E-Book-Reader: Absatz liegt weit unter Erwartungen

Die Anbieter von E-Book-Readern können in diesem Jahr zwar mit wachsenden Verkaufszahlen rechnen, doch die ursprünglichen Erwartungen werden bei weitem nicht erreicht. mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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oh oh.. bahnt sich da eine Krise an? :) Ich hoffe doch nicht, sonst laufen die Aktionaere wieder davon! :D
 
Solange die ebooks nicht deutlich! günstiger sind als die gedruckte version, sehen viele leute den wechsel sicher nicht ein. Das amazon nun bei kauf eines richtigen buches die ebook version teilweise kostenlos beigibt ist schonmal ein guter schritt für die verbreitung. Ich geb meinen kindle jedenfalls nicht mehr aus der hand. Finde das e-ink display mittlerweile fast angenehmer als ein echtes buch ^^
 
@Sebaer: Warum sollten E-Books eigtl. so viel billiger sein? Papier ist spottbillig, der Buchdruck heutzutage auch, ein Taschenbuch kostet vielleicht ein paar Cent in der Herstellung. Die nötige Logistik für die Auslieferung der Bücher an den Handel kann man gelten lassen als Grund für einen Preisunterschied zu E-Books, aber so teuer ist das bei Büchern eigtl. auch nicht. Der Großteil des Buchpreises besteht nicht aus den Kosten für die materielle Produktion, sondern für den immateriellen Inhalt derselben und für Lektorat etc.. Und das kostet gleich viel, egal ob E-Book oder gedrucktes Buch. Insofern ist das durchaus realistisch, dass das E-Book lediglich 2-3€ günstiger ist als das gedruckte Buch, damit fallen genau die Logistik-, Papier- und Druckkosten weg.
Außerdem steckt doch hinter E-Books nicht primär der Sinn, dass man mit diesen gegenüber gedruckten Büchern Geld sparen will oder? Das war jedenfalls nicht meine Motivation dahinter. Ich sehe für mich nur Vorteile in E-Books, keine für mich relevanten Nachteile, wegen derer ich verlangen würde, dass E-Books deutlich günstiger sein müssten als Bücher. :)
Die noch nicht erschlossene Käufergruppe, die zähneknirschend zu E-Books wechseln würden, wenn diese deutlich günstiger als normale Bücher wären (obwohl sie viel lieber ein echtes Buch in der Hand hätten), sollte vielleicht einfach auch in Zukunft bei gedruckten Büchern bleiben, schließlich gehört zum Lesen auch irgendwie eine Atmosphäre, und wer da mit E-Books nicht klarkommt und sich erst über den Preis überzeugen lassen muss, für den ist das vielleicht einfach nichts :)
 
Solange ich gelesene Ebooks nicht so einfach weiter verschenken oder verleihen kann, werde ich zumindest keines Kaufen.
 
Mich wundert es, dass die Reader sich nicht stärker durchsetzen. Schließlich sind Ebooks das so ziemlich am einfachsten raubzukopierende Medium, noch dazu mit unglaublich kleinen Datenmengen. Stichwort: Versand per Email und co!
 
@funnyluke: Das dürfte wohl eher an den Lesegewohnheiten liegen als an der Technik selbst. Meine Mutter würde nicht mal wissen, wo sie nach den "kostenlosen" eBooks suchen sollte. Und wenn man dann noch mit Dateiformaten und Konvertierungen anfängt, dann sind viele schon längst überfordert. Und dann noch die ganze Kopiererei am PC etc. Da ist das traditionelle gedruckte Buch für viele der einfachste und bequemste Weg.
 
@funnyluke: Wenn ich eine komplette TV Serienstaffel Downloade, hat das ja noch irgendwo einen Sinn, aber für 4-5 Bücher pro Jahr mache ich mir die Mühe nicht. Dazu kommt, das Lesen eher die ältere Generation betrifft und die befasst sich nicht mit Raubmord Kopien.
 
@3.11-User: Wenn für Dich das Lesen hauptsächlich ältere Menschen "betrifft" bist Du ein klasse Vertreter der bildungsfernen Schichten. Glückwunsch.
 
