Weihnachtsgeschäft: Verdi droht Amazon Streik an

Die Beziehungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und dem Online-Händler Amazon sind schon seit Wochen angespannt und das dürfte sich weiter verschärfen: Verdi droht mit der Ausweitung der Streiks. mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Paket, Beschädigung Amazon, Paket, Beschädigung Pluspedia

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Verdi pokert sehr hoch, dann wundern die sich noch das sich Amazon das nicht gefallen lässt und die Standorte ins Ausland versetzt.
Für mich klingt es schon fast nach Erpressung was Verdi veranstaltet.
 
@EvilMoe: Und die Erpressung seitens Amazon?
 
@iPeople: Welche? Das sie besser bezahlt werden als üblich in der Branche?
 
@EvilMoe: Die Friss oder stirb Erpressung.
 
@iPeople: So ist das leben, das hat nichts mit Amazon zu tun. Jeder Arbeitnehmer macht es so. Jeder Mensch macht es.
 
@iPeople: Macht nur Amazon, ne?
 
@EvilMoe: Und weil jeder das macht, muss es auch so bleiben?
 
@dognose: Sagt wer?
 
@EvilMoe: Werden sie nicht. Die Branche heißt "Handel" und da zahlt Amazon deutlich unter Tarif.
 
@DerFisch: Für mich ist Amazon ein Logistik Unternehmen. Wenn die Leute im Lager von Amazon arbeiten, können sie nicht verlangen nach einen anderen Tarifvertrag bezahlt zu werden, zumal sie wohl auch keine kaufmännische Ausbildung vorweisen können.
 
@EvilMoe: Amazon ist aber kein Logistiker. Logistiker verkaufen keine Waren! DHL ist ein Logisitikunternehmen.
Schauen Sie sich eben den Tarifvertrag Handel mal an. Da gibt es auch Entgeltgruppen für Lagerarbeiter, mit und ohne Ausbildung. Man zahlt den Lohn nunmal nach Branche (das ist Handel) und nicht nach Tätigkeit. Sonst müsste ja für jede Tätigkeit in einem Unternehmen ein eigeneer Tarifvertrag abgeschlossen werden. Da das aber Unsinn ist, gibt es Entgeltgruppen.
 
@EvilMoe: ne die erpressung seitens amazon das die überwiegende anzahl der beschäftigten bei amazon nur jahresveträge erhalten, jahr für jahr zu denselben konditionen.
Um nur mal ein thema aufzugreifen wo amazon auf kosten seiner angestellten seine gewinne steigern will.
Da spielt es kaum eine rolle wenn die mehr bezahlen als der durchschnitt in der branche,falls das so ist ?
Wenn der überwiegende teil der angestellten seit jahren, aufgrund der jahresveträge, immer denselben lohn erhalten.
Nicht umsonst herrscht da ein ziemlich hoher durchlauf an angestellten.
Amazon, wie auch andere, arbeiten da schon mit allen tricks und kniffen um die löhne niedrig zu halten, das natürlich auf kosten der angestellten.
Daher versteh ich auch nicht warum hier so oft contra gewerkschaft argumentiert wird.
Im grundsatz ist es schon richtig was die gewerkschaft von amazon fordert, keiner möchte jahrelang zum selben lohn arbeiten während alle anderen kosten steigen.
Und das ist nur ein thema wo amazon seine angestellten ausnutz, da gibts es auch noch die sessionarbeiter die zum teil wochenlang auf ihren lohn warten müssen. Festangestellte dennen versprochene lohnerhöhungen seit 2006 nicht ausgezahlt werden...
Ohne gewerkschaft würden diese verhältnisse wohl nie beseitig werden, oder würden sich noch verschlimmern.
Das sollte man immer bedenken wenn man das nächstemal hier wieder gegen die böse gewerkschaft argumentiert, die ja unmögliches von unternehmen fordert.
 
@EvilMoe: Sch**ß Arbeit muss nicht auch sch**ße bezahlt werden!
 
@Zom-B: Wenn es dir nicht passt warum machst du es dann? Wenn dir deine Frau nicht gefällt suchst du Dir ja auch eine andere.
 
@Zom-B: Es gibt keine "scheiß" Arbeit. Es gibt nur Arbeit, die man ohne höhere Qualifikation ausüben kann. Dummerweise gibt es in Deutschland dafür auch noch eine riesen Menge an "passend" qualifizierten Leuten. In dem Segment kann man Mitarbeiter leider (zu) einfach ersetzen. Kurz anlernen - fertig. Und machts einer nicht um X Euro, findet sich bestimmt ein anderer.
 
@Zom-B: 1. zahlt Amazon im Duschnitt für Lagerarbeit 10-11€. Was bitte ist daran scheiße bezahlt?
2. Wenn die Leute mit der Bezahlung und dem Arbeitsklima nicht zufrieden sind, sollte man sich vllt. mal am Kopf packen und sagen; Hey dann such ich mir halt eine andere Arbeit.
Aber dann einfach zu streiken... KINDISCH sag ich nur.
Tja wenn Amazon hier komplett aus Deutschland weg ist, hat Verdi sehr tolles geleistet, nämlich 9000 weitere Arbeitslose...
 
@C47: Soll ein witz sein oder ?
Was bitte schön soll an streiks kindisch sein ???
Wenn man seine arbeitsbedingungen verbessern will hat man das mittel des streiks und das ist auch gut so.
Oder würde es dir gefallen wenn du deinem arbeitgeber vollkommen ausgeliefert bist ohne jegliche möglichkeit der gegenwehr.
Ihr solltet euch vielleicht mal ein wenig mehr mit den verhältnisse bei amazon, und den forderungen der gewerkschaft beschäftigen, bevor solche kommentare dabei herauskommen.
Amazon ist alles andere als das arbeitnehmerfreundliche unternhemen als das sich darstellen will.
Da liegt einiges im argen, was den umgang und der bezahlung seinen angestellten angeht.
 
@EvilMoe: Achso, bei Ver.di ist es Erpressung. Wenn Amazon den Mitarbeitern ohne Mitsprache die Löhne diktiert ist es dann was? Eine faire Verhandlung?
 
@DerFisch: Wenn die Mitarbeiter damit nicht zufrieden sind, warum bleiben Sie dann wenn sie bei Amazon soo schlecht bezahlt werden? Weil sie woanders weniger bekommen würde.
 
@EvilMoe: Ach das gute Argument: "Woanders ists noch schlechter". Warum soll man sich hier über 3€ Stundenlohn beschweren? In Afrika würden sich die Leute freuen".... Sie bleiben, weil Amazon eben absichtlich in strukturschwache Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit zieht, in denen es für die Mitarbeiter heißt: Den Job oder keinen. Streikrecht und Tarifautonomie sind elementare Bestandteile unserer Wirtschaft. Wenn niemand Lohnerhöhungen fordern dürfte, sähe es heute aber ganz mies aus. Fakt ist: Amazon KANN höhere Löhne zahlen - das zeigt die Bilanz eindeutig - will es aber nicht, weil Billiglöhne nunma Geld sparen.
 
@DerFisch: Du kannst soviel fordern wie du willst, du kannst es aber nicht von deinem Arbeitgeber einfordern. Jeder kann sich seinen Job aussuchen, will man besser verdienen, muss man halt die entsprechenden Schritte gehen.
 
@EvilMoe: Doch natürlich kann man das fordern. Die Amazon-Mitarbeiter gehen gerade "die entsprechenden Schritte", indem sie von ihrem Recht auf kollektive Gehaltsverhandlungen Gebrauch machen. Damit es kein "kollektives Betteln" wird, gibt es auch das Grundrecht auf Streik.
 
@DerFisch: Und die Konsequenzen müssen sie auch daraus ziehen Ihrem Arbeitgeber zu schaden, das die Lager geschlossen werden.
 
@EvilMoe: Die Lager werden eben nicht geschlossen. Sie bleiben immer noch profitabel und Amazon KANN die Versandlager nicht nach Osteuropa verschieben, weil dadurch die Versandzeiten steigen; ein wichtiger Nachteil für Kunden. Außerdem wären die Versankosten von Millionen Lieferungen teurer als höhere Löhne hierzulande.

@C47: Streiken ist also "kindisch"? Verzichten Sie doch mal auf alle erstreikten Rechte. Lohnfortzahlung bei Krankheit, tariflicher Urlaub, Urlaubs- und Wiehnachtsgeld, Betriebsrenten, betriebliche Mitbestimmung usw...

Amazon zahlt nicht "scheiße" aber als größter Versandhändler (!) mit gigantischem Umsatz trotzdem schlechter als andere Versandhändler. Karstadt, Otto, Baur, Quelle.. alle zahlen nach Handelstarif.
 
@EvilMoe: Ist doch immer das gleiche: wenn der Arbeitnehmer abgezockt wird gibt's halt Sprüche wie "So ist das Leben" und "machen halt alle so" - aber wenn es der Arbeitnehmer wagt den Spiess umzudrehen wird gejammert und geschriehen: "Erpressung! Was fällt denen ein! Kriegen ja eh zu viel!" -> Tja Amazon: so ist das Leben, und hoffentlich machen es auf dieser Seite auch bald alle so...^^
 
@moribund: Jo ich erinner mich, auf Schlecker hat man auch zuerst rumgehackt, gemeckert und gemosert und heute wären viele der ehemaligen Mitarbeiter froh sie hätten ihren Job noch und Schlecker wäre nicht insolvent gegangen. Aber am Anfang ist es immer so, dass auf der anderen Seite der Wiese das Gras grüner ist als auf der eigenen.
 
@Antimon: Schlecker ist nicht wegen der Lohnkosten pleite gegangen, sondern aufgrund einer falschen und veralteten Unternehmensstrategie.
 
@Antimon: wenn man keine Ahnung hat, sollte man es mal mit Dieter Nuhr halten: die jahrelangen Proteste und Boykotte von Schlecker hatten auch einen berechtigten Grund und haben dann ja auch zu Änderungen geführt. Allerdings war der Ruf des Unternehmens schon zu stark ruiniert. Es gab Zeiten bei Schlecker, da waren in den Filialen schlechtbezahlte Mitarbeiterinnen - pro Filiale eine Mitarbeiterin. Musste sie zur Toilette, hatte sie zwei Möglichkeiten: 1. Zuschließen und Abmahnung riskieren oder auflassen und riskieren, für mögliche Diebstähle persönlich haftbar gemacht zu werden. So und nicht anders war es und damit alle damaligen Proteste und Boykottaufrufe gerechtfertigt. Aber Hauptsache, etwas schreiben, von dem man keine Ahnung hat...Unfassbar.
 
