NSA-Skandal: Ex-Manager traut Microsoft nicht mehr

Caspar Bowden, der bei Microsoft über Jahre hinweg für den Datenschutz zuständig war, traut seinem ehemaligen Arbeitgeber nicht mehr über den Weg. Hintergrund sind die Berichte über Verstrickungen des Unternehmens in die Überwachungsprogramme des ... mehr... Datenschutz, Laptop, Augen Bildquelle: Flickr überwachung, Wikileaks, Spionage, stratfor überwachung, Wikileaks, Spionage, stratfor Wikileaks

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Wenn man sich ansieht was auf mobilen Geräten los ist. Man weiß doch gar nicht mehr was welche App wie an dritte weiter gibt. Heute braucht eigentlich jede App Internetzugang, Zugang zum Adressbuch und teilw. auch GPS. Wenn das auf dem Desktop auch einzug hält wie MS es mit Windows 8 derzeit anfängt und mit Windows 9 weiter ausbauen will, dann muss man wirklich Angst um seine Daten haben.
 
@andreas2k: "Angst" um seine Daten muss man seit der Erfindung des Modems haben. Da ist es leider völlig irrelevant um welches Gerät und welchen Hersteller es geht. In dem Moment wo eine Datenverbindung steht, kommt immer jemand dran. Am besten denkt man nicht zu viel drüber nach, sonst muss man sich eh im Schrank verstecken.
 
@Dr. Alcome: Aber man kann es sichtbar machen und es braucht auch immer einen Dienst der läuft. Bis vor kurzem haben lediglich die Updater von irgendwelchen Programmen nach hause telefoniert. Jetzt laufen zig Apps im Hintergrund Synchronisieren Daten, ermitteln den Standort und spielen Updates ein usw.. Selbst mit Wireshark wird es dann kaum noch möglich sein verdächtige Kommunikation zu finden.
 
@andreas2k: Eben, das meine ich doch. Es laufen so viele Dienste im Hintergrund die nach Hause telefonieren, dass man einfach keine Kontrolle über "seine" Daten haben kann.
 
@Dr. Alcome: Ganz genau! Wer nichts illegales tut, hat schließlich auch nichts zu verbergen.
 
@kemalXxX: Das habe ich nicht gesagt und so habe ich es auch nicht gemeint.
 
@andreas2k: Also die neuen Cyanogenmod Versionen besitzen einen "Privacy Guard", welcher persönliche Daten vor Apps schützt. Weiterhin gibt es Apps (für Android) wie LBE Privacy Guard welche ähnlich funktionieren. Kurz: Es ist möglich seine privaten Daten, weitgehend wohl aber nicht vollständig, zu schützen, jedoch mit einem geringen Aufwand verbunden. Aber Leuten, die gerne Dinge wie WhatsApp nutzen, das alle 15 Minuten das komplette Telefonbuch irgendwohin lädt, kann man eh nicht mehr helfen :>
 
Ach ich sehe das mit der NSA momentan nicht so eng... die USA sind kurz vor der Pleite - da bleibt für einen derart aufgeblähten Spionagering wohl nicht das Geld (hoffe ich)
 
@Stefan_der_held: Für Politiker und Geheimdienste ist immer Geld da nur die normalen Angestellten sind die Dummen.
 
@Stefan_der_held: Dann verkaufen sie Daten und sind wieder liquide
 
@wydan: dazu kommt noch das ganze Kapital, das man aus der Wirtschaftsspionage schlagen kann.
 
@otzepo: und aus evtl. Erpressungen ^^.
 
"Und wir wissen nicht, was für eine Regierung oder ein Führer als nächstes an die Macht kommt und diese missbraucht. Es könnte der nächste Präsident sein, oder auch schon dieser" Es ist Dieser! Ob nun Direkt oder indirekt, woher stammen sonst die sensiblen Informationen, aufgrund derer Entscheidungen getroffen werden. Der ganze Überwachungsapparat hat von jeher den Zweck Informationen zu sammeln um sie anzuwenden, Sicherheit ist nur ein Aspekt, Politische Spionage, System Kritiker Mundtot machen (siehe Trojanow), Wirtschaftsspionage sind u.a. die anderen Aspekte.
 
