Japan: Behörden müssen bei Windows XP bleiben

In einem halben Jahr, und das fast auf den Tag genau, endet der offizielle Support von Windows XP seitens Microsoft. In Japan müssen rund 200.000 PCs auch danach mit Windows XP betrieben werden, da für eine Umstellung vor allem eines fehlt: das Geld. mehr... Betriebssystem, Logo, Windows Xp Bildquelle: Microsoft Betriebssystem, Logo, Windows Xp Betriebssystem, Logo, Windows Xp Microsoft

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Schon witzig, was für ein Bild viele von dem "Hightec"-Land Japan haben. Es gibt bestimmt auch Leute, die glauben, Japaner würden sich durch die Gegend beamen... ;-)
 
@doubledown: Waaas?! Willst du uns damit etwa sagen, dass sie das noch nicht tun?!? :o :o :o
 
@doubledown: Andere Länder haben ja auch eine konkrete Vorstellung von den Deutschen ... Aber wir wissen wie wir wirklich Ticken.
So ist es Halt in anderen Ländern auch. "Wie mann sich nach außen Gibt Trügt meist wie es im inneren Tickt".
 
@doubledown: Natürlich tun sie das nicht.
Die haben selbstverständlich fliegende Autos und riesige Mechs. ;)
 
@doubledown: Jaaa sind Dir dann noch nicht die vielen vielen Japaner in Dt. aufgefallen, die heute hier morgen da und dann wieder ganz weg sind und die alle so´n kleines Beamgerät (Kamera) in der Hand haben. Kaum haben die damit was gebeamt sind sie weg. Das MUß Dir doch aufgefallen sein!? ANSONSTEN: Japaner sind auch nur Menschen wie Du und ich und Deutsche und Andere.
 
@doubledown: Stimmt. Japan ist in vielen Bereichen recht rückständig. In vielen Schulen in Japan gibt's nicht einen einzigen Computer.
 
@3-R4Z0R: Matrizendrucker und Karteikarten leiden ja auch nicht an Supportablauf und teuren Lizenzgebühren.
 
@doubledown: Was ist jetzt daran so interessantoder neu?
Oma Yakuki, die für die letzten 5 Jahre kein neues BS beherrschen will oder NSA Personalchef, der von ADMINISTRATOREN die Personalakte nicht anfordert/durchliest... DAUs gibts in jedem Land/ Berufsfeld...
 
"mit neuen Betriebssystemen nicht zurechtkommen" ??? Dann wären die Heinis von TEPCO lieber beim Öl geblieben, statt mit Uran herum zuspielen :-(((
 
@beeelion: Daran waren nicht die jjapanischen Computerexperten schuld, sondern die Geologen.
 
@noComment: die geologen? hast du dazu informationen, die du weitergeben könntest? soweit ich weiß wurde vor dem bau des AKW in fukushima bemängelt, dass Tepco trotz anderer vorgaben/empfehlungen, das karftwerk weiter zur küste bzw. weiter runter gebaut hat. anfangs war das nciht so geplant, wie letztlich gebaut wurde. denn man hatte genau die zweifel, die letztlich eingetroffen sind. an der ganze miesere ist, nach meinen stand, nur die ganze gier und fahrlässigkeit wegen gewinnmaximierung usw. seitens tepco schuld.
 
@larusso: Ich denke aber dass die Probleme tiefergreifend sind, als nur eine Standortversetzung weiter ins Hinterland, um sich vor einem durch geologische Aktivitäten draußen im Pazifik entstandenen Tsunami zu schützen. Vor allem weil es noch viel schlimmer kommen kann. Die Geologen müssen klar und eindeutig erklären, dass man keine Kernkraftwerke an der Bruchzone von vier tektonischen Platten bauen darf. Somit scheiden alle japanischen Inseln als Standort für Kernkraftwerke aus. Jemand muss ja die Gutachten bezüglich der Erdbebensicherheit angefertigt haben und ich gehe davon aus dass das Geologen waren.
 