@EvilMoe: Du hast in deinem Leben noch richtig gearbeitet, sonst würdest du nicht so dumm daherreden.
 
@Antimon: Dass Schlecker Pleite ging, war die Schuld der Geschäftsleitung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/zerschlagung-von-schlecker-gruende-fuer-die-pleite-a-835436.html
 
@DerFisch: Das mag sein, allerdings war die Erwartungshaltung nach der Schleckerinsolvenz entsprechend hoch, dass man bei einer neuen Arbeitsstellen entsprechend (tariflich) gleich vergütet wird und eben diese Erwartung hat sich für viele nicht bewahrheitet, da lernte man ganz schnell wie es im Moment im Einzelhandel wirklich zugeht.
@Bengurion Wie man es nimmt, die 60% der Schleckerfrauen die heut noch Arbeit suchen, wären sicher froh den Job heute auch noch zu haben. Sicher die Arbeitsverhältnisse mögen verbesserungswürdig gewesen sein, aber besser als Arbeitslosigkeit dürfte es trotzdem gewesen sein.
@M4dr1cks Ich war auch Kunde bei Schlecker und regelmäßig in 2 Filialen unterwegs und regelmäßig gab es die Rasierklingen oder die Seife die ich wollte nicht. Allerdings waren die Fächer in welchen die Artikel stehen sollten, gefüllt mit anderen Dingen. Auf Nachfrage hieß es dann immer kommt wohl mit´m nächsten LKW. Erst nachdem die Artikel über 3 Wochen hinweg nicht gekommen waren, hab ich die Damen explizit bestellen lassen und siehe da mit´m nächsten LKW waren die Artikel diesmal plötzlich da. Es hängt halt doch auch vom Personal vor Ort ab und wie die den Laden pflegen. Andere Kunden machen so nen Firlefanz nicht so lange mit wie ich, die gehen gleich zu nem anderen Drogeriemarkt oder bestellen online. Deswegen ist meine Meinung, dass es viele Missstände gab, aber erst das Zusammenspiel aller Missstände sorgte letztendlich für die Insolvenz.
 
@Antimon: Ja, der Arbeitnehmer hat sich gefälligst immer mit möglichst wenig zufrieden zu geben, und dass Schlecker pleite ging lkiegt sicher nicht an der Unfähigkeit des Managements (Nein, die sind doch nie schuld!) sondern an der Gier des Arbeitnehmers nach fairen Bedingungen! (Vorsicht! Freilaufender Sarkasmus.)
 
Klarer Fall: Amazon wird nicht nachgeben. Eher verlegen die alles ins Ausland und es gibt wieder tausende Arbeitslose mehr in Deutschland. In anderen Ländern sparen sie dann mit den Löhnen noch mehr und wir dürfen für die Produkte noch mehr zahlen und ab dann gibt es auch nichts mehr versandkostenfrei! Amazon sitzt am längeren Hebel. Zwar finde ich den Arbeitskampf in Deutschland und damit die Gewerkschaften sehr wichtig, aber ver.di hat diesmal keine Chance. Zumal... wenn durch Streiks die Kunden ihre Sachen für Weihnachten nicht früh genug haben, fällt das NICHT auf Amazon zurück, sondern auf verd.di, weil diese den Streik zu dieser Zeit angesetzt haben. Wie gesagt... das trifft Amazon nur ein mal, dann sind alle arbeitslos. Groß Kunden verlieren wird Amazon dadurch nicht... auch mich nicht, denn sie sind oft alternativlos!
 
@EvilMoe:
Verdi vertritt doch ganz klar den deutschen Einzelhandel (Buchhandel, Elektronik-Ketten,......)!
 
Bald ist Amazon ja im Ausland, habt Ihr Gut gemacht verdi.
 
@Eagles: Klar, die Arbeitnehmer sind die Bösen.
 
@iPeople: naja ich weiß nicht ob ich das recht verstehe... aber ich glaube hier geht es nicht um die arbeitnehmer sondern um nen streit zwischen verdi und amazon... die arbeitnehmer (und so kenn ichs aus firmen in denen ich gearbeitet habe) die streiken doch gerne und immer -> viele wissen garnicht warum! und ja, mehr geld will jeder und das immer... aber (und da weiß ich nicht ob das wirklich stimmt) wenn die leute bei amazon schon besser bezahlt werden, denn bringt der tarifvertrag nur verdi was und keinen arbeitnehmer... also wozu?
 
@baeri: Nein, Du hast gerade bewiesen, dass Du es nicht recht verstanden hast.
 
@Eagles: Amazon ist schon jetzt im AUsland tätig. Abwandern werden sie nicht und können sie auch gar nicht, wenn sie schnell liefern wollen.
 
@DerFisch: Wollen sie doch dann gar nicht mehr. Die Deutschen werden trotzdem da kaufen, weil sie es a) gewohnt sind und b) es sehr sehr oft keine Alternative gibt. Was sie ggf. an Kunden verlieren, holen sie sich mit erhöhten Preisen und noch niedrigeren Löhnen in anderen Ländern wieder.

Die Arbeitnehmern sind nicht die Bösen, aber so oder so die Verlierer. Nehmen was Amazon bietet oder arbeitslos sein... es gibt leider für diese Leute aktuell keine Alternative!
 
@Eagles: da muss ich leider iPeople zu stimmen, obwohl ich das nicht mag. Amazong wird die Lager usw. nicht ins Ausland verlegen, denn die Kunden wollen, dass der Versand (sehr) schnell geht. Ergo gibt es keine Zeit, die man mit dem Zoll oder sonstigen Sachen (von den Gebühren ganz zu schweigen) vertrödeln darf.
 
@divStar: Darf kann man ja in ein billig Ost-EU-Land gehen... gibt es auch keine Zölle oder sonstig groß Bürokratie! Lieferungen verlängern sich max um 1 Tag... Express von heute auf morgen ist dann auch noch möglich, kostet nur noch mehr als bisher schon. Egal was Amazon macht, am Ende werden sie gewinnen. Wie gesagt... es werden nur wenige Leute abspringen da sich aus Gewohnheit Kunde bleiben und es sehr oft keine Alternativen gibt. Amazon hat die Macht es zu diktieren und sie tun es und werden es weiterhin... vor allem SO schlecht werden sie nicht bezahlt. Da gibt es Branchen die verdienen wirklich weniger und da spreche ich aus eigener Erfahrung!
 
@divStar: Ich wäre mir nicht so sicher, ob eine Verlagerung ins Ausland nicht auch ohne zusätzliche Lieferverzögerung machbar ist, wenn sich ein potentielles neues Lager nur knapp hinter der Grenze befindet. Ob die LKWs der DHL nun eine Ortschaft weiter fahren als bisher macht vermutlich für den Lieferzeitpunkt kaum einen Unterschied.
 
@FenFire: wie sieht es denn mit Zöllen aus? Die fressen potentiell doch auch enorm Zeit - und ich als Kunde würde mir z.B. bei nem Kabel oder dergleichen mehrmals überlegen, ob ich 2 oder 3 Tage warten will - statt wie bisher einen. Dafür müssten die Produkte schon noch eine Ecke günstiger werden, damit ich das in Kauf nehme. Das sind aber bei weitem nicht alle - im Vergleich zu z.B. Saturn oder Mediamarkt.
 
@divStar: Zölle innerhalb der EU (Polen - Deutschland)?
 
Amazon eröffnet 2014 ein Logistikzentrum in Polen, mit 6000 Mitarbeitern. Die Gewerkschaft sollte sich genau überlegen was sie da anrichten. Amazon wird dann nächstes Jahr den Standort Deutschland dicht machen. Damit ist den 9000 Mitarbeitern bestimmt gut geholfen. Die Gewerkschaft sollte lieber die Mitarbeiter fragen was sie wollen.!
 
@bluedragoon: Ähm, um einen Streik zu organisieren, ist eine Urabstimmung notwendig, das heißt, kommt es zum Streik, waren die Mitglieder dafür.
 
@iPeople: Hab am eigenem Leib erfahren wie die Gewerkschaften erst große Reden geschwungen haben und am Ende haben sie sich verkrochen und mit fadenscheinigen Ausreden sich gerechtfertigt. Beste beispiel "OPEL". Und dann heist es hinterher wieder "Diesen Entwicklungen konnten wir auch nicht absehen " Scheiß Gewerkschaften !!!
 
@bluedragoon: "Die Gewerkschaften" .... meine Fresse, es sind nicht "Die Gewerkschaften" sondern die Gewerkschaften sind die Arbetnehmer. Wenn Arbeitnehmer nicht mitziehen, sondern "machen lassen", sind den "Gewerkschaften" die Hände gebunden.
 
@iPeople: Es sind nicht die Gewrkschaften sondern die Mitarbeiter. OK, aber wenn man dir an deine Geldbörse geht sagst du auch " Ne so nicht " und verkrümelst dich aus Deutschland. Das macht Amazon nämlich nächste Jahr. Und dann Frag mal die Mitarbeiter wo die Gewerkschaften sind !!!
Die haben nämlich dann noch ihre Jobs !!!
 
@bluedragoon: Also normalerweise sind die Gewerkschafter im Betriebsrat und die arbeiten (oh Wunder) im bestreikten Betrieb. Es geht also auch um ihre Jobs. Deiner Meinung nach soll man also einfach alles akzeptieren was vom Unternehmen entschieden wird? Nicht die Hand beißen die einen füttert? Das ist vielleicht eine passende Einstellung für Hunde, Menschen die sich so behandeln lassen haben meiner Meinung nach was grundlegendes nicht mitbekommen!
 
@bluedragoon: Es steht den Verdi-Mitglieder bei Amazon frei, bei der Urabstimmung gegen den Streik zu stimmen, wo ist das Problem?
 
@bluedragoon: Was bringt dir eine Arbeit von der du nicht leben kannst? Was bringt es uns wenn die Mitarbeiter dort zur Arbeit auch noch staatlich finanziert werden müssen? Was bringen uns Unternehmen die keine Steuern zahlen und denen die es tun hier Konkurenz machen?
 