@Kribs: Würde diese Aussage noch ergänzen und sagen, dass es auch der Präsident davor war, denn diese ganze Sache ist schon länger am laufen. Evtl. liegt die Planung noch weiter davor.
 
Toll, dann sollte aufhören Apple zu vertrauen oder Google oder Facebook oder ja eigentlich alle Firmen..... Bist ja nichtmal sicher wenn du deinen Kram selber hostest.
 
@Clawhammer: kommt drauf an, wie du es hostest.
 
@shriker: Da sagen die in England was anderes. Oder nutzt andere Marke Unterseekabel?
 
@hhgs: Wenn du in De wohnst und hostest, musst du ja über sehr viele Unterseekabel.
 
Ich bin mir auch nicht so sicher, ob Open Source die Lösung aller Probleme ist. Auch hier könnten geschickte Programmierer Source unterbringen der evtl. Backdoors enthält die sehr gut getarnt sind. Dann kann man nur hoffen, dass die Community das schon erkennt. Und wenn nicht? Ich glaube irgendwann müssen wir ernsthaft darüber nachdenken, wie wir damit umgehen, dass einfach viele Informationen über uns bekannt und gespeichert sind. Jeder der auch ein noch so altes Mobiltelefon benutzt ist trackbar! Wenn etwas unter gar keinen umständen bekannt werden soll/darf, dann bleibt nur die analoge Kommunikation. Dessen muss man sich bewusst werden.
 
@Givarus: Endlich jemand mit Sinn und Verstand! Danke für diesen Kommentar! :-D Ich weiß nicht wie oft ich schon geschrieben habe, dass es weniger um die Überwachung selbst geht (die man natürlich in Schranken weisen muss), sondern um den persönlichen Umgang mit seinen Daten, um den sich heute - sorry für den Ausdruck - keine Sau schert. Und nein, Open Source ist definitiv keine Lösung. Ich bin sicher, dass die Menge an Code nicht unter sicherheitsrelevanten Aspekten gereviewed wird, da es auch da oft keinen wirklich kümmert. Sicherlich wird es Teile geben, die im Fokus sind (Linux Kernel z.B.), aber die Masse an Progrämmchen und Tools und Treibern etc. pp. wird höchstwahrscheinlich nicht wirklich durchgeschaut und kann nahezu alles enthalten.
 
@HeadCrash: Das richtig Blöde an der ganzen Sache ist nur, dass man ja heute gar nicht wissen kann, welche Informationen einen in Zukunft vielleicht in Schwierigkeiten bringen könnten! Man kann nur hoffen, dass nie mehr irgendein krankes Regime an die Macht kommt, und jetzt noch unbedenkliche Informationen, plötzlich sehr Nachteilig werden - das ist das Schlimme! Alleine aus diesen Gründen müssen wir alle echt zusehen, dass unsere Demokratie und unsere Freiheit erhalten bleibt!
 
@HeadCrash: Du hast noch nie an einem OpenSource-Projekt mitgearbeitet oder? Weil sonst wüsstest du, wieviele "Freaks" es da draußen gibt, die nichts lieber tun, als Code zu durchforsten. Grade bei Sicherheitsrelevanten Programmen. OpenSource ist natürlich keine Lösung, das behauptet ja keiner, aber es ist die größtmögliche Transparenz die bei Software eben nur möglich ist. Und Transparenz ist genau das, was der heutigen Gesellschaft flöten gegangen ist. Ansonsten ist das auch so ne Sache mit dem Umgang mit persönlichen Daten - ich zb bin und war nie auf Facebook, trotzdem wurden dort wohl Fotos und andere Daten von mir verbreitet. Man ist doch heutzutage garnicht mehr Herr über die Lage. Auch ohne Handy (und ich hab tatsächlich keins) werd ich auf dem Weg zur Arbeit von zig Kameras gefilmt, in jeder Bahn, in jedem Einkaufsladen, in jeder einzelnen Nebenstraße. Gegen ePerso, eGK, VDS & Co kann man als einzelner auch nichts ausrichten. Jedes Amt sammelt Daten und Bürgerämter geben diese sogar bei ausdrücklichem Widerspruch an jeden raus. Wer immer nur zu allem "Das ist doch auch keine Lösung!" sagt, von dem würd ich gerne wissen, ja was denn die Lösung ist?
 
