Digitale Revolution vernichtet viele Jobs ohne Ersatz

Im Zuge der Digitalen Revolution werden weltweit große Mengen an Arbeitsplätzen wegfallen. Diese Prognose bestätigten nun auch die Marktforscher von Gartner auf ihrem Symposium ITxpo. mehr... Jobs, Arbeitsplätze, Stellen Bildquelle: marie4jobs Jobs, Arbeitsplätze, Stellen Jobs, Arbeitsplätze, Stellen marie4jobs

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"Auch hier fielen immer wieder in bestimmten Bereichen Arbeitsplätze weg, die aber dann an anderer Stelle neu entstanden." Ja z.b. in ost-Europa oder Asien!
 
@happy_dogshit: Populismus.
 
@xploit: Wie ich dieses Wort hasse :-)

Oder hast du vergessen, deine Aussage Ironisch auszulegen ?

Glaubt ihr z.B. wirklich das Amazon Wort hält und nicht ganz nach Polen geht und Deutschland dicht macht ?
DHL richtet sich halt dann eine Aussenstelle nahe der Grenze.

Oder das "grüne" Deutschland. Wo in Zukunft keiner mehr Autofahren darf. Nur noch Bus oder Bahn.
Ja was bedeutet das dann ? Die ganzen Arbeitsplätze in der Automobilbranche werden vernichtet.

Die E-Konservenbüchsen kann man auch in den China/Japan Werken produzieren und zu uns verschiffen.
 
@xploit: Pupulistisch ist es nicht ein im Volk diskutiertes Problem zu benennen, sondern wenn man dafür absurd einfache Lösungen vorstellt um das Volk auf seine Seite zu ziehen.
 
@xploit: Wahrheit °_°". Erst wurde im eigenen Land alles produziert, dann wurden die "billigen" Sachen in der DDR produziert, nach dem Mauerfall sind sie nach Osteuropa, später China. Jetzt wandert man nach Vietnam, Indien und Laos. Wenn unternehmen aus den USA wieder IN den USA produzieren, dann sollte man mal kurz nachdenken, was es heisst. Ich mein sogar VW und BMW produzieren in den USA und einige modelle kommen hier rüber. In 10-15 Jahren werden einige wieder vermehrt hier produzieren weil 2/3 der Arbeitnehmer mini jobber in leihfirmen sind.
 
@DerTürke: Oh man, hier bin ich ja bei den Experten gelandet. Geht es euch den schlecht? Die Tatsache ist doch folgende: Die billigen Jobs, die hier keiner machen will, werden ins Ausland outgesourced. Wer wird denn bei Amazon in den Lagern verbrannt, selbst hier in Deutschland? Amazon karrt die Menschen aus Süd- und Osteuropa ran, weil die Deutschen sich für die Arbeit zu fein sind. Anderes Beispiel? Gerne: Spargel-Ernte in Belitz. Vor 20 Jahren waren das Schüler, Studenten oder Arbeitslose, die sich ein Euro dazu verdient haben. Heute werden dazu polnisch Mitbürger extra in die Heide gefahren - weil der Deutsche sich den Rücken nicht mehr krumm machen will. Dieses Phänomen kann man in vielen Branchen beobachten. Der Zusammenhang ist viel zu kompliziert, als das man ihn nur "Amazon" in die Schuhe schieben kann. Warum will Amazon denn Kosten sparen? Weil "Geiz-Ist-Geil" das Credo der Epoche. IHR wollt doch für Technik immer weniger ausgeben, und das halbe Hähnchen im Supermarkt darf nur 1,00 Euro kosten - je billiger desto besser. Weil ihr immer mehr konsumieren wollt. Jedes Jahr ein neues Handy, neuer Fernseher - etc.pp Nur klappt das nicht, wenn ihr gleichzeitig auch fürstliche Entlohnt werden wollt für eure Arbeit oder der Aktienhalter die hohe Dividende erhalten möchte.

Und deshalb ist die Aussage populistisch. Ihr solltet aufhören, den Marktschreiern von Bild das Vertrauen zu schenken... und bevor man nicht weiß, was Populismus bedeutet, sollte man auch nicht rumkeifen, dass hier ja alles so schlecht ist. Wirtschaftspolitik Freunde, lernt man nicht auf der Berufsschule, ihr solltet mal n Masterstudium einlegen, bevor ihr versucht die Zusammenhänge hier falsch zu interpretieren...
 
hmmm ja hab den typen, der nachts immer die straßenlaternen angemacht hat auch schon ewig nicht mehr gesehen^^
 
@Fallguy: Sahen da nicht die Lampen auch einwenig anders aus, wurden Sie dann icht mit Gas betrieben und sie waren einwenig kleiner in der Höhe!? ;0)
Hier kennt wohl einer die alten Gaslampen nicht, das ich ein Minus bekomme, oder mit welcher Begründung wurde es vergeben?
 
@dunderklumpen: jetzt wo du es sagst^^
 
20h als Vollzeit! :)
 
@matterno: Wenn man mal scharf nachdenkt müßte man eigentlich mit irgendwas im die 35h schon eine Vollbeschäftigung hinbekommen können. Selbstverständlich mit entsprechend geringerem Gehalt, dafür aber auch mit geringeren Sozialabgaben, da es ja dann auch keine Arbeitslosen mehr gibt.
 
@Johnny Cache: Wäre schön, aber bedenke die damit einhergehende Preissteigerungen.
 
@iPeople: Da gäbe es sicher noch die einen oder anderen Risiken und Nebenwirkungen, aber letztendlich kann es nur so kommen. Deswegen sollte man sich am besten jetzt schon mal im Vorfeld Gedanken machen wie man sowas am geschicktesten umsetzen könnte. Denn eine Sache ist wohl schon lange klar, so wie es heute läuft kann es in Zukunft nicht weitergehen.
 
@Johnny Cache: Dazu müsstest Du den Arbeitsmarkt streng reglementieren und zentral verwalten. Arbeitsämter müssten endlih effektiv arbeiten, es müsste eine Pflicht geben, offene Stellen sofort zu melden. Siehe Schweden oder Dänemark.
 
@Johnny Cache: Womit Du unterstellst, dass jeder, der arbeiten kann, auch arbeiten will - und für die neuen Jobs qualifizierbar ist. *mußweg*
 
@rallef: Nach dem was ich in diversen Firmen erlebt habe würde ich es noch nicht einmal zu behaupten wagen daß mehr als die Hälfte der Leute die jetzt arbeiten dafür tatsächlich qualifiziert sind oder eine angemessene Arbeitsleistung erbringen. Außerdem ist entgegen der landläufigen Meinung das was man seit zwanzig Jahren falsch macht eben keine Erfahrung.
 
