Microsoft: 3 Top-Investoren fordern Gates-Rücktritt

Bill Gates ist zwar schon seit einer ganzen Weile nicht mehr im Tagesgeschäft des von ihm mitbegründeten Unternehmens tätig, als Chairman of the Board hat er aber noch jede Menge Einfluss. Nun fordern drei wichtige Anleger dessen Abgang. mehr... Microsoft, Ceo, Bill Gates Bildquelle: Bill Gates Microsoft, Ceo, Bill Gates Microsoft, Ceo, Bill Gates Bill Gates

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"dass Gates den Einfluss eines neuen CEOs untergrabe" achja und die herren Investoren natürlich nicht....da lieber so ein visionär wie gates
 
@0711: Visionär? Braucht keiner. Lieber einen mit nem Taschenrechner der nochmal ausrechnet wo man noch etwas sparen kann. Dann alles schnell verdrehen und wenn der Laden in 3 Jahren den Bach runter geht, sucht man sich halt einen neuen Laden wo man sein Geld "investieren" kann und den man mal "nach vorne bringt"... ;-)
 
@Yamben: Du verwechselst Großinvestoren mit Heuschrecken. Großinvestoren legen ihr Geld oftmals eher langfristig an und wollen an der Performance der Unternehmen und nicht am Kurs der Aktie verdienen. Das geht eher in die Richtung Unternehmer. Und diese haben natürlich ein Interesse an hoher Innovationskraft. Dass die Kostenseite immer im Blick sein muss, ist klar - das sollte aber eignetlich jedem Unternehmer klar sein.
 
@Yamben: Visionär? Die einzige Vision, die Herr Gates noch hat, ist die Menschheit zu dezimieren.
 
@0711: na jaa! Wenn der jute Herr Gates noch immer so ein überragender Visionär wäre, warum hat Microsoft dann die bedeutenste Entwicklung am IT Markt so lange nicht wirklich richtig angegangen? Der mobile Sektor wurde lange verschlafen - auch wenn man jetzt wieder auf den richtigen Weg ist. Was die Öffentlichkeit nicht weiss - was aber ggf. die Großaktionäre wissen könnten - ist, ob Gates in seiner Positions als Aufsichtsratsvorsitzender ggf. selbst hier falsche Wege eingeschlagen hat. Sollte das der Fall sein, könnte die Forderung durchaus positiv sein - je nachdem was für ein CEO da kommen mag. Ballmer hat das schon ganz richtig gesagt: Um erfolgreich zu bleiben muss Microsoft sich neu erfinden. Die Ansätze schauen ja gut aus, aber da müssen vermutlich noch nen Haufen verstaubter Socken ausgetauscht werden ...
 
@JoePhi: von dem was hochblubbern hört war z.B. sinofsky einer der großen bremsklötze bei der Entwicklung (oder sinergieffektfindung) zwischen der mobile sparte und Windows...gates soll nicht ganz unbeteiligt gewesen sein dass sinofsky seinen hut nimmt. Und das neu erfinden/socken austauschen machen sie meiner Ansicht nach...bei all dem umbruch der aktuell und wohl auch künftig stattfindet war gates eigentlich nie zur Disposition gestanden und das wird denke ich ebenfalls seine gründe haben, dass gates einen nicht unerheblichen einfluss auf MS hat ist sicher schon seit jeher unbestritten
 
@0711: Ja. Das mag sein. Aber - das weiss die Öffentlichkeit eben nicht wirklich. Ob diese drei Investoren einen besseren Einblick haben? Vielleicht, vielleicht nicht. Im Grunde ist das im demokratischen System eines Unternehmens im Streubesitz ein Denkansatz. Er wird diskutiert und dann verworfen oder verfolgt. Ich bilde mir da mit dem unklaren Bild, das ich nur haben kann, keine Meinung.
 
@JoePhi: Eben vielleicht, sie haben aber auch nichts derartiges vorgebracht...ein "demokratisches System" sehe ich bei ag`s aber sowieso nicht
 
@JoePhi: Verwechsel ich? Klar legen die eher längerfristig an. Aber das Problem bleibt das gleiche. Die Unternehmen müssen wachsen und größere gewinne machen. Machen die das nicht ist so gut wie immer die erste Idee: Wir müssen sparen! Oder man nimmt sich einen überteuerten Berater der einem dann sagt welche Teile des Unternehmens man abschlagen muss... :P
 
@0711: Natülrich passt das Wort Demokratie in seiner orginären Bedeutung hier nicht - nennen wir es also eine Anteilseignerdemokratie. Hat eben nicht jeder eine Stimme, sondern sein Gewicht der Stimme entspricht seinem Anteil. Wenn diese knapp 5% Recht haben, dann könnte es sein, dass 45% + 1 Stimme zustimmen. Wenn nicht, dann nicht. Das mit dem 'derartiges vorgebracht' verstehe ich nicht. Sie fordern seine Ablösung, sind also mit seinem Wirken nicht einverstanden.
 
@Yamben: na ja. Das ist durchaus richtig - aber eben nicht vollständig. Die Aktie von Apple verliert im Moment nicht deshalb, weil deren Kostenstruktur nicht stimmt, sondern weil die Innovationskraft nicht mehr groß genug ist (ob das richtig ist, sei mal dahingestellt). Der wichtigste Treiber für die Performance einer Aktie ist die Innovationskraft. Man wendet sich nur dann verstärkt auf die Kostenseite, wenn man schon eine gewisse Schieflage erkennen kann - dann röumt man erstmal intern auf und wendet sich dann Märkten, Kunden und Innovation zu. Und gerade da machen die Beratungsunternehmen sehr viel mehr Geld, als in den internen Restrukturierungen. Aber - man bekommt es in der Öffentlichkeit nicht mit, da eine Headline mit 'Firma XY hat 23 neue Marktfelder identifiziert' deutlich weniger interessant erscheint, als 'Firma XY setzt 12% seiner Mitarbeiter frei, um 764 Mio Euro zu sparen'.
 
@JoePhi: Nichts derartiges vorgebracht = die einzige wesentliche Kritik die, die Herren vorbringen ist dass Sie sich wohl im schatten von Gates sehen (Gates hat so viel Macht wie die drei zusammen), nicht dass er in der Vergangenheit strategische Fehlleistungen vollbrachte. Für mich liest sich das eher so dass die Herren sich daran stören den neuen CEO nicht lenken zu können ohne einen konkreten Widersacher zu haben der hier in der Person Gates manifestiert...dass sich die Herren auch noch verstecken und keine konkrete Kritik vorbringen (können/wollen) hilft bei der Überzeugungskraft auch nicht. Wenn man dazu vergangene Meldungen noch betrachtet ist Gates Einfluss groß aber nur deshalb weil seine Meinung/Ansicht sowohl von MS intern als auch extern immer gefordert wurde...weniger weil er selbst aktiv wurde.
 
@0711: für mich liest sich der Text so, dass sie seinen Abgang fordern und die Gründe nicht öffentlich bekannt sind. Mehr weiss ich nicht. Deine Aussage sind Annahmen. Diese können stimmen oder können nicht stimmen. Was wir aber wissen ist, dass die Anteilseigner ihre Anteile schützen wollen und dafür sorgen wollen, dass bei Microsoft auch langfristig Gewinne sprudeln. Wieso sie aber in der Person Gates Bedenken haben, steht nirgends. Und da spekuliere ich höchstens, sage aber nicht - wie man hier durchaus lesen kann - die Investoren sollen ihren Schnabel halten, sie haben sowieso Unrecht. Woher wissen diese Leute das - mit der begrenzten Menge an Information ist diese Aussage schon sehr Lotto.
 
@JoePhi: sie haben doch ihre Gründe genannt, einfluss auf den künftigen ceo und mögliche Strategien.
 
@0711: Ja. Aber welcher Vorsitzende eines Aufsichtsrates hat keinen Einfluss auf den CEO und auf die Strategie? Genau dieser Einfluss ist ja die Aufgabe eines Aufsichtsratsvorsitzenden. Von daher sind das keine Gründe, sondern logische Schlüsse. Der Grund wäre warum man der Meinung ist, dass der Einfluss von Gates auf dein CEO und die Strategie als schädlich angesehen wird. Und das wird eben nicht genannt - also kann man über die echten Gründe eben nur spekulieren.
 
@JoePhi: Die Apple Aktie ist bzw. war schon lange Zeit komplett überbewertet. Apple hält das ziemlich lange durch, trotzdem ist die (immernoch) zu hoch. Nicht gerade so ein Auswuchs wie bei Zynga die einfach lächerlich hoch war für ein Unternehmen das ein Spiel auf die Beine gestellt hat mit dem es sich auch noch an Facebook gebunden hat, aber trotzdem zu hoch. Und wann immer Investoren versucht haben das Ruder an sich zu reißen oder meinten sie wüssten wie es besser geht, ging es eigentlich immer nur ein paar Jahre besser (zumindest für die Investoren) und danach relativ schnell nach unten. Kann einem Investor aber egal sein, wenn er früh genug die Zeichen erkennt und sein Geld aus dem Unternehmen raus zieht und in ein anderes vielversprechendes Unternehmen tut. Dem Investor ist nämlich meistens das Unternehmen egal, was unterm Strich raus kommt, in der Zeit wo man das Geld investiert, ist wichtig. Was danch kommt ist egal... :-)
 
@Yamben: Natülrich ist das so - das ist die Börse: Man kann in unterschiedliche Unternehmen investieren und diese Investments auch wieder zurücknehmen. Aber - wenn man größere Anteile hält, dann ist ein zurückziehen nicht mehr so einfach: Es wird direkt bemerkt und man hat ein großes Risiko, dass die Anteile schnell an Wert verlieren, weil der Wert der Aktie sind. Hier geht es eben um Milliardenanteile. Es ist für diese Investoren also eher wichtig, dass das Unternehmen langfristig gut performt. Hier benötigt man also eine Führungsmannschaft, die mehrere Dinge können muss: 1.) Innovativ sein 2.) Zeichen der Zeit erkennen 3.) Die richtigen Leute um sich sammeln 4.) Die Kosten im Griff haben. Aber - 1 und 2 sind extrem wichtig - 3 und 4 das Handwerkszeug eines jeden Unternehmers. Sprich: Die Leute, die langfristig schauen (und wie gesagt: bei Großinvestoren ist das eher so) müssen sicherstellen, dass 1 und 2 stimmen. Es scheint also, dass lt. ihrer Meinung das bei Gates nicht gegeben ist. Ob ihre Meinung jetzt stimmt oder nicht, weiss man nicht, da man keine Informationen hat. Aber dass es um kurzfristige Gewinne geht, kann man fast ausschliessen - die Leute, die sowas wollen, haben keine so großen Einzelanteile.
 
@0711: Bei den Investoren ist das auch normal, schließlich ist der CEO nur angestellter der Eigentümer.
 
@0711: Bill Gates ist ein Visionär? Ist er nicht und war er nie. Aber ich finde es schön, daß heute meine Meinung von Leuten geteilt wird, die in irgendeiner Form Einfluß bei Microsoft haben...
 
Diese Milliardärsspiele... Mit Gates würde man wenigstens eine vermarktbare Person haben, ähnlich damals Jobs. Würde schon was hermachen, wenn Gates zumindest die Produkte vorstellen würde. An und für sich, hat er in der Chefetage sicher nicht mehr viel zu suchen, aber den guten Ruf könnte man nutzen. Auch ist der auf der Bühne weitaus besser also so manch anderer in den letzten Jahren.
 
@hhgs: Gates = Microsoft
 
Erstens: Gates ist Visionaer, und stellt Vision und Werte ueber Gewinnmaximierung. Zweitens: Er muss von seinem Privatvermoegen nur 0.6% der Aktien hinzukaufen, und ueberstimmt die drei Heuler.
 
@JanKrohn: Ich glaube hier hat jemand vergessen, wie Microsoft noch unter Führung von Bill Gates war.
Werte, egal welcher Art, waren Herrn Gates damals so fern wie das Wasser der Wüste.
 
@gutenmorgen1: Ich stimme Dir zu. Ist schon lustig zu sehen wie Gates als moralische Instanz hochgejubelt wird, seitdem er nicht mehr selbst am Ruder steht, sondern im Grunde nur noch von hinten den Kurs angibt ;)
 
@JoePhi: mit moralischer Instanz hat das nichts zu tun...
 
@0711: na ja - lies Dir mal Kommentare zu Gates durch. Hier oder sonstwo. Der jute Mann wird als gutester Mensch der Wirtschaft betrachtet. Und - wenn man die Historie von Mircosoft nur im Ansatz betrachtet - ist das ein sehr rosarotes Bild. Gates ist ein knallharter Geschäftsmann, der seine Meinung und seinen Weg ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt hat. Das darf man nicht wirklich vergessen.
 
@JoePhi: Man darf auch nicht vergessen, das wir ohne Gates wahrscheinlich alle heute hier nicht wären. Das betrifft auch die Konkurrenz. Den Hardwaremarkt den wie heute haben, haben wir einzig und alleine Microsoft durch Gates zu verdanken. Das Internet würde es in der Form gar nicht geben. Ob es überhaupt PCs ohne ihn geben würde, steht auch in Frage. Unter Computer würde man heute wohl eher eine Software für den heimischen Fernseher verstehen. Ich glaube das wir ohne Microsoft technisch locker 20 Jahre zurück wären. Alles das führt auf Gates zurück.
 
@JoePhi: Genau, Gates hat das System verstanden....keine Rücksicht auf Verluste habe ich bei ihm aber eigentlich nur gegenüber der Konkurrenz so wahrgenommen. Er ist in der öffentlichen Wahrnehmung der guteste Mensch der Wirtschaftsreichen weil er etwas für dieses Bild tut, andere in einer ähnlichen Position tun dafür halt nicht selten weit weniger....diese Stellung hat er nicht von selbst.
 
@kkp2321: Absolut richtig. Aber dennoch muss man sagen, dass auch Gates offensichtlich den Schritt vom stationären Gerät hin zum mobilen Gerät nicht so erkannt hat, wie man es sicht wünschen würde. Ich will mit meiner Aussage die Bedeutung von Gates nicht schmälern, sondern nur sagen, dass auch dieser Visionär den gewaltigen Fehler von Microsoft in den letzten Jahren nicht verhindert hat. Ob er aktiv gebremst hat, oder sein Gewicht nicht groß genug war - keine Ahnung. Aber, Microsoft hinkt dem wichtigen mobilen Markt hinterher. Meiner Meinung nach holen sie das wieder auf und der aktuelle Weg ist richtig - aber dennoch.
 
@0711: Dann schau doch mal ein bissi nach seinem Führungsstil im Internet. Die Aussage von gutenmorgen1 ist nicht an den Haaren herbeigezogen. Da wurde nicht nur die Konkurrenz überrannt. Aber ja - die Öffentlichkeit kennt ihn in den letzten Jahren als Wohltäter ob seiner Stiftung. Und diese Leistung ist wirklich beeindruckend. Aber - das ändert im Grunde nicht die Historie.
 
@JoePhi: Die Frage ist, ob er das nicht erkannt hat oder einfach der Ansicht ist sich in dem Markt nicht einfedeln zu wollen. Dazu habe ich auch weiter unten was geschrieben... Microsoft sollte sofort aufhören Google und Apple nachzuempfinden. Das tut dem Unternehmen nicht gut. Investoren mag das gefallen, die sind aber schneller wieder weg als man denkt und nicht alles ist ein Großinvestor. Das Image Microsofts hat unter Ballmer kräftig gelitten, weil man zu wenig Öffentlichkeitsarbeit geleistet hat und zu wenig im Interesse der Kunden gearbeitet hat.
 
@JoePhi: zu den regiden führungsmethoden gibt es ja auch kontroverse aussagen...und das meiste negative kam von ehemaligen. Insofern gewichte ich das nur bedingt aber mir ist das auch bekannt.
 
@kkp2321: Ich denke, dass die Richtung, die Microsoft im Moment einschlägt durchaus richtiger ist, als das, was man in der Vergangenheit gesehen hat: Sie investieren sehr stark in die Cloud (Azure) was der Endverbraucher nicht mitbekommt und treiben sehr stark die Verschmelzung der stationären und der mobilen Welt voran - in meinen Augen stärker, als es Google und Apple tun. Ich denke, dass Microsoft bei diesem Thema Verschmelzung durchaus innovativer als alle anderen sind. Beim Thema 'Geräte' stimme ich Dir durchaus zu - das ist Apple-Weg, Google nur bedingt. Ob das richtig ist, ist eine gute Frage. Man muss aber sagen, dass Microsoft doch sehr massiv den mobilen Markt - gerade bei Smartphones - verpasst hat. Und da ist genau die Frage wer das genau verbaselt hat - wenn Gates da einer der Hemmschuhe war - und das weiss ja keiner - dann ist die Forderung nach seiner Ablösung vielleicht nicht dumm. Aber das ist alle viel Spekulation.
 
@JoePhi: Also wie gesagt, ich sehe das nicht als verpasst an sondern schlichtweg als, das man daran nicht unbedingt teilnehmen muss. Ich glaube, das Cloud Dienste einen gewaltigen Rückschlag erleiden werden. Denn im Privaten Markt kommt das nicht an, weil es die wenigsten wirklich haben wollen. Die meisten reagieren sogar genervt auf das Thema, habe ich das Gefühl. Das mag im Business Markt anders aussehen, wobei ich denke das gerade aktuell viele Firmen sich es nochmal überlegen wollen irgendetwas online auslagern zu wollen. Ob Microsoft überhaupt noch ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner ist. Es ist ja wohl klar, das ich weder Microsoft noch Google irgend etwas anvertrauen würde. Dementsprechend auch meiner persönliche Handlung: Alle Konten geschlossen! Lediglich für den Playstore gibt es ein Konto bei Google, aber nur durch eine externe E-Mail Adresse welche über meine eigene Domain läuft.
 
@kkp2321: Der private Markt ist doch für das Cloud Zeugs nicht wirklich wichtig und auch nicht der Markt wo die große Kohle verdient wird. Der Vorteil von Konten und Daten in der Cloud ist ja da - was aus dem Schnüffelkrams gemacht wird, wird in den kommenden Jahren interessant werden. Und zum Thema 'alle Konten geschlossen' - Du hast kein Smartphone? Wie machst Du email? Kaufst Du nichts im Internet? Kann ich gar nicht glauben.
 
@JoePhi: Email mache ich tatsächlich nicht. Also zumindest nicht in Form von Kommunikation. Ein Bestätigungslink hier und da... aber kommunizieren im Sinne von, was wir hier tun, habe ich noch nie per Mail getan. Ein Smartphone habe ich, dies ist aber weitest gehend offline, GPS ist nur angeschalten, wenn ich auch navigiert werden möchte.
 
@kkp2321: Cloud kommt im privaten Umfeld nicht an? Das sehe ich anders. Ich kenne niemanden der keine Cloud-Dienste nutzt (außer einigen ganz ohne Internet). Dropbox, Windows Live, Google Mail oder Docs, App-Stores, Online-Banking, Steam, ... irgendetwas nutzen doch alle.
 
@Nunk-Junge: Dann kennst du nun einen, mich. Wobei ich Steam nicht als Cloud Service bezeichnen würde, nur weil ich meinen Spielstand auf den Steamservern speichern kann. Online Banking und Webmailer würde ich auch nicht als Cloud Dienste bezeichnen.
 
@kkp2321: Online-Banking ist DAS typische Beispiel für einen Cloud-Dienst. Warum sollte das kein Cloud-Dienst sein? Natürlich ist es keine Public-Cloud, sondern eine Private-Cloud. Auch Webmailer sind ziemlich klar Cloud-Dienste. Natürlichg könntest Du einen dedizierten Mailserver mit Frontend haben, aber im Beispiel GMail liefern den Service tausende Rechner in einen abstrakten Infrastruktur. Typische Definition für einen Cloud-Dienst. Ich empfehle mal Literatur zu IaaS, PaaS und SaaS.
 
@Nunk-Junge: Mir ist vollkommen neu das wir vor 10 Jahren bei Online Banking und Webmailern von Cloud Diensten gesprochen haben. Von Cloud spricht man eigentlich, wenn Rechenleistung über einen Server bezogen wird. Dies ist weder bei Email noch bei Onlinebanking der Fall. Auch Datenspeicher haben eigentlich nichts mit einer Cloud zu tun, demnach müsste jeder FTP-Server eine Cloud sein.
 
@kkp2321: Cloud-Computing wird normalerweise unterschieden in: a) Infrastructure as a Service (IaaS): abstrahierter Storage und Rechenleistung, z.B. Dropbox oder auch Online-Banking oder Webmailer. Dabei wird eine Wolke von Rechnern benutzt, um Daten ausfallsicher abzulegen oder Rechenleistung anzubieten. b) Plattform as a Service: abstrahierte Systeme, z.B. ausfallsichere Datenbanken. c) Software as a Service: abstrahierte Anwendungen, z.B. Office 365 oder Google Docs. Teilweise wird auch noch d) Business Process as a Service (BPaaS) genannt.
 
Warum wird z.B. Online-Banking nicht im Zuge Cloud-Computing genannt? Wenn von Cloud-Computing geredet wird, dann wird meistens nur von den Anbietern gesprochen, z.B. Amazon Webservices, Windows Azure. Selten werden die Firmen genannt, die Cloud-Computing nutzen. Daher wird Online-Banking eben nicht genannt. Da Online-Banking auch viel älter ist, als der Begriff Cloud-Computing, verbindet natürlich auch keiner das eine mit dem anderen. Dabei erfüllt aber gerade Online-Banking perfekt die Definition von Cloud-Computing. Man greift auf eine IT-Infrastruktur zu, die völlig abstrahiert und undurchsichtig für den Nutzer ist. Man weiß nicht, wieviele Rechner die Aufgabe bearbeiten, wo sie stehen und wie sie verbunden sind. Gerade bei Online-Banking befinden sich die Anwendungen und Daten nicht mehr auf einem einzelnen Rechner an einem geografischen Standort oder auch nur in einem bestimmten Rechenzentrum. So hat schon vor vielen Jahren die Postbank den gesamten Zahlungsverkehr für einen Großteil der deutschen Banken gemacht und kaum ein Kunde wusste davon. Dazu gehörten z.B. die Deutsche Bank und die Dresdner Bank. Ein offensichtlicheres Beispiel für Cloud-Computing gibt es wohl kaum.
 
@kkp2321: Was hat der Hardware Markt mit Gates zutun? Es war ein gewisser Gates der das Internet anfangs noch belächelt und als kurzlebige Modeerscheinung abgetan hat - als es sich dann doch als Irrtum rausstellte hat MS in Panik und im letzten Momemt ihr damals neu entwickeltes Win95 noch www-tauglich gemacht (haha, MS und das Internet, ja - ohne Gates, MS und ihren beschi**enen IE hätte sich das Web tatsächlich anders entwickelt (Jahrelanger Stillstand in der Webentwicklung wären entfallen). Da der PC eine reine IBM Entwicklung war, hätte es diese Plattform so oder so gegeben (und MS hatte übrigens das Deppenglück das sie das OS stellen durften - ein beschi**en schlechtes noch dazu (QDOS/MS-DOS war eines der schlechtesten DO-Systeme die es jemals gab), Betriebssystem und solche Hersteller gab es in den 1980ern in Hülle und Fülle - niemand wäre es aufgefallen wenn MS den Bach runtergegangen wäre. Ohne MS wären wie eher 20 Jahre in der Zukunft...
 
@brukernavn: Ohne Microsoft gäbe es gar keinen PC.
 
@kkp2321: Ohne Microsoft hätte IBM CP/M oder ein anderes DOS rauf geklatscht. IBM hatte sich für den Ur-PC aber für die jeweils billigsten (und günstigsten) Anbieter entschieden (Intel mußte die CPU z.b. deshalb mehrmals kastrieren, weils sonst zu teuer wurde)... das war der einzige Grund für MS (und weil MS gelogen hatte, indem sie frech mit IBM verhandelten, obwohl sie zu dem Zeitpunkt noch gar kein OS hatten - erst darauf kauften sie QDOS). Der Erfolt des PCs war auf zwei Gründen belegt: Die Modularität und der vergleichsweise günstige Anschaffungspreis (was aber daran lag, das der PC den meisten anderen Home Systemen technisch unterlegen war).
 
@JanKrohn:
Ich finds ja schon etwas sarkastisch dem reichsten Mann der Welt zu unterstellen, ihm geht es um Vision und Werte mehr als um Kohle. Sucht euch richtige Helden, nicht (ex-)CEOs!
 
Mit ihren Millionen können die Inverstoren eine eigene Techfirma gründen und der Welt zeigen wie man ein Unternehmen zu ungeahnten Profiten führt... oder einfach mal die Fresse halten. Habgier, was für eine widerwärtige Charaktereigenschaft.
 
Das zeigt meiner Meinung nach mal wieder wunderbar die Probleme unserer Gesellschaft und vor allem der Wirtschaft. Ich frage mich wie man nur so arrogant sein kann dem Gründer des Unternehmens den Rücktritt nahelegen zu wollen. Da der Herr Gates auch nicht gerade zu den armen Schluckern gehört scheint er doch auch das eine oder andere richtig gemacht zu haben. Aber es ist doch überall das gleiche Spiel, ist bei Apple auch nicht besser. Dass die Leute die Kohle haben immer glauben alles muss nach ihrer Pfeife tanzen :-(
 
@Kindliche Kaiserin: Diese Leute halten Teile des Unternehmens, sind also Miteigentümer. Und wenn sie das Gefühl haben, dass ein Mitglied der Führungsmannschaft seinen Job nicht gut oder nicht im Sinne der Zukunfts des Unternehmens macht, müssen sie sogar solche Aussagen tätigen - im Sinne des Unternehmens. Sehen das andere Anteilseigentümer nicht so - dann ist das Demokratie. Wenn ein Begründer eines Unternehmens so etwas verhindern möchte, soll er eben nicht an die Börse gehen. Wieso denkt ihr eigentlich alle, dass Wirtschaft Freide,Freude, Eierkuchen ist? Da geht es um Meinungen und Richtungen. Und nicht um einen König, der sagt wo 's langgeht und alle anderen haben den Mund zu halten.
 
@JoePhi: Deswegen bin ich auch lieber der König der Ärscher als der Arsch der Könige;-)
 
@JoePhi: Aber nur weil sie viel Geld haben heißt das nicht auch zwangläufig das ihre Meinung richtiger ist oder gar mehr wert ist. Nach diesen Regeln hätte der Herr Gates immer Recht immerhin ist er der reichste Mann der Welt. Wenn diese Investoren wirklich Miteigentümer wären und so agieren würden sie aber zu anderen Ergebnissen kommen. Denen geht es nicht um die Vitalität des Unternehmens auf lange Sicht sondern um ihren Gewinn auf kurze Sicht!
 
@Kindliche Kaiserin: Nach diesen Regeln hat Gates im Bezug auf Microsoft 4,5% Stimmrecht. Punkt. Diese Investoren SIND Miteigentümer und haben - wenn der obige Text stimmt 5% Stimmrecht. Wie gesagt: Stimmen 45% + 1 Stimme ihrer Meinung zu, scheint diese korrekt zu sein. Und schaue mal auf O1 re3 und re9. Großinvestoren sind oftmal eben keine Heuschrecken, die kurzfristige Gewinne machen. Man kauft nicht mal eben so ein paar Prozent von einem so großen Konzern und spuckt diese wieder aus. Großinvestoren wollen mit ihrem Investment eher langfristig Gewinne machen - und da ist die Innovation wichtiger, als die Gewinnmaximierung.
 
@JoePhi: Genau Großinvestoren sind nicht auf kurzfristige Gewinne aus. Es sind dann also die Kleininvestoren die den Hochfrequenzhandel betreiben und die Börsen bei jedem Gerücht zu epileptischen Zuckungen bringen. Der einzige Großinvestor der mir einfällt der längerfristig denkt und handelt ist der Herr Buffet. Die meissten Großinvestoren sind aber eher von der Art Icahn. Das schnelle Geld ob das Unternehmen dabei leidet ist egal solange die Dividende stimmt!
 
@Kindliche Kaiserin: Wenn ein Großinvestor 'mal eben so' seine Anteile abstößt, dann fällt der Kurs ins Bodenlose. Ein Großinvestor hält Milliarden - die verkauft man nicht mal eben so schnell. Großinvestoren sind z.B. Pensionskassen, etc. Heuschrecken spielen eher mit maximal ein paar hundert Milliionen - das sind ganz andere Größenordnungen. die geannten 5% von Microsoft sind mal locker knapp 14 Milliarden EUR. Das wirft niemand mal so eben auf den Markt. Sorry, wenn ich das mal so sage, aber Du hast Dich hier ein bissi verrannt. Bei Milliardensummen agiert die Börse nicht so, wie Du denkst. Das wirkt dann eher wie ein Crash. Wenn ein Großinvestor aussteigt, dann dauert das sehr lange und wird mit 100%tiger Sicherheit bemerkt - und wenn dieser dann keine gute Begründung hat, fällt der Kurs extrem - und genau das ist das, was jemand, der mit Kursgewinnen agiert, nicht will. Und der jute Herr Icahn ist auch nicht auf kurzfristige Gewinne aus - er nutzt im Grunde Anteile, um seine Meinung zur Richtung der Firma einzubringen - was übrigens nicht wirklich zur Zerschlagung der Firmen geführt hat.
 
Investoren... die Seuche der Neuzeit.
 
@Fallen][Angel: Es gibt auch gute Investoren...leider sind das nur die wenigsten...
 
@Edelasos: Beispiele?
 
@joness: Warren Buffett ist der einzige der mir einfält :-)
 
@Fallen][Angel: Ein Investor (Neutral / Still) gibt einer Firma Geld, damit die Firma (Schneller/Besser) Ihre Ziele erreichen kann, Er Trägt genauso zum Gewinn bei wie zum Unternehmensrisiko. Ein Investor (Fordernd) Gibt sein Geld, um eine Firma auf neuen Kurs zu bringen, Er bestimmt diesen Kurs (mit). Ein Investor gibt sein Geld, Ihm ist die Firma egal, Er spekuliert nur auf Aktien, Ob Kurs Gewinn oder Verlust, Er gewinnt meistens.==//==Die Reihenfolge dürfte der Wirklichkeit entsprechen, aber nicht der Kapitalmenge (einzelner Investoren) und solange Börsen Wettbüros sind haben Letztgenannte Investoren die Möglichkeit Firmen in den Ruin zu treiben und damit gewinn zu machen.
 
@Fallen][Angel: Investoren gibt's schon seit zig Jahren. Und es ist einzig und allein die Entscheidung des Firmeninhabers, sich Investoren mit ins Boot zu holen, mit allen Konsequenzen.
 
Als ob Gates das Interessieren würde, die Herren sollten lieber nicht zu dick auftragen, da Gates überall seine Finger im Spiel hat und er diese Macht auch nicht einfach so abgeben wird. Laut Wikipedia besitzt Gates 6% der Microsoft Aktien und dann kommen noch Ballmer und Allen die auch noch 4-5 Prozent der Aktien besitzen und vermutlich sehr hinter Gates stehen. Aber hey, Falls es doch Probleme geben soll, hat er ja noch den Herr Buffet der die 3 "Investoren" kalt macht^^
 
@Edelasos: und genau das alles ist das Problem.
 
@joness: Tja...Ist bei anderen Firmen nicht anders oder?! Des weiteren...Die haben alle 3 ein recht darauf, da Sie diese Firma zum grössten IT Unternehmen der Welt gemacht haben. Die Investoren haben nix gross gemacht. Gut vielleicht den Wert gesteigert oder Geld gegeben, aber mehr wohl nicht.
 
nun ja für den flop von win 8 ist er ja nun nicht direkt verantwortlich. :))
 
Also Visionär war Gates nie, eher ein Kopiergenie. Aber ich finde trotzdem dass er als Aushängeschild für die Firma noch eine gute Position besetzt.
 
"[...] dass die drei Investoren nicht namentlich genannt werden wollten, da diese Gespräche privater Natur seien." Was denn nun, wenns so privat war, warum haben sies dann an die Öffentlichkeit getragen? Finde das etwas zwiespältig. Dann sollen sie auch den Mum haben und sich zu erkennen geben!
 
Microsoft = Bill Gates. Sie sollten froh sein, solange er noch da ist. Investoren die den Firmengründer rausschmeissen wollen, die kann man nicht ernst nehmen.
 
Ich fordere, dass die drei Investoren ihre Anteile verkaufen, zurück zu Mutti ziehen und den Rüssel still halten sollen.
 
Korrekt müsste die Headline heißen... "Microsoft: Gates fordert Rücktritt von 3 Top-Investoren" :-)
 
Ich sehe lieber Herrn Gates' Einfluss auf die Firma als die von irgendwelchen Investoren, die nicht genannt werden wollen und die mehr Gewinn herausziehen wollen. Gates ist menschlich absolut OK und mit seiner Stiftung macht er mehr Gutes als die 3 Investoren in ihrem Leben zusammen hinkriegen werden. Habe mir das Interview angeschaut, dass Gates vor kurzem bei Harvard gegeben hat. Der Typ ist einfach nur menschlich und überhaupt nicht abgehoben. Ihm war zum Beispiel immer wichtig, dass alle Mitarbeiter mindestens 1 Jahr lang ihr Salär bekommen, auch wenn es der Firma mal schlecht geht. Das würde die Investoren nicht interessieren. Die haben lieber wenn sie 10 Jahre lang Gewinnausschüttung bekommen, auch wenn die Firma dann pleite geht.
 
Naja, so ganz Unrecht haben sie vielleicht ja nicht. Nehmen wir mal so an dieses MS-CEO-Such-Konsortium findet wirklich irgendeinen "jungen" (Mit "Jung" meine ich hier so zwischen 40 und 50) Top CEO mit Visionen, der ein kleines wenig von Software/Hardware versteht, ein gute Manager ist usw. der genau erkennt wie MS nach vorne zu bringen ist und bei irgendwelchen Ideen sagt Gates "Nöö, keine Lust". Dumme Sache dieses. Vielleicht würde es MS wirklich gut neben dem CEO auch den Aufsichtratsvorsitzenden zu wechseln. Ich weis allerdings nicht inwieweit sich Gates bei den Plänen von Ballmer so eingemischt hat.
 
Bill Gates ist das Positive von Microsoft!
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