100% Glasfaser-Ausbau würde 93 Mrd. € kosten

Der flächendeckende Ausbau einer Glasfaser-Infrastruktur würde ein staatlich finanziertes Infrastruktur-Projekt voraussetzen, da die Investitionen von der privaten Wirtschaft kaum zu stemmen sind. mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Vodafone

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Die werfen 20mrd für weit unnützlichere Dinge aus dem Fenster, auf gehts!
 
@BrakerB: jo eben, die werfen mrd und mrd raus da könnte der Staat mal was für seine Bürger tun -.-
 
@Wash: Beispiele?
 
@desire: zu faul um google anzuwerfen ?
 
@Greengoose: Zu faul zum argumentieren?
 
@desire: kurz und bündig? ja, bin ich ;-)
 
@BrakerB: Naja noch ein paar mrd. und Griechenland gehört uns.
 
@BrakerB: Du vergisst das Problem deutscher Großprojekte. Die werden immer 3 - 5 mal so teuer.
 
@Knarzi81: D.h. es sind dann mind. 300 Mrd. Ist aber gegenüber der 1000 Mrd. "Energiewende", die nichts bringt / bringen wird, immer noch ein Witz.
 
@Knarzi81: jep, wenn man alleine die Mehrkosten solcher Geldgräber wie Flughafen Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Stuttgart 21 etc. zusammenrechnet hat man die Kosten für den Glasfaserausbau schon fast zusammen.
 
@BrakerB: und mit vergleichsweise lächerlichen pfennigbeträgen könnte man flächendeckende kostenlose kindertagesstätten und bildung auf höchstem niveau für alle, für die nächsten 10.000 jahre finanzieren. aber davon hat ja niemand was... mit niemand sind reiche säcke auf der ganzen welt gemeint, die von dem leid anderer profitieren.
 
@BrakerB: korrekt, wollte gerade fragen, worauf wird gewartet? Das Geld ist locker da!
 
Das heisst im Umkehrschluss: Der Staat soll die benötigte Summe mitfinanzieren, sprich subventionieren und die Provider Konzerne schöpfen danach die Gewinne ab. Haben wir doch schon bei den Stromkonzernen erlebt. Zuerst wurden die Kraftwerke mit Steuergelder finanziert, dann wurden sie privatisiert. Jetzt müssen wir wieder zahlen.
 
@Brassel: schön schwarz/weiss gedacht.....
 
@slashi: du scheinst noch keinen cent an steuern bezahlt zu haben ;-)
 
@slashi: schön zu sehen dass Pro­le­ta­ri­er niemals aussterben werden...
 
@Brassel: Informiere dich bitte erst mal über die Preiszusammensetzung beim Strom und den Strommarkt. Erst dann solltest du auch Vergleiche aufstellen.
 
@Krucki: Erkläre mir das doch bitte mal was Du damit meinst.
 
@Brassel: Ich glaube ich habe gerade gemerkt das ich dein Kommentar falsch verstanden habe, worauf zielst du genau ab, mit der Aussage das wir wieder zahlen müssen?
 
@Krucki: Ganz einfach. Mit Steuergelder wurden die AKWs und Braunkohlekraftwerke gebaut. Mit den erneuerbaren Energien ist es das gleiche. Unmengen an Gelder pumpt der Staat in den Ausbau und Förderung. Nach x Jahren, wenn die Förderung eingestellt wird, zahlen wir Verbraucher immer noch, aber die erneuerbaren Energien (Windkraft, Sonnenkraft,etc.) gehören bis dahin den Konzernen. Weil die Technik in den x Jahren veraltet sein wird, werden wir wieder durch höhere Preis zur Kasse gebeten. Das hat die damalige Post (Kabel und Telefonnetz) gemacht, das machen die Stromkonzerne. Wir Verbraucher zahlen immer, egal wie wir es anstellen.
 
