Erste DDoS-Attacke mit vollen 100 Gbit/s verzeichnet

In Sachen DDoS-Attacken wurde in der vergangenen Woche ein neuer Rekord aufgestellt. Angreifern ist es dabei gelungen, eine Seite über Stunden hinweg mit rund 100 Gigabit pro Sekunde zu fluten. mehr... Daten, Code, Virtualisierung Bildquelle: Free for Commercial Use / Flickr Daten, Code, Virtualisierung Daten, Code, Virtualisierung Free for Commercial Use / Flickr

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Von zu Hause aus geht das aber nicht. Da muss ja jemand einen Zugriff auf ein Rechenzentrum haben. Zumal ich gestern erst gelesen habe, dass die telekom genau jene Geschwindigkeit zwischen Datencenter zum Standard machen will.
http://www.bogobogo.de/digital/golem/terastream-telekom-will-allgemein-verfugbares-100-gigabit-ethernet/
Da würde mich schon interessieren, wer da angegriffen wurde. Politische Motive sind da wohl nicht auszuschießen.
 
@bergoett: Normalerweise werden solche Angriffe ja nicht unbedingt von einer einzigen Person ausgeführt. Als Ausgang werden meines Wissens nach z.B. gerne Botnetze benutzt, sodass man mal eben die Privatleitungen von einigen hundert Leuten ausnutzt. So kommt man zwar immernoch nicht in den Bereich von 100 Gbit/s, aber ich wollte auch nur das Prinzip verdeutlichen.
 
@aecro: Eben, dafür steht ja DDoS, für "distributed", und somit nicht von einer einzelnen Quelle ausgehend.
 
@bergoett: Würde mich auch mal interessieren, wer da angegriffen wurde. Denn 100GB Anschlüsse sind ja nun auch nicht gerade weit verbreitet.
 
@bergoett: Sicher geht das nicht von zu Hause. Dann wäre es ja eine DoS-Atacke. Eine DDoS ist immer verteilt und geht von mehreren Rechnern aus. Da brauch man auch kein Rechenzentrum, man muss nur genügend Rechner infiltrieren.
 
@blume666: Stimmt wohl, aber dann versteh ich diesen Satz nicht: "Das bemerkenswerte an diesem Angriff war, dass die Täter kein verstärkendes Element nutzten - das bedeutet, dass sie selbst über 100 Gigabit pro Sekunde verfügen konnten"
 
@egal8888: Um deine Frage noch zu beantworten: Bei verwendung von DNS Servern wird mittels falscher source IP das Zonenfile eines DNS Servers angefragt. Die Anfrage ist dabei nur wenige KB gross. Das Zonenfile aber kann einige MB gross sein. Somit kann mit einer Angriffsbandbreite von 50Mbit/s zum Beispiel problemlos 800Mbit/s erreicht werden. Auf eine solche verstärkung wurde bei diesem Angriff aber verzichtet. Heisst, sie haben also so viele hosts "gekapert" um tatsächlich auf 100Gbit/s zu kommen. Solch hohe Bandbreiten bei DDOS werden ansonsten nur durch den DNS trick erreicht. Von daher ist diese Meldung eine News wert.
 
@bergoett: Doch, das geht auch von zu Hause.
In Deutschland sind solche Leitungen zwar selten (sind aber in manchen Orten auch vorhanden). Aber in einigen Ländern gibts inzwischen Glasfaseranschlüsse, die 100 Mbit oder mehr Synchron bieten.
Siehe auch hier:
https://www.telekom.de/glasfaser/#!/giganetz
In diesem Fall war es aber eh eine DDoS Attacke, da war ja nicht nur ein Rechner beteiligt.
Mit genug Rechnern kann man auch noch viel mehr Datenrate realisieren.
 
@pcfan: ähm >G<bit nicht Mbit :) 100mBit ist ja im Kabelnetz schon länger standard
 
@Conos: Ah! Jetzt ergibt es einen Sinn!
War vorhin ein wneig Müde und hab mich wohl verlesen!
Dann vergessen wir mal, was ich gesagt habe^^
 
@bergoett: Es gibt in einigen nordischen EU-Ländern recht breit gefächert sog. LAN T1 bzw. T3 Anschlüsse, wobei die Dual LAN T1 Variante für deine Meinung sicherlich sehr interessant wäre. Und ja! Sowas in der Art ginge von daheim, wenn man seine Freunde anruft.; Allerdings nicht in dem niedlichen Ausmaß.
 
@erso: also laut Wikipedia ist weder T1 noch T3 auch nur annähernd in der Lage 100GBit zu liefern. T1 = 1,5 Mbit/s und T3 = 43,2 MBit/s___http://de.wikipedia.org/wiki/Trunk_1
 
Google Fiber? :D
 
Nach den 9 Stunden war dann die Drossel an :)
 
@karstenschilder: so lange?
 
Ich hab auch genau 9 Stunden versucht in GTA Online zu Joinen???? Seltsamer Zufall...... ^^
 
@Geartwo: Bestimmt hats nicht geklappt, weil du ja schon 100GBit von deiner Verbindung woanders verwendet hast... (Ja ich weiß, dass DDOS nicht von einem Anschluss ausgeht...)
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