Torvalds erwartet wichtige Impulse von SteamOS

Der Linux-Gründer Linus Torvalds hat sich sehr erfreut über das Erscheinen von SteamOS, die Linux-basierte Plattform des Spieleherstellers Valve, geäußert und rechnet mit signifikanten positiven Effekten. mehr... Linux, Entwickler, Linus Torvalds Bildquelle: Alex Dawson / Flickr Linux, Entwickler, Linus Torvalds Linux, Entwickler, Linus Torvalds Alex Dawson / Flickr

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ich weiss nicht. ist mein deutsch so schlecht, denn die englische version ist für mich irgendwie verständlicher: http://www.pcpro.co.uk/news/384934/torvalds-steamos-will-really-help-linux-on-desktop
 
So flexibel Linux auch sein mag, bisher hat mich noch wirklich jede Linux-Installation in den Wahnsinn getrieben weil irgendeine Hardware nicht wollte und sämtliche Tutorials die das Thema behandelten für Distros waren, welche graviertende Unterschiede zu meiner aufgewiesen haben.
Wenn es Valve tatsächlich schafft EINE Distro flächendeckend durchzudrücken, haben sie damit mehr geschafft als alle anderen zuvor.
 
@Johnny Cache: Schon mal openSUSE oder Manjaro Linux ausprobiert? Die beiden Distros haben eine ziemlich gute Hardwareerkennung.
 
@Johnny Cache: "EINE Distro flächendeckend durchzudrücken" ... womit denn? Mit der Steambox? Welcher Windows-PC Käufer wird, bzw. kann, sich denn SteamOS selbst installieren? Außerdem will ich nicht nur eine Distro, wäre ja langweilig, da kann man auch beim Einheitsbrei Windows bleiben, welches mich aber zum Wahnsinn treibt.
 
@Johnny Cache: Das war bei mir bis Ubuntu 13.04 auch der Fall. Ich wollte es als Multimedia-Sytem am TV nutzen, aber irgend etwas hatte immer aussetzer. Mal war es das Wlan, das Probleme machte, oder nicht erkannt wurde, mal hat die Bildschirmtastatur nicht funktioniert ect. Dann habe ich Win8 installiert und konnte damit gut leben. Der neue Versuch mit 13.04 und jetz 13.10 klappt allerdings jetzt einwandfrei und ich habe nichts mehr zu beanstanden.
Seit dem Upgrade auf 8.1 habe ich immer mehr das Gefühl, dass ich keine Kontrolle mehr über das System habe. Windows wandert immer mehr in die Cloud und das gefühlt ungefragt, ich weiss nicht, was synchronisiert wird und was nicht, die Music-App wurde so umgebaut, dass ich mich überhaupt nicht mehr auskenne (z.b. wie gebe ich einfach die gesammte Musikbibliothek auf meinem PC wieder?).
Ich denke ich werde den Sprung auf Ubuntu mit v14 und einem neuen Rechner wagen und Windows mit meinen benötigten Programmen dort in eine VM sperren.
 
@Johnny Cache: Mit Ubuntu hatte ich bisher am wenigsten Probleme was die Hardware betrifft :) Am meisten Probleme machen, leider, wohl noch immer die WLan Sticks...
 
@Motti: Welche WLan Sticks, außer dem FritzStick mit der innovativen Stick & Surf-Technologie, die nicht unter Linux funktioniert, und nach einem Windows-Upgrade nicht mal mehr dort Oo, machen denn Probleme? Mein 0815 Stick funktioniert sofort, verweigert aber unter Windows7 den Dienst ohne Treiber.
 
@OttONormalUser: Kann ich nicht genau sagen. Ich habe, nachdem meiner solche Probleme gemacht hat, eine WLan-Brücke gebastelt und mein Rechner per Lan angebunden. Angesichts des NAS was bei mir steht auch besser :)
 
@Johnny Cache: Also wenn sich das SteamOS wirklich durch setzen sollte, dann könnte, das, was im Artikel drin steht durch aus passieren. Nämlich, dass Linux öfters angewendet wird bzw. ernster in der Entwicklungsbranche genommen wird. Ob da nun der Endnutzer, der zu Hause sitzt wegen dem SteamOS mehr Interesse für Linux haben wird, wage ich zu bezweifeln. Aber das wird ja auch nicht im Artikel behauptet.
Mit Linux selber als Endnutzer wirst du auch nicht direkt konfrontiert, sondern da liegt eher das Interesse gegenüber das SteamOS selber und die Spiele die dort zu funktionieren haben.
 
