Erster Rechner aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen gebaut

Es ist grundsätzlich möglich, elektronische Schaltkreise aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu bauen und damit die bisherigen Silizium-Technologien zu ersetzen. Das haben Wissenschaftler der Stanford University nun bewiesen. mehr... Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon Nanotubes, CNTs Bildquelle: University of Southern California Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon Nanotubes, CNTs Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Carbon Nanotubes, CNTs University of Southern California

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haltet mein Bier ich bau einen Computer *holz anzünd* ^^
 
@Commander Böberle: geiler Kommentar :D.
 
@Commander Böberle: Mit wieviel Bit/s zündet das Ding?
 
Ich glaub', ich hab' schon so 'ne "Kohlenstoff-Kiste": Das Mutterbrett ist schon ganz schwarz, und bei Video-Bearbeitung riecht's auch ganz verkohlt :-DDD
 
Finde ich gut. Braucht's nur noch die richtige Stromquelle dazu:
http://winfuture.de/news,77030.html
 
die jungs haben gute arbeit geleistet.
der prototyp funktioniert und nur die begrenzten möglichkeiten des"herstellers" haben eine prozessor mit mehr leistung verhindert.
das ist doch mal was greifbares.
 
Interessant fände ich mal Leistungswerte, damit man mal mit Silizium Prozessoren mit gleicher Anzahl Transistoren vergleichen kann wie viel schneller das Ganze wirklich ist. (Selbst verständlich wirds da noch optimierungen geben usw)
 
@Zreak: Fals es jemanden interessiert, das Ding lief mit 1 kHz.
 
kohlenstoff klingt für mich sehr vorteilhaft. silizium vorkommen sind immerhin begrenzt. kohlenstoff dagegen kaum. also eine auch aus umweltgesichtspunkten positive entwicklung
 
@ITkrates: LOL. 25,8 % der Erdkruste besteht aus Silizium. Nur 0,087% aus Kohlenstoff. Sand = Silizium(IV)-Oxid.
 
@Zreak: mal abgesehen davon, dass man silizium nur selten rein findet und daher sehr aufwendig und mit viel energie aus dem "sand" extrahieren muss, ja das zeugt gibt es schon recht häufig. aber langfristig gedacht sind kohlenstoffverbindungen häufiger weil nachwachsend.
zudem sehe ich potential auch die übrigen metalle, insbesondere die sog. seltenen erden, durch diese organischen materialien zu ersetzen, was ein erheblicher vorteil wäre
 
@ITkrates: Von begrenzten Vorkommen bei Silizium zu sprechen ist dennoch übertrieben ;) Silizium kann genauso "nachwachsen". Ist nur eine Form des Recyclings (bei Kohlenstoff über CO2... bei Silizium "nur" neu einschmelzen). Energieaufwand ist bei Kohlenstoff auch nicht niedriger, da er genauso aufgereinigt werden muss und sogar aus der Dampfphase abgeschieden wird (fast 4000 K). Außerdem sind die Wafer weiterhin aus Silzium.

Inwiefern Kohlenstoff seltene Erden ersetzten kann, wo es Silizium nicht kann ist schwer zu sagen. Natürlich hoffe ich, dass er es in vielen Situationen kann. Seltenen Erden benötigt man für Transistoren jedenfals auch heute keine, sondern für Magnete, Sensoren und Gläser (ja damit die hübsch bunt sind ... oO).

Trotzdem begrüße ich natürlich die Entwicklung, da die Einsparpotentiale was Energie im Betrieb angeht alle negativen Effekte deutlich überwiegen sollten ;)
 
@Zreak: danke für die Erklärungen ! wir sollten also doch erstmal weiter sand einschmelzen ;)
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