Wenn verärgerte Kunden den Werbe-Spieß umdrehen

Die neuen, zielgruppen-orientierten Werbesysteme von Social Media-Plattformen machen es nicht nur für Unternehmen einfach, ihre Botschaften möglichst gut zu platzieren, sondern auch für verärgerte Kunden. mehr... Twitter, Redesign, Umgestaltung Bildquelle: Twitter Twitter, Redesign, Umgestaltung Twitter, Redesign, Umgestaltung Twitter

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Na schau an. War der Koffer wohl doch nicht verschollen?!
 
@screeny2: Wahrscheinlich wühlte der Staatsschutz noch drin rum. Das dauert hat etwas. Bei dem Namen ist er doch selbst Schuld, wenn er in ein westliches Land reist. Hier herrscht die "Terrorparanoia" und ist staatlich so gewollt!
 
@Kobold-HH: "Hasan Syed? VERDÄCHTIG!" Stimmt, der Gedanke kann einem echt kommen, dass es so laufen könnte. ^^
 
@Tjell: Wir haben einen deutschen Kollegen mit etwas südländischem Aussehen. Als er einen Bart trug wurde er regelmäßig bei der Einreise in die USA raus gewunken "zur intensiveren Kontrolle". Nur gut, dass er keinen Turban trägt... Inzwischen ist er rasiert und kommt schneller durch.
 
Hauptsache er hat jetzt seine ungewaschenen Unterhosen wieder zurück.
 
@screeny2: Alles schön und gut aber es hat wohl nicht jeder so viel Geld um das in eine solche Kampagne investieren zu können.
 
@Kiebitz: Ist aber günstiger wie ein Prozess!:-)))
 
@slavko: Bei Rechtschutz-VERSICHERUNG NICHT^^!
 
@screeny2: verstehe dies twitter-ansichten nie... für mich ist das immer durcheinander... ich werde alt! :<
 
Netter Spass - aber für 1000 Dollar n bisschen happig.
 
@reSh: Wenn das ein "Business"-Koffer war mit div. teuren Anzügen und ähnlichem (Wie die "Geschäftsreise" vermuten lässt), könnte sich das sogar gelohnt haben.
 
@Draco2007: Na dann zählt die Aktion evtl. unter "Das war es Wert."
 
@aprender: Oder - wird nicht privat getragen
 
@Draco2007: Sind die Fluggesellschaften dafür nicht versichert?
 
@reSh: Aber nicht im vollen Umfang, und wie Draco2007 schon schrieb, können sich 1000$ Investition doch schon lohnen.
 
@reSh: bisschen happig ist ein bisschen untertrieben
 
@reSh: Auch wenn man gutes Geld nicht schlechtem hinterher werfen sollte, kann ich das verstehen. Es geht manchmal eben auch um's Prinzip. British Airways haben sich Anfangs nur nicