Intel verschiebt nächste CPU-Generation 'Broadwell'

Intel muss den Zeitplan für die Einführung der neuen CPU-Architektur "Broadwell", die die Nachfolger der aktuellen "Haswell"-Chips hervorbringen soll, wegen Problemen bei der Entwicklung verändern. Die neuen Prozessoren sollen deshalb erst später ... mehr... Intel, Prozessor, Cpu, Broadwell Bildquelle: Intel Intel, Prozessor, Cpu, Broadwell Intel, Prozessor, Cpu, Broadwell Intel

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Intel kann sich ja Zeit lassen... bis AMD da mal eine Konkurrenz darstellt...
 
@CreechNB: wäre da nicht die arm architektur. Intel muss schon aufpassen, dass sie auch in zukunft grosse stückzahlen verkaufen können
 
@AR22: na ja ... ARM stellt für x86 aber nicht wirklich eine Konkurrenz dar. Und da Intel an den Nachteilen der x86 arbeitet (gerade die Energieeffizienz ist da ja der größte Vorteil) ist es halt eine Frage was in ein paar Jahren passiert: Entweder der x86 kommt nicht voran und ARM bietet dann wirklich irgendwann das Ökosystem, um zu übernehmen oder der x86 lässt seine Nachteile hinter sich und dringt in Bereiche vor, die im Moment von ARM besetzt sind. Ich halt ehrlich gesagt das zweite Szenario für realistischer ... da geht noch was ...
 
@JoePhi: @JoePhi: Da geht definitiv noch was. Wahrscheinlich sogar recht schnell. Ich freue mich schon auf die Bay Trail Generation. Die schlägt ja laut Benchmarks den Snapdragon 800 um fast 25% und das bei minimal höherer Leistungsaufnahme. Für Tablets und sehr leichte Geräte auf Windowsbasis ist das doch sehr interessant. Zumal man definitiv nicht das Potential von Windows im Tabletbereich unterschätzen sollte. Im Businesssektor ist da noch viel Platz neben den Spielzeugen IOS und Android. Denn diese Plattformen sind für die meisten Unternehmen kein ernsthafter Ersatz zum arbeiten. Ich freue mich schon auf mein Tablet mit Dock + Monitor anstatt der nächsten Desktopgeneration.
 
@funny1988: Sehe ich 100%tig genauso. Sobald die x86 so gebaut sind, dass sie mobil genauso energieeffizient sind, wie die ARMs (und dann genauso wenig Kühlung brauchen), werden die Zahlen für die mobilen x86 Geräte vermutlich explodieren - und dann wird gerade der Tablet-Sektor erst wirklich interessant. Und wenn ich nicht dauernd Geld für Schuhe Größe 21 bis 27, Windel und anderes Zeuchs ausgeben müsste, wäre ein netter Bay Trail in schicker Verpackung sicherlich auf meiner Liste ... ;)
 
@JoePhi: Die neuen Atoms zB. brauchen jetzt schon keine Kühlung mehr und der Z3770 der jetzt rauskommt hat schon ordentliche Power. Quad-Core mit max 2,4 GHz, 4 GB Ram und 1080p+ Support. Mit den Nachfolgern der Bay Trails 2014, soll wohl auch schon die 64 Bit Architektur für Atoms kommen. Das gibt dann vor allem für die Windowswelt nochmal einen ordentlichen Leistungsschub.
 
@funny1988: na ja ... ideal wäre eine CPU, die mobil auf Energieeffizienz setzt, aber im Dock die gleiche Power wie ein Desktop oder Laptop bringt. Von daher bin ich mir nicht so sicher, ob ein Atom für einen Arbeitsplatz, der besonders stationär genutzt wird, wirklich gut funktionieren wird. Aber abwarten - der Weg ist auf jeden Fall schon wirklich gut.
 