@Brassel: Das kann man nicht so ganz direkt miteinander vergleichen. Klar benötigte es am Anfang eine staatl. Förderung, denn so ein Kraftwerk kostet x Milliarden. Mittlerweile werden Kohlekraftwerke weitgehend ohne staatl. Förderung gebaut. Beim Ausbau der erneuerbaren Energien kann der Stromanbieter nichts dafür. Die Wähler haben damals bei den Wahlen sich für die Energiewende entschieden. Dies wurde von der Politik angeführt, also warum sollten die Stromkonzerne die Kosten nun dafür tragen, sie sind ja nicht für die Entstehung verantwortlich. Des weiteren sind die großen Betreiber wie Eon und RWE in sehr geringem Maße in Besitz von Solar oder Windanlagen. RWE z.B. hat gerade so viele Schulden das sie gar nicht in den Markt der erneuerbaren Energien richtig einsteigen können. Schuld ist die Politik, sie setzt einen Zeitplan auf nach dem sich die Konzerne richten und investieren und auf einmal wird der Ausbau beschleunigt und soll x Jahre früher erfolgt sein. Kohlekraftwerke etc. werden viel zu schnell dadurch unrentabel, anders als es geplant war und nun kommt kein Geld mehr bei den Betreibern rein. Wir zahlen also nicht für die großen Konzerne. Die EEG Umlage und 2/3 des Strompreises gehen so oder so schon an den Staat, nicht an die Konzerne. Die Stromkonzerne sehen nur ~30% vom Strompreis, der Rest geht drauf für Netznutzung, EEG Umlage, Konzessionsabgabe, Stromsteuer und Mehrwertsteuer. Somit zahlen wir Verbraucher zwar immer, wie du schon es richtig sagst, aber eher an den Staat.
 
@Krucki: Aber eigtl. ist die Idee nich schlecht.. Wenn der Staat das Glasfasernetz ausbaut und dieses nicht privatisiert, kommt die Telekom endlich mal ins schwitzen und die Preise würden bei dem anstehenden Preiskampf auf sinken, was wieder niedrigere Kosten im IT-Sektor und auf lange Sicht mehr Gelder für den staat bedeuten würde...
 
@Mangoral: Dann müsste es aber auch ein staatlichen Netzanbieter geben, fragt sich ob die Politik ein Unternehmen aufbauen möchte.
 
@Krucki: Solange wie die Telekom eine fast Monopolstellung hat und andere Firmen übers Internet ihr Geld verdienen, sollten die Leitungen zumindest in staatlichen Händen sein... War da nicht mal ein Bericht, in dem stand dass die Telekom mache Webseiten beim Thema Drosselung außen vor lassen will?? Dies darf in einer freien Marktwirschaft nicht passieren...
 
@Mangoral: Ja sie wollten bestimmte Dienste wie ihr Entertain davon unberührt lassen, weil es ja was anderes wäre :D
 
@Krucki: Spotify, Entertain, Amazon und noch eine wars...
 
@Mangoral: Noch viel besser:
Wir privatisieren das Netz dann unter Auflagen:
- Es wird von einer privaten Firma verwaltet.
- Diese Firma muss unabhängig bleiben, d.h. sie darf weder von einem Endkunden-ISP noch von einem Content-Anbieter gekauft werden noch darf sie selbst solche Dienste anbieten.
- Diese Firma muss allen Interessenten gegen eine Gebühr Zugang zu ihrem Netz anbieten.
- Diese Firma muss mindestens X% des Gewinns in den Ausbau und Erhalt des Netzes stecken.

Dann hätten wir ein Netz das nicht vom Staat ausgebaut werden muss (privatisiert gehts ja angeblich immer besser), das aber nicht von einem großen Internetanbieter dazu missbraucht werden kann die Endkunden oder andere Mitbewerber zu benachteiligen.
Und zusätzlich wird das Geld dann auch zu einem bestimmten Teil in den Ausbau gesteckt und versickert nicht bei irgendwelchen Managern oder bei einem Mobilfunktochterunternehmen in einem anderen Land.
 
@t-master: Jo dass wäre die perfekte Lösung, aber nur wenn die Gebühr prozentual zu dem Gewinn steht, den die Firma über das angebotene Netz erwirtschaftet.... So dass kleine Firmen die nur eine Webpräsenz haben einen Grundbetrag zahlen... und riesen wie Amazon oder Google (die auch den meisten Traffic verursachen) blechen müssen....
 
