Apfelkind: Apple lässt Streit um Cafe-Marke nun sein

Der Computer-Konzern Apple konnte sich in einem etwas skurrilen Markenrechtsstreit gegen ein kleines Cafe in Bonn nicht durchsetzen. Apfelkind darf sowohl Namen als auch Logo behalten. mehr... Apple, Logo, Hintergrundbild Bildquelle: Apple Apple, Logo, Apfelkind Apple, Logo, Apfelkind

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Ganz peinliche Nummer von Apple und ein hübscher Imageschaden noch oben drauf. Macht weiter so Apple :>
 
@karacho: oO Ja, die Nachwirkungen dieses Rückziehers wird APple sicher noch auf Jahrzehnte spüren..
 
Was kommt als nächstes... Apple verklagt Obstbauern, die Äpfel anbauen und auch so aussehen? Sowas nennt man eigentlich Größenwahn, oder? Und zur Headline: Statt "Apple lässt Streit um Cafe-Marke nun sein" müsste es doch eigentlich heißten "Apple muss Streit um Cafe-Marke nun sein lassen" - immerhin wurde dem Apfelkind-Cafe ja das Recht zugesprochen und Apple hat ja nicht freiwillig aufgegeben.
 
@WieAusErSieht: Nein, dem Apfelkind-Café wurde nicht Recht gesprochen, Apple hat seinen Widerspruch gegen die Eintragung ins Patent- und Markenamt zurückgezogen. Daher passt die Überschrift so wie sie ist.
 
@jimbojones: du kriegst 3x minus weil du die wahrheit sagst. marken hass ist anscheinend viel einfacher...apples verhalten ist zu kritisieren, keine frage. aber man sollte eigentlich bei den fakten bleiben :)
 
@Matico: Fakten interessieren auf WF nicht. Apple ist böse, gewöhn dich dran.
 
@Matico: Das Winfuture Bewertungssystem ist nicht dafür da, qualitativ hochwertigere Kommentare hervorzuheben, sondern um die subjektiuve Zustimmung der Mehrheit hervorzuheben. Befindet man sich in einer zu großen Minderheit, wird man ausgebelendet. Ist doch super, das System :-)
 
@jimbojones: Wenn Apple gewonnen hätte, hätte ich Deutschland definitiv als brauche-ich-nicht-ding abgestempelt.
 
@WieAusErSieht: http://business.chip.de/news/Apple-Schon-wieder-Streit-um-das-Apfel-Logo_41449362.html hier ist eine kleine Sammlung gegen welche Äpfel Apple bis 2011 geklagt hat. Da ärgert man sich wirklich warum John McIntosh nicht mehr lebt, der könnte Apple sonst aus dem Verkehr ziehen.
 
@WieAusErSieht: Man stelle sich vor, einer der Apfelpflücker hat Lust auf einen Apfel und beisst rein - dann ist der ihm zu sauer und er wirft den angebissenen Apfel einfach weg. Schon ist die nächste Klage wegen Verunglimpfung und Rufschädigung da! :D ----------

Armes Apple!!
 
@WieAusErSieht: Ein Obstbauer, der wie ein Apfel aussieht? ;)
 
"weise" entscheidung und was für eine werbung fürs apfelkind :-) allerdings auch mit viel stress verbunden bestimmt.
 
@Fallguy: Naja, zwei Jahre lang Gerichtsstress, Existenzängste und Anwaltskosten wegen so einen Mist sind sicher nicht ohne. Ich denke die gute Frau wird sich kein iPhone kaufen...
 
Gute Sache! Nächstes Mal etwas sensibler agieren, Apple, dann erspart man sich solche blödsinnigen Kleinkriege und vor allem auch einen Image-Verlust. Ein feiner Zug wäre, wenn ihr noch ein paar iPads für die Benutzung im Café springen lassen würdet. ;)
 
@jimbojones: vielleicht sollten die pfeifen einfach mal anwälte einstellen, die wie normale menschen denken können. sowas ist einfach unfassbar und nicht einfach peinlich sondern extrem gefährlich. wenn konzerne mit zu viel macht in die wirtschaft anderer länder eingreifen und kleinen handwerkern sinnlos das leben schwer machen, da hört jeder spaß auf. klar, das betrifft nicht nur apple, aber die haben es ja gerade nötig so einen mist zu machen. überhaupt ist es eine frechheit das man sich eine so unspezifische sache wie einen apfel und noch dazu den namen rechtlich schützen lassen kann. da müsste man wirklich mal aufräumen. es sollte ja allen klar sein das mit "Apple Computers" die entsprechende firma gemeint ist. andere firmen mit äpfeln in ihrem logo können schlicht nicht damit verwechselt werden. aber wieso mit logik argumentieren wollen, das ist bei denen doch sinnlos
 
