IT-Branche bettelt nach Wahl um Aufmerksamkeit

Die deutsche IT-Wirtschaft hat sich direkt nach den Bundestagswahlen zu Wort gemeldet und fordert Aufmerksamkeit für ihre Anliegen ein. Das dürfte angesichts des Ergebnisses auch dringend nötig sein. mehr... IT-Branche, Statue, Kopf Bildquelle: W&V IT-Branche, Statue, Kopf IT-Branche, Statue, Kopf W&V

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sie werdens überleben...
 
Tja, solange es nicht ums eigene Geld geht, ist dem Durchschnittswähler ja offensichtlich eh alles egal. Und wie wenig Otto Normal-Doof das Thema Privatsphäre interessiert, kann man an dem Wahlergebnis sehr gut ablesen. Erst wenn jene, für die Internet Neuland ist, wegsterben, wird das ganze vielleicht endlich ernster genommen. Ich werde jedenfalls auch weiterhin die Piraten wählen, komme was wolle.
 
@Genre: 97% sind doof, nur Du bist die Erleuchtung.
 
@3.11-User: Wer das Thema Privatsphäre nicht ernst nimmt und die Gefahren, die von der ganzen Überwachung ausgehen, nicht ernst nimmt, ist für mich dumm! Ist meine Meinung und die vertrete ich auch.
 
@Genre: Im Wahren Leben, beim verlassen der Tastatur, gibt es viel wichtigere Themen. Solltest Du mal ausprobieren.
 
@3.11-User: Wie kann man Freiheit und Privatsphäre nur so geringschätzen? Es sind wesentliche Grundrechte einer Demokratie und sollten von jedem als schützenswert erachtet werden! Außerdem: Schon mal daran gedacht, dass Freiheit und Privatsphäre nicht nur an der Tastatur stattfinden? Schon gar nicht im Informationszeitalter! Die anderen, "wichtigeren" Themen werden bereits zu genüge abgedeckt, das Thema Privatsphäre aber wird nach wie vor vernachlässigt.
 
@Genre: Kopf hoch. Spätestens wenn er auf der Karriereleiter nicht mehr klettern darf, weil seine Firma automatisch von seiner Krankenkasse gewarnt wurde, dass er Krankheit XYZ hat, dann interessiert ihn Datenschutz auch. Und er wird am lautesten schreien.
 
@Genre: Lass den Troll, ich gebe dir da völlig recht, so wie es aussieht, sind die Wähle doch völlig blind und man kann ihnen einreden, einen von den 2 Parteien zu wählen, die eh noch nie was hinbekommen haben. Die Piraten wissen im Moment nicht mal richtig weiter, wer soll sich dann um solche Dinge kümmern? Ich sehe leider schwarz, wir sind in 4 Jahren warscheinlich nahe der Steinzeit, wenn das so weiter geht.
 
@nixdagibts: Genau das was du sagst glaube ich auch. Die meisten interessiert Datenschutz, Privatsphäre und ähnliches wenig bis es "endlich" wehtut. Erst wenn der Schaden offensichtlich wird werden die Menschen mal schauen was da eigentlich passiert ist. Dann jedoch heißt es wieder "hätte man ja nicht ahnen können".
 
@Shadow27374: die Deutschen haben am vergangenen Sonntag einmal mehr gezeigt, dass sie einfach keine Veränderungen wollen. Die meisten sind wahrscheinlich glücklich, wenn Rente/Hartz IV weiterhin pünktlich gezahlt wird und man sich noch von der Glotze berieseln lassen kann. Auf den Datenschutz pfeifen die meisten genauso. Trotz NSA-Affäre wollen nicht genug Leute aufwachen bzw. die richtigen Konsequenzen ziehen. Da stört's einen auch gar nicht mehr, dass man noch mal vier Jahre von den gleichen Parteien verarscht wird.
 
@pengo: Was das immer mit Rentnern und Arbeitsuchenden zu tun haben soll? Wir hatten eine durchaus hohe Wahlbeteiligung und auch die Emporkömmlinge der AFD hatten ja viele Stimmen bekommen.
Doch zum eigentlichem Thema sei dann schon zu sagen, dass wir uns in den nächsten 4 Jahren, unter Frau Merkel, erheblich mehr um eine der Wichtigsten Wirtschaftszweige kümmern müssen. Wir sind nach wie vor ein demokratischer Staat, auch wenn man das manchmal nicht glauben mag. Daher müssen solch wichtige Themen wie Datenschutz, Privatsphäre mit einer erheblich größere Aufmerksamkeit angegangen werden. Sonst sieht es wirklich ganz schön schwarz in den deutschen Landen für jeden einzelnen von uns aus. Und an einem Überwachungsstaat kann auch Frau Kanzler nicht gelegen sein, denn sie sollte das, als ehemalige Bürgerin der DDR wohl am besten wissen, wie unerträglich so was ist.
 