@t-master: Na klar, weil pirvate Firmen auch unabhängig sind :D
 
Ich schau mal eben in mein Geldbeutel und dann los!
 
@shriker: Bei mir sind da gerade 12,63€ drin. Die würde ich auch beisteuern um den Ausbau voranzutreiben (wobei ich mit 128 Mbit Kabel weißgott keinen langsamen Anschluss habe).
 
@RebelSoldier: toll ich hab 2Mbit
 
@shriker: Ich sag ja: Ich wäre sofort mit ein paar € bei einer Spendenaktion dabei, damit der Ausbau vorangeht. Ich habe Glück in einem Wohngebiet mit guter Versorgung zu wohnen. Ein paar 100 Meter weiter sieht das wieder ganz anders aus. Angenommen, es würde jetzt sowas wie ein Kickstarter-Projekt gestartet bei der jeder mitmachen kann: Ich wäre dabei, auch wenn ich es gar nicht bräuchte. Nicht mit 1000€, aber mit 20, 30€. Wenn genug mitmachen würden, könnte theoretisch der Spatenstich schon bald gemacht werden.
 
@RebelSoldier: Naja, es wären pro Haushalt 4000€, also müssten da viele Leute schon sehr viel Spenden.
 
@shriker: Gemäß einer Statistik von 2012 wären es 40,66 Mio. Privathaushalte in Deutschland und somit umgerechnet "nur" 2082€ pro Haushalt. Natürlich müssten einige mehr spenden als andere, aber es wäre rein theoretisch möglich. Und selbst wenn man nur auf einen Teil der Gesamtsumme kommt: Es wäre schon mal wesentlich besser als heute :). Edit: Nur um das noch mal klarzustellen: Ich rede hier von einer theoretischen Möglichkeit an der ich mich, sollte sie mal so kommen und genehmigt werden, aber beteiligen würde. Besser wäre es natürlich, wenn Mutti sagen würde "Joa, jetzt machen'wa dat".
 
@RebelSoldier: ich frag mich gerade, was das heißen würde, 100% Glasfasser und welche Geschwindigkeit man erwarten kann.
 
@RebelSoldier: Ich sehs schon... Fernsehwerbung.. Helft den Meiers, denn Sie haben wie 100 000 ende nur DSL 16k.... Helfen Sie jetzt mit nur 5 Euro im Monat ^^
 
das stimmt, das Geld wird für sinnlosere Dinge rausgeschmissen... eine Subventionierung des Ausbaus bei privatisierung der Gewinne sehe ich jedoch auch nicht als richtigen Lösungsweg... hier müsste dann klar der Staat an den Gewinnen aller Firmen beteiligt werden, was aber am Ende wieder den Endverbraucher belasten wird... das Spielchen kennen wir doch auch zu genüge... bist in Deutschland eben immer der Arsch, der zahlen darf, aber nix mehr verdienen soll...
 
@chippimp: Hm... Den Staat an den Gewinnen der Unternehmen beteiligen? Klasse Konzept. Man könnte es dann Ertragssteuer nennen, die erhoben wird. Moment! Die gibt es doch schon! Und daher noch mal ohne Polemik: Dein Vorschlag zeugt davon, dass du offensichtlich nur wenig Ahnung von der deutschen Fiskalpolitik hast und dich nicht wirklich mit Steuern und Abgaben auseinander getzt hast. Denn es ist schon heute so, dass sich der Staat natürlich bei Unternehmen durch Steuereinnahmen an den betrieblichen Erfolgen "bedient".
 
Für bankrotte EU-Länder sind wir allzeit bereit. Wie wäre es denn, wenn uns selbst auch mal was zugute käme. Mit etwas gutem Willen sollte sich soetwas doch wohl managen lassen ;)
 
@softwarejunkie: Naja, dann kommen aber die Argumente das die anderen Staaten ja einen schlechteren Lebensstandard haben und sowas.
 
Meiner Meinung nach gehört solch ein Projekt in die Hände des Staates.
Der finanziert das vor und kassiert dann von den Anbietern eine Gebühr.
Oder man baut die Internetanbindung in das Rundfunkgesetz mit ein und finanziert das über die GEZ.
 
