Zalando: Mit Mitarbeiter-Hetze zur Marktführung

Der Online-Händler Zalando strebt im Modemarkt des Internets weiter nach oben - und dies wohl auf Kosten der Beschäftigten, die die Zustände bei der Firma inzwischen zunehmend kritisieren. mehr... E-Commerce, Versand, Lager Bildquelle: Axisadman (CC BY-SA 3.0) Werbung, E-Commerce, Zalando Werbung, E-Commerce, Zalando Zalando

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"Letztlich entschieden vor allem Fehltage und Arbeitstempo letztlich darüber, ob ein Mitarbeiter nach einem Jahr Anstellung einen unbefristeten Vertrag erhalte oder nicht, berichtete ein Teamleiter." ähm ja?! Wieso auch nicht
 
@0711: Menschen nach Leistung zu beurteilen ist sowas von 2012...
 
@crmsnrzl: Dürfte doch bei Apple auch nicht anders sein. Den waren ja auch die Mitarbeiter in China zu teuer.
 
@Stoik: Wie kann man es schaffen in jeder News einen Bezug zu Apple zu finden? Du musst einen tiefen Grohl in dir hegen... Das ist nicht gesund... ;-) Edit: Jaja, ich meinte Groll... sorry... kann ja mal passieren... ;-)
 
@Yamben: Dave Grohl? Was hat der denn jetzt mit der ganzen Sache zu tun?
 
@DON666: Ne, nicht Dave Grohl sondern Tiefen Grohl. Kenn den zwar auch nicht, aber ist vielleicht ein Bruder.
 
@crmsnrzl: Ach so, das war der Vorname! Alles klar, danke für die Info! ;)
 
@Yamben: Kann doch auch nichts für wenn ich da immer wieder Zusammenhänge finde. ;)
 
@Stoik: nennt sich dann wohl komplexe, die man dazu auch noch selbst nicht einsehen möchte...
 
@larusso: Nein, komplexe habe ehr die Minus Klicker die sich beleidigt fühlen.
 
@Yamben: manche Könnens halt ^^
 
@Stoik: vielleicht haben die minusklicker aber keine komplexe, sondern sind ganz einfach genervt davon, dass die immer wieder hohlen Phrasen zur immer selben Firma aus immer den selben hohlen gründen von der noch dazu immer selben person kommen (plus 2 bis 3 anderen Personen)?! schon mal daran gedacht? (und evtl. auch woher dieses doch schon ziemlich hohle verhalten für dich persönlich kommt?)
 
@larusso: Es sind keine hohlen Gründe bzw. Phrasen es sind reale Zusammenhänge nur scheint das für den ein oder anderen zu hoch zu sein oder die Wahrheit nicht verträgt wenn er auf sein überteuertes "Live-Style" Produkt schaut.
 
@Stoik: komplexe hat man, wenn man andere nicht einfach ihr ding lässt, egal welche meinung man selbst dazu hat und sein problem diesbezüglich ständig in allen (wie hier) unmöglichen zusammenhängen rausposaunen muss. es gibt außerdem leute, die apple wegen der Qualität und der art der bedienung usw. gerne nutzen, was nichts mit lifestyle zu tun hat. was sagst du dazu?!... gibt es diese user angeblich nicht oder pauschalisierst du etwa nur?! und welche reale zusammenhänge sollen das sein? das apple etwa für das, was die bieten überteuert sind?! dann hast du leider nie gelernt, z.b. nicht bloß auf hardware-specs zu achten!
 
@larusso: Es geht einfach darum das Apple seine überteuerten Produkte in China unter fragwürdigen Bedingungen herstellt und die Arbeitsbedingungen auch nicht gerade besonders sind. Zumal Apple nun auch nach Foxcoon und Pegatron zwei neue Produzenten haben muss. Am ende wird da noch billiger Produziert. Der Zusammenhang ist da einfach.. Zalando ist auch nicht gerade das günstigeste eben wie Apple und die Mitarbeiter werden in China genauso überwacht wenn nicht noch schlimmer. Und auf Hardware-Specs achte ich schon gar nicht sonst würde ich den Plastikkram von Samsung kaufen der mir vorgaukelt es wäre ein Top-Produkt. Bei mir gehen da die inneren Werte vor also die Software.
 
@Stoik: wenn dir die "inneren werte" also so wichtig sind, wie kannst du dann so große probleme mit apple haben?! ich kenn keine firma, die bessere software herstellt. --- apple ist kunde bei foxconn! apple hat keine direkte entscheidungskraft, wie foxconn zu beschäftigen hat! warum suchst du dein problem also nicht zuerst bei foxconn?! apple hat da nicht die gleiche stellung wie zalando. und apple hier mit zalando auf eine stufe zu stellen, zeugt wohl nur wieder davon, wie du nicht objektiv über diese firma sprechen kannst... andere firmen lassen auch bei foxconn fertigen. warum hör ich dich nie über diese firmen jammern, sondern immer nur über apple?! wenn apple anfragt "so und so viele einheiten in dieser und jener zeit" und foxconn sagt, "ja", was hat apple (und alle die anderen firmen) zu interessieren, wie foxconn dies nun erreichen will?! natürlich sind da alle firmen irgendwo gefragt. aber warum pickst du dir da nur und gerade apple heraus?! nicht etwas unfair?! und als nächstes solltest du dir dann die rolle der poiltik klar machen. denn eines ist wohl klar, menschen handeln nun mal immer so, dass sie das für sich beste rausholen. wenn einem also dadurch auch gesetzlich der rahmen geschaffen wird, für apple und alle anderen unter solchen Bedingungen fertigen zu lassen, dann wird man das auch immer tun. da ist die poltik gefragt! und was ist mit deinem ganzen anderen rumgehate gegenüber apple?! das beruht doch nicht alles auf diese punkte, sonst dürftest du wohl jede firma auch so hassen... mir fallen übrigens nur die namen derer auf, die entweder durchweg gute oder ziemlich ... naja andere kommentare schreiben. du und ein paar andere hier fallen mir da immer negativ auf, weil das so rüberkommt, als hättet ihr tatsächlich ein persönliches problem mit einer firma, als wäre es eine person, die euch tief beleidigt hat... ein Kinderfest! und ach ja, wenn apple überteuert ist und du wirklich nicht bloß auf hardware specs achtest, warum dann ist apple überteuert?! (nur weil ein produkt (iphone) teurer ist, als die Konkurrenz? also bitte?! und dann kommt noch hinzu, dass bei so ziemlich allen anderen Produkten ähnlich teure produkte der Konkurrenz existieren)
 
@larusso: Die Bedienung von iOS sagt mir nicht zu ist mir in vielen Teilen zu umständlich und un durchdacht. Fängt schon bei dem Home Button an wenn man zwischen den Apps hin und her switchen möchte oder diese Beenden. Wenn man dort den Home-Button erst mehrmals Drücken muss oder für ein paar Sekunden halten muss da hab ich mit meinem Phone schon längst die Apps geschlossen oder gewechselt. Weiter geht es dann beim Verlauf/Cache des Browsers löschen da muss ich erst den Safari verlassen und in die Einstellungen gehen um den kram zu leeren, das kann man doch direkt im Browser machen wie es bei Android auch geht. Dann noch die Sache mit den Berg Icons auf den Home-Screens überladener geht es nicht, da sind mir Widgets lieber wo ich direkt die Informationen zur Verfügung habe. Weiter geht es dann noch mit iTunes da wird man gezwungen es auf den Rechner zu installieren nur weil ich mir ein paar Sachen auf dem PC ziehen möchte bzw. bei Bekannten was rüber ziehen möchte. Was auch noch fehlt ist der gewisse Apple zwang für so gut wie jede Kleinigkeit muss man Geld Apple in den Rachen schaufeln. Das einzige was wirklich gut ist, das ist die Verarbeitung/Haptik aber das war es auch schon. Persönlich bekomme ich nach 10-15min schon ein fast ein Anfall und könnte das iDevice an die Wand schmeißen. Bei iOS7 wäre es sicher noch kürzer, so verpfuscht wie das System ist da stell ich den Preis erst recht in frage, die kunterbunte TeletubbiUI und dann noch Fehler wie dort sloppyui.tumblr.com zu finden... Dafür über 600€ ausgeben? Nie im Leben. Bei den Macs ist es genau das gleiche Problem will man etwas Tiefer im System rumschnüffeln muss man sich erstmal durch Zig Ordner wühlen und die Sachen suchen (Bsp. Schriften). Der Funke wird da bei mir nicht überspringen und mich mit anfreunden. Hatte zu Zeiten des G3-G4 gedacht Apple wäre gut, als ich dann an den Dingern hockte und mit arbeiten musste war die Sache schnell erledigt. Von den Technik-Buden die bei mir durch sind das sind derzeit zwei Apple und Samsung.
 