@lutschboy: Open Source bietet potenziell die größte Transparenz, da gebe ich Dir recht. Und es gibt bestimmt viele Freaks, aber im Vergleich zur Summe der Codezeilen dürfte das ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Ich mach seit fast 20 Jahren Softwareentwicklung und wenn ich da eines gelernt habe, dann dass es schon in einer sehr abgegrenzten Umgebung, in der nur wenige Zugriff auf Code haben, schwer ist, Herr über die Gesamtheit des Codes zu bleiben. Da baut dann schnell mal jemand irgendwo was ein, was unter dem Radar verschwindet. Das wir bei Open Source nicht anders sein. Und die Frage ist ja, was denn tatsächlich sicherheitsrelevant ist? Ich behaupte, dass der größte Datenschaden eben nicht von sicherheitsrelevanten Programmen, sondern von ganz normalen Apps und sonstigem ausgeht, das ohne unser Wissen Daten sammelt. Und nicht, dass Du mich falsch verstehst: ich sage nicht zu allem, dass es keine Lösung ist. Ich sage nur, dass wir a) ohne ein gewisses Maß an Überwachung nicht auskommen und das den meisten immer dann klar wird, wenn der nächste Mensch unbemerkt in der U-Bahn zu Tode geprügelt oder irgendein Anschlag verübt wurde und b) ein Verzicht auf die Dinge, die uns potenziell überwachen können (Handy, Laptop, EC- und Kreditkarte etc.), uns in die "Steinzeit" zurück versetzen würde. Eine Lösung ist schwer, aber sie ist für mich nicht mit dem grundsätzlichen Verbot von Überwachung gleichzusetzen, sondern mit einer konsequenteren Regelung des Zugriffs auf die Daten (inkl. rigoroser Überwachung, dass diese Regeln eingehalten werden) und mehr Eigenverantwortung und Medienkompetenz bei jedem einzelnen. Und natürlich kann man jetzt die Frage stellen, wer denn die Überwacher überwacht, aber in letzter Konsequenz stellt man damit unser Rechtssystem und unsere Demokratie infrage. Denn wenn wir unseren drei Gewalten nicht mehr vertrauen, was soll denn dann noch kommen? Zurück zur Anarchie? Ich kann da Giavarus nur voll und ganz zustimmen: man muss sich klar sein, dass Daten gesammelt werden und die wirklich kritischen Daten entsprechend schützen. Denn letztlich muss man wohl auch erkennen: wenn mir jemand aus heute harmlosen Daten in Zukunft einen Strickt dreht, dann hätte er das sicherlich auch ohne diese harmlosen Daten in der ein oder anderen Weise getan.
 
Alleine auf dieser Seite hier werden bei mir 16 Dienste geblockt, die Daten sammeln möchten :) Nur mal so nebenbei...
 
@nick1: Deswegen wird winfuture und co. mit mir nie Werbeeinnamen haben, solange sie nicht wie in Zeitschriften üblich, eigene Anzeigen schalten. Selbst wenn ich Adblock Edge und NoScript nur auf Winfuture.de ausschalte werden 12 externe "Zähl"-Dienste von Ghostery geblockt.
 
@pete2112: Bzgl. Ghostery habe ich persönlich meine bedenken: http://tinyurl.com/l2rkknf .Es reicht aus, im Adblock Edge einfach den Filter "EasyPrivacy" hinzuzufügen, welcher auch bekannte Tracking-Skripte zusätzlich blockiert :)
 
Wenn ich so sehe, was Windows 8.1 Standardmäßig synchronisiert wird mir auch ganz schlecht. Vom Hintergrundbild, bis hin zu sämtlichen Einstellungen, Verläufen und Passwörtern(!). Ein Microsoft Konto zu nutzen ist ganz praktisch, aber eh man auf diese Einstellung trifft, ist es meist schon zu spät und bereits bei Microsoft gelandet. Auch wenn man es nachträglich deaktiviert, wird nicht _nicht_ gelöscht. Weder auf der Microsoft Seite, noch im SkyDrive Konto findet man die synchronisierten Einstellungen zum löschen.
 