@skyjagger: 1.Zum Staat gebe ich dir Recht... aber gebe der GEZ nicht um Himmelswillen noch mehr Macht... des sollte schön vom Staat aus gesteuert / besteuert werden
 
Wer will denn eine 100% Abdeckung mit Glas erreichen? Hier reicht es doch allemal, dass eine Quote von 75% bis 80% erreicht wird und der Rest dann über die Luftschnittstelle geht. Aber auch das ist nur staatlich zu finanzieren. Davon sieht man in Berlin aber nix ...
 
Mal ein halbes Hilfspaket für die EU weniger, dafür mal zur Abwechslung was im Land investieren!
 
Ich bin der Meinung, der Staat soll Glasfaser in alle Haeuser legen und danach eine Non-Profit Gesellschaft die der Eigner des Netzes ist. Dann kann jede Telekomunikationsfirma sich die leitungen mieten. Gut ist.
 
@Calippo: und dann hängen wir auf Jahrzehnte in dieser Technik fest weil ein Unternehmen ohne Profit nunmal nicht investieren kann. Toller plan
 
Wo ist das Problem 2000 Milliarden insgesamnt für die Euro Rettung samt Banken Stütze verabschiedet binne 2 Jahren !!! Hartz 4 aufschlag 8 Monate dummgeschwätze bis was gekomen ist. 90 Mill. Breitband Abschluss niemals ===== drecks land
 
@zyanidgas: Erstens verwechselst du Bürgschaft und Ausgabe miteinander. Zweitens kannst du dir ja mal kurz überlegen, was der Effekt gewesen wäre, wenn man tatsächlich gesagt hätte, man lässt bestimmte Banken abwickeln. Das eigentlich Schlimme ist, dass es bis dahin kommen konnte, dass eines solche Situation am Markt entsteht, daran ist tatsächlich jede Kritik berechtigt. Hingegen die Banken zu stützen, nachdem das Kind im Brunnen war, ist volkwirtschaftlich die einzig richtige Entscheidung gewesen.
 
Berücksichtigt diese Studie die Kosten, die sich die Telekom von den Hauseigentümern zurück holt? 350 Euro darf man als Eigentümer für den Hausanschluss (APL) berappen, von der Hauptleitung bis an die Hauswand nochmal ~20-80 Euro pro Meter je nach Bodenbeschaffenheit, dann noch die Verlegung im Haus bis zum APL. Da kommen mal lässig 2.000 Euro zustande, je nach Lage (neuer Anschluss, z.B. bei Hausbau). Schwer vorstellbar, dass ein Upgrade der Leitung von Kupfer zu Glasfaser für die Hauseigentümer kostenfrei wäre, die werden mir nicht kostenlos den Garten umgraben. Alleine für den ISDN Hausanschluss musste ich 1994 1.200 DM abdrücken, der Graben zur Straße war zum Glück noch offen. Verstehe also gerade nicht wirklich das Problem, bei der Beteiligung an Straßenbaukosten / Kanalisation etc. fragt doch auch niemand, woher die Grundstückseigentümer das abzudrückende Geld nehmen ("bla bla Wertsteigerung Ihrer Immobilie bla bla")
 
Also ich wäre bereit für mein Haus den Preis der Anbindung zu zahlen. Vielleicht können sich die Haushalte einfach an dem Preis beteiligen. 50/50 und gut ist. ___________________ Zudem stimme ich [06:Re1] zu. Die Leitungen sollten dem Staat gehören und dieser sollte die an die Anbieter gegen eine Gebühr verkaufen. Nicht, dass die Leitungen in die Hand der Anbieter fallen und diese den Gewinn rauspressen und nix in die Erhaltung der Leitungen o.Ä. stecken.
 
@Motti: Dem Staat gehörte das Netz durchaus schon mal. Die Folge war, dass man nicht mal eigene Geräte anschließen durfte, es eine vollständige Stagnation in Bezug auf Preise, Entwicklung und technischer Weiterentwicklung gab. Wer glaubt, dass es heute einen wesentlichen Unterschied gäbe, sollte sich vielleicht einfach den generellen Umgang des Staates mit größeren (Bau-)Projekten anschauen - und hier handelt es sich um zeitlich begrenzte Projeke, man möge sich das Elend vorstellen, wenn der Staat dauerhaft auf die gleiche stupide Art für den "Erhalt" des Netzes sorgen würde. Aber klar, man könnte ja auch eine neue Behörde...
 