@unbound.gene: Da hast du absolut Recht, sorry hatte dich geminust. - Ist mir gleich zweimal passiert. - Sh!t
 
@bluedragoon: Abartig wie sich hier alle (die wohl selbst nicht bei Amazon arbeiten) so manipulieren lassen. Amazon baut in Polen ein paar Lager wir werden alle sterben!!! Jeder Arbeiter sollte sofort kostenlos dort arbeiten 24h am Tag sonst ist Amazon weg! Ja klar und wenn die Polen dann auch höhere Löhne wollen verlegt Amazon die Lager auf den Mars und dann müssen wir alle uns gut ernähren um so lange wie möglich zu leben weil die Lieferungen so lange dauern. Und das wollen wir doch nicht.
 
@lutschboy: @Den Rest die hier auf bluedragon rumhacken. Er hat doch recht. Das Problem sind doch eigentlich weder die Firmen noch die Mitarbeiter. Woran liegt es denn das es Firmen gibt die hier keine Steuern zahlen? Richtig, an der Politik die es ermöglicht. Zahlt einer von euch freiwillig mehr Steurn als er muss? Bestimmt nicht. Warum sind denn die Löhne inzwischen so niedrig das Deutschland eigentlich schon als Billiglohnland gilt? Es liegt an der Politik. Hartz 4, die Politiker sagen doch das jeder dankbar sein soll wenn er für die Arbeit mehr bekommt als von Hartz 4. Aufstocken ist ja möglich. Leiharbeitsfirmen die Lohndumpingmaschinen schlechthin. Oder hat von euch schonmal jemand im Sicherheitsdienst gearbeitet? Mindestlohn klingt auch ganz toll, logisch wenn die Firmen bei der Bezahlung sich dann darauf berufen. Niemand, und wirklich niemand gibt freiwillig mehr Geld aus als nötig. Und das Amazon das dann auch nicht machen will ist doch absolut klar. Nur Gewerkschaften sind da acuh nicht der richtige Weg, weil diese inzwischen mehr auf Medienwirksamkeit setzen. Ich kenne genug Betriebsräte. Alle kennen ganz toll ihre Rechte, nicht ein Einziger kennt aber seine Pflichten.
 
@Tomarr: Du vergisst aber dabei, dass die Leute massiv den Gewerkschaften den Rücken zugekehrt haben. In vielen Betrieben gibts nichtmal einen Betriebsrat. Das sind grundlegende Rechte von Arbeinehmern, die einfach nicht wahrgenommen werden. Löhne sinken, weil Arbeitnehmer nicht mehr kämpfen, sie nehmen das Übel und meckern leise "auf die anderen". Die "anderen" sollen machen. Und wenn die "anderen" nicht machen, dann sind "die anderen" schuld an allem.
 
@iPeople: Und jetzt frag dich mal warum die Menschen den Gewerkschaften den Rücken kehren. Weiter unten bringst du immer wieder das Argument der Urabstimmung und das ja alle Mitglieder dafür sein müssen usw. Aber immer wenn ich die Gewerkschaften in Aktion sehe dann gibt es von denen erstmal immer eine ganz große Stimmungsmache. Das ist schlimmer als an jedem Stammtisch. Wenn jemand nach einem alternativen Weg fragt dann wird er so lange bearbeitet bis er auch dafür ist. Das gleicht schon immer einer Hexenjagt.
 
@Tomarr: "Bearbeitet" ... so so. Welchen alterntiven Weg hat denn der Arbeitnehmer? Schau Dir doch die Branchen an, bei denen aufgrund fehlender Mitglieder kein Arbeitskampf möglich ist. Da sind die niedrigen Löhne und die miesesten Arbeitsbedingungen. Und vielleicht haben die Leute einfach auch teilweise überzogene Erwartungen, die nach Nichterfüllung eine Enttäuschung hervorrufen und die Leute deswegen austreten. Hier sieht man es doch deutlich, das "die da" greift doch um. Jeder erwartet, keiner will wirklich mitmachen. Aber wenn dann doch ein Tarfifabschlusss gemacht wird, nehmen alle dankend an .... gehts in die Hose, waren "die da "schuld.
 
@iPeople: Es geht bei Gewerkschaften und Betriebsräten ja nicht nur um Tarife und Gehälter. Zum Beispiel habe ich selber mal beim Betriebsrat angerufen wegen extremen Mobbing bei einigen Mitarbeitern von Seiten der Teamleitung. Da habe ich dann nur gehört das ihn das ja nichts er keine Ahnung hat was er da machen soll. Dann wurden Arbeitszeiten und Ruhezeiten bei der PLanung nicht berücksichtig, auch das hat den Betriebsrat mangels Interesse mal so gar nicht bewegt. Und es ist nichtmal die Aussage selber, sondern so gelangweilt wie er am Telefon gesprochen hat war ich überzeugt davon das er nur BR ist wegen dem Kündigungsschutz. Und das ist nicht nur bei einem BR so gewesen, sondern bei allen mit denen ich mehr zu tun hatte. Anderes Beispiel wo ich dann direkt mit dem Betriebsrat zu tun hatte. Die sind in der Firma rumgelaufen und haben gesagt wir "MÜSSEN!!!!" das und das machen. AUf die Argumentation hin dass die FIrma dann garantiert schließt kam nur das wir dann ja auch Arbeitslosengeld bekommen würden und sie für ein Sozialpaket sorgen würden. Das wir vielleicht lieber unsere Jobs behalten wollten, schon alleine weil mehr als sehr gut bezahlt, auf diese Idee kamen sie gar nicht. Oder, da ich ja beim Sicherheitsdienst bin habe ich ja auch mit BRs zu tun die mich nicht betreffen, wenn ich z.B. als Pförtner irgendwo eingesetzt bin. Da gibt es ein System an der Schranke das zufällig ein Signal auslöst und die Schranke unten bleibt. Ist das der Fall bin ich verpflichtet raus zu gehen und eine freiwillige Autokontrolle durch zu führen. Freiwillig bedeutet das ich hin gehe und sage "schönen guten Tag ich möchte gerne mal in ihren Kofferraum schauen wenn sie es erlauben". Das ist für alle Mitarbeiter ok, weil sie können ja auch nein sagen dann passiert auch nicht. Nur der BR, der ist ja was besseres. Der zückt ohne mit mir zu reden das Handy und ruft gleich die Polizei und zeigt mich wegen Freiheitsberaubung an. Inzwischen mache ich mir schon einen Spaß daraus wenn das System bei ihm piept. Der hat mich inzwischen schon 5 mal angezeigt. Der merkt nicht einmal das er sich damit mehr als lächerlich macht. Das ist das was ich meine mit sie kennen ihre Rechte, aber nicht ihre Pflichten. Und ich kann da Beispiele noch und Nöcher bringen die alle Zeigen das BRs und Gewerkschaften einfach nur Weltfremd sind.
 
@Tomarr: Was Du hier als negatives Beispiel heranziehst, sieht für mich eher nach Inkompetenz eines von Euch gewählten Betriebsratsmitgliedes aus, zumal mir die Beurteilung mangels Hintergrundwissen nicht obliegt. Mobbing z.B. ist sehr schwer zu beweisen, weil es keine klare Grenze dafür gibt. Euch als Mitarbeiter steht es frei, ein Betriebsratsmitgleid abzuwählen, das geht. Im Übrigen ist ein Betriebsrat unabhängig von Gewerkschaften, also solltest Du das nicht in einen Topf werfen.
Halten wir also fest, Du hast schlechte Erfajrung gemacht mti einem, der sich hat (von Euch) in den BR wählen lassen, um dort einen fetten Arsch zu bekommen und Du portierst das auf das ganze System. Es ist mal wieder, wie immer "Wer wills machen? " und keiner meldet sich, dann meldet sich doch einer, aber der macht seinen Job schlecht. Wie du es drehst und wendest, auch Dein Beispiel hapert an der Mitarbeit. Wenn Euer betriebsrat durch die Flure rennt, und euch anstachelt (ein BR kann übrigens nicht zum Streik aufrufen, nur so nebenbei), dann obliegt es Euch, das zu wollen oder nicht. Ich kann Dir gerne als gegenbeispiel meinen BR nennen, der öfter beim Arbeitsgericht sitzt und gegen den AG prozessiert, als im Büro. Und meistens verliert der AG. Nun stehts 1:1.
 
@iPeople: Aber ist es denn Sinn und Zweck den AG ständig vor Gericht zu zerren? Und was den BR angeht, meistens sind die ja schon Gewählt gewesen wenn ich irgendwo in ner Firma anfange. Und was das umherrennen und Stimmung machen angeht, das ging ja gar nicht vom BR aus. Bei uns waren Leute von Verdi die da rum gerannt sind und angestachelt haben. Komischerweise hatten hinterher viele Arbeitnehmer Probleme die es vorher gar nicht gab. Da habe ich Verdi halt mal so richtig in Aktion gesehen. Das ging gar nicht. Wie gesagt, ich bin mehr dafür das sich sowas durch den "Markt" Angebot und Nachfrage regelt. Aber diese Möglichkeit hat uns ja die Politik genommen. Gewerkschaften will ich ja gar nicht gänzlich verteufeln, aber sie sollten wirklich nicht zu viel Macht bekommen. Und wie auch scon erwähnt, 11 Euro nochwas, da gibt es wirklich wesentlich schlimmeres in Deutschland.
 
@Tomarr: Ist es Sinn , dass der Arbeitgeber ständig gegen das Arbeitszeitengesetz verstößt und Betriebsvereinbarungen missachtet? Und Kollegen hatten Ärger, weil Verdi durch die Flure gegangen ist? Angebot und Nachfrage? Im Arbeitsmarkt? Sorry, aber haben wir uns nicht lange genug angeschaut, wo das hinführt? Und mal ehrlich, Du gibst an, im Sicherheitsdienst tätig zu sein. Und ich kenne eine Menge Leute im Sicherheitsdienst, ich weiß was da teilweise abgeht. Da redest Du von "Angebot und Nachfrage"? Und H4 war ein Wille der Arbeitgeber. Und weil es "schlimmeres" woanders in D gibt, steht keinem zu, Arbeitskampf und tarifverhandlungen zu führen? Genau solche Duckmäusertum, das Anbeten der heiligen Arbeitgeber, ist genau das, was die "da oben" wollen. Im Prinzip dürftest Du Dich nie wieder über Foxcon und ähnlichem aufregen, denn dort herrschen genau jene Zustände, die Du scheinbar toll findest. Außerdem geht es schlicht und ergreifend nicht um die knapp 10 Euro, sondern um mehr. Dass die Medien gerne die Trumpfkarte "Lohn" ausspielen, hat mein Arbeitgeber auch hinreichend bewiesen, als bei uns Tarifverhandlungen und Arbeitskampf war. Ich bin denn raus.
 
@iPeople: Ich rege mich ja über Foxxcon gar nicht auf. Schon alleine weil ich die "Gepflogenheiten" vor Ort gar nicht kenne. Mal ehrlich, muss ich mich nun auch noch für China einsetzen? Hartz 4 ist ein Produkt der SPD, die SPD, Gerhard Schröder, waren die ersten die das Wort "Sozialschmarotzer" geformt haben. Die Soziale Partei Deutschland hat Hartz 4 durchgesetzt. Dann weißt du ja auch wer auf der Seite der Arbeitgeber steht. Klar, wenn du sagst Hartz 4 war der Wille von Arbeitgebern. Aber wer hat es denn letztendlich mit offenen Armen in die Tat umgesetzt? Du kannst das doch in gewisser Weise mit der Abwrackpremie für PKWs vergleichen. Für jeden noch so schrottigen PKW wurden 2500 Euro geboten. Das einzig Dumme dabei war halt das sich trotzdem nicht jeder interessierte einen Neuwagen im Gegenzug leisten konnte. Aber der Gebrauchtwagenmarkt war im Eimer. Plötzlich kostete jede Schrottkarre mindestens 2500 Euro (Mit einigen Ausnahmen wo die Verkäufer dann doch vernünftig geblieben sind). Genau so ist es auf dem Arbeitsmarkt. Von Hartz 4 kann man nicht leben. Also Job gesucht. Und selbst der unterbezahlteste Job bringt mehr als Hartz 4, manchmal halt gerade mal so, aber halt doch mehr und wenn es nur 100 Euro mehr sind. So werden Abhängigkeiten generiert und die Arbeitnehmer müssen es halt fressen. Da können aber erstmal die Firmen nicht dafür, die nutzen die Situation zwar aus, logisch, aber die Frage ist ja warum es diese Situation überhaupt erst gibt.
 
@Tomarr: Schröder wurde nicht umsonst der "Genosse der Bosse" genannt. Wer damals den Wahlkampf verfolgt hat, der weiß, wer ihn zum Kanzlerkandidaten gemacht hat. H4 ist ein Konstrukt der Arbeitgeberverbände. Nicht umsonst hat ein Personalchef (Peter Hartz) das Konzept entwickelt. Und machen wir uns mal nichts vor, das System der Arbeitslosenhilfe war doch nun wirklich kaum noch finanzierbar. Jeder, der mal kurz gearbeitet hat, hat nach dem Arbeitslosengeld sein leben lang 50% seines letzten Gehaktes bezogen. Sorry, das ist ein Schlag in die Fresse jedes Arbeitenden gewesen. Die Abwrackpremie war ein Desaster, ohne Frage. Hat aber mit dem Thema nichts zu tun. Übrigens sind die Gebrauchtwagrenpreise auch wegen der gesetzlichen Sachmängelgewährleistung gestiegen. Außerdem gabs Grenzen für die Abwrackprämie. Und wenn ich mir die Idioten anschaue, die ihren 6 Jahre alten Wagen für 2500 Euro abgegeben haben um sich dann einen neuwagen zu kaufen ... ohne Worte. Sorry, aber das stimmt nicht. Wenn man wirklich mit jedem unterbezahltem Job auskommen würde, gäbe es keine Aufstocker. Und man kann mit H4 sehr wohl auskommen: Miete, Warmwasser, Heizung, gelegentliche Zuwendungen wie Waschmachine, Möbel, Klamotten .... . Die Arbeitnehmer müssen es fressen, weil sie es fressen wollen. Wenn sie unterbezahlte Jobs annehmen, wird es unterbezahlte Jobs geben. Du wolltest doch Angebot und Nachfrage: Solange 3euro/h angenommen werden, werden die auch angeboten.
 
@iPeople: Ja ok, bei H4 wird natürlich mehr übernommen als die 365 Euro oder was das jetzt gibt, das ist schon klar. Das es aufstocker gibt ist auch klar. Und das Arbeiten gehen sich wieder lohnen muss stimme ich dir natürlich auch vollkommen zu. Das ist ja alles nicht in Zweifel zu ziehen. Nur um mal auf das Thema zurück zu kommen, von den Gewerkschaften, gerade von Verdi, fühle ich mich einfach nicht gut vertreten. Verdi macht in meinen Augen zu viel Tamtam um wenig Erfolg und bestraft auch die falschen. Wenn ich mir vorstelle meiner Tochter das Geschenk nicht unter den Baum legen zu können nur weil bei Amazon gestreikt wird, das erklär mal. Vielleicht etwas was ich woanders nicht gefunden habe oder so, ich sage mal vieleicht weil ich den Weihnachtseinkauf schlichtweg noch nicht gemacht habe, dann ist das schon sehr schwer zu erklären. Ich sehe zwar ein das es ohne Druckmittel auch schwierig ist etwas durch zu setzen, aber Weihnachten? Amazon verkauft auch im Jahr so viel, ich denke ein Streik zu jeder anderen Zeit würde sie auch treffen, da muss man nicht unbedingt die Weihnachtszeit nehmen.
 
@Tomarr: wenn du so knapp ein Weihnachtsgeschenk bei Amazon bestellst, solltest du dich nicht bei Verdi beschweren. Außerdem hast du dich nahtlos eingereiht in die " was geht mich fremdes elend an"- Fraktion . Sorry, aber genau der Kunde muss merken was falsch läuft, nicht nur der Amazonkunde. Und wenn es nicht die Weihnachtszeit ist, kommen andere aus ihren löchern, die dann Jammer " ähm, warum jetzt, geht's nicht nächste Woche, wenn mein Paket da ist? " daran krankt die Gesellschaft, Egoismus.
 
@iPeople: Na wer kauft denn schon wirklich seine Weihnachtsgeschenke im Januar?. Und wirkliches Elend sehe ich bei Amazon einfach nicht. Elend sieht für mich wesentlich anders aus.
 
@Tomarr: wir haben jetzt Oktober.
 
@iPeople: Ich weiß, aber man muss ja auch erstmal überlegen was man schenken will, bzw. kann, bzw. was sich die Person wünschen könnte usw. Naja, das übliche Problem halt.
 
@lutschboy: Da hast du absolut Recht, sorry hatte dich geminust. - Ist mir gleich zweimal passiert. - Sh!t
 
hier noch der Link: http://www.shortnews.de/id/1052999/amazon-logistik-zieht-wegen-warnstreiks-in-deutschland-nach-polen-und-tschechien
 
@bluedragoon: Das ist völliger Quatsch. Selbst Amazon hat dementiert Jobs verlagern zu wollen. Sonst hätte man nicht gerade erst bei Belrin ein neues Lager eröffnet.
http://bit.ly/1bAKxeQ
 
@bluedragoon: Na dann fang mal schnell bei Amazon an für so wenig Lohn wie möglich um das zu verhindern! Oder bist du dir da zu fein für und denkst dir "sollen doch andere wenig für viel arbeit verdienen" während du hier über die Arbeiter dann abziehst? Sei ein Held! Fang bei Amazon an! Hopp hopp worauf wartest du?
 
@lutschboy: ich wüsste mehr als genug Leute die es verdient hätten da zu arbeiten so wie sie sich in Deutschland durch schmarotzen und Vater Staat auf der Tasche liegen seit zig Jahren... Und nein ich rede nicht speziell von Ausländern! Und außerdem, es gibt einige, ja sogar viele Berufe die schlechter bezahlt werden als die Amazon Mitarbeiter für die Leistungen die dort jeweils erbracht wird (Bäcker, Metzger, Hotellerie, Gastronomie, Frisör,Einzelhandel... um nur ein paar zu nennen). Danach kräht komischerweise kein Hahn und es ist jedem scheiß egal obwohl es 3/4 des Mittelstandes betrifft und jeder davon lebt hier in Deutschland. Schlimmer noch, es wird sogar über zu hohe Preise gemeckert von Kunden und man hat fett "Neger" auf der Stirn stehen und muss sich alles gefallen lassen vom Kunden... Hauptsache fett fressen bei zb. MC oder Burger King für wenig Geld, scheiß doch auf die Mitarbeiter die da auch nichts verdienen... Aber wegen 9000 Mitarbeitern wird hier seit Wochen Alarm geschlagen weil sie anstatt 10,56 Brutto 12 Brutto verdienen sollen.... Soll ich dir mal den Stundenlohn eines Kellners/Kochs sagen bei den Stunden die er kloppt? Sollen wir den Lohn im Mittelstand auch ma auf 12 Euro anheben? Biste bereit dazu demnächst für ne Suppe 10 Euro im Restaurant zu bezahlen, oder für nen Rumpsteak 32 Euro? Für ne Jacke anstatt 60 Euro 100 Euro, oder für frisches Obst ansatt 4,99 Euro 10 Euro? Wie wäre es wenn der CHeesburger anstatt 1,20 demnächst 3,50 Euro kostet. oder das Menü anstatt 4,99 Euro 9.50 Euro.Den genau dazu führt es. nämlich zu nichts. ein ewiges Katz und Maus Spiel. haben alle erst mal 12 Euro Brutto wird das Geld wieder nicht reichen... hoffentlich setzt du dich für die anderen Armen deutschen auch so stark ein wie für die armen Amazon Mitarbeiter weil sie ja ach so wenig Geld verdienen...
 
Ich kann förmlich schon die "Amazon-Boykott-Aufrufe" hören, wenn Amazon seinen Standort nach Polen oder Tschechien verlagert...
 
@dognose: richtig und eben diese Aufrufe werden im Fall der Fälle auch mehr als berechtigt sein!
 
@Bengurion: Sehe ich nicht so. Für ein Gewinnorientiertes Unternehmen ist es nur "logisch", die günstigsten Resourcen zu verwenden. Sowohl für die weichen, als auch für die harten Standortfaktoren. Und wenn Deutschland eben nicht wettbewerbsfähig ist, dann geht man woanders hin. Das ist nichts böses, nichts verwerfliches - das ist einfach ganz normales Verhalten. Unternehmen die von vorne herein in Niedrig-lohn-Länder gehen schaut keiner schief an (Apple!). Unternehmen, die aber aufgrund der Wettbewerbsfähigkeit "umsiedeln" werden verteufelt (Nokia).
 
@dognose: kennt du den Satz: meine Arbeiter sollen sich auch meine Autos leisten können und darum bezahle ich auch mehr Lohn ? Genau so sieht es aus wenn kein Arbeiter mehr sich die Produkte leisten die er produziert weil er schlicht keine angemessene Entlohnung bekommt, gehen Firmen pleite egal was sie Produzieren. Der Kapitalismus in seiner reinsten Form ist eine Schlange die sich selber auffrisst.
 
@dognose: tja und mein Recht als Kunde ist, zu entscheiden, bei wem ich etwas kaufe oder nicht.
Schließt Amazon in Deutschland Standorte (was ich übrigens nicht glaube!), dann werde ich bei Amazon nichts mehr bestellen. Punkt!
 
@dognose: Amazon ist nicht Nokia. Wenn die wegziehen, hat es Amazon verdient, dass Leute nichts mehr bei denen kaufen.
 
Kann WF bei dem Thema mal aufhören so eine blöde Standort-Propaganda zu verbreiten? Wenn selbst Amazon eine Verlagerung dementiert; wenn eine Verlagerung schlicht unmöglich ist (weil die Versandzeiten- und kosten dadurch deutlich steigen), sollte man diesen Pappkameraden nicht in jeder News wieder aufstellen.
 
@DerFisch: Was erwartest du? Die wollen Aktivität schüren.
 
Ich habe einmal mit Verdi zu tun gehabt, und jeder der glaubt sie tun das für die Arbeitnehmer liegt meiner Meinung nach recht daneben. Bei uns ging es zwar nicht um Löhne, aber das Risiko dass die Firma den Standort Deutschland dicht macht war trotzdem sehr hoch. Die einzige Aussage die Verdi dann getroffen hat ist das wir ja auch noch ein Jahr Arbeitslosengeld bekommen würden wenn es soweit ist. Es ging ihnen lediglich darum Mitglieder für sich zu kreieren. Ich kann zwar jeden verstehen der mehr Lohn möchte, wobei ich allerdings schon mit weniger Steuern zufrieden währe, aber die Motivation von Verdi ist meiner bescheidenen Meinung nach eher moralisch verwerflich.
 
@Tomarr: ich verstehe einfach nicht, wie man immer davon reden "dir da" . Gewerkschaften sind keine übergeordnete Institution. Jeder kann da mitmachen. Und jeder kann sich in seinen Betrieb in die Tarifkommission wählen lassen. Warum wird das nicht gemacht? Warum lehnen sich die Leute zurück und "lassen machen" und jammern und meckern danach? Natürlich hat Verdi ein Interesse an hohen Mitgliederzahlen. Je mehr Mitglieder, desto mehr Macht hat eine Gewerkschaft gegenüber den Arbeitgebern. Was ist daran nicht zu verstehen? Und je mehr Macht eine Gewerkschaft desto weniger ist die Belegschaft durch einen Arbeitgeber erpressbar. Wenn in einem Betrieb nur 3 Mann Inder Gewerkschaft sind und streiken können, kann man nichts erreichen. Und dann stellen sich die Nichtmitglieder hin und schimpfen auf die Gewerkschaft.
 
@iPeople: Du verstehst die Aussage von Verdi nicht die sie damals gemacht haben. Es war ihnen scheiß egal ob wir arbeitslos werden, aber hauptsache alle machen da mit. Für seine Rechte zu kämpfen ist ja absolut in Ordnung, nur viele Gewerkschaften vergessen darüberhinaus ihre Pflichten. Hauptsache kämpfen um jeden Preis. Ob Unschuldige darunte leiden (In diesem Fall die Kunden von Amazon) oder gar dabei ins Gras beissen (Kündigungen, Schließungen, Arbeitslosigkeit) ist ihnen scheiß egal. Mehr Geld ist immer Ok, auch ich könnte gerne mehr davon ausgeben. Aber halt nicht um den Preis der Arbeitslosigkeit was mir letztendlich weniger Geld einbringt. Sicher wird bei einem Streik mein Gehalt von der Gewerkschaft übernommen, nur wenn es schief geht und ich den Job verliere ist keiner für mich da.
 
@Tomarr: Es war "Ihnen" Scheiß egal? Ein Streik erfordert eine Urabstimmung. Wenn diese Urabstimmung zugunsten des Streiks gefallen ist, haben die VERDI-Mitglieder entschieden. Wer nicht Mitglied ist, streikt ja auch nicht. Und "Unschuldige Kunden" .... das ich nicht Lache, denen ist es auch Scheiß egal, was bei Amazon an Arbeitsbedingungen herrschen.
 
@iPeople: Da hast du völlig Recht, dem Kunden ist das egal, aber das klingt so als würdest DU dich immer schlau machen, wie es den Arbeitern von Produkt X geht. Und das halte ich doch für sehr gewagt.
 
@Draco2007: Das geht auch gar nicht. Aber wenn ich mitbekomme, was abgeht, ziehe ich meine Konsequenzen.
 
@iPeople: Ok, so kann man das stehen lassen.
 
@iPeople: natürlich steht es jedem frei sich bei Verdi anzumelden aber ich habe es selbst erlebt. Obwohl viele Leute (Mehrzahl im Unternehmen) gerne über diese etwas verändern wollten gab es keinerlei Interesse seitens der Verdi sich daran zu beteiligen. Es sind Ausreden der billigsten Sorte gekommen. Man hat den Eindruck das Verdi sich nur mit namenhaften Firmen anlegen will und am ende selbst dort überwiegend versagt.
 
@MarcelP: "Seitens Verdi"? Verdi ist keine übergeordnete Institution.
 
Was haben die für Vorstellungen. Die Versandarbeiter sind Hilfskräfte. Amazon stellt so gut wie jeden ein. Wollen die als Hilfskraft 20 Euro in der Stunde verdienen ???
 
@spacereiner: Es sind Vollzeit-Arbeiter und keine Hilfskräfte. Niemand fordert 20€/Stunde. Tarif heißt 11,47€/Stunde. Vor allem aber bessere Zuschläge für Nacht-, Feiertags-, und Sonntagsarbeit.
 
@spacereiner: Auch ein Versandarbeiter hat das Recht, sich gescheit ernähren zu können, ohne, dass er jeden Cent zwei mal rumdrehen muss. - Wahrscheinlich bist du so einer von den FDP-Wählern und vom Beruf Sohn.....
 
Es sind ungelernte HILFSKRÄFTE. Diese Arbeit kann jeder Idiot machen. 11,80 find ich nicht wenig. Besser wie bei Zeitarbeitsfirmen für 8,19 Euro zu vergammeln
 
@spacereiner: Es sind per Definition KEINE Hilfskräfte, sondern reguläre Lagerarbeiter. Warum sollten die sich an den Niedriglöhnen der Leiharbeiter orientieren? Tariflich bezahlte Arbeiter im Handel verdienen eben mehr. Wer sind Sie, dass sie entscheiden Unglernte in die Altersarmut zu schicken?
 
@spacereiner: Wöter umgedreht oder in dem mund glegt ?
mal erhlich dein kommentar hier, wie viele andere kommentare hier, kommen so rüber als wenn du der meinung bist das leute, die solche oder andere "Hilfsarbeiten" ausführen, doch gefälligst froh sein sollten das sie überhaupt bezahlt werden und dann noch in der höhe.
Find ich schon ziemlich respektlos falls du das damit sagen wolltest ?
Wo hast du überhaupt die 11,80€ her ?
defakto zahlt amazon dem überweigenden teil seiner angestellten im lagerbereich 9,55€, was auch nicht mehr wird da man nur befristete veträge erhält, die zum ablauf mit denselben 9,55€ stdlohn dem arbeitnehmer zur neu unterschrift angebeoten werden.
Unter anderem ist dies eines der dinge gegen die die gewerkschaft vorgehen will.
Du magst das ja in ordnung finden wie amazon seine angestellten regelerecht knebelt mit ihren befristeten veträgen die dir eine lohnzuwachs unmöglich machen, ich finde das ist ausbeutung eines arbeitswilligen menschen.
Und das zu gunsten der gewinne eines großunternehmens.
 
@spacereiner: Ich wünsche so einem Menschen wie dir, dass du mal im Leben so richtig Shice am Hals hast und nicht mehr arbeiten kannst....
 
@M4dr1cks: Du bist Dir schon bewusst, dass Du einem Menschen ruinöses Unglück wünscht, nur weil Dir seine Meinung nicht gefällt, bzw. Du anderer Meinung bist als er? Von Meinungsfreiheit hältst Du nicht allzu viel, oder? (Du hast ja nicht mal für Deine eigene Meinung argumentiert und aufgezeigt, warum Du mit spacereiners Ansicht nicht übereinstimmst, Dein Beitrag enthält lediglich den Wunsch nach Unglück für den anderen)
 
@FenFire: So abwertend wie die o.g. Person über andere denkt, hat diese nichts besseres im Leben verdient.
 
Mein Beitrag lesen,verstehen und aufhören mir die Wörter im Mund umzudrehen
 
@spacereiner: Offensichtlich hat deine Hilfskraft die für dich den blauen Pfeil klickt wegen zu niedrigem Lohn schon gekündigt?
 
Schade dass die Gewerkschaften darauf pochen dass die Leute am Band nach dem Einzelhandelstarif bezahlt zu werden. Die sollten nach über 20 Jahren mal damit anfangen dass diese dämlichen Ost/West Tarife Geschichte sind. Damit wäre viel mehr Leuten geholfen. Im übrigen ist das Nord/Süd Gefälle wesentlich höher als das Ost/West.
 
@wieselding: Natürlich sollten die Löhne angepasst werden. Das ist schon lange überfällig aber das Problem liegt woanders.
Das Problem ist das die Gewerksschaften sich überlebt haben und nur noch auf Macht aus ist.
Ich war auch eine Geissel der Gerwerkschaft , da sie die Wasserstrassen in ganz D lahmgelegt haben indem sie Schleusen bestreikt haben. Das hat mir als Freiberufler ordentlich Geld gekostet. Ich war noch nie ein Freund der Gewerkschaft weil sie in meiner Branche mehr kaputt gemacht als sie gutes getan haben.
 
@easy39rider: ich bin kein mitglied einer gewerkschaft. wenn man jedoch der meinung ist, dass gewerkschaften nichts taugen weil man persönlich unter dem streik leidet dann ist das in sich nicht sehr logisch. neben verhandlungsgeschick bleibt einer gewerkschaft nicht viel mehr als streik. was sollen sie denn sonst tun? o.O
 
@easy39rider: Wenn es keine Gewerkschaften gäbe wären wir heutzutage noch ALLE (einige sind es ja nach wie vor!) Sklaven. Insofern haben sich die Gewerkschaften NICHT ! überlebt! UND -Achtung: Spitzfindigkeit !- dass Du mit Deiner Ansicht eine "Geissel" -wie Du schreibst- für die Gerwerkschaften warst glaube ich sogar. Denn Geissel gleich Schlaggerät, eine Schlagwaffe oder im übertragenen Sinn schlagen mit schmerzenden / beleidigenden Worten und Gesten! UND von solchen Leuten werden eher die Gewerkschaften zu Geiseln gemacht: Nämlich in Haftung genommen direkt und im übertragenen Sinn. Geisel gleich Opfer einer Geiselnahme und somit ein Gefangener. Und wenn Du DEIN Recht haben willst (freie Fahrt an freien Schleusen) dann haben auch die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften ihr Recht erreichen zu wollen, nämlich Arbeit zu vernünftigen Konditionen und ohne Druck der Entlassung / Privatisierung. Und ob private Schleusenbetreiber / private Firmen die die Dienstleistung an Schleusen erbringen von Vorteil für Dich wären ist noch eine ganz andere Frage. Da könnte es dann gaaanz schnell gehen wie bei der Stromprivatisierung! Die Firmen treiben die Kosten / Preise nach oben!
 
Langsam wirds nervig mit den kommentaren hier, hier werden einfach löhne in den raum geworfen die fern jeder realität sind.
Und kommentare abgegeben bei dennen ich mir nur denken kann das diese nur daraus resultieren das man selbst nicht betroffener ist.
Fehlende Solidarität, solange man nicht selbst in einer solchen situation ist !!!
Amazonangestellte erhalten zu anfang 9,55€, und liegen damit unter dem tariflohn in der branche.
Amazon ist ein versandhandel, und kein logistikunternhemen, unterlege daher dem Versandhandelstarif, die liegen in dieser branche bei etwa 11.50€ stundelohn.
Übrigens zahlen andere grosse versandhandel, OTTO, Neckermann...
diesen tariflohn, amazon nicht.
Auserdem geht es der gewerkschaft darum amazon daran zu hindern, den überweigenden teil seiner angestellten immer wieder befristete verträge vorzusetzen.
Wemm von euch würde es gefallen jedes jahr einen neuen vetrag zu unterschreiben, und das immer für die besagten 9,55€ ???
Da ist faktisch keine lohnerhöhung möglich, man und frau arbeiten immer für denselben lohn, selbst nach jahren noch, während alle anderen lebenshatungskosten steigen.
Selbst wenn man glück hat und da einen festvetrag erhält, heisst das nicht der lohn steigt, in bad hersfeld warten amazon mitarbeiter seit 2006 auf versprochene lohnerhöhungen.
Ganz zu schweigen von den sessionarbeiten bei amazon, die bisher kein lohn ausgezahlt bekommen haben oder wochenlang auf lohn warten müssen.
Ein 6 wöchiges trainingsprogramm im lagerberbereich für neuangestellte, von dennen nur 4 wochen bezahlt werden....
Und da gibt es noch andere dinge die bei amazon zu beanstanden sind.
Da kann ich nur am verstand der leute zweifeln die so ein gebahren eines unternehmens hier auch noch befürworten, und gegen die forderungen der gewerkschaft argumentieren.
Ihr solltet mal bedenken das so eine art des lohndumping wir alle bezahlen müssen, indem die zahl der aufstocker stetig steigt.
Und dies ist leider nicht nur ein amazon problem, viele ander unternehmen verfahren inzwischen genauso um ihre lohnkosten zu senken und ihre gewinne zu steigern.

Mich wiedern manche kommentare hier wirklich an, wenn ich lese das das doch eh nur hilfskräfte und idioten seien und jeder affe die arbeit ausführen kann. ihr solltet euch mal überlegen was ihr hier so schreibt.
Heisst das für euch das die doch gefälligst froh sein sollen das die überhaupt ne arbeite haben egal zu welcher bezahlung und zu welchen vetragsbedingungen, und schonmal garnicht gegen den arbeitgeber vorhgehen dürfen diese ganzen idioten deren arbeit auch affen ausführen können.
Echt zum kotzen was manche leute hier von sich geben. kein wunder das arbeitgeber und staat es immer leichter haben der arbeiternden menschen von heute auszubeuten bei so einer einstelllung.
 
@swingxxx: Zu Anfang bekommt ein Level 1 Mitarbeiter 10,15€. Nach einem Jahr 11€ nochwas und ab Level 2 12€ nochwas. Keine Ahnung wo die 9€ her nimmst.
 
@swingxxx: "Eine kalendermäßige Befristung ohne Sachgrund darf insgesamt höchstens zwei Jahre dauern. In dieser Zeit kann der Arbeitgeber den Vertrag maximal drei Mal verlängern" Sprich: ab dem 3ten Jahr darf laut Gesetz kein befristeter Vertrag mehr vorgelegt werden und es muss ein unbefristeter Vertrag abgeschlossen werden. Amazon hält sich also an die deutschen Gesetze die so eine Möglichkeit offen lassen um mehr Flexibilität zu erhalten. Das ist nichts verwerfliches !Befristete Verträge sind heutzutage etwas ganz normales und es gibt Sie in jeder Branche. Falls du da mit Probleme hast kannste dich gerne mal mit der CDU/FDP auseinandersetzen die sowas sogar gut heißen und explizit bei Ihren Äußerungen zum Arbeitsmarkt solche Verträge und Lohnarbeit für richtig halten da sie dadurch so wenig Arbeitslose wie noch nie haben.... Selbst schuld wenn man sowas wählt...
 
@lurchie: Ach hättest Du doch nur Ahnung von dem was Du schreibst: Wiederholt befristete Arbeitsverträge doch erlaubt
Eigentlich sind immer wieder befristete Arbeitsverträge nicht zulässig. Es sei denn, ein Tarifvertrag erlaubt solche Kettenbefristungen, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Per Tarifvertrag kann sowohl die Anzahl der Verlängerungen als auch die Höchstdauer der Befristung von Arbeitsverträgen abweichend von den Vorschriften im Teilzeit- und Befristungsgesetz festgelegt werden. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (7 AZR 184/11) . NOCH Fragen dazu ? UND : Mehrfach wegen Vertretungsbedarf befristete Arbeitsverträge seien auch dann erlaubt, wenn sich der Vertretungsbedarf als "wiederkehrend oder sogar ständig erweist", heißt es in dem Urteil des höchsten europäischen Gerichts. Das sei beispielsweise der Fall, wenn der Arbeitgeber einen vorübergehenden oder ständigen Bedarf an Vertretungskräften habe. (Az.: C-586/10) NOCH Fragen dazu ? UND dringend Dein Informationsstand verbessern!
 
Wann hört denn der Mist auf? Finden die Amazon-Mitarbeiter 9-11 Euro Stundenlohn zu wenig?
Was passiert wenn Amazon ins Ausland umzieht dann stehen die Protestler ohne Job da. Dann dürfen sie eine neue Job suchen wo nur noch Jobs für 5-6 Euro Stundenlöhne gibt. Und dann darf man an Verdi bedanken die mehr Menschen zu Arbeitslosigkeit getrieben haben wegen mehreren Streiks und höhere Gehaltsforderungen.
 
Auch in Polen arbeitet nicht mehr jeder für solche Löhne
 
Die Preise müssen ja "legal" in die Höhe getrieben werden (können).
 
Richtig so. Kenne 3 Leute die bei Amazon arbeiten, alle mit Familie. Der Lohn reicht nicht aus um die Familie zu ernähren. Alle müssen mit ALG2 aufstocken. Und dafür geht man Vollzeit arbeiten.
 
Die Milliardäre die dahintersteht, werden sich nicht einen Cent entgehen lassen! Das ist das Grundprinzip aller Millionäre, geschweige denn der Milliardäre!
 
ganz ehrlich solche arbeit will ich in deutschland auch garnicht haben! aber gut das müssen die leute selbst entscheiden. eigentlich gehören solche arbeitsbedigungen gesetzlich verboten!
 
Wenn ich hier einige Kommentare lese, muss man sich fragen was sie den Mensch erzählen würden die für ihre Rechte auf die Straße gegangen sind und auch teilweise den Tot gefunden haben. Es waren ihre Uhreltern die auf die Straße gegangen sind und für Rechter der Arbeiter durch mehr als eine Hölle gegangen sind. Selbst heute sterben noch Menschen weil sie die Rechte der Arbeiter verteidigen. Ihr solltet euch was Schemen wie leichtfertig ihr genau diese Recht kampflos wieder hergibt nur um nicht Arbeitsuchent zu sein. Ich dachte immer das WF mehr die Leser anlockt die über den Tellerrand schauen können, aber so wie es aussieht bekommt man hier als Resonanz auf Artikel doch nur noch Axel Springer Niveau.
 