@Morku90: Dann darfst du kein Microsoftkonto nutzen. Punkt.
Ich will und brauch es nicht um am Rechner zu arbeiten.
 
@Morku90: Du erzählst Blödsinn. Die Synchronisation der Daten ist im Default nicht aktiviert, und Passwörter werden sogar nur nach vorheriger Authentifizierung des Gerätes synchronisiert.
 
@HeadCrash: Dann hast du wohl ne andere Build. Ich habe eine angepasste Installation gemacht und alles an Datenschutz Optionen deaktiviert (also im Sinne des Datenschutzes). Gut, man kann das mit dem Konto sein lassen, wie pete2112 schon sagte, aber ich möchte schon gerne die Vorteile nutzen. Dennoch gibt es keine Möglichkeit die Synchronisation zurück zu nehmen. Anstatt mich also Minus zu klicken, kann der Minusklicker ja mal einen Vorschlag machen.
 
@Morku90: Ruf doch einfach mal beim MS-Support an? Ich kann Dir leider nicht sagen, wo die Daten genau abgelegt werden. Abschalten kannst Du die Synchronisation einzelner Daten Über PC Settings -> SkyDrive -> Sync Settings (hab die Englische Version installiert, weiß leider nicht genau, wie die Menüpunkte im Deutschen heißen) abschalten. Ob dabei die bisher synchronisierten Daten gelöscht werden, kann Dir wahrscheinlich nur der MS-Support beantworten.
 
@HeadCrash: Nein, werden sie nicht, auch wenn keine Daten mehr synchronisiert werden. Sobald man an einem anderen Rechner Windows installiert und sich mit einem Microsoft Konto anmeldet, wird automatisch die alte Synchronisierung übernommen.
 
@Morku90: Hmm.. ich habe gerade mal bei mir nachgeschaut. Melde Dich mal per Browser an Deinem SkyDrive an (http://home.live.com, dann auf SkydDrive wechseln), klicke unten links auf Manage Storage, dann auf Device Settings. Dort steht bei mir ein Backup von meinem Surface, das ich per Delete-Button löschen könnte. Ich kann Dir allerdings nicht sagen, ob damit alles weg ist, aber einen Versuch wäre es wert.
 
@HeadCrash: Ach da versteckt es sich! Dankeschön. Ja, da bin ich selbst mal neugierig, aber derzeit muss ich kein Gerät neu installieren. Diese Geräteunterteilung gibt es aber auch erst seit 8.1 Bei 8.0 war alles in einem.
 
Hmm.. wer ist denn NSA? Das ist doch kein Außerirdischer, keine KI, usw. Das sind doch auch nur x Menschen. Was wäre, wenn wir Informationen über sie in Erfahrung bringen würden und diese quasi uns (nennen wir uns doch die ANSA, also Anti-NSA, bestehd aus 7Mrd minus x Menschen), ganz privat, zur Verfügung stellen würden. Jeder sagt NSA, usw., oder USA. Ich finde, man sollte endlich damit Anfangen und über die Menschen dahinter reden und diese Bezeichnungen weglassen. Schließlich kann ich auch nicht mich irgendwie hinter ABC (<- den 3 Buchstaben) verstecken und machen was ich will. Außerdem spionieren nicht alle Menschen aus USA uns aus, sondern nur ein paar. Und da sagen wir immer noch: die USA spioniert uns bzw. sich selbst aus. Das stimmt nicht. Das Problem liegt an gegenüber den 7mrd Menschen gemessen nur einem winzig kleinem Bruchteil an Menschen. Punkt aus.
 
Ich glaub mein Hamster bonert. Schaut euch mal die Winfuture Seite an, die ist sowas von Werbung überfüllt!
Lesen wir jetzt Werbung mit einigen IT-News zwischen den Zeilen oder sollte es doch umgekehrt sein.

Im Job ist es halt nicht immer angebracht, im Vollbildmodus Seiten zu öffnen. Wenn man die WF-Seite kleiner macht, kann ich fast keine Artikel mehr sehen.
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