@noComment: ja schon klar, dass ein bau weiter ins hinterland nicht die lösung sein kann. aber wo steht, dass die geologen es nicht besser wussten? es wird sowohl in der politik, als auch in der wirtschaft oft nicht auf epxerten gehört. so auch im fall tepco. und die verlegung des bau's nach weiter unten (nur um leichter ans meerwasser zu kommen, was einige kosten eingespart hat) sollte dies bloß illustrieren. ;) ich glaube kaum, dass die japanischen geologen das niemals hätten kommen sehen können. es wird halt nicht auf experten gehört. aber warum scheidet japan komplett aus als standort für AKW? ein tsunami wird doch wohl eher sehr unwahrscheinlich das ganze land so sehr überschwemmen können (gibt ja auch höher gelegene regionen), dass die notstromaggregatoren auch unter wasser gesetzt werden (wie bei fukushima) und damit die "notkühlung" völlig sinnlos wird. man stelle sich mal vor, wie gierig die verantwortlichen gewesen sind, die dieselgeneratoren, die für die notkühlung gedacht waren, so weit unten hinzubauen, dass im falle einer not (also real ein tsunami) diese notlösung völlig obsolet und sinnlos wird, weil diese unter wasser nicht funktionieren können...
 
@larusso: Ja gut, "die Geologen" ist zu pauschal geurteilt. Zu der Frage warum Japan komplett ausscheidet: Wie ich ja schon erwähnt habe liegen die japanischen Inseln an einer Bruchzone von vier tektonischen Platten. Das bedeutet dass es dort immer wieder sehr starke Erdbeben gibt. Letztendlich besteht deshalb immer die Gefahr dass durch starke Erdstöße in den Reaktorgebäuden gefährliche Risse entstehen können. Ist doch nur eine Frage der Zeit bis ein Erdbeben den berechneten Schwellenwert für die Erdbebensicherheit der Kraftwerksgebäude überschreitet.
 
@noComment: was schätzt du so..wie stark die Tepco-Chefs abgewunken haben a la ".. hachjaaa .. die Geologen mal wieder...keinen Schimmer die Jungs, was man mit Eisen und Beton so alles bauen bzw. in den Griff kriegen kann, aber sich aufspielen .. !!" ? Rückblickend gesehen, dürften denen wohl regelrecht die Arme weh getan haben, vor lauter Muskelkater, entstanden durch intensives Winken.
 
@DerTigga: Tepco hat nicht nur abgewunken, sondern wahrscheinlich auch mit großen Scheinen gewunken.
 
@beeelion: Naja an denen sieht man ja das sie es mit der sicherheit nciht so genau nehmen sonst hätten die das AKW niemals an die stelle gebaut.
 
@beeelion: wenn die mit "mit neuen Betriebssystemen nicht zurechtkommen" gleich Windows 8 ausprobiert haben, teilweise verständlich. Wenn jedoch auf Windows 7 umgestellt wird, dann sollte es sehr schnell gehen sich umzugewöhnen.
 
und die hacker sitzen schon in den startlöchern um xp den garaus zu machen... hahaha. macht mal artig weiter panik. ist halt so, kostet geld und nicht jeder hat es. vergass ja, win 8 ist ja so viel besser und sicherer, das sie auch schon patches brauchen, was solls.
 
@snoopi: "win 8 ist ja so viel besser und sicherer, das sie auch schon patches brauchen" Die Patches kommen da aber noch, das ist das Problem bei xp ;) Die meisten der Win8 Exploits funktionieren auch bei XP. Dann viel Spaß Japan. http://www.golem.de/news/windows-xp-2014-wird-ein-fest-fuer-zero-day-exploits-1308-101045.html
 
Japan ist und bleibt zwar ein Hightech-Land. Aber witzigerweise ist es generell in Asien im Bereich PC-Sicherheit ein großes Problem, dass sie da irgendwie...einfach komisch sind :D Ich mein verdammte Axt, in Südkorea gibt es kein (!) SSL ! Bei einer der HIGHTECH-Nationen schlechthin.
 
@kazesama: oO wofür das minus? oO
 
@kazesama: Knackt die NSA ja auch problemlos ;) *g*
 
@tomsan: *g* ja - nur es gab in Südkorea noch nie SSL - die haben ihr eigenes Pendant dazu namens "Seed"..naja - irgendwelche Leute mögen mich scheinbar nicht weil ich sowas sage oO
 
@kazesama: diese Leute sind dann wohl IT-Sicherheitsexperten (siehe dein Profil)
 
Generell kann man davon ausgehen dass man diese Bedienstete, für die der Computer nur ein Arbeitsgerät mit beschränkten Nutzungsumfang zur Erfüllung eines speziellen Arbeitsauftrags darstellt, weltweit antrifft. Genauso wie es dort sicherlich auch Foren gibt, in denen sich die Computerinteressierten, so wie hier auf WF, versammeln.
 