@Der-Magister: Also ich kann da ja nur für mich sprechen weil ich halt so schlechte Erfahrungen mit Verdi und auch mit Betriebsräten gemacht habe, ich weiß ja nicht was die anderen da für Erfahrungen haben. Aber mir persönlich gefallen Gewerkschaften gar nicht. Mir währe es lieber das sich der Arbeitsmarkt ähnlich regelt wie die Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage regeln den Markt und den Preis. Sprich wenn mir ein Job nicht gefällt oder unterbazahlt ist dann suche ich mir eine andere Firma. Die Firma die dann zu wenig zahlt wird sich dann ganz schnell etwas überlegen müssen um den Bedarf an Mitarbeitern decken zu können. Nur das dumme dabei ist das unsere Regierung uns die Möglichkeit dieser Wahl genommen hat. Da gibt es zum einen Hartz 4, und jeder von uns ist, zumindest theoretisch, ein Jahr und ein Tag von Hartz 4 entfernt. Dieses Damoklesschwert schwebt über jedem von uns der nicht genug Geld auf der hohen Kannte hat um selber überleben zu können. Dann gibt es da die Rente, inzwischen müssen wir richtig rein knüppeln um überhaupt die Chance zu haben ein Minimum an Rente zu kriegen. Die Rente, spätestens seit der Neuberechnung, ist die Grundlage für das dritte Übel. Nur ein Arbeitender Mensch gilt überhaupt als Mensch, nur wer möglichst durchgängig arbeitet kann es, wenn überhaupt schaffen. Das vierte Übel. Zeitarbeitsfirmen. Ursprünglich geschaffen um Arbeitnehmer in Lohn und Brot zu bringen, Arbeitnehmer an Firmen zu verleihen die kurzfristig Arbeitskraft brauchen. Realität, Die Arbeitnehmer werden zum Dumpingpreis an eine Firma verliehen, nicht selten über die Maximalzeit von 2 Jahren. Ist die Zeit um und der Arbeitnehmer müsste von der leihenden Firma übernommen werden, den sie ja offensichtlich auch brauchen, sonst würde er ja nicht 2 Jahre dort hin verliehen werden, wird dieser gekündigt, sowohl von der leihenden Firma als auch von der Zeitarbeitsfirma. Und dann noch Mindestlohn. Mindestlohn klingt erstmal nicht schlecht, gerade so vor der Wahl immer wieder gern gesehen. Nur, dann zahlen die Firmen halt auch nur diesen Lohn auf Berufung der Gesetzeslage. Und was der Mindestlohn nicht berücksichtigt ist die Kostenspirale. Es gibt keine Gesetzesvorlage die z.B. sagt das automatisch jedes Jahr 3% mehr gezahlt werden muss um die Inflation auszugleichen oder so. Nein, wenn überhaupt wir der Mindestlohn vielleicht mal angehoben wenn die nächsten Wahlen anstehen. Somit werden die Firmen dann auch solange nur diesen Mindestlohn zahlen. Ich weiß ja wovon ich rede. Ich arbeite im Sicherheitsdienst. Von der Sache her mache ich das auch gerne. Nur seitdem es den Mindestlohn gibt haben wir halt nur diesen und nichts anderes. Und ganz ehrlich, ich bekomme 7,50 Euro die Stunde. Brutto wohlbemerkt. Wenn ich rund 200 Stunden im Monat arbeite bekomme ich vielleicht so 1100 Euro raus. Und das wo ich teilweise einen recht riskanten Job habe, gerade vor zwei Monaten wurde ein Kollege von einem Angreifer so schwer verletzt das er sein Bein verloren hat. Wenn ich dann so höre das sich Amazonmitarbeiter mit ihren, egal ob es 9,50 Euro, 9,80 Euro oder auch 11,50 Euro sind, unterbezahlt fühlen, sorry, aber da fällt es mir sehr schwer da eine Träne nach zu weinen.
 
@Tomarr: sorry dein ganzes Geschreibsel endet in der Aussage „ich bekomme nur 7,50€ warum sollten andere mehr bekommen“. Das ganze ist schlicht Egoismus aber sicher weit weg von einer fundierten Meinung. Was den Mindestlohn angeht, dieser soll dafür sorgen das man mindestens diesen Lohn bekommt, nicht aber das dieser jeden Monat angepasst werden muss. Du kannst von ausgehen das wenn es diesen in deiner Branche nicht gäben würde, wer dein Lohn schon weit unter 7,50€. Der Gewerkschaften ist zu verdanken das wir überhaupt Tarife haben. Gewerkschaften verdanken wir das es ein Arbeitsrecht gibt usw. Nur weil man selber mal schlechte Erfahrungen gemacht hat sollte man nicht das Prinzip der Gemeinschaft verteufeln. Nur weil der Mensch gemeinsam und gegenseitig begonnen hat sich gegen Raubtiere zu schützen, hat er es geschafft sich an die Spitze der Nahrungskette zu setzen.
 
@Der-Magister: Du hast das ganze nicht verstanden. Die Amazonmitarbeiter haben einen Stundenlohn der nicht einmal als Niedriglohn gilt. Klar war der Mindestlohn dafür gedacht das es auch gerne höher gehen darf, tut es in der Realität nur nicht. Und in 4 Jahren oder gar 8 Jahren ist selbst ein Mindestlohn von 10 Euro ein Witz wenn dieser nicht automatisch an die Inflation angepasst wird. Zudem wollte ich damit sagen das die ganze Kombination, Mindestlohn, Hartz 4, Leihfirmen usw. diese Billigarbeit erst möglich machen. Und was meine Erfahrungen mit Gewerkschaften angeht, das ist ja nicht nur eine einzelne, das zieht sich schon durch 22 Jahre Berufsleben.
 
@Tomarr: ja was soll man sagen, dann nutze weiter das was andere für dich erkämpfen. Weil eine Diskussion über diese Themen sind mit dir Sinnfrei. Aber bitte unterlasse es diesen dann vorzuwerfen das sie es ja nur für sich tun. Ich komme mir immer mehr vor wie in einen Film mit dem Titel: Idiocracy
 
@Der-Magister: Sind für dich immer alle gleich Idioten wenn sie nicht deiner Meinung sind? Für mich braucht keiner zu kämpfen. Ich brauche nicht mehr Lohn pro Stunde, ich brauche weniger Steuern. Ich ziehe halt eher die Politik in die Verantwortung. Und wie gesagt, ich kenne sehr viele Betriebsräte, und es mag Ausnahmen geben, aber alle die ich kenne sind Arschlöche die nur ihr Recht kennen und nicht ihre Pflichten. Auf solche Leute kann ich verzichten wenn sie "für mich" kämpfen wollen. Nicht ein einziger Gewerkschafter den ich in meinem Leben bisher kenne gelernt habe, und lass mich schätzen, es waren mindestens 45, hat für mich gekämpft. Die meisten die ich kennen gelernt habe haben sich, sobald sie im Betriebsrat waren, zurück gelehnt und auf ihren Kündigungsschutz aufgebaut. Nicht mehr und nicht weniger. Und jedesmal wenn es wirklich zu Unstimmigkeiten kam die auch den Betriebsrat was angingen habe ich zu hören bekommen das man das ja auch ohne Betriebsrat und Gewerkschaft klären könnte. Meinst du diese Leute die "für mich" kämpfen? Oder meinst du diese Leute die irgendwelche Kämpfe "für mich" austragen bei denen ich nicht mal gefragt wurde ob sie diesen Kampf für mich führen dürfen? DIe Fragen mögen zwar komisch klingen, aber ich muss ja erstmal wissen von welchen Menschen du überhaupt redest wenn du schon sagst dass diese "für mich" kämpfen.
 
@Tomarr: Ohne Gewerkschaft läge die wöchentliche Arbeitszeit nach wie vor bei über 60 Stunden, gäbe es keinen bezahlten Urlaub, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keinen Kündigungsschutz oder Arbeitsschutzbestimmungen. usw. Gehe bitte zu deinen Arbeitgeber und verzichte auf all das, weil vorher brauch man sich mit deinen Axel Springer Horizont auf eine Diskussion nicht einlassen.
 
@Der-Magister: In der Vergangenhei hatten Gewerkschaften ja auch noch andere Werte, will ich nicht abstreiten. Aber inzwischen sehe ich das halt nicht mehr so. Und was hast du blos immer damit jemandem ungebildetheit zu unterstellen nur weil er ne andere Meinung hat? Arbeite an deiner Weltformel wenn du so intelligent bist und gut ist.
 
@Tomarr: ich unterstelle dir keine Dummheit, sondern nur Unkenntnis der Sachlage so wie ein nicht erfassen des Ganzen. Aber lassen wir das, wir sind hier in einem IT Forum und nicht in einen Politischen Form.
 
@Der-Magister: Wer kann schon von sich behaupten das er das Ganze erfasst? Mit Sicherheit keiner. Und irgendwo muss man nunmal anfangen etwas zu glauben. Genausogut könnte ich dir unterstellen dass du der reinen Gewerkschaftspropaganda unterliegst und andere Gesichtspunkte nicht zulässt.
 
@Tomarr: jetzt mal von mir ein LOL Gewerkschaftspropaganda ? Aber OK sollst das letzte Wort haben. Und Raus :)
 
@Der-Magister: Genau so eine Behauptung wie dein Axel Springer-Vorwurf. Nichts anderes.
 
@Tomarr (re:1): Hast Du während der Erstellung Deines so furchtbar langen Text eigentlich mal darüber nachgedacht, dass es Arbeitgeberverbände gibt (und nicht nur Gewerkschaften) und dass sich die Arbeitgeber mittels ihrer Verbände untereinander abstimmen? Und dass da dann auch sehr wohl die Lohnpolitik abgesprochen wird (werden kann) UND dass es dann wohl kaum dazu kommt, dass ein Arbeitgeber beim Lohn freiwillig den anderen überbietet? Aus welcher Welt kommst Du denn? UND wenn Du mehr oder weniger "kurzfristige Arbeitskraft" und Leiharbeit kritisierst, gegen die die Gewerkschaften zu den dortigen jetzigen Bedingungen ankämpfen, dann widersprichst Dur Dir selbst jetzt endgültig. Oder willst Du gaaaanz allein als Einzelkämpfer den Firmen gegenübertreten? Manno! Das ist doch wohl etwas sehr weltfremd!
 
@Kiebitz: Du glaubst wirklich dass die Gewerkschaften sich mit den Arbeitgeberverbänden nicht absprechen, oder?
 
Klasse Aktion von ver.di! Was bringt es denen eigentlich? Amazon hat angekündigt ins Ausland zu gehen und ver.di droht mit Streik? Wie kaputt sind die Gewerkschafter denn? Ich würd lieber die Kohle mitnehmen anstatt in Zukunft wieder ohne Job dazustehen. Aber die denken ja nur von 11 bis Mittag.
 