@Johnny Cache: Da klingt jemand nach Diplomingeniuer mit reiner Therorieerfahrung. Prozessoptimierer die eigentlich nicht einen Cent wert sind.
 
@Nobodyisthebest: Nah dran. Informatiker, 10 Monate reine Praxiserfahrung als Prozessoptimierer, unbezahlbar. Im Gegensatz zu den tollen Consultants die einen halben Tag die Nase ins Büro strecken, hab ich in der Firma mal eben in drei Tagen Gehaltsabrechnung und Kurzarbeit gelernt und nach zwei Wochen auch den letzten alten Fehler im System gefunden. Nicht einen Cent Fehler. Und dann kommt die dumme Hulda mit ihren 22 Jahren Berufserfahrung daher und meint "Ich weiß gar nicht warum du so lange gebraucht hast, ich hab das gerade bei einem anderen Kunden in zwei Stunden gemacht. Willste mal sehen?".
Eine halbe Stunde rechnen und etlich "Du brauchst aber lange..." später habe ich der Frau dann auch sagen können daß ihre Berechnungen für die Kurzarbeit korrekt waren... nur alle bisherigen Gehaltsabrechnungen, auf die sie sich bezogen haben, nicht. Und das war nur einer von vielen Fällen die ähnlich verlaufen sind.
Also entschuldige bitte wenn es so rüberkommt als ob ich alles besser wüßte... es hat einen guten Grund.
 
@matterno: Sowas hat man mir schon angeboten als Facharbeiter und die Umschüler/Langzeitarbeitslosen sollten dann 40h-Woche arbeiten. Natürlich mit Unterstützung von der Neuland-Kanzlerin. Da bin ich lieber Arbeitslos geworden, denn 100 km Fahrt jeden Tag plus weitere anfallende Unkosten (Wartung, Tanken, etc.) und gerade biegen von den Fehlern der anderen (s.O.), hätte ich nicht Leben können. Traurig aber Wahr!
 
Das System muss irgendwann darauf reagieren müssen, wie man mit Menschen umgehen möchte, die sich beruflich nicht einordnen können. Arbeitslosigkeit wird ein immer größeres Thema werden, dank der Vollautomatisierung vieler Berufe.
 
@kkp2321: So sieht es aus, dieses Thema wird die Menschheit noch ziemlich beschäftigen. An sich ist es eine schöne Vorstellung, wenn man sich überlegt irgendwann in einer Zeit zu leben, in der sämtliche "niederen" (nicht wertend) Tätigkeiten ausnahmslos von autonomen Maschinen übernommen werden können. Keine Fließbandarbeit mehr, keine Kassierer mehr, keine Bauarbeiter mehr und vieles mehr, was mir grade nicht einfällt. Was da an Zeit bleiben würde für die "Weiterentwicklung" der Menschen wäre grandios. Doch AKTUELL sehe ich die Menschen dazu nicht in der Lage so eine Gesellschaft aufzubauen. Dafür existiert in unserer Gesellschaft zuviel Ignoranz und Gier.
 
@Draco2007: Und gleichzeitig muss man es vermeiden eine Akademikergesellschaft zu kreieren, wo Arbeit nur noch für privilegierte da ist. Ich habe kein Abitur, habe folglich nicht studiert... Sollte ich mir schon mal einen Banner ans Auto kleben "Penner 2030"? Da es für mich dann wahrscheinlich keine Arbeit mehr geben wird.
 
@kkp2321: Ja genau das ist das Problem an der Sache. Darf ich dich denn mal fragen wieso du kein Abitur/Studium hast? Lag es nur an finanziellen Gründen oder an was anderem? Ich würde generell behaupten, es gibt von Grund auf keine "dummen" Menschen (später allerdings schon :p) und ich glaube JEDER wäre in der Lage etwas zu studieren und einen Beruf auszuüben, der mehr Hirn als Muskeln benötigt. (Klingt alles etwas böse/überheblich, ich weiß, ist aber keinenfalls so gemeint)
 
@Draco2007: Ich bin nie ein besonders überragender Schüler gewesen und fand Schule auch immer etwas stupide. Mit Gewalt etwas in den Kopf dreschen um es nach geschriebener Arbeit wieder zu verwerfen um sich den nächsten Müll merken zu können... Ich hab schon früh gemerkt, dass das nichts für mich ist. Ich habe die Schule nach der 10. Klasse mit mittlerer Reife verlassen. Ich bin mehr ein Brainstormer... Eine Gedankengrütze auf den Tisch werfen und dann aussortieren was zu gebrauchen ist. Das macht mich typisch undeutsch, da ich diesen intellektuellen Protektionismus der Deutschen (der ich auch bin, ohne Migrationshintergrund) nicht teile. Ich würde heute gerne studieren wollen doch erwachsenen Bildung ist schwierig. Das geht nur über Abendschule und das auch noch mal weitere 3,5 Jahre. Da habe ich weder Lust noch Muße zu.
 
@kkp2321: Gut da hast du natürlich vollkommen Recht. Das ging mir auch viele Jahre so, bis ich irgendwann auf die richtige Schule kam und die richtige Motivation für die Schule/Studium fand. Da gibts wohl noch Nachholbedarf im Bildungssystem, so dass auch "andersartige" Intelligenz gefördert werden kann, die zweifelsohne existiert und in keinem Fall schlechter oder besser ist. Nur passt es halt einfach nicht immer in das doch sehr starre Bildungssystem.
 
@Draco2007: Im internationalen Bildungssystem wohl bemerkt. Denn Schule funktioniert ja fast in jedem Land gleich und nach den selben Regeln. Dies kann man aber nur dann verändern, wenn man das Ziel von Bildung verändert: Bildung des Fortschritts Willen, nicht des Wirtschaftswillen. Das fängt ja schon in der ersten Klasse an, wer nicht schön genug spricht, nicht schnell genug bis 10 zählen kann... -> Sonderschule. Das ist kein Witz, so läuft das heute. Man wird abgewertet bevor man überhaupt versteht um was es geht.
 
@kkp2321: Absolute und vollkommene Zustimmung. Das ist ja ohnehin mein "Traum". Weg vom Kapitalismus hin zur "Fortschrittsgesellschaft". Wenn ich lese, dass das Weltraumprogramm der NASA eingestellt wird, weil es zuviel Geld kostet, bekomme ich regelmässig das große Kotzen.
 
@Draco2007: Jap, dito. Man müsste sich mal überlegen wie weit wir wären, wenn wir uns der Wirtschaft nicht unterwerfen würden.
 
@kkp2321: Das Totschlagargument, was mir immer wieder unterkommt, wenn ich diese Themen anspreche: "Und woher soll das Geld kommen?" Ich denke, die Masse mensch ist noch nicht ansatzweise soweit um überhaupt eine
"Fortschrittsgesellschaft" zu denken. Traurig aber wahr. Von Politikern braucht man so etwas schon gar nicht erwarten!
 
@~quelle~: Aber genau das ist es doch was eine Fortschrittsgesellschaft ausmachen würde, das Fehlen von Geld (bzw der massive Bedeutungsverlust von Geld). Aber ansonsten stimme ich dir zu, auch ich halte die Menschheit nicht im Ansatz für bereit für sowas.
 
@Draco2007: Ich wollte damit sagen, dass ich täglich mit sovielen Menschen zu tun habe, die gar nicht in der Lage sind überhaupt eine Utopie in diese Richtung zu denken. Das macht mich auch in dieser Hinsicht etwas pessimistisch, dass ich sage, zumindest in den Industriegesellschaften (vorneweg Deutschl.) sind die Menschen (ok, ich verallgemeinere der Kürze halber hier mal) so versaut durch Konsum, Medien und täglichen "Überlebens"kampf, dass ihnen der Gedanke, dass es auch anders gehen könnte gar nicht in der Sinn kommt; und wenn, dann erst, wenn sie mit Burn-Out-Syndrom oder ähnl. in der Geschlossenen landen...
 
@~quelle~: Die derzeitige Gesellschaft richtet sich ja selbst. Mord und Todschlag sowie Suizid werden in den künftigen Jahren gerade in den unteren Gesellschaftsschichten mehr und mehr Einzug halten. So löst sich mehr oder minder ein bisschen das Problem mit den mangelnden Arbeitsplätzen bzw. der reelen Überbevölkerung der Welt die Tod geschwiegen wird. Wenn man mal jedwedes Gutmenschentum beiseite lässt und nüchtern die Zahl der Erdbevölkerung betrachtet hat jede größere Bevölkerungsauslöschung dem aktuellen System Zeit verschafft. Den man überlege wieviele Menschen mehr es gäbe wenn in der Geschichte der Menschheit keine Massenvernichtungen statt gefunden hätten.... man wäre wesentlich früher da angekommen wo wir heute drauf zusteuern.
 
@Nobodyisthebest: Oh yeah! Ich dachte schon, ich wär Pessimist... Zu Glück konnte ich mir Zynismus immer gut vom Leibe halten. Ist man mit einer solchen Meinung überhaupt noch fähig etwas zu tun? Kommt mir alles ziemlich abgeschlossen und schicksalsergeben vor...
 
Wenn schon über Altlasten geredet wird. Wieso schleppt man dann die größte Altlast "wirtschaftliche Existenz" mit?
 
Bei uns ist es anders, da fallen die digitalen Arbeitsplätze durch die User und wenn es geht sind es Dipl.-Ing...
Wir wollen es doch so, immer neuere Spielzeuge die noch schneller sind und noch mehr können. Schaut doch in Richtung iPhone 5 S mit einem irrationalen Preis dazu - ist doch bloß ein Smartphone. Mein 6 Jahre alter PC läuft immer noch perfekt für mich mit Win7 und mein Sony C905 auch.
Kopfschüttel bei dieser Idiotie und dann wundern Sie sich, das es keine Handwerker mehr gibt, die mit Hand und Kopf arbeiten.
 
@dunderklumpen: Nun, in der Smartphone Technik tut sich doch auch nichts mehr. Das einzige was man heute macht ist mit Gewalt irgendwelche Faktoren nach oben treiben. Brauche ich wirklich FullHD auf 4-6 Zoll? Brauche ich wirklich 4 Prozessorkerne für ein Kommunikationsgerät? Nicht zu Letzt all den Luxus auf Kosten der Akkuzeit, welcher heute kaum noch länger als 24 Stunden durchhält, wenn überhaupt... Nein, ich habe das nicht gewollt und nein, ich unterstütze das auch nur begrenzt. Ich verweigere mich dieser Sache nicht, werde aber weder Geld für ein iphone noch für ein Galaxy ausgeben. Noch heute habe ich ein Android 2.x Smartphone hier. Ein 4.x Android Smartphone könnte kein Stück mehr als ich von einem Smartphone abverlangen würde.
 
@kkp2321: Mein Handy bräuchte nur telefonieren, SMS, Kalender und Fotos für einen etwaigen Unfall machen können. Alles andere ist Spielerei und das brauche ich nun wirklich nicht auf einem Handy. Also wir beide sind uns schonmal einig was die Technik angeht ;0)
 
@dunderklumpen: Ich gebe schon zu das ich Internet auf dem Handy benötige. SMS... habe ich schon jahre nicht mehr geschrieben und Googles Dienste waren unterwegs auch schon Gold wert. Aber dazu brauche ich kein Gerät was schon in Richtung 1000 Euro geht.
 
@kkp2321: E-Mail & Internet brauche ich zum Glück nicht unterwegs, sonst werde ich durch die Dipl.-Ing.s ständig bombardiert und da lege ich nun wirklich keinen Wert drauf. Arbeitszeit ist Arbeitszeit und Privat ist Privat. 1000 Euro sind ein Wahn, bei 300 Euro schüttle ich schon den Kopf. Deswegen bleibe ich auch nur bei Prepaid, ist die Karte alle für den Monat bin ich nicht mehr erreichbar. Da dann das Handy abgeschaltet wird durch mich, bin doch nicht Krösus...
 
@dunderklumpen: Ich benutze das rein privat. Für die Arbeit gibt es ein 0 8 15 Handy (Nokia, 19 Euro)... nach Feierabend wird das Ding ausgestellt.
 
@dunderklumpen: Irgendwie ergibt das, was Du sagst keinen Sinn. Warum bist Du nicht erreichbar, wenn das Guthaben auf der Prepaid alle ist? Du verzichtest auf Mail auf dem Handy, weil Du sonst von deinem Chef "belästigt" wirst? Wer zwingt Dich, dem die private Mail-Adresse zu geben?
 
@iPeople: Weil ich dann erst im nächsten Monat wieder auflade da ich mir immer ein bestimmtes Budget habe. Belästigen ist hier der falsche Begriff, eher Vergewaltigung. DU kennsz diesen jungen und dynamischen Chef nicht, der Arbeitsvertrag ist schon ein Witz. Leider muß ich in dieser Region arbeiten, da ich gesundheitlich und altermäßig gebunden bin.
 
@dunderklumpen: Aber Du bist doch trotzdem errecihbar, auch ohne Guthaben. Auch ein junger dynamischer Chef kann keine private Mail-Addi verlangen.
 
Na ist doch super! Es werden in Deutschland sowieso immer weniger Menschen. Jetzt werden es also auch weniger Jobs sein - damit sind doch beide Probleme gelöst. Was soll also das rumgeheule? ;)
 
@JoePhi: Könnte es sein, das man Jung und Dynamisch ist? Sonst käme bei diesem Thema nicht so ein flacher Kommentar... ;0)
 
@dunderklumpen: Könnte es sein, dass Du zum Lachen in den Keller gehst? Ich denke übrigens, dass die Darstellung hier durchaus übertrieben ist. Es werden wohl nicht weniger Jobs werden, sondern die Jobs werden 'nur' mehr vom Arbeitnehmer fordern. Ich denke, dass es Ungelernte schwieriger haben werden. Von daher ist gute Bildung vermutlich in der Zukunft noch wichtiger, als sie sowieso schon ist. / edit dynamisch ist übrigens wohl wirklich richtig - jung eher nicht so mehr ;)
 
@JoePhi: Zum Lachen muß ich nicht in den Keller gehen, aber ich liebe SARKASMUS und dazu auch noch Pessimist. Mein Motto: Lieber einmal zuviel Schwarz sehen, als Rosa. Aber wenn es dann wirklich klappt, freue ich mich um so mehr.
Was junge dynamische GF aus dem Ostteil alles fordern und mit welcher Frechheit und Arroganz, das kann man keinem erzählen, sondern nur selbsterleben - Dschungelcamp ist Kindergarten.
 
@JoePhi: Ich sehe den demographischen Wandel als Vorteil. Sicher, es gibt Wirtschaftliche Herausforderungen im Bezug auf Rentenzahlungen. Aber der Wandel wird sich ja irgendwann wieder stabilisieren.
 
Also wird Watson zu SkyNet oder die Maschinen leiten die den Krieg gegen uns führen... warum machen wir uns überhaupt Gedanken, die Maschinen werden schon noch einen Verwendungszweck für uns finden
 
Im Grunde ist dieser Artikel wieder mal ein flammendes Plädoyer für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), wie so viele Berichte aus aller Welt. Nur leider scheint das niemand zu merken. Die Menschen wollen sich anscheinend lieber immer weiter im Kreis drehen. Das zeigen die Wahlergebnisse und immer wiederkehrende Kommentare zur Finanzierbarkeit, Preissteigerungen, Arbeitsmoral, etc. Das zeigt mir lediglich, dass sich die Menschen mit dem Thema BGE leider noch gar nicht ausgiebig beschäftigt haben. http://basicincome2013.eu/ubi/de/
 
@agentbarni: Das wird definitiv kommen müssen. An sonst haben wir bald wieder große Unruhen in Europa, der Topf kocht ja jetzt schon. Dauert nicht mehr lange, dann kochts über in Spanien und Frankreich. Das wird auch in DE passieren, denn unsere geschönigte Arbeitslosenquote ignoriert gänzlich die Aufstocker. Wenn man alle Menschen zusammen zieht, die den Staat brauchen um das Existenzminimum zu erreichen, sind es über 10 Millionen.
 
@kkp2321: Hmm, hatte ich vor der Wahl eigentlich auch gedacht - jetzt frag ich mich schon was (oder ob überhaupt) die Betroffenen gewählt haben? Ich weiss nicht wirklich was ich davon halten soll, vielleicht geht es den Leuten doch noch zu gut.
 
@agentbarni: Fat chance das sowas jemals durchkommt. Dazu wehrt sich die reiche Elite viel zu sehr dagegen.
 
@Aerith: Die träfe die Finanzierung aber vermutlich am wenigsten, bzw. wie sehen die Modelle zur Finanzierung aus?
 
@agentbarni: Ich habe mir die Seite mal angesehen, aber leider nicht gefunden, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen finanziert werden soll. Gibt es dazu irgendwo eine Information?
 
@FenFire: Da steht auch nichts von, dass die Arbeitslosigkeit dramatisch steigen wird, weil keiner mehr Lust hat zu arbeiten, wenn man eh ein Leben lang einen Betrag X bekommt, der den meisten Menschen reicht. Welcher Mensch würde auch für 10€ bei McDonalds arbeiten, wenn er durch das BGE genauso viel Geld am Ende raus hat? Resultat: Gehaltserhöhung bei McDonalds, was zur Folge hat, dass ein Menü anstatt 6€, 20€ kostet. So viel zum "flammenden Plädoyer", @agentbarni! Von nichts kommt nichts!
 
@PranKe01: Leider falsch gedacht, wie so oft beim BGE. Deiner Meinung nach hat also niemand mehr Lust zu arbeiten, wenn er ca. 800€ im Monat bekommt (Ich setzte mal das BGE auf Hartz4 Niveau)? Das Bestreben der Menschen, sich Urlaub, Auto, Fernseher, Handy, etc zu kaufen wird also durch das BGE komplett ausgehebelt?? Verstehe ich nicht, vielleicht kannst du das mal erläutern, warum niemand mehr arbeiten sollte. Was leider auch oft missverstanden wird: Erst kommt das BGE, dann arbeitest du, hast also immer mehr Geld mit Arbeit. Arbeiten würde sich immer lohnen, ganz im Gegensatz zu heute! Ich weiß nicht, welche Grundlagen du für deine Schlussfolgerungen heranziehst, das BGE kann es nicht sein!
Zur Finanzierung: Mal abstrakt gedacht (ohne Rentner und Kinder): Entweder du arbeitest, dann hast du heute deinen Steuerfreibetrag (richtet sich nach Hartz4), oder du arbeitest nicht, dann hast du heute Hartz4. Beides wird ersetzt durch das BGE (auf Hartz4-Niveau). Rente und Kindergeld wird natürlich auch ersetzt. Wo bitte seht ihr ein Finanzierungsproblem??
 
@agentbarni: Das gibts doch jetzt schon. Wieviele Jugendliche gibt es, deren Berufwunsch "Arbeitsloser" ist? Wieso sollte ich für ein paar hundert Euro mehr 40 Stunden die Woche arbeiten gehen, wenn ich doch mit etwas weniger den ganzen Tag frei habe?
 
@Draco2007: Gute Frage: Wieviele sind es denn? Hast du verlässliche Zahlen, oder sind das nur irgendwelche Vorstellungen nach dem Motto: "Früher war alles besser"? Wenn dem trotzdem bei einzelnen Jugendlichen so ist: Woran liegt das denn, vielleicht auch der heutigen Arbeitsmarkt- und Gesamtsituation? Kannst du doch nicht einfach ignorieren. Oder liegt es doch einfach an "dieser Jugend heutzutage"? Wie kommst du auf die 40 Stunden, was spricht dagegen, wenn du dich für eine Arbeit von 20, 30 oder auch 60 Stunden entscheidest. Warum soll dir das vorgeschrieben werden? Und was machst du dann, wenn du nicht arbeiten gehst, kein Auto, keinen Fernseher, kein Handy, keinen PC hast? Die Sachen kannst du dir mit BGE alleine nicht leisten.
 
@agentbarni: Ich sage einfach nur, dass so eine Gesellschaft aktuell einfach nicht funktionieren kann. So wie du dir das BGE vorstellst wäre das nicht viel anders als in einer Gesellschaft ganz ohne Geld. Und die funktioniert nur, wenn die Menschen von sich aus motiviert sind sich weiterzuentwickeln. Und das funktioniert aktuell nichtmal im Ansatz. Um die von dir angesprochenen Dinge bezahlen zu können, muss ich aber anders als Heute keine 40 Jahre lang voll arbeiten gehen. Dann geh ich halt 2 Monate arbeiten, kaufe mir den High End Rechner und lebe dann wieder Jahrelang vom BGE. Setzt du dies zu hoch an, sinkt die Motivation zu arbeiten massiv, setzt du es zu niedrig an, verfehlst du den eigentlichen Effekt, den du erzielen willst. ICH sage, vergiss es, das funktioniert niemals, vor allem bekommst du es niemals finanziert, weil dir die Substanz, die sowas finanzieren könnte wegbricht. Und eine Gammelgesellschaft bringt die Menschheit nicht weiter.
 
@agentbarni: Hmm... wo genau ist dann der Unterschied zu Hartz4, aus finanzieller Sicht für die Zahlenden und die Zahlungsempfänger? Deine Argumentation scheint in die Richtung "beim BGE müssten die Arbeitenden nicht mehr abgeben als heute, und es müssten auch nicht mehr Empfangsleistungen gezahlt werden als heute, da sich das mit den heutigen Steuerfreibeträgen und dem heutigen Hartz4 aufrechnet" zu gehen, also quasi eine Art Nullsummenspiel? Wenn es ein solches wäre, was bringt es dann? Geht es hier ausschliesslich um "das gute Gefühl" beim Zahlungen empfangen (statt ständig mit dem Arbeitsamt zu ringen, zu Schulungen und Bewerbungen geschubst zu werden etc. einfach nur sagen "hier bin ich, gebt mir das Geld"), sozusagen die Befreiung vom Stigma und auch vom "Fordern" im "Fordern und Fördern"? Irgendwie ist mir das noch unklar. Letztlich teile ich die Befürchtung von Draco2007, dass es bei "Geld-für-Nix" (denn das steckt ja im "bedingungslos" des BGE) zu viele Leute geben dürfte, die sich quasi offiziell zum Nichtstun entscheiden - effektiv vermutlich ein paar mehr als heute Hartz4 beziehen. Und in Folge würde sich dann auch Arbeit für die Arbeitenden immer weniger / noch weniger lohnen, denn von diesen käme ja das Geld um ein solches Modell zu finanzieren. Was dann wiederum die Attraktivität des Nichtstuns steigern würde, eine Art Teufelskreis (je mehr Leute BGE in Anspruch nehmen desto weniger lohnt sich Arbeit desto mehr Leute nehmen BGE in Anspruch...). So zumindest stelle ich mir das vor - aber ich lasse mir auch gern ein Finanzierungsmodell vorstellen, habe nur bisher noch keines gesehen (s. [re:3]).
 
@Draco2007: So schauts aus. Es fehlt der Menscheit die geistige Reife um mit solch einem System umgehen zu können.
 
@Aerith: Ich stimme euch zu, dass der Menschheit wohl die geistige Reife fehlt. Aber vielleicht fängt das bereits damit an, dass z. B. solche Zusammenhänge, wie ich sie in [11][re:23] beschrieben habe, von den Gegnern des BGE nicht erkannt oder einfach ignoriert werden.
 
Bedingungsloses Grundeinkommen... wäre aus meiner Sicht die Lösung... aber nun ja, das schmeckt ja nicht jedem
 
@xploit: siehe [o9]. Vieles ist ja Geschmacksache, aber bei dem Thema kennen die meisten den Geschmack noch gar nicht, leider... oder sie glauben den Geschmack zu kennen und beschreiben ihn nur durch Vorurteile.
 
@agentbarni: Dann sag mal an, was das für Vorteile haben soll?
 
@PranKe01: Spontan fallen mir ein: keine Rente, kein Hartz4, kein Bafög, kein Kindergeld, kein Steuerfreibetrag, keine Lohnsteuer mehr. Mit diesen Sachen beschäftigen sich heutzutage gleich mehrere Verwaltungsmonster mit sehr viel brachliegendem Potential. Die Menschen die dort arbeiten haben eine gute Ausbildung und könnten endlich mal produktiv arbeiten, oder das tun, was sie für sinnvoll halten. Die Ausdünnung der Dörfer und das ständige Wachstum der Städte mit zunehmenden Problemen könnte gestoppt werden (z. B. Ärztemangel in Dörfern). Wenn man sich damit beschäftigt, fällt einem bei fast jeder Nachricht aus dem Radio etwas dazu ein, wie das BGE die jeweilige Situation verbessern würde.
 
@agentbarni: Das würde für mich eher bedeuten, dass es noch mehr Arbeitslose gibt, da sehr viele Beamte keinen Job mehr hätten. Zusätzlich zu den Leuten, die durch das BGE keinen Grund mehr hätten arbeiten zu gehen. Und als wenn die Ärzte dann in den Dörfern bleiben...
 
@agentbarni: Nur damit ich das richtig verstehe...JEDER bekommt das BGE egal ob er nicht arbeiten geht oder 5000€ Butto verdient im Monat? Mal davon ab, dass 800€ ein Witz sind um davon eine Wohnung bezahlen zu können, geschweige denn leben zu können (vor allem als Rente), wie soll das finanziert werden? Das würde Deutschland jeden Monat 64 Mrd Euro kosten, wo soll dieses Geld denn bitteschön herkommen? Finanziere ich dann mit meinem Gehalt x Leute, die keine Lust haben arbeiten zu gehen, weil sie mit dem BGE auskommen? Ich sehe absolut KEINEN Vorteil im BGE, außer dass womöglich der Verwaltungsaufwand sinkt...
 
@PranKe01: Moment mal, es wird doch immer gesagt, es fehlen gut ausgebildete Arbeitskräfte. Warum sollen dann gut ausgebildete Beamte keine Arbeit finden?
Kein Grund mehr arbeiten zu gehen? => [o9][re:7]
Und nochmal zum Begriff "arbeitslos": Ist jemand arbeitslos, der seine Eltern pflegt, und dies auch dank BGE tun könnte im Gegensatz zu heute? Sind sicher Einzelfälle, ist auch nur ein Beispiel, aber schließlich besteht Deutschland aus 80 Millionen Einzelfällen.
Und gehen denn die erwähnten Beamten heutzutage einer sinnvollen Tätigkeit nach, wenn das BGE die meiste Verwaltung überflüssig macht? Sollen sie also deiner Meinung nach lieber durchgefüttert werden, anstatt einer sinnvollen Betätigung nachzugehen?
Bitte mal über den Begriff "arbeitslos" im Zusammenhang mit dem BGE nachdenken.
 
@Draco2007: das weitet sich mit der Zeit aus bis Geld irgendwann keinen Wert besitzt. Und es ist der einzig richtige bzw. logische Ansatz. Wenn in Zukunft immer mehr Arbeit von Maschinen gemacht wird geht das auch garnicht anders. Es kann nunmal nicht jeder Chef sein. Aber eher geht das dann in eine Richtung in der es garkeine Vollbeschäftigung mehr gibt und viele nur noch paar Stunden in der Woche arbeiten gehen. Und das nicht aus Geldmangel sondern aus langer Weile. Nach meiner Definition gibt es so etwas wie Freizeit z.B. nicht. Es gibt nur eine Zeit. Nennt sich Leben und das findet zwischen der Geburt und dem Tod statt. Und ich damit besseres vor als ein Drittel meiner besten Jahre für den Reichtum anderer zu vergeuden ;) Das geht aber in manche Köpfe nicht rein und in einigen Ländern (da ist auch Deutschland gaaaanz vorn mit dabei) ist Arbeit fast schon Heilig. Viele würden lieber einen Arm verlieren anstatt ihre Arbeit. Und das ist, rein Menschlich betrachtet das krankste was es überhaupt geben kann.
 
@Draco2007: Wenn es nicht jeder bekommen soll, musst du wieder ALLE kontrollieren, dann sind wir bei der Situation heute. Ohnehin: Der, der 5000€ verdient (oder 1 Million), hat heute schon seinen Steuerfreibetrag, also auch schon den "Vorläufer" vom BGE. Dein Argument läuft also völlig ins Leere!
800€ bezog sich auf Hartz4, und das wird nach Grundversorgung berechnet, ich denke daran sollten wir uns halten, es geht nicht um das Geld, sondern um die Grundversorgung (könnten theoretisch auch Lebensmittel- und Wohnungsgutscheine sein). Zur Finanzierung und "Kein Grund mehr arbeiten zu gehen" => [o9][re:7]
Ich hab da auch mal eine Frage: Wie wollen wir eigentlich das heutige System auf Dauer finanzieren: Wie können wir uns die steigende Armut mit all seinen Folgen leisten? Das Nichtvorhandensein des BGE führt doch dazu! Die Frage nach der Finanzierung stellt sich viel mehr heute, als das beim BGE der Fall wäre!!!
 
@P-A-O: Da stimme ich dir zu. Langfristig gesehen bleibt nur eine Gesellschaft ohne Geld in der jeder das macht, was er am besten kann. Aber ich persönlich halte die Menschheit dafür nicht in der Lage. Denn das würde bedeuten, dass ich meine wertvolle Zeit zum gammeln opfern müsste um beispielweise irgendwelche Software für ein wichtiges Menschheitsprojekt zu schreiben. Und so weit ist die Menschheit noch lange nicht.
 
@agentbarni: Ich halte es für völligen Blödsinn. Die Menschen sind erstmal faul, klar wird es noch einige geben, die dann für das dicke Auto, den Urlaub oder whatever arbeiten gehen, aber die Anzahl derer, die keinen Bock auf Arbeit hat und mit dem BGE auskommt und lieber den ganzen Tag rumgammelt wird MASSIV ansteigen. Und mit solchen Menschen kommt die Menschheit als Ganzes nicht voran. Solche Dinge gehen einfach nur über einen gewissen Zwang.
 
@agentbarni: Wenn jemand zu Hause seine Eltern pflegt, gehe ich davon aus, dass die Eltern auch nicht mehr arbeiten. In sofern, ja: die sind alle arbeitslos! Oder bin ich nicht arbeitslos, wenn ich mir Mittag koche? Ich muss schließlich auch gepflegt werden...
 
@Draco2007: Soso, die Menschen sind zunächst mal faul. Und was hat die Menschheit dann dahin gebracht, wo sie heute steht, vor allen Dingen mit ihrer technologischen Entwicklung? Faulheit? Fang doch mal bei dir selber an: Würdest du nur noch rumgammeln, dein ganzes Leben lang, würdest darin die Befriedigung finden? Wenn das bei dir nicht so ist, warum soll das dann bei den anderen Menschen so sein? Bitte mal über deine zwei Menschenbilder Gedanken machen: Auf der einen Seite siehst du dich, das andere Menschenbild betrifft den Rest der Menschheit, von dem du anscheinend keine allzu große Meinung hast.
 
@agentbarni: Da hast du Recht, ich habe keine allzu große Meinung über die Menschheit im Allgemeinen. Und ich passe mich nur an den Schund an. Und natürlich will ICH nicht gammeln, weil es aktuell ja gar nicht möglich ist, sinnvoll zu leben und zu gammeln. ICH will nicht von Sozialhilfe leben, aber nicht weil ich im Gammeln keine Befriedigung finde, sondern weil das für MICH einfach nicht lebenswürdig ist. Dein BGE setzt aber schon viel höher an. (Bzw MUSS es)
 
@Draco2007: glaub mir das würdest du. Wie oft sind dir denn die besten Ideen gerade beim gammeln durch den Kopf geschossen? Oder anders gesagt: wir können froh sein das ein Archimedes früher Feierabend gemacht und in der Wanne gegammelt hat ;)
 
@P-A-O: Mit dem BGE so wie agentbari es sich vorstellt? Klar, da würde ich auch nur das halbe Jahr bissl arbeiten gehen und den Rest der Zeit gammeln. Aber aktuell ist das nicht drin.
 
@Draco2007: natürlich ist das aktuell nicht drin. Dazu müssten erst einige Menschen auf dieser Welt verschwinden. Und da haben wir auch schon was gemeinsam. Die Meinung über die Menschheit. Nur das ich eher was gegen die andere, die regierende und lenkende Seite habe
 
@P-A-O: Archimedes ist kaum repräsentativ. Es wird immer einen gewissen Anteil an Leuten mit hoher Eigenmotivation geben (welchen sozialen Status hatte er eigentlich, wie wurde er versorgt? möglicherweise von Leibeigenen/Sklaven? Im antiken Griechenland gab es durchaus auch eine rechtlose Unterschicht). Aber "die breite Masse" dürfte vermutlich eher so sein wie von Draco2007 befürchtet. Und der "jeder macht das was ihn interessiert" - Gedanke übersieht, dass das Dach über dem Kopf, das Essen, die Bekleidung, und ja, auch die Unterhaltung, Kultur etc. irgendwo herkommen müssen, sprich es hinreichend Produzenten dafür geben muss. Und wo käme deren Motivation her...?
 
@P-A-O: Selbst wenn die "regierende und lenkende Seite" gezielt "verschwände", würde sich eine neue "regierende und lenkende Seite" an ihrer Statt platzieren. Und rate mal was das für Leute wären... potentiell die mit den spitzigsten Ellbogen. War bei Revolutionen schon immer so (jedenfalls fällt mir zumindest auf die Schnelle kein Beispiel ein, in dem ein Palastumsturz Friede Freude und Eierkuchen für alle gebracht hätte, selbst bei den Revolutionen, die wir als "Schritt in Richtung unseres modernen Gedankenguts" sehen, wie z.B. die französische Revolution).
 
@FenFire: Und genau diese Menschen mit hoher Eigenmotivation sind es, die die Menschheit dahin gebracht haben wo wir heute sind. Und auch heute gibt es noch genug Menschen die lieber für einen "Hungerlohn" in der Wissenschaft arbeiten. Das waren auch in der Vergangenheit eher selten Menschen denen es finanziell oder generell materiell sehr gut ging. Doch wie du richtigst sagst, tickt die breite Masse etwas anders.
 
@FenFire: das wären Leute die auch weg müssten, ganz einfach. Wenn sich ein Grunddenken in diese Richtung entwickelt hat wären andersdenkende in so einer Gesellschaft garnicht in der Lage an die Macht zu kommen. Hierzulande werden ja auch Koalitionen als Demokratie und des wählers Wille verkauft obwohl sie von niemanden gewählt werden können. Es hat sich etabliert und wird als richtig angesehen. Unabhängig davon das diese Form der Demokratie nur im Ansatz Demokratisch ist.
 
@P-A-O: Und hier glaube ich, dass es unrealistisch ist. Es werden immer Leute mit Machtstreben an die Spitze driften, weil eben genau sie bestrebt sind sich durchzusetzen und dies dann auch tun. Die "lieben Altruisten" sind "zu nett", um sich dauerhaft an der Spitze zu etablieren, da hilft auch kein anderes Grunddenken in der Gesellschaft (in etwa so, als würden alle Waffen abgeschafft und alle einigten sich, lieb und nett zueinander zu sein und "seid friedlich" wird zum allgemeinen Konsens... irgendwann wird irgendwer sich einen Knüppel basteln, und rate mal wer sich dann in eine Machtposition aufschwingt - die anderen haben ihm ja nichts entgegenzusetzen). Das mag man traurig finden, aber das "Streben nach mehr" liegt in der menschlichen Natur, bei einer Vielzahl an Leuten finden sich dann auch welche bei denen hier ein "Streben nach mehr Macht" dazugehört.
 
@PranKe01: zu [re:2] noch ein Beispiel: Die kalte Progression würde abgeschafft (http://de.wikipedia.org/wiki/Kalte_Progression), weil die Lohnsteuer weg fällt! Diese anhaltende schreiende Ungerechtigkeit würde auf einen Schlag zu 100% beseitigt. Die Politiker zerbrechen sich (angeblich) seit Jahrzehnten den Kopf darüber, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Da sind wir auch schon voll bei der Lohnsteuer. Macht es Sinn, die Menschen (und die Unternehmen gleichermaßen) durch die Abfuhr von Steuern bevor die Wertschöpfungskette beendet ist (Ware erreicht den Endverbraucher) zu belasten? Eine ungeheure Verwaltungsbremse für unsere Wirtschaft! Warum bestrafen wir die Menschen, wenn sie mehr arbeiten wollen, letztlich aber nicht mehr in der Tasche hätten? Hat jemand auch nur ansatzweise einen alternativen Lösungsvorschlag dazu als das BGE? Die Politiker drehen sich ja nur im Kreis, erkennen anscheinend auch nicht die Problematik des Wachstumszwangs, der sich durch Produktivität und Lohnsteuer ergibt. Sie rufen alle nach Wirtschaftswachstum, von links bis rechts. Ständiges Wachstum gibt es sonst nur bei Krebsgeschwüren, aber unsere Wirtschaft soll dies permanent tun, und zwar nur quantitativ, die Qualität ist dabei egal. Und wer glaubt, die Preise steigen, weil die Mehrwertsteuer durch das BGE massiv steigen würde, der irrt. Lohnsteuer wird durch Mehrwertsteuer ersetzt, die Preise müssen bei seriöser Preisgestaltung konstant bleiben, das ist Mathematik!

Ich finde es sehr schade, dass solche Dinge nicht erkannt werden. Stattdessen wird die Menschheit als faul deklariert, ist ja auch viel einfacher so ;-)
 
@agentbarni: dabei liegen die Fakten auf der Hand.. seit 200 Jahren geht die Arbeitszeit rapide zurück. Der Dienstleistungssektor ist dabei, die anderen Sektoren zu überholen, wir haben jetzt schon Schwierigkeiten, das, was in Massen produziert wird, überhaupt zu konsumieren. Am Ende wird es auf ein BGE hinauslaufen, weil jedes Unternehmen den Drang hat, Prozesse immer weiter zu optimieren und immer mehr einzusparen - es ist also nur eine Zeit, bis die Automatisierung einen Hochstand erreicht hat.
 
ich mag solche aussagen von "analysten", die haben immer so viel ahnung von allem :)
was sagen sie zum beispiel zur produktivität ? die ändert sich ja nicht, ob ich jetzt menschen oder maschinen einsetze. also wird weiterhin ein entsprechender wert geschaffen. dieser kann virtuell sein, weiterverarbeitet oder gelagert oder konsumiert werden.
stellt ein unternehmer also keine arbeiter mehr ein sondern er kauft sich eine maschine, dann hat er bei gleichem absatz entweder statt personalkosten jetzt wartungskosten oder aber mehr gewinn. was macht er damit ? er wird ihn möglicherweise verkonsumieren. Vielleicht kauft er sich luxusgüter oder baut sich große häuser. vielleicht beschäftigt er viele bedienstete in seinem haus ? in jedem fall wird sein gewinn viele arbeitsplätze schaffen. ein problem würde nur entstehen, würde er seinen gewinn lagern. kurzfristig müsen sich natürlich viele menschen auf einen neuen job einstellen. was sicher zu sozialen problemen führt.
zudem steckt hinter dem thema die frage nach der gerechten verteilung der produktionsgewinne. lässt man einen einzelnen unternehmer entscheiden, können völlig sinnfreie luxusgüter entstehen. das sieht man gut an der entwicklung der letzten jahrzehnte, in denen das angebot an teuren automarken, privatflugzeugen, teuren häusern und deren ausstattung usw. starkt gewachsen ist. durch eine umverteilung der gewinne könnte die gesellschaft als ganzes entscheiden worin man investieren sollte. zb in die erforschung anderer planeten, die entwicklung einer wirklich umweltfreundlichen gesellschaft und anderer dinge.
in jedem fall gilt, werden an einer stellt arbeitskräfte frei, dann gewinnt die gesellschaft ressourcen für andere projekte. nicht kurz, aber mittelfristig. ob diese alle bezahlbar sind hängt einzig von der umverteilung der gewinne ab.
 
Deshalb braucht Deutschland eine Einwanderungspolitik, die auf Qualifikation setzt. Analphabeten-Clans bringen uns da nicht weiter.
 
@modelcaster: Das sind keine Analphabeten! Die haben nur nachgedacht und festgestellt das man mit Drogen einen höheren Gewinn erzielen kann als mit dem ehrlichen Malochen. Das ehrliche Malochen machen nämlich leider nur wir deppen!
 
Also hier in Deutschland sind bisher keine Stellen weg gefallen. Alles was mal produziert hat arbeitet heute im Dienstleistungssektor. Das ist doch schon seit Jahren so. Verkäufer, Klo putzen, bei McD. Burger braten ect.. Bei uns in der Region sind viele Handwerksbetriebe geschlossen. Dafür gibt es jetzt unmengen Konsum Tempel wo eben diese Leute jetzt nach Tarif Waren verkaufen ect.. Die Gehälter reichen dabei zwar oft nicht mehr zum leben oder sterben, aber heyyyy, Geiz ist geil.
 
"Watson" ? Was ist das?.....
 
@DRMfan^^: Eine Hochleistungs-KI, welche schon vor ein paar Jahren sogar in der Lage war die damaligen Jeopardy Champions platt zu machen.
 
Naja, Handwerker wird man wohl noch eine zeitlang brauchen und wenn es "nur" der Dachdecker oder der Maurer ist.
 
@Knerd: nicht wirklich, Mauern kann eine Maschine auch, Dach decken weiß ich nicht.
 
@Knerd: Naja, es gibt bereits die ersten Pläne für 3D-Drucker die mit Beton ganze Häuser herstellen können. Und wenn man darüber nachdenkt was Dachdecker tun, stellt man schnell fest daß Roboter dafür sicher besser geeignet sind als Menschen.
 
@Johnny Cache: Das ist die Frage, aber erstmal stimme ich dir teilweise zu. Nebenan wird grade nen Dach gedeckt und ob das Roboter hinbekommen, naja aktuell fraglich. Ebenso ist mauern nicht das gleiche wie betonieren ;)
 
@Knerd: Öhm, die Mauer ist dann aus Beton. ;)
 
Frei nach Thilo Sarrazin der Mensch schafft sich selbst ab.
 
@Thaodan: Eigentlich schafft sich der Mensch mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Vom am Fließband stehen entwickelt sich die Menschheit als ganzes nicht weiter, wieso also da keine Maschinen einsetzen und die Menschen in die Forschung setzen.
 
@Draco2007: Finde ich auch. Man muss nur das System anpassen : D
 
@psyabit: Und genau da gehen die Probleme los. ICH halte die Menschheit aktuell nicht geeignet eine solche Gesellschaft aufzubauen.
 
@Draco2007: Für mich ist diese Problematik vergleichbar mit Kinder krigen. Es gibt nicht den perfekten Zeitpunkt; wanns kommt ist richtig :) Vielleicht ist es auch eine Hun - Ei frage. Muss der Geist in der Reife zunehmen oder muss das System änder damit der Geist reifen kann. Ich weiss es nicht :D wir werdens sehen :)
 
@psyabit: Ich glaube es wird erst nochmal sehr sehr viel schlimmer, bevor es mit der Menschheit wieder voran geht. Aktuell haben wir absoluten Stillstand.
 
@Draco2007: Ja klar die herrschende Machstruktur wird alles daran setzen dass nichts ändert. Damit wir die mächtigen weiter akzeptieren wird es nochmals richtig schlimm, damit wir die lösung Globaleregierung annehmen. Dort wird es interessant : D
 
@psyabit: Eine globale Regierung ist ja erstmal nichts schlechtes, nur nicht in einer geldregierten Welt. Wenn man sich das mal wegdenkt ist doch nichts falsches daran gewisse Entscheidungen auf globaler Ebene zu treffen, so dass gewisse Dinge einfach für alle Menschen gelten, egal wo sie leben.
 
@Draco2007: Wenige Entscheide machen Global gedacht Sinn. Geld braucht es in einer Überschussgesellschaft. Geld darf einfach nicht in Form von Kredit in Umlauf gebracht werden. Der Zins muss weg, und Geld muss verfaulen wenn es gehortet wird. Alles lebendige muss fliesen so auch der Geldfluss. Eine Regierung sollte die Funktion haben das niemand zu irgendetwas gezwungen werden kann. Und das brauchts nicht in Globaler form, dies sollte Regional angegeangen werden. Meine Meinung zu "diesem" Thema.
 
@Draco2007: Macht muss verteillt sein, global hat das ganze keinen Sinn. Globalisierung ist der totfeind jeder Kultur.
 
@Thaodan: Hä? Was hat eine globale Regierung mit Gewaltenteilung und Globalisierung z tun? Das sind 3 völlig unterschiedliche Dinge. Ob ich nun ein Land die Deutschland regiere und das Land dann nochmal aufteile in Bundesländer (mit eigenen Verantwortungsbereichen) oder eine Weltregierung habe und die jetzigen Länder dann sowas wie Bundesländer sind (also einfach nur noch eine Ebene drauf) ändert NICHTS an einer notwendigen Gewaltenteilung und NICHTS ander Globalisierung.
 
@Draco2007: Um so größer das Land ist um so schwerer ist es zu koordinieren. Gewaltenteilung in einem Land und verschiedene Länder zu haben sind zwei verschiedene Dinge allein was Gesetzte oder die Sprache angeht. Zu mal eine Globale Regierung zwangsweise die Globalisierung fördert.
 
Das weniger Menschen gebraucht werden ist doch genial!!! Das Problem ist das unser System auf die "neue" Situation angepasst werden muss!!!
 
ich sag nur "new economy" - dazu wiederholt die frage: wie muss beschäftigung im 21. jahrhundert aussehen? es muss a) keine vollbeschäftigung sein und b) das geldverteilungsproblem in den focus genommen werden!
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