Naja man sollte vielleicht nicht ein ganzes Land an dem Einsatz eines Betriebssystems festmachen - ich find da explodierende Atomkraftwerke in Erdbebenspalten schon aussagekräftiger. Und ansonsten merkt man fehlende Kompetenz wohl eher daran, dass überhaupt Windows genutzt wird. Aber Super-Hightec-Land Germany nutzt ja auch überwiegend Windows obwohl's für fast alle Workstations an denen nur ein bißchen rumgetippt oder gekritzelt wird absolut überflüssig ist und Linux ausreichen würde, gibt ja genug Guis die sich an Windows anlehnen und Schulungen überflüssig machen (Programme installieren etc macht ja eh der Admin). Naja so oder so ich bin mir sicher dass Deutschland da keineswegs besser dasteht, WF schreibt ja auch regelmäßig darüber dass es in hiesigen IT-Firmen kein Sicherheitsbewusstsein gibt.
 
Was soll denn dieses "da seht ihr mal wie high-tech Japan wirklich ist" Gelaber? Es geht um Beamtenrechner in vielen kleinen Kommunen. Da sitzt einer dran (wie in deutschen Kommunen halt auch) der gelegentlich eMails ausdruckt und ansonsten den ganzen Tag nur AngryBirds/Solitaire spielt, was auch unter XP hervorragend funktioniert.
 
Ich habe das Gefühl das Japan in den letzter Zeit immer mehr kriselt und sich nicht weiterentwickelt...Sony geht es immer schlechter, Nintendo geht es auch nicht so gut, Animes liegen nicht mehr so im Trend...dann noch die Atomkatastrophe. Das Japan da bei Windows XP bleiben möchte, wundert mich nicht. Immerhin, die NSA wird sich darüber sicher freuen.
 
@Surtalnar: rofl "Animes liegen nicht mehr so im Trend"
ja japan wird zum asiatischen griechenland wenn wir nicht mehr animes schauen! :D :D
 
@Surtalnar: joar, da kriselt es derart, das sie gerade nen export boom haben.
 
@Surtalnar: Sony und Nintendo sind ja auch die einzigen japanischen Unternehmen die man im Rest der Welt kennt...
 
Wenn das Geld fehlt und/oder die Hardware nicht mitspielt, bietet sich eigentlich ein Umstieg auf kostenlose Betriebssysteme aus der Linux-Welt an. Bei entsprechender Konfiguration ist die Bedienung für den Endnutzer nicht komplizierter als unter dem gewohnten Windows-Umfeld. Eine Umschulung wäre laut Text eh fällig. Problematisch könnte v.a. die Migration der Anwendungssoftware werden. Es gibt zwar für so ziemlich jede kommerzielle Alltags-Windows-Software gute Open Source - Gegenstücke für Linux, aber bei teurer Spezialsoftware, eigens für den Kunden geschriebenen Programmen und proprietären Formaten stößt man leider immer noch an Grenzen. Für die IT-Sicherheit der japanischen Verwaltung wäre es aber wohl trotzdem besser, 95% der Rechner auf Linux zu migrieren und die Spezialanwendungen auf 5% mit einem neuen Windows-OS zu konzentrieren. Zumindest wenn das Geld weiterhin fehlen sollte.
 
@DerStudti: GNU/Linux ist ja nicht nur kostenlos, sondern auch frei! Wer weiß, wie viele Backdoors in Windows (alle Versionen) eingebaut sind, die Industriespionage im großen Stil erlauben?
 
@Tenzing: Und wie viele sind dann in Linux?
 
@DerStudti: die Migration auf Linux kostet einmalig aber auch einen Schwung Kohle - umschulen wird aber kaum nötig sein, da zB KDE einen nahezu perfekten Windows-Clone bieten kann. Softwaremäßig finde ich es absolut nicht gleichwertig (es gibt nahezu für jede Open Source Software eine um längen bessere aber dafür kostenpflichtige Windows-Alternative) und außerdem gibt es in vielen Bereichen speziell dafür programmierte Tools, die aber leider schon unter Win7 nicht mehr so laufen wir unter XP und unter Win8 womöglich nicht mal starten. Um das Betriebssystem zu wechseln ist immer viel Geld nötig, aber bei Linux ist es einmalig und im Endeffekt durch Abwärtskompatiblität und kostenlose Upgrades für Behörden billiger und sicherer - wenn man sich deutsche Behörden anguckt braucht es ja scheinbar nur einen Browser und ein Office-Produkt und der Browser bedient sich in jedem OS identisch.
 
Ist ja eigentlich nichts Neues, daß Japan bei Betriebssystemen hinterherhängt. Wie lange man dort noch Windows 98/2000 eingesetzt hat... Was natürlich die Frage aufwirft, ob sich hier diese Kontinuität auf Plattformebene positiv aufs Endergebnis auswirkt (im Gegensatz zu den teils tagesaktuellen Änderungen hierzulande) oder ob man in Japan einfach nur so top ist, daß man TROTZ oller Hardware (und Software) "Tech-Nation Nummer Eins" bleibt - was zumindest plausibel erscheint, denn wenn ein Stück Software auf dem Entwickler-PC mit WindowsNT und nem PentiumII läuft, dann wird dasselbe Stück Software auch auf jedem anderen PC da draußen laufen... angenehmer Nebeneffekt: nicht so die Bloatware auf Grund von optimisierungsfeindlichen Codern.
 
Wieso Sicherheits-Risiko? Die NSA liest sowieso alles mit dank der Zusammenarbeit mit MS (ob mit Support/Updates oder ohne).
 
Ich sehe das Problem nicht. Erst einmal ist jedes Betriebssystem nur so lange vor Angriffen über ein Netzwerk wirklich sicher, wie man es nicht an ein fremdkontrolliertes Netzwerk anschliesst und wenn man das doch tut, ist es sicherheitstechnisch komplett egal, ob es Windows XP ungepatched oder ein gepatchtes Windows 8 ist. Beide besitzen Sicherheitslücken und eingebaute Backdoors. Schon der Windows-Explorer ist ein RootKit, weil er Dateien vor dem Benutzer versteckt. Die Japaner müssten also, wie auch die Behörden überall sonst auf der Welt, nur dafür sorgen, dass ihre Rechner keinen Zugang zum Internet haben und auch nicht mit USB-Sticks oder anderen Datenträgern in Berührung kommen können, die an Internetrechnern Verwendung finden und somit malwareverseucht sein können. Nur dann sind ihre Rechner sicher.____ Ich selbst verwende zwei völlig ungepatchte Vista-Rechner ohne Virenscanner und Desktop-Firewall seit über 6 Jahren zum Zocken im Internet. Bisher sind die weder in meiner Hardware-Firewall durch Spamversenden oder das Ansurfen geblockter IP-Bereiche aufgefallen, noch war je mit einem Virenscan per Live-CD ein Virus auf denen zu finden. Ich würde auf den Rechnern trotzdem nicht einmal meinen Namen eintippen, geschweige denn persönliche Dokumente/Fotos/Videos darauf speichern, weil die Dinger eben Zugang zum Internet haben und damit zu rechnen ist, dass schon in Windows Backdoors enthalten sind und jede darauf mit Adminrechten installierte Software ebenfalls Backdoors/RootKits eingeschleppt haben kann (Und nein, ganz offensichtliche Trojaner/Backdoors wie Origin, Steam oder UPlay installiere ich nicht einmal auf diesen Rechnern. Ich knirschte schon bei dem PunkBuster-Trojaner mit den Zähnen und Origin hat dann entgültig dafür gesorgt, dass meine ansonsten vollständige Battlefield-Sammlung ohne BF3 und BF4 leben muss.). Fazit: Es gibt keine Sicherheit auf Rechnern, die am Internet/einem fremdadministrierten Netz hängen. Wer etwas anderes behauptet, dessen Thesen werden täglich tausendfach widerlegt.
 
Wenn man Atomkraftwerke in Erdbebengebieten direkt an der Küste baut, dürfte es nicht verwundern wenn auch im IT-Bereich das Sicherheitsbewusstsein nicht allzu hoch angesiedelt wird.
 
War überhaupt nicht absehbar das Ende... Man hätte auch früher sich darum Gedanken machen sollen, auch vor der AKW Katastrophe und ggf. auf Linux umsteigen können. Zudem: wenn die verwendete Hardware und Software auch mit Windows 7 läuft (von XP auf 7 ist das meist kein Problem) dann sind die Kosten für die Lizenzen okay. Im großem Rahmen bekommen die es für wenig Geld. Klar Zeit und menpower muss vorhanden sein um es auszurollen. Schon schwach, dass man das nicht schon jahrelang im voraus plant und Schritt für Schritt durchzieht.
 
Sicherlich sind die Folgekosten, sobald die erste sicherheitsluecke nicht behoben, und aktiv ausgenutzt weird, wesentlich billiger :->
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