@ITkrates: Stell dir mal vor, der Name Apple und das Apple-Logo wären nicht geschützt. Dann könnten Hinz und Kunz Produkte basteln, mit Apple-Name und Apple-Logo, und Apple hätte keine rechtliche Handhabe dagegen. Ganz ohne eingetragene Marken und Patente geht's nicht. Gut wäre vielleicht, dass bei solchen Fällen nicht vor Gericht verhandelt wird, sondern ein Gutachter o.ä. das prüft. Nur ist das rechtlich immer anfechtbar, vor Gericht hat das ein Limit. Und wer soll den Gutachter bezahlen? Das wären zwangsläufig wir von unseren Steuern. Wäre aber auch unfair, denn was haben wir damit zu tun, wenn sich zwei Firmen streiten? Und so wären wir dann wieder beim Status Quo. ;)
 
@jimbojones: Ach und deshalb muss man ein CAFE verklagen, das einen Apfel als Logo verwendet? Sachma, bei dir hats Hirn auch schon ausgesetzt oder? Es geht hier nicht um einen chinesischen Apple-Nachbau incl. Apple-Logo sondern um ein vollkommen anderes "Produkt". Verwechselungsgefahr gleich NULL. Da braucht es keinen Gutachter, keine Anwälte nur etwas Hirn mit gesundem Menschenverstand und die Sache ist gegessen.
 
Mal abgesehen davon, dass ich diese Entscheidung gut finde, so ist der Fall alles andere als einfach und schon gar nicht peinlich. Es ging genau betrachtet eben nicht nur um Kaffee und Kuchen, wie der letzte Absatz zu suggerieren versucht. http://www.lhr-law.de/magazin/apple-gegen-apfelkind-grosenwahnsinniger-weltkonzern-gegen-kleine-cafebesitzerin
 
@iPeople: Doch! Es war einfach nur peinlich! Apple sollte sich in Grund und Boden schämen!
 
@iPeople: Psshhh... nicht so laut. Nicht, dass noch die vorgefertigte Meinung von dem ein oder anderen bröckelt!
 
@RebelSoldier: Du Witzbold! Du argumentierst FÜR eine Patenttroll damit, das sein Gegner Markenschutz für unterschiedliche Dinge beantragt hat? Ich lach dich aus!!
 
@heidenf: Ich sehe es ganz genau so wie der von @iPeople genannte Artikel in den letzten drei Absätzen. In der deutschen Presse spielt die Dame das kleine Familienunternehmen aus, hat aber große Pläne mit ihrer Marke. Das ist insofern nicht verwerflich (wie du schon sagtest: Visionen). Trotzdem muss sie in diesem Fall mit Reaktionen anderer Unternehmen rechnen, insbesondere dann, wenn das eigene Markenlogo denen eines weltweit agierenden Unternehmens ähnelt. Aber ja, sie ist nur eine arme, unschuldige Unternehmerin, die so etwas gar nicht wissen konnte. Schon klar...
 
@RebelSoldier: Wie schonmal gefragt: Was ändert das? Apples Interessen werden in keinster Weise beeinträchtigt! Warum schadet man einer mittelständischen Unternehmerin? Findest du das auch noch gut? (provokativ) Edit: "wenn das eigene Markenlogo denen eines weltweit agierenden Unternehmens ähnelt" - Brauchst du eine Brille? Ist wohl ähnlich, wie mit den runden Ecken!
 
@heidenf: Ja, ich brauche eine Brille und trage auch eine. Und ja, das Logo ÄHNELT tatsächlich (ich sagte extra nicht, dass es gleich aussieht) - denk dir mal das Kindergesicht weg. Dann könnte das Logo durchaus als billige China-Fälschung durchgehen. Zum Rest: Siehe die Diskussion mit @iPeople unter deinem eigenen o6.
 
@RebelSoldier: Nein, ich habe das Logo nicht mit dem Apple Logo verwechselt. Und warum soll ich mir das Kindergesicht wegdenken? Es ist Teil des Logos. Denk dir beim Apple logo mal den Apfel weg.
 