@HArL.E.kin: Naja, es ist schon schwierig. Als Gewerkschaften entstanden sind waren sie bitter notwendig zur Sicherung - nein, eigentlich zunächst mal überhaupt zur Schaffung von Arbeitnehmerrechten gegenüber den Unternehmern. Und auch heute kann man natürlich Unternehmern nicht komplett freie Hand lassen bei der Bestimmung der Arbeitsbedingungen - denn ebenso wie bei Einzelpersonen lenken "egoistische" Erwägungen die Entscheidungen von Unternehmen. Andererseits hat die Situation sich gewandelt, durch die Globalisierung stehen Unternehmen stärker unter Konkurrenzdruck, auch zu Konkurrenten aus Ländern in denen die Produktion/Dienstleistungserbringung (zumeist aufgrund von geringeren Löhnen/sonstigen Arbeitnehmerrechten) günstiger ist, weswegen wie im gegebenen Fall ein Kampf um Arbeitnehmerrechte eher nach hinten losgehen kann als dies früher der Fall war. Soll man deshalb auf ihn verzichten? Sehr schwierige Frage, denn wenn man sich als Arbeitnehmer kampflos ergibt hat man auch für die Zukunft schlechtere Karten, und man begibt sich einen Schritt in Richtung Rechtlosigkeit. Wenn man die Schlacht jedoch ausficht und verliert steht man jedoch möglicherweise noch schlechter da (z.B. arbeitslos). Ich bin ehrlich gesagt froh dass ich hier nicht entscheiden muss.
 
@FenFire: 80% der Belegschaft von Amazon sind gegen diese Streiks weil sie froh sind Gutbezahlte Arbeit zu haben. Freunde von mir waren selbst schon als Saisonkräfte tätig bei Amazon und für diese Arbeit in den Logistikzentren ist die Bezahlung hervorragend.
 
Lohnerhöhung/ Lohnanpassung, Mindestlohn! Ist ja alles ganz gut und schön. Ihr, bzw. die meisten sehen die Lohnanpassung nur als momentanes Ereignis. Aber die folgen einer Lohnerhöhung haben noch weitreichendere Folgen als die meisten jetzt hier denken. Keiner von den Leuten denkt an die Rente die mit dem Bruttolohn erarbeitet wird. Ist der Bruttolohn niedrig, sind die Beiträge zur Rentenversicherung auch niedrig mit sdem Ergebnis dass die Rente dann zur Mindestrente mutiert. DAS will natürlich niemand. Daher ist es nur Recht und Billig einen monatlichen Midestlohn von z. Z. 1920€, oder aber einen Stundenlohn von 9,45€ zu verdienen. Nur mit diesem Lohn ist es lt. der derzeitigen Lohnsteuer möglich eine annehbare Rente von monatlich ca. 847€ zu beziehen. (Das Rechenmodel bezieht sich auf Steuerklasse I / ledig o. Kinder)
Jeder will mehr Geld in der Börse haben, verständlich, aber an die Rente denkt niemand!!!!!
Und da<bei ist es Egal um welchen Job es sich handelt. Jeder muss von seiner Arbeit leben können und im Alter sorgenfrei seinen Lebensabend bestreiten können. OHNE noch sich die alten und kranken Knochen rampunieren zu müssen. 40 Arbeitsjahre sollten doch aussreichen?
 
@rubberduck: ...wenn die Älteren mitspielen und arbeiten gehen, dann ist dies deren Fehler. Sie haben die Möglichkeit, zu sagen, daß sie nicht mehr können - und können kollektiv die Arbeit niederlegen (in Zukunft sogar bundesweit...da sich die heutigen Menschen mittleren Alters des Netzes bedienen können). Mal sehen, ob sich die Regierung dann noch von den Saugern, die sich willkürlich die Rolle des Gebers (Arbeitgeber) zuschreiben, und so die Arbeitenden zu Nehmern degradieren, schmieren und erpressen lassen können.
 
Die mitarbeiter verdienen mehr als von drei parteien im bundestag geforderten Mindestlohnt. Sogar knapp mehr als die Höchste Forderung, von den Linken. Ich finde die Debatte sehr scheinheilig.
 
@kkp2321: Da ist nichts scheinheilig, sondern da gibt es nur eine einzige Frage zu beantworten: Ist Amazon ein Logistikunternehmen oder ist Amazon ein Einzelhandelsunternehmen? Damit ist es geklärt.
 
@Bengurion: ...es ist auf jeden Fall ein weiteres instabiles Unternehmen, worauf kein Bürger seine Existenz bilden sollte. Kennt man auch von der Privatisierung von Müllunternehmen...haben sie keinen Bock muß der Staat wieder herhalten. Kein Wunder sind die beim Staat angepisst - allerdings sollten sie derartige Unternehmen enteignen - und die Manager zur Abschreckung anderer mit einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe, die nicht auf Bewährung ausgesetzt werden kann, versehen. Bürger versuchen, eine Existenz aufzubauen, begeben sich in Abhängigkeit zu solchen Unternehmen...und dann ist es kein Wunder, daß einige von ihnen durchdrehen. Amazon hat Verantwortung zu tragen und nicht einfach Gewinne zusammenzuschmarotzen, weil es sich an den Arbeitern und 'Kunden' (die Bedeutung des Wortes kennt man ja vom Arbeitsamt) bereichert.
 
@kkp2321: ...zur räumlichen und zeitlichen Flexibilität, die die Mitarbeiter aufbringen müssen, kommt auch die Instabilität des Jobs (wenn Amazon einfach heuschreckenartig weiterziehen kann ist das Beweis genug). Dieses 'gering qualifiziert' ist lediglich eine billige Ausrede, um diese Leute zu erniedrigen und somit ausnehmen zu können. Die sngeblich 'hoch qualifizierten' haben selbst von ihrem eigenen Job keine Ahnung - und haben ihre Position durch Vetternwirtschaft und Betrug (siehe Plagiatsaffären) erhalten. Das Klischee, daß dies nur wenige Ausnahmen sind, zieht nicht mehr. Ich jedenfalls würde keinen Job machen, von denen diese Hochstapler von Ingenieuren (sie machen Müll - und die Techniker, Meister und Facharbeitern bügeln es unerwähnt aus) Doktoren und sonstigen Schmarotzern profitieren.
 
@fullamen: Immer langsam...da hat wohl jemand das Studium nicht geschafft und wettert jetzt gegen alle, die es geschafft haben? Sehr überheblich würde ich sagen...
 
@kkp2321: Und Streik hat für mich immer diesen Beigeschmak von wegen "Schau her lieber Arbeitgeber, wir streiken jetzt so lange, dass es billiger wird uns mehr zu bezahlen, als uns weiter streiken zu lassen". Vor allem im Weihnachtsgeschäft...
 
@Draco2007: Guess what: genau das ist die Aufgabe eines Streiks: die Verbesserung der Bezahlung und der Arbeitsbedingungen. Ich wette, daß die Regierung Amazon nicht nur hinsichtlich der Stromkosten subventioniert...sprich: ein Teil des Gehalts der Amazon Mitarbeiter geht über Steuern oder überhöhte Stromkosten für diese Arbeiter direkt wieder an Amazon zurück.
 
@fullamen: Klar ist das die Aufgabe eines Streiks, aber wie gesagt, es hat für MICH diesen Beigeschmack. Und wenn man es mit dem Streiken übertreibt, sitzt man bald auf der Straße, weil man den Arbeitgeber (oder den Standort) ruiniert hat...dann hat man viel gewonnen. Ich finde es einfach nur sehr gewagt die Weihnachtszeit zu bestreiken...
 
@Draco2007: Was soll dieser ominöse "Beigeschmack" denn nun bedeuten? Streiks haben wirtschaftliche Auswirkungen und die sollen sie auch haben. Wer streikt, wenn es dem Arbeitgeber nichts ausmacht, kann es gleich bleiben lassen. Und AMazon geht ganz sicher nicht pleite deswegen; das kann ich ihnen versichern.
 
Ich weiß nicht wieso einige hier fordern, diese Menschen wie Ingenieure zu bezahlen. Ich kenne diplomierte Menschen, mit gutem Abschluss die für weniger arbeiten gehen, die sich für unter Wert verkaufen müssen weil sie nichts bekommen.
 
Geld hin oder her wer bei Amazon arbeiten will kann das, wer nicht muss nicht.
Verdi wie schon gesagt Pokert sehr hoch, Amazon wird einfach die Standorte Deutschland nach Polen ... auslagern und dann .... noch mehr Arbeitslose ... daher lieber so.... Punkt!
 
@mans0n: die Umsatzeinbußen in einem solchen Fall werden Amazon RICHTIG weh tun...Punkt!
 
@Bengurion: das vielleicht schon nur wenn einer der "größten" Arbeitgeber dem Staat weg fällt tut das Deutschland mächtig weh und somit allen!
 
Die "Verdi-Bosse" drohen nicht aus Menschenfreundlichkeit mit Streiks. Es ist ganz offensichtlich, dass es ihnen nur darum geht, ihre Mitglieder nicht zu verlieren und ihre gut bezahlten Führungs-Posten zu sichern. Koste es was es wolle. - Das, was Verdi jetzt von sich gibt, überschreitet jegliche Vernunft. Ein solches Auftreten kann zur Vernichtung von tausenden Arbeitsplätzen in Deutschland führen.
 
@manja: Unsinn!
 
frechheit!!! wie soll denn amazon bitte überleben, wenn alle raffgierig immer mehr geld wollen? die stehen schließlich in einem harten konkurrenzkampf!
 
@Clothilde: Ist das jetzt Ironie?
 
@Akkon31/41: ja :)
 
Für mich eine sehr wichtige frage...
Viele Mitarbeiter die in dieser Branche arbeiten, haben nicht mal eine abgeschlossene Berufs- oder Schulausbildung...
...wieso zu Teufel sollen sie dann genauso viel verdienen wie Menschen die ein Studim und oder eine fundierte Ausbildung abgeschlossen haben ? Jetzt ganz ehrlich wozu bin ich dann zur Schule gegangen wenn ich dank Verdi auch ohne Ausbildung gutes Geld verdienen könnte ?

Man könnte es also auch aus dieser Sicht betrachten.
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