Polen & Tschechien: Amazon plant Logistik-Umzug

Der Versandhändler Amazon, der in Deutschland zuletzt immer wieder bestreikt worden ist, plant offenbar daraus Konsequenzen zu ziehen: Laut einer polnischen Wirtschaftszeitung will Amazon einen Teil seines Vertriebs nach Polen und Tschechien ... mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Versandhandel Amazon, Logo, Versandhandel DPA

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so kann man sich seine Sympathie verspielen.
 
@kkp2321: Deswegen macht aber Amazon sicherlich nicht weniger Umsatz.
 
@kkp2321: Verdi hat gepokert und verloren. Ich finde den Schritt auch nicht toll, aber nachvollziehbar.
 
@kkp2321: WO? Hier in Deutschland oder in Tschechien und Polen? Dem Kunden wenigstens dürfte es relativ egal sein.
 
@Lastwebpage: Dem Kunden ist es jetzt schon nicht egal, da Amazon.de seinen Service nicht mehr halten kann. Die Sendungen dauern länger, sogar Prime Kunden wird nicht gehalten was ihnen versprochen wird.
 
@kkp2321: Ich weis das ist eine alte Leier, entschuldige das ich die jetzt wieder aufwärme, aber frage hier z.B. mal nach wie viele glückliche Vodafone Kunden es hier auf WF gibt. Schönen Gruß an Esser, Ackerman und die ehemaligen Mannesmann Mitarbeiter. Aussagen wie "Da kaufe ich nie mehr!" gelten i.d.R. nur bis zum nächsten Wochenende...
 
@Lastwebpage: Also eine solche Aussage hab ich nie gemacht. Ich hab weiter unten, o5 re:6, was dazu gesagt. Für mich ist Amazon einfach nicht mehr attraktiv. Ich kaufe da derzeit nicht mehr, weil andere in Sachen Preis/Leistung derzeit einfach besser ist. Mir andere, meine ich Teilweise durchaus auch Ebay Bestellungen.
 
@Lastwebpage: Von Vodafone konnte ich glücklicherweise abspringen...allerdings glaube ich kaum, daß die anderen viel besser sind. Und neue können sich aufgrund der Lobbyisten auf dem Markt nicht durchsetzen.
 
@Lastwebpage: Ich halte mich total daran. Ich kaufe u.a. keine Produkte mehr von Benq, Nokia, Samsung, und vielen weiteren.
 
@kkp2321: Ich bin Prime-Kunde (Student) und habe keine Verschlechterung bemerkt. Bei mir kommen die Pakete am nächsten Tag an. außer es wurde in der Nacht bestellt. Wo hat sich also der Service verschlechtert? Was du gerade machst, ist Rufmord. Hoffe, dass dieses die Verantwortlichen von Amazon nicht mitbekommen haben, oder denen es egal ist. Gruß
 
@Forster007: Also ich bin kein Pirme Kunde aber Sendungen brauchen 1-2 länger als sonst (bei den letzten zwei Bestellungen). Für eine Bestellte Waschmaschine hab ich extra Urlaub genommen, leider kam sie erst einen Tag später als Vereinbart und somit war keiner zuhause. Defekte Artikel muss man außerdem nun an den Herstellern schicken, früher ging es unkompliziert an Amazon zurück. Sind mir aber immer noch lieber als MediaMarkt und co.
 
@sk-m: Ok, da kann ich natürlich nicht mitreden, da ich nunmal Primekunde bin. Und wollte diese Aussage so nicht im Raum stehen lassen. Gruß
 
@Forster007: Meine letzte Bestellung vom 30.09 ist heute ohne prime angekommen, also wieder der gewohnte Standard -mal schauen ob es wieder besser geworden ist.
 
@kkp2321: davon habe ich noch nichts gemerkt. prime geht immer noch 24 h , und rücknahme, service, gewährleistung sind immer noch dutzend male besser als bei anderen online händlern !
 
@kkp2321: Auf den Punkt gebracht ! Der Service wird deutlich schlechter werden . Es gibt zum Glück andere Anbieter wie "Thomann" die guten Service bieten und im Land bleiben .
 
@kkp2321: "sogar Prime Kunden wird nicht gehalten was ihnen versprochen wird." - der Amazon-Teil der Prime-Lieferung funktioniert zumindest bei mir, die Sendung macht sich rasch auf den Weg (bei später Bestellung am Folgetag, sonst noch am selben Tag). Und meist klappt der Transport bis zum Folgetag nach Versand auch. Allerdings ist es in letzter Zeit gelegentlich vorgekommen, dass die DHL zwei oder gar drei Tage benötigt hat, trotz PRIO-Label, dafür kann Amazon aber nichts (jetzt könnte man natürlich spekulieren, ob bei der DHL zu viel gespart wird - auch am Mitarbeiter -, um den Service auch tatsächlich durchgängig leisten zu können. Und ob dies vielleicht nicht nur daran liegt, dass der Konzern seinen Gewinn maximieren möchte, sondern auch daran, dass die Kunden möglichst wenig für den Transport bezahlen wollen).
 
@Lastwebpage: Falsch, das hat sich zum Glück in Deutschland geändert. Der Kunde achtet vermehrt drauf, was bei einem Laden auf sozialer Ebene passiert. Beste Beispiele sind Nokia, Schlecker und Praktiker. Falls Amazon das wirklich macht, werden die in Deutschland massiv Umsätze verlieren.
 
@karacho: Der Kunde in DE kümmert sich um soziales?
In was für einer Ecke Deutschland bist du denn groß geworden? Hier zählt nur der Preis, und der muss günstig sein. Samsung, Apple, Aldi Lidl, .... alles was Rang und Namen hat bei solchen "sozialen Ungerechtigkeiten" wird doch weiter in DE angesteuert.

Ich bin froh das die Lager nach Polen abwandern. VerDi muss auch mal merken, dass die nur Mist reden.
 
@kkp2321: Wieso? Wer hatte denn noch Sympathie für die Gewerkschaften?
 
@Henning: All jene die "Minus" drückten ;-)
 
@kkp2321: Also ich persönlich befürworte diesen Schritt, denn Polen hat auch eine starke Arbeitslosigkeit und Amazon ist durchaus ein guter Arbeitgeber. Des Weiteren soll sich die Politik damit beschäftigen, weil wir Firmen eh schon endliche Steuern zu zahlen haben (abgesehen von Firmen die am liebsten nichts zahlen). Die Arbeitsmoral ist in Deutschland sehr stark gesunken, wenn man schon zu viel hat, leistet man weniger! Ich bin für die deutsche Wirtschaft aber die Politik in Deutschland macht was verkehrt - am meisten tuen mir die Menschen leid, die eh kaum über die Runden kommen.
 
@Eseno: Ich glaub das auch auch was mit einem Mentalitätswechsel zu tun. Immer mehr Deutsche sind es land zu Leben um zu arbeiten. Umgekehrt wollen es viele, sie wollen arbeiten um zu leben. Die Workaholic Mentalität hört auf, Arbeite um jeden Preis ist nicht mehr.
 
@kkp2321: ganz genau . man bringt nichts mit ein , man nimmt nichts mit hinaus.
 
@kkp2321: ...das ist das, was Unternehmen unter Globalisierung verstehen. "Was, ihr wollt eine Gewerkschaft, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld - dann gehen wir dorthin, wo die Leute sich in einer Zwangslage befinden - und melken sie dort." Amazon beginnt, mich wirklich anzuöden.
 
@fullamen: Amazon ödet dich an? Ich wurde eher behaupten die Gewerkschaften haben in den letzen Jahren gehörig einen an der Klatsche mit Ihren Tarifverhandlungen und wöchentlichen Streiks unter denen normale Menschen leiden weil Sie nicht zur Arbeit kommen (DB) bestellte Ware nicht zum vereinbarten Termin kommt (Amazon) oder Flüge ausfallen (Lufthansa etc pp). Die Gewerkschaften sind zwar einerseits gut um das Gleichgewicht zu halten, andererseits machen Sie die Leute bescheuert und führen zu pöbelnden Mitarbeitern die es eigentlich garnicht verdient haben auch nur einen Cent mehr zu verdienen bei der Mentalität die sie an den Tag legen. Dazu kommt noch das die Deutschen ein fauler Haufen geworden sind! Nicht am Wochenende arbeiten, um 5 Uhr Feierabend, mit 3000 Euro im Monat nach Hause gehen wollen obwohl se nichts können, 8 Stunden inkl. Pause arbeiten am Tag und keine Sekunde mehr und jeder Studiert und meint er bekommt direkt danach ne Manager stelle wo er Tausende von Euro verdient. Dazu kommt ein System das es den Leuten leicht macht lieber auf der faulen Haut zu liegen und AL2 zu bekommen anstatt für 200 Euro mehr im Monat zu arbeiten. Guter Schritt von Amazon sich davon zu lösen und dahin zu gehen wo die Leute Geld verdienen wollen und dafür bereit sind zu arbeiten.
 
@kkp2321: Glaubst du wirklich ernsthaft, dass die ihr Lager hier in Deutschland aufgeschlagen haben, weil es so schön ist in Deutschland. Solche Unternehmen sind vom Kapitalismus getrieben.
 
@Seth6699: ...Heuschrecken. Sie grasen alles ab...und ziehen dann weiter. Das ist genauso übel wie extremistischer Nationalismus (der wohl eine Konsequenz dieser Raubzüge ist).
 
@all: Sagt mal, bin ich hier irgendwie im falschen Film? Bei YT einfach mal Amazon eingeben, war bei mir gleich der erste Eintrag richtig. Amazon tut uns doch nur einen Gefallen. Ich habe mein Lebtag noch keine unverschämtere Firma gesehen. Kommen hier hin, müsssen Warscheinlich kaum Steuern hier zahlen und nehmen sich dann noch Leiharbeiter aus ganz EU. Gut das wir das Pack los sind. Dagegen war doch Nokia nix. Firmen die dann auch noch mit Nazis zusammen arbeiten, haben doch so ziemlich nichts hier verloren. Ich werde denen nicht nachweinen.
 
@slavko: Also diese "Reportagen" würde ich mit euserster vorsicht genießen. Spätestens dann wenn man es selber besser weiß wie es läuft weiß man wie übertrieben diese Reportagen sind.
 
@kkp2321 (re:01): Richtig und dafür hat und erhält Polen auch noch Mittel von der EU um seine Leistungsfähigkeit zu steigern. Und einmal mehr gräbt sich so Deutschland sein eigenes Grab. Und auch weiterhin wird die Regierung Polens EU-kritisch bleiben aber undankbar alles nehmen was sie kriegen kann. Und natürlich ist es richtig, das Gewerkschaften für gerechte Löhne und Arbeitsbedingungen kämpfen, auch ver.di gegen Amazon. Und mittlerweile kommen ja auch viele Firmen wieder nach Deutschland zurück weil doch nicht alles Gold ist was nach Polen verlagert wurde.
 
Na dann wünsche ich den Streikenden schon mal viel Glück einen Arbeitgeber zu finden der sie genau so "ausbeutet" wie Amazon. Da werden sie sicher lange suchen müssen.
 
@Johnny Cache: Ach was, irgend eine Leiharbeiter-Ausbeuter-Mafia wird sich schon finden - die sich den frei gewordenen Arbeitskräften annimmt!
 
@The Grinch: Stimmt, und bei denen bekommen sie dann auch garantiert ihre geforderten 10,66€ die Stunde. Ein großer Erfolg... Hurra!
 
@Johnny Cache: Du hast anscheinend noch nie im Leben richtig arbeiten müssen, sonst würdest du nicht so dummes Zeugs schreiben.
 
@M4dr1cks: er hat definitiv recht , leiharbeit ist und bleibt reine ausbeute - nur die firmen verdienen damit und die kunden. es werden maschinen gesucht die arbeiten, nicht mehr und nicht weniger.
 
@lazsniper2: Du verstehst ihn falsch, ihm get es nicht darum Ausbeutung zu kritisieren, sondern mit fehlplatziertem Zynismus Streikende zu diffamieren (wohl als zu gierig, weil sie sich nicht klaglos für einen Hungerlohn stumm totarbeiten).
 
das wäre bitter, wie will dann Amazon ihren Prime und Express Service aufrech erhalten? da werden sicher einige Kunden sich woanders umschauen
 
@educky: Da muß dann eben DHL richtig ranklotzen, aber eigentlich sollte das dennoch machbar bleiben. Mit Hermes oder UPS dürfte das jedenfalls nicht mehr funktionieren, das ist klar.
 
@Johnny Cache: Inwiefern ist das klar? Bei Hermes vielleicht richtig, aber UPS ist nun gerade verglichen mit DHL und co. der Premium-Versanddienst, der bei mir auch immer mit Abstand am schnellsten liefert. Letztens eine Sendung per UPS erhalten, von einem anderen Händler verschickt in Singapur und nach ca. 24 Std. inkl. Zollabfertigung bei mir zuhause in Berlin.
Wenn Amazon etwas über UPS an mich verschickt, kann die Versand-Benachrichtigung auch noch um 22 Uhr kommen, ich habe das Paket fast immer trotzdem am nächsten Morgen zwischen 8 und 9 Uhr zuhause. Bei UPS stört mich sogar immer, dass sie so früh am morgen bei mir auftauchen... Kann die Beschwerden über UPS nicht nachvollziehen. Das ist bei mir der einzige Paketdienst, wo meine Pakete laut Status auch wirklich permanent transportiert werden so schnell es geht und nicht wie bei DHL und co. mal mehrere Stunden irgendwo im Lager rumliegen.
 
@mh0001: Bei UPS habe in all den Jahren erst eine einzige Lieferung pünktlich und in intaktem Zustand bekommen. Alle anderen waren mindestens einen Tag verspätet, manche auch komplett verdundest oder deren Inhalt zerstört. Highlight war ein UPSler der bei uns in der Firma eine Lieferung mit vertraulichen Personaldaten ohne Benachrichtigung einfach in den Eingangsbereich gestellt und die Unterschrift eines Mitarbeiters gefälscht hat. Vielleicht habe ich auch einfach immer nur Pech, aber bei DHL oder Hermes passiert sowas jedenfalls nie. Hermes ist zwar langsamer, aber wenigstens kam bisher alles intakt bei mir an.
 
@Johnny Cache: Das hatte ich bei DHL schon. Nur Stand das Paket nicht in der Halle sondern bei einem Nachbarn in der Wohnung. Im übrigen hatte ich zwar einen Zettel im Briefkasten, allerdings mit falscher Adresse (des Nachbarn) und einem unleserlichen Namen (des Nachbarn). IMHO schenken die sich nicht viel und es kommt auch auf die Leute an die ausfahren. Bei DHL kam es auch schon 2x vor, dass das Paket einfach vor meine Haustüre gestellt wurde (ohne zu klingeln obwohl ich da war). Unterschrift gefälscht natürlich.
 
@mh0001: UPS kommt bei mir immer 11.30 Uhr. Da kann ich jedesmal fast die Uhr nach stellen.
 
@Michael41a: und bei mir immer zwischen 12:00 und 18:00 Uhr. Ganz toll, denn dann geht das Herumtelefoniere wegen eines neuen Zustelltermins, der natürlich auch nicht exakt eingehalten wird, los. Bei DHL geht's einfach ins nächste Postamt oder noch besser in die Packstation. Da muss ich nicht in ein Logistikzentrum am ... der Welt wie bei UPS.
 
@ott598487: Sorry, war etwas missverständlich. Ich meinte, wenn ich bei Amazon "Lieferung morgen Vormittag" anklicke, dann kommt UPS immer 11.30 Uhr, was eigentlich auch schon sehr spät ist (ist nicht vormittags, ist mittags). Wann UPS sonst kommen würde, weiß ich nicht.
 
@mh0001: richtig, ups express ist enorm gut . danach dhl . hermes will kein mensch mehr sehen ....
 
@Johnny Cache: DHL...die Leute, die bei mir nichtmal klingeln, sondern nen Zettel in den Briefkasten werfen, damit ich dann am nächsten Tag in der Gegend rumgurken darf. Hermes und UPS wie der DPD - die kommen mehrmals vorbei - und rufen an, wenn es dann immer noch nicht geklappt hat.
 
@fullamen: Siehst Du, bei mir ist es genau umgekehrt. DPD - Zettel in den Kasten , klingeln, weg. DHL; Hermes bringen es mir in die 3. Etage. So ist das eben - mal so mal so.
 
@Deepstar: "DPD - Zettel in den Kasten , klingeln, weg."...das ist anders...denn sie klingeln zumindest. Zudem bekommst du einen Zettel vom DPD der dich benachrichtigt, daß sie wieder kommen - und mußt nicht in der Gegend herumlatschen, um dein Paket beim scheinprivatisierten Staatsbetrieb abzuholen.
 
@educky: Naja, die brauchen ja nur ein paar Meter hinter die Grenze zu ziehen.
 
@educky: Mach dir da mal keine Sorgen. Apple hat auch ein Logistikzentrum in Tschechien.
 
@educky: Mir stellt sich eher die Frage nach den Marketplace Händlern die auch Fullfillment nutzen.
Amazon wird sicherlich nicht alles nach Polen oder Tschechien verlegen können.
Trotzdem schon bitter für die jetzigen Angestellten.
 
Tja, das hat man nun davon, dass man zwar in der Logistikbranche arbeiten aber nach Einzelhandelsbranche bezahlt werden will. War abzusehen, dass das nach hinten losgeht.
 
@der_ingo: Nö, das wird für Amazon nach hinten los gehen. Bestes Beispiel ist Nokia und Bochum. Wer klar genug in Deutschland denken kann, wird dann bei Amazon nicht mehr einkaufen.
 
@karacho: sehr richtig, AMAZON kann sich ja mal bei NOkia erkundigen, was die Bochumgeschichte NOkia an Umsatz in Deutschland gekostet hat.
Den Ruf ruiniert man sich in Minuten, den Ruf wiederherstellen kostet unter Umständen Jahre, viel Geld oder ist manchmal sogar unmöglich.
 
@Bengurion: Nix für Ungut, aber glaubst du wirklich das die Bochum-Geschichte der Grund für Nokias Umsatzeinbruch ist? Wohl kaum. Dies hat doch nur das Ruhrgebiet betroffen, ich kann mir nicht vorstellen das aus Sympathie-Gründen der Rest von Dtl. aufgehört hat Nokia-Produkte zukaufen. Der Grund für Nokias Lage dürfte wohl eher bei den schlechten WP-Smartphones und der deutlich besseren Konkurrenz liegen. Das Problem ist, Amazon hat in Deutschland keine Konkurrenz. Die werden ihre Hallen in den Ostblock verschieben und die Leute werden weiterhin bei Amazon kaufen.
 
Naja ich hab ja Amazon bisher die Stange gehalten, weil die die Streiks überzogen war und aus eigener Erfahrung weiß das man Amazon nicht die besten Bezahlung vorhalten kann, aber es viel weiter nach unten geht von Unternehmen! Wenn die das jetzt machen bestell ich da nicht mehr. Es gibt noch genügend Alternativen!
 
@LivingLegend: Leider gibt es die nicht. Amazon ist wie es ist derzeit einmalig.
 
@kkp2321: Nun es wäre nicht mehr so komfortabel, das stimmt. Aber ich kann nach wie vor alles zu ebenfalls guten Preisen woanders bestellen. Nur halt nicht alles beim selben. Das stimmt wohl!
Auf der anderen Seite sollte man diese News aber mit Vorsicht geniessen. Ich hatte in en Ohren schon vor einiger Zeit auch ein Ost-Amazon geplant war, das bisher quasi alles über Amazon D oder wo man eben gerade bestellt hat lief.
 
@kkp2321: Wie es derzeit ist meinetwegen, ich bekomme meine Bestellungen auch ohne Prime in der Regel am nächsten Tag ausgeliefert. Wenn sich das durch den Umzug (in meinen Augen nur eine hohle Drohung) auf 2 oder 3 Tage verlängert dann bestelle ich eben woanders.
 
@nicknicknick: Mit prime 2-3 Tage, ohne prime 5-7 Tage ist derzeit die dauer bei uns in Berlin.
 
@kkp2321: Na dann bin ich ausnahmsweise mal froh in der Provinz zu leben ;)
 
@kkp2321: So ein Quatsch! Ich wohne ebenfalls in Berlin und bestelle etwa einmal pro Woche etwas bei Amazon. Was ich vor 12 Uhr bestelle ist ohne Prime-Versand am nächsten Tag meist zwischen 12 und 14 Uhr bei mir, wenn ich mit Prime bestelle kann ich die Bestellung erfahrungsgemäß bis etwa 17 Uhr aufgeben und auch dann wird es am nächsten Tag geliefert.
Keine Ahnung wo in Berlin du wohnst, dass es so lange dauert. Schuld ist dann aber denke ich mal nicht Amazon sondern dein lokaler Zustellposten.
Amazon selber schickt meine Pakete per Prime wie gesagt fast immer innerhalb von ca. 2 Std. nach Bestellung raus. Und bei allen Paketen, die Amazon an mich rausschickt, war es bislang immer so, dass wenn vor 21 Uhr die Versand-Benachrichtigung kommt, es am nächsten Morgen schon im Zustellfahrzeug ist.
Bei solchen Berichten wie dem von dir kann man manchmal echt meinen, ihr habt euch bei Amazon irgendwie unbeliebt gemacht und seid auf einer Delay-Liste gelandet ^^
 
@kkp2321: Das doch Quatsch. Es gibt genügend große Onlineshops in Deutschland, die ähnliche, wenn nicht gleiche, Serviceleistungen bieten, wie Amazon.
 
@LivingLegend: Nunja, den Standpunkt von Amazon dazu kann ich durchaus nachvollziehen. Die Gewerkschaft hat schon ein wenig freche Forderungen gestellt.
 
@Chiron84: Sei mal dahingestellt. Ich hab einige Bekannte aus Bad Hersfeld, die da schon gejobbt haben, und die waren nicht wirklich begeistert, auch nicht von der Bezahlung. Generell bin ich eher dafür, das die Gewerkschaften ruhig zulangen, weil momentan geht das ganze Geld nicht an den Mittelstand und drunter liegende Bevolkerungsschichten, sondern an die berühmten 1%! Ich fand die Forderungen für eine ungelernte Arbeitskraft auch eher übertrieben, aber naja. Hey ab Mittwoch wird bei den Fluglotsen gestreikt, die verdienen 100.000+ im Jahr und können doch jedesma wieder 10% mehr fordern, warum: Weil ses können. Ich find den weg mitlerweile richtig. Gibst du als Arbeitnehmer die Hand nimmt man dir nämlich meist den ganzen Arm! Und als IT Kraft seh ich jede Woche, wie verlogen die Bitkom ist!
 
@LivingLegend: kannst ja mal fragen was eine Haistylistin so in der Stunde verdient, da gehören die Jobber bei Amazon wirklich noch zu den besser verdienenden!
 
@gaga999: oder die Leute in der Gastronomie wie Köche, Service und Etagenkräfte, der Bäcker, Mitarbeiter im Einzelhandel wie Rewe, Edeka, Aldi usw. eigentlich kann man sagen verdient der Mittelstand überall zu schlecht. wobei meine genannten + der Hairstylist am unteren Ende der Nahrungskette stehen...
 
@LivingLegend: Die da wären? Zalando, eBay, Neckermann, Otto...? Selbst im PC Bereich ist Alternate, Computeruniverse und wie sie alle heißen meistens nicht wirklich eine Alternative. Gut ein Asus Motherboard oder eine WD Festplatte bekommt man da auch, wenn ich aber z.B. an meinen letzten PC denke, Gehäuse, Netzteil, CPU-Lüfter, DVD, Kabel gab es nur bei Amazon (oder bei 10 verschiedenen kleinen Händlern) Ist dann eben die Frage, geht man nach Alternate und wählt dort das beste was vorrätig ist, oder wählt man das was einem gefällt und bestellt bei Amazon (und nimmt dort eventuell sogar in Kauf mehr zu zahlen).
 
@Lastwebpage: "das beste was vorrätig ist" naja das kenne ich eher von hardwareversand.de aber Alternate hat schon was vorrätig und ist mE eine gute Alternative ;) Eventuell auch mindfactory aber die liefern leider nicht mehr zu mir. CPU und Grafikkarte bestelle ich durchaus mal bei ebay alle 4-5 Jahre z.B.
 
@Lastwebpage: Dann ist das eben die Chance für RedCoon hier in Deutschland zu wachsen. Auf jeden Fall wird es für Amazon ordentliche Abfindungszahlungen hageln, denn... sollten sie vielen MA kündigen, dann ist das nicht mit betriebsbedingt begründbar und ein Umzug nach Polen kann nicht als zumutbar betrachtet werden ;) Dh. Kündigungsschutzklagen auf Wiedereinstellung und Schadensersatzforderungen plus Lohnfortzahlung für eine Übergangszeit... Glückwunsch Amazon...
 
10Eur/Std. finde ich mehr als gerecht. Was verdient denn ein Erntehelfer oder ein vergleichbar "anstrengend" arbeitender in D im Schnitt (ich glaube nicht 12 Eur/Std.). Nun schicken wir mal alle einen dicken Gruß an die Gewerkschaft ver.di.
 
@deelow: Für eine ungelernte Kraft mag das vielleicht ja in Ordnung sein. Jeder kann sich seinen Job aussuchen, wenn man mit dem Geld nicht zufrieden ist sollte sich einen anderen Job suchen. Niemand wird gezwungen dort zu arbeiten, davon abgesehen verdient man woanders auch weniger.
 
@deelow: vor allem in der Region um Leipzig ist das schon seeeehr ordentlich... da zahlen Callcenter teilweise keine 7 Euro die Stunde (!!!) und die Arbeitszeiten bei Amazon waren auch nicht sooo schlecht (was man auf der Bewerberportal lesen konnte). Im Leiharbeiter-Bereich fängst als ungelernte Kraft bei 7,50 die Stunde an und selbst als gelernte Kraft kommst da an die 10 Euro nicht heran... von daher definitiv eine der besten Optionen ;) (und damit auch einen Gruß von mir an die Gewerkschaften in Deutschland - es gibt und gab andere Baustellen)
 
Falls wer mit den neueren Städtenamen nichts anfangen kann, das sind Posen und Breslau... ;-)
 
@klein-m: Naja, "neu" sind die nicht wirklich, sondern lediglich polnisch (also die "eigentlichen" Namen der Städte). Ich habe jedenfalls Polen noch vor dem Fall der Mauer (1987 oder 88) besucht, und da nannte sich Wroclaw definitiv Wroclaw und nicht Breslau. Und das dürfte schätzungsweise bereits seit dem Frühling des Jahres 1945 der Fall sein...
 
@DON666: Du kannst auch ruhig Wroclaw und Posnan schreiben (ohne Sonderzeichen)... ;)
 
@witek: Ah, okay, das war mir nicht klar, dann änder ich das mal... Danke!
 
@DON666: 1. Steht ja auch "neueren" da und 2. ein ;-). Da sollte man doch schon erkennen, dass es mehr lustig gemeint ist und in der Tat auf die deutsche Benennung der Städte anspielt, als noch "unsere Landsleute" dort gehaust haben...
 
@klein-m: Jau, ich wollte ja nur informieren, da sicher einigen die Umstände nicht ganz klar sein werden. ;)
 
@DON666: Offiziel erst ab "47 erst sollten die Gebiete nur verwaltet werdem , die Soviets haben sich dann Ost-Preußen unter den Nagel gerissen und haben viele Völker vertrieben auch wenn das ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist und eigentlich genauso verfolgt werden müsste. BTW: Die eigentlichen Namen sind die Deutschen.
 
@Thaodan: Es gibt da einen Witz, den der deutsche Kabarettist und Autor Steffen Möller gerne erzählt und auch mal in einem seiner Polen-Bücher erwähnt: -> Kommt ein Zug aus Berlin. Der Schaffner ruft: "Wroclaw, Wroclaw, früher Breslau." Nächste Station. Der Schaffner ruft: "Gliwice, Gliwice, früher Gleiwitz." Und am nächsten Halt: "Zabrze, Zabrze, früher Hindenburg." Steigt ein alter Pole aus, geht zum Schaffner und sagt: "Do widzenia - Auf Wiedersehen - Früher: Heil Hitler."
 
@witek: Für meinen Lacher mal ein fettes PLUS!
 
@witek: Ich versteh den Witz schon, aber der Nazi verweiss passt da nicht Verweis passt da nicht ganz zumindest nicht in der Gegend.
 
@Thaodan: nur hat der Witz gar nichts mit einem Nazivergleich zu tun, sondern beschreibt nichts weiter als den historischen Fakt, dass man sich zuletzt, als besagte Orte offiziell deutsche Namen trugen, mit Heil Hitler begrüßte und verabschiedete.
 
@Bengurion: Ok das vergaß ich.
 
Bitte, das ist nur meine bescheidene persönliche Meinung. Ich finde, dass es "Verdi" übertrieben hat. Mein Eindruck ist, dass die Gewerkschafts-Bosse mit ihren Streikaufrufen nur ihre Mitglieder halten und ihren Posten sichern wollen. Irgendwie kommt mir das "Geschrei" der "Verdi-Führungs-Kräfte" gespielt und nicht ehrlich vor.
 
@manja: Die Führungsetage der VERDI kann ja auch "Geschrei" abhalten, deren Arbeitsplätze (und auch deren Gehalt) trifft es ja nicht!
 
Und wiedereinmal haben es Gewerkschaften mit ihrer Unternehmensfeindschaft geschafft, Arbeitsplätze zu vernichten.
(PS: Wer dies anzweifelt, sollte sich einfach einmal das heutige Detroit anschauen. Der Untergang ist einzig den Gewerkschaften zu verdanken, mit ihren übertriebenen Forderungen und dem daraus resultierenden Umziehen der Unternehmen bzw. Aufgabe und Neugründung in anderen Teilen des Landes oder der Welt.)

Ich werde Amazon die Treue halten. Ich habe noch nie einen so zuverlässigen Händler erlebt(Bestelle da nun schon seit 7 Jahren), mit so einer außerordentlichen Kulanz. Defekte Geräte werden selbst nach Monaten sofort und ohne Murren getauscht und das sogar per Vorabtausch ohne erneute Zahlung zur Sicherheit Amazons, wenn man einfach anruft. Außerdem habe ich, egal was ich bestelle, immer alles am nächsten Tag in der Hand und zahle dafür nur einmal im Jahr Versandkosten.

Faire Bezahlung ist okay und wichtig, aber Gierig werden um jeden Preis, etwas anderes.
 
@EamesCharles: Man kann eine amerikanische Gewerkschaft nichtmal annähernd mit einer deutschen vergleichen. Wir haben hier etwas seit Jahren, das man Komprissbereitschaft nennt, und die mehr oder weniger fast ausschliesslich von Seiten der Gewerkschaften kommen, die eigentlich fast immer auf alles verzichten. Da gibts auch Ausnahmen, aber mal kleine Ausnahmegewerkschaften wie Lokführer und FLuglotsen ausgenommen. Und den Service eines Händlers mit dessen Arbeitsbedingungen zu vergleichen spricht auch Bände. Das eine hat garnichts mit dem anderen zu tun! So wie ich das sehe, und ich unterstütze sogar eher die Position Amazons, das du, und hier spricht wohl der Eigennutz eher Angst hast um den tollen Amazon Service.
 
@LivingLegend: Nein es war kein Aufwiegen für pro und kontra im Bezug auf Service verglichen mit Arbeitsbedingungen. Es ging hier eher egoistisch darum dass ich einem Händler wie Amazon nicht für einer meiner Meinung nach ungerechtfertigte Kritik, den Rücken kehren werde und mir damit selber schade. Dass das Gewerkschaftensystem bzw. Vorgehen in den USA ein anderes ist, war mir nicht bekannt. Dachte dies sei in etwa identisch und ich habe hier nur sehr oberflächiges Wissen, wenn man es global betrachtet.
 
@EamesCharles: Was hat das mit gierig zu tun, wenn nach Tarif 11,47€/h bezahlt wird und Amazon zahlt nur 9,65€. Das sind gerade mal 1,82 die Verdi mehr verlangt. Wer ist also hier nun gierig?
 
@EamesCharles: "Gewerkschaften mit ihrer Unternehmensfeindschaft " Genau, scheiß Gewerkschaft. Ich möchte wieder für ein paar Cent am Fließband arbeiten und das mindestens 14 Stunden am Tag, sowie es um das 19 Jahrhundert ohne Gewerkschaft üblich war ... So wie es aussieht stehst du auf Ausbeutung und miese Bezahlung. Wie schon unten von jemand anders geschrieben, geht es bei Amazon um eine angemessene Bezahlung, statt knapp 10 Euro nun 12 Euro.
 
@karacho: also 10 Euro Brutto sind ja wohl mehr als genug. 12 Euro ist eine Unverschämtheit. von 10 Euro Brutto träumen manche beschäftigte in Deutschland für die Arbeit die sie tun. Da sind es eher 7 oder 8 Euro die Stunde (wenn überhaupt). Die können aber nicht mal eben den Job wechseln oder kündigen weil dir dann fast der komplette Mittelstand wegbricht, dort verdienen nämlich fast alle schlecht!
 
@lurchie: Jep, mehr als genug. Bleiben bei Singles Steuerklasse 1 so um die 1.100 Euro übrig. Davon geht dann nicht selten knapp die Hälfte für die Wohnung drauf, ein Auto, um auf Arbeit zu kommen, Internet, Telefon, Fernsehen...da kommst du ganz schnell bei vielleicht noch 250 bis 300 Euro raus, die du für Lebensmittel und Freizeit ausgeben kannst. Gehen wir mal von 100 bis zu 150 Euro nur für Essen und Trinken aus, kannst du immerhin noch 150 bis 200 Euro in andere Dinge investieren. Zum Beispiel die private Altersvorsorge...Wenn man sonst kein Geld ausgibt, reicht das sicherlich...Bis mal eine größere Anschaffung oder Rechnung ins Haus steht. Die kann man sich dann buchstäblich vom Mund absparen. Aber klar, 12 Euro sind unverschämt gierig...
 
@crishnak: knapp die hälfte für die Wohnung? wtf? o0 ich zahle hier für 60 m² warm inkl. Strom + Entertain 430 Euro in der Kleinstadt. Auto für was? Wenn ich in der Stadt wohne gibt es genug öffentliche Verkehrsmittel. Wer auf den Land wohnt brauch zwar eins, der bezahlt aber sicher keine 600 Euro für ne Wohnung, außer er lebt mit seinem Partner zusammen in ner großen Wohnung. Außerdem bin ich von 9 Stunden arbeit ausgegangen wie es in der Gastronomie Standard ist, ka ob du das kennst, wohl eher nicht. Da sind es nämlich nen paar Euro mehr um genau zu sein Steuerklasse 1, 1400 Euro bei knapp über 10 Euro Brutto Stundenlohn. Wobei ich darf ja nicht mitreden, hab ja noch mein Trinkgeld^^
 
@lurchie: Merkste was? Der Mietspiegel kann durchaus sehr unterschiedlich ausfallen. In meiner Region zahlst du für eine Zweiraumwohnung mit 40 qm kalt schon gut und gerne 450 Euro. Wenn der Wohnraum etwas knapper ist, schießen halt die Preise in die Höhe. Über die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kannst du mal mit Leuten reden, die in Schichten arbeiten. Und dass nicht jeder den Arbeitsort vor der Haustür hat, was teilweise auch gar nicht möglich ist (Werkshalle im Wohngebiet?), sollte auch klar sein. Da wir in Deutschland immer noch die 40-Stunden-Woche haben, bin ich von der ausgegangen. Längere Arbeitszeiten sind natürlich eine Lösung, zerstören dann aber schlicht und ergreifend Arbeitsplätze, weil die ohnehin knappe bezahlte Arbeit von noch weniger Personen gemacht wird. Übrigens finde ich es natürlich klasse, wenn du mit 10 Euro Brutto gut auskommst, aber du machst den Kardinalfehler, deine Situation auf andere zu projezieren. Würde ich das machen, könnte ich auch sagen, dass 750 Euro Brutto monatlich ausreichen. Denn davon habe ich die ersten zwei Jahre meiner Selbstständigkeit gelebt. Nur: Ich konnte von zuhause arbeiten und bin kein Single, brauche die Miete also nicht allein zu stemmen. Um auf deine eigentlich unnötige Frage zu kommen, ob ich 9-Stunden-Tage kenne. Sicher, ich habe die ersten zwei Jahre nicht selten 16 Stunden gearbeitet, um über die Runden zu kommen. Das war erstens nicht sonderlich produktiv und ist zweitens spürbar an die Gesundheit gegangen und schon deshalb keine Dauerlösung...Heute liege ich bei etwa 9 bis 10 Stunden täglich. Erträglich, aber auch nicht ideal.
 
@crishnak: Wohnraumknappheit müsste aber gar nicht sein. Liegt halt am Demografischen Wandel. Wenn die Leute mehr aufs Land gehen würden, oder in einem großeren Umkreis zur Stadt, anstatt gestapelt in der Stadt zu wohnen würden die Preise nicht so durch die Decke gehen und der Mietspiegel so unterschiedlich ausfallen.Das die Leute dadurch zu wenig Geld haben ist also nicht die Schuld des Arbeitgebers, der zu wenig bezahlt im Auge des arbeitenden, sondern viel mehr der Mensch selber. Man nimmt halt keine "Anfahrtszeiten" zur Arbeit mehr im kauf oder kaum noch Zeit. Bestes Beispiel: mir wurde vor Jahren mal gesagt vom Arbeitsamt als ich aus Österreich wieder kam "100 km sind für einen Arbeitsuchenden zumutbar" und heute sagen Sie "wie soll der Arbeitssuchende den die 15 KM fahren um zu Ihnen zu kommen" (wir suchen aktuell jemanden im Hotel). Wenn nicht jeder hinz und Kunz meint er müsse in die Stadt ziehen, sondern würde etwas längere Wege in Kauf nehmen würde auch wieder mehr Geld übrig bleiben da sich der Mietspiegel wieder senkt.
 
@lurchie: Städte sind auch wirtschaftlich gesehen Ballungszentren. Es überrascht also nicht, dass Leute eher in die Stadt ziehen, wenn es dort Jobs gibt. Natürlich ginge es auch billiger. Ich kenne ein nettes Nest, in dem du ganze Häuser für 400 Euro mieten kannst. Dafür musst du dann halt für jede Kleinigkeit ins Auto steigen und in den nächstgrößeren Ort fahren. Und wenn man mal davon ausgeht, dass die Anschaffung, Steuern und Versicherung auch problemlos 200 Euro im Monat verschlingen, kann ich dann auch woanders höhere Mieten zahlen. Dass die Ämter sich drum scheren, wie ein Arbeitsloser zum Job kommt, kannst du getrost vergessen. Das ist für die weitestgehend uninteressant. Ein Anfahrtsweg zählt nämlich nicht zu den Gründen, aus denen man ein Stellenangebot ausschlagen darf. Das Ganze ist sogar gesetzlich geregelt. http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/03/index.php?norm_ID=0312100 Siehe Abschnitt 4. Im Notfall musst du halt umziehen, selbst wenn das heißt, Frau und Kinder allein zu lassen. Wenn solche Aussagen also tatsächlich von einem Arge-Mitarbeiter gemacht wurden, dann ist das ein absoluter Ausnahmefall.
 
Wollte auch grad sagen, die DHL und Hermes Fahrer werden sich freuen, die haben derzeit noch mehr zu leiden. Die klingeln inzwischen schon am Sonntag hier, weil sie ihre Touren nicht mehr schaffen ... so krass
 
@tripe_down: Hermes klingelt? Die sind das Letzte. Haben noch nie geschafft (Als einziges Logistikunternehmen - GLS hats sich mittlerweile gebessert) eine Auslandslieferung erfolgreich bei mir abzuliefern...
 
@wertzuiop123: Meine Sendung habe ich letztens auf dem Balkon (Hochparterre) gefunden - btw. mein Nachbar über mir hats gesehen, dass die da schon ein paar Tage lag.
 
@PCTechniker: Wenigstens ist es angekommen :D Wenn es Hermes bringt (es versucht) musste ich immer den Versender bitten DHL oder XY zu verwenden. Ging immer zurück - "Empfänger nicht angetroffen" - war immer da - auch mal im Büro versucht. Versand muss ich dann ein weiteres mal zahlen...
 
richtig so! die deutschen habs viel zu gut. beschweren sich über 10 euro pro stunde dafür arbeitet der pole 2 stunden und ist sogar glücklich!
wie kann man nur amazon bestreiken mit so lächerlichen forderungen nachtzulage ab 20 uhr? ich bekomm die nachtzulage auch erst ab 22 uhr und ich muss maschinen bedienen. die müssen sachen in pakete packen was sogar ein affe könnte...... die deutschen habs zu gut aber merken es nicht.
 
@Reude2004: Und? Weil Du erst Nachtzulage ab 22 Uhr bekommst, steht es keinem anderen zu? Und muss der Pole auch deutsche Preise bezahlen? Und weil Du Machinen bedienen "must" (wer zwingt Dich eigentlich), bist Du etwas Besseres? Also machts Amazon richtig, weil Du neidzerfressen bist?
 
@iPeople: Etwas drastisch ausgedrückt, aber im Kern korrekt. @Reude2004: Wenn du unzufrieden bist, musst mit deinem Chef sprechen, anstatt dich hier aufzuregen. Ich vermute mal, die Amazon-Mitarbeiter können für deine Situation nicht allzu viel. Falls du mit deiner Situation doch zufrieden bist, ist das kein Grund, anderen das Recht abzusprechen, ihre zu verbessern.

Wer an seine Zukunft denkt, ist übrigens gut beraten, mehr als 10 Euro Stundenlohn einzufordern. Ansonsten darf er sich künftig trotz Vollzeitanstellung und langer Lebensarbeitszeit anhören, er sei ein Schmarotzer. http://www.merkur-online.de/aktuelles/wirtschaft/unter-zehn-euro-stundenlohn-droht-altersarmut-1262653.html
 
@crishnak: Das war nicht drastisch, das war einfach nur die Wahrheit. Ich mag dieses "Ich verdienen auch nicht soviel, also sollen anderen gefälligst die Klappe halten und außerdem ist mein Job viel schwerer, als deren" - Gelaber einfach nicht. Genau das ist das Ergebnis der Teile-und-Herrsche-Politik im Kapitalismus. Die Arbeitgeber zerfleischen sich neidzerfressen gegenseitig. Und genau deshalb würde es, auch wenn es legal wäre, in D nie zu einem Generalstreik kommen, weil jeder nur sein kleines Universum sieht.
 
@crishnak: haha, der war gut :D, genau, nehmen wir mal den kompletten Mittelstand und heben seinen Lohn pro Person um bis zu 4 Euro an damit wir auf deine 10 Euro kommen. Das ist nämlich die traurige Wahrheit. Und da ja niemand diese Jobs machen will, lieber studieren und haben den 10000 Arbeitslosen Informatiker der gerade so durch die Prüfung gekommen ist, oder schön von 8 bis 17 Uhr im Bürostuhl sitzen und nicht am Wochenende arbeiten, müssen wir jetzt schon Spanische Auszubildende nach Deutschland holen um den Mangel in vielen Berufszweigen des Mittelstandes zu decken. Aber machen wir es doch einfach, kündigen wir einfach mal (der komplette Mittelstand), vor allem alle die etwas mit Dienstleistung zu tun haben wie Frisör, Gastronomie, Einzelhandel, Bäcker, Fleischer oder Handwerksbetriebe, und du darfst schauen wo du ab jetzt einkaufen gehst oder wer dir deine kaputte Wasserleitung repariert da keine Mitarbeiter mehr da sind um den Betrieb offen zu halten weil 10 Euro ein Wunschdenken von verkorksten deutschen ist. Wie soll der kleine Betrieb das den seinen Mitarbeitern zahlen wenn er es jetzt gerade so über die Runden schaft bei der Belastung die er dank Angie hat? Alles teurer machen was er verkauft? Na prost Mahlzeit, dann weiß ich wer sich als erstes aufregt das alles so teuer ist und 13 Euro die Stunde verlangt... DU!
 
@lurchie: Ich weiß nicht, wo du lebst. Aber ich empfinde 10 Euro Stundenlohn für Handwerker als durchaus gerechtfertigt und nicht mal sonderlich unüblich. Löhne, die darunter liegen, reichen oft genug nicht zum Leben aus und stellen damit den Sinn von Arbeit auf den Kopf. Arbeit ist kein Selbstzweck, sondern dient dazu, das Leben zu finanzieren. "Wie soll der kleine Betrieb das den seinen Mitarbeitern zahlen wenn er es jetzt gerade so über die Runden schaft?" Gegenfrage: Warum sollte ein Unternehmen, dass nicht wirtschaftlich arbeiten kann, überhaupt existieren oder womöglich noch von Steuergeldern (Aufstockung der Löhne) subventioniert werden?
 
@Reude2004: Es geht hier ja auch nicht primär um eine nachschichtzulage ab 20uhr, sondern um die einhaltung oder erfüllung eines tarifvetrages der allen mitarbeiten einen mindestlohn garantieren würde.
Und genau dem will sich amazon entziehen.
Übrigens mit 5€ die stunde machst du keinen polen glücklich, das kannst du mir glauben.
Damit läge ein polnischer arbeiter bei 40 stunden woche auf niedrigstlohnniveau in der branche.
 
Wenn ich so einige Kommentare lese kann ich nur den Kopf schütteln. So viel Duckmäusertum und Untertanengeist ist wirklich traurig! Und ver.di hat in meinen Augen einfach nicht hart genug gekämpft, wenn Amazon mal eine Woche lang nix ausgeliefert hätte dann hätten die schon längst eingelenkt!
 
@nicknicknick: eingelenkt hätten sie aber noch kurzfristig. Langfristig hätten sie sich dann in Ausland verpisst.
 
@kkp2321: Wenn sie sich wegen Dumpinglöhnen ins Ausland verpissen wollten dann hätten sie das früher oder später sowieso getan! Außerdem sind die Löhne in Polen und Tschechien nach 20 Jahren "Lohnzurückhaltung" im Niedriglohnbereich überhaupt nicht mehr so viel geringer als in Deutschland, insbesondere dann nicht, wenn man die niedrigere Arbeitsproduktivität und die oft noch schlechtere Infrastruktur in die Rechnung miteinbezieht. Aber redet euch nur weiter fleißig ein, dass "die Wirtschaft" schon für euch sorgt, wenn man ihr nur freie Hand lässt
 
@nicknicknick: "wenn man die niedrigere Arbeitsproduktivität ... miteinbezieht", ähm ich hoffe ich habe dich missverstanden. Ich kenne viele Polen die arbeiten 10 - 12 Stunden am Tag und das 6 Mal die Woche.
 
@John Rambo: Ja da hast du mich missverstanden. Ich meinte die niedrigere Produktivität je geleisteter Arbeitsstunde (58% vom EU-Schnitt, Deutschland liegt bei 124%). Das hat nichts mit irgendwelchen Vorurteilen zu tun, sind offizielle Zahlen von eurostat aus 2012
 
@nicknicknick: Ja, ist wirklich seltsam. Auf der einen Seite wird hier dauern auf die bösen Konzerne rumgehackt, aber hier auf einmal hat der Konzern es genau richtig gemacht, wenn man die Kommentare so liest. Unglaublich.
 
@nicknicknick: Deutschland halt. Jeder hackt von oben herab auf jedem rum, aber wenn man selbst mal einen Millimeter benachteiligt wird, geht das ganz große Gejammer los. Solidarität ist doch was für Kommunisten.
 
Glückwunsch Verdi.Das Ziel wurde erreicht !!
 
@Lon Star: Ja danke das sich jemand für die Rechte der AN einsetzt es gibt ja sonst so viele die das auch tun! Lassen wir doch die AG tun was sie wollen lasst leute zu einem Hungerlohn arbeiten von dem Sie nicht leben können. Ich sehe Amazon in der Schuld sie wollen die Leute nicht gerecht entlohnen und deshalb ziehen sie weiter.
 
Wer beschwert sich ? Aus unternehmerischer Sicht vollkommen verständlich ! Nicht mehr und nicht weniger ... Danke "Ver.di".
 
Es geht Amazon ums Prinzip, das da heißt: Raubtierkapitalismus pur. Nur der Gewinn zählt, egal ob die Mitarbeiter dabei auf der Strecke bleiben, weil sie nicht mehr von ihrer Arbeit vernünftig leben können. Danke auch nochmals an den Genossen Schröder, dass er die Grundlagen für Lohndumping geschaffen hat. Anbei: Für die Preise, die Amazon verlangt, könnten sie auch ihre Arbeiter anständig bezahlen.
 
@noComment: Sehe ich auch so. Es ist ja nun mal nicht so, dass sie bei sämtlichen Elektronikgeräten Schnäppchen raushauen.
 
@noComment: Und das witzige ist, die SPD wundert sich immer noch, warum sie keiner wählt ;). Genosse Schröder, hach der war gut!
 
Oh man wie lächerlich. Dann fängt Amazon endlich in 4 Jahren an, weniger Geld auszugeben, als wenn sie hier gleich den geforderten Tariflohn zahlen würden. In 4 Jahren kann viel passieren. Vielleicht verschätzen sie sich ja so, wie damals Nokia ;)
 
@Krucki: hoffentlich!
 
Tja dann sag ich schonmal goodbye amazon aus deutschland. Firmen die jemals in Deutschland produziert haben bzw. tätig waren und dann ins Ausland gegangen sind haben danach einen schlechteren Ruf als Firmen die nie in Deutschland produziert haben. Vielleicht haben Sie Glück und werden dann irgendwann von Microsoft aufgekauft, als letzten Todesstoß.
 
@granworld: "Firmen die jemals in Deutschland produziert haben bzw. tätig waren und dann ins Ausland gegangen sind [...]" - was dann so gut wie alle Firmen aus Deutschland wären... auch bei denen mit "Made in Germany"-Siegel bedeutet das heutzutage meist nur noch, dass die letzten drei Schrauben und das Etikett mit dem Barcode in Deutschland befestigt wurden.
 
Hier offenbart sich wieder die Heuchelei einiger WF-Kommentatoren. Jubeln Amazon zu, dabei hat diese Firma eindeutig gezeigt, wo der Hammer hängt : Ihr wollt Löhne, von denen ihr leben könnt? Gibts nicht, dann wandern wir aus. In anderen Threads wird gejammert, dass in D die Löhne sinken, aber die Preise steigen. Scheint aber poffenabr nur ein Problem zu sein, wenn es einen selber trifft, oder? Aber die Gewerkschaften sind die bösen, weil sie versucht haben, was rauszuholen aus diesem erzkapitalisctischem Konzern.
 
Wenn das so kommt - dann war ich die längste Zeit Kunde dieser Firma. Na dann... "bonne chance Amazon". Anstatt das sie einfach auf die Preise ab 100€ 5€ aufschlagen und die Menschen vernünftig bezahlen. Ich verstehe diese Welt nicht. Edit: Z.B. eine Option beim Bestellvorgang wo Kunden 5€ mehr bezahlen können - wenn Sie wollen - und nach einem Jahr wird das so zusammengekommende Geld an die Belegschaft in form von 1 Jahr höheren Löhnen ausgezahlt.
 
@Cornelis: LOL ... jetzt sollen schon die Kunden die Mitarbeiter bezahlen? Ich zahle schon genug an Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung jeden Monat, für wen soll ich denn noch zahlen?
 
@PCTechniker: Ja meinst du, Amazon druckt das Geld einfach, mit dem man die Mitarbeiter entlohnt? Die Mitarbeiter bezahlt schon immer der Kunde, wer denn sonst?
 
@Cornelis: Trinkgeld bei Amazon? Und du glaubst daß auch nur ein einziger Mensch sowas mitmachen würde?
 
@Johnny Cache: Ja das glaube ich. Zumindest würde ich das machen. (Mir selber geht es wirtschaftlich nicht besonders gut und ich arbeite daran das zu ändern... aber wenn ich mir was Schönes und zugleich Teures leisten kann, sehe ich kein Problem dabei das für gute Arbeit auch die Arbeitnehmer da ein kleines "Trinkgeld" bekommen können. Sollte zuviel dabei zusammenkommen, könnte der Überschuss anderweitig für die Belegschaft angelegt werden ... z.B. eine Kita auf dem Firmengelände, besseres Kantinenessen, etc.. Es müssen ja nicht mal 5€ sein. Bei der Menge an Bestellungen reichen sicherlich nur wenige Euro aus. Da es freiwillig ist, könnte Amazon trotzdem mit dem Preis punkten und etwas für die Menschen tun. Eigentlich eine Win Win Situation. Vielleicht klingt das in manchen Ohren komisch. Mag sein... ich finde nur das man bei all dem berechtigten Streben nach Geld und Gewinn nicht die Menschen vergessen sollte.
 
@Cornelis: von diesen 5 euro kommen aber effektiv nur 2,50 an, der rest sind wieder abgaben in form des arbeitgeberanteils... und wenn du pech hast, überschreitet diese 2,50 wieder irgend ein limit, weshalb der begünstigte wieder steuerlich schlechter gestellt werden könnte - weshalb er von 2,50 nicht wirklich was hat.
 
@Rikibu: Wie gesagt wenn zuviel zusammen kommt, könnte man das Geld für andere Zwecke ausgeben. (Pensionsfond, Kita, Kantinenessen, etc.)
 
@Cornelis: sry' aber der grossteil bestellt wegen des preises dort, trinkgeld wird es nicht geben.
 
@Yepyep: Es geht nicht um den Großteil. (der ja wahrscheinlich eh unter 100€ liegen dürfte). Ich bin mir sehr sicher, es würde ausreichen. Auch geht man nicht nur wegen dem Preis zu Amazon, sondern wegen der schier großen Produktvielfalt und der vermeintlichen Seriosität.
 
@Cornelis: ich gehe zum händler vor ort. Ich habe noch nie bestellt, weder damals per telefon noch jetzt per internet.
 
@Yepyep: Ich nicht. Nicht etwa wegen den Preisen, sondern weil ich mich dank des Internets selber über Produkte informieren kann. Meine Schwester hat es erst vor kurzem erlebt: Durch das neuste Update, welches per Download an alle Apple Tvs verteilt wurde hat sich das Gerät selber abgeschossen. Nun sollte man sich ein Microusb auf usbkabel besorgen und das update durch Itunes installieren. Sie geht in einen Laden und fraagt den Verkäufer ob man das (von mir) ihr genannte Kabel auch fürs Apple TV benutzen kann. Der Händler meinte darauf hin : Nein da brauchen sie ein HDMIkabel. Obwohl Sie ihm erklärt hatte was sie damit anfangen möchte. Wo wir dann auch beim Punkt sind. Es gibt leider zu viele Händler die selber keine Ahnung haben. Aber wahrscheinlich haben Sie da einen besseren erwischt ;)
 
@Cornelis: 5€ sind weit mehr als nötig wäre, die tarifgerechte Bezahlung würde sich mit Aufschlägen im Cent-Bereich problemlos finanzieren lassen
 
tjo, so ist das halt. wenn verdi keine ruhe gibt passiert das dann halt, endweder woanders hin oder ende, wie schon so viele die verdi hat bestreiken lassen. die sollen sich lieber dafür stark machen das die preise und lebenswichtige sachen (miete , wasser und strom) nicht laufend eröht werden und die lebensmittel im normalen bereich bleiben. verdi fördert eine dauernde preiserhöhung bei vielen!
 
Meine persönliche Meinung: Was die Jungs an den Förderbändern machen ist nunmal kein Einzelhandel wo sicher ein paar Euro im Monat für gepflegte Kleidung im Tarif eingerechnet sind. Die packen "nur" Kisten. Das soll natürlich nicht heißen dass denen nicht mehr Geld zustehen soll, aber dann auf anderem Wege. Beispielsweise einen höheren Tariflohn in dieser Branche, aber eben nicht als Einzelhandel.
 
@wieselding: Amazon ist aber ganz klar ein Einzelhandelsunternehmen und kein Logistikunternehmen, deswegen ist der entsprechende Tarifvertrag anzuwenden. Und jeder, der schon einmal sowohl im stationären als auch im Versandhandel gearbeitet hat wird dir ganz klar sagen können, dass letzteres zumindest nicht weniger anspruchsvoll ist. Jedenfalls ist das Arbeitstempo ein viel höheres.
 
@nicknicknick: Für mich ist Einzelhandel das was ich jeden Tag (oder 2mal die Woche, wie auch immer) beim einkaufen hinter den Kassen sehe. Um es einfach zu nennen: "Kassierer". Dazu kommt in einigen Läden persönliche Beratung, z.B. Elektronik, Drogerie etc.
 
@wieselding: Sich an der Begrifflichkeit aufzuhängen, ist Haarespalterei. Du sagst, du gönnst ihnen mehr Geld, aber nicht auf dem Wege. Sorry, aber der Weg ist doch egal. Amzon würde auch so nicht freiwillig mehr zahlen und es wäre zu Streiks gekommen mit garantiert genau diesem Ergebnis. Was wäre Deine Aussage dann gewesen?
 
@iPeople: Ganz einfach: Es geht nur um Korinthenkackerei, Haarspalterei und um den heißen Brei drumherum gerede. Wir bekommen es von oben so vorgelebt und das zieht sich bis ins letzte abgefallene Haar was noch in der Kanalisation rum dümpelt.
 
@wieselding: Einzelhandel umfasst eben mehr, als an der Kasse stehen. Warum ist der Kistenauspacker (nach Tarif Einzehandel bezahlt) besser als der Kisteneinpacker bei Amazon? Wir bekommen es von "oben" vorgelebt? Und deshalb plappern wir es nach? Mit genau dieser Einstellung wird sich nie was ändern.
 
@iPeople: Weil wie schon genannt, die Tante im Douglas oder ein Uhrmacher eben jeden Morgen frisch geduscht, gut riechend und gepflegt und sauber auf Arbeit sein muss. Wenn ich am Band stehe kann ich auch mal unrasiert dort erscheinen. Und ja das ist ein Unterschied. Weil wenn die Amazonen jetzt Einzelhandel sein wollen, dann kommt der "richtige" Einzelhandel nächste Woche und streikt weil die eben Mehrausgaben haben da sie eben ein ganz anderes Erscheinungsbild an den Tag legen müssen.
 
@wieselding: Sorry, aber frisch geduscht, gut riechend und gepflegt und sauber sollte jeder Mensch sein, egal welchem Job er nachgeht. Ein für mich an den Haaren herbei gezogenes Argument.
 
@wieselding: Unter Einzelhandel werden laut (nicht nur) Wikipedia "Handelsunternehmen (gelegentlich auch deren Handelsaktivitäten) verstanden, die Waren verschiedener Hersteller beschaffen, zu einem Sortiment zusammenfügen und an nicht-gewerbliche Kunden, das heißt Verbraucher bzw. Letztverwender, verkaufen". Wenn du mir schlüssig begründen kannst, was daran nicht auf Amazon zutrifft, dann akzeptiere ich gerne, dass die Mitarbeiter nicht nach Einzelhandelstarif bezahlt werden sollen. Der Quatsch von wegen geduscht und gepflegt erscheinend ist jedenfalls kein Argument, ich hab selber schon im Einzelhandel gearbeitet und da riechen die meisten Beschäftigten ganz sicher nicht wie die von dir herausgepickten Douglas-Tanten.
 
@iPeople: Was hier wieder für ein Stuss zusammengequatscht wird. Fahre mal in den Möbelmarkt deiner Wahl und frage im Lager nach, wieviele das gleiche verdienen wie die Verkäufer im gleichen Haus.
 
@klein-m: Wer redet eigentlich von "das Gleiche" ? Gibt der Tarifvertrag für den Einzelhandel nur "Kassierer" her?
 
@iPeople: Bei Douglas kann man auch stinkend antanzen da riecht's ja eh wie blöd nur nach Parfüm...
 
@lutschboy: Grins ... Ich war einmal drin, mir wurde echt übel.
 
Man sollte alle Amazonmitarbeiter die sich beschweren mal in die Gebäutereinigung schicken, dann wüssten sie den Unterschied zwischen "unmenschlichen" und dekadenten Verhältnissen.
 
@RobCole: Sind 10 Euro jetzt schon dekandent? Wie würdest du dann die Summen bezeichnen, die Topmanager verdienen? Außerdem gehst du die Sache falsch an: Wenn jeder Arbeitnehmer sich zurückhält, weil es da noch jemanden gibt, der noch schlechter entlohnt wird, ist den Niedrigstlöhnern auch nicht geholfen. Richtig wäre, wenn die Amazon-Arbeiter zusammen mit dem Gebäudereinigern um eine vernünftige Entlohnung kämpfen.
 
@crishnak: Solange die Option "Outsourcing" besteht und von der Politik nicht bestraft wird, KANNST du als Arbeitnehmer nichts tun. Sobald tu mehr stress machst als du wert bist sagt der Unternehmer nur "Schau mal ins Land X, die prügeln sich drum um zu deinen Bedingungen zu arbeiten."
 
@Aerith: Das ist sicherlich nicht falsch, aber du darfst nicht vergessen, dass dann auch ein extremes negatives Medienecho über Amazon hereinbricht und das heißt in dem hart umkämpften Einzelhandel auch heftigste Umsatzeinbrüche. Das sollte ja bekannt sein, dass Amazon so gut wie keine Gewinne einfährt, da sie auf Teufel komm raus expandieren. Und wenn dann mal eben einige hundert Millionen Euro Umsatz wegbrechen, hat Amazon ein gewaltiges Problem.
 
@karacho: War jetzt nicht nur spezifisch für Amazon gedacht. Ne Menge Firmen produzieren gern das in "Billiglohnländern". Sicher in Amazons Fall spielt PR ne nicht unwichtige Rolle. Denke mal das ist wie jemand hier schon gesagt hat ne Einschüchterungstaktik.
 
@crishnak: Vergleichen wir mal 10 Euro mit knapp 7,50 Euro. Bei letzterem kräht kein Hahn danach. Genauso bei Frisören oder Kassierern in kleineren Läden (Bäckereien, Fleischerei etc.). Aber bei Amazon ist das was anderes?
 
@RobCole: Nein, ist es nicht. Löhne, die bei Vollzeitarbeit kein vernünftiges Auskommen bringen, sind immer ein Problem. Und Unternehmen, die nur deshalb wirtschaftlich sind, weil sie ihre Arbeitnehmer schlecht bezahlen, haben in meinen Augen keine Existenzberechtigung. Trifft natürlich beides nicht unbedingt auf Amazon zu, aber ich sehe keinen Grund, warum ein äußerst profitabler Konzern seinen Mitarbeitern keinen Tariflohn bezahlen sollte. Dass es schlechter entlohnte Menschen gibt, ist schon mal keiner. ;)
 
@RobCole: also meine putze kam an und meinte der tarif wird auf 9,60 angehoben.
 
Ich wohne in Brandenburg und ich kenne Menschen, die für 4 Euro die Stunde arbeiten gehen. Den Rest, damit's zum Leben reicht, bezahlen die Ämter. Fragt mal euren Freundlichen Friseur oder die studentischen Hilfskräfte im Einzelhandel, was denen am Ende bleibt. Auch in Oberfranken kenne ich Menschen, die 48 - 52 Stunden in der Woche arbeiten und nur 40 bezahlt bekommen. Ich glaube, dass Verdi durchaus versuchen sollte, einen Blick für's wesentliche zu behalten. Auf der anderen Seite sollte auch Amazon sich etwas mehr Mühe geben. Wir sind in Deutschland teils noch sehr in der Vergangenheit behaftet. Wir wollen immer alles extrem billig, billiger am billigsten, dafür aber im Gegenzug so viel Gehalt wie möglich. Das ist erst mal nicht so schlimm, doch letztlich geht die Rechnung nicht auf, wenn ich beim Friseur einen Herrenhaarschnitt für 6 Euro bekomme, der Arbeitnehmer 20 - 30 Minuten dafür arbeiten muss, Materialkosten und Miete davon abgezogen werden müssen...
Verfahrene Situation, doch die CDU wird's schon richten! Zitat: ":-)...Wir haben so wenig Arbeitslose, wie schon lange nicht mehr...:-)"
 
@bergoett: Menschen die nen Job annehmen bei dem sie zusätzlich noch Hilfe vom Amt brauchen, ich raff sowas ned... (Ich rede von 40h/wo Jobs, nicht von 400€ Minijobs fürs nebenher) Da würd ich lieber gleich arbeitslos bleiben als son beknacktes System auch noch zu unterstützen.
 
@Aerith: Der Grund ist einfach. Nachdem uns liberale Politiker erklärt haben, dass alle Arbeitslosen faule Schweine sind und mit Sanktionen zur Arbeit gezwungen werden müssen, nimmt dir das Amt die Kohle weg, wenn du einen Job ohne trifftigen Grund ablehnst. Dass man von der Arbeit nicht leben kann, ist für manche offensichtlich keiner. Meiner Meinung nach ist es der beste überhaupt, weil man nur so Lohndumping Einhalt gebieten kann. Nur passt das ja wieder nicht zum Mantra "Sozial ist, was Arbeit schafft."
 
@crishnak: Ach ja, glaubst du für den Staat macht es keinen Unterschied, ob er den vollen Satz bezahlen oder nur aufstocken muss? Auch wenn am Ende für den Arbeitnehmer gleich viel oder nur wenig mehr bei heraus kommt, es bedeutet weniger Kosten, die der Staat tragen muss. Sozialhilfe ist gedacht als Unterstützung im NOTFALL, wenn es GAR NICHT ANDERS geht, damit jeder ein Dach überm Kopf hat und sich ernähren kann. Bei uns soll niemand verhungern oder erfrieren müssen. Das heißt aber NICHT, dass man nicht wenn man irgendwie kann dazu angehalten ist, sein Geld selber zu verdienen. Auch wenn der Staat noch was dazulegen muss, so erhöht man damit zumindest den Teil, den man selber wirklich verdient hat und verringert die Last auf das Sozialsystem. Wer das nicht einsieht und seinen Sozialhilfe-Satz als sein gottgegebenes Recht ansieht statt eine staatliche Hilfeleistung für Menschen, die nicht arbeiten können, dem finde ich sollte mit Recht der Satz gekürzt werden.
 
@mh0001: In der Theorie richtig. In der Praxis leider nicht. Denn die Industrie (Die das Geld hat um antändig zu zahlen) nimmt das "Der kann ja aufstocken" als Argument nicht mehr zahlen zu müssen. Arbeit muss so gut entlohnt werden, das sich die Arbeitnehmer nicht verarscht vorkommen, denn es ist ne Menge Trabbel ständig zum Amt zu rennen und sich kontotechnisch dauernd "nackig machen" zu müssen und denen erklären müssen wann sie sich wo mal wieder verrechnet haben. Vollzeitjobs bei denen aufgestockt werden muß GEHÖREN GESETZLICH VERBOTEN!
 
@mh0001: Sobald Unternehmen Aufstocken als Geschäftsmodell entdecken, wird die kurzfristige Entlastung für den Staat langfristig zum Problem. Stichwort Sozialkassen. Dort zahlen die Niedriglöhner heute wenig bis gar nicht ein, was sie die Transferleistungsbeziehern auf Lebensdauer macht. Denn nach der Erwerbsarmut kommt dann irgendwann die Altersarmut. Zumal es auch absolut nicht sein kann, dass der Staat die schlechtlaufenden Geschäftsideen von irgendwelchen Abzockern subventioniert. Was anderes ist Lohnaufstockung nicht. Das ist ein Modell, das jetzt schöne Statistiken hervorbringt, aber nicht dauerhaft tragfähig ist. Das Wirtschaftsleben hat sich dank der Technisierung stark gewandelt. Arbeit für alle gibt es nicht mehr, dem müssten man auch in der Gesellschaft Rechnung tragen. Das ist im Moment aber noch nicht der Fall.
 
@Aerith: Schön, wenn man sich das aussuchen kann.
 
@bergoett: Ich will hoffen das ich nen Plätzchen als Ingenieur finde eh mich das Amt zu sonem Schwachsinn zwingen kann. Aber so wie ich mein Glück im Leben kenne... weißt ja Murphy's Law... <_<
 
Jetzt kommt mal runter von der Hysteriewelle, ihr Gewerkschaftsgegner.

3 rieisige Versandhallen werden lange im Voraus geplant. DIe haben wenig mit den Streiks zu tun, sondern werden vor allem den osteuropäischen markt bedienen.

Denn selbst wenn Amazon hier nach Tarif zahlt, kommt sie das günstiger als jede einzelne Lieferung teuer von Polen nach Deutschland zu transportieren. Außerdem ist es logistisch schwer den Prime-Service aufrecht zu erhalten.

Amazon wird die Ankündigung jetzt gemacht haben, damit die Mitarbeiter in Deutschland aus Angst während des profitablen Weihnachtsgeschäfts stillhalten.
 
Und was folgt daraus? 9000 Arbeiter verlieren ihren Job. Durch den Zoll und die langen Lieferwege steigen die Kosten und die Lieferzeit für uns Kunden. Dafür sinkt die Qualität und Zuverlässigkeit von Amazon.
 
@Axel10: Dann tu was und fang für 5€/h bei Amazon an!
 
@lutschboy: Keiner, der bei Amazon arbeitet, verdient nur 5€/Std.. Amazon zahlt besser als die meisten anderen Unternehmen, wo sich keiner beschwert.
 
@mh0001: Na dann könnte sich Amazon mit dir und Axel ja schon über zwei begeisterte Mitarbeiter freuen, ... wenn sie nicht nur groß daherreden würden.
 
@lutschboy: Wenn die Arbeitsbedingungen da so schlecht sind, warum arbeiten dann so viele freiwillig bei Amazon?
 
@mh0001: Weil ihnen dass immernoch lieber ist als die Entmündigung, Demütigung und der Sanktionendruck bei Hartz IV? Gibt auch Menschen die bauen Schwefel in Vulkanen ab und zerstören damit ihre Gesundheit, weil ihnen dass zb lieber ist als zu verhungern... heißt dass im Umkehrschluss dass das ein Traumjob ist? Die Frage ist doch eher: Warum arbeitest DU nicht bei Amazon wenn du so angetan von den Arbeitsbedingungen bist? Oder kein anderer der meint da wär's schon nicht so schlimm?
 
@lutschboy: Was hat das mit mir zu tun? Nur zur Info. Amazon ist einer von unseren vielen Kunden. Wir beliefern Amazon mit unseren Produkten, und geben die Richtlinien vor. Warum sollte ich also dort arbeiten? Zudem will ich dir deine Arbeit nicht wegnehmen.
 
@Axel10: Genau, "was hat das mit mir zu tun", die Antwort bzw Frage hab ich erwartet ;) Sollen sich doch andere versklaven lassen, man selbst ist ja viel zu fein.
 
Ich erinnere mal an Nokia. Die haben den gleichen scheiss in Bochum abgezogen. Nun sind sie quasi pleite und wurden von Microsoft aufgekauft.
 
@Einste1n: das hatte bei nokia aber ganz andere gründe.
 
@Mezo: Naja so weit weg ist das ganze gar nicht, bei Nokia haben die billigeren Löhne sicher auch mitgezählt.
 
@Einste1n: Wusste gar nicht, dass Amazon bislang mehrere Millionen Euro Subventionen erhielt.
 
Wie sich hier alle über ein offensichtiches Gerücht offenbaren. :D Amazon ist nicht die erste Logistikfirma die ihre Tentakel in Richtung Osteuropa bzw. Westeuropa streckt. Das hat mit den Streiks hier nichts zu tun! Dass man einen Teil der Ware später von aus neuen Lagern in Richtung Westen verschickt kann man aber stark annehmen. Anders herum jedoch genauso. Zalando und Amazon sind Klonfabriken mit verschiedenen Labels. Beide haben Deals mit den örtlichen Schäfern der jeweiligen Ministerien abgehandelt. Wie sonst will man als überzeugter Hardcore-Kapitalist die investierten Gelder zurückbilanzieren. Man kann auch davon ausgehen, dass gut 20 000 wahrscheinlich eher mehr Leute bei Amazon gearbeitet haben. Langsam haben sie eben alle Arbeitslosen abgefischt und einmal durch ihr System gespühlt. Zalando bekommt monatelang Lohzahlungen vom Staat für lau, ab 6 Monaten die Hälfte - merkwürdiger Weise arbeitet der Großteil der Beschäftigten genau diese Zeiträume ab bevor Kündigung oder BurnOut die Sache beenden. Die Lager wurden auch zu großen Teilen vom Steuerzahler gedeckt. Die Regierung erzählt dann etwas von den gesunkenen Arbeitslosenzahlen und haut sich Orden an die Brust. Also lasst ihr euch fast alle nur verarschen oder habt ihr einfach keine Ahnung wo der Hase langläuft und lebt in der Welt aus Halbwissen und beschlagenen DPA-Scheiben? Muss man stark annehmen! Und ja, wenn es günstiger ist bestelle ich auch bei Amazon. Selber Schuld! Wenn das Gerücht nur wahr wäre. Ich wäre froh wenn die 9000 zusätzlichen Arbeitslosen Druck auf die Regierung ausüben würden, aber träumt mal schön weiter. Wenn die Inflation den jetzigen Lohn noch niedriger werden lässt dann kommen sie und behaupten etwas vom durchgesetzten gerechten Mindestlohn. Wie gesagt: Alles Verarsche! ^^
 
Davon wird Amazon wohl nicht lange was haben, denn die Polen sind längst nicht mehr Europas Tagelöhner - sondern die Deutschen. Sieht man schon daran, dass seit die Grenzen offen sind die von Rechtspopulisten heraufbeschworene Arbeiterwelle aus Polen ausbleibt. Mittlerweile hat man in unseren östlichen Nachbarländern genug Selbstbewusstsein und Wohlstand erreicht um sich noch viel weniger als hier von Amazon und anderen Unternehmen kaputtmachen zu lassen. Ich vermute darum auch eher dass die Zentren weniger eine Reaktion auf Streiks sind als vielmehr die übliche Amazon-Expansion, Polen dürfte für die doch eher als Absatz- denn Arbeitsmarkt interessant sein.
 
Polen hat die geringste Gewerbesteuer der EU gefolgt von Irland und den dem Käseland.
 
Tja und dank EU kann man denen nicht mal mit Zwangszöllen den Markt abwürgen, hier in Europa ist Deutschland nun mal mit das stärkste Abnehmerland. Da könnte durchaus unsere Regierung dem ganzen schnell einen Riegel vorschieben, ich müsste mal genau hinschauen ob nicht doch irgendein Spitzenpolitiker "rein" zufällig irgendwie von Amazon Geld bezieht als Berater oder so was ;)
 
Wenn ich die ganzen Kommentare lese könnte ich echt kotzen. Klar klingen 10€ Stunde erst mal gut aber wirklich leben kann man davon als Familie nicht. Ich kenne die Situation nur zu gut. Man ist über 50 Stunden in der Woche am arbeiten aber man muss dann doch das Brot vom Vortag kaufen oder mit dem Rad zur Arbeit fahren weil man sich das U-Bahnticket nicht leisten kann. Arbeit muss sich rentieren es kann einfach nicht sein das man von seiner Arbeit nicht leben kann. Komisch das immer die der Meinung sind das 10€ die Stunde viel sind die locker 3000€ oder eher mehr im Monat haben. Der Mensch wird nicht geboren um sich von den Großkonzernen ausbeuten zu lassen. Nicht wir sollten der Wirtschaft dienen, die Wirtschaft sollte uns dienen!
 
Und wieder mehr Arbeitslose....

Irgendwann werden sich die Unternehmen anschauen, wenn Deutschland nur noch aus Arbeitslosen besteht, wer dann ihre Produkte kaufen soll.

Und soviel werden sie in Tschechien auch nicht mehr an Arbeitskosten sparen, wenn man die billig Löhne ansieht.

Gerade bei Amazon finde ich es ehrlich gesagt zum kotzen, wenn man ansieht wieviele Milliarden die scheffeln.

Die Einkaufspreise liegen doch locker 40 % unter den Verkaufspreisen.
Da wäre eine gerechte Entlohnung der paar Mitarbeiter die die Sachen verpacken doch wirklich drin.
 
Hoffentlich geht es ihnen wie Nokia. Zwar billiger Arbeiter, aber die dafür unmotiviert, faul und unpünktlich. Sowas ähnliches war doch damals bei Nokia der Fall, weshalb sie in Rumänien nicht glücklich wurden. Das der geplante Industriepark dann nicht in Fahrt kam tat dann sein übriges.
 
Also ich finde das fast schon amüsant. Die Leute jammern immer an allem rum und denken sie erreich so etwas. Dabei ging es wieder mal nach hinten los. Wie erwartet konnte ich hier sogar "mimimi Bochum" Kommentare lesen :) Mir persönlich ist es SOWAS VON egal ob meine Sendung jetzt aus Deutschland, Polen oder Tschechien kommt. Warum? Naja dank des rumgestreike brauchen die meisten Sendungen aus Deutschland sowieso länger als wie sie angegeben wurden. An der Post liegt es nicht, weil als ich mir letztens was bei Saturn bestellt habe, war das Paket direkt am Tag nach "Ihre Bestellung wurde versandt." bei mir! Manchmal erhalte ich sogar Sendungen von AmazonUK, obwohl ich bei AmazonDE bestelle (liegt wohl an der Streikerei) und sogar die sind schneller da. So what? Die Polen und Tschechen freuen sich sicher über die vielen neuen Arbeitsplätze für die Deutschland sich zu fein ist und hey, der Versand erfolgt sicher auch wieder flotter. Also eigentlich haben ALLE dabei gewonnen, ausser - wie immer - die die ständig nur rumjammern. Aber yo, sollt ich vielleicht mal probieren. Vielleicht schenkt mir win2day.at ja den 125mio EuroMillionen-Pot wenn ich mich lang genug bei denen ausheule o_O ... *lach*
 
@Ðeru: Ich muss ehrlich sagen deine Einstellung ist ziemlich asozial. <Ironie>Klar lasst andere zu einem Hungerlohn arbeiten Hauptsache mein Paket kommt nen Tag früher an. Hauptsache ich arbeite mit einem Tarifvertragaber was mit anderen ist geht mich ja gar nichts an.</Ironie>
 
@SupaMario: Tatsächlich? :) wow du musst ja echt ultra-scharfsinniig sein. Ich mein, ich wage zu behaupten das meine Geduld/Toleranz (whatever)-Latte seehr hoch liegt. Hab auch schon ein Monat auf ein Päckchen aus den USA gewartet. Und weisste was? Es kümmert mich nicht... Ausserdem, zähle ich zu den wenigen Menschen die nie versucht haben ein Problem mit Gewalt zu lösen. Gewalt und Hass sind keine Lösung. Sie waren es nie und werden es auch nie werden. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Jetzt schreib mal, WO in meinem vorherigen Posting ich geschrieben habe DAS es MICH beglückt wenn das Paket ein Tag früher da ist? Ich schrieb lediglich das es durch die Streikgeschichte länger dauert bis es überhaupt versendet wird. Ich schrieb aber nicht, das es mich stört... oder doch? Erkläre dich und deine Anschuldigung, Herr Detektiv. Aber es ist natürlich viel einfacher etwas misszuinterpretieren (wie immer halt - liegt wohl an meinen Formulierungen) und daraus etwas zu konstruieren das jemanden in ein schlechtes Licht rückt, nicht wahr? Am Anfang, war ich hier auf WF ein N4zi, dann ein Gutmensch und jetzt ein Asozialer ... ENTSCHEIDET EUCH MAL! ... Ich wähle übrigens Grün, falls das euch Schubladenschubbser helfen sollte o_0
 
@Ðeru: > "... liegt wohl an meinen Formulierungen". Ist jetzt nur so ne Idee, aber vielleicht solltest du mal an deinen Formulierungen arbeiten? ;)
 
@greeny69: Nö, keine Lust. Warum soll man immer an sich selbst etwas ändern, nur weil andere zwanghaft versuchen alles mögliche in ein schlechtes Licht zu rücken? :) Warum muss immer alles genormt sein? Warum sind Menschen nicht fähig zu verstehen, das andere Menschen halt anders sind? Warum sollte man irgendwas an sich ändern um anderen zu gefallen? Warum sollte man sich selbst aufgeben um anderen zu gefallen? Das ist doch das, was uns zu Menschen macht. INDIVIDUALITÄT. Die Leute wollen immer irgendwer anderer sein und halten sich für was besseres als die anderen. Warum versuchen diese nicht mal etwas authentisch zu sein? Warum so tun als wär man wer anderer, wenn man auch einfach man selbst sein kann? Bei Frauen funktioniert das sowieso nicht. Die sehen fast alle aus wie aus einem Katalog *lach* ... Trotzdem, es ist nicht meine Schuld und auch nicht mein Problem, wenn andere immer das "möglichst-negativste" aus einer Aussage hineininterpretieren, anstatt mal etwas so zu nehmen wie es gesagt/geschrieben wurde. :)
 
@SupaMario: AUFGEGEBENE BESTELLUNG
1. Oktober 2013 - VORAUSSICHTLICHE LIEFERUNG Freitag 11. Oktober 2013 - Dienstag 29. Oktober 2013 --- Nur aus Interesse.. wie... empfinde ich nun deiner Meinung nach? :)
 
Das musste ja so kommen. Mich wundert es erst mal gar nicht. Amazon ist hier nur ein Beispiel von vielen, nur mit dem Unterschied dass es bei den anderen Firmen nicht so an die große Glocke kommt. Nahezu jede größere Firma, Bsp. BMW, Mercedes, Audi, die Solarbranche, usw., verlagern ihren produktiven Standort ins Ausland. Bisher ging die Rechnung mit den Billiglohnjobs ja auf. Da aber die Lebenshaltungskosten usw. alles in einer aufsteigenden Linie verlaufen, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Konzerne nachgeben. Entweder sie Zahlen mehr Geld, oder was aber viel Wahrscheinlicher ist- Sie machen den Standort zu und ziehen in die nächste Billig- Region. Nachsehen hat hier nur der Arbeiter und Angestellte der jeweiligen Firma. Der Verursacher ist aber weder die Firma, noch die Angestellten und Arbeiter. Allein die Regierung ist für diese Missere verantwortlich. Durch Ihre Strategie der Billiglöhne und der Geringverdiener war es möglich die Wirtschaft hier im Land zu Halten. Durch diese Gewinnspanne von Billiglohn zu Produktwert war es bisher möglich von einem wirtschaftlichen Gewinn zu Sprechen. Wie sagt doch die Bundeskanzlerin so schön : "Die Wirtschaft booomt in der so schweren Weltweiten wirtschaftlichen Krise in Deutschland. Deutschland exportiert ungeachtet der weltweiten Krise. Und Schuld ist an der Sache noch Einer! Brüssel. Wenn man schon eine Europäische Union gründet, dann muss man auch die Grundparameter anpassen und Europaweit eine einheitliche Mehrwertsteuer einführen. Des weiteren müssen Anpassungen in allen belangen des Finanzhandels und der jeweiligen Kurse festgelegt werden damit es nicht zu unterschiedlichen Marktwerten führen kann und somit eine Europaweiter Fairer Wettbewerb stattfinden kann. Nur wenn das gewährleistet ist, wird auch eine ordentliche Bezahlung machbar sein und auch die Anzahl der Arbeitslosen könnte, ich bin hier mal vorsichtig wg. der wachsenden Bevölkerung, sinken. So mal als Grundgedanke müsste dann der Mindestlohn Europaweit eingeführt werden und dann würde es für das Unternehmen keinen Sinn machen den Standort ins Ausland zu Verlagern.
 
GEIZ IST GEIL. SO WENIG WIE MÖGLICH LÖHNE ZAHLEN!!!
 
@Deafmobil: Du hast hier eine falsche Formulierung genutzt.
Richtig müsste es heisse: "Zahle soviel Lohn wie nötig und so wenig wie möglich"
 
Dann wird Amazon wohl bald pleite gehen, wenn die Polen und Tschechien erstmal die Lager ausräumen ;-) (mehrmals)
 
Ich finde es einfach erschreckend wie viele Leute sich hier über ver.di aufregen. Ich nehme an hier sind die meisten selbst AN und ihr regt euch über eine Organisation auf die sich für eure rechte einsetzen. Ja die Forderungen sind krass die ver.di gestellt hat aber man braucht sie um erst einmal in Verhandlungen treten zu können. Amazon nutzt die Leute schamlos aus und gibt ihnen einen Lohn mit dem man trotzdem zum Amt rennen muss. Jetzt wollen sie umziehen weil ihnen die Deutschen zu lästig sind und zu menschlich behandelt werden wollen. Das ist unterste Schublade und nun ziehen sie gen Osten wo AN-Rechte noch nicht so weit sind.
 
@SupaMario: Ganz deiner Meinung. Ich verstehe nicht wie man nun Verdi dafür verantwortlich machen kann. Amazon ist ein großes Unternehmen und hat entsprechende Abteilungen, die wussten garantiert von Anfang an, dass es in Deutschland nun mal Tarifverträge gibt.
 
Amazon wollte doch sowieso nach Polen expandieren. Scheint mir nur eine vorgezogene Entscheidung zu sein. (Wie hoch ist eigentlich die "Verlustrate" von Paketen von Polen nach Deutschland, insbesondere wenn Technologieprodukte verschickt werden...?)
 
Und da sagt mir doch mal einer Ideologie hat in der Wirtschaft nichts zu suchen^^
 
Dann sollen sie es halt tun. Wir brauchen keine Ausbeuter-Arbeitsplätze in Deutschland. Amazon wandelt sich mit riesen Schritten vom sympathischen Unternehmen zur Wir-kriegen-den-Hals-nicht-voll-genug-Firma.
 
@Karmageddon: Tja, Nokia hatte mit dem Rückzug aus Deutschland ja auch nur "Plus" gemacht ;)
 
Gottverdammte Heuschrecke. Wird Zeit für ein Boykott des Weihnachtsgeschäftes. Der Chef bekommt dann bestimmt Schnappatmung.
 
Ein hoch auf den Kapitalismus. Ich bezweifle aber das polnische Mitarbeiter weniger verdienen werden als Deutsche Zeitarbeiter. Würde mich nicht wundern wenn es viele deutsche Mitarbeiter gibt die nach Polen Pendeln, die Lager sind mit Sicherheit Grenznah! Dafür Pendeln die Polen dann wie bisher in deutsche Baustellen, da verdienst schwarz einfach mehr :D
 
@lurchie: Also so einen scheiss wie du ihn hier von dir gegeben hast hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Du leidest also weil dein Packet mal ein Tag später kommt, oder eine Bahn nicht fährt.
Du Ärmster, schaffen wir doch am besten alle Gewerkschaften ab, mal sehen ob du dann nicht der erste bist der laut aufschreit wenn er demnächst für 5€ die stunde, oder weniger, arbeiten muss.
Und dann auf steuerzahlenkosten aufstocken kann.
Du solltest dir mal anschauen was die gewerkschaft von Amamzon verlangen, einen tarfivetrag der gewährleistet das alle beschäftigten im unternehmen einen mindestlohn erhalten.
Ist es, in heutigen zeiten, etwa zu viel verlangt von einem unternehmen ein gewisses sozialverhalten zu verlangen.
Sie profitieren schliesslich erheblich von der gemeinschaft getragenen kosten, indem sie eine intakte infrastruktur vorfinden, gut ausgebildete arbeitskräfte vorfinden, eine grosse käuferschicht die geld in kasse spüllt, und nicht zu vergessen subventionen. Und mal ehrlich, sehr moderate gewerkschaften die nicht wie in anderen ländern wegen jedem scheiss zu streiks aufruft.
Angesichts der riesigen gewinne die Amazon hier im Land einfährt finde ich dieses verhalten einfach nur ASOZIAL.
Aber es ist ja wie seit jahren schon bei diversen unternehmen, der gewinn muss jahr für jahr steigen, auf teufel komm raus, und auf dem rücken der angestellten.
Wenn interessiert da die soziale verantwortung die man tragen sollte, da wird einfach ins nächste dumpinglohnland gezogen, bis es da auch zu streiks kommt oder es zu teuer wird.
 
was wollt ihr den ? wenn der preis stimmt werdet ihr weiterhin bei amazon kaufen weil ihr nicht mehr ausgeben wollt als nötig... ;-)
und so nebenbei, wer länger in die schule gegangen wäre würde nicht in einem logistikzentrum arbeiten und vielleicht einen anspruch auf bessere bezahlung haben...

wenn ich schon höre... "dann werde ich nicht mehr bei amazon kaufen"
manche belügen sich selbst.
 
@Riess: Und weil man vielleicht "nur in einem logistikzentrum" arbeitet berechtigt das unternehmen veträge abzuschliesen bei dennen mitarbeiter jahr für jahr zu denselben konditionen neu eingestellt werden, und mit dem man seinen lebensunterhalt nicht bestreiten kann ohne aufzustocken ?
Das dann wieder von der gemeinschaft bezahlt werden muss, damit ein unternehmen seine gewinne steigern kann ?
Das sehe ich nicht so !
 
Hier kann man Amazon durchaus verstehen.
Da wird aus Mitteln des öffentlichen Rundfunks mit Hilfe von hr / ARD ein tendenziöser Fiction Thriller "Ausgeliefert Leiharbeiter bei Amazon" über die angeblich schlechten Arbeitsbedingungen bei Amazon gedreht, obwohl man die Arbeiter in normalen Hotels nach deutschen Standard unterbringt,kostenloses Essen stellt und die Arbeiter mit kostenlosen Bussen noch zur Arbeitstelle hin und zurück bringt.
Aber das ist eben nach Verdi Meinung noch nicht genug bei 9.- Euro Stundenlohn.
Und wenn dann noch unsere Politiker diese Aussagen im Film ohne Überprüfung wiedergeben, ohne auch nur 1x den Spielort des Films "Seepark Kirchheim" bei Bad Hersfeld zu untersuchen.Dann muß man sich nicht wundern wenn so etwas dabei herauskommt.Volle Breitseite mit Hilfe der Verdi gegen Amazon ohne echte Anhaltspunkte.
Aber stimmt es war ja bereits Wahlkampf in Hessen und die SPD auf Stimmenfang.

Logisch sieht sich jeder multinationale Konzern dann um, ob er die Arbeit dann nicht doch auslagern kann.So eben nach Polen.

Danke hessischer Rundfunk, danke Frau Löbl und Herr Onneken.

Achja soeben haben die Macher des Films "Ausgeliefert, Leiharbeiter bei AMAZON" noch 2 Filmpreise für den verursachten Stellenabbau in Deutschland abgeräumt.
Der 3. Filmpreis steht wohl demnächst noch an.
Zählen denn dort nur noch Einschaltquoten auch wenn 90 Prozent des Films einseitiger Tendenzjournalismus waren?
 
@cristophs: Ich glaube kaum das so eine pseudo doku auswirkung auf diese entscheidung hat oder hatte.

Und mal nebenbei auf der amazon homepage wird ja immer so schön dargestellt das jeder mittarbeiter 9,55€ erhält und nach einem Jahr 10,47€.
Das problem daran ist, das die meisten mitarbeiter dort aber immer nur Jahresveträge erhalten und nach diesem jahr neu angestellt werden, also wieder bei 9,55€ anfangen.
Eine übliche praxis übrigens auch im Öffentlichen Dienst, bei der Arbeitsagentur is sowas auch gang und gebe, ebenso im gesammten öffentlichen wie privaten bildungssektor.
So kann man sehr schön, auf kosten seiner mitarbeiter, die lohnkosten über jahre hinweg auf dem gleichen niveau halten.
Der Angestellte selbst bleibt Jahrelang auf dem gleichen lohn hängen, während alle anderen kosten steigen.
Bei amazon herrscht ein ziemlich hoher durchlauf an mitarbeitern, und das nicht ohne grund.
In bad hersfeld zb. warten die Mitarbeiten seit 2006 auf ihre lohnerhöhungen.
Und genau dagegen will verdi vorgehen, indem amazon dazu zwingen will einen tarifvetrag zu unterschrieben der diese neueinstellungen verhindert, und den mitarbeitern einen tariflohn zusichert, 11.47€ in der Branche.
Amazon arbeitet hier schon mit allen tricks, um Lohnkosten so tief wie möglich zu halten, die dummen sind natürlich die angestellten.
Ist mir unverständlich wie leute hier pro amazon sein können, das ist die moderne art der ausbeutung, nicht nur bei amazon.
Ich könnte mir denken das niemand hier zufrieden währe wenn er jahr für jahr immer denselben lohn erhält während alles andere teurer wird.
 
die überwiegende Anzahl der Festangestellten Amazon Arbeiter wird eben nicht jedes Jahr um ein weiteres Jahr befristet angestellt.
Das ist laut Gesetz ohnehin nur 2x möglich.
Jeder Arbeitgeber versucht die Lohnkosten so niedrig wie möglich zu halten.
Der Stundenlohn liegt hier bei 9.- bis über 11.- Euro für Pakete packen.
Wie wollen Sie denn einer gelernten Friseurin mit Facharbeiterabschluss ihre geringen 4.- bis -6.- Euro Stundenlohn erklären?Achja bald gibt es ja Mindestlohn dieses Gewerbe 8,50 Euro, Super, der liegt noch immer unterhalb des Amazon Gehaltes!
Es gibt wirklich andere Bereiche in denen es nötig wäre gegenzusteuern.

Wenn ich zu wenig verdiene..neuen Job suchen!
Da 11,47 Euro Stundenlohn für Pakete packen für Verdi ja normal zu sein scheint, sollte es ein leichtes sein, einen neuen Arbeitgeber zu finden welcher genau diesen Stundenlohn bietet. Oder doch nicht?
 
@cristophs: Ist nur zu dumm das die mehrzahl der angestellten bei amazon eben nicht festangestellte sind. In bad hersfeld zb. 2100 befristet von 3700 mitarbeitern. in anderen standorten sieht es ähnlich aus 2/3 mit befristeten veträgen.
Es sind 3x innerhalb von 2 jahren die man einen befristeten vetrag verlängern kann, spielt aber auch keine rolle, da die veträge bei amazon oftmals eh sehr kurz sind oder diese regelung aufgrund der begründung sessionaler schwankung nicht gelten.
Da stehen die mitarbeiter eh immer unter druck ob der vetrag überhaupt verlängert wird oder man gehen kann.
Nicht ohne grund der grosse durchlauf im unternehmen.
Wer sagt das es einfach ist eine anderen job mit dem lohn zu finden, das sind tariflöhne die ander grosse versandhandelbetriebe bezahlen, siehe OTTO Neckermann...
Die zahlen sehr wohl diesen tariflohn, amazon stellt sich quer, trotz grosser gewinne hier im lande.
Das kann ich der friseurin nicht erklären sie ist leider genauso ein opfer des lohndumpings wie viele andere auch.
Das muss ebnso abgestellt werden wie die zustände bei amazon oder anderen branchen wo löhne gezahlt werden mit dennen man nicht überleben kann.
Da hat es jeder bereich gleichnötig das dort gegengesteuert wird
 
Hmm, ich kaufe seitdem bekannt ist das Amazon seine Mitarbeiter so schlecht bezahlt grundsätzlich solange hier lokal oder woander wie es geht. Leider gibt es nicht alles hier, aber ich bezahle gerne mehr dafür. Diese Niedrig-sklavenarbeitslöhne darf man nicht unterstützen, das wird in Polen und Tschechien dann kaum anders sein, abwarten wann sie in Estland oder Russland landen.
Allerdings dürfte man dann viele Dinge generell nicht mehr kaufen, es ist inzwischen leider Mode geworden und die Politik pennt, 8,50 Mindestlohn... ja, in welcher Realität leben die eigentlich?
Bekommen es nicht hin die Miet- und Strompreise endlich zu regulieren und den geldgierigen Firmen eins überzubraten (Stromkonzerne geben ihre Ersparnisse momentan nicht an die Kunden weiter, Quatratmeterpreise werden zum Spekulationsziel).
Das Problem fängt leider ganz unten an, und solange die Politik der EU nicht aufhört der Wirtschaft in den Hintern zu... ihr kennt das. Ändert sich kaum etwas. Zumindest die Ämter wird das garnicht in ihre Statistik passen wenn die Angstellten hier ihre Jobs dadurch verlieren, aber ordentlich bezahlte Jobs zu schaffen, daran ist auch niemand interessiert.
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