@Stoik: naja, ich finde nicht, dass sich das switchen und schließen von Programmen zwischen iOS und android jetzt viel geben. es ist nun mal anders gelöst und sicher kein kriterium für oder gegen eines der beiden OS! warum das mit safari z.b. so gelöst wurde, hab ich mich auch schon gefragt. ist beim mac ja auch im browser direkt drin. aber und wenn schon, ist das leeren des caches eben nicht direkt im browser, sondern unter Einstellungen. das ist auch kein kriterium für oder gegen ein OS! außerdem gibt es nicht "das perfekte/optimale OS". es wird immer hier oder da bei jedem einen vor- oder nachteil geben. aber diese punkte von dir, sind so unwichtig, dass die eben nicht als kriterium für ein OS gelten können. zumindest meine meinung, denn da gibt es bedeutend wichtigeres. überladener homescreen?! also das hat doch wohl nun wirklich nichts mehr mit geschmack oder objektivität zu tun. man kann sich den homescreen zum einen nach seinen bedrüfnissen anpassen und stellt durch den immer gleichen raster eine so immer gleiche struktur da, dass man sich dadurch sehr schnell zurechtfinden kann. es kann ja sein, dass einem persönlich eine andere lösung mehr zusagt, das aber als negativpunkt zu sehen... tut mir leid, dass kann ich bei allem respekt nicht verstehen. wo ist da ein user vor großer Unübersichtlichkeit gestellt?! solche muster zu erkennen und damit umzugehen, dafür ist unser hirn doch wohl mal gemacht. wenn man itunes benutzt, gibt es damit z.b. nichts besseres, wie man z.b. Musik, ebooks usw. auf sein iphone bekommt. ich finde es auch gut, dass gerade einfache "lose" dateien nicht einfach so übertragbar sind. denn das verhindert, dass man ein smartphone so bedient, wie einen computer. dort ist das mit "losen" dateien, die in ordnern strukturiert werden wegen maus und tastatur ja auch eine gute möglichkeit. auf einem smartphone würde das aber nicht passen. du siehst, es gibt auch die andere seite der Medaille. und zur persönlichen meinunsgbildung. du darfst ja gerne anderer meinung sein als ich und apple wegen diesen für dich guten gründen (weil du scheinbar ein anderer computertyp bist) auch nicht bevorzugen. aber da dein computer/smartphone-verhalten nicht eine referenz darstellen kann, solltest du für dich persönlich mal klar machen, dass andere eben andere bedürfnisse diesbezüglich haben und für diese diese Systeme eben optimal sind. und das hat auch nichts mit DAUs zu tun. und dann kannst du dein ständiges rumgehate (und das zu jedem apple Thema einen kommentar abgeben (selbst wenn es diese von dir genannten punkte, die du an apple nicht magst, gar nicht betrifft), das nur nervt, auch mal sein lassen!... wie ich bei dir bezüglich Macs rauslesen kann, willst du scheinbar mehr am system rumspielen und es deinen"Bedürfnissen" anpassen, als einfach damit sinnvoll zu arbeiten (wäre es so, würdest du auch nicht eine solche aussage von dir über die arbeitsmöglichkeiten von OSX machen!). also, du hast diese anforderungen, andere jene! was zum geier interessiert es mich, wie ich ne schrift im Betriebssystem ändere?! macht es das OS etwa besser?! werd ich im leben nicht mehr froh, wenn die standardschrift (die übrigens sehr gut lesbar ist) nicht mit einfachsten Mitteln zu ändern ist?! da ist es doch sinnvoll, dass apple eben nicht kurze wege bietet, um dies zu ändern. es gibt wichtigeres und sinnvolleres am computer zu tun! Mac OS X ist nicht dazu da, dass man damit rumspielt oder darin rumschnüffelt, was du scheinbar gerne machen willst. sondern schlicht zum einfachen, intuitiven arbeiten. und genau das kann man mit OSX sehr gut! also nochmal, nimm deine anforderungen nicht als referenz oder als was besseres und lass doch andere ihre Anforderungen! ich würde mit dem geld, das mein mac gekostet hat, sogar nur die software ohne hardware bezahlen, als auch nur jemals wieder windows benutzen zu müssen (oder zum x-ten mal linux ausprobieren)! und windows benutzen in zahlen ausgedrückt mehr DAUs. ;)
 
@Stoik: Respekt, die Verbindung zwischen Zalando und Apple ist mir gar nicht aufgefallen.
 
@crmsnrzl: im grunde ist es doch nichts schlimmes. Ein Mitarbeiter bekommt Geld, der Konzern erwartet eine Gegenleistung. Habe persönlich schon derartige Erfahrungen gemacht. Zweimal in Probezeit ausgefallen - einmal Krank, einmal danach weil ich dachte "OK. VCersuchtes mit dem Arbeiten wieder" und direkt wieder nachhause weils nicht ging.
 
@Stefan_der_held: Der Kommentar von mir war eher ironisch gemeint. Arbeiter nach Leistung zu beurteilen als "von gestern" zu bezeichnen, schien mir absurd genug, sodass man es nicht für bare Münze nehmen würde. Jetzt weiß ich, ich lag falsch :o
 
@0711: Dazu bedarf es etwas Hintergrundwissens. Zalando hat einen Deal mit dem Land Thüringen, wo einmal ca 20 Millionen € in den Aufbau der Hallen gesteckt wurden und der Lohn der Mitarbeiter subvenzioniert ist, was heißt wer als arbeitssuchend gemeldet beim Bundesamt für Arbeit abgefischt wurde (es sind regelmäßige Massenveranstaltungen) bekommt erst nach 12 Monaten sein Geld unsubventioniert von Zalando selber. Davor zahlt das Land 6 Monate lang den Löwenanteil, dann nochmal anteilig weitere 6 Monate. Komisch ist jetzt, dass Zalando seit Jahren regelmäßig bei den Job-Centern abfischt und nur ein geringer Teil der Angestelten länger dort abreitet. Das sind dann idR die Leute die in jedem Satz mindestens einmal Zalando sagen und die vorgegebenen Sprüche trällern. BTW arbeiten dort zwei Mitarbeiter der BfA-Erfurt nur für Zalando und die trällern genau das gleiche Lied mit dem gleichen falschen Politiker-Grinsen wie die Zalando-Zombies. Selbst wenn man die Arbeit gern macht, wird man Gefahr laufen nach 6 Monaten wieder in den Status 'arbeitssuchend' zu gelangen bzw. gelangen zu wollen. Zalando ist ein fetter Kapitalist und da regiert nun mal das Geld. (Unister GmbH like) Das wissen sie auch sehr gut! Die Retouren liegen obendrein eher bei 70% aufwärts. Das ist nur die Wahrheit. Zalando ist mir ansonsten ziemlich egal und ich kenne gar keinen der dort bestellt, nur Leute die dort gearbeitet haben. ;)
 
@HattenWirAllesSchon!: Man muss halt auch sagen, Zalando macht sich das zu nutze was ihm der Staat bietet und wir wissen alle wer jetzt dann demnächst an der Regierung sitzt...Leute die 60000€+ Jahresgehalt haben und Mindestlohnforderungen mit dem Argument der Wettbewerbsfähigkeit abwiegeln. Wenn wir so wählen müssen wir uns auch nicht wundern dass es dann Firmen gibt die sich den vom Staat gegebenen Einsparmöglichkeiten zu nutze machen, wie einfach wäre es den Mindestlohn zu setzen und wenn das Arbeitsamt sagt, bekommt der Herr/Dame min 2 Jahre Anstellung und davon übernehmen wir in den ersten 6-12 Monate etwas aber nein was wird gemacht...das Angebot der Subvention machen ohne Gegenleistungsforderung, wer würde das ablehnen (ok nicht ganz richtig, die Arbeitslosenstatistik wird geschönt)?
 
@0711: Chronische Krankheit? (Leichte) Behinderung? Tja. Pech gehabt! In der "strukturschwachen" Umgebung gibt es bestimmt genug Ersatz...
 
@Themis: Naja für Thüringen ist die Region recht gut um Arbeit zu finden. Es gibt allerdings diverse "Problem-Viertel" wo die Leute heran geschart werden. Da sieht man auch hin und wieder paar Leute mit Zalando Shirt stolz auf der Straße rum laufen.
 
@Stoik: oder anders ausgedrückt: ich lass dir ja deine argumente gegen apple (die hast du ja auch sachlich rübergebracht). aber diese sachlichen Argumente rechtfertigen nicht das kindische verhalten, gegen apple nun an jeder denkbaren ecke rumzuhaten! lass anderen auch ihre argumente für apple. bleib sachlich und wenn dir apple eh schon nicht zusagt, dann schreib doch nicht unter jeder apple news ständig irgendwelche abfälligen Kommentare! das ist nicht sachlich und nervt nur! wenn man diese liest, liest sich das, als hättest du ernsthafte Probleme (ich will dir da nicht zu nahe treten). wenn ich mir deine sachlichen argumente so durchlese, dann zeigst du ein anderes bild. denke ich dann aber wieder daran, dass deine ganzen haterkommentare nur aus diesen gründen herauskommen sollen (die wie gesagt, solches verhalten nicht rechtfertigen), dann stellt sich mir doch wieder die frage, ob da nicht doch ein problem vorliegt. verstehst du was ich meine?! du weißt doch selbst, welche kommentare du ständig abgibst. und der antrieb dazu kann doch nicht aus diesen punkten von dir stammen?!
 
@larusso: Gähhhhn!
 
@HattenWirAllesSchon!: wow, bist du cool. mich interessiert es sehr wie sehr dich meine ansichten interessieren. bitte schreib mehr davon...
 
@larusso: Darüber solltest du nachdenken.
 
@HattenWirAllesSchon!: ja, ganz bestimmt...
 
@Themis: Man kann sicher soziale Verantwortung abverlangen (Behindertenquote etc) aber zu fordern dass Unternehmen nicht auf Leistungsbasis einstellen/beschäftigen halte ich in unserem Wirtschaftssystem für Illusorisch und auch für völlig falsch...das wäre die gleiche Forderung wie dass Schulabschlüsse nichts mehr wert sind - auch diese sind reine Leistungsnachweise, nichts anderes.
 
@0711: Prinzipiell hast du ja auch Recht, jedoch gibt es m.E. noch ander Faktoren die auf eine Anstellung Einfluss haben sollten. Schnell arbeiten heisst nicht unbedingt gut zu arbeiten- krank zur Arbeit zu kommen aus Angst seinen Arbeitsplatz zu verlieren ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Langsam aber sicher steuern wir in Richtung "hire & Fire" Mentalität made in USA hin. Und so was gibt mir zu denken. Unter dem Deckmantel der Arbeitsplatzsicherung wird zunehmend alle Errungenschaften gewerkschaftlichen Tuns der letzten Jahrzehnte schleichend genommen. Die Unternehmen fordern Top Leistung und wollen Flop Lohn bezahlen. Nicht umsonst gilt Deutschland inzwischen in Europa zu einem Billiglohnland (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/verdienste-unter-6-50-euro-deutschland-verkommt-zum-billiglohnland-a-806175.html). Ebenfalls sehr bedenklich ist die Tatsache dass immer mehr Vollzeitarbeitnehmer am Ende des Monats staatliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen nicht aus fehlender Fähigkeit zu Wirtschaften sondern aus purer Not. Nebenkosten explodieren, Energie im Allgemeinen ist nahezu ein Luxusgut. So kann und darf es nicht weitergehen!!!!!!
 
Last nich raten.. Bei der Kommisionierung werden ohnehin nur Zeitarbeiter mit Hungerlohn eingesetzt.. Richtig?
 
@Slurp: Wie beim Versandhandel üblich, würde mich wundern wenn nicht.
 
@Slurp: Und deswegen bin ich für Mindestlöhne! Den Leuten ist es egal, es wird immer beim billigsten gekauft. Wenn man aber wenigstens halbwegs vernünftige Löhne zahlen möchte wird es schon schwierig, da man ja in Konkurenz steht. Ich möchte gar nicht wissen wie sich der Markt im Internet ausdünnt wenn auf einmal die 8,50€ kommen. Bei Zalando könnte man noch nebenbei erwähnen das die auch irgendwas um die 9 Millionen Euro abgegriffen haben vom Staat, weil sie ja so viele Arbeitsplätze schaffen. Echt schlimm der Verein...
 
@Yamben: Geb ich dir zwar Recht, aber wenn das bei Zalando dann genauso nach hinten losgeht, wie die aktuelle Entwicklung bei Amazon, dann haben wir blos mehr Arbeitslose und Polen bedankt sich.
 
@crmsnrzl: Also ist es sinnvoller, Menschen für ihre Arbeit schlecht zu bezahlen, weil den Rest können sie sich ja beim Amt abholen. Sie werden dann zwar von der Gesellschaft als Schmarotzer angesehen, aber was kümmert es mich?
Weil das Unternehmen macht ja alles richtig, es erhält Subventionen vom Staat, macht den Einzelhandel kaputt und die Städte verkommen zu langweiligen Einkaufsstraßen. Genau was alle brauchen. Die Frage die sich stellt, wie viel Arbeitsplätze hat Amazon/Zalando in dieser Zeit im stationären Einzelhandel zerstört?
Also ich kaufe mir meine Schuhe lieber bei der netten Verkäuferin um die Ecke, denn wirklich sparen kann ich bei Zalando und Co. auch nicht. Und statt bei Amazon mein Geld zu lassen, kaufe ich lieber bei einem kleinen Online-Shop. Vllt. zahl ich 1-2 Euro mehr, vllt. dauert es 1-2 Tage länger, aber ich habe ein gutes Gefühl.
 
@NeNeNe: Und genau das ist das Problem, es wird ja alles quer Finanziert durch die Aufstockung. Da bezahlt man für Leistungen die man selber vielleicht nicht in Anspruch nimmt. Aber die Leute halten sich ja noch für unendlich schlau wenn sie in einen Laden gehen, sich 30 Minuten beraten lassen und dann online im Preisvergleich kaufen... Edit: Achja, und mal nebenbei: Für mich ist jedes Unternehmen, das es nicht schafft einen Lohn von 8,50€ Brutto zu zahlen eh schon Pleite. Die haben es einfach nicht verdient weiter zu machen!
 
@NeNeNe: Richtig lesen und verstehen.
Ich habe nichts als sinnvoller oder weniger sinnvoll gewertet, sondern nur auf einen weiteren Aspekt hingewiesen.
Jede Medallie hat 2 Seiten und aktuell wurde erst am Beispiel Amazon gezeigt wie das heldenhaft schief gehen kann.
Was die Onlineshops angeht, bestellt ich, wenn ich denn bestelle, zunächst mal da, wo es gibt was ich möchte und zweitens dort wo ich vertrauen hab. Da ein kleiner Shop nicht automatisch seinen Angestellten bessere Konditionen bietet als z.B. Amazon macht, ist dein gutes Gefühl völlig unbegründet. Wenn du ein gutes Gefühl haben willst, gehe in einen Laden deines Vertrauens, in der Nähe (ja physisch!) und kaufe/bestelle dort.
 
@crmsnrzl: Das stimmt so nicht, es gibt durchaus Online-Händler die gut bezahlen! Aber genau das meine ich! Wenn es einen Mindestlohn gibt, dann braucht man nur noch gucken: "Kommt der Kram aus Deutschland oder wir von woanders verschickt?" und man kann auch wieder mit gutem Gewissen online einkaufen! Das ist der Hauptgrund warum ich dafür bin! Trifft auf Läden überings genauso zu! Es gibt auch genug Läden die Ihren Angestellten Hungerlöhne zahlen...die soll es meiner Meinung nach genauso treffen, entweder man schafft es seine Angestellten zu bezahlen oder das Konzept geht nicht auf... dann muß man wohl zu machen... ;-)
 
@crmsnrzl: und selbst das physisch in den laden vor ort gehen nützt nichts. welcher schuhladen fertigt denn seine schuhe noch selbst? ist doch eh alles china produktion. aber selbst wenn, bleibt das geld auch nicht in der region, da der schuhmacher (beruf) auch im supermarkt einkaufen muss, strom von großkonzernen beziehen muss, bezahlbare handwerker beauftragen muss, die ihrerseits wiederum kabel und plastik kabelschächte aus china verbauen. das ganze wird gern als globalisierung bezeichnet und du kommt da nicht raus. ausser du setzt dich in ein erdloch im wald, aber auch da kommt der pächter und jagt dich weg ^^
 
@DataLohr: Naja, mit "Laden deines Vertrauens" meinte ich, dass man selbst einen Laden wählt, der den geforderten Kritierien entspricht und das "gute Gefühl" rechtfertigt. Und natürlich sollte man in dem Fall dort dann auch nur Produkte von Firmen kaufen/bestellen, welche ebenso diese Kriterien erfüllen. Das Spiel kann man noch weiter treiben, wobei es aber zunehmen wird noch Kandidaten zu finden.
 
@Yamben: Ja, ich wollte nur anmerken, das Online-Shop nicht automatisch faire Konditionen gegenüber den Arbeitern haben nur weil der Shop klein ist. Man muss in dem Fall also den Händler schon explizit selbst "aussuchen" (wie ich mit "Laden deines Vertrauens" andeuten wollte). Aber wenn man schon dabei ist, so ausführlich zu selektieren, dann sollte man direkt den Einzelhandel vor Ort fördern und nicht Online-Shops.
 
@crmsnrzl: es gibts aber niemanden, der mit geld bezahlt wird und irgendwelche sozialen kriterien erfüllen kann, denn das gibt unser kapitalistisches system nicht her. einer kann zwar sozialer sein als ein anderer, aber um das sozial nennen zu können scheitert es schon am grundsatz. daher isses eigenltich egal was man wo kauft. wenn sich einer aber ein gutes gewissen einredet, weil er zb. "fair trade" ausbeutungs produkte kauft, sollte man demjenigen das system nochmal erklären. es arbeiten im pentagon 25.000 leute in der werbung, die nur dafür zuständig sind, dass die menschen das system so akzeptieren. es ist schwer da was entgegen zu setzen und das man kartoffeln selbst anbauen und brot selbst backen kann, mit roggen vom bauern, den man als erntehelfer "geschenkt" bekommen hat, können einige deshalb natürlich überhaupt nicht verstehen.
 
@DataLohr: Wie ich schon sagte: Je höher man die Kriterien ansetzt, um so weniger Läden/Händler/Anbieter gibt es die diese erfüllen. Und ratzfatz bleibt keiner mehr übrig. Und ich wollte hier keine Sozialismus/Kommunismus/Kapitalismus-Debatte starten. Zum "Kartoffeln selbst anbauen" will ich im Übrigen nicht wieder zurück.
 
@crmsnrzl: nujo, wenn demnächst das system zusammenbricht und kriegsartige zustände, auch bei uns, herrschen, sind diejenigen, die überhaupt noch irgendetwas selbst produzieren können die glücklichen. wie ist das überhaupt mit der 1 billionen dollar münze in usa jetz entschieden worden? genau das ist eine situation wo vll mal mehr menschen über das system nachdenken. auch wenns unwirklich klingt, das ist ein starkes zeichen, dass wir an einem punkt sind, an dem täglich der notstand ausgerufen werden könnte. es wäre natürlich besser, wir würden vorher schon vernünftig werden, aber wie schon gesagt, ist das ja mit unserem system nicht vereinbar.
 
@DataLohr: Klingt eher so als sehnst du das herbei.
 
@crmsnrzl: Ich habe nur Fragen gestellt, ich habe den Text gelesen und auch verstanden. Für mich stellt sich aber die Frage, ist es für eine Gesellschaft wirklich sinnvoll, wegen ein paar Euro und vllt. etwas Zeit-Ersparnis immer stärker in die Abhängigkeit von wenigen zu kommen? Wenn Amazon verschwindet, dann haben wir vllt. 3000 Arbeitslose, wenn der gesamte Einzelhandel irgendwann verschwindet wird es bei ca. 7 Millionen ein echtes Problem geben.
Wenn ein Geschäftsmodell darauf aufgebaut ist, günstige Arbeitskräfte zu beschäftigen um den etablierten Einzelhandel zu vernichten und dies mit der Einpreisung von aus Steuergeldern finanzierten Subventionen - wozu auch die ALG 2-Bezüge der Aufstocker einzurechnen sind - dann läuft in diesem Land etwas massiv in die falsche Richtung. Alle jammern über Media Markt und Saturn. Gerade diese beiden Beispiele zeigen doch, was es bedeutet, einen funktionierenden Einzelhandel zu haben. Geiz ist Geil bringt uns dabei nicht weiter. Der Einzelhandel ist nicht die globale Wirtschaft, sie ist regional und hat auch eine wichtige Funktion. Man sieht doch heute schon, wie sich die Innenstädte immer mehr zu einer Monokultur entwickeln. Wenn wenige Unternehmen am Ende überleben, wird nach dem Prinzip der Marktwirtschaft der Kunde das nachsehen haben. Preise ergeben sich durch Konkurrenz. Wer meint, Deutschland braucht keinen Mindestlohn, sollte sich mal überlegen, wieso es in Europa eine massives Problem gibt. Wenn das wirtschaftlich stärkste Land Europas Hungerlöhne - bezogen auf die Lebenskosten in Deutschland - zahlt, wie sollen dann die anderen Länder wettbewerbsfähig sein? Durch noch geringere Löhne? Ich empfehle mal den Vortrag von Prof. Dr. H. Flassbeck zu studieren, der u.a. über einer der Gründe der zzt. Euro-Krise spricht. Wir haben heute schon ein Handelsbilanzüberschuss welches nicht mehr gesund ist und in naher Zukunft noch mehr Probleme bereitet. Aber davon will unsere Politik ja nichts wissen.
 
@NeNeNe: Tja, wie ich schon sagte, Mindestlohn alleine löst das Problem nicht, sondern verschlimmert die Lage in Deutschland nur. Ich bin auch für Mindestlöhne, aber ohne Gesamtkonzept wird das nix.

PS: Winfuture sollte endlich mal unterstützung für Zeilenumbrüche in Kommentaren einführen. Das hat echt Vorteile...
 
@crmsnrzl: Wieso soll es die Lage verschlechtern? Selbst ein so massiv kapitalistisches System wie die USA überleben es. Nur das angeblich soziale Land Deutschland wird daran scheitern? In Frankreich existiert seit 1950 ein gesetzlicher Mindestlohn und liegt zzt. bei 9,43 €. Ich sehe nicht, dass das Frankreich irgendwo geschadet hat. Es gab vor kurzen eine nette Reportage über die Löhne in der Fleischverarbeitung, wenn dort die Mitarbeiter einen gescheiten Lohn erhalten würden, würde dies den Verbraucher nur marginal erreichen. Ist wie in der Textilindustrie. Würden die Menschen in Bangladesch etc. sozial bezahlt, würde dies bei uns trotzdem nur ein paar Cent ausmachen. Vor allem würde ein Mindestlohn in Deutschland, das ganze System der Werksarbeiter etc. ad absurdum führen. Denn es wäre für Belgien und Co. wieder günstiger im eigenen Land zu schlachten. Zzt. ist es günstiger lebendes Vieh in Transporter zu verchen und 100 km in der Gegend herumzukarren um dann am Ende die geschlachteten Lebensmittel wieder an den Ursprungsort zu verfrachten. Umweltpolitisch eine Katastrophe. Doch in einer Gesellschaft, die nur noch auf Konsum ausgelegt ist, die ihr persönliches Wohl, dem gemeinschaftlichen Wohl entgegenstellt, wird mit der Zeit ein sehr empfindliches explosiven Pulverfass generieren. Unsere Großeltern haben nach dem Krieg eine sinnvolle Tatsache gelernt, nur gemeinsam, im Verbund, wenn alle profitieren, wenn alle etwas von dem erwirtschafteten abbekommen, nur dann ist ein System stabil genug und es existieren keine explosiven Gruppierungen. Heute ist unsere Politik nur noch auf Gewinnmaximierung aus und fährt mit Volldampf gegen einen Wand. Sie ist so massiv exportorientiert Denkend, sieh übersieht, obwohl von der OECD gefordert, dass die Binnenkonjunktur einen viel wichtigeren Schwerpunkt in ihren Entscheidungen einnehmen müsste. Wer kein Geld hat, gibt es nicht aus.
 
@NeNeNe: Kaum hab ich gerade mal wieder 2 Bestellung außerhalb amazons getätigt, gings wieder voll nach hinten los. Gegen A-ZDiscount läuft ne Strafanzeige und eine Bücherbestellung kam nach 14 Tagen an, haben 9 Euro Porto kassiert (jeden Artikel einzeln) und natürlich als Warensendung für 1,65Euro..... Mich kotzen die kleinen Händler inzwischen einfach tierisch an, weil es dort ständig soeinen Ärger gibt. Letztes Jahr Strafanzeige bei einem anderen, der seinen Shop aufgegeben hat, und mein Induktionsfeld, was gerade bei ihm zur Reparatur war einfach eingesagt hat. Geld kam dann doch noch zurück.... Ich hab jedenfalls bei Internetkäufen kein schlechtes Gewissen bei den großen zu kaufen. Sie sind groß geworden wegen des Kundenservice und allein deshalb bin ich auch dort. Bei den kleinen Fällt man meiner Meinung nach zu oft auf die Schnauze. Schade aber leider auch ein Teil der Wahrheit...
 
@bowflow: Also ich hab bisher nie Probleme gehabt, achte meistens darauf wie lange ein Online-Shop existiert, das TrustedShops existiert und dass das Zertifikat mit dem Shop übereinstimmt. Dann weiß ich, egal was passiert, mein Geld ist nicht verloren. Die großen sind deshalb gut, weil sie groß sind. Doch was passiert, wenn die kleinen nicht überleben? Wo ist dann die Konkurrenz. Hier auf dieser Plattform wird immer über Microsoft wegen ihrem Monopol hergezogen, im gleichen Atemzug wird Google empfohlen, die selber schon ein Monopol besitzen. Wollen wir den gleichen Zustand im Einzel- und Versandhandel? Ich nicht!!!
 
Für mich ist jedes Unternehmen, das es nicht schafft einen Lohn von 8,50€ Brutto zu zahlen eh schon Pleite. Die haben es einfach nicht verdient weiter zu machen! Nicht die Angestellten die dann Stütze in Anspruch nehmen müssen, sondern die Unternehmer, sprich die Leute die die Gewinne einstreichen (auch wenn auf dem Paier angeblich negative Bilanzen herauskommen) sind die Schmarotzer.
 
@crmsnrzl: Ich finde das Argument aber recht ausgedünnt. Ist der gleiche Grund warum man die Steuern bei den reichen Leuten nicht anhebt. Alle flüchten dann. Ich habe auch nie verstanden warum ein Schumacher noch rennen fahren durfte für Deutschland? Wem hier die Steuern zu teuer sind, der kann doch auch mit der Flagge antreten wo er seine Steuern bezahlt. Den meisten Leuten ist egal, bis man sie mal darauf hinweißt. Große Konzerne machen es vor und versteuern alles in Irland und dann wundert man sich warum in Deutschland unternehmen nicht mehr groß werden, außer sie verlagern ab einer bestimmten größe sich weit in Osten, lassen sich Hallen bauen und Autobahnabfahrten und bezahlen Hungerlöhne. Das dann 5 Jahre machen und am besten auch noch im Ausland das Geld versteuern.
 
@Yamben: Ja eben darum werden Mindestlöhne alleine das Problem nicht lösen, sondern noch verschlimmern. Wenn wir in Deuschland "supertolle" Arbeitsbedingungen für Angestellte schaffen, hauen die Großen Firmen einfach su gut es geht ins Ausland ab. Und dem müssen wir entgegen wirken. Soll heißen Mindestlöhne ja, aber nicht ohne komplettes Konzept. Ausbeutung muss bekämpft werden, aber Arbeitlose schaffen sollte nicht das Resultat sein.
 
@crmsnrzl: Keine Sorge....die Polen arbeiten auch nicht mehr für ein paar Kröten....nicht umsonst suchen unsere Landwirte die Saisonarbeiter inszwischen hinter dem Ural. Die Polen wollen sich nicht mehr für lumpige 5 Euronen abspeissen lassen.
 
@Yamben: Was soll schon passieren? Zalando wandert in ein Land in dem das Porto nach Deutschland günstiger ist, als der hiesige Mindestlohn.
 
@Yamben: Mindestlöhne sind aber ziemlich blöd. Dann bekommen die, die sehr wenig haben etwas mehr, die, die normal bekommen kriegen das auch weiterhin. die industrie sieht, dass flächendeckend die kaufkraft gestiegen ist und hebt die preise an, eigentlich logisch, natürlich etwas mehr als die kaufkraft, denn das lässt man sich ja ncht entgehen. am ende haben die die wenig hatten noch weniger, die die normal hatten auch weniger und die, die viel hatten merken von dem klamauk wieder garnichts.
 
@Yamben: Unterbezahlt vs. Arbeitslos ... Gerade in den Versandlagern wo im Prinzip schon eine 0815 Halle genügt sollte man nicht so mit den Ketten rasseln und nach Mindestlohn schreien, geht auf langer Sicht zu 100% nach hinten los!
Amazon stampft aktuell drei Versandzentren in Polen aus dem Boden
http://www.fr-online.de/wirtschaft/amazon-logistik-zentrum-amazon-eroeffnet-versandlager-in-polen,1472780,24550808.html
Eine Firma die Null Bezug zu Deutschland hat hält man hier eben nicht wenn man diese "erpressen" will!
 
@tobi14: Dann soll Amazon eben gehen. Vllt. werden dann ja, wie einst bei Nokia, auch hier Stimmen laut, diesen Konzern zu boykottieren. Amazon wie auch - Thema dieses Artikels - Zalando bietet nichts an, was man im Einzelhandel, bei Yatego, Rakuten und Co. nicht bekommen kann. Der Konzern und sein Gewicht für Deutschland wird von vielen anscheinend massiv überschätzt. Der Konzern macht in Deutschland zwar Milliarden, doch weil es bekanntlich den Gewinn in Luxemburg verbucht, bleibt das meist steuerfrei! Also bringt Amazon für Deutschland genau was???
 
@NeNeNe:
Rakuten ist zu 100% von den "Schlitzaugen"!
Und Yatego ist eine Verkaufsplatform für X verschiedene Händler. Außer einem Server hat Yatego überhaupt nichts, die können also in wenigen Minuten wenns sein muss komplett hier verschwinden :-)
Deine Amazon Alternativen sind also mehr als schlecht!
 
@tobi14: Genau, Yatego ist eine Verkaufsplattform, Amazon etwa nicht? Der Amazon Marktplace zählt nicht dazu? Ich zahle liebe bei einem Online-Shop der seine Steuern in Deutschland bezahlt. Es ist nicht so, dass ich nicht auch mal bei Amazon vorbeischaue - wenn es die Produkte bei mir in der Region nicht erhältlich ist - aber dann eben meisten im Amazon Markplace. Finde ich es dort, dann schaue ich bei diesem Händel direkt vorbei, oft spart man nämlich bei den Versandkosten. Hat er keinen Online-Shop, hat er eben Pech. Der zweite Vorteil, ich weiß, der Händler verdient mehr, denn er muss keine Provision an Amazon bezahlen. Wenn es unbedingz Online sein muss, ist Idealo auch eine sinnvolle Alternative.
Ansonsten, wie ich schon weiter oben geschrieben habe, es gibt bei Amazon meistens nichts, was ich im stationären Einzelhandel nicht auch bekomme. Der Unterschied, ich tue etwas für meine Region, die mit den eingenommenen Steuern u.a. auch in die Infrastruktur Vor-Ort investiert. Die Frage ist doch, wie willst du irgendwann in deiner Region leben?
 
@tobi14: Wie schon andere gesagt haben: Dann sollen sie gehen!!! Millionen damit der Betrieb weiter gehen kann... Ich bleibe dabei, wenn ich kein Konzept habe das sich trägt, dann muss ich mir ein neues Überlegen oder den Laden dicht machen... Es kann doch nicht sein das immer die komplette Gesellschaft mitbezahlen muss (mit den Strompreisen und den Steuern) damit ein paar große Läden überleben können?! Den Arbeitnehmern geht es ja auch nicht sonderlich gut dabei, wenn sie noch dauernd zum Amt gehen müssen zum Aufstocken! Das ist die falsche Richtung...
 
@Yamben:
und besser ist es deiner Meinung dann wenn man sich komplett vom Amt durchfüttern lässt? Die Menschen in den Lagern arbeiten da ja nicht weil es dort so schön ist sondern eben weil sie nichts anderes bekommen. Wenn man dann diese "Sklavenlager" komplett über die Grenze verschiebt haben die ja noch lange keine andere Arbeit und belasten dann zu 100% die Steuerkasse! Wenn Mindestlohn gefordert wird, fordere ich auch eine Mindestarbeit zum Wohle der Gesellschaft für die Harz4 Bezieher. Wer sich zu fein ist z.B. den Rasen im Park zu mähen oder Abfall zu sammeln hat auch kein Grundeinkommen verdient das teils höher ist als mancher bekommt der Vollzeit arbeitet.
 
@tobi14: Klasse Idee, ist wie der 1-Euro-Job. Vernichtung von bisherig bezahlten Arbeitsplätzen. Geniale Idee!!! Es kann doch nicht im Sinne der Steuerzahler sein, Unternehmen zu finanzieren, indem sie die Aufstockung einpreisen. Noch einmal, Konzerne wie Amazon, erwirtschaften in Deutschland Milliarden und bezahlen dafür keine Steuern. Wo ist der Sinn, solche Unternehmen zu unterstützen? Firmen wie dm sind in meinen Augen ein gutes Beispiel, wie es sein könnte. Die Mitarbeiter verdienen anständig und man merkt es den Verkäufern auch an.
 
@tobi14: Ne, die Idee ist das solche Unternehmen verschwinden und dafür sich mehrere wieder den Markt teilen können. Mehrere die dann vielleicht etwas mehr Geld verlangen müssen, dafür aber auch die Leute wieder bezahlen können die bei Ihnen Arbeiten und im besten Fall auch wieder auf ihrem Gebiet gut sind... Und das ein Käufer sich ganz bewusst dafür entscheiden kann: "Mir scheiß egal wie oder woher, Hauptsache ich habe es billigst bekommen" oder eben "Ich achte darauf das ich meine Waren aus Deutschland beziehe, immerhin die Angestellten werden dort halbwegs vernünfitg bezahlt."
 
@Slurp: Raten ist aber nicht wissen... Richtig?
 
Muss ich mal ein bekannten Fragen der dort kurzzeitig gearbeitet hat. Es scheint auf alle fälle auch nah zu liegen das dass Arbeitsamt versucht alle möglichen ALG2 Empfänger für den Laden Rekrutiert.
 
SKANDAL... weils Zalando ist! Ich hab mit 18 als Schüler mal 8std am Tag in der Fleischverarbeitung gearbeitet und das war erst richtig hart. Geschwindigkeit und Ausdauer war ebenfalls Pflicht, sonst war man fehl am Platz. Also nix besonderes wie ich jetzt finde.. für teils Menschen ohne Ausbildung oder?!
 
@Nelson2k3: Wie heißt der Metzgerlehrling? Richtig, Zehnfinger!
 
@Nelson2k3: wenn die bezahlung stimmt, kann man auch leistung fordern, bis zu einem gewissen grad. aber leistung durch verbote wie du darfst dich nicht hinsetzen einzufordern zeugt von führungsschwäche und inkompetenten managern. das ist das traurige dabei, diese einstellung vieler unternehmer gegenüber ihren angestellten.
dabei geht es immer nur um die richtige motivation. aber wenn mein geschäftsmodell nichts hergibt und ich nur den markt kaputt machen möchte indem ich jahrelang verluste schreibe weil ich günstiger anbiete als die konkurrenz, dann bleibt halt nur auf billig zu setzen und ungelernte arbeitskräfte zu beschäftigen. wenn die gut wären, dann würden sie mit guten mitarbeitern die vernünftig verdienen auch geld verdienen, weil der kunde am ende die qualität schätzt. dazu müssten aber hürden für diese billigheimer aufgebaut werden, ein mindestlohn von EUR 10,00 ist da erst der anfang.
diese ganzen billiganbieter sind übrigens auch aus umweltgesichtspunkten eine katastrophe. leider sind wir alle oft zu faul uns die jeweils bessere alternative zu suchen und machen diesen ganzen quatsch mit. unsere gier und die durch die permanente werbung angeheizte kauflust tragen ihr übriges dazu bei.
 
@Nelson2k3: das ist überall so. auch in den meissten bürojobs gibst eigentlich nur noch akkord arbeit. aber auch das ist logisch. bei 2% wachstum jedes jahr, musst du eben in 10 jahren bei gleicher arbeitszeit und gleichem lohn, das heißt 2% lohnerhöhung jedes jahr, schon 120% schaffen. dazu kommt, das nicht alle produkte jedes jahr 2% teurer werden, sondern zb. Heizöl und einige Lebensmittel deutlich mehr steigen, dafür aber elektronik günstiger wrid. in 20 jahren schon knapp 150%. das heißt dann wird die halbtagskraft, die dich heute unterstützt auch noch gestrichen. den unternehmen reichen aber 2% nicht, denn das wäre gerademal stillstand. es ist einfach nur ein wahnsinn, der in unserem verzinsten geldsystem begründet ist und eigentlich so leicht verständlich ist, dass man eine revolution nur verhindern kann, indem die bevölkerung mit arbeit, gezielter desinformation und verblödungsfernsehn von der realität fern gehalten wird.
 
@DataLohr: @Nelson2k3: das ist überall so. auch in den meissten bürojobs gibst eigentlich nur noch akkord arbeit. aber auch das ist logisch. bei 2% wachstum jedes jahr, musst du eben in 10 jahren bei gleicher arbeitszeit und gleichem lohn, das heißt 2% lohnerhöhung jedes jahr, schon 120% schaffen. dazu kommt, das nicht alle produkte jedes jahr 2% teurer werden, sondern zb. Heizöl und einige Lebensmittel deutlich mehr steigen, dafür aber elektronik günstiger wrid. in 20 jahren schon knapp 150%. das heißt dann wird die halbtagskraft, die dich heute unterstützt auch noch gestrichen. den unternehmen reichen aber 2% nicht, denn das wäre gerademal stillstand. es ist einfach nur ein wahnsinn, der in unserem verzinsten geldsystem begründet ist und eigentlich so leicht verständlich ist, dass man eine revolution nur verhindern kann, indem die bevölkerung mit arbeit, gezielter desinformation und verblödungsfernsehn von der realität fern gehalten wird. ----- Wenn man selber nichts verdient, bleibt einem oft nichts übrig - als dort zu kaufen, wo es billig ist.
 
@DataLohr: Gut gebrüllt Löwe!!!!!
 
@KingBolero: wie hat man das jetz zu verstehen?
 
@DataLohr: Damit wollte ich zum Ausdruck bringen dass ich dir voll und ganz zustimme :-)
 
Immer wieder lustig, wie man durch die Werbung suggeriert bekommt, was für ein tolles Unternehmen das ist und man gar nicht erwarten würde, dass sowas in dem Laden durchgeführt wird!
 
@PowerRanger: das ist wohl Sinn von Werbung, oder ?
 
@iPeople: Im Sinn der Unternehmen, ja. Aber nicht im Sinn des Zuschauers. Der will da keine Märchenstorys sehen/hören, bzw. dass da irgendwelche psychologischen Tricks angewendet werden.
 
@PowerRanger: liegt doch an jedem selber, inwieweit er sich durch Werbung beeinflussen lässt. Und in Werbung geht's ums Produkt. Ich habe noch keine zalandowerbung gesehen, welche fantastische Arbeitsbedingungen suggeriert.
 
@PowerRanger: irgendwoher kommt das ganze "toll für den Verbraucher" ja her... kostenloser Versand, schnelle Lieferung, günstige Preise, etc. - das fällt ja alles nicht vom Himmel. Irgendwo wird gespart, und das dort wo der Kunde es nicht sieht. Da bietet sich der Mitarbeiter als Einsparmöglichkeit an.
 
@FenFire: zalando hat keine günstigen Preise.
 
@FenFire: die günstigen Preise such ich auf der zalando website immernoch verebens. Scheiss teuer der laden
 
ist doch zum schreien ...
bin mal gespannt, wann der zeitpunkt gekommen ist, wo sich ALLE arbeitnehmer gegen die arbeitgeber aufbäumen. es wird immer schlimmer. nicht nur bei zalando. die arbeitgeber werden immer reicher auf kosten der arbeitnehmer. dabei geht gar nix ohne arbeitnehmer. naja werden noch ein paar jahre ins land gehen. scheinbar geht es den meisten immer noch zu gut! wacht auf!
 
@KoeTi: Das muss aber auch der Zeitpunkt sein, in dem die Arbeitnehmer sagen "alles prima, dann zahle ich auch mehr wenn ich etwas kaufe" (denn irgendwoher muss das Geld für diejenigen Arbeitnehmer, die die eingekaufte Ware/Dienstleistung erstellen, ja herkommen, allein durch "dann verdienen die Unternehmen halt etwas weniger" wird das vermutlich nicht flächendeckend rausspringen, sondern nur bei einzelnen Unternehmen. Du jedoch hast ja das ALLE besonders betont). Nur habe ich irgendwie so meine Zweifel, dass auch die Verbraucher ihre Geiz-ist-geil - Mentalität ablegen werden, sie fordern dies immer nur von den Unternehmen.
 
@FenFire: nicht ganz. das problem ist, wenn die arbeitnehmer die "geiz-ist-geil-mentalität" ablegen würden, dann könnten sich auch arbeitnehmer mehr leisten und dann würde es aufwärts gehen, aber das wird erst dann passieren, wenn den arbeitnehmern mal gezeigt wird, wer von wem mehr abhängig ist. ich selber muss mit 700€ auskommen und das geht! aber ein arbeitnehmer kommt nicht mit 5k im monat aus? merkst was? ich versuche mal etwas zu erklären: ein lehrling bekommt in der lehre 1000€. freut sich "man ist das ein haufen geld". nach 3,5 jahren lehre bekommt er einen job und bakommt da 2500€ und freut sich wieder "man ist das ein haufen geld". nach 4 jahren wird das geld knapp und geht zum chef: "ich brauche mehr geld". der chef: "klar bist ein toller mitarbeiter" er bekommt jetzt 3500€ und denkt sich wieder "man ist das ein haufen geld" usw usw usw. der mensch passt sich seinem geld nicht nur an, sondern übertreibt und dann reicht das geld nicht: am anfang war er total glücklich über 1000€. genau da liegt das problem. aber wenn man ausgenutzt wird vom arbeitgeber, weil er sich überschätzt hat, geht es zu weit! und das die arbeitgeber die arbeitnehmer nicht ausnutzen, kannst mir nicht erzählen. ich selber habe es inzwischen 3x mitgemacht. leider war ich der einzigste der die eier in der hose hatte meine meinung zu sagen, tja 3x job verloren. UND? jetzt habe ich einen job mit wenig geld, dafür bin ich mit den arbeitsverhältnissen zu frieden. und das wirkt sich auch aufs familienleben aus!
 
@KoeTi: Das liegt ja jetzt nicht nur daran, dass man übertreibt und das Geld nicht reicht. Du hadt zwar Recht mit dem "Mann, ist das n Haufen Geld" nach und nach aber es steigen ja auch die Kosten und die Sachen, die zu bezahlen sind. Wenn du ein Lehrling bist und 1000€ (ich gehe jetzt von Netteo aus?!was nebenbei schon recht viel ist) bekommst, wohnst du vielleicht noch bei Mutti, fährst mit der Bahn und hast einen Handyvertrag.
Nach der Lehre bekommst du dann 2500€ aber bist vielleicht schon ausgezogen und musst Miete, Versicherungen, Nebenkosten und vllt ein Auto bezahlen. Nach 4 Jahren hast du vielleicht eine Frau, ein Kind ist unterwegs und du weißt, der Platz wird knapp und das Geld wird für alle nicht reichen. Vielleicht macht deine Frau auch ein Erziehungsjahr wo du dann der allein Verdiener bist. In den 8 Jahren haben sich aber nicht nur deine Lebensumstände geändert, sondern auch die Preise im Prinzip für alles sind teurer geworden. Das heißt, nicht nur das du mehr an Sachen zu bezahlen hast nein diese kosten auch noch mehr als 8 Jahre vorher.
Ich bin selbst auch des öfteren von meinem Arbeitsgeber ausgenutzt worden weil ich immer viel zu eifrig war und immer mehr getan hab als ich müsste. Irgendwann waren dann arbeitsfremde Tätigkeiten, Überstunden und der "freiwillige" Verzicht auf die Pause an der Tagesordnung....zum gleichen Tarif versteht sich. Und Wertschätzung dafür war praktisch nicht vorhanden...war ja normal...Ich bin selber auch ein Verfechter der "es muss nicht immer das billigste sein" Mentalität. Aber ich denke auch, dass der Kurs, den die aktuelle Regierung eingeschlagen hat, der Falsche ist.
 
@FenFire: Prinzipiel gebe ich Dir recht, allerdings steckt doch irgendwer den Löwenanteil ein. Den Endverbrauchern ist halt nur nicht klar, wer! Wenn ich bereit bin mehr zu bezahlen, soll das doch auch richtig ankommen und nicht wieder nur Vater Staat oder ein anderer verschwenderischer raffgieriger Unternehmer einstecken. (Anderer)
 
@Johann1976: Es gibt sicherlich Unternehmen, die auf Teufel komm raus auf Kosten der Mitarbeiter (oder der Bevölkerung insgesamt, Stichwort Bankenspekulation) Geld in die "eigene Tasche" (also die Taschen von Unternehmensführung und/oder Teilhabern/Aktionären) wirtschaften. Es gibt auch Unternehmen, die Geld - sei es aus Achtlosigkeit, Unfähigkeit der Entscheider oder auch Unfähigkeit der "normalen" Mitarbeiter, oder schlichtweg unternehmerischen Fehlentscheidungen in Form von Irrtümern - unnötig zum Fenster raus werfen. Aber mit einer pauschalen Verurteilung von Unternehmen/Unternehmern als verschwenderisch und raffgierig habe ich so meine Schwierigkeiten - denn in dieser Beziehung sind die "kleinen" Mitarbeiter auch nicht anders, sowohl beruflich als auch privat. Letztendlich haben sie die selben Eigenschaften, nur haben diese bei "den Unternehme(r)n" aufgrund von deren "Wirkungsgrad" sichtbarere/spürbarere Auswirkungen als bei "Normalbürgern".
 
Ist doch leider normal heutzutage. Zahlendruck überall. Dann immer schön der Vergleich mit anderen Kollegen ziehen um noch mehr Druck aufzubauen. Und wer die Kennzahl nicht erreicht der fliegt halt raus. Normal :)
 
@nick1: darauf hoffe ich. sollen alle rausfliegen. wer macht dann die arbeit von dem ausbeuter? der steht dann alleine da!
 
@KoeTi: Am Besten bei allen anderen Unternehmen die ihre Angestellten ausbeuten auch. Und Montag stehst du vorm geschlossenen Discounter, weil [A] die Regale leer sind und [B] die Kassierer/innen nicht da sind.
 
@crmsnrzl: wenn das passiert, stehst du garantiert nicht vorm discounter ;)
 
@KoeTi: es werden immer neue arbeitskräfte geboren und von anfang an auf die schlechten bedingungen getrimmt.
 
@DataLohr: ja, weil sie sich das bieten lassen. ich aber nicht. bin ich ein minderwertiger mensch, weil ich arbeitnehmer bin?
 
Gibt es Angaben zum geforderten Arbeitstempo? Ist das noch realistisch (einen Mitarbeiter, der rumtrödelt, wünscht sich wohl keiner) oder schon ausbeuterisch? Die Nicht-Hinsetzen-Regel finde ich schwer begründbar, solange das Arbeitstempo stimmt spricht ja nichts dagegen, Päuschen zu machen (vielleicht machen ja gerade kleine Pausen einzelne Arbeitnehmer besonders flink beim Arbeiten, da frisch und ausgeruht?).
 
wer kauft den überhaupt bei zalando? gibt es da nicht nur eine zielgruppe: frauen? ich bekomme meine schuhe wesendlich günstiger auch woanders. hab bei denen noch nie was gekauft.die art und weise wie es bei zalando zugeht ist doch nicht nur da. die regierung hatte das damals zugelassen mit diesen billiglohnsektoren und nun reggt sich alles darüber auf. ändern wird sich da nur nix, eher macht zalando zu!
 
@snoopi: Ich hatte mir dort mal ein paar Jeans gekauft. Hauptsächlich deswegen, weil mein favorisierter Versandhändler die nicht in meiner Größe hatten.
 
@RebelSoldier: Ich hab bisher nur mal Klamotten bei Bon Prix bestellt, aber ich rede mir auch nicht ein, dass es da wesentlich anders zuginge als bei Zalando.
 
Ich leg mich dann mal wieder hin. Ausbeuten lasse ich mich nicht. Lieber ins Gefängnis. Pech für den Staat und die Unternehmen, daß ich weder Frau noch Kinder habe, mittels derer sie mich erpressen könnten. Da studiere ich doch lieber den Aufbau der Werksgelände solcher 'Firmen' wie Heckler&Koch, Krauss-Maffei Wegman, ZF...
 
@nsasucks: Genau, statt mich ausbeuten zu lassen, sollen sich lieber andere ausbeuten lassen, damit der Staat mein auskommen bezahlen kann!
 
@crmsnrzl: ..les ist deren freie Entscheidung, sich ausbeuten zu lassen. Würden sie dasselbe wie ich machen, dann müsste der Staat gegen die Unternehmer handeln. So aber sieht der Staat keinen Handlungsgrund - keiner beschwert sich auf wirklich relevante Weise - und die paar die durchdrehen, sie stempelt man einfach als psychisch gestört ab, was den anderen wiederum Angst einjagt, da sie vermeiden möchten, als psychisch gestört angesehen zu werden. Staat und Unternehmen sind dafür verantwortlich, daß ich keine Familie gründen werde - und so gibt es keinen Grund, mich für wenig Geld schickanieren zu lassen, zeitlich und räumlich flexibel zu sein - und den Unternehmen und dem Staat zu nutzen. Auch selbst ein Unternehmen zu gründen, würden Staat und die Lobbyisten verhindern. Für mich also mehr Schaden denn nutzen. Da bleib ich lieber daheim, koche und wasche selbst, stehe ohne Magengeschwür auf, lerne und game (off- wie online (z.B. edX und courserea)) nach eigenem belieben.
 
@nsasucks: Irgendwie ironisch. Kritisiert den Kapitalismus und ist doch selbst einer der Gründe, dass der Sozialismus scheitert. Magst einen fish haben?
 
@crmsnrzl: Den Kommentar verstehe ich nicht wirklich und ich wäre wirklich dankbar, wenn man den mir erklären würde. Vielleicht bin ich zu jung, oder ich verstehe es anderweitig nicht. Aber im Sozialismus konnte man sich durch ehrliche Arbeit und nicht durch Hochschlafen auch seltenst ein Haus bauen, aber zumindest konnte man mit der Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen. D. h. Neubauwohnung, einmal Urlaub im Jahr und mit etwas sparen eine Pappe vor der Tür. Ein Arbeitsamt gab es nicht - brauchte auch keiner weil alle Arbeit hatten. Da einem die Scheiß Werbung nicht dauernd Luftschlösser baute und man die Welt (die man nicht erreichen kann) auch nicht kannte, lebte man doch irgendwie zufriedener. Heute wird einem viel erzählt, jeder will einen bescheißen, sprich die paar ersparten Groschen abgaunern und ansonsten könnte man alles kaufen, überall hinfahren, nur man kann es nicht, weil keiner (meiner Bekannten) Geld hat. Tolles System, genauso beschissen - nur es blendet besser !
 
@Johann1976: Ich werte nicht. Der Kapitalismus ist, wenn man den Kommentaren hier folgt, zum Scheitern veruteilt. Gründe findet man hier genug. Der Sozialismus ist ebenso zum scheitern verurteilt, wie die Geschichte zeigt. Die Gründe hier sind aber andere. nsasucks (k.K. zum Namen) begründet sein Verhalten mit seiner Kritik am Kapitalismus und doch ist es genau dieses Verhalten was dem Sozialismus unter anderem die größten Probleme bereitet. Verteufelt das Eine und untergräbt gleichzeitig das Andere. Und nur so nebenbei, man kann die Ansicht einer Person teilen und dennoch deren Argumente oder Methoden als widersinnig empfinden.
 
Jeder der Zalando und Konsorten kritisiert sollte sich mal folgendes vor Augen führen: wir wollen alles super billig, wir wollen alles probieren und bei nicht gefallen kostenlos zurück schicken, wir wollen alles immer direkt und am besten an jeden Punkt der Erde geliefert haben, wir wollen auf jeden Fall den niedrigsten Preis bezahlen (selbst wenn wir dafür stundenlang recherchieren müssen !). Wie soll das mit realistischen Arbeitsbedingungen und Preisen funktionieren ???
Also nicht meckern auf solche Firmen, sondern handeln in dem man diese meidet - ist ganz einfach und tut nicht weh !
 
@Brassel: was ist den bei zalando super billig? außer die arbeitskräfte vielleicht...
 
@snoopi: Billig ist bei Zalando im Grunde nix. Aber die auswahl ist mehr als groß, von daher spart man sich den Weg in die Stadt, lässt sich das Zeugs zuschicken, probiert an und schickt den Rest zurück. Das sagt das Modell und es scheint zu funktionieren. Und da die genauso teuer sind, wie Präsenzgeschäfte, ist die Rücksendung (und der kostenlose Versand) auch eingepreist.
 
@JoePhi: Oder aber man geht in die Stadt, freut sich von einer freundlichen Verkäuferin bedient zu werden. Kauft seine Schuhe Vor-Ort, tut was für die Region. Geht dann noch gemütlich einen Kaffee trinken oder etwas gemütlich Essen. Schon hat man etwas für die Binnenkonjunktur gemacht und für die Steuereinnahmen in der Region wo man lebt, was einem dann auch wieder durch eine gescheite Infrastruktur vergütet wird.
Denn die Zeit, die das anschauen von nichtssagenden Bildern kostet, das Abholen beim Postamt, das Anprobieren und wieder zurücksenden kostet, ist nicht so viel weniger, als ein schöner Nachmittag in der Stadt deines Vertrauens!! ;) Zweitens sieht man dann auch ein paar hübsche Frauen oder Männer, je nach geschlechtsspezifischen Wünschen... ;)
 
@NeNeNe: Ich hab mir letztens drei neue Hemden bei einem Versandhändler bestellt. Zeitaufwand ca. 15 Minuten. Als die Sendung dann ankam, habe ich die Hemden anprobiert und musste feststellen, dass sie größer ausgefallen sind als normal. Also alles wieder rein ins Paket, zugemacht, Rücksendeaufkleber drauf und auf dem Weg zum Einkaufen bei der Post vorbei gebracht. Zeitaufwand dafür insgesamt ca. 20 Minuten. Macht 35 Minuten Zeitaufwand. 30 Minuten brauche ich alleine um in die Innenstadt zu fahren (ohne Parkplatzsuche). Beim Rest stimme ich dir zu, aber beim Zeitaufwand auf keinen Fall ;).
 
@RebelSoldier: Und wie sieht es mit der Umweltbilanz aus? Ich kaufe halt meistens dann ein, wenn ich sowieso in der Stadt bin. ;)
 
@NeNeNe: Zu den Öffnungszeiten der Stadt komme ich unter der Woche nicht, weil ich da im Grunde im Büro bin. Am Wochenende komme ich seltenst dazu einzukaufen, weil ich da lieber meine Zeit mit der Familie verbringe. Also das Zeuchs - wenn ich mal was brauche - zuschicken lassen, 24 Stunden am Tag an der Packstation abholen und wieder zurückbringen und fertig ists. Natürlich fehlt die Beratung und man kann es nicht immer und überall machen, aber es ist eine praktikable Alternative.
 
@JoePhi: Wie haben es nur unsere Eltern geschafft? Achja, die sind Samstags mit uns Einkaufen gegangen und dann gab es ein Eis oder sonst irgendwelche Dinge... ;) Aber Spaß beiseite, also unsere Stadt hat Donnerstags bis 22 Uhr auf und ansonsten bis 20 Uhr. Es gab Zeiten, wo die Läden um 18 Uhr geschlossen haben. Aber diese Zeit ist ja auch schon gefühlte Dekaden her. :) Nun jeder soll damit glücklich werden, es so zu tun wie er es will. Ist ein freies Land. Er darf sich eben nicht beschweren, wenn irgendwann, wegen fehlender Konkurrenz, Preise steigen, der Kunde kein König mehr ist und die Umwelt schön verdreckt und die Kosten für die kaputte Infrastruktur schön über weiter Steuern abgegolten werden, weil immer mehr LKW die Autobahn und Landstraßen zerstören. ;) Vllt. bin ich zu alt und sehe die Dinge heute anders, aber wir gehen mMn einen falschen Weg.
 
@NeNeNe: Ehrlicherweise Ansichtsache. Wenn ich für den Nachmittag zwei Tag arbeiten muss, passt etwas nicht !
 
@Brassel: Ich habe kein Problem damit für entsprechende Qualität auch mehr zu bezahlen. Auch würde ich für manche Produkte gerne ein oder zwei € mehr zahlen, wenn ich wüsste dass der € bei den Arbeitern ankommt und nicht von irgendwelchen Raffgierigen Zwischenhändlern abgegriffen wird.
 
@Manny75: Endlich !!!
 
@Brassel: Wenn ich ein vernünftiges Gehalt bekomme, bin ich auch bereit mehr zu bezahlen. Da sich für mich keiner interessiert, interessieren mich andere (in diesem Zusammenhang) natürlich auch nur bedingt.
 
"Dabei soll es sich um einen großen Pensionsfonds aus den USA handeln." Herrlich, wie die mit den Geldern zocken.
 
Zalando: Ausbeuter und Unterdrücker im höchsten Ausmaß halt! Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben! Und wer da kauft macht sich mitschuldig und hat das Recht der Kritik an Arbeitsbedingungen egal wo -auch an seinen eigenen!- verloren.
 
@Kiebitz: Also er einmal, wie kommst du zu diesem Schluss? Nur weil jemand einen reißerischen Artikel verfasste?

Ich versteh nicht was Die Leute sich vorstellen? Top Jobs aus Harz4 heraus? Top Bezahlung bei einem Job wie diesem? Wenn der Mindestlohn kommt, dann wird das sich Ändern, eher nicht. Dann gehen im gesamten Handel die Preise hoch und alle Zahlen den Arbeitern den Mindestlohn.

Gehst du zum Friseur? Frag doch da mal was die verdienen, dann musst du auch d einen Bogen drum herum machen...
 
@ThePuCe: Ich vermisse in Deinem Text einen WESENTLICHEN Hinweis! Nämlich diesen von Dir: Jawoll! Ich bin bereit zu minderen Lohn bei schlechten Arbeitsbedingungen ca 50 Stunden die Woche zu arbeiten und ich verpflichte mich nicht krank zu werden, wann auch immer und wo auch immer auf Abruf für den Arbeitgeber dazusein und möglichst keinen Urlaub zu nehmen und immer und ewig keiner Gewerkschaft beizutreten damit sich das NICHT verbessert! Wenn Du DAS gelobst hast Du erst das Recht so einen Kommentar zu schreiben. Teile uns / mir doch bitte mit ob Du dazu bereit bist und wann Du das verpflichtend Deinen Arbeitgeber mitgeteilt hast. Danke!
 
@Kiebitz: Die Mitarbeiter werden doch nicht gezwungen da zu arbeiten. Qualifizierte MA werden sicherlich nicht das selbe verdienen wie ungelernte Kräfte. Das ist doch überall so. Aber hau ruhig mit dem Hammer drauf. Glaub mir, Du unterstützt das System genauso wie alle anderen. Reicht schon wenn Du bei Lidl, Rewe, Media Markt kaufst. Überall steckt ein Lager dahinter.
 
@Kiebitz: Ich gebe zu, dass ich mich hier und da mitschuldig mache, denn ich kaufe bei Amazon, Zalando, Otto und Co. Ich beziehe meine Post von DHL und gehe zum Friseur. Ich kaufe im Supermarkt (die haben ebenfalls große Lagerhäuser) und lebe ich einer Wohnung die von armen Bauarbeitern errichtet wurde welche ohne Stühle auskommen mussten während der Arbeit. Ich hoffe ich komme trotzdem in den Himmel xD
 
@mala fide: Nääää! Keine Chance. Das was Du nicht willst das man Dir tu füge auch keinen anderen zu!
 
Ich verstehe die Aufregung bzgl. Zalando nicht wirklich. Glaubt denn wirklich jemand, dass es in einem x-beliebigen Betrieb mit Akkordlohn anders ist?
 
@JoePhi: Weil irgendwo etwas schlecht läuft darf es überall schlecht laufen? Was ist das für eine Argumentation?
 
@Kiebitz: Und du glaubst, dass Zalando das einzige schwarze Schaf ist. Nicht wirklich oder? Wenn man schon draufhaut - was ich ja nicht mal schlecht finde - dann bitte aber auch insgesamt aufräumen.
 
@JoePhi re:2) : "... Und du glaubst, dass Zalando das einzige schwarze Schaf ist....". Wo schrieb ich das? Richtig! Nirgends! Nochmal lesen bitte! In der News ging es um Zalando und niemand anderes, folglich habe ich mich auf Zalando bezogen und niemand anderes. Immer bei der Sache bleiben!
 
@Kiebitz: na, wer sagt 'Weil irgendwo etwas schlecht läuft darf es überall schlecht laufen' verbietet ja bei der Diskussion im Zalando geradezu anzumerken, dass es bei der Thematik eben nicht nur um Zalando geht, sondern dass es in dieser gesamten Branche nicht wirklich nett umgeht. Da Du aber nur über Zalando reden willst - wie in 14, re 5 deutlich gesagt, bist du halt auch einer der Vertreter, die auf einem rumhacken, obwohl man eher auf Dutzenden rumhacken müsste. Zalando ist eben nicht der Antichrist, die gesamte Branche sind keine Engel. Und genauso sollte man auch kommunizieren.
 
@JoePhi: Werden die Mitarbeiter bei Zalando wirklich nach Akkord bezahlt? Bei Akkordlohn würde dem Arbeitgeber ja kein Verlust entstehen, wenn Mitarbeiter weniger leisten, weil sich der Lohn bei Akkord - im Gegensatz zum Zeitlohn - an die erbrachte Stückzahl/Leistung orientieren würde.
 
@noComment: na ja ... jemand, der Akkord arbeitet, aber nur halb so langsam wie ein Kollege ist, 'verstopft' einen Arbeitsplatz. Von daher ... Im Grunde ist das bei Zalando kein Akkord, da aber die Geschwindigkeit gemessen wird, ist es versteckter Akkord. Sauber ist das nicht, aber ich finde es albern, dass alle jetzt auf Zalando rumhacken, da alle anderen wohl im Grunde auch nicht wirklich anders sind ...
 
Auch ohne die News wusste ich, dass Zalando Verluste macht. So viel Werbung wie die machen, kauft anscheinend keiner dort. :)
 
gab es nicht mal genau die gleiche news zu amazon? oder irre ich mich da?
 
Ist doch bei allen das selbe. Einige schreiben hier ja schon fleißig dass da Arbeitslose abgefischt werden. Wer erwartet denn jetzt das ungelernte länger Berufsuntätige mit einem fetten Lohn nach Hause gehen? Man sollte mal fragen wie viele von den Jungs und Mädels da, den Job gelernt haben. Btw: ICH FORDERE STÜHLE ZUM SITZEN FÜR POSTBOTEN! *facepalm*
 
@mala fide: Ich frage mich immer, ob die Masse der Arbeitslosen wirklich jung und belastbar ist, oder ob da nicht von vornherein klar sein sollte dass nicht jeder Arbeitslose olympiareife Leistungen erbringen kann und sich einfach mal für fünf Minuten zum ausschnaufen hinsetzen muss (während der Verteilzeiten). Menschen sind keine Roboter.
 
@noComment: Dann frag mal die Azubis auf dem Bau oder in der Gastronomie. Es gibt halt Berufe in denen man stehen muss. Und die gesetzliche Pause gibts. Im Zivi als Putze hab ich nur in meiner Pause gesessen und hab mich nicht beschwert.
 
@mala fide: Das ist schon klar. Aber warum wird das Sitzverbot im Text extra erwähnt? Ein Grund wäre, wenn auch die Personen die ihre Arbeit im Sitzen erledigen könnten, stehend arbeiten müssten. Was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann.
 
@noComment: Ich hab mir das mdr-Video angesehen. Da wird neben dem Sitzverbot auch ein langer Laufweg extra betront (sogar 2x). Aber es ist doch klar, dass in dem großen Lagerhaus längere Wege sind, oder? Ist das jetzt ein Zeichen für schlechte Arbeitsbedingungen? Lange Laufwege? Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es geht besser (nicht nur bei Zalando, auch bei Amazon, Otto, Media Markt und co), aber so düster wie es da erwähnt wird, ist es sicherlich nicht. Ich vermute das ein Großteil derer die da arbeiten froh darüber sind wieder im Berufsleben zu stehen.
 
@noComment: Mein Chef hätte mir was erzählt wen ich mich hätte setzen wollen... Sorry aber Job ist Job. Man hat ja dafür die Probezeit um auch für sich zu entscheiden ob eine die Arbeit liegt und man diese ausführen will und kann.
 
@mala fide: naja ein fahrradsattel kommt doch der definition eines stuhls sehr nahe...
 
@gast27: hehe, ok das stimmt. Der Sitz im Auto passt ja auch. Meine Forderung ist damit quasi erfüllt ^^
 
schon hart wie assozial die leute (nicht nur hier) sind. da kann ein arbeitnehmer nichtmal ein gerechtes gehalt einfordern weil gleich ein anderer kommt der für weniger arbeitet nur damit er den job bekommt. hatte hin und wieder einen schlecht bezahlten nebenjob erwischt. einer war für 4,50€ die stunde. es hieß das eh fast nix zu tuen war. naja nach 4 tagen bin ich zum "chef" und hab gemeint das ich höheres gehalt will der meinte nur "ich kann und will dir nicht mehr bezahlen" "das ist ja blöd. dann kann ich nicht arbeiten" "was hast du? du wirst gut bezahlt" "ich hab gemerkt das 4€ selbst fürs nichtstuen zu wenig sind" (war natürlich deutlich mehr arbeit als zuerst gesagt. u.a putzen etc)
 
Wie kann es eigentlich sein, dass ein Unternehmen welches seit seiner Gründung ausschließlich rote Zahlen schreibt immer noch am Markt ist?! Und das obwohl nur Hungerlöhne gezahlt werden. Irgendwas stimmt in diesem System nicht mehr.
 
@m @ r C: Was ist für dich ein Hungerlohn? Nenn doch mal eine Zahl.
 
@m @ r C: Laut Web ist Zalando in den Kernmärkten (DACH) bereits Kostendeckend. Die roten Zahlen sind demnach Investitionskosten. Es ist aber immer einfach Aussagen ungeprüft aufzufassen. Wie war das noch mit den Killerspielen?
 
ratet mal woher die Manager bei zalando kommen !
 
Inzwischen ist es Deutschland ganz normal, dass Menschen wie Arbeitssklaven gehalten werden, sich z.B. nicht hinsetzen dürfen oder Toilettenzeiten von der Arbeitszeit abgezogen werden (wenn man dafür nicht gleich ganz entlassen wird). Widerliches Ausbeuterpack - und keine Regierung tut was dagegen. Irgendwann wird es knallen - und dann werden sich unsere Politiker wieder erstaunt fragen, wie es soweit kommen konnte.
 
@Karmageddon: jep seh ich genauso! Irgendwann erhebt sich dann das Fußvolk doch mal und zwar auch gegen die lieben Herren Arbeitgeber. Dann sollen sich sich nicht die Äugen reiben wenn sie ihre Buden Abfackeln sehn....
 
Grund genug bei denen nicht einzukaufen, auch bei amazon und Esprit etc herrschen sollte Sitten langsam vor. Aber wie bereits gesagt wurde sind auch die Kunden daran schuld die alles immer super billig haben wollen. Es wird Zeit das die Politik da eingreift und endlich anständige Mindestlöhne einführt und solche Knebelverträge verbietet.
Wer diese Arbeitspraktiken nicht mag, kauft dort eben nicht ein.
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