@funnyluke: So lange ein paar Bits genau so viel kosten wie ein Buch, das Material- weitere Herstellungs- und Lagerungskosten mit einbringen muss, wird sich das nicht ändern, denn so gesehen sind eBooks Abzocke.
 
Auch wieder mal ein Beweis dafür, wieviel Wert man wirklich auf Prognosen legen kann. Die sind mit ihrere Prognose gleich mal um über 50% vorbeigerauscht. Da wäre man raten wohl näher dran gewesen.
 
Tja, den verdongelten Mist will wohl doch nicht jeder.
 
Ich finde die Geräte zwar nicht schlecht, aber man muss schon wirklich viel lesen wollen, um das zu brauchen. Ein Tablet mit einem E-Ink-Display auf der Rückseite wäre doch mal was.
 
Also als Buchautor von EDV Fachbüchern kann ich dazu nur sagen, dass ich derzeit knapp 3x so viele E-Books wie Papierbücher verkaufe - Tendenz in eine noch größere Differenz zugunsten der E-Books. Vlt. sollten die Statistiker mal schauen, ob sich evtl. die befragte Personengruppe (vlt. haben sie im Vorjahr junge Studenten und heuer mehr Pensionisten befragt, je nachdem in welche Richtung sie ihre Studienergebnisse lenken wollen) verändert hat.
 
@Bitfreezer: Das Problem sind die Reader die durch die Bank weg einfach ... ich hätte gesagt gottig sind ... aber ok, ehrlicherweise müsste man sagen sie sind das was sie kosten.
Das dumme ist halt das die Anbieter den wichtigen Punkt nicht erkennen. ein Smartphone habe ich im Schnitt 1-5min in der Hand, ein Tablet 5-20min, ein eBookReader je nach Spannung der Lektüre auch mal 1-2h. Und da passiert dann folgendes. Man bemerkt Defizite beim Display, das Gerät ist irgendwie unergonomisch, und und und ... sprich eigentlich ist's lausig gemacht. Und man fragt sich wo ist eigentlich die professional Version. Nein nicht die mit Webbrowser, email, Fotogalerie und dem Murks den keine Socke braucht weil diejenigen die es gebraucht hätten, entweder ohnehin gleich ein Tablet gekauft haben oder aber ein Tablet zusätzlich haben. Sondern die Version die einfach hochwertig in den Materialen ist, ergonomisch designed.
Ja bestimmt kann ich mir Tablets ab 200€ kaufen, die Frage ist jetzt aber wo ist der qualitativ hochwertige Reader für 200€ oder mehr.
 
@aliasname: Also da stimme ich dir nun mal nicht zu. Ich besitze meinen zweiten Kindle, beide male die einfachste Version ohne Touch, Beleuchtet oder was auch immer, einfach nur e-Ink Display und die Tasten zum umblättern usw. Ich finde das Teil weder unergonomisch noch in andererweise in der Haptik eingeschränkt. Auch wenn ich 3 Stunden damit am Stück lese habe ich gar keine Probleme damit. Auch vom Material her sehe ich da keine Defizite. Er fühlt sich absolut nicht so an als wenn er jeden Moment auseinander brechen würde. Und ich lese für meine Verhältnisse verdammt viel seitdem ich ihn habe. Was willst denn für Materialien haben? Alurahmen? Goldrahmen? Hey, das Teil ist zum lesen da, nichts anderes.
 
@Tomarr: Dann kauf dir mal einen Paperwhite. Genau das was du da benutzt benutze ich immer noch, und bisher ist jeder Nachfolger aus den von mit oben genannten Gründen innerhalb von 24h direkt wieder an den Absender zurückgegangen. Das war unterirdisch, denn die Geräte waren einfach genau in den Punkten (Gehäusequalität, Gehäusestabilität und Displayqualität) einfach unterirdisch schlecht, verglichen mit dem Touch. Sprich anstelle einer Weiterentwicklung hat man Tünnef eingebaut und am Material gespart. Soviel zum zustimmen. Auf das dein Touch noch lange hält, ich wüsste z.Z. nicht mit was ich meinen ersetzen sollte ausser wieder durch einen alten Touch.
 
