Facebook: Gericht weist Datenschützer in Schranken

Das Verwaltungsgericht in Schleswig hat den Datenschutzbeauftragten Schleswig-Holsteins mit seinem Versuch zurückgepfiffen, Unternehmen und Behörden die Nutzung von Facebook-Seiten zu untersagen. mehr... Datenschutzbeauftragter, Dr. Thilo Weichert, Datenschutz Facebook Bildquelle: Axel Nickolaus Datenschutzbeauftragter, Dr. Thilo Weichert, Datenschutz Facebook Datenschutzbeauftragter, Dr. Thilo Weichert, Datenschutz Facebook Axel Nickolaus

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Manchmal ist es schon witzig. Datenschützer wollen Daten von fremden Firmen schützen. Nicht Windows 8 nutzer wollen den Startknopf zurück, und nicht iOS nützer wollen mehr RAM im iPhone5s und ich hätte lieber im Nachbarn seine Frau xD so wie schauts bei euch aus?
 
@psyabit: kommt ganz auf die Frau deines Nachbarn an ;D
 
@MuttisJohnny: : D
 
@psyabit: "im Nachbarn seine Frau" o.0 - warum nicht "die Frau, die wo vom Nachbarn sein tut"? Oder "dem Nachbar ihm seine Frau"?
 
@ZappoB: Jaaa mein Schriftdeutsch ist nicht der Hit! Normalerwiis schrib i eigentli of schwiizerdüüütsch ond do send dfäll was ganz eignigs ;) Falls du es nicht verstanden hast ich würde ich es auf schriftdeutsch übersetzen : D
 
@psyabit: Nein, war schon zu verstehen ;) ich konnte es mir nur nicht verkneifen, habe aber das SCNR vergessen. War nicht böse gemeint :)
 
@ZappoB: Dein Beitrag war ja nicht nur kritisierend ;) Er hat einen ganz eigenen Witz, in sich.
 
@psyabit: Es geht darum ob Firmen bei einem Gesetzesbrecher Dienstleistungen nutzen dürfen oder nicht. Fratzenbuch verstößt nunmal gegen deutsches Recht.
Immerhin werden regelmäßig Leute eingesperrt die urheberrechtliches Material auf Servern anbieten, welche in Ländern stehen, wo dies erlaubt ist. Dennoch macht man ihnen in Deutschland den Prozeß weil es HIER verboten ist.
Manche sind eben gleicher als andere.
 
@Zeus35: Du hast natürlich absolut Recht. Die Sachlage habe ich schon verstanden. Mein Post war auch eher heiterer Natur :)
 
ich verstehe immer den sinn nicht ganz in der debatte...
wenn ich nicht will, dass eine social plattform, eine flirt-seite, oder eben andere datensammler egal aus welcher branche, meine daten nutzen, dann gebe ich sie einfach nicht an...
und damit mich gleich alle lynchen...wenn man öffentlich in seinen profil etwas postet was andere ja nicht sehen sollen -> wer ist da wohl schuld???
diese ganze debatte lenkt doch von eigentlichen themen ab...unsere wahren probleme liegen ganz woanders...
und wenn man sich den großteil unserer datenschützer, gerade im it-bereich mal so anschaut...oha...ganz dolle intellenzbestien...;-)
 
@justlooking4: Du beachtest vieles nicht. 1.: Facebook/Like-Buttons eingebettet in Webseiten tracken -jeden- User, bei Facebook angemeldet oder nicht. 2.: Auch nicht öffentliche Daten bei Facebook sind bei Facebook gespeichert und werden von diesem verkauft und vermarktet oder gespeichert und verwertet wie es das deutsche Datenschutzgesetz eben nicht zulässt. 3.: Facebook kriegt auch Daten von Usern die nicht dort angemeldet sind. Zb von Leuten die Fotos hochladen, Gesichter taggen, ihre Adressbücher auswerten lassen mit allen Daten von Freunden etc. 4.: Es geht hier nicht um Privatpersonen, sondern um Ämter. Hier geht es also um besonders strengen Datenschutz, um Sicherheit und auch um Vorbildfunktion.
 
@justlooking4: Naja, wenn eine Firma, Behörde usw. nur noch das Facebook-Profil pflegt anstatt der offiziellen Seite. Dann wird man als nicht angemeldete Person diskriminiert. Nehmen wir mal als Beispiel eine Professorin, anstatt Vorlesungsausfälle oder Materialien über die offiziellen Uni-Seiten zu veröffentlichen. Nimmt sie Facebook, weil es für sie einfacher ist, am besten noch nur eingeschränkt für die "Freunde".
 
@floerido:
@lutschboy:
ihr seit ja beide auf´n richtigen weg...aber ihr habt meinen ansatz immernoch nicht verstanden...
wenn ich nicht will, dass jemand meine privaten/sensiblen daten nutzen kann, dann gebe ich sie ihm einfach nicht...fertig...
und wer seine adressbücher auswerten lässt, den sollte man erhängen...
ganz einfach: WER SEINE PRIVATEN DATEN SCHÜTZEN WILL, DER GIBT SIE EINFACH NICHT AN!!!
 
@justlooking4: Hast du meinen Kommentar überhaupt gelesen? Ich hab doch geschrieben: Auch andere können private Daten über mich angeben. Du könntest zb meine eMail, Photos von mir, meinen Namen, Adresse etc alles in Facebook angeben, ohne dass ich davon überhaupt weiß. Wie soll ich sie also schützen, wenn andere ohne meine Kenntnis private Daten von mir preisgeben?
 
Danke, Herr Rosenthal! Wir sind der Meinung: Das war Spitze!!!
 
Wieder mal ein eindeutiger Beweis dafür wie ahnnugslos auch Richter sein können (sind). Der hat sich doch niemals ernstgaft mit diesem Thema befasst. im prinzip haben die Datenschützer nämlich recht.
 
@LastFrontier: Da magste recht haben aber das diese Anscheint auch Provit rausschlagen wollen. "Normalerweise" würde es genügen auf die Rechtslage hinzuweisen und nicht mit 50.000 Anzudrohen. Kommt ne Menge zusammen wenn man die ganzen Behörden zusammen Rechnet und weil die meisst alle gaaaaanz schnell Reagieren gibs ordentlich Kohle. ;)
 
In Behörden sollte es generell keinerlei Zugang zum Internet geben und die Mitarbeiter sollten ihr Mobitelefon oder Speicherdatenträger nicht zu ihrem Arbeitsplatz mitnehmen dürfen.___ Ich habe schon vor ein paar Jahren eine deutsche Behördendatenbank auf einem chinesischen Server gefunden und einen Teil davon herunterladen können, in dem auch Daten über mich gespeichert waren, die eigentlich nur das Finanzamt kennen konnte (u.a. Steuernnummer, Sozialversicherungsnummer, Bankverbindungen). Offensichtlich lassen sich unserer Behörden ihre Datenbanken klauen, was mich damals dazu veranlasste, mich ausbürgern zu lassen, alle meine deutschen Konten zu kündigen und neue anzulegen und meine Adresse in Deutschland zu ändern.___Das Problem ist nicht Facebook. Das Problem sind Admins, die nicht kapieren, dass man ein Netz mit vertraulichen Daten physikalisch vom Internet trennen, Festplatten bei einem Hardwaretausch selber zerstören und zudem verhindern muss, das auch nur eine Reinigungskraft (oder der Mitarbeiter eines Technik-Dienstleisters) unbeaufsichtigt mit einem USB-Stick in der Tasche in den Serverraum kommt.____Wenn ich irgendwann einmal eine Krankenkassendatenbank im Internet finden sollte, dann werde ich die nicht nur herunterladen, sondern auf einem ausländischen Server (China, Russland, Indien) frei ins Internet stellen. Ich habe nämlich die Theorie, dass sich viel mehr Menschen um Datenschutz kümmern werden, wenn sie von sämtlichen potenziellen Sexualpartnern schon beim ersten Kennenlernen eine Abfuhr bekommen, weil diese auf dem SmartPhone ihre Kankengeschichte googeln können und keine Lust auf irgendwas zwischen Lippenherpes und AIDS haben. Wenn wir ohnehin keinen Wert auf Datenschutz legen, warum stellen wir nicht alle Krankenkassendatenbanken ins Internet? Das wäre doch mal ein wirklich nützlicher Beitrag zur Volksgesundheit, da man dann Ansteckungsquellen gezielt meiden könnte und man könnte zudem nachsehen, wer die grössten Kostenverusacher in unserem Krankheitssystem....ehem.....Gesundheitssystem sind. Angesichts der Tatsache, dass mir beinahe täglich Leute erzählen, sie hätten ohnehin nichts zu verbergen und bräuchten sich daher über Datenschutz keine Gedanken machen, dürften sie ja wohl nichts dagegen haben, ihre Krankheitsgeschichte unter ihrem Namen im Internet zu veröffentlichen. ;-)
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