4000 Euro das ist weniger als ich dachte ich hatte mit ca 20000 gerechnet das ist ein betrag den man stemmen kann.Aber sowas muss der Staat aber anpacken.
 
Der Preis ist ja tatsächlich noch vertretbar...
93Mrd auf 81Mio Bürger sind ca 1150€ pro Bürger...
50% für die Kinder rausgerechnet sind 2300€.
Dafür kriege ich dann GBit in die Wohnung...
Auf geht's. Kontoverbindung für die Abbuchung folgt, sobald ich die Baubestätigung sehe :D
 
Wer träumt in diesem Neuland schon von Glasfaser? Ich wäre ja mit mehr Geschwindigkeit als 6k zufrieden, und das obwohl ich vom Stadtzentrum nur 7km entfernt in einem Vorort wohne.
 
Wo sind denn nur die 100 Milliarden der UMTS-Frequenz-Versteigerungen damals hingekommen? Die hätte man darin reinvestieren sollen.
 
@moniduse: das war (eine Unerwartete Mehreinnahme zur Tilgung von Stattsschulden).Das geld ist weg
 
100Mrd Euro? Bitte, Peanuts. Das reicht ja nichtmal für eine Hypo Real Estate! Und ich dachte wir sprechen hier von Geld...
 
@Stamfy: wieviel Geld hat die hrs real bekommen?
 
ganz toll, solche erkenntnisse kommen immer so überraschend ;)
das wussten die doch auch schon bevor sie die post privatisiert hatten und bevor die telekom bewiesen hatte das sie sich nicht ernsthaft für den flächendeckenden ausbau interessieren. das ist wissen aus dem grundstudium der bwl. da kann man wirklich nur mit dem kopf schütteln. das geld für diese studie wäre schonmal besser in ein paar metern glasfaserkabel angelegt gewesen ;)
 
Ich würde sofort bezahlen! Die Kosten wären sofort gedeckt wenn jeder Erwerbstätige in Deutschland pro Monat 9,23 € auf 20 Jahre bezahlt.
Gerne bezahle ich diesen Mehrpreis bei meiner Internet- und Telefonrechnung oder direkt über die Einkommensteuer.
 
@Der_Nachbarino: Es ist natürlich nicht korrekt, was du da schreibst - und sozial schädlich ist es obendrein. Die Umlegung auf alle Erwerbstätigen bedeutet zunächst einmal, dass du vor allem Geringverdienen überproportional belastet. Ferner gehören auch "Aufstocker" zu den Erwerbstätigen, womit sich die Frage stellt, ob du deren ihren Grundbedarf kürzen willst oder für diese direkt der Staat mit aufkommen soll. Aber schon die Milchmädchenrechnung den Betrag durch die Anzahl der Erwerbstätigen und die Monatsanzahl zu teilen ist mehr als kurzsichtig. Wenn du das Geld nämlich nicht aus dem Bundeshaushalt nehmen willst, womit die Frage verbunden wäre, ob du z.B. lieber bei Bildung oder lieben den Sozialleistungen sparen willst (z.B.), dann bleibt dir nur die Außenfinanzierung - dich dich jedoch Geld in Form von Zinsen kostet. Jetzt kannst du dich hinsetzten und Auf- und Abzinsungseffekt ausrechnen und wirst schon mal bei ganz anderen Beträgen landen. Und so ließe sich das noch eine ganze Zeit lang fortführen...
 
@Der_Nachbarino: du musst das nicht durch Anzahl erwerbstätige teilen sondern durch die anzahl der davon profitierenden . Ich profitiere davon nämlich nicht , es wäre für mich lediglich eine erneute Abgabe. Sehe ich nicht ein.
 
