Aufruf zu Facebook-Party kostet Nutzer 10.000 Euro

Ein Facebook-Nutzer, der zu einer nach einem falschen Klick auf dem sozialen Netzwerk öffentlich gestellten Veranstaltung aufgerufen bzw. diese weiterverbreitet hat, bekommt nun von der Polizei eine saftige Rechnung in Höhe von fast 10.000 Euro ... mehr... Facebook, Social Network, Social Media Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, Social Media, Party Facebook, Social Network, Social Media, Party Facebook

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Geldstrafe viel zu niedrig
 
@Balticsyndikat: Leider... Und das der Steuerzahler das Polizeiaufgebot bei so manchem großen Event auch noch zahlt ist eine Frechheit.
 
@Balticsyndikat: wieso? hast du mal eben 10.000€ die du aus der Portokasse zahlen kannst? Ich finde das ist ein ziemlicher Happen für einen 21 jährigen der noch am Anfang seines Berufslebens steht!
 
@andreas2k: Was hat das damit zu tun ober es bezahlen kann? er sagt doch nur das die Strafe, wie ich auch finde, zu niedrig ist. Ob das einer hier beazhlen kann steht nicht zur Debatte.
 
@andreas2k: 1. Die PRIVATE Party wurde abgesagt und ein nichtsnutziger Schnösel musste es trotzdem verbreiten. 2. Und genau wegen diesem Nichtsnutz wird 195000€ an Steuergeldern verschwendet. Sonst irgendwelche Fragen?
 
@Balticsyndikat: Naja diese Summen sollen lediglich Angst machen - real hat der Einsatz natürlich nicht so viel gekostet denn die Polizisten werden nicht extra dafür eingestellt die bekommen ihr ganz normales Gehalt und das bekommen sie sowieso ! Das einzige was passiert das die Polizisten woanders keinen Dienst tun können weil sie eben da im Einsatz sind.
 
@andreas2k: Das ist nicht ganz richtig, den es gibt Überstunden die bezahlt werden wollen. Und es gab ja auch Sach- und Personenschäden.
 
@Balticsyndikat: Also ich habe einen Polizisten im Bekanntenkreis und der hat gleitende Arbeitszeiten - da wird keine Überstunde bezahlt! Im übrigen gilt das ja für alle Polizei und Feuerwehr Einsätze. Die Leute könnten das gar nicht bezahlen wenn man Reallöhne für jeden Einsatz dem Verursache in Rechnung stellen würde
 
@andreas2k: Begründest du es so auch, wenn du einen Handwerker bei dir zu Hause hast, und ihn nachher nicht bezahlen willst? Das wäre meiner Meinung nach die richtige Vorgehensweise. Sollte man bei Fußballspielen und anderen Randalen genauso machen. So viele Randalierer wie möglich erwischen und sämtliche entstandenen Kosten zwischen diesen aufteilen. Wenn das Privatvermögen nicht reicht, ist ein Kredit aufzunehmen. Den darf er dann bis zum Ende und bis zur Pfändungsgrenze abbezahlen. Wenn er sich dann kein Häuschen mehr leisten kann: Tja, hätte er mal nachgedacht.
 
@Jean-Paul Satre: Dem kann ich nur beipflichten. Und er hatte nur ein Ziel, andere Personen zu schaden.
 
@Jean-Paul Satre: Ein Handwerker ist ein Unternehmer oder arbeitet für einen. Die Polizei wird durch Steuergelder finanziert und jemand der so einen Unfug macht bekommt eine Geldstrafe aber eben nicht in höher von theoretischen kosten - nix anderes sind die 200.000€ nämlich! Mal ganz davon abgesehen das der 21 jährige die 200.000€ eh nie bezahlen könnte und vermutlich Privatinsolvenz anmelden müsste und dann von Steuergeldern - ich bin ja auch dafür das er Strafe zahlen muss aber 10.000€ sind meiner Meinung nach Strafe genug für einen 21 jährigen.
 
@andreas2k: Strafen sind von einer Privatinsolvenz ausgenommen.
 
@andreas2k: Wie fein du das zu unterscheiden kannst. Und die Kohle der Steuerzahler wächst auf den Bäumen und ist deshalb eine unendliche Ressource, die durch aufmüpfige Bengel und ihre Streiche strapaziert werden darf. Privatinsolvenz hat mal so gar nichts mit Hartz 4 und Kreditschulden zu tun. Bestenfalls dann, wenn er nicht mehr die Raten stemmen kann. Du hast keine Ahnung, wovon du redest. Werd' erwachsen.
 
@wieselding: Ich dachte ihm wurde es in Rechnung gestellt oder wurde er von einem Gericht rechtskräftig zu einer Strafe verurteilt?
 
@andreas2k: da braucht es keinen Richterspruch, da gibt es einfach nur eine Rechnung und dagegen kann man Widerspruch einlegen, wenn er berechtigt ist.
 
@andreas2k: Wegen solchen Leuten, die Quatsch machen, braucht man mehr Personal bei Polizei etc.. Darum ist es unsinnig, zu argumentieren, der Einsatz habe real gar nicht so viel gekostet, weil die Einsatzkräfte ja so oder so bezahlt werden und somit für die Zeit des Einsatzes nur nichts anderes tun konnten. Was du dabei vergisst, ist, dass wenn solche Einsätze wegen so einem Unfug gar nicht nötig wären, man gar nicht so viele Polizisten einstellen bräuchte. Insofern ist es schon völlig richtig, wenn sich die Verursacher dann an den Personalkosten der wegen Leuten wie ihnen vergrößerten Polizeibelegschaft beteiligen.
 
@Balticsyndikat: na und? Ist doch egal, denn Politiker verschwenden viel mehr Steuergelder und müssen es dennoch nicht aus der eigenen Tasche bezahlen. Außerdem: man hätte die Polizei rufen können wenn es tatsächlich zu Auseinandersetzungen gekommen ist/wäre. Solange aber alles friedlich war, brauchte man sie nicht. Wenn diese aber meint sie müsse die Versammlungsfreiheit einschränken bzw. durchsetzen, dann ist es ihr Bier; dann zahlt es aber nicht der vermeintliche "Versammler", denn man kann auch 500 Freunde zu einer Party einladen.
 
@andreas2k: Zu dem Polizeieinsatz kommt der Einsatz von Rettungskräften, Sachbeschädigungen, eventuelle Strassensperrungen mit notwendigen Umleitungen. Dazu noch umfangreiche Strassenreinigungen und Einsätze des Ordnungsamtes wegen eingehenden Ruhestörungen. Ich halte die Kosten nicht für so unrealistisch.
 
@andreas2k: so ein einsatz kostet weit mehr als den genannten betrag ! du bist nicht ganz realitätsnah :D
 
@Balticsyndikat: Ich finde die Unterhaltung interessant, und würde in der Regel beipflichten, dass die 10.000 ein wenig niedrig sind, nur würde ich auch niemanden dafür sein komplettes Leben ruinieren wollen. Wenn die Strafen bei einer Privatinsolvenz wirklich ausgenommen sind, würdest du dem Kerl mit hoher Wahrscheinlichkeit (bei einer 200.000 Euro Strafe) sein komplettes Leben zerstören. Da kannst du ihn auch gleich lebenslang einbuchten, und das Geld sieht der Steuerzahler auch dann nicht wieder. Lieber mit ein wenig mehr Maß, kann er sich halt kein Auto (mehr) leisten und das die nächsten Jahre abstottern - sollte Strafe genug sein. Immerhin hat er zwar viel Chaos gestiftet, aber selber ja niemanden verletzt / attackiert. Er sollte dazulernen, nicht aber sich erhängen müssen.
 
Der der einlädt stiftet doch nicht zu Ausschreitungen an. Wenn da Leute kommen ist das deren Sache und sollen selber belangt werden. Als wenn die Leute gezwungen waren zu kommen. Solche Rechtssprechung ist doch totaler Unsinn.
 
@mulatte: Der Einladende wurd doch auch laut Artikel nicht belangt
 
@lutschboy: aber zahlen muss wohl er, oder?
 
@divStar: Der "Ausrichter" der Party hat die Facebookveranstaltung gelöscht, als der jetzt Bestrafte zu einem Flashmob aufgerufen hat. Er hat also alles in seiner macht stehende getan um den Schaden, den jemand anderes in Aussicht stellte, zu begrenzen. Ist schon OK, das er nicht bezahlen muss. jm2c.
 
Wenn man hier so einige Kommentare ließt muss man froh sein, dass nicht direkt Lynchjustiz gefordert wird. Ich denke 10.000€ sind für einen Normalbürger Strafe genug, da muss man nicht gleich die ganze Existent kaputt machen.
 
Als ob das Geld sonst sinnvoller eingesetzt worden wäre. Leute macht mal die Augen auf! DieKohle wäre sowieso woanders versickert. Und dass ein paar Polizeibeamte mal ihre Ärsche bewegen ist auch nicht weiter schlimm.
 
@pengo: Und wenn die Polizei nicht aus jeder Facebookparty ein Heiligendamm machen würde, dann wären die Einsätze auch nicht so teuer...
 
@lutschboy: Eben. Die stellen ja auch der Effin' NPD nicht in Rechnung, dass sie die Penner jedes Mal beschützen, wenn die mal wieder meinen ihre gequirlte Kacke öffentlich rausposaunen zu müssen.
 
@DON666: ohne Anmeldung + Genehmigung einer öffentlichen Veranstaltung posaunen die aber inzwischen eher ziemlich selten. Da obiges Bubchen nunmal keine Genehmigung hatte, aber meinte einen auf mächtigen Einlader / Organisator zu machen, wird er nun seinen Arsch kräftig bewegen müssen beim abarbeiten bzw. bezahlen...
 
@pengo: die beamten bekommen trotzdem noch extra geld für den einsatz, genauso wie alle anderen. Egal ob die reinigung sowieso am nächsten tag aufsteht, das reinigen dieses ortsteils war definitiv nicht geplant - geschweige denn mit diesem aufwand.
 
@pengo: Die "Gäste" dieser "Party" haben mal eben hier in MD den Hassel dicht gemacht. Da ging nichts mehr. Der halbe innerstädtische Verkehr musste umgeleitet werden und ebenso alle Straßenbahnen die Richtung Süden wollten. Die umliegende Gastronomie (sehr viele kleine Bars etc) werden sich sicher auch über das pöbelnde Volk gefreut haben die Gäste daran behindern einen gemütlichen Abend zu haben. Wer so wenig Hirnmasse hat um bewusst an so einer "Party" teilzuhaben, wird gerade mal sein Sternquell bezahlen können. Über die zerdepperten Flaschen haben sich am nächsten Tag besonders die Radfahrer gefreut.
 
@wieselding: und wozu wird der Mülldienst bezahlt? Ich dachte es ist seine Aufgabe die Straßen davon sauber zu halten. Aber schön wie pauschalisierend hier einige reden. Da kann man nur sagen: geschieht euch recht mit so einer Party.
 
@divStar: Mit der Haltung wäre es auch ok vor dem Heimgehen auch noch die Mülleimer im Büro großzügig im Zimmer und im Flur auf den Boden auszuleeren - denn "wozu wird die Putzfrau denn bezahlt".
 
@divStar: verstehe .. für dich sind die Leute vom Mülldienst enorm wichtiger Bestandteil des Tätigkeit: "Spaß" haben. Bloß gut, das in Deutschland die Sklaverei schon abgeschafft ist, sonst müssten die, wenns nach dir ginge, sicher umsonst arbeiten und außerdem eine 24Std Ruf- Bereitschaft haben, wo man nur kurz anrufen muss, um Spaßdreck-aufräumtechnisch ein Puderzucker in den Allerwertesten geblasen bekommen anzufordern..
 
Den Trick mit dem falschen Klick muss ich mir merken.
Imo muss der Schaden anteilig von den Panikmachern, die das Wort Facebookparty angeschoben haben, Facebook selber und den 560 anwesenden Halbalphabetisierten getragen werden. Die Dame hat natürlich die Hauptschuld aber in Schildburgrinsingen ist das eben alles anders geregelt wie bei uns in der EU. :P
 
@HattenWirAllesSchon!: Was denn für eine Hauptschuld ? Sie hat doch versucht, diesem übereifrigem Wanderprediger das Megaphon wegzunehmen, per absagen der Party ? Keine Ahnung, welches Teilstück dessen Hirn man hätte amputieren müssen, damit er wirklich (dr)auf hört.. *g
 
@DerTigga: Im Unterton mache ich mich doch nur über die Pressemeldung lustig. Wir waren nicht dabei, erfahren eh nicht die ganze Wahrheit und wf hat mal wieder facebook erwähnt. Trotzdem - hätte sie in diesem Fall, wenn sie den Fehler und dessen Folge schon bemerkt, einfach einen Kundenbetreuer eingeschalten, wäre die Sache nicht so eskaliert. Man kann auch davon ausgehen, dass hier nur ein Sündenbock stellvertretend für hunderte dieser Facebookkloppies gefunden wurde. Nur der Polizeieinsatz macht hier den Unterschied und die hatten anscheinend "Facebookparty" als neue Bedrohung im Kopf, sind dementsprechend aufmarschiert und deshalb an der Eskalation mitschuldig. Spekulation - jedoch sehr wahrscheinlich. ;)
 
@HattenWirAllesSchon!: Ich glaube, das die Polizisten am ehesten mehr als sauer waren, weil da gefühlt eine Denkweise ausgelebt wurde a la : Ich WILL aber Party machen (dürfen), also darf ich das auch. Und wenn dann jemand so "blöd" ist, öffentlich einzuladen, na da kann man doch garnicht anders, als hinzurennen und zur Not die (einem absichtlich ganz übel den "Spaß" verderben wollenden) Polizisten per Ausschreitungen "bestrafen". Wo du was von Spekulationen schreibst: ich grübel intensiv drüber, wieviele hingefahren sind, obwohl sie ganz genau wussten, das schon längst abgesagt worden ist. Genauso könnte man rätseln, ob jenes Kerlchen sich einfach nen Schei**dreck drum gekümmert hat, das abgesagt wurde oder es sogar vorsätzlich unterlassen hat (ebenfalls bzw. nachträglich) weiter zu geben. Oder gings um die Hoffnung, sich auf Kosten von jemand anderem (dem Mädel) durchzufressen und zu (zu)saufen ?
 
In diesem fall hat es mal den richtigen getroffen.
 
viel zu wenig. facebook müsste da auch was abbekommen, bei sowas müsste eine sicherheitsabfrage kommen, wäre angebracht um versehendliche klicks zu vermeiden
 
Wie ist das (bin nicht bei FB), ist der Haken standardmäßig nicht drinn, also die Voreinstellung immer "öffentlich"? In dem Fall könnte Facebook vielen Leuten viel Ärger ersparen, wenn man das einfach mal umstellt - auch wenns mittlerweile jeder wissen sollte ...
 
@cronoxiii: Afaik wird die Einstellung vom letzten Event übernommen - ist es dein erstes Event, ist es standardmäßig auf öffentlich gestellt.
 
Richtig so. Ich hätte die 500 ungebetenen Verbrecher für 4 Wochen in Untersuchungshaft geschickt, anschließend jedem eine Rechnung von 5000 Euro geschickt und Platzverweis auf Lebenszeit. Das dürfte fürs erste Reichen. Die junge Dame die Facebook nicht bedienen kann, würde ich auf Lebenszeit vom Internet ausschließen. Klingt a bisserl hart aber der Abschreckungseffekt wäre enorm.
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