Ex-Apple-CEO Sculley über den Bruch mit Steve Jobs

Der ehemalige Apple-Chef John Sculley hat auf einer Technologie-Konferenz erstmals über die Entlassung von Apple-Mitgründer Steve Jobs gesprochen und meinte, dass Jobs im Jahr 1985 noch weit von dem legendären Manager späterer Jahre entfernt gewesen ... mehr... Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr Apple, Ceo, John Sculley Apple, Ceo, John Sculley Forbes

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wenn es 1985 passiert ist, und wir 2013 haben, dann hat er 28 Jahre geschwiegen, nicht 18. Fraglich ist ja, wieso er ausgerechnet jetzt damit rausrückt.
 
@Wuusah: Nun ja, er ist 78... da hat er nicht mehr allzu viel Zeit das rauszuposaunen^^ Noch einmal was "wichtiges" sagen, bevor Alzheimer oder der Sensenmann die Interna entgültig verschließt?
 
@Wuusah: vielleicht hat er sich auch die pseudodoku im kino angesehen und das kotzen bekommen bei all den falschen fakten..?
 
@otzepo: Der Aktuelle Jobs Film hat wenigstens noch bisschen was unterhaltsames. Ich kenn da weitaus schlechtere Filme wie "Die Sillicon Valley Story". Da wird zwar nichts erfunden, aber viel mMn. weggelassen. z.B Die Entlassung von Jobs...aber naja...wer sich ernsthaft für die Entstehung von Apple interessiert, guckt keine Hollywood Filme im Kino :)
 
@crimey: ich habe es mit dem Interview mit dem hoch geschätzten Woz verknüpft, denn nach/während dem/des Film/s kann so manchem die Galle hochsteigen. Aber wie Woz und du sagten, Hauptsache unterhaltsam, vielleicht sieht Sculley das anders. http://www.golem.de/news/total-falsch-steve-wozniak-findet-erste-jobs-filmszene-peinlich-1301-97151.html
 
da war wohl wer doch nicht so der große meister? :))
 
@snoopi: Hat sich selbst gehypt wie das iPhone. Die Ironie des Schicksals, nun baut Apple ohne Jobs Produkte die aussehen wie Spielzeug.
 
@snoopi: Die fallen bekanntlich aber auch nicht vom Himmel. Aber schau dir mal eine Apple-Veranstaltung von gestern und von vor ein paar Jahren an. Ich habe gestern etliche Sachen vermisst, etwa sofortige Verfügbarkeit von iOS 7 und mehr neue Geräte als nur ein buntes Plastik-iPhone... zu Jobs Zeiten lief das alles zumindest etwas runder und die jetzige Führung muss genauso wieder lernen...
 
@elbosso: sofortige Verfügbarkeit eines Betriebssystems kann es gar nicht geben, bis jetzt war immer die letzte Beta auf einer keynote veröffentlich worden, und weshalb? einfach, damit die Entwickler zuerst ihre Apps dafür optimieren können! Des Weiteren was gab es bitte bei Jobs was es gestern nicht gegeben hätte, erinnern wir uns doch an die 3GS Keynote, da gab's das gleiche Spiel. Das war eine eigene iPhone Keynote und wir haben ein Veröffentlichungsdatum vom neuen OS bekommen 2 neue iPhones und andere Updates.. die nächse Keynote mit neuen Mac(Books) kommt sicherlich ganz schnell..
 
@snoopi: Nachdem Jobs Apple verlassen hatte, hat er Beispielsweise ein Spezialeefekte-Unternehmen gekauft, in Pixar unbenannt, den CEO-Posten übernommen und mit Pixar den Animationsfilm revolutioniert. Eine Grosstat die neben seinen Apple-Erfolgen oft untergeht. Man muss schon anerkennen: der Mann hatte was drauf! So viele bahnbrechende Erfolge sind kein Zufall! (Und ich bin alles andere als ein Apple-Fan!)
 
ich empfinde, das apples leistungen sinusförmig sind, entweder extrem gut oder extrem "unbrauchbar" und naja die iphone ära (der höchste punkt der sinuskurve) war bereits... die frage ist, was kommt jetzt!? -> ich will nicht behaupten, wie es anderen tun das apple jetzt abstürzt... aber sie müssen sich nun mal überlegen wie sie dem entgegenwirken!
 
All zu oft vergisst man, dass Jobs zwar gute Ideen hatte, doch dazu gehören immer viele Köpfe und Hände, die dass auch realisieren können. Sculley ist, wie der jetzige CEO, ein guter Finanzstratege doch fehlen beiden leider das gewisse extra, wie es Jobs und Gates hatten und haben. Nicht nur Apple muss kämpfen um oben zu bleiben. Auch Microsoft muss das tun. Und ja, Jobs war in den Mitte 80er Jahren jemand, der noch viel zu lernen hatte. Da war Pixa und NeXT genau das richtige um sich die Hörner abzustoßen.
 
@bergoett: Jobs hat aber mit/bei seiner eigenen Firma NeXT vieles entwickelt, was bei Apple nach seiner Rückkehr als Grundlage für Mac OS X und den weiteren Erfolg der Firma verantwortlich zeichnete. Er hat also Teile der Apple-Entwicklung ungewollt (weder von ihm noch von Apple) outgesourct und an Verbesserungen für Apple gearbeitet, ohne dies zu wissen! Eigentlich eine hochinteressante Geschichte und schon etwas mehr als nur "Hörner abstoßen", obwohl das sicherlich auch für ihn noch nötig war.
 
Wäre Steve Jobs jetzt am Ruder würde sich auch nicht mehr viel tun im Handy Segment. Die Technologie hatte 2007 einen Punkt erreicht wo man Rechenleistung in ein Handy gießen konnte und vor allem der Akku lang genug dafür hielt. Warum hat man das nicht 2003 gemacht ? Weil es einfach nicht ging. Das hat angefangen beim Großrechner... dann kamen die Pcs für Daheim. Dann die Laptops. Dann runter zu den Handys. Und was steht jetzt an ? Tja ... anscheinend die Uhren und Google Glass und co. Gates und Steve haben sicher großartiges geschaffen aber wenn nicht sie es gemacht hätten... hätte es wer anderes getan. Wer anderes glaubt der haltet die paar Millionen Ingenieure für dumm. Apple war zu 2007 " nur " die erste Firma die sich traute da etwas marktreif zu machen was ich auch überhaupt nicht schlecht reden will. Denkt an die Entwicklung des Pcs ... was kam da die letzten Jahre noch neues ? Nix ... mehr Leistung weniger Verbrauch und dort fragt auch keiner mehr. Wo bleibt die Innovation ?So wird es den Handys auch gehen solange keine wirklich neue Technologie daherkommt ( Stichwort Projektionen ). Wer sich also wieder auf etwas neues freuen will sollte sich googleglas und co genauer anschauen. Da wird sich in den nächsten Jahren ( wenn sie nicht floppen ) sehr viel tun ;)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!