Welt hat was zu lachen :-p (Edit: typo)
 
Mitarbeiter im Endanwender Support 40.000 im Jahr? Wo arbeiten die denn bitte? Ich habe mich vor meinem Studium 4 Jahre als Administrator und als 1st Level Support versklaven lassen und gerade mal 28.000 Brutto im Jahr bekommen (ist über die 4 Jahre schön gleich geblieben). Irgendwas muss ich falsch gemacht haben. Ich denke mal eher, dass diese Gehälter eher die Ausnahme sind.
 
@Blackspeed: das habe ja schon in o5 gefragt und da bist du doch noch mit 28000 gut dran, habe mal als Wunsch mtl 2000 Brutto angegeben und der gegenüber hat ein Lachflash bekommen
 
@Dexter31: Sorry wenns hart klingt, aber bei was für Pommesbuden bewerbt ihr euch denn?
 
@Draco2007: Och... so hier und da, unter anderem bei Europas (angeblich) größtem IT-Dienstleister im Unternehmensbereich... ja, so diese Art von Pommesbude zum Beispiel. Geh mal hin, mach 1st und 2nd-Level Support, frag nach 2000 brutto und warte was passiert ;) (edit: typo)
 
@Draco2007: du weißt aber schon was Anwender-Support im allgemeinen ist? Das fängt beim gemeinen CallCenter Agent an, der mit Sicherheit keine 3000 brutto hat, sondern eher für 7,50€/h (Ost) telefoniert, geht über zum etwas besser bezahlten UHD MA und dann dem Hansel der Hardware, Komponenten tauscht und den Leuten Vor Ort was erklären bzw. einweisen muss.
 
@Dexter31: 7,50/h (Ost)? Bei welcher Firma? Kenne Leute die würden da sofort anfangen. Meine Erfahrung Call Center Osten = Zwischen 5 und max. 6.50€ /h. Im Westen liegt sie im Durchschnitt bei max. 7 Euro die Stunde. Alle Angaben Brutto versteht sich. ;-)
 
@Akkon31/41: habe mal vor paar Jahren in einem gearbeitet die sollen jetzt 7,50 zahlen
 
@Dexter31: So etwas finde ich unverschämt. Unternehmen der heutigen Zeit müssen sich nicht wundern, wenn die Loyalität verloren geht, wenn Leute so behandelt werden. Ich z.B. habe die Eigenschaft, dass ich einen Arbeitsabschnitt unbedingt noch fertig machen will und nicht alles stehen und liegen lassen will, weil der Arbeitgeber keine Überstunde bezahlen will. Dann ist man bereit freiwillig etwas fertig zustellen, damit auch die Qualität stimmt und man bekommt nichts anderes als negatives Feedback und Androhung einer Abmahnung wenn das nochmal passiert. So kann halt auch die Bereitschaft mehr zu tun verloren gehen.
 
Wo kann man denn im Anwender-Support 39.840 Euro verdienen? Bzw ist das ja sogar nur der Durchschnitt. Als Teamleiter höchstens oder wie? edit: sry zu spät :)
 
Dazu (zu steigenden Gehältern) führte auch nicht der "Lehermangel" oder jeder andere herbeigeredete von der Presse im Namen ihrer Auftraggeber bzw. Brötchengeber (Bertelsmann Group) herbeigeredeten Mängel.
 
Der letzte Absatz trifft auf nahezu alle Branchen zu. Hätte man kaum erwähnen brauchen, da das seit Jahrzehnten Dauerzustand ist.
 
Ich kann nur für Österreich sprechen aber hier bei uns gelten idR. Kollektivverträge. Ein Webdesigner ist dabei in einer ganz anderen Gehaltsklasse wie zum Beispiel ein Software oder Webentwickler - da sind schon mal 300€/monat (4200€/jahr) unterschied..
 
@Ludacris: 300 Euro im Monat mal 12 Monate = 3600 Euro. Schon bei den Grundrechenarten mangelhaft, die "IT-Fachkräfte"?
 
"Mitarbeiter im Anwender-Support (39.840 Euro)" Wer den Witz findet kann ihn behalten! Das soll doch wohl ein Witz sein oder ?
 
@marcol1979: Musste auch schmunzeln ... das verdient ja nicht einmal ein IT Administrator nach 10 Berufsjahren. Jeder Maurer verdient heute mehr als wir in der IT Branche.
 
Wie überall auch werden die Obersten mit reichlich mehr bedacht nur nicht die Arbeitende Bevölkerung, wozu auch schließlich gild immer noch " ein Antreiber ist besser als 10 Arbeiter "
Leider auch werden die Oberen mit großen abfindungen hinaus begleitet und die kleinen leuchten kriegen einen Tritt !
Solange sich das nicht ändert und die Vorstände endlich in die persönliche Haftung genommen werden für den Mist den sie verzapfen, solange wird sich nichts daran ändernd !!!
 
Der Bericht widerspricht seiner Schlagzeile, weil die Überschrift eine generelle Aussage darstellt, wohingegen der Bericht Aufzeigt, das es Gewinner- und Verlierergruppen gibt. Denn wo ein echter Mangel herrscht, da sorgt ein funktionierender Markt auch für höhere Preise und umgekehrt. Die Frage ist halt jeweils ob ein "Markt" wirklich funktioniert oder nicht doch manipuliert ist. So sehe ich generell betrachtet weder in Deutschland noch sonst wo einen funktionierenden "Arbeitsmarkt" ! So etwas gibt es nicht, nicht so lange Menschen zur Arbeit gezwungen sind, weil sie ja das (wenige) Geld zum Leben brauchen ... und hier scheiden sich die Geister. Wer genug Geld zum Leben hat, wird auch nicht jeden Scheißdreck für'n Hungerlohn machen und so kommt es das "einige" (Manager, Führungskräfte, ...) eine ganz andere Verhandlungsbasis haben, was ihre Gehaltsfrage betrifft ... Für die normale Arbeitskraft ist diese Unabhängigkeit nur durch ein bedingungsloses Grundeinkommen an Stelle des Hartz IV Elends zu erreichen, was aber auch wieder zu Verwerfungen in umgekehrter Richtung führt. Ist das gesellschafts Finanzierte Grundeinkommen zu hoch, sterben einige - dienstleistungs orientierte - Wirtschaftsbereiche ab. Ist es jedoch zu niedrig, ändert sich an der Ausgangsproblematik nur wenig.
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