Die WERT-Schöpfung ist nicht mal drin in der Studie. Durch den Ausbau haben die Firmen Aufträge,zahlen Löhne,Steuern,etc..Es enstehen auch ganz neue Firmen und Dienstleistungen in der neuen "GIGA-Bit-Gesellschaft" und ein FTTH-Netz hält locker 50 Jahre Wartungsfrei. Soviele Vorteile und trotzdem wird in der EU- Jede Kuh mit 2 € subventioniert. Die Chinesen und Japaner lachen sich doch schlapp.
 
alleine die GEZ kassiert jedes Jahr 7 Mrd.€, Bauern-subvention 2-3 Mrd.etc. Steuerschlupföcher 20-30 Mrd. €.Militär ausgaben 33 Mrd. pro Jahr....Geld ist ja da...
http://www.bundeshaushalt-info.de/
 
Das ist ja fast ein Schnäppchen im Vergleich was die Konzerne damals für die UMTS Lizenzen raus gehauen haben.
 
tja ... so machen wir das hier bei uns in der region: http://www.deutsche-glasfaser.de/de ... klappt wunderbar. ohne staat. ohne telekom. 100mbit synchron ftth.
 
100 Mrd. hat der Staat beim Verkauf der UMTS Frequenzen eingenommen, das wäre doch elegant gewesen.... OK ich höre auf zu träumen, Weitsich kann man von Politikern nicht erwarten...
 
@Antiheld: diese Milliarden hat der Staat aber vorher schon mehrfach ausgegeben .
 
Dann soll der Staat verdammt nochmal die Infrastruktur wieder übernehmen, den Ausbau finanzieren und damit der unbegründeten privatwirtschaftlichen Drossel-Abzocke einen Riegel vorschieben! Für uneinsichtige und undankbare Pleitegeier werden doch auch Milliarden an Steuergeldern verschleudert, ohne daß es uns einen Nutzen brächte, also bitte...
 
93 Mrd. € sind die Kosten, jetzt wäre noch eine Nutzen Rechnung interessant. Die 93 Mrd. wären je kein verlorenes Kapital und das Argument, dass die Kosten nicht über die Monatsgebühren wieder reinkommen können fruchtet auch nur aus Sicht der privaten Telekommunikationswirtschaft. Als staatliches Konjunktur Paket würde das ja in der darauf folgenden Dekade so einige Milliarden wieder einspielen, während des Ausbaus werden viele Arbeitsplätze geschaffen, einige Wirtschaftszweige würden kurzfristig profitieren andere langfristig, ein Teil der Kosten kommt durch die Abgabe des Netztes später direkt wieder rein, die gehobene Lebensqualität zieht Fachkräfte aus dem Ausland an und Deutschland hätte einen guten Wettbewerbsvorteil,......................... oder hat die EU dann wieder was dagegen? Die Japaner, Südkoreaner und Taiwaner sind uns da voraus. Als bei uns das erste Mal in der Tagesschau erwähnt wurde, das es sowas wie HD-TV gibt, ist Japan schon flächendeckend auf Sendung gegangen ;-).
 
@markox: rechne mir mal die Milliarden einnahmen vor. Profitieren würden die Handvoll draußen wohnende . Welche Fachkräfte Soll es anlocken? Die Fachkräfte Bleiben aus, weil auf dem Land DSL langsam ist?
 
ERRMMM MOMENT MAL... Wer will denn Glasfaser? Und wofür? Wie war das mit dem Bericht letzte Woche, das die Bitkom dringen Glasfaser braucht? Für was? IP-TV? Gekonnt platzierte Werbefilmchen? Sehen wir uns die andere Seite an. Für was braucht jemand mehr als 16kb? IP-TV, Filesharing usw.? (Nein bitte, kommt mir jetzt nicht mir diesen komischen Cloudanwendungen, weil über das Problem Uploadrate << Downloadrate sagt die Bitkom auch nichts und das hatten wir in Deutschland schon immer) Oben wird auch das EEG bzw. Strom erwähnt. Strom und Wasser, okay, das gehört für mich noch irgendwie zur Grundversorgung, aber Internet? Nee sorry, aber wenn sollten das die Firmen und die Nutzer bezahlen, aber nicht die Allgemeinheit.
 
