Rotes Kreuz: Kriegsverbrechen in Spielen bestrafen

Das Rote Kreuz will erreichen, dass Nutzer von Computerspielen mit Kriegshintergrund Konsequenzen zu spüren bekommen, wenn sie in der virtuellen Welt gegen die Genfer Konvention verstoßen. Der erste Hersteller zieht bei diesem Ansinnen nun mit. mehr... Militär, Krieg, Cyberwar Bildquelle: US Army Militär, Krieg, Cyberwar Militär, Krieg, Cyberwar US Army

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Sollte man bei GTA auch einfuehren
 
@-adrian-:Ja, vor allem sollte man in GTA auch dafür bestraft werden, wenn man sich nicht an die Verkehrsregeln hält ;)
 
@-adrian-: naja, ist es ja mehr oder weniger.... wenn du ein verbrechen begehst kommt die Polizei... Zwar verhält die sich auch nicht grade gesetzeskonform, aber immerhin bleiben Straftaten des Spielers nicht "konsequenzlos"
 
@-adrian-: Das ist ja gerade der Sinn von GTA. Ohne das geballer auf Zivilisten wäre das Game sinnlos
 
@ElWa: sorry aber die aussage is ja vollkommen falsch. wenn du glaubst es ist der sinn bei gta zivilisten zu erschiessen bist du entweder unter 18 und hast das spiel noch nie gespielt oder halt über 18 aber geistig nicht ganz auf der höhe. würd mich mal beim psychiater melden ob bei dir alles soweit ok im kopf ist.
 
@Reude2004: Also 1. habe ich GTA V schon gespielt, 2. bin ich noch hell im Kopf und 3. über 18. Und schau mal bei den Missionen, du erschiesst praktisch immer (wenn du jemanden erschiessen must) entweder einen Zivilisten (auch wenn der andere kriminell ist, so ist er doch ein Zivilist) oder einen Polizisten. Von dem her würde das Game immer sich selber bestrafen, also daher SINNLOS... Bitte erst mal überlegen, bevor zu schreiben und Minus zu drücken... PS: Bei Kriegsspielen, wie Battlefield oder CoD wäre ich übrigens auch dafür.
 
@ElWa: der sinn des spiels ist es aber nicht zivilisten zu erschiessen sondern mit 3 characteren die total unterschiedlich sind raubüberfälle zu planen und durchzuführen. zivilisten abballern ist nicht sinn des spiels. das ist collateral schaden. mann wird sogar bestraft wenn man zivilisten abschiesst weil dann die polizei kommt.....
 
@Reude2004: Naja aber ganz im Ernst? Es war doch so oft der Fall das man (gerade in den älteren GTA-Teilen) sich per Cheat alle Waffen etc. besorgt und dann einfach mal die Stadt in's Chaos gestürzt hat und alles und jeden pulverisiert hat. Einfach weil mans konnte. Da steckt nicht immer Kindlichkeit oder eine kaputte Psyche dahinter. Es macht Spaß und niemand kommt zu schaden. So who cares?
 
@ElWa: Wenn das so ist, dann sollte man das Konzept des Spieles ändern. Games, bei denen man auf alles ballert was sich bewegt und nicht zwischen Freund, neutral-und Feind unterscheidet sind eh nicht gut - dabei verblödet man auf Dauer. Hast du schonmal versucht, im Spiel auf deine eigenen Kameraden zu schießen? Geht meistens nicht, nur solltest du dir in dem Fall ernsthafte Sorgen um deine menthale Gesundheit machen.
 
@kazesama: geht darum das es nicht der sinn von GTA ist
 
Ja man! Dafür! Dann spiel ich nur noch Assault in Battlefield! Dann darf mich keiner mehr erschießen, sonst gibts die Handkante ins Genick! Achtung, Ironie.
 
@LoD14: Du darfst "Sanitätspersonal" nicht mit Kombatanten die nen Verbandskasten dabei haben (Assault in BF3) verwechseln...
 
@Lonnerd: Und was ist dem dem Defi?
 
@LoD14: Sanitätspersonal sind unbewaffnete Hilfskräfte (Ärzte, Krankenpflege usw.) die selbst nicht an den Kriegshandlungen Teilnehmen (also keine Kombatanten sind) ein "normaler" Soldat, der auch an den Kampfhandlungen beteiligt ist,mit einer Sanitätsausbildung fällt aber nicht in diese Definition.
 
@Lonnerd: oh, dein kommentar war tatsächlich ernst gemeint. mein fehler, ich dachte, dadurch, dass ich extra ironie dahinter schrieb, sei klar, dass meine aussage ironisch gemeint war.
 
@LoD14: Ja, ich hab das "Achtung, Ironie." auch gelesen... ich wollte den Sachverhalt nur für die Leute erklären die so die Idee des ICRC ad absurdum geführt sehen... Und eine genaue Erläuterung habe ich eigentlich nur geliefert, weil ich dein "Und was ist dem dem Defi?" als aufforderung dazu verstanden habe...
 
@Lonnerd: FALSCH! Auch das Sanitätspersonal des Militärs steht unter besonderem Schutz der Genfer Konvention. Es darf (nur) Waffen anwenden um sich selbst oder die ihm anvertrauten Sanitätseinrichtungen (Lazarette usw.) oder Patienten / Verletzte zu schützen und sonst nicht! Und umgekehrt darf es auch nicht entsprechend angegriffen werden. Siehe mal da: http://rk19-bielefeld-mitte.de/info/Recht/Genfer_Konventionen/Abkommen_1/24-32.htm
 
@Kiebitz: Ja, das ist doch genau das was ich meine... was an meiner Aussage passt dir jetzt genau nicht?
 
@Lonnerd: Mir passt nicht bzw. es ist falsch wenn Du schreibst "...Sanitätspersonal sind unbewaffnete Hilfskräfte (Ärzte, Krankenpflege usw.)..."! Das ist nach Genfer Konvention KEIN Sanitätspersonal. Dort heißt es :"...Artikel 26: Dem in Artikel 24 erwähnten Personal wird das Personal der von ihrer Regierung gebührend anerkannten und zugelassenen nationalen Gesellschaften des Roten Kreuzes und anderer freiwilliger Hilfsgesellschaften, das für dieselben Aufgaben wie das im genannten Artikel erwähnte Personal verwendet wird, gleichgestellt, UNTER DER VORAUSSETZUNG, DASS DAS PERSONAL DIESER GESELLSCHAFTEN DEN MILITÄTGESETZEN UND -VORSCHRIFTEN UNTERSTELLT IST.". UND insofern stimmt Deine Definition von Sanitätspersonal sooo NICHT! UND das passt mir daran nicht - um Deine Worte zu übernehmen!
 
@Kiebitz: Ich habe doch nie gesagt das Ärzte und Krankenpfleger nicht dem Militär angehören... bei der Bundeswehr und allen anderen Streitkräften die ich kenne ist nämlich genau das der Fall... also wiedersprich t das in keinster Weise der Definition nach Genfer Konventionen. Es geht bei obiger Diskussion aber eben darum dass die ganz "NORMALEN" Infanteriesoldaten, von denen die meißten (zumindest bei der BW) eben auch als helfer im Sanitätsdienst ausgebildet sind NICHT unter den besonderen Schutz fallen... Wäre das der fall dürfte bald ja kein Soldat einen anderen töten ohne gegen Kriegsrecht bzw. Völkerrecht zu verstoßen
 
es ist nur ein spiel... meine güte, wann verstehen sie das endlich.
 
@Mezo: Stimme ich dir voll zu. Aber manche nehmen auch Spiele sehr ernst >>
 
@Mezo: na ja - es ist sicherlich nicht falsch auch ein einem der Realität nachempfundenen Spiel ein bissi Aufklärung zu treiben. Warum auch nicht? Schadet ja nicht.
 
@JoePhi: Besonders wenn sich das spiel den REalismus auf die Fahne schreibt. :)
 
@Mezo: ICRC geht es aber um Kriegssimulationen, nicht Spiele. Also die Dinger, die durchaus auf Realismus wert legen. Und da kann man sowas durchaus mit dazuzählen. Wobei ich mich bei Battlefield nicht erinnern kann dass hier eine Möglichkeit bestand, Zivilisten oder andere unbewaffnete Personen anzugreifen.
 
@Mezo: Tun sie doch. Sie wollen nur erreichen dass die Spieler Verantwortung lernen. Ist doch zu begrüßen nachdem Spiele ja imemr realisitischer werden sollen. Hier hat man dann auch "realistische" Konsequenzen.
 
In einem Krieg ist alles erlaubt.
 
@hhgs: Stimmt nicht, in einem Spiel ist alles erlaubt! Wo sonst darf ich all die Verbrechen begehen wenn nicht in Spielen. Im RL sollte so etwas bestraft werden, da bin ich auch dafür aber lasst doch bitte die Spiele in Ruhe.
 
@hhgs: Nicht alles ist erlaubt, auch wenn´s gemacht wird. Fallschirmspringer z.B. in der Luft abschießen. Macht zwar Spaß - ist aber nicht erlaubt.
 
@Deepstar: Wer hindert dich daran?
 
@Commander Böberle: Was hinder dich daran einen Passanten auf der Strasse abzuknallen? Das Gesetz oder in dem fall Den Haag
 
@-adrian-: Erzähl das mal Terroristen.
 
@Deepstar: Das ist jetzt nicht dein ernst? Muß man ihnen erst Kaffee und Kuchen anbieten bevor man sie erschießen darf?
 
@Johnny Cache: ist laut Konvention wirklich verboten. Kurios ist aber so. Musst warten bis er landet.
 
@TurboV6: Und dann wundern sie sich wenn sie nicht ernst genommen werden? Man kann seine eigene Glaubwürdigkeit natürlich auch mit Gewalt untergraben.
 
@TurboV6: Das wiederum ist aber meines Wissens wiederum auch falsch. Gemäß Konvention Zusatztext Pototokoll 1 Art. 42 (Insassen von Luftfahrzeuge) sind Springer nur dann geschützt, wenn diese sich von einem in Not befindlichen Flugzeug befanden. Reine Luftlandetruppen (bewaffnete Fallschirmspringen aus kriegerischem Akt) sind durch den Artikel aber nicht geschützt...
 
@Johnny Cache: Und wenn man mir schon ein Minus verpaßt sollte man auch in der Lage sein folgendes Szenario vernünftig zu erkären. Ein feindliches Flugzeug abzuschießen ist ok, feindliche Truppen auf dem Boden natürlich auch... aber zwischen dem Flugzeug und dem Boden sind plötzlich keine Feinde die mich töten wollen? Viel unlogischer geht es gar nicht.
 
Wie oben schon erwähnt ist das Quatsch.
Fallschirmjäger sind NICHT durch das Abkommen geschützt.
 
@Winleser: du hast tatsächlich soweit recht, sofern sie bewaffnet sind. Diese Klausel war mir nicht geläufig.
 
@TurboV6: Hättest Du aber auch selbst drauf kommen können! ;-) Alles was Dich beschießern kann, darfst auch Du beschießen! ;-) Ergo: Piloten abgeschossener Flugzeuge am Schirm NICHT, Flschirmjäger (oft schon am Schirm mit Waffe im Anschlag) SCHON. Anderenfalls wäre es auch recht unlogisch oder? Immerhin gibt es selbst im Zivilleben das Recht zur Selbstverteidigung (Notwehr)!? ;-)
 
@Deepstar: finde ich auch! Auch wenn befürchte, dass viele garnicht die Idee dahinter verstehen, sondern nur angst haben das ihnen wieder irgendwas "weggenommen" oder "zensiert" werden soll...
 
Ich musste bei der News sofort an Sid Meiers Alpha Centuri denken :D Da musste man zuerst die UN-Carta ausser Kraft setzen, sonst haben sich beim Einsatz von Planetenbomben alle Parteien gegen einene gestellt ^^ Kann also durchaus ein nettes Spielelement sein, aber jetzt unbedingt gezielt drauf hinarbeiten ... Wenn sie sonst keine Probleme haben ...
 
