Deutsche IT-Branche eilt auf neuen Job-Rekord zu

Die IT- und Telekommunikationsbranche in Deutschland sorgt weiterhin für die Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze. Das geht aus den aktuellen Statistiken des Branchenverbandes BITKOM hervor. mehr... Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de

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Ich glaube keiner Statistik mehr! Von wem auch immer.
 
@Jack21: Joo! Und außerdem die Bezeichnung "einzige Industriesektor" für die ITK-Branche ist wohl nicht ganz richtig. ITK steht für Informations- und Telekommunikationstechnologie und da sind wohl mehr Dienstleistungs- als Industrieunternehmen dabei bzw. mehr Beschäftigte im Dienstleistungsbereich als Industriebereich.
 
Die Betriebe suchen nur billige Arbeitskräfte. Es geht wie immer nur um die billigen Leute die man ausnutzen kann. Gut bezahlte Leute suchen nur die wenigsten.
 
@Axel10: werden halt mit "überqualifiziert" abgebügelt. und dabei werden die hanebüchendsten argumente gesucht um jemanden nicht einzustellen. wenn ich einen job machen will, und ich mich bewerbe, dann ist doch egal ob ich vorher 30 jahre studiert habe oder es in eigenregie erlernt habe - unterm strich sollte nur zählen ob ich der aufgabe gewachsen bin. und selbst wenn mir mit einer qualifikation die türen zu den riesigen firmen offen stehen würden, gibt es doch für leute gründe, sich bei kleineren firmen zu bewerben - und die kommen mit "überqualifiziert", was mich dazu bringt dass viele firmen (laut eigener erfahrung) für personalentscheidungen "unterqualifiziert" zu sein scheinen
 
@Rikibu: Das was die Firmen einfach suchen, sind 20 jährige, mit 10 Jahren Erfahrung, ungebunden (keine Freundin.. wurde ich echt gefragt) und am besten für 900 Eur bei 40 Std in der Woche und am besten ist, wenn dann noch steht, "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" !
 
@Mangoral: DAS zählt aber nicht nur für ITler sondern für fast alle anderen Arbeitnehmer / Arbeitnehmer-Grupppen / Tätigkeitsbereiche genauso. Also KEINE Besonderheit bei ITlern!
 
@Rikibu: Nun? Wie willst Du was "...unterm strich sollte nur zählen ob ich der aufgabe gewachsen bin..." ermitteln. 1.Weg: Beruflicher Werdegang mit welcher Tätigkeit vorher 2.Weg: Beurteilung der Ausbildung bzw. Erlangung der Qualifikation (mit Do-it-yourself, mit Studium, mit Lehrausbildung usw. usw.) 3.Weg: Probezeit ablegen / Praktikum ablegen (Gefahr von Generation Praktikum!). Also wie willst Du mit bestmöglicher Sicherheit ermitteln ob der Bewerber der Aufgabe gewachsen ist? Da erscheint es mir zu einfach zu sein zu behaupten "...dass viele firmen (laut eigener erfahrung) für personalentscheidungen "unterqualifiziert" zu sein scheinen..."! Mache doch mal konkrete Hinweise wie man das Problem auch aus Sicht der suchenden Firmen lösen kann. Diese wollen einen qualifizierten Bewerber der ihren Erwartungen entspricht, sie wollen ihn bei Bedarf möglichst schnell, sie wollen eine möglichst schnelle Produktivität (also nicht lange Einarbeitungszeit), sie wollen den Bewerber bei Untauglichkeit bzw. bei Personal-Minderbedarf möglichst schnell wieder loswerden, sie wollen den Bewerber möglichst preiswert (meint auf gut Deutsch: geringen Lohn) haben usw. Kann man zu stehen wie man will. Aber sooo ist die Realität. Und auch wenn es hier bei Winfuture nicht gern zur Kenntnis genommen wird, Leute im IT-Bereich sind nichts Besonderes, sie sind Arbeitnehmer wie alle anderen auch, sie stehen im Bewerber-Wettbewerb wie andere Arbeitnehmer auch.... UND wenn es enorme Steigerungen in der BESCHÄFTIGUNG / EINSTELLUNG (Siehe bitte NEWS) von IT-Arbeitnehmern gibt und noch ein realistisches Mehr erwartet wird, gibt es ja wohl gaaaanz offensichtlich hierfür genug Personal bzw. scheint der Mangel sooo groß auch nicht zu sein. Also haben ITler keinen Sonderstatus gegenüber anderen Arbeitnehmer-Gruppen. UND nun bitte nicht gleich mit Minus um sich werfen sondern mal versuchen meinen Standpunkt zu verstehen (NICHT zu übernehmen oder zuzustimmen!) und vielleicht sachlich / argumentativ darauf einzugehen.
 
Lohndumping und unrealistische Forderungen der Arbeitgeber wohl sei Dank... dabei könnte die Branche so ein kreatives Spielfeld für viele sein, aber IT ist in vielen Firmen nur lästiger Kostenfaktor, darum werden Projekte ja gerne von Freelancern umgesetzt, die man schnell wieder los wird ohne gesellschaftliche und soziale Verantwortung als Arbeitgeber übernehmen zu müssen. Oder man stellt leute ein, zahlt 30 stunden - fordert aber 50 stunden pro woche... wenn das jetzt grund genug ist in der it branche die korken knallen zu lassen und sich auf den erfolg der branchen einen zu schleudern? na ich weiß nicht. ich finde generell die arbeitsmarktsituation, vor allem die bedingungen derer die arbeit haben, sehr bedenklich, weil die die arbeit haben faktisch kaputt gespielt werden. gewinner sind hier nur die pharmaindustrie, mediziner und versicherungen :-)
 
@Rikibu: Langfristig macht diese Art mit den Leuten aber auch die Firmen kaputt. Die können sich so keinen Mitarbeiterstamm aufbauen, der gewachsenes Know-How vorhält. Folglich wird als Arbeitsergebnis auch immer nur schnell hingeschludertes Zeug rauskommen und früher oder später die Firma in die Kniehe gehen.
 
@Rikibu: Tja?! Es bringt mit zwar Minus. Aber trotzdem zählt das was Du da schreibst nahezu für fast alle Berufe / Berufsgruppen: "... lästiger Kostenfaktor, darum werden Projekte ja gerne von Freelancern umgesetzt, die man schnell wieder los wird ohne gesellschaftliche und soziale Verantwortung als Arbeitgeber übernehmen zu müssen. Oder man stellt leute ein, zahlt 30 stunden - fordert aber 50 stunden pro woche..."! Du mußt das nur geringfügig umschreiben und schon hast Du ein allgemeingültiges Problem, nämlich "... wenn das jetzt grund genug ist in den diversen Branchen die korken knallen zu lassen und sich auf den erfolg der branchen einen zu schleudern? na ich weiß nicht. ich finde generell die arbeitsmarktsituation, vor allem die bedingungen derer die arbeit haben, sehr bedenklich, weil die die arbeit haben faktisch kaputt gespielt werden..."! SO ist es! Aber eben fast überall und nicht nur bei IT!
 
In der Beratung werden permanent IT Fachkräfte gesucht. Unsere Firma plant viele Neueinstellungen. Voraussetzung ist natürlich, 100% Reisebereitschaft. :)
 
@Steedfield: Bei 8,- Euro Stundenlohn ?
 
@marcol1979: ...aber nur von 8 bis 16 Uhr, die restlichen 16 Stunden des Tages und am WE darfst du unentgeltlich Bereitschaft schieben
 
@marcol1979: Durchschnittsgehalt für Einsteiger liegt bei 42000 - 43000 + Jahresbonus, Überstunden etweder bezahlt oder als Urlaub, vom Projekt abhängig Home Office. Wenn Du keine Familie hast, dann die Beratung ist perfekter Einstieg in die IT Branche. Wenn Du mehr willst, dann keine große Beratungen, sondern Mittelständer, die zahlen mehr, aber auch du muss mehr leisten. Nicht meckern, studieren und arbeiten :) Und natürlich nicht Windows installieren oder Linux Server betreiben können, sondern ERP Systeme, Java, ABAP, Prozessoptimierung und usw.
 
@Steedfield: sorry, aber so ein Job wäre auch nix für mich, genauso wie telefonischen Support leisten. außer ich krieg 20 euro die stunde, dann könnt man drüber nachdenken. rumreisen und klinken putzen und a-kriechen ist das übelste was ich mir vorstellen kann an arbeit zu erledigen...
 
@Rikibu: Also Telefonsupport ist gar nicht so übel. Habe ich auch mal 5,5 Jahre gemacht. Allerdings wurde es mit 3500 Euro im Monat auch sehr gut bezahlt und ich brauchte mich nur auf ein Softwareprodukt spezialisieren welches ich dann in und auswendig konnte. Bei meinen Bewerbungen danach sah es dann schon anders aus. Miese Bezahlung, Überstunden nicht bezahlt aber sogar gefordert usw. Und wenn man dann in den Zeitungen liest wenn Programmierer gesucht werden hört alles auf. Soll sich mit C/C++, C#, Visual Basic, PHP, HTML, SQL, VBA gleichermaßen gut auskennen, alles perfekt können und verstehen, sprich keine Spezialisierung, möglichst 25 Jahre alt mit 26 Jahren Berufserfahrung natürlich zum Lehrlingsgehalt. Unfassbar sowas.
 
@Rikibu: Bei Deiner in re:2 vertretenen Ansicht hast Du es wirklich auch nicht nötig, hast noch nicht unter privaten wirtschaftlichen Druck gestanden mit Familie, Kinder, Wohnung / Haus usw. usw.! Und dürftest Dich nicht beschweren wenn Du mal längere Zeit ohne Job dastehst. Viele Leute -auch aber nicht nur im IT-Breich- müssen so arbeiten um zu überleben. Denk mal darüber nach....
 
Innovatives und aufstrebendes Unternehmen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/eine Softwareentwickler/in.
Sie arbeiten Ergebnis orientiert, und das am liebsten in einem Team, und besitzen ein abstraktes Denkvermögen? Sie sind flexibel und besitzen mehrjährige Berufserfahrung im Umgang mit Projekten? Dann sollten wir uns Kennenlernen. Wir bieten ein junges dynamisches Team, flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege, eine Leistungsgerechte Bezahlung sowie flexible Arbeitszeiten... ICH ÜBERSETZE MAL: Unsere Firma gibt es schon ein paar Jahre. Wir haben jetzt Computer und möchten was mit neuen Medien machen, weil auf der Managerschule hat man uns gesagt, dass man das so macht. Da kein anderer Bock hat für uns zu arbeiten und die paar Leute die wir in dem Bereich haben uns wegen Überstunden und Unterbezahlung wegrennen suchen wir nun einen neuen doofen, die die doppelte Arbeit fürs halbe Gehalt macht. Der sollte programmieren können (aber auch Rechner zusammen schrauben, Netzwerk einrichten, Datenbanken optimieren, Windows neu installieren, drucker einrichten und und und). Was wir wollen, das wird gemacht, und sei es noch so unsinnig. Ich stell dir mal nen paar andere zur Seite, die dich in der Regel ausbremsen - das "Team". Auch wenn du nicht verstehst, was wir von dir programmiert haben wollen - mach es einfach (der Kunde will das so... wir müssen das jetzt so machen, damit der uns nicht weg rennt) Weil du ja flexibel bist heißt das jeden Tag Überstunden, um den unsinnigen mist den ich mir letzes Jahr ausgedacht habe Warten zu können (Die Kunden!!! denk an die Kunden!!!) Du solltes schon ne ganze latte an Berufserfahrung mitgebracht haben, aber nicht älter als 25 sein (Wir sind ein JUNGES!! TEAM). Wie gesagt die anderen 2 die noch über sind (Das Team) hast du ja schon kennen gelernt - die werden in den nächsten Wochen wahrscheinlich eh aus Frust kündigen. Das sagen habe nur Ich. Wir sind hier nicht in einer Demokratie. Wegen Bezahlung ja... also wir haben ja gesagt nach Leistung, und mit deiner Leistung sind wir trotz übermäßiger Eigeninitiative und Überstunden natürlich nie zufrieden. Sagen wir 1600 im Monat, ohne Weihnachts und Urlaubsgeld versteht sich - der Firma gehts nicht so gut....
 
@blisss: Sehr gute Übersetzung. ;)
 
@blisss: Du bringst es auf den Punkt
 
Netter Artikel. Anfangen könnt ich wohl auch fast überall. Sobald es aber um die, durchaus realistischen, Gehaltsvorstellungen geht, blicke ich regelmäßig in blasse Gesichter. Na wie schön, daß die Branche boomt...
 
Also nach meiner Erfahrung kann ich eigentlich nicht sagen, dass man ganz besonders als Softwareentwickler überwiegend unattraktive Stellenaggebote zur Auswahl hat. Ganz im Gegenteil, qualifizierte Entwickler haben imo eher die Qual der Wahl, als einen Grund sich zu beschweren. Im COnsultingbereich sieht es ähnlich aus, aber da muss man naturgemäß eben viel umherreisen, aber darüber beschwert sich ein Pilot ja auch nicht ;)
 
@Achereto62: Leider wirst du hier zugeminust werden. Ich verstehe momentan auch noch nicht so ganz die Kommentare hier, das kann aber auch sein, dass ich Glück gehabt habe mir meiner aktuellen Stelle. Über "willige" Arbeitgeber kann ich mich auch nicht beschweren. Ich bekomme teils mehrere Male pro Woche Anfragen von Headhuntern, die mich für andere Firmen abwerben wollen. Wobei ich auch sagen muss, dass mein Profil genau zu den der suchenden Arbeitgeber passt: 23 Jahr, Studium abgeschlossen, 2 Jahre Berufserfahrung (neben dem Studium) in den wichtigsten SW-Themen inkl. Tester-Zertifikat. Die Bedingungen bei meiner aktuellen Firma sind auch nicht schlecht. Es wird zwar die Bereitschaft erwartet, dass ich beim Kunden mehrere Tage vor Ort bin, was ich auch momentan bin, aber dafür liegt mein Einstiegsgehalt über dem Durchschnitt, externe Projekte bekommen sehr gute Zuschläge (25%), Spesen sind doppelt und einen Firmenwagen mit Privatnutzung habe ich auch, den ich mir sogar selber aussuchen durfte (:D Hab jetzt einen 3er Touring mit M-Paket und sonstigem Kram vor der Tür stehen). Mein Unternehmen hat ca. 500 Mitarbeiter und wird noch sehr familiär geführt. Vielleicht ist das das Zauberwort?
Also, ich wollte hier mal eine gegenteilige Meinung geben zu dem, was hier von den meisten erzählt wird. Ich denke, dass meine Arbeit gut bezahlt wird..
 
@matterno: du arbeitest aber nicht zufälligerweise in köln, oder :) ?
 
@mephistolino: Ne ;)
 
@matterno: Ich würde halt annehmen, dass die wenigsten die hier von Zeitarbeit und Niedriglöhnen reden überhaupt schon mal in der IT Branche gearbeitet haben. Das ist halt so ein Mechanismus wenn über Jobs in Deutschland positiv geredet wird - das muss sofort ganz schnell schlecht gemacht werden ^^ Die genannten Probleme existieren zwar tatsächlich, aber im Bereich IT vergleichsweise extrem wenig. Eben weil so viele Firmen suchen, müssen sie ja gute Angebote machen, um die guten Leute zu bekommen.
 
Ich denke mal in der Zahl da oben sind dann ca 50 % über Zeitarbeit angestellt. Wo man zu dem niedrigen IT-Gehalt noch mal 30 % weniger hat. Tolle Wurst O.o
 
@Merlin35: 50% ist zwar etwas viel würde ich sagen, aber Zeitarbeit ist gerade im Bereich Softwareentwicklung und Beratung ganz normal. Viele Freelancen gerne (inkl. mir), weil ITler überall auf der Welt gesucht werden und man viel herumreisen kann und abwechslung hat.
Die Bezahlung ist dagegen anders als du annimmst -ganz besonders bei Zeitverträgen- sehr gut - gerade weil so viele Firmen suchen machen sie sehr gute Angebote um die besten Kräfte zu bekommen.
 
@Achereto62:

Dem kann ich leider nicht zustimmen. Als Freiberufler ist es ok. Aber schau mal in den Stellenanzeigen. Da sind fast nur noch Zeitarbeitsfirmen drinnen. Ich selber bin über Zeitarbeit angestellt. Und ich bekomme selber gut 1/3 weniger als die dort fest Angestellten. Obwohl ich wesentlich qualifizierter bin. Aber feste Einstellen will fast keine Firma mehr. Ich bin langsam deswegen schon frustriert, das evtl. eine Umschulung machen möchte. Denn in der IT- Schiene sehe ich für mich keine Zukunft mehr.
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