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/224924/umfrage/internet-verbindungsgeschwindigkeit-in-ausgewaehlten-weltweiten-laendern/

Je mehr Zeit vergeht, desto teurer wird es. Und weil in Deutschland in allen Bereichen Entwicklungsnotstand herrscht, die Bürger dabei noch CDU wählen (die es ja zu verantworten haben)...
 
Interessant .... Hier kommen die Experten und schreien nach dem Staat ... Der soll ausbauen und trallala. Hat ihr vergessen, wie der Staat bei solchen Großprojekten jedesmal verkackt ? Und dann die tollen Rechnungen ... Geteilt durch alle Bürger .... Geteilt durch alle erwerbstätigen ... Hallo? Ich habe 100Mbit , ich profitiere davon nicht, aber ich soll zahlen? Okay die meisten offenbar sehr jungen Experten hier können das nicht wissen, aber wie hatten schonmmal eine staatliche kommunikationsbehörde, die dadurch glänzte, dass das Netz verrottete und es keinerlei Fortschritt gab, wie immer , wenn etwas staatlich verwaltet wird. Also bitte, wenn ihr aufm Land schnelles Internet haben wollt, greift in eure eigene Tasche. Internet ist kein grundsätzliches Bedürfnis und schon gar keine solidarleistung.
 
@iPeople: Prinzipiell hast du ja recht ABER Internet ist sehr wohl ein grundsätzliches bedürfnis! http://www.dw.de/bgh-internet-ist-ein-grundrecht/a-16549914 (für mehr quellen einfach google: internet grundrecht)
 
@MrKlein: hast du das Urteil gelesen und vor allem verstanden ? Es ging um Ausfall eines bereits technisch vorhandenen Anschlusses aufgrund einer Tarifumstellung und nicht und die Versorgung noch nicht ausgebauter gebiete. Das ergibt sich aus der Urteilsbegründung . Wäre es einfach Grundrecht, könnte jeder Bürger auf dem Land auf Ausbau klagen. Das genau steht nicht da
 
@iPeople: Auch wenn es in dem Artikel um etwas anderes geht, bleibt die Grundaussage des BGH, dass das Internet als ein Grundrecht anzusehen ist. Wieso sollte ein Bürger auf dem Land dann klagen können?! Auch eine 1Kbit Internetleitung ist Internet ;)
 
@MrKlein: "In der Urteilsbegründung des BGHs heißt es unter anderem: "Der überwiegende Teil der Einwohner Deutschlands bedient sich täglich des Internets. Damit hat es sich zu einem die Lebensgestaltung eines Großteils der Bevölkerung entscheidend mitprägenden Medium entwickelt, dessen Ausfall sich signifikant im Alltag bemerkbar macht."" Nur darum ging es. Wie reden hier aber vom Ausbau .... Im Urteil würde lediglich Schadensersatz aufgrund eines Ausfalls. Da nützt auch deine überspitzung nichts.
 
@iPeople: von dem Ausbau hab ich auch kein wort gesagt, ich habe mich nur auf deinen Satz "Internet ist kein grundsätzliches Bedürfnis..." bezogen. Und das würde ich eben schon aus dem Urteil ableiten
 
@MrKlein: Das Urteil bezieht sich auch eher auf "Gewohnheit" ;)
 
kabel einfach nicht unterirdisch verlegen sondern ausen und schon ist locker die hälfte gespart und es gibt keine ewigen baustellen in den städten
 
Sind ca. 100 Euro/Kopf (=100Mrd). Für einen 4 Personen Haushalt also auch mal 400 Euro, denn Papa wird wohl für die Kinder latzen. Dennoch, wenn diese Abgabe bei jedem fällig wird, sobald er angeschlossen ist, ist es doch lohnenswert und dann darf die monatliche Gebühr auch nicht steigen. ABER wenn der Bürger es zahlt, werden die Kosten eh explodieren, weil es ja scheiß egal ist, ob man wirtschaftlich buddelt oder nicht. Irgendwelche Gründe wird es zu 100% geben, dass es dann doch deutlich teurer wird und die monatlichen Gebühren auch steigen. Von einer Berechnung die sagt "hey Leute wir haben uns verschätzt, es wird 20% günstiger, als geplant" hab ich noch nie gehört, nur "ups werden doch 300% Mehrkosten"....
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