Microsoft-CEO: Ford-Chef Mulally distanziert sich

Der Name Alan Mulally ist in letzter Zeit immer wieder als Top-Kandidat für den Posten als Microsoft-CEO gefallen. Der aktuelle Chef von Ford und ehemalige Boeing-CEO hat nun aber die Gerüchte von sich gewiesen. mehr... Steve Ballmer, Alan Mulally, Mulally Bildquelle: Ford Steve Ballmer, Alan Mulally, Mulally Steve Ballmer, Alan Mulally, Mulally Ford

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Ein 68-jähriger "Turnaround-Experte", der in seinem Unternehmen wahrscheinlich die IT anruft, weil er nicht weiß wie man in Excel eine neue Zeile einfügt, hat auch nix an der Spitze eines Softwarekonzerns zu suchen!
 
@Guuhl: Du denkst doch nicht, dass ein CEO auch nur zu einem Prozent noch wirklich Sacharbeitervorgänge ausführt? Auf diesem Level geht es um Visionen, Strategien, Kommunikation, und Personal. Aber sicherlich nicht darum selbst Zahlen zu analysieren oder auch nur einen Buchstaben zu tippen.
 
@JoePhi: Völlig richtig. Die ursächliche Aufgabe eines CEOs ist es nicht, selbst das Rad neu zu erfinden, sondern die ihm zur Verfügung stehenden Leute an die richtigen Stellen zu setzen bzw. sich neue zu holen. Um beim Excel-Bsp des OPs zu bleiben: Er muss nicht einmal Excel beherrschen, solange er jemanden hat, der das kann...
 
@witek: seine Aufgabe ist es den richtigen auszuwählen :) -> selbst Innovationen kommen nur selten vom CEO eher ist es die Innovation vom Mitarbeiten bei der er sagt diese kehren wir unter dem Tisch oder in diese Investieren wir...
 
@baeri: korrekt .. deswegen sollte der ceo den markt kennen und ein gespür haben ob das was seine mitarbeiter vorschlagen für den markt passt.
 
@witek: sehe ich nicht unbedingt so. idealerweise sollte solch ein kandidat auch die technologien kennen die er nach aussen hin verkauft. es kann sein das mullan gut für ford war, das heisst aber nicht automatisch das er auch für microsoft erfolg hat. ein ceo sollte trotz allem auch gespür für märkte haben sonst kannst du auch (wie schon mal erwähnt) paris hilton , george cloony oder sonst jemand als repräsentant hinstellen. für mich liest sich dein beitrag als ob der CEO fast nur ein strohmann ist.
 
@Balu2004: So habe ich das nicht gemeint... Er soll natürlich nicht ein Strohmann sein, sondern ganz im Gegenteil derjenige der Fäden in der Hand hält. Natürlich schedet es nicht, wenn ein Kandidat Fachwissen hat, aber seinbe Qualitäten beim Management von Ressourcen (Menschen, Geld, etc.) sind wahrscheinlich wichtiger. Vor allem sollte er ein externer Kandidat sein, da es nun wirklich kein Geheimnis ist, dass es in Redmond so manche interne Rivalitäten gibt. Und letzte Anmerkung: Ich "verteidige" Mulally auch aus dem Grund, weil ihm einzig und alleine aufgrund seines Alters unterstellt wird, dass er nicht einmal weiß wie man eine Maus richtig hält.
 
@Balu2004: Also ich sehe das ein wenig anders. Ein CEO, der zwar Visisonär ist, aber keine große Ahnung hat, ist eigentlich perfekt. Der hat eine Vision, trommelt seine Fachleute zusammen und sagt denn, wenn das "Geht nicht" und "Nicht machbar" seiner Fachleute abgeklungen ist, ganz einfach "Dann macht es eben machbar" ;)
 
@witek: und jemand der nicht weiss wie man eine maus hält ahnung hat von personal managment ein riesen konzern leiten lassen halte ich für meinen teil riskant. aber ist doch ok das jeder seinen standpunkt hat.
 
@witek: OK. Das Excel-Bsp. war zugegebenermaßen ein wenig polemisch. Dennoch bin ich der Meinung, dass ein branchenfremder CEO für Microsoft in der derzeitigen Situation nicht gut ist. Ich würde Stephen Elop eher zutrauen Innovationen im IT Bereich werten und prüfen zu können. Außerdem stört mich persönlich noch das Alter. Sorry, es passt einfach nicht.
 
@Guuhl:
Ballmer war auch kein ITler...
 
Alan Mulally sieht aus wie so ein typischer schmieriger und geldgeiler Manager. Eitel ist er auch nicht so besonders. Zähne gebleicht und die Haare zum Teil gefärbt. Alan Mulally führte bei Ford aber auch einen radikalen Sparkurs und unter ihm wurden paar Marken verkauft.
 
@ephemunch: Finde ich gar nicht. Auf dem Foto wirkt er nicht unbedingt generell unsymphatisch. Schmierig und geldgeil kann er ja durchaus sein, aber durch das Foto allein hätte ich das nicht vermutet. Und wenn das Foto aktuell ist, hat er sich für eine 68jährigen sehr gut gehalten (wobei sich solche Leute sicherlich einen Personal Trainer und einen Leibkoch, der nur gesundes kocht, halten können).
 
@ephemunch: Er hat Ford wieder Rentabel gemacht und das ohne 1 Dollar vom Staat. Das selbe hat er auch bei Boeing gemacht. Er hat die Marken Verkauft, jedoch wurden da keine Personen entlassen. Die 50 000 Entlassungen waren aber wohl einfach nötig...sonst wäre die Firma Konkurs gegangen nehme ich an. Ist Scheisse und ja...es waren meistens die kleinen Mitarbeiter. Aber schlussendlich ist es dem Kapitalismus zu verdanken das Leute entlassen werden müssen.
 
Und alle so: yeahhhhhhhhhh :D
 
in einem bereich wo es ausschließlich um reputation geht, möchten alle einfach nur ihren wert steigern, er weiß genau welche aufgaben ihn bei microsoft erwarten und bei ford hat er das schlimmste bereits hinter sich. außerdem kann selbst dies aktienwerte verändern, zum wohle der aktieninhaber, welche nicht gerade wenige sind unter den ceo's :-)
 
Hhmmm, wenn der Mann das jetzt so eindeutig dementiert, wie kam die Gerüchteküche überhaupt auf ihn? Einfach mal auf Verdacht?
 
@departure: Er ist immer noch von Anlegern der Lieblings-Kandidat. Hat eher weniger mit Gerüchten zu tun. Die Anleger wollen sehen das MEHR GELD in die Kassen bei MS gespült wird. Follow the money, Follow the money. Da scheint er laut ihnen der Richtige zu sein. Ich hoffe MS wird nicht IBM 2
 
Egal was die Aktionäre erwarten, die "Fans" erwarten jemanden an der Spitze der mehr Dynamik ausstrahlt. Sollte nichtsdestotrotz Mulally wirklich bei MS anfangen, dann wäre das meiner Meinung nach der wirtschaftlichen Lage geschuldet und ein Zeichen dafür dass MS in ernsthafte Schwierigkeiten steckt, oder diese sich andeuten.
 
"Ich liebe es, Ford zu dienen und habe auch nichts zu meinen Plänen hinzuzufügen, auch weiterhin Ford zu dienen." "Ich arbeite gerne bei meiner Firma, es macht mir nichts aus auch dies weiter zu tun." Was er aber nicht sagt ist, ob er diesen Platz auch wechseln würde. Ich glaube, er denkt da ernsthaft drüber nach, sonst hätte er sich deutlicher geäußert.
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