@Genre: Und wer spricht vom Nutzen der Überwachung...? Und wer spricht von den Dingen, die für z.B. die Piraten Neuland sind, wie z.B. Gesetze im allgemeinen, oder Verkehrs - , Wirtschafts -, Bildungs - , etc. Politik? Stell dir Deutschland vor in dem die Piraten die Regierung bilden... also wenn das für dich erstrebenswert ist... Ich kenn da ne Bohrinsel, ich glaub zw. Dt und England und dort stehen doch paar Server herum. Ausserdem gelten dort, so viel ich weiss, keine Gesetze, sondern nur Regeln... kannst dich ja mal schlau machen, evtl. wäre das ja was für dich...
 
@b.marco: 1. Wer hat denn davon gesprochen, dass die Piraten (allein) die Regierung bilden sollen? 2. Das Wahlprogramm der Piraten beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf Internet-Themen! Man muss sich auch mal trauen anderen Parteien eine Chance zu geben, warum sollen immer nur die etablierten am Drücker sein?
 
@RedK: weil sie sich bewährt haben und weil sie einen Staat regieren, der nicht nur aus Internet und Datenschutz besteht? Ich erinnere an die Rot - Grüne Regierung unter Schröder, als die Grünen das erste mal in der Bundesregierung waren. Diese Konstellation hätte unseren Staat fast vor die Wand gefahren... Und wir haben heute noch mit den Altlasten zu kämpfen. Und mit der CDU sind wir sogar relativ unbeschadet durch die Finanzkrise gekommen.
 
@Genre: Die Politik besteht leider nicht nur aus Internet. Aber du hast schon recht: der Wähler schaut natürlich zuerst auf seine Brieftasche. Nur wenige kümmern sich wirklich um Umwelt oder soziale Belange. Auch wenn das vielleicht später doch mit unserer Brieftasche zu tun haben wird. Das sieht man aber nicht und auch aus diesem Grund haben wir Politik, sonst würde eh jeder machen, was ihm gefällt (was ja in einer Gesellschaft eben nicht funktioniert!). Genau so sehe ich das Internet als Thema bei den Wählern. Vielen ist scheinbar noch nicht klar, wie wichtig das Internet ist. Das ist aber genau so, wie bei Computerspielen. Die ältere Generation belächelt es sicher und übersieht wohl, dass gerade die Spielindustrie heute eine der treibenden Kräfte in der IT ist. - Alles ändert sich.
 
@Genre: Vor allem wenn man beim wählen Gespräche hörte warum manche Frau Merkel wählten, "Weil sie doch eine so nette Frau ist". Spätestens deshalb fordere ich demnächst eine MPU vorm ausfüllen des Wahlzettels. Man stelle sich das mal 1933 vor, "Ach der kleine Adolf mit seinem Schnauzer, den finde ich nett, den wähle ich"
 
@marcol1979: http://www.mdr.de/exakt/video149358.html
 
@Genre: Das Problem bei Dir ist, dass Du jene Wähler die andere Prioritäten bzw. Interessen haben -und das war die absolute Mehrheit- dass Du die als doof bezeichnest. Und das ist hochmütig und auch nicht viel weniger doof! Und insofern ist am Text von 3.11-User durchaus was Wahres. Denn wie soll ein als Mehrheitswähler jemandem (Dich!) ernst nehmen, wenn er diese als doof bezeichnet? Und die nun eintrudelnden Minus stören mich in diesem Zusammenhang gar nicht!
 
Man gehe auf bitkom.org und suche in der Mitgliederliste mal einen der da fehlt. Ich habe keinen gefunden, alle die mir so einfallen sind da Mitglied; IBM, Intel, Bosh, Samsung, Microsoft, Apple, BASF, Telekom, Facebook, BMW, Lufthansa, RWE, Allianz,... (und auch jede Menge Rechtsanwälte???) Wenn Deutschland so rückständig in Sachen "Netzpolitik" ist und da dringender Handlungsbedarf besteht, könnten ganz dumme Leute, wie zum Beispiel ich, auf die blödsinnige Frage kommen, warum die Mitglieder von Bitkom dann nicht selber handeln. Sicher ist eine Netzinfrastruktur wichtig, nur aus eigenem Interesse dem Staat jetzt Milliarden aus dem Kreuz zu leiern wollen, die dann zwangsläufig ja jeder bezahlt; neben den Mobilfunk, DSL etc. Gebühren, die eh die meisten zahlen; da erlaube ich mir dann doch mal leichte Kritik zu äußern.
 
