BitTorrent wird bald zum Online-Shop für Inhalte

Die Entwickler des Distributions-Netzes BitTorrent wollen in Kürze eine deutlich einfachere Möglichkeit bieten, Inhalte für andere Nutzer bereitzustellen und zu verbreiten. mehr... Internet, Bittorrent, Netzwerk, Peer-to-Peer Bildquelle: Bittorent Internet, Bittorrent, Netzwerk, Peer-to-Peer Internet, Bittorrent, Netzwerk, Peer-to-Peer Bittorent

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da freuen sich die abmahnanwälte ;-)
 
Also bei einzelnen Mp3s oder Datein unter 200-300Mb würd ich nicht auf Torrent setzen. Da sind die Paar klicks mehr viel zu umständlich im Gegensatz zu nem direkten Link zu nem Filehoster. Vllt kenn ich mich auch nicht mehr aus, dachte Torrent wär eher ne Sache für große Dateien.
 
@Smoke-2-Joints: Torrent ist für aktuelle "Sachen" ;)
 
@Smoke-2-Joints: Es geht nicht nur um die Größe der Dateien sondern viel mehr um den gesamten Traffic der entsteht und darum diesen auf eine Vielzahl von Seeds zu verteilen. Gerade bei eher unbekannten Künstlern mit entsprechend geringen Traffic ist das nicht wirklich notwendig. Für diese Leute wäre Youtube sicher besser geeignet und ich muß sagen daß ich schon einige wirklich gute Künstler dort gefunden habe. Und gerade in dem Moment höre ich nen Song Ali Brustofski welche ich auf diesem Weg kennen gelernt habe.
 
@Johnny Cache: "Ali Brustofski" Das erklärt natürlich einiges. ;-)
 
@hhgs: Deine Gedankengänge muß man einfach lieben. ;)
 
@Smoke-2-Joints: Hat mit der Dateigrösse überhaupt nichts zu tun. Es ist auf jedenfall kostengünstiger, da du keine riesigen Serverfarmen und Bandbreiten bereitstellen musst. Denn viel kleine "Serverchen" machen auch ganz schön speed obwohl sie selbts nicht so Leistungsfähig sind. Da kommt das Material halt nicht nur von einem Server sondern von dutzenden oder hunderten gleichzeitig.
 
@LastFrontier: Ich weiß schon wie das Torrent Netzwerk funktioniert. Nur wenn ein Künstler einige Titel in der Seedliste hat geht der Speed in den Keller und die Titel werden warscheinlich ziemlich schnell keine Quellen mehr haben weil Seeden ziemlich "uncool" ist.
 
@Smoke-2-Joints: Die ersten werden es immer schwer haben; vor allem wenn der Seeder selbst eine geringe Bandbreite hat. Und das etliche nicht lange seeden liegt einfach daran das die keinVPN haben, illegales Material saugen und Muffe haben erwischt zu werden. Wobei es ja noch genügend "Opfer" gibt, da die Abmahner ja gut zu tun haben. Aber ansonsten ist Bit-Torrent eine feine und einfache Sache.
 
@Smoke-2-Joints: Größe ist irrelevant, durch die Umverteilung auf mehrere Seeder spart man sich viel Bandbreite für den Webseed, den man ja zusätzlich auch hosten kann. Umständlich ist an Torrents überhaupt nichts, Opera 12 kann die von sich aus laden und sonst installiert man sich einen Klienten und hat es somit noch komfortabler, vergleichbar mit einem Downloadmanager. Du kannst ja einstellen Torrentdateien immer automatisch zu starten, dann ist mit einem Klick auf Download direkt die Datei in der Downloadliste, die auch bei Bedarf automatisch starten kann.
 
Hier der Link zum Blogeintrag: http://blog.bittorrent.com/2013/09/11/coming-sept-24-bittorrent-bundle-for-publishers-closed-alpha/
 
Wo braucht es denn "einiges an technischem Verständnis um einen Torrent zu erstellen"? Ich habe vor Jahren in 15 Minuten gelernt, wie das funktioniert. Kann also nicht so kompliziert gewesen sein. Oder ist die Verschlüsselei, um nicht zu sagen "das DRM" etwa so kompliziert geraten, dass man dies den Künstlern nicht zutraut? (Nicht das ich bezweifeln würde, dass einige Künstler die Intelligenz wahrlich nicht mit Löffeln gefressen haben. Als ich irgendwann Ende der 90er Jahre aufgehört habe Musik zu hören, war das zum Teil auch deshalb, weil ich diese banalen Texte, die sich zu 99% alle um dasselbe triebgesteuerte Themengebiet drehten, einfach nur noch peinlich fand. Es fällt schwer ein Fan von Leuten zu sein, die teilweise 30 und mehr Lebensjahre damit verschwenden tausendundeine Textvariation von "Ich will Dich poppen" zu singen. OK, BAP, U2 und einige andere Bands hatten auch anspruchsvollere Texte im Programm und in letzter Zeit scheint sich sogar Udo Jürgens durch differenziertere Texte hervorzutun. Manchmal bringen Alter und Lebenserfahrung scheinbar doch Weisheit mit sich. Dummerweise war seine Muskrichtung nie die meine. Bleiben also weiterhin nur die klassischen Konzerte und vielleicht Instrumentalstücke aus dem Hard-Rock/Heavy Metal-Bereich, wenn ich 2-3 Mal im Jahr dann doch mal die bis Ende des letzten Jahrtausends vielgenutzte High-End-Anlage anwerfe. Da singt wenigstens niemand und man braucht sich daher über die schwachsinnigen Texte nicht zu ärgern. ;-) ) ____Bittorrent benutze ich aber weiterhin nur um Linux-Distributionen herunterzuladen. Die Musikindustrie hat mir ein paarmal zu häufig gezeigt, wes Geistes Kind sie ist (z.B. mit einer originalen Grönemeyer-CD, mit der ich zurück zum Händler latschen durfte, weil sie auf meinem damals noch nicht so alten 12.000DM CD-Player aufgrund des Kopierschutzes miserabel klang. Die im Austausch erhaltene, gleiche CD ohne Kopierschutz klang dann wieder ordentlich, wenn auch nicht überragend. Ausserdem werden im Namen der Musikindustrie schon Kinder und dann ersatzweise deren Eltern kriminalisiert. Das geht mal garnicht. Und die Forderungen der GEMA gegenüber YouTube waren offenbar so unverschämt masslos, das YouTube, nachdem sie sich in mehr als 40 Ländern mit den Verwertungsgesellschaften geeinigt hatten, in Deutschland lieber die entsprechenden Videos gesperrt haben, weil sie bei dem Deal offenbar Verlust gemacht hätten.) und das ich meine Datenträger mittlerweile im Ausland kaufen muss, weil ich darauf garkeine Musik, sondern meine selbstgedrehten Videos und mehrere Generationen Rechner-Backups speichere und es daher nicht einsehe, mit jeder Festplatte die "Pauschalvergütung für die Content-Industrie" in Deutschland zu zahlen, macht sie mir auch nicht gerade symphatischer. Kreativ sind die wohl auch nur noch im Erfinden neuer Geldquellen und Nutzergängelungen. Diese Art Kreativität unterstütze ich nicht. Musik ist für mich nicht lebenswichtig, also verzichte ich gerne darauf. Ich habe anspruchsvollere Hobbys, auch wenn mein selbstdesignter und selbstgebauter, modularer High-End-Verstärker damals schon ein anspruchsvolles Projekt war. ;-)
 
Erinnert mich an bisschen an die Geschichte von Napster.
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