@JoePhi: Wenn man sich die Leistung des aktuellen Z2770 anschaut, packen die Tablets damit auch ihre 8-10h. Das man jemals in einem mobilen Gerät die Power eines aktuellen Desktop erreicht, ist wohl eher unwarscheinlich. Aber die kleinen CPUs sind heutzutage ja auch schon für das Meiste ausreichend. Wofür braucht man auch einen I7 in einem Ultrabook? Ohne dedizierte Grafik wird es eh nichts mit Zocken oder Renderaufgaben und für Office/Surfen/Dateizugriffe braucht man die Leistung eines I7 imho einfach nicht. Einzig für starke Verschlüsselungen sehe ich da noch einen Sinn. Ich hoffe ja, dass sich die Produktpalette im Bereich Tablets mit Win8.1 + Atom noch erweitert. Derzeit ist die Auswahl verglichen z.B. mit Android, leider noch sehr gering.
 
@funny1988: na ja ... wenn ich hier Präsentationen mit Bilder, Graphiken und Tabellen rumfummle, dann stoße ich bei einfachen Geräten schon an Grenzen und ich denke, dass ich keinen so außergewöhnlichen Arbeitsplatz bzgl. der Rechnerleistung habe. Eher normalen Kram. Sowas mache ich natürlich nur stationär. Das ideale Arbeitsgrät wäre eben ein x86 Tablet, das mobil all das bietet, was ich aktuell mit Smartphone und Laptop machen (Kommunikation verbal und schriftlich, Präsentationen und Notizen) und das stationär im Dock so arbeitet, wie man Laptop im Dock. Das wird mit 100%tiger Sicherheit kommen - aber ich denke das dauert noch 2-3 Jährchen. Ideal wäre eben eine CPU, die sich mobil zum großen Teil abschaltet, im Doch hochdreht und dann über z.B. eine Heatpipelösung auch im Dock gekühlt wird, so dass man sich den Platz und Gewicht der Kühlung mobil spart. Wird man sowas sehen, werden vermutlich gerade Firmen hier gewaltig zuschlagen, wenn es zu vernünftigen Preisen kommt. Aber - ich tippe mal, dass mit neuen x86 Tablets und Win8.1 die Zahl dieser Geräte sehr zunehmen wird und dann auch interessante Preisebereiche erreicht werden. Die Leute werden recht schnell verstehen welche Vorteile ein nicht-beschnittenes-Tablet bietet, wenn es nicht zu teuer ist - und dann sehr einfach über ein Dock einen einfachen PC-Ersatz zum Tablet bietet.
 
@JoePhi: ARM stell für x86 eine große Konkurrenz und Gefahr dar. Da der weit größte Teil der x86-Rechner nur einfachsten Zwecken wie dem Verteilen von Facebooks-Likes dient, können diese ohne Probleme durch Rechner mit ARM-CPUs ersetzt werden. Und zwar sprichst du davon, dass die x86 auf ein Verbrauchsniveau der ARM-CPUs heruntergetrimmt werden können, dazu, dass ARM-CPUs auch zur Leistung von x86-CPUs gebracht werden können, daran denkst du gar nicht. Intern werden x86er auch nur noch CISC-Befehle auf RISC heruntergebrochen. Und da die Entwicklung bisher eher zu den effizienteren Lösungen tendierte, halte ich ARM langfristig für die vielversprechendere Architektur, während x86 noch als Holzhammer für leistungsfähige Rechner zur Anwendung kommt. Die Strukturbreiten lassen sich nicht beliebig verkleinern. Schon allein deswegen sind effiziente Architekturen langfristig im Vorteil. x86 schleppt dagegen Altlasten mit sich herum wie kaum eine andere Architektur.
 
@Jean-Paul Satre: Ich denke vor allen Dingen an Ökosysteme. Dass jemals die Situation entsteht, dass das Ökosystem für den x86 auf ARM verfügbar ist, glaube ich nicht. Dass aber das Ökosystem für ARM langsam aber sicher für x86 kommt, sieht man am Zeugs, das für Windows kommt. Da ist man noch nicht - aber das wird bald der Fall sein. Wenn ARM also wirklich gewinnen will, muss es in der lage sein sowohl die Leistung zu bringen (mit großer Wahrscheinlichkeit möglich), als auch das Ökosystem wirklich alternativ anzubieten (mit großer Wahrscheinlichkeit nicht möglich).
Von daher - sobald es x86 CPUs gibt, die das können, was ARM kann, werden die ARMs wohl verlieren. Wie lange das noch dauert - schaun mer mal. /edit und sollten optimiertere Batterieverfahren mehr Leistung über längere Dauer bereitstellen - und auch das ist ja in massiver Entwicklung - wird dieser Unterschied noch schneller relativ werden.
 
