Tablet-Nutzer sind Geldquelle für Inhalte-Anbieter

Die Nutzer von Tablets entwickelten sich in der letzten Zeit zu einer sehr wichtigen Zielgruppe für den breiten Sektor der Anbieter von digitalen Inhalten und Anwendungen. mehr... Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Bildquelle: Apple Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Apple

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Genau dafür wurden diese Geräte ja auch entwickelt...um bequem (meist) kostenpflichtigen Content zu konsumieren, einen anderen Sinn sehe ich in Tablets nicht.
 
@RobinPunk1988: ohne Nachfrage gäbe es aber kein Angebot .... Den Sinn hinter einer Anschaffung eines Tablet muss letztlich jeder für sich klar machen.
 
@iPeople: Da geb ich dir vollkommen recht. Ich war auch lange Zeit überzeugter Tablet-Gegner, dachte mir, dass ich mit Desktop, Laptop und Smartphone doch schon bestens versorgt bin. Aber auf der Couch, im Bett oder einfach unterwegs ist es halt doch schon viel entspannter und komfortabler mit einem Tablet, so dass ich mir vor kurzem ein Surface RT zugelegt habe. Dabei natürlich auch gleich die eine oder andere nützliche App gekauft und auch meine ersten Käufe beim Kindle Store getätigt...ich möchte es nicht mehr missen, es ist schon wirklich unheimlich praktisch. Aber ich denke, dass die Nachfrage erst durch die Verfügbarkeit der Tablets erzeugt wurde. Die Industrie (und in diesem Fall vor allem Apple) hat es schon ganz gut raus Bedarf bei den Kunden zu wecken den es vorher überhaupt nicht gab. Aber da ist nichts verwerfliches dran, so funktioniert die Wirtschaft halt.
 
@RobinPunk1988: es gab einen Bedarf an einfachen Geräten zum surfen, mailen, chatten, zocken. Tablets gabs auch vorher , aber sie waren halt nicht massentauglich
 
Gerade die 7 Zoller haben inzwischen teilweise so gute Displays, dass ein e-reader überflüssig wird. Gerade Leute, die viel mit Büchern zu tun haben, die Bilder und Grafiken enthalten, oder Zeitschriften lesen, wissen das Display eines kleines Tablet zu schätzen. Ich habe meinen Sony reader inzwischen auch in Rente geschickt und lese meine Bücher auf einem 7 zoll Tablet.
 
@iPeople: Wobei ich persönlich daheim lieber mein echtes Buch in die Hand nehme. Besitze selbst ein Nexus 7 für die Uni, da ich alle Scripte auch in PDF-Form habe - viele Fachbücher bieten auch gleichzeitig eine kostenlose PDF-Version an. Jedoch ich immer wieder, dass ich das echte Buch dann doch bevorzuge
 
@Fallen][Angel: Studium ist auch etwas andres, da hast du mitunter mehrere Bücher offen ... Das würde isch aufm Tablet blöd machen. Aber Textstellen suchen gerade in Fachbüchern IST mit Tablet einfacher ;)
 
Ich arbeite seit 2005 mit Tablet-Convertible-Notebooks und würde mir nie ein heutiges Lifestyle-Tablet kaufen. Selbst auf meinem ältesten Tablet-Convertible laufen bis heute sämtliche für die Intel-x86-Architektur designten Betriebssysteme inklusive MacOS und OS/2 bzw. eCom Station. Ich habe Root-/Administrator-Zugriff wann immer ich ihn brauche und mir schreibt niemand vor, was ich auf meinem Gerät installieren darf und was nicht. Wenn ich selber ein Programm schreiben will, tue ich das einfach und kann es direkt danach installieren und ausführen. Im Studium konnte ich PDFs direkt per Stift editieren/kommentieren und hatte so die Notizen oder auch gleich mehrere Seiten auf das Display geschriebene und gezeichnete Mitschrift direkt an der entsprechenden Stelle im Script des Dozenten. Bei den heutigen Lifestyle-Tablets reicht es hingegen gerade mal zum Umblättern eines PDF-Scripts. Schon wenn man nur Text einzugeben versucht, verdeckt die Bildschirmtastatur (auf der man noch dazu nicht im 10-Finger-System blind schreiben kann, weil man sie nicht fühlen kann) grosse Teile des Scriptes. Tafelskizzen präzise abzeichnen kann man mit unpräzisen Fingerkuppen komplett vergessen und kapazitive Stifte für Fingertouch-Tablets sind ähnlich unpräzise. Mein zweites Tablet-Convertible, welches zusätzlich zum induktiven Stift auch noch multitouchfähig war, ist nun um die 7 Jahre alt und ich habe in der ganzen Zeit die Touch-Funktion etwa eine Stunde benutzt (aus Neugierde als es neu war) und das, obwohl die weit besser implementiert ist und mehr Möglichkeiten bietet als der primitive Kachel-Kram auf heutigen Lifestyle-Tablets (da braucht es nämlich keine platzverschwendenden Kacheln auf dem kleinen Mobildisplay, weil einfach vor dem Finger der Mauszeiger auftaucht, mit dem man auch kleine Schaltflächen egal welchen Betriebssystems problemlos trifft). Fingertouch ist wohl das untauglichste Bedienkonzept überhaupt und das nicht nur weil es für platzverschwendende Kacheln auf ohnehin immer zu kleinen Displays sorgt. Man verdeckt und verdreckt sich mit den eigenen Fingern das Display. Schreibschrifterkennung funktioniert nicht (auf meinem Tablet kann ich mit dem Stift besser blind in zusammenhängenden Sätzen ein Tafelbild abschreiben als auf Papier, weil es die Schrifterkennung nicht einmal stört wenn Buchstaben ineinanderlaufen oder unleserlich sind - die erkennt Buchstaben und digitalisiert sie korrekt, obwohl ich die nicht einmal selbst lesen könnte), was zu der ebenfalls das Display verdeckenden Bildschirmtastatur führt. Selbst die "Wischgesten" auf dem Display, die man wegen dieser platzverschendenden Kacheln ständig braucht, sind ergonomisch gesehen völliger Unfug, weil die Struktur von Fingerkuppen nicht zum Gleiten auf Oberflächen, sondern zum sicheren Haften an Oberflächen gemacht ist. Als ehemaliger Ingenieur wäre es mir peinlich, wenn ich jemals ein so schlechtes Bedienkonzept wie Fingertouch ausgerechnet für multifunktionale, textbasierte Tablets vorgeschlagen hätte. Sowas kann man bei vandalismusgefährdeten Fahrkartenautomaten oder bei SPS-Maschinen in dreckigen Umgebung anstelle von Folientastaturen nutzen. Zu mehr taugt Fingertouch nicht. Das heutige Lifestyle-Tablets überhaupt jemand und dann auch noch für Preise kauft für die man auch ein Gerät bekommt mit dem man effizient arbeiten kann, ist ein unglaublicher Triumph für die Werbeindustrie. So muss man Konsumenten erstmal manipulieren/vorführen können. Davor ziehe ich meinen nicht vorhandenen Hut. Kein Wunder, dass sie Konsumenten, denen sie derart unnützes Überwachungsspielzeug verkaufen können, dann auch noch weiteres Geld samt Klarnamen und Bankverbindung für unnützen Content aus der Tasche ziehen können.
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