@aliasname: Ich habe ja keinen Touch. Noch einfacher halt. Dass die Beleuchtung vom ersten Paperwhite etwas daneben gegangen ist ist ja weitgehend bekannt. Aber das Gehäuse? Naja, müsste ich selber mal anfassen. Aber es gibt ja nun das neue Paperwhite, vielleicht hat sich ja was getan. Aber ansonsten vermisse ich trotzdem keine anderen Materialien die das ganze unnötig teurer machen könnten, Plastik ist absolut ok.
 
@Tomarr: Ich hab nix gegen Plastik, aber es gibt solchen und solchen und man kann Gehäuse so designen das sie die Vorteile nutzen und die Nachteile kaschieren. Das ist beim PW1 voll schiefgegangen. Ok, merkt man vielleicht eher wenn man selbst ähnliche Teile entwickelt und im Laufe der Jahre wegen diesem oder jenem Umstand dann hinterher mal Probleme damit hatte.
Sprich man kann es so machen das man auch Geräte mit Kunststoffrückseite mal über einen Terassentisch zum Gegenüber schieben kann ohne das man sich im Reinraumbefinden muss und ohne das das Gerät dann hinterher Kratzer auf der Rückseite hat, nur um mal ein Beispiel zu nennen. Wobei das schon besser ist als mit Aludose hinten, also das es auch noch schlechter, keine Frage.
Von daher, klar Kunststoff, was denn sonst, aber gut gemacht.
 
@aliasname: Also sagen wir mal so, ich habe ja nun die einfachste Version des Kindle. Ich hatte den ersten davon, also den Keyboard hatte ich übersprungen, aber halt den ersten noch die einfach Tasten hatte. Da war das mit dem Gehäuse schon sehr gut. Er ist mir auch erst kaputt gegangen nachdem mir da eine Lampe von der Decke auf den Tisch gefalen ist und dazwischen das/der ??? Kindle. Dann habe ich die überarbeitete selbe Version genommen, und einmal in den Händen gehabt dachte ich schon das der sich einfach super anfühlt. Stabil, nichts klappert, nichts verbiegt und die Tasten waren auch wesentlich preziser. Man muss dem Hersteller ja auch erstmal gönnen einige erfahrungen und weiter Entwicklungen mit seinem Produkt zu machen. Was mich halt so störte an deinem ersten Post war das du das eher am Preis fest zu machen scheinst. Hochwertigere Pro e-Reader... was soll das denn sein? Sie können zwar das selbe aber sind teurer weil... ?
 
@Tomarr: Ich hatte den Touch z.B. direkt neben dem PW1. Ich find's unpaktisch wenn die Rückseite Hartplastik ist, denn das gibt Kratzer wenn man das Teil mal auf nem Tisch schiebt statt direkt anhebt. Erfahungswerte mit Tablets. Der Touch hat ne Weichkompente auf der Rückseite. War bestimmt teurer aber schlauer. Was am Touch wenig schau war, er mochte keine Koatische Sonne, zumindest nicht der Frontrahmen der hat seitdem ne Delle. Kann man anders lösen, hat nämlich weder das Tablet vom Sohnemann das auch dabei war noch irgendeins der Samrtphones die dabei waren. Das sind Cents an Materialkosten und im schlimmsten Fall sind 5000-10000€ mehr an Entwicklungskosten, bei den Stückzahlen die man umsetzt geht das direkt unter. Aber der Unterschied im Produkt ist dann halt erkennbar. Man muss es nicht übertreiben, na klar fühlt sich ein iphone anders an als ein Samsung so sowas finde ich überzogen, aber etwas besser wäre halt schon schön. Wie gesagt um auf mein Urspungsposting zu kommen, mich hält vom Kauf eines neueren EBook Readers weder die Tatsache das ich lieber Papier lese, weiss Gott nicht, oder der Preis, sondern schlicht die Tatsache das die angebotenen Geräte so sind wie der Preis. Man könnte sagen es gibt nur Burger, und ich bin auf der Suche nach nem Steak. Es müsste nicht mal n Filetsteak sein.
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