@heidenf: da bleibt dann wohl nurnoch das (Feigen)Blatt übrig. Könnte man evt. dazu benutzen, um die Scham zuzudecken, da Ähnlichkeit erkennen zu können ;-) Womöglich gibts bei Apple und im umgebenden Dunstkreis aber auch einfach nur jede Menge Leute, die in ihrer Jugend nicht mehrfach diese: Suche im 2ten Bild die 8 Unterschiede zum 1ten Bild Spiele gespielt haben ;-)
 
@iPeople: Interessanter Artikel, der etwas mehr Licht in das Spiel "David gegen Goliath" bringt.
 
@iPeople: Wenn das alles so stimmt, was da steht, dann kennt die sich gut mit Marketing aus :D
 
@shriker: Zumindest hat oder hatte die Dame große Pläne und es ging mitnichten nur um ihr "kleines Cafe".
 
@iPeople: Sie hat aber nichts vor gehabt, was einem Konzern wie Apple hätte schaden können. Aber trotzdem ersteinmal verklagen! Visionen haben ist für einen Unternehmer doch wohl erlaubt, oder darf nur Apple sowas?
 
@iPeople: und selbst wenn sie eine computer bude mit dem namen "Apfelkind Computer" gründen wollte, welcher unterbelichtete depp würde den laden bitte schön mit "Apple Computers" aus den USA verwechseln ? die namen unterscheiden sich, die produkte unterscheiden sich, das muss genügen. alles andere ist größenwahn.
 
@iPeople: ein Mensch geht los die Welt zu erobern und weil Appel der Meinung ist das nur sie die Firma sind die einen Apfel, egal in welcher Form und auf welchen Material also Logo nutzen dürfen, darf dieser Mensch nicht alles nutzen um sein Recht an Erfolg zu haben ? Der Schreiber auf der von dir verlinkten Seite sagt nur das die Firma Apfelkind großes vor hat und nicht nur wie von der Presse dargestellt eine kleine Familien-Firma ist. Ergo hat das eigentlich nichts mit dem Thema selber zu tun sondern ist nur der versuch Appel nicht ganz so schlecht darzustellen wie es ist. Wenn Appel die Geldern die sie jedes Jahr so verbrennen in ihre Hard- und Software Entwicklung stecken würden hatte nicht Bill Gates ihre Arsch vor dem Untergang retten müssen.
 
@iPeople: dieser artikel kann nur von einem anwalt kommen. schrecklich und fernab jeder realität. jeder kann an jedem ort der welt eine firma mit x-beiebigem geschäftszweck aufmachen und ein logo mit einem apfel verwenden. solange es nicht 1:1 so aussieht wie das von Apple Computers aus den USA und nicht 1:1 genauso heißt besteht keine Verwechslungsgefahr. Wir müssen wirklich aufpassen das solche ignoranten anwälte und die übermotivierten marketingleute nicht noch mehr kaputt machen in unserer welt. es ist nicht alles rechtmäßig, nur weil es mal ein paar geistig umnachtete typen auf ein bedrucktes stück papier gebannt haben. leider ist der gesunde menschenverstand heute kein kriterium mehr für die rechtssprechung.
 
@iPeople: Schon Wahnsinn wie verhärtet der irrationale Hass gegen den Konzern Apple in diesen Foren hier ist. Du hast lediglich einen Artikel gepostet der die Situation etwas differenzierter als die übliche Presse durchleuchtet, aber die Leserschaft hier wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen ihre schöne Schwarz/Weiß-Welt aufzulösen.
 
Diese Geschichte war ziemlich peinlich für einen Weltkonzern und seit neuestem das "wertvollste Unternehmen" der Welt.
Finde aber gut, dass die im Endeffekt eingelenkt haben.
Was blieb ihnen auch anderes übrig?!=
Nach den ganzen Scherereien, die sie der armen Frau verursacht haben, fände ich es angemessen, ihrem Unternehmen eine kleine finanzielle Spritze zukommen zu lassen. Wäre auch keine schlechte Werbung für Apple.
 
@heidenf: Hast du dir auch mal den Link von @iPeople in o5 angesehen?
 
@RebelSoldier: Das habe ich allerdings! Was genau ändert das?
 
@heidenf: das ändert nichts denn letzendlich zeigt es das viele WF an hintergründen nicht interessiert sind sobald es um apple geht. wobei hier nicht nur apple zu nennen ist, sondern auch andere unternehmen. david gegen goliath ist für die presse immer ein gefundenes fressen.
 
@Balu2004: Da gebe ich dir Recht. Aber die Hintergründe, die iPeople gepostet hat, waren mir auch vorher schon bekannt. Ich bin auch überzeugt, dass man viele "Mißverständnisse" hätte aus der Welt schaffen können, wenn man konstruktiv miteinander geredet hätte. "Reden" ist aber leider nicht der Stil der Firma Apple. Da wird lieber ersteinmal Klage eingereicht. Das verhärtet jede Fronten für einen konstruktiven Konsens. Von daher kann ich die Gerichtsentscheidung nur begrüßen!
 
@heidenf: Wenn Dir die Hintergründe bekannt wären, würdest Du jetzt nicht behaupten, die Firma Apple hätte ohne zu redfen gleich geklagt, denn genau dem ist nicht so.
 
@iPeople: Es ging mir um einen konstruktiven Konsens! Mir ist nicht bekannt, dass Apple konstruktiv und kompromissbereit versucht hat zu reden. Apple fordert. Wenn die Forderungen nicht erfüllt werden, dann wird geklagt!
 
@heidenf: Apple hat erstmal gar nichts gefordert, sondern lediglich Widerspruch eingelegt. Ein ganz normaler, juristischer Vorgang, der natürlich nur dann unnormal wird, wenn Apple beteiligt ist.
 
@iPeople: falsch verstanden ...
 
@heidenf: Welches "erstmal" hast Du nicht verstanden? Es ging einzig und allein um Deine Behauptung, Apple hätte sofort geklagt ohne den Versuch einer Klärung.
 
@iPeople: Wo genau hat Apple denn versucht zu klären? Ein Widerspruch ist keine Klärung. Wo hat Apple das Gespräch gesucht?
 
@heidenf: Wo hat Apple nicht das Gespräch gesucht? Apple hat die Dame mehrmals angeschrieben. Und soweit mir bekannt ist, hat die Frau nichts Besseres zu tun gehabt, als sich an die Öffentlichkeit zu wenden und "Böses Apple" zu celebrieren. Fakt ist, Apple hat NICHT sofort geklagt. Deine Behauptung ist falsch.
 
@iPeople: Die Frau hat sich schlicht und ergreifend an die Öffentlichkeit gewendet, weil sie Angst vor einem Weltkonzern wie Apple hatte. Meine Behauptung ist nicht falsch, denn ich sagte: "konstruktive und kompromissbereite" Gespräche. Die Briefe von Apple kann ich mir vorstellen: "Wenn Sie nicht augenblicklich ihr Markenzeichen und ihre Patente ändern, dann klagen wir sie in Grund und Boden". Ich bitte dich! Es geht hier um Konsens und nicht um Wortklauberei!
 
@heidenf: Du kannst Dir die Briefe "vorstellen" ... aha. Und vielleicht hat sich die Frau auch mit Kalkühl an die Öffentlichkeit gewandt (nicht gewendet), weil sie genau solche Reaktionen wie von Dir hervorrufen wollte ;) Schonmal daran gedacht? Vielleicht ist die Frau auch berechnend vorgegangen ? Wer weiß, ich kenne die Frau nicht, ich sehe nur die rechtlichen Fakten, völlig ohne Emotionen.
 
@iPeople: Du "glaubst" also, die Frau ist berechnend vorgegangen? ... aha. Glaubst du wirklich, Apples Rechtsabteilung hätte keine Standard Briefe versendet? Um dich zu zitieren: " Ein ganz normaler, juristischer Vorgang". Glaube kaum, dass solche Briefe konstruktive Kompromisse beinhalten!
 
@heidenf: Tja, und schon bewegen wir uns beide rasant auf den Bereich "Spekulationen" zu. Merkste was?
 
@iPeople: Allerdings! Im Zweifelsfall für den Angeklagten, merkste was?
 
@heidenf: Ganz genau. Und deshalb hat Apple offensichtlich den Widerspruch zurück gezogen. Böses Apple aber auch.
 
@iPeople: Aber Apple hat ganz andere finanzielle Ressourcen, wie ein mittelständischer Kleinunternehmer. Dem kann sowas schonmal das Genick brechen.
 
@heidenf: Die Dame wollte doch bei den Globbalplayern mitspielen. Dann muss sie auch damit rechnen, dass andere Globalplayer juristisch aktiv werden. Mit Emotionen hat das wenig zu tun.
 
@iPeople: Ist das jetzt eine Vermutung von dir oder hast du da andere Quellen? Nur, dass man sich im Vorfeld irgendwelche Rechte zu sichern versucht, sagt nichts über die Motivation aus. Wenn es danach ginge, dann strebt Apple nach der Weltherrschaft. Warum verteidigst du so ein schändliches Unterfangen überhaupt? Ich hatte dich anders eingeschätzt!
 
@heidenf: Nocheinmal, es geht nicht um Emotionen, sondern um juristisch Greifbares. Du kannst gerne wütend auf Apples Rechtsabteilung sein, es ändert nichts an den juristischen Fakten, diesem Fall zu Grunde liegen. Und wie hast Du mich eingeschätzt? Du kennst mich doch gar nicht. Und wo verteidige ich ein "schändliches Unterfangen"? Damit bin ich raus hier.
 
@iPeople: Natürlich geht es um Emotionen. Wir reden hier nicht von einer Akitiengeselschaft, sondern von einem Cafe mit einer realen Inhaberin, die durch einen Konzern wie Apple beinahe um ihre Existenz gebracht wurde. Es tut mir leid, wenn du das Unrecht nicht erkennst, aber jeder hat nunmahl ein anderes Rechtsempfinden. Wenn du deine Beiträge durchliest, dann siehst du auch, wo du ein "schändliches Unterfangen" verteidigst!. PS: Meine Einschätzung deiner Perosn beruht auf vielen andern Beiträgen von dir. Mea Culpa, ich habe mich wohl geirrt. Ich bin nun auch raus!
 
@iPeople: wenn die frau berechnend vorgegangen wäre, wir wissen es nicht, dann hätte ihr das doch ohne die androhung einer klage durch apple...moment...wieviel nochmal gebracht....richtig, gar nichts. also ist apple wenn dann selbst schuld an diesem dilemma. und das vor allem deshalb, weil sie offenbar jedes gefühl für die realität verloren haben in diesen dingen. und ich habe bestimmt nichts gegen die firma. deshalb kann ich den fall aus meiner sicht genauso objektiv beurteilen. soweit das aus den bekannten fakten heraus möglich ist.
 
@ITkrates: Naja, der Ablauf ist in solchen Angelegenheiten so: Apfelkind trägt Marke ein, Apple hat drei Monate Zeit für Widerspruch gegen die Eintragung, Apple legt Widerspruch ein ("Widerspruch kann grundsätzlich erhoben werden, wenn befürchtet wird, dass Verwechslungsgefahr mit der eigenen angemeldeten oder eingetragenen Marke besteht.) und anschließend wird der Fall vor Gericht verhandelt. Es gab anschließend ja Versuche, das außergerichtlich beilegen zu wollen, aber die Dame wollte aus welchen Gründen auch immer, vielleicht um als "Siegerin" aus der Sache hervorzugehen = mehr PR, die Verschwiegenheitserklärung nicht unterzeichnen. Wie auch immer: Apple wäre sicherlich besser beraten gewesen, das vor dem Widerspruch mit ihr zu klären.
 
@jimbojones: man könnte das auch anders interpretieren, was die Dame empfunden hat. Mir fällt da folgender Gedankengang zu ein: " ... Erst geht Apple ordentlich in Vorlage, greift mich an, behauptet sturheil unzutreffende Dinge und wenn ich sie endlich und mühsam vom mich plattwalzen zu wollen abgehalten habe, sozusagen endlich ausgestoppt habe, dann soll ich auch noch die Klappe drüber halten, DAS ich das geschafft habe ? All das was die mich an Geld und Nerven gekostet haben, soll umsonst gewesen sein ?" Ganz ehrlich: ich würde bei einem so gut ersichtlichen Unterschied in Firmenlogo und Geschäftsziel auch auf stur schalten, den erfolgreichen Schienbein(zurück)tritt nicht nur untern Tisch fallen lassen zu sollen, sondern im Gegenteil zustimmen zu sollen / zu unterschreiben, das ich im Zweifelsfall / bei Zuwiderhandlung vollautomatisch Strafe zu zahlen habe. Wenns im Frontalangriff nicht klappt, der Frau Geld aus den Rippen zu leiern, dann muss das bekannt werden dieser Schmach, hintenrum über so ne Maulkorbgeschichte, so klein wie nur geht gehalten werden ? Wann dürfte sie im Fall der Fälle eigentlich ungefährdet drüber reden ? (Erst) auf dem Sterbebett ?
 