@JoePhi: Nope. Erst gab es Apple (LISA ect.), dann IBM, dann Wintel, dann Mac auf Power-PC-Basis, später auf x86 und nun kam iOS und Android dazu. Ökosysteme können neu entstehen und ehemals dominierende andere Ökosysteme sogar ablösen. Das passiert häufiger als man vermutet und ist schon oft vorgekommen. Wenn in zehn Jahren kein Hahn mehr nach Windows und x86 kräht - mich würde es nicht wundern.
 
@Jean-Paul Satre: na ja. Keines der System hat eine solch fläschendeckende Verbreitung über so lange Zeit erfahren wie der x86. Wenn die neuen System also von der Hardware durchaus vergleichbar mit neuen System sind, sinken die Vorteile dieser neuen System gegenüber dem Vorteil des gewaltigen Ökosystems der x86. Wenn der x86 abgelöst werden sollte, müsste es also nicht nur den riesigen Hardwarevorteil geben (der aktuell schrumpft), sondern auch einen gewaltigen Vorteil des Ökosystems, den es nicht gibt. Von daher ... kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
 
Verstehe ich das richtig: Ab ca. Anfang 2014 steht die nächste Generation von Intel CPUs an (für PCs)? Wahrscheinlich auch ein neuer Sockel?
Diese werden (Glaskugel) wohl weniger Strom benötigen und etwas schneller sein?
 
@eRnie: ja, und im Jahr darauf wiederholt sich das Spiel.
 
@der_ingo: Ich hatte mit dem Gedanken gespielt mir so grob um den Jahreswechsel neue Hardware zukaufen. Das verschiebe ich dann jetzt.
 
@eRnie: warten ist Unsinn. Man kauft sich die Hardware, die man braucht oder haben will dann wann man sie braucht oder haben will. Du kannst ansonsten ewig warten, es kommt immer neue Hardware raus, die schneller ist und weniger Strom braucht bei oft fallenden Preisen.
 
@der_ingo: Sehe ich prinzipiell genauso. Nur machts schon Sinn sich zu informieren, dass man nicht seinen 2 oder 3 jähren PC Kauf gerade dann macht, wenn eine neue Generation 2-3 Wochen später bei allen Händlern gelandet ist.
 
@der_ingo: Naja, aber wenn man gerade bei neu erschienenden CPUs Hardware kauft ist die Zeit bis zur nächsten Generation länger. Klar gibt es immer wieder schnell neue.
Allerdings könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren wenn direkt ne Woche später was neues kommt. Dann gehe ich lieber nach den Gerüchten und warte etwas.
Wenn ich die Hardware natürlich gerade benötige nützt es halt nichts, dann hat man entweder Glück, dass gerade was neues rausgekommen ist oder Pech und einen Monat später gibts wieder neues.
 
@eRnie: Ist wie bei Automotoren, die werden auch so entwickelt, dass sie jedes mal einen kleinen Tick effizienter sind und weniger Sprit verbrauchen.
 
@ZwoBot1102: na ja ... also die Reduktion der Strukturbreite um knapp 36% ist durchaus nicht wenig. Die Sockelthematik ist allerdings wirklich zum &"§%§$ ...
 
@JoePhi: Warum regen sich eigentlich alle über das Sockelthema so auf? Kann das nicht ganz nachvollziehen. Für einen Golf 6 Motor ist ja auch nicht vorgesehen, dass man ihn in einen Golf 2 einbaut. Um mal beim Thema Auto zu bleiben. Da regt sich keiner auf.
 
@ZwoBot1102: na ja ... könnte man einfach bei einem 3 Jahre alten PC die CPU austauschen und auf die neueste Generation wechseln, würde ich das öfter machen, da da aber immer noch der Rattenschwanz 'ach Mist, neuer Sockel, neues Board, passt die (sehr leise) Kühlung noch, ggf. neuer Speicher' da ist und ich darauf einfach keine große Lust habe, werden die Kisten eben einfach noch viel länger betrieben, als ich es im Grunde gern machen würde. Und ich tippe, dass die Leute, die einzelne Komponenten kaufen, das oftmals genauso machen.
 