@WilliamWVW: Genau das ist der Punkt. Den Usern ist es vollkommen egal welches Betriebssystem sie einsetzen, solange es entsprechende Programme gibt und es sich komfortabel bedienen läßt. Wie wichtig das ist sieht man ja an Win8, welches sich unter der Haube nur geringfügig von Win7 unterscheidet, aber wegen seiner GUI für kriegsartige Zustände sorgt. Was dann unter der Haube los ist hat nur die Entwickler zu interessieren.
 
@Johnny Cache: So lange "komfortabel bedienen" aber in den Köpfen der User heißt "sich bedienen lässt wie Windows (XP/7)", kommt man nicht voran, das Beispiel W8 hast du bereits genannt. Ich für meinen Teil finde Linux um einiges bedienbarer als Windows, man muss sich nur mal von seinem Windows-Denken verabschieden, und nicht meinen man wäre der Pro schlechthin, weil man ne .exe doppelklicken kann. ;)
 
@OttONormalUser: Gerade die Bedienung von Linux ist dessen größtes Problem. Ich nutze schon seit mitte der 90er immer wieder Linux in diversen Routern und ähnlichen Geräten, weil es so unglaublich stabil ist, aber was die Bedienung angeht war und ist es mir ein Graus. Das liegt hauptsächlich daran daß es dort eben nicht eine einzige GUI gibt auf die man sich einschießen kann. Und selbst wenn man sich mal auf eine festgelegt hat ist es alles andere als konsistent. Ich war lange Jahre ein Anhänger von Gnome, bis sie dann mit Gnome 3 diese GUI praktisch auf einen Schlag getötet haben. Und damit war ich raus, genau wie ich es jetzt bei Win8 bin.
Du sagst daß man mit dem Festhalten an alte Konzepte nicht weiter kommt, was in gewisser Weise durchaus stimmt, aber wenn die neuen Konzepte besser sind werden sie wie damals mit Win95 auch überaus dankend angenommen. Und wenn man z.B. an seit Jahrzehnten überfälligen virtuelle Desktops denkt, hätte man diese problemlos auch in jede GUI seit Win95 implementieren können, was aber nicht geschehen ist. Ich wüßte nicht wie man das sinnvoll in Metro einbauen sollte.
 
@Johnny Cache: Gnome fand ich schon immer schlecht, deshalb nutze ich auch seit je her KDE, und darauf kann man sich ja festlegen. Allein die Flexibilität von KDE und den Paketmanager im allgemeinen möchte ich nicht mehr missen. Windows nervt einfach nur noch mit seinen Sprechblasen, UAC Warnungen und Update-Hinweisen, vor allem weist jedes Programm selbst auf Updates hin. Auch rede ich nicht von Routern oder Geräten, die irgendein Linux drauf haben, sondern vom Desktop, und dort verlangt keiner, dass man alle GUIs nutzen oder kennen muss. Ich finde auch Metro von der Idee und vom Ansatz her nicht schlecht, ich finde es schlecht umgesetzt (Desktop und Touch) und vor allem hässlich (Geschmacksache).
 
Der Linux Mitbegründer freut sich dass eines der stärksten DRM Systeme welches sicherlich nicht hinter der Grund Idee von Linux steht auf Linux setzt? Hab ich den Schuss nicht gehört?
 
@Eziens: Die Entstehung von Linux hat nichts mit DRM zun... "Linus Torvalds betont, dass sich Linux und digitale Rechteverwaltung (DRM) nicht ausschließen." Quelle Wikipedia.
 
@Eziens: Torvalds bitte nicht mit Stallman verwechseln ;)
 
@Eziens: Steam's DRM ist freiwillig, das muss jedes developer team selbst entscheiden
 
@lesnex: das ist prima...dem kunden wird es aber praktisch aufgezwungen.
 
@0711: Du musst die Spiele doch nicht kaufen oder werden dir diese etwa auch aufgezwungen?
 
@Imp: "praktisch aufgezwungen"...will man bestimmte spiele spielen kann man die nur noch über steam beziehen (bzw manche genre sind ja fast nur noch über derartige Plattformen zu beziehen) - und das sind nicht gerade wenig spiele die hier exklusiv sind. Das betrifft aber nicht nur steam sondern auch alle anderen vergleichbaren Plattformen. Nein hinter mir steht keiner mit der Kanone und sagt kauf es bei steam, nur welche alternative gibt es wenn man spielen will? Konsole? Der gleiche dreck
 
@0711: Da hast du natürlich recht, aber so verhält es sich mit anderen Dingen des Lebens doch genauso. Entweder man akzeptiert es und lebt mit den negativen Dingen oder man übt eben Verzicht. Wenn man nicht will, dass Menschen in der dritten Welt ausgebeutet werden, müsste man beispielsweise auf 75% aller Konsumgüter verzichten. Macht natürlich keiner.
 
@lesnex: Ja freiwillig, besonders wenn die publisher darauf beharren.
 
@Eziens: Nur den Titel gelesen? Es geht ihm vor allem darum, dass Linux von den Hard- und Softwareherstellern künftig besser unterstützt wird, es dadurch also bald mehr und bessere Treiber, mehr Spiele und andere Programme bald auch für Linux erscheinen werden, und das kommt dann wirklich ALLEN Linux-Nutzern zugute.
 
@Eziens: Nutzerzahlen sind heute offensichtlich wichtiger als Ideale. Die beliebteste Linux-Distri ist ja auch mittlerweile Adware.
 
@Eziens: Das ist ja irgendwie typisch....kaum fällt das Wort Steam, muss gleich wieder gehatet werden, ohne sich vorher mal zu informieren. 1. SteamOS wird Open Source sein und hat mit DRM ertmal nichts weiter zu tun. Steam ist nur ein Programm von vielen, welches darauf genutzt werden kann (so wie auf Windows, OSX oder anderen Linux-Distris auch) 2. Sollte doch jeder selbst darüber entscheiden dürfen was er/sie auf Linux installieren will. 3. Durch engstirnige Schwarz-Weiß-Seherei kommt man im Leben nicht weit! Nur weil Steam seine schlechten Eigenschaften hat, muss man die Positiven Auswirkungen, die ein SteamOS haben könnte nicht schlecht reden oder unter den Tich fallen lassen. Manchen Leuten fehlt aber offensichtlich wohl leider die Fähigkeit objektiv und sachlich an die Thematik ranzugehen.
 
@Imp: Genauso sehe ich es auch, z.B. mit der Atomkraft.
Hat ja auch gute und schlechte Eigenschaften/Folgen.
 
@Eziens: Nur dass Atomkraft mit unter eine Gefahr für Menschen und deren Umwelt darstellt...aber du hast mich diesbezüglich eh missverstanden! Wenn ich von SteamOS spreche, dann meine ich auch nur SteamOS und nicht den Steam-Client. Steam OS kann eigentlich nur dazu beitragen, dass Linux davon profitiert. Sei es eben die bessere Hardware-Unterstützung oder dass ggf. viel mehr Software auf Linux portiert wird. Ich sehe ganz einfach den positiven Nebeneffekt, den das ganze für Linux haben kann, völlig losgelöst von der ganzen DRM-Thematik!
 
Verstehe nur nicht, wieso Linus gerade an NVIDIA was zu meckern hatte. Deren Linux-Grafiktreiber sind um Längen besser (und das sage ich als AMD-Fan).
Die AMD-Treiber sind einfach ein Graus, da ist der Open Source Radeon im Desktop-Betrieb viel besser. Allein die "Rissfrei"-Funktion zwingt selbst mein 6950 in die Knie und sorgt dafür, dass Videos ruckeln. Man kann sich also zwischen Tearing oder Ruckeln entscheiden. Nur VAAPI schafft da Abhilfe, was aber auch in neueren Distros nicht unbedingt funktionieren muss...
 
@DeepBlue: Das habe ich auch nicht verstanden. Die Linux-Treiber von AMD sind einfach furchtbar. Valve hatte beispielsweise auch genau das Gegenteil (von dem was Torvalds sagte) festgestellt, als es darum ging Left 4 Dead 2 auf Linux zu portieren und jetzt arbeitet Nvidia sogar mit an der Realisierung von SteamOS. Aber sowohl für AMD als auch für Nvidia gibt es bei den Treibern sicherlich Nachholbedarf, wenn es um Linux geht. Ich hoffe sehr, dass SteamOS dazu beiträgt, dass sich die Situation bessert.
 
@DeepBlue: wenn ich mich recht erinnere ging es damals um nvidia optimus.
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