@DerTigga: Wie gesagt, dass Widerspruch eingelegt wird gegen die Eintragung eines Markennamens/Logos ist ein nüchterner, üblicher Vorgang. Apple hat die Frau ja nicht verklagt, sondern beim Marken- und Patentamt die Bedenken angemeldet, dass eine Verwechslungsgefahr bestehen könnte. Ob dem so ist, würde dann vor Gericht geklärt werden. Apple hat in der Folge dann Forderungen für eine außergerichtliche Einigung gestellt, z.B. dass sie das Logo nicht auf Smartphone-Hüllen verwenden dürfe und ähnliches. Dem wollte sie sich nicht beugen, was ihr gutes Recht ist, dann wäre es vor Gericht gegangen Strafe o.ä. hätte sie natürlich nicht zahlen müssen, die Eintragung wäre dann gelöscht und für ungültig erklärt worden. Die einzigen, aber sicher nicht unerheblichen Kosten sind die für den Anwalt. Damit muss man allerdings nunmal rechnen, wenn man sich selbstständig macht. Warum sie die Verschwiegenheitsvereinbarung nun nicht unterzeichnen wollte, entschließt sich wie gesagt meinem Kenntnisstand. Ich wüsste jetzt spontan auch nicht, welche Inhalte der außergerichtlichen Vereinbarung Apple geheimhalten wollen würde. In der Markeneintragung wäre ja sowieso transparent und für jeden ersichtlich, dass man sich geeinigt hat und auch für welche Bereiche die Markeneintragung gültig ist. Daher hat es den faden Beigeschmack einer gut ausgenutzen PR-Kampagne a la David gegen Goliath. Werbung wäre vermutlich teurer gewesen als einen Anwalt zu bezahlen. ;) Dazu auch empfehlenswert der Link von iPeople in [o5]. Wie lange die Verschwiegenheitserklärung dann Gültigkeit gehabt hätte, kann man pauschal nicht sagen. Von einem Tag, bis zur Schließung des Unternehmens oder bis zum Sterbebett ist alles möglich, das wird individuell zwischen den Parteien ausgehandelt.
 
@jimbojones: Im Punkt der Verschwiegenheitsgeschichte würde ich weiter vorne hinterfragen: weshalb genau hielt Apple die für gerechtfertigt / notwendig. Ob das in der Wirtschaft "üblich" ist oder nicht sei mal dahingestellt, denn bewirken oder ermöglichen soll sowas auf jeden Fall etwas. Das dürfte nämlich der Punkt sein: das die Frau einer solchen Vereinbarung schlicht sowas wie die Existenznotwendigkeit abspricht. Und sei es nur aus dem Empfinden heraus, das Apple sowas wie den Schwanz eingekniffen hat, gegen sie verloren hätte oder gar hat. Ob das berechtigt ist oder nicht, so zu denken will ich nun garnicht festlegen. Fakt ist aber laut obigem Bericht wohl, das die Frau schon länger den Aufbau einer kleinen Ladenkette plante und nicht nur wie es im verlinkten Bericht steht, ein sozusagen einziges kleines Cafehäuslein. Mit so einer Planung im Hinterkopf würde ich auch nur einmal und gleich "RICHTIG" eintragen lassen = Trittbrettfahrern von Anfang an das Leben schwer machen statt später hinterherhechten zu müssen. Ob und was man davon dann später umsetzt, überhaupt schafft umzusetzen, ist ja immernoch was anderes. Was man im Punkt Fillialen noch nicht ist, aber werden möchte, darf man nicht einfach SCHON vormerken lassen ? Ich empfinde es jedenfalls irgendwie als ziemlich hässlich, das im von dir als von ipeople verlinkt aufgezeigtem Bericht eine stark negativ gefärbte Einstufung bezüglich zukünftiger Planungen gefahren wird. Als "Beweis" für die nennen wirs mal: "Aufdeckung" von, doch sicher am ehesten auf Apple schädigen könnende, um nicht zu sagen wollen ausgerichtete, Planungen, darf unter der hochverdächtig(?) umfangreichen Eintragungslistung stehen: Das braucht so ein (zur Zeit noch) kleines Cafe nicht ? Wer hat dieses nicht festlegen / beschließen dürfen ? Womöglich nur der Autor jenes Berichts ? Noch größere Probleme habe ich allerdings damit, einfach mal blanco akzeptieren zu sollen, DAS es Logoähnlichkeiten gibt. Noch dazu kommt, das man unter https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020100617829/DE eindeutig sieht, das NICHT, wie hier im Beitrag fälschlicherweise zu sehen, die Verwendung des Logos getrennt vom drunter stehenden Wort apfelkind verwendet werden würde !
 
@DerTigga: Der Blog-Beitrag geht auf die Thematik ein, dass die Betreiberin ihr Café als "kleines, familienfreundliches Café" darstellt. Dafür sind de facto z.B. Nizza-Klasse 16, 18, 21, 24, 25, 27, 42 aber gar nicht nötig. Möglicherweise wäre es zu dem Disput dann auch nicht gekommen. Unabhängig vom Ist-Zustand des Café hat sie sich diese Klassen aber eintragen lassen, d.h. das ist der für den Widersprucheinlegenden der anzunehmende Maximal-Zustand. Niemand kann sagen, wann sie z.B. von Klasse 42 Gebrauch macht und aus Apfelkind ein Franchising-Unternehmen a la Burger King oder McDonalds macht. Dann stehen in ganz Deutschland (hypothetisch) Hunderte Apfelkind-Filialen mit einem Logo, bei dem Apple der Meinung ist, es bestünde eine Verwechslungsgefahr mit seinem eigenen Logo. Daher hat Apple Widerspruch eingelegt (bedenke, dass die Frist dafür nur 3 Monate nach Eintragung ist!), um dies von einem Gericht überprüfen zu lassen bzw. sich mit der Dame außergerichtlich einigen zu können. Es wäre für einen Weltkonzern fatal, sich nicht abzusichern und zu schützen. Sie benutzt auf ihren Produkten übrigens nicht nur Logo und Wort zusammen: http://apfel-kind.de/shop ;)
 
@jimbojones: realistisch betrachtet muss man da zuerst die Frage stellen, in wieweit die sie wohl mindestens beraten habende, womöglich aber auch den Umfang der Eintragung festlegende Anwälte, die unter meinem Link genannt sind, ihren Teil dazu beigetragen haben. Zwischen etwas optisch bzw. werbe(spot)technisch als "klein, gemütlich, familiär & volksnah" darstellen / verkaufen, im Hintergrund bzw. in Wahrheit aber dennoch "große" Expansionspläne zu haben oder sogar schon mit deren Umsetzung begonnen haben, da gab und gibt es bekanntlich auch bei zig anderen (ziemlich sehr großen) Betrieben deftige Unterschiede. Wieviel die Frau und ihr Nahestehende / Wohlgesonnenen auf der hohen Kante haben, ob und wenn ja wie schnell es also die von ihr erwähnten / geplanten Filialen geben könnte / wird, mit in die Berechnung einfließen zu lassen, regelrecht zum Indikator zu machen, als wie "stark überzogen" die pure Menge der Nizza Eintragungen empfindbar sein darf, halte zumindest ich für nen ziemlich dünnes Eis. Zum Punkt Webseite / Shop: Das bei nicht drunter stehendem Schriftzug das Logo abwechselnd grade stehend, gleich danach etwas gekippt und danach wieder grade stehend aufgebracht ist, also auch dort der Wille zur Distanz zu Apple zu sehen ist... ;-)
 
@DerTigga: Für die Bewertung ist es völlig unerheblich, wie viel Geld sie hat, nächstes Jahr oder in fünf Jahren haben wird. Das weiß Apple nachvollziehbarerweise ja gar nicht. Es geht hier um die sehr weit gefassten Nizza-Klassen (für ein einfaches Café!), im Zusammenhang mit einem Logo, bei dem Apple der Meinung ist, es bestünde Verwechslungsgefahr. Apple muss davon ausgehen, dass sie bei Anmeldung der Nizza-Klasse(n) diese auch verfolgen und umsetzen möchte. Die Frage ist also nicht, ob sie es "vielleicht mal in Zukunft machen oder dazu in Zukunft mal in der Lage sein wird", sondern ob sie es rechtlich darf und kann. Gegen das Potenzial muss sich ein Weltkonzern zwangsläufig schützen, wenn er seine Interessen gefährdet sieht.
 
@jimbojones: Mir ging es nur darum, das die Größe eines Cafes meiner Meinung nach nicht zwangsläufig ein Indikator oder Maßstab dafür sein sollte / kann, wieviel Nizza Klassen man zugesteht bzw. welche Menge man (intuitiv !) meint NUR zugestehen zu müssen + alles was über diese Einschätzung hinausgeht, als einfach vollautomatisch verdächtig sein dürfend anzusehen. Klar kann man das auch Potenzial nennen, genauso aber auch deftige Unterstellung von gewiss und von Anfang an vorhandenen "bösen" Absichten gegen Apple. Diese Absichten als vorhanden bzw. per der bisherigen Cafe / Shop-Entwicklung als zielgerichtet (gegen Apple) ausgelebt zu glauben, fällt mir einfach reichlich schwer. Basierend auf meinen Augen bin und bleibe ich beim betrachten der 2 Firmenlogos auch der Meinung, das Apples Rückzug am ehesten aus der Kombination von neuen Brillen und der Erkenntnis, das sowas nur im amerikanischen Rechtssystem gewinnbar wäre, resultiert ;-) Mal im Ernst: Ich will nun nicht soweit gehen, zu behaupten, das Apple (dank der Snowden Infos) zusätzlich so etwas wie stark gestiegenen Anti-Amerikanismus erahnt hat oder sogar schon zu spüren bekommen hat oder denkt, das wenn sie weitergemacht hätten, sie sowas nur forciert und daher massiv zu spüren bekommen hätten, aber solche Gedanken gehen mir durch den Kopf. An einen davon stark abweichenden bzw. autarken Auslöser, für die Zurückziehung des Widerspruchs, z.B. in Form eines sich massiv verstärkt habenden Wunsches, nach einer "humanen" Lösung bzw. großzügigen Beilegung des ganzen kann ich jedenfalls nur sehr bedingt glauben. 2 Jahre Laufzeit des ganzen sind auch ne Aussage. Da das ganze ja nun gegessen ist ( wie ein Stück Kuchen in jenem Cafe ) und Apple wohl auch nichts offizielles dazu von sich geben wird, beende ich das ganze nun und wünsche dir noch nen schönen restlichen Feiertag ;-)
 
@Darksim: Ich koche gerade Gulasch!
 
@heidenf: Mein Beileid.
 
@Darksim: Wieso? Magst du keinen Gulasch? PS: Das alberne - war nicht von mir!
 
@heidenf:
Das braucht aber nen paar Stunden wenns richtig sein soll.
 
@Nania: Essen wir auch erst morgen! Heute gibt's Suczuk!
 
@heidenf: Na das ist nicht so meine Richtung...
 
@Nania: Aber schön viel Knoblauch ...
 
Ernst gemeint: wie kann man dabei NICHT ne hasslatte auf dieses Unternehmern bekommen?! So gern ich es versuche, mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Hass Apple!
 
@Skidrow: Ist schon peinlich die Aktion, aber man sollte eine Firma jetzt nicht wegen eines Fehlers hassen.
 
@BrakerB: Diese "Firma" hat diesen Fehler nicht nur einmal begannen. Das Apple alles verklagt, was nicht bei Drei auf dem Baum ist, sollte bekannt sein - aber Vorsicht nur auf Kirsch- oder Birnbäume klettern, ansonsten ...
 
@karacho: Und andere Firmen verklagen nichts und niemanden, was?
 
@jimbojones: Nicht wegen solchem Käse, nicht so verbissen und auch nicht wegen Dingen, die sie selbst geklaut haben. Patenttrolle natürlich ausgenommen - was nur wieder zeigt, dass Apple auch zu den Patenttrollen zählt.
 
@TiKu: http://www.nowthisnews.com/news/google-sues-keep-un-googleable-becoming-word/ -- http://downloadsquad.switched.com/2010/11/01/google-sues-the-us-government-over-microsoft-favoritism/ -- http://news.cnet.com/Google-sues-Froogles.com/2100-1030_3-5676955.html -- ...
 
Schön, glaub bei denen muss ich mal n Kuchen essen gehen. Bonn ist ja nicht weit weg :)
 
@Motti: Ja mach das, und bestellt nen Stück Apfelkuchen.
 
hehe, da haben sich die Anwälte mit der Verschwiegenheitserklärung, die meiner Meinung nach gegen das Grundgesetz verstößt, selbst ins Bein geschossen ... seit wann darf man jemandem verbieten, von eigenen Erlebnissen zu berichten???
 
@Der_da: Eine Verschwiegenheitserklärung / Geheimhaltungsvertrag ist was völlig Normales in der Geschäftswelt. Jeder Journalist wird wahrscheinlich mal eine unterzeichnen, Betatester das NDA (Non-Disclosure Agreement) sowieso und bei Geschäftsübernahmen ist das ebenfalls üblich ("Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart.")
 
Scheint so als sei mit Jobs auch der größte Patenttroll von dem Laden abgetreten.
 
Immerhin hat der Konzern des angefressenen Apfels die Marke "Apfelkind" mit dem "Streisand- Effekt" = http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt gut bekannt gemacht.
Die Dame wird es Apple danken.
 
Apple hat nur keinen Bock auf den Shitstorm, jetzt nach der Wahl ;-)
 
Gut so. Das bescheuerte Rechssystem der Amis, wo jeder wegen jedem geisteskranken Furz klagen kann muss man ja hier nicht unbedingt kopieren. Abggesehen davon bestätigt diese Peinlichkeit nur meine Meinung über Apple.
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