@JoePhi: Vermutlich ist der Anteil der Menschen die so denken am ohnehin stark sinkenden Desktop-PC Anteil so marginal, dass Intel auf diese Art von "Service" gerne verzichtet und eher einen "Zwang" zum kompletten Hardwarewechsel forciert.
 
@JoePhi: Privat gibts doch auch kaum Gründe wirklich zu wechseln? Ich meine man spart sich ein paar Watt ein. Am stärksten wohl unter Volllast. Ein Zustand den der Durchschnittsanwender sowieso nicht hat. Ich habe mir vor 2,5 Jahren oder so noch einen Sandy Bridge i7 gekauft. Klar die neuen Mögen 30%+ schneller sein. Aber man muss auch bedenken dass die CPUs für die meisten Sachen daheim gut überdimensioniert sind. Selbst beim Zocken sehe ich nicht wirklich den Mehrwert jedes Jahr oder auch nur alle 2 Jahre seine CPU zu upgraden.
 
@Ripdeluxe: Da geht es weniger um Sinn, denn um haben! ;) Aber so - wechselt man alle 5 Jahre das gesamte System. Schont auch den Geldbeutel ...
 
@JoePhi: Habe ich neuerdings gemacht. Auf meinem AM2+ Board habe ich vom Phenom X4 9850 auf einen Phenom II X4 965 ein Upgrade vollzogen und konnte von 2.7 GHz auf 4 GHz springen. Wirklich ein mächtiger Leistungsschub, ohne dass ich irgendwas anderes ausgetauscht hätte.
 
@eRnie: was erwartest du denn sonst von einem CPU ? Soll er ein paar LED´s eingebaut haben und lustig blinken ? Soll er ein LED Display bekommen ?
 
@eRnie: man muss doch nicht immer den aktuellsten Sockel haben. Es heißt ja nicht das für die anderen keine CPU mehr funktionieren. Ich hab z.b. noch den 775 und kann eigentlich nicht klagen.
Demnächst für den HTPC dann irgendein Pentium mit Haswell und wenn der zu lahm ist dann ein i5 Haswell gebraucht oder für 50€ ein neues Board. So teuer ist das Zeug auch nicht, wenn man nicht gerade die total überteuerten super blink blink Boards braucht.
 
@eRnie: Sockel bleibt der selbe.
 
Im Sommer 2014 wird man die doch dann kaufen können?! Wäre dann genau ein Jahr nach Haswell.. Ich seh da die Verzögerung nicht
 
Naja, neuen Laptop muss ich mir zu Weihnachten dennoch holen. Egal ob es nun bald eine neue CPU-Serie gibt oder nicht. Wenn es danach ginge könnte ich mir ja nie neue Hardware holen ;)
 
@Fallen][Angel: eben. Ivy oder Sandybridge reicht locker, sofern man noch kein Haswell will oder bekommt.
 
"kleines Problem" - naja, bei 14 Nanometern Strukturbreite ist auch ein kleines Problem ein großes Problem.
 
14 Nanometer? Da müssten wir aber dem Limit ganz nahe sein. Viel kleiner geht nichtmehr, dann fangen die Elektronen doch an zu tunneln oder?
 
Und wenn ich nicht dauernd Geld für Schuhe Größe 21 bis 27, Windel und anderes Zeuchs ausgeben müsste, wäre ein netter Bay Trail in schicker Verpackung sicherlich auf meiner Liste.

tja hat dich ja keiner zu gezwungen dir nen sack gören zu zulegen.
war deine entscheidung also jammer jetzt hier nicht rum.
 
Für 1-2 Prozent Mehrleistung, ist uns das Geld zu schade. Auch beim Strom rechnet sich das erst in fünf Jahren!
 
@Almoehi: vermutlich schon. Vor allem wird man die Leistung auch gar nicht brauchen. Und etwas weniger Strom: ja super! Da muss der Strom noch sehr viel teurer werden, dass man da wirklich draufschaut.
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