@Lastwebpage: Kritik an Bitkom ist völlig gerechtfertigt, aber mit der Aussage haben sie Recht.
 
@Lastwebpage: Was nur die Notwendigkeit unterstreicht, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, denn sonst wird es auch hier nur eine einseitige Lösung geben, die zwar den Unternehmen hilft, doch nicht den Bürger an sich. Gut ist es aber schon, das Bitkom hier einen Vorstoß wagt. Nur so wird dann auch eine öffentliche Diskussion draus und die interessiert dann u. U. auch Menschen, die sich bis lang noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Und wer weiß, vielleicht fördert dass dann auch wieder den demokratischen Grundgedanken.
 
@Lastwebpage: Mitglieder = Lobbyisten- noch Fragen?
 
selbst wenn die piraten ganz vorne bei der Wahl gewesen wären.....meint ihr im erst dann hätte sich was geändert......man kann nur Sachen ändern die man weis.....und ich behaupte 80 % der dinge die da so ablaufen kommen gar nicht bei unserer Politik an oder werden ignoriert weil ein eingreifen schädlich für die wirtschaft wäre.
das fängt schon beim verkauf von kundendaten an......ich habe bei meinem letzten Handy vertrag eindeutig angegeben dass ich keine weitergabe an dritte wünsche......und was passiert......2 tage nach Aktivierung der sim ruft mich ne Versicherung an.....angeblich hätte ihr System nummern generieren und diese automatisch wählen......
und selbst wenn die Politik es dann mitbekommt.......passieren tut eh nichts.....siehe nsa..........eigentlich hätte die Merkel dem Obama den arsch aufreisen müssen......aber das würde dem vehältniss zum weltoberhaupt USA ja nur schaden.....also wurschtelt man solange vor sich hin bis es die meisten vergessen haben.
 
@andreas31HD: Das finde ich jetzt gut, dass mit der Versicherung, denn Kaltakquise, also das willkürliche Anrufen von zufälligen Telefonnummern zum Zwecke der Kundengewinnung, ist meines Wissens in Deutschland nicht zulässig.
 
@bergoett: Ist es auch nicht wird Trozdem gemacht. -.- und sie machen weiter.
 
die sollen aufhören zu heulen, gestern hatten alle die chance diese land zu verändern. dieses land hat das merkel gewählt, findet euch damit ab.
 
"der Aufbau intelligenter Netze u.a. in den Bereichen Energie, Verkehr und Gesundheit" Solange die Netze nicht mit dem Internet verbunden sind und dafür gesorgt wird, dass Endbenutzer die volle Kontrolle über alle an diese Netze angeschlossenen Geräte haben, sehe ich da kein Problem. Es wird allerdings problematisch, wenn SmartMeter, die notwendige Autoelektronik oder der Herzschrittmacher ferngesteuert oder von der Ferne ausgelesen werden können. Meine These ist: Alles, was am Internet hängt, ist potenziell ausspionierbar und manipulierbar. Diebe können SmartMeter knacken und am Stromverbrauch sehen, wann das Haus leer ist, per SmartMeter den Strom abstellen (einfach dem Smartmeter sagen, dass die Rechnung nicht bezahlt wurde) und dann einfach wie früher ins Haus einbrechen, falls die Alarmanlage kein Notstromaggregat hat. Beim Herzschrittmacher wäre ne Fernsteuerung auch "toll", vor allem, wenn man durch Veränderung bestimmter Parameter der Firmware die Schrittfrequenz ändern kann. Beim Auto ist es auch ein "toller" Effekt, wenn jemand über das Internet aus Rache oder sonstigen Gründen den Bordcomputer veranlasst, bei nasser Straße und 130 km/h die Handbremse zu ziehen oder wenn das Navi durch Manipulation das Auto direkt zum Dieb führt. Und wenn ich mir solche Fälle mit 5 Minuten blühender Phantasie ausdenken kann, dann können sich kreativere Leute noch "tollere" Sachen ausdenken, wie man Geräte, die in und um das Haus mit dem Internet verbunden sind, manipulieren kann. Deswegen: Nur das ans Internet hängen, was unbedingt dran muss, den Rest offline lassen und stattdessen das Hirn benutzen!
 
Kempf und die BITKOM sind so nutzbringend wie die Gewerbesteuer = NULL; de facto hat die BITKOM seit Jahren nicht- aber auch gar nichts erreicht. also - Ball mal flach halten ... und nicht mehr Geld der Mitglieder aus dem Fenster schmeißen !
 
"bettelt" -> BILD-Schlagzeile. Ausserdem fehlt mit Frau Leutheusser-Schnarrenberger der wichtigste Name auf der Liste.
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