Verbraucherschützer erwarten teurere Handy-Tarife

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) rechnet damit, dass die Mobilfunk-Betreiber ihre Drohung ernst meinen und bei einer EU-weiten Abschaffung der Roaming-Gebühren die Mobilfunktarife in Deutschland teurer machen werden. mehr... Microsoft, Smartphone, Windows Phone, Handy, Windows Phone 7 Bildquelle: Microsoft Microsoft, Smartphone, Windows Phone, Handy, Windows Phone 7 Microsoft, Smartphone, Windows Phone, Handy, Windows Phone 7 Microsoft

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Wieso erwarten wenn sie es schon längst sind.
 
@MrInternet: naja bei um die 20 Euro für ne All-Net-Flat würde ich jetzt nicht unbedingt von teuer sprechen...
 
@Eastripper: Kommt auf dem Anbieter an bei O2 hat man ja nicht mal größenteils 3G/UMTS.
 
@MrInternet: ich hab schon mit o2 über all mobiles Internet, mit Vodafone habe ich hingegen viele Probleme.
 
@MrInternet: was ein quatsch.. das war vllt vor 5 Jahren noch so, mittlerweile ist dieses "o2 hat so ein schlechtes Netz" aber extrem obsolet
 
@Slurp: Stimmt, O2 hat kein schlechtes Netz mehr, lediglich ein Netz mit tausenden "Einzelfällen", die Probleme haben ;)
 
@iPeople: Wie jedes andere auch.
 
@kkp2321: Seit meinem Wechsel , weg von O2, bin ich ein Einzelfall weniger ;)
 
@iPeople: Seit meinem Wechsel weg von O2, sind bei mir die Probleme erst los gegangen. Bin von O2 Netz ins D1 Netz gewechselt. Der Grund war nur die bessere Tarifauswahl. Im Südwesten Berlins ist O2 deutlich besser aufgestellt.
 
@kkp2321: Kann ich nicht bestätigen. Da ich dienstlich D1 nutze und privat damals O2 hatte, dazu noch sehr viel in Berlin unterwegs bin, stellte ich immer wieder eklatante Mängel bei O2 fest, während D1 IMMER geht. Und ich rede nicht von Lücken im netz, sondern von permanenter Überlastung und Surfen im Schneckentempo. Netz zu haben ist nämlich eine Sache, es nutzen zu können, eine andere (mal von der miesen Sprachqualität bei O2 abgesehen)
 
@iPeople: Ich kann es schon bestätigen, das reicht mir. Auch die Fahrt nach Köln war eine Qual. Während sich O2 irgendwo immer noch ein Fünkchen Netz herholt, habe ich im D1 Netz überwiegen "Kein Signal".
 
@kkp2321: Im Juli war ich in Köln ... hingefahren mit dem ICE. Congstar im Tablet, keinerlei Probleme. FAst durchgängiges Surfen möglich. Letztes Jahr um die zeit hatte ich noch O2, auch im ICE nach Köln unterwegs, Netz nur sporadisch und gelegentlich.
 
@iPeople: Dann haben wir anscheint sehr unterschiedliche Erfahrungen. Für mich war der Wechsel ins D1 Netz ein klares Downgrade in Sachen Verfügbarkeit und Qualität.
 
@iPeople: was denn nun, sporadisch oder gelegentlich?
 
@migraul: beides
 
@kkp2321: lol, mehr fällt mir dazu nicht ein.
 
@Eastripper: Ja, es wird (bis jetzt) immer billiger.
Aber mal erlich...wenn ihr EUROPAWEIT einen Tarif fürs Telefonieren und Surfen habt...Is es das nicht wert, dann ein klein wenig mehr zu zahlen?
Ihr benutzt ja schließlich auch ein Auto oder Öffis anstatt zu Fuß zu gehen... Es kommt nun natürlich drauf an, um wieviel die Preise steigen...
 
O2: In einer mittelgroßen Stadt mit ca. 25.000 Einwohnern gibt es immer noch ktin 3G - lediglich Edge. Das ist schon recht schwach!
 
Es ist ja wohl logisch daß sie sich das Geld was ihnen an dieser Stelle entgeht an einer anderen Stelle holen müssen. Immerhin müssen wie marktwirtschaftlich agieren und sich auch ihren Aktionären verpflichtet. So schön es für Leute die viel unterwegs sind auch sein mag, daß alle anderen dafür draufzahlen müssen war ja von Anfang an klar.
 
@Johnny Cache: 1,6 Mrd auf alle EU Bürger aufgeteilt, wären nur ca 3€ pro Bürger pro Jahr. Jede Teuerung, die darüber hinaus läuft, lässt sich marktwirtschaftlich nicht erklären. Wir werden sehen...
 
@mlodin84: Man sollte schon die Zahl der Mobilfunkkunden und nicht alle 0-100+ jährigen heranziehen. Außerdem ist eher der Umsatz entscheidend, den das einzelne Unternehmen mit Roaming macht. Dieser muss jeweils durch die eigenen Kunden aufgefangen werden. Wie hoch die Kosten sind, ist also von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.
 
@Wagnerf: Es gibt 113 Mio Mobilfunkanschlüsse in DE, also sogar mehr als es Einwohner gibt. 790 Mio in Europa, also auch mehr als es Einwohner gibt oder zumindest genauso viele. Daher ist es nicht falsch als Schätzung die Bevölkerungszahl heranzuziehen (deine 0-100 jährigen). Dass es von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ist, kann sich auch jedes Kleinkind denken. Um aber überhaupt eine Aussage treffen zu können, kann man wohl noch den Durchschnitt heranziehen. Das wären ca (Betonung auf circa) 3 € plus minus ein paar Zerquetschte. Aber trotzdem danke für deinen Klugscheisserbeitrag.

Edit:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/253072/umfrage/anzahl-der-mobilfunkanschluesse-nach-regionen-weltweit/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/3907/umfrage/mobilfunkanschluesse-in-deutschland/
 
@mlodin84: Die Statistik sagt aber für den Einzelnen nichts aus. Nehmen wir mal ein Unternehmen mit ca 1000 Diensthandys. Pro Handy 3 Euro mehr sind schonmal 3000 Euro mehr im Monat. Auf ein Jahr gerechnet sind das schonmal 36k Euro Mehrbelastung. Was meinst Du, wo sich unternehmen das Geld wiederholen? Das ist wie mit der Einführung der Ökosteuer und Autobahnmaut, es hat sich auf die Endverbraucherpreise niedergeschlagen. Davon abgesehen, Durchschnittsstatistiken sind fürn Popo, denn wenn ich 1 Mio Euro habe, und mein Nachbar nix, dann haben beide durchschnittlich 500k Euro .... Nur kaufen kann sich mein Nachbar davon nix, Du verstehst?
 
@iPeople: Dein Beispiel ist Unfug. Bei zwei Leuten kann der Durchschnitt ein ungeeignetes statistisches Maß sein. Bei großen Zahlen (in dem Fall 790 Mio) verhält sich das schon anders. Nach deiner Logik würden sonst auch Statistiken wie durschn. Pensionsalter, durchschn. Frauenquote etc keinen Sinn machen. Ausserdem ging es mir nicht darum wie teuer es irgendwelchen Unternehmen kommt, sondern, dass es ca 3 € mehr pro Vertrag werden. Für Unternehmen könnte es sogar um einiges günstiger werden, je nachdem wie stark sie von den bisherigen Roaming Gebühren betroffen waren.
 
@mlodin84: DAs Beispiel war zu vereinfachten Darstellung gedacht. Der Schlüssel lag in "...sagt aber für den Einzelnen nichts aus." wobei die betonung auf "Einzelnen" lag. Andersrum relativierst Du eine 3€-Erhöhung pro Vertrag, also für den Einzelnen, ohne die Tragweite der Sache zu erkennen. Denn wenn global agierende Firmen evtl auch sparen, so lassen sie sich diese Ersparniss durch lokale, meist kleinere dem Mittelstand angehörige, Firmen bezahlen. Alles jubelt über den Wegfall der Roaminggebühren, aber keiner merkt, dass die Globaltrotter hier hervorragende Lobbyarbeit geleistet haben und sich ihre Roamingkosten sozialisieren, während sie sich ihre Gewinne daraus privatisieren.
 
@iPeople: Du brauchst für mich nichts zu vereinfachen. Ich habe ein Masterstudium in Software & Data Engineering. Bin also durchaus in der Lage mit statistischen Maßen umzugehen.
 
@mlodin84: Nur ein Master? :D Ich habe nicht Dir abgesprochen, mit Zahlen umgehen zu können, sondern den Sinn einer Durchschnittstatistik angezweifelt ;)
 
@iPeople: Der Mittelwert alleine ist kaum aussagekräftig, da stimme ich dir zu. Dafür gibt es normalerweise auch die anderen Lageparameter (Varianz, Median, etc.), mit denen kann ich dir aber hier leider nicht dienen.
 
@Johnny Cache: Ja und das was ich mehr zahle muss ich mir auch irgendwo wieder reinholen, ne? Fängt beim Sprit, Strom und der Krankenversicherung an und hört bei Telefonrechnung und Milch auf. Komischerweise steigt mein Lohn aber nicht, obwohl mein Arbeitgeber die Preise seiner Produkte stetig erhöht. Irgendwann müssen das die wohlhabenden doch mal kapieren, dass das nicht unendlich so weiter geht?
 
@Johnny Cache: Sobald ein Unternehmen börsennotiert ist, steckt dort kein marktwirtschaftliches agieren mehr hinter, sondern meistens nur noch die reine Profitgier! Meine Krankenversicherung hat meinen Tarif letztes Jahr "mal eben" um 30% angehoben. Nach der Logik der Telekomunternehmen müsste ich diese Mehrausgaben nun kompensieren, indem ich proportional meine anderen Ausgaben kürze.Oh Wunder, das funktioniert aber nicht. Auch Wirtschaftsunternehmen müssen einmal lernen, dass sie auch einmal die Arschkarte gezogen haben. Ich als Endverbraucher lerne das jeden Tag!
 
@heidenf: Welchen Grund nannte die KK für eine 30!!!!%ige Erhöhung? Und ist es nicht richtig, dass ein börsennotiertes Unternehmen Profit macht? Die Anteilseigener wollen schließlich was sehen für ihre Investition, oder kaufst Du Aktien zum Spaß?
 
@iPeople: Die Gründe sind wie immer: "Allgemeine Kostensteigerungen im Gesundheitswesen". Und natürlich soll ein Unternehmen Profit machen. Aber mittlerweile sind die Aktionäre und Analysten nur noch zufrieden, wenn der Profit sich regelmäßig in zwei stelligen Prozentzahlen steigert. Das hat nichts mehr mit Profit machen zu tun, das ist zügellose Gier, die langfristig der gesamten Gesellschaft schadet.
 
@heidenf: Und welche Krankenkasse war das? 30% erscheinen wir arg unwahrscheinlich.
 
@iPeople: HUK-Coburg
 
@heidenf: Wechseln ;) Aber mal davon abgesehen, wenn Du privat versichert bist, dürftest Du nicht am Hungertuch nagen ;)
 
@iPeople: Wenn man fast die gesamten Alterrückstellungen verlieren möchte, dann ginge das. Aber dann wird's im Endeffekt teurer als vorher. Bin schliesslich schon seit 12 Jahren bei dem Verein. Genau deswegen habe ich ja versicherungsintern den Tarif gewechselt. Laut Versicherung "müssen" sie ihre Beiträge erst dann erhöhen, wenn sie einen bestimmten Prozentsatz an Kostensteigerung erreicht haben. Blöd nur, wenn man gerade in diesen Tarif gewechselt ist und dann die Grenze für diesen Tarif erreicht wird. Das ich am Hungertuch nage habe ich auch nie behauptet. Genausowenig, wie unsere Telekom Konzerne am Hungertuch nagen.
 
@Johnny Cache: Tja... mal unabhängig von Telefonen. Wenn die REWE Kassiererin (mal als rein theoretisches Beispiel) jetzt 7,50€ Lohn bekommt und der Mindestlohn wird auf 8.50€ festgesetzt, rate mal was passiert... Nicht das ich für oder gegen einen Mindestlohn bin (oder eine entsprechende Partei), aber irgendwie ist das ähnlich kurzsichtig. Als ich den Artikel las, musste ich zumindest direkt an die Mindestlohn-Debatte denken.
 
@Lastwebpage: Selbstverständlich würden die Preise durch einen Mindestlohn steigen. Auf der anderen Seite könnte, nicht daß sowas je passieren würde, aber die Steuerlast sinken, da schließlich weniger für Aufstocker aufgebracht werden mußte. Letztendlich ist es egal ob das Geld nun aus der linken oder rechten Tasche kommt, letztendlich zahlen es immer die Bürger.
 
@Johnny Cache: Das ist fraglich. Nehmen wir mal so an, man würde kein Geld von der Arge zum Aufstocken bekommen, sondern 'Gutscheine für Naturalien. (Oder man würde durch das Aufstockgeld direkt Naturalien kaufen). Wenn es einen Mindestlohn gibt und es dadurch eine allgemeine Preissteigerung gibt, bekäme man zwar nach dem Mindestlohn weniger Aufstockgeld, oder gar keins mehr, aber man hätte die selbe Menge, oder sogar noch weniger, dieser Naturalien. Ich bin kein Sozialökonom, Wirtschaftswissenschaftler oder sonst was, aber sollten die entsprechenden Parteien gewählt werden, werden wir ja irgendwann sehen ob das etwas bringt. Ich habe da zumindest leichte Zweifel.
 
Mal angenommen, die Anbieter erhöhen die monatlichen Tarife, dann ist das nichts anders als Wettbewerbsabsprache und es könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass der liberale Markt nicht zugunsten des Kunden spielt. Mehrkosten durch Weglassens des Roamings würden sicher nicht entstehen, weil das eigentliche übergreifende Netz dafür nicht ausgebaut werden musste, sondern nur in Form von wechselnden Verträgen existierte. Das Netz selbst ist seit den 90er Jahren schon lange abbezahlt, seit her ist jeder Cent direkt ein Gewinn.
 
@AlexKeller: ja das wissen wir ja schon seit Jahren, aber hat sich dennoch wenig getan und die erhöhen bzw. senken die Preise so wie sie Laune haben. Da wird sich eh kaum was tun was dem Kunden entgegenkommen würde. Die haben ja bestimmt auch ihre Leute in der Regierung sitzen.
 
@bmngoc: ja, denke ich auch :-(
 
@AlexKeller: Dein letzter Satz ist sowas von Unsinn. Umsatz=Gewinn? Also das möchte ich bitte erläutert und vor allem mit Quellen untermauert haben. Desweiteren hat Deine Überlegung einen kleinen Haken. Wenn ALLE Anbieter aufgrund sinkender Einnahmen durch Wegfall der Roaminggebühren Minus machen, werden wohl ALLE Anbieter versuchen, sich das Geld wiederzuholen. DAs ist keine Wettbewerbsabsprache, sondern logische Konsequenz.
 
@iPeople: hmm... ein Umsatz ist doch, wenn auch gewisse Kosten existieren, bei meiner Darlegung existieren aber keine Kosten mehr, darum geht alles auf die Gewinnseite. Wenn etwas durch entstehende Erträge (Roaming-Gebühren) schon vollständig gedeckt ist + Erträge erwirtschaftet werden (Gewinn), denke ich schon, dass meine These richtig ist. Muss aber meine Aussage präzisieren, die ganze Telekommunikation in Form von Telefonmasten, oder über das Kabelnetz wurde seit den 90er Jahren nicht mehr verändert. Das GSM/GPRS Netz wurde für die Allgemeinheit Anfangs der 90er Jahren freigegeben. Und seither hat sich nichts weiteres getan. Was sich aber verändert hat, ist der Ausbau des Wireless Application Protocol (WAP), des EDGE, UMTS.... und des Voice over IP. Das wird massiv ausgebaut und verursacht neue Kosten. Jetzt kann man sich streiten, wo fängt Telefonie an und wo hört es auf (Telefonie über i-Net?)... Also reine Telefonie ist schon lange Kostendeckend aber die neue Art verursacht auch neue Kosten.
 
@AlexKeller: Vergleiche bitte die Anzahl der Mobilkunden in den 90ern und jetzt. Und dann sage mir, ob ein netz eldiglich aus Masten besteht. Kapazitäten müssen ständig erweitert werden, das machst Du nicht per Software. Die höhere Geschwindigkeit, gerade bei UMTS und LTE, wäre mit einem in den 90erg fertig gestellten Netz nicht möglich. Die beim Staat teuer eingekauften Lizenzen für die Frequenzen müssen auch bezahlt werden .... und und und . Desweiteren, Gewinn=Umsatz-Ausgaben. Ich möchte bitte eine Quelle, die beweist, dass die Mibilfunker seit den 90ern keinen Cent in Netze investieren mussten.
 
@iPeople: Vielleicht hilft dir das weiter (Anzahl Mobilfunkteilnehmer / Stehtiges Wachstum): http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Marktbeobachtung/Deutschland/Mobilfunkteilnehmer/Mobilfunkteilnehmer_node.html
... http://de.wikipedia.org/wiki/Freileitungsmast (Eine Art der Tel-Infrastruktur), bei dieser Art weiss ich, dass keinen grossen Ausbau mehr geplant ist in D'A'CH und das sogar bis zu 30 jährige Masten benutzt werden. Ausbau des C-und D-Netzes (bis GSM-900) http://de.wikipedia.org/wiki/D%2DNetz ... nachher kommen EDGE, UMTS und LTE Geschichten, welche man sich sicher streiten kann da sich reine Telefonie mit i-Net vermischt (VOIP). Die These für einen reinen Gewinn sieht so aus: Einmaliger Ausbau über 10 Jahre. Hohe Kosten für die damaligen-Neukunden (früher war reine Telefonie sacke teuer). Durch die Anzahl Neukunden ab 2005 bis heute und der nur aufkommenden Betriebsunterhaltskosten der bestehenden Netze, ist meine Meinung eines reinen Betriebsgewinns bei "nur Telefonie" bei Festnetz wie auch GSM/GPRS berechtigt.
 
@AlexKeller: Du hast Deine These selber widerlegt. Umsatz=Gewinn funktiuoniert schon deshalb nicht, weil Wartungskosten und Personal anfallen. Die Höhe sei mal dahingestellt. Auch das Backbone muss erweitert werden, ein Mast alleine tut es nämlich nicht. Und nochmal, die Mrd Euro für die Lizenzen müssen auch abgestottert werden. In ein Auto musst Du auch Geld reinstecken, auch wenn der Kredit (Anschaffung) längst getilgt ist. Du fährst ein Auto auch nicht zum Nulltarif.
 
@AlexKeller: ich denke, wenn man von "die Netze sind abbezahlt" differenzieren muss... das D-Netz bzw. E-Netz mag sicherlich abbezahlt sein, aber was kam denn alles danach?? 2G, 3G und aktuell mehr oder weniger 4G... das sind Investitionen, die den Gewinn schmälern...
 
Wenn die Auslandstarife für Handys komplett wegfallen, kauf ich mir eine Litauische Simkarte und umgehe so der Preissteigerung in Deutschland!
 
@Richard1884: das ist ja der sinn. Kia macht es doch auch so. Der markt kann sich selbst regulieren
 
@Richard1884: Also soweit ich weiß braucht man für einen entsprechenden Anschluss aber auch einen Wohnsitz in dem entsprechenden Land, also zusätzlichen Wettbewerb wird es daher keinen geben.
 
@XP SP4: Prepaidkarten übers Internet bestellen wird schon gehen ;)
 
@XP SP4: Das ist von Land zu Land unterschiedlich und wird speziell in den Ländern in denen es besonders günstig ist NICHT nötig sein.
 
@XP SP4: Genau das mit dem Wohnsitz im entsprechenden Land wird dann ja wegfallen, wenn dieser Binnenmarkt ins Rollen kommt. Genau das ist doch der Sinn von dem ganzen: Jeder europäische Anbieter kann in jedem Land seine Tarife anbieten.
 
@XP SP4: Nein man braucht keinen Wohnsitz, hab mir als ich 2 moante in frankreich war da auch einfach eine pre paid sim karte geholt.
 
@Richard1884: wo steht denn, dass die Auslandstarife wegfallen? Die Roaminggebühren fallen weg, wenn's nach der EU-Kommission geht. Du zahlst dann zwar keine Roaminggebühren mehr, aber Deine Freunde dürfen dafür schön latzen, wenn sie aus Deutschland nach Litauen anrufen. Und wenn sie das das dann noch von ihrem Handy aus tun müssen, wirst Du wohl nicht mehr sehr viele Anrufe haben.
 
Es muss Jahre her sein, dass ich das letze Mal >8ct /min bezahlt habe. Finde die Idee des europ. Binnenmarktes super, hatte bislang aber auch mit den Kosten für ne Roamingflat nicht wirklich ein Problem.
 
@kleister: ähm... das wird sich stellenweise auch einfach runterrechnen lassen und die ganzen 6ct bis 9ct Anbieter (9ct pro SMS und Minute in alle Netze) zählen auch drin, wenn man natürlich mehr zahlen will und keine Preise vergleicht und nicht rechnet, dann zahlt man in Deutschland schnell drauf... denn ich denke, die wenigsten, die eine Flatrate haben, nutzen diese auch wirklich aus... manchmal werden Pakete gekauft, weil das ja so günstig ist, dass man dann aber oft mit einem anderen Tarif mehr sparen kann und effizienter arbeitet, fällt da dann nicht ins Gewicht... UND man ist bei vielen Anbietern auch flexibler in seinen Bedürfnissen... so lässt sich oftmals eine Flatrate monatlich buchen oder abbestellen - versuch das mal in nem Vertrag von Vodablöd oder Drosselkom ;)
 
Die goldenen Zeiten des Mobilfunkes sind vorbei. Das müssen die Abzocker begreifen und sich auf niedrigere Gewinne einstellen. Ich glaube nicht das der Markt Spielraum für Peiserhöhungen hat, dank an Aldi und Konsorten. Die grossen Jammern nur damit ihre Lobby ihren Gewinn realisieren kann.
 
@HaPe2013: Aldi und Konsorten kaufen Kontigente beim netzbetreiber. Wenn die Netzbetreiber die Tarife erhöhen, müssen sich Aldi und Co auf niedrigere Gewinne einstellen. Und wem schadet das? Richtig, den Leute, die aus Kostengründen zu Aldi und Co gehen. Jubelt mal alle, und freut euch, den global agierenden Unternehmen einen Bärendienst zu erweisen.
 
@iPeople: Bei diesen Unternehmen spielt es keine Rolle warum die Preise erhöht werden, sie suchen nur nach Gründen. Der Dumme ist immer der Verbraucher.
 
@HaPe2013: "Die goldenen Zeiten des Mobilfunkes sind vorbei." - aber leider nicht für die Konzerne, sondern für die Verbraucher. Das Ganze wird zum Rohrkrepierer. Leider!
 
>>Für die Verbraucherschützer ist dies allerdings kein Grund, gegen die Pläne aus Brüssel zu argumentieren, die dazu beitragen sollen, einen gesamteuropäischen Binnenmarkt in der Telekommunikation zu schaffen. Sie gehen nicht davon aus, dass die Mobilfunkbetreiber dann offen die Preise hochsetzen, sondern dies eher schleichend und verdeckt tun werden.<< ___ ach schleichend und verdeckt, na denn gehts ja... merken die sich noch?!
 
sollen sie doch dann gehe ich eben nach Holland und such mir dort einen anbieter.
 
Genau, dann sucht man sich einfach einen Anbieter im EU-Ausland. Wenn die Geierkom mein Geld nicht will, habe ich damit dann kein Problem.
 
Mit den Abschaffen der Roaminggebühren haben sich die naturgemäß viel reisenden Eurokraten vor allem selbst ein Geschenk gemacht. Außerdem macht man sich bei der eigentlichen Macht im Europa - den ebenfalls recht reiselustigen, meinungsmanipulierenden Journalisten - beliebt. Dem Durchschnittsbürger, der max. einmal pro Jahr ins Ausland reist - wenn er sich den Urlaub überhaupt noch leisten kann - bringt diese Aktion freilich nicht sehr viel. Außerdem hege ich den Verdacht, dass hier mittels einer gezielten PR-Aktion, von der Abschaffung der Netzneuztralität durch die EU abgelenkt werden soll.
 
@Heimwerkerkönig: Genau so ist es. Aber alles jubelt hier. Seltsam.
 
Bei einer außerordentlichen Tariferhöhung hilft nur eine außerordentliche Kündigung.
 
naja, mir egal... bin mittlerweile zu 90% WLAN-mäßig abgedeckt... telefoniert wird kostenlos übers internet .. die restlichen 10% sind seit langem vernachlässigbar, weil nichts so dringend war, dass man hätt wirklich übers handy telefonieren müssen ... also, macht hin, erhöht die tarife ... es wird nix bringen
 
1. Der Wettbewerb lässt keine Preissteigerung zu. 2. Die 1,6 Mrd. Euro Umsatzverlust sind sinnlos. Wieviel Gesamtumsatz hat die Branche in der EU als Vergleich? 400 Mrd. Euro etwa - pro Jahr! Außerdem kann man die 1,6 Mrd. in den Konsum stecken, als den Aktionären zu verschenken. Wenn man einen EU-Binnenmarkt ernst meint, wäre die Abschaffung überfällig..
 
@sanem: Du meinst der Wettbewerb wird das schon richten wenn alle 4 großen Netzbetreiber plötzlich die Preise anheben?
So wie wie beim Strom, Benzin, usw. ?
 
@t-master: Sind nur noch 3 Netzbetreiber (zumindest in absehbarer Zeit). Kleine Netzbetreiber gibt es sowieso nicht.
 
Niederlande hat sicherlich so hohe Tarife wegen gesetzlich verankerter Netzneutralitaet. Auf UMTS muessen demnach alle anderen Daten mit gleicher Prioritaet wie Gespraechsdaten behandelt werden. Nur mal so ein Denkanstoss an alle, die das gleiche fuer Deutschland fordern...
 
@Autor: Was bitte schön macht das Telefonieren mit einem Windows Phone BESONDERS teuer?
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