Bei manchen Spielen gut, bei anderen eher weniger.
 
naja die kommen nicht mehr dazu in realen einsätzen zu kommen, wenn sie so viel als sani im spiel zu tun haben ,-)
 
"ausschließlich auf Games beziehen, in denen echte Kriegs-Situationen simuliert werden. Dies beträfe somit beispielsweise Titel wie "Battlefield 4" oder "Call of Duty: Ghosts"

Bei BF lasse ich mir das ja noch einreden, aber CoD ist doch wirklich keine Kriegssimulation, wüsste auch nicht wie das Konzept da funktionieren könnte.
 
Ich seh das ja eher als notwendig an, um eine Simulation auch realistischer zu machen. Alle wollen Krieg spielen aber keiner will das in Wirklichkeit erleben bzw die Konsequenzen tragen. Mal davon abgesehen, dass niemand einen Krieg miterleben müssen sollte!
Kriegssimulationen macht es aber so auch interessanter/anspruchsvoller. Viele machen es sich leicht und mähen wortwörtlich einfach alles nieder. Die angedachte Lösung ist aber auch eher "naja" ...könnte man auch die altbekannte Lösung "die Spielfigur fällt tot um" anwenden. Was anderes ist es ja eigentlich nicht. Vielleicht noch eine Respawnsperre, welche sich mit jedem Verstoß (im Zeitraum X) erhöht. Einfach wie ein Punktekonto in Flensburg :D
Zudem sind Spiele heute mit tausenden Statistiken versehen. Man könnte hier auch ansetzen und Gesamtpunktzahl, Rang oder Ansehen reduzieren und was nicht alles. Einfach mal abwarten was bei rauskommt.
 
@bAssI: Wenn ich im Game mein Handeln genauso durchdenken und ggf. einschränken muss, wie in der Wirklichkeit, kann ich gleich Real Life zocken und mich beim Heer melden. Die Grafik ist dann besser.
 
Es sollte lieber bei Filmen angefangen werden. SAW, TCM, Final Destination und andere ganz üble Filme wie Event Horizon sind weißgott um ein Vielfaches schlimmer in der Gewaltdarstellung. Als Spieler habe ich natürlich die Freiheit, zu entscheiden, aber als Filmegucker habe ich diese NICHT - was grundsätzlich schlimmer ist! Ich weiß, dass es hier um Kriegsverbrechen und nicht um die Darstellung von Gewalt per se geht, aber Kriegsverbrechen lassen sich sowieso nicht trivialisieren, da diese Art Spiele noch nie das Ziel hatte, Gewalt zu verkaufen - im Gegenteil.
 
@Joebot: Event Horizon, genau, weil sich die IKRK explizit betont hat, das es nicht um SciFi- oder Fantasy-Titel geht.
 
@crmsnrzl: Egal, Event Horizon ist ein gutes Beispiel für übertriebene Gewaltdarstellung. Darum gehts mir.
 
Finde das eigentlich ein cooles Feature :) Weiß garnet wieso man sich da jetzt aufregen muss. komisch das solch eine Idee vom Roten Kreuz kommt und nicht von einem der Publisher/Entwickler selbst. Ach Moment, dann müsste man ja ansprechendes Missionsdesign machen und kein Call of Duty "mach alles nieder"
 
Wenn ich mich vor irgendetwas fürchte, dann vor Leuten die zwischen Fiktion und Realtität nicht unterscheiden können. Und offensichtlich scheint das Rote Kreuz auch dazu zu gehören.
 
@Johnny Cache: Wer sagt denn das? Aber was spricht dagegen auch ein solches Medium zu nutzen um ein bischen die Leute zu lehren?
 
@JoePhi: Ich sage das. Außerdem wüßte ich nicht was es da zu lehren gibt. Niemand der bei klarem Verstand ist würde jemals in einen Krieg ziehen wenn es sich in irgendeiner Weise verhindern ließe. Ich war auch beim Trachtenverein und hätte im Falle eine Falles jeden der mein Leben gefährdet mit allen Mitteln bekämpft. Das wären zu allererst wohl meine eigenen Vorgesetzten gewesen, welche versucht hätten mich in eine entsprechende Situation zu bringen. Ich schätze mal daß auch das nicht gerne gesehen wäre.
 
@Johnny Cache: Ich halte es dennoch für sinnvoll Regeln zu vermitteln. Und wenn man sich in einem Medium sowieso mit einem Thema auseinandersetzt, kann man das direkt mitmachen. Das schadet niemanden, sondern man vermittelt Wissen, was niemals falsch ist. Von daher finde ich es unnötig diese Wissensvermittlung abzulehnen und Deine Schlussfolgerung, dass das Rote Kreuz nicht mehr ganz klar ist, ist nicht nachvollziehbar.
 
@JoePhi: Weil sie zwischen Fiktion und Realität nicht unterscheiden können. Krieg ist eine der schönsten Sachen die man machen kann, aber leider gibt es ein paar Idioten die das draußen spielen und den Ruf aller anderen versauen. Das schlimmste was ich in über zwanzig Jahren Krieg erlebt habe war eine RSI im Unterarm... so harmlos ist das.
 
@Johnny Cache: Aber den Umstand, dass fiktive Szenarien durchaus häufig genutzt werden, um Wissen für reale Situationen zu vermitteln (Übringsplätze, Simulatoren, etc.) ist Dir schon klar? Wo soll dann hier der Unterschied sein? Niemand sagt, dass der Krieg am Rechner das gleiche ist, wie der Krieg in der Realität. Das zumindest kann ich nirgends erkennen. Ich kann auch keinen Aufruf erkennen solche Spiele zu verbieten. Ich kann nur einen Vorschlag erkennen diese Szenarien für die Lehre zu benutzen. Wie kann man nur die - hier sogar spielerische - Vermittlung von Wissen ablehnen. Das hört sich für mich irgendwie ganz schön engstirnig an.
 
@Johnny Cache: sie können doch. Oben steht sogar dass sie Fiktionen explizit nicht meinen
 
@Johnny Cache: Krieg != Kriegsverbrechen. Hier ist z.B. das wahllose ballern auf Zivilisten gemeint. Aber nimm es net so schwer, nach dem Killerspielverbotsgeschreie kann ich verstehen das man erst mal nicht nachdenkt bevor man drauf lospostet
 
@ThreeM: Und was hat das Verbot Zivilisten zu erschießen mit fiktiven Figuren zu tun? Gar nichts.
 
@Johnny Cache: Ich denk da bisschen weiter und sehe es eher als Herausforderung. Wenn ich um die Ecke komme und plötzlich unter Feuer stehe und ich genau sondieren muss wen ich Abschießen kann und wen eher nicht. Ich muss schnell selektieren, wer ist Zivilist, wer Medic, wer Kinder etc. Ich kann dann nicht mehr einfach Dauerfeuer in die Masse geben, ich muss mich bewusster entscheiden. Das könnte das Spielgeschehen interessanter und zugleich schwerer machen. Was ist daran schlecht?
 
Vom Grundgedanken her nachvollziehbar, aber nicht umsetzbar. Die Freiheiten, die in Fantasie und virtuell gelten, sind nun mal frei von Regeln. Allerdings ist es als geschlossenes Wertesystem innerhalb eines Spieles denkbar, das eben solches 'korrektes' Verhalten belohnt. Warum nicht. Allerdings sollte das RK dann eher ein 'RK-certfied'-Label vergeben, als diese Diskussion öffentlich führen zu wollen.
 
@kleister: Natürlich ist das RK berechtigt solche Themen öffentlich anzusprechen / zu diskutieren und das ist sogar sehr lobenswert.
 
Ich finde die Idee gut, wäre auf jeden Fall nicht verkehrt den Leuten das humanitäre Völkerrecht so näher zu bringen.
 
@Chiron84: Das Problem wird aber sein, dass dann gleich der nächste ein kopftuchverbot in Spielen fordert und der wiedernächste einen Veggieday...
 
@kleister: Verrückte wird's immer geben. Aber das humanitäre Völkerrecht (früher Kriegsvölkerrecht) ist eine der großen Errungenschaften der Menschheit. Ich habe mal für meinen Zug einen Unterricht darüber gehalten und mich dafür mal ein wenig damit beschäftigt. Ich spiele selber gerne Shooter - aber virtuell Kriegsverbrechen zum Spaß begehen muss echt nicht sein.
 
@Chiron84: Da bin ich ganz bei Dir. Ich denke nur an die Vermittelbarkeit und daran, was man eigentlich damit erreichen möchte. Schlimmstenfalls erreicht man nämlich nichts anderes als einen Hype um nicht menschenrechtskonforme Spiele; der berühmte Schuss in den Ofen eben.
 
Ich finde man sollte Kriegsspiele verbieten :D
 
@psyabit: Richtig!
 
@psyabit: Ich finde, man sollte Krieg verbieten.
 
@Karmageddon: Würde keine Wirkung haben da Krieg ein rechtsfreier Raum ist (und selbst wenn wird nur der Verlierer für Kriegsverbrechen angeklagt sie Deutschland "45-"49).
 
@Karmageddon: Da brauchts noch ein paar Jahre :D Kriegsspiele fördern sicherlich die Tatsache das der Krieg zum Menschen dazugehört, was er aber nicht tut.
 
schon seltsam, da wollen alle realistische scenarien aber wenns darum geht sich an die konventionen zuhalten ist das plötzlich blödsinn. die gehören zum realismus genauso dazu.
 
@cjtk: Und wieder: Richtig!
 
Ich bin ja für die Sensibilisierung solcher Themen aber ich frage mich ob solche Forderungen nicht am Ende die Spielmechanik verunstalten.
 
@RobCole: Ich glaub eher das diese das Spiel bereichern können.
 
und wenn ich in Need for Speed zu schnell durch die Städte rausche, bekomme ich Punkte in Flensburg????
Ja ne is klar
 
@Jackyl: NfS != Kriegs-Simulation
 
@ZwoBot1102: Du hast nicht verstanden, worum es geht.
 
@Karmageddon: Es geht darum, dass das Rote-Kreuz erreichen will, das in Kriegsspielen, die sich als realistische Simulation ausgeben, der Fokus verstärkt auf die dort verübten Kriegsverbrechen gerichtet wird. Oder? Sonst kläre mich bitte auf.
 
@ZwoBot1102: es geht mir um den Sarkasmus... irgendwann ist mal Schluss, da sonst mein Kommentar plötzlich Wirklichkeit wird...
 
@Jackyl: Da hast du dir aber das denkbar schlechteste Beispiel für ausgesucht ;)
 
Erinnert mich an Spec Ops The Line wo einem im Zwischentext immer schön gesagt wird alles was du tust ist falsch und du verstößt gegen Kriegsrecht und bist du dir wirklich sicher in dem was du tust etc. Macht echt Spaß das Spiel und regt zum Nachdenken an :)
 
ArmA3 spielt in der Zukunft also Science Fiction. Selbst die KI schießt auf unbewaffnete gegnerische Sanitäter.
 
Manchmal gibt es Aktionen wo man übers Ziel hinausschießt und sich lächerlich macht. Das ist so eine Aktion.
 
@ephemunch: Es kommt hier sogar so herüber als ob das ICRC der Meinung ist dass Kriege in Ordnung sind, solange dabei keine Kriegsverbrechen begangen werden. OK, das ist sicher so nicht gewollt, aber dass man Kriege nach dem Fair-Play-Prinzip führen kann, ist wohl eine der naivsten Vorstellungen überhaupt. Denn wenn Menschen sich gegenseitig so hassen dass sie gegeneinander Krieg führen, um sich dabei gegenseitig zu ermorden(töten hört sich in diesem Zusammenhang einfach zu harmlos, ja geradezu verniedlichend, an), dann sind Kriegsverbrechen doch nur eine weitere Konsequenz des Hasses der zum Krieg geführt hat.
 
Das Rote Kreuz sollte doch echt mal was besseres zu tun haben !
Statt dessen versuchen die Spiele Hersteller zu verklagen (...wegen dem roten + auf Medipacks, ect.)
Und die Textilindustrie in Afrika ist augrund Ihres Zutuns vollkommen verendet !

Das Rote Kreut ist einfach nur ein Profit orientiertes Unternehmen, dem die Menschen egal sind !
 
Kriegsverbrechen in SPIELEN sind schon per Definition keine Kriegsverbrechen, weil SPIEL != KRIEG. Es gibt also nichts, was das Rote Kreuz verbieten lassen kann. Und außerdem ist es vor dem Hintergrund tatsächlicher Kriegsverbrechen wie der Vergiftung Tausender Menschen in Syrien geradezu zynisch, dass das Rote Kreuz diese Opfer mit virtuellen Opfern in einem Spiel gleichsetzt. Ob ein Spiel, welches Kriegsverbrechen DARSTELLT umbedingt geschmackvoll ist, kann man diskutieren, aber das Rote Kreuz sollte mit den Spendengeldern sinnvolleres anstellen, als so einen Mist zu fordern.
 
@Karmageddon: Ich glaube du hast den Text nicht richtig gelesen/verstanden. Von "verbieten" steht da absolut gar nichts.
 
HiHi, mach ich beim Mensch ärger dich nicht spielen jetzt immer ein rotes Kreuz auf meine Figuren und schon ist schmeißen nicht mehr Pflicht sondern Verbrechen :)
 
Sowas kann nur von Leuten kommen die der Meinung sind dass Spieleinhalte sich bei der Bevölkerungsmehrheit auf das Verhalten im realen Leben auswirken. Das Ansinnen des Roten Kreuzes ist zwar auf den ersten Blick löblich, bei genauerer Betrachtung werden hier aber wieder einmal die Computerspieler pauschal diskriminiert - wenn auch indirekt. Tatsächlich wird dadurch auch kein einziges Menschenleben gerettet.
 
@noComment: Da bleibt das Rote Kreuz ihrer Linie treu weil die auch pauschal Homosexuelle Männer diskriminiert und diese von der Blutspende ausschließt.
 
@esbinich: Ist zwar ziemlich OT und ich bin aus ganz anderen Gründen kein Freund des DRK aber für diese Richtlinien, die so im übrigen nur in Deutschland gelten, können die ausnahmsweise nix. Aber hier geht es auch gar nicht ums DRK sondern um das IKRK
 
Man kann weder CoD noch BF ernsthaft als Simulation bezeichnen, die realitätsnah abbildet. Sowas ging nur beim ersten OPF oder bei Flugsimulationen wie Falcon 4.0
 
Klingt doch fein. Ist unterm Strich mehr Realismus im Spiel. Sofern es auch War-Sims beschränkt bleibt.
 
Wenn die Spenderzahlen weit zurückgehen werden werden sie dafür sein
 
@Montag: Nö, dann ziehen sie eben den Kranken und Armen noch mehr Geld aus der Tasche wie jetzt schon. Weiß noch wie ein Kumpel krank war und noch im Krankenwagen 10€ bezahlen durfte während er fast krepierte. Oder natürlich die Sache wie das Rote Kreuz mit Altkleidern dealt die eigentlich ne Spende sind...
 
Weder sind CoD & Co. Simulationen noch realistisch - es sind Militär-Ego-Shooter deren Primärfunktion die Action u. der damit enthaltene Spielspass ist. Wer echte, realistische Militärische Simualtion haben will sollte sich entweder freiwillig Melden, oder aber z. B. die militärische Ausbildungs-Simulations-Software VBS kaufen (kostet aber ein paar Tausender und die "guten Sachen" bekommt man als Privat-/Zivilpersion nicht - oder aber er "begnügt sich mit Arma, eine (sehr) stark kastrierte Variante von VBS. Und wenn man bedenkt das der durchschnittliche CoD-Spieler in der Regel schon mit Arma nichts anfangen kann, was sollte er dann mit echten Realismus? (ist in 99% der Fälle einfach nur ein Spielspass-Killer).
 
Gute Idee.
 
Ist eigentlich nicht verkehrt. Man muss halt bedenken dass unsere gesellschaftlichen Werte grade in der Kindheit und auch durch Medien geprägt werden. In wirklich realistischen Spielen ist es also nicht verkehrt wenn man (auch wenn die Titel eigentlich Ü18 sind) vermittelt bekommt, dass es gemeinhin ein Verbrechen ist, zb Zivilisten zu töten, auch wenn man argumentieren könnte, dass das in echt vorkommt, und dass Soldaten dann sogar noch auf die Leichen pinkeln und sich dabei fotografieren oder lachend mit Panzern über die toten fahren und Highscores anlegen von den meisten Arabern die sie gekillt haben, und natürlich Frauen vergewaltigen etc. Das ist eben auch die Realität. Ich finde also, wer A sagt muss auch B sagen: Spiele die auch das Völkerrecht beachten, sollten auch zeigen, wie Soldaten eben auf dieses scheißen. Sonst führt das ganze nur zu noch mehr Verklärtheit als eh schon da ist: Amis, die Helden, die gegen das Böse kämpfen und dabei keinen Fehler begehen, dass haben wir doch jetzt schon in hunderten Kriegs-Shootern.
 
Jawahl alles auf dieser Welt muss gut und fromm werden auch Computerspiele. Und die bösen bösen Monster in den Spielen dürfen nur noch rosa Watte werden.

... Ne irgendwann geht das ganze auf den Zeiger
 
Was man in der Realität nicht schafft, soll jetzt in den Spielen durchgepocht werden? Zeigt mir ein Land, welches während einem Krieg nicht gegen die GK verstößt! Am Ende ist ja eh das Land dran, was den Krieg verloren hat, dem Land wird dann auch der Prozess wegen Kriegsverbrechen gemacht. Aber die anderen Länder gehen leer aus. Vorneweg ich bin nicht Rechts, aber glaubt ihr wirklich das sich die Alliierten oder der Russe im 2. WK auch immer brav an die GK gehalten haben? Aber angeklagt wurden nur Deutschland (Ich will damit in keinster weise die Gräueltaten des NS Regimes im 2. WK schmälern!). Laut GK hat man auch feindlichen, kampfunfähigen Verwundeten zu helfen wenn ich mich nicht täusche. Auch wenn ich sowas verstehen kann und es auf der einen Seite rühmlich finde, macht es die Spiele kaputt. Da man laut GK z.b. auf kein Fahrzeug mit Rotem Kreuz feuern darf, ausgenommen der Gegner versucht unter dem Schutz des Roten Kreuzes Waffen zu schmuggeln. Somit schießt man auf die RK Kisten und behauptet hinterher, man hätte Informationen gehabt, dass Kriegsgerät unter dem Schutz des RK transportiert wurden tata. Willkommen in der Rosigen Welt.
 
Das Problembewusstsein ist nun da. Aber leider bin ich kein Entwickler, obwohl ich Spiele, wo man sich entscheiden kann, tötend oder nicht tötend das Spiel zu beenden, interessant finde. Es wäre dann ja auch viel schwieriger, das Spiel durchzuspielen.
 
Ich wäre eher für Kriegssimaltionen die Möglichts relatistisch wären, auch bei Rollenspielen würden mich realischere Kampfhandlungen interessiern (im Rahmen der Logig des Fantasy-Universums natürlich).
 
Auch wenn ich dafür Minus pur kassiere. Im Grunde ein naiver Gedanke ein Bestrafungssystem ein zuführen, wenn im echten Leben das Bestrafungssystem nicht mal läuft oder sehe ich da etwas falsch?

Sehen wir uns doch mal die Kriegsverbrechen der heutigen Zeit an so versteh ich nicht wieso das Rote Kreuz sich um die Spiele kümmert, wenn es doch echt verbrechen gibt die so durch geführt werden.
 
Find ich super, spiele selbst ArmA. Dieses System gab es schon beim alten Americas Army. ROE, Rules Of Engagement. Minues punkte und Knast waren die Konsequenz fürs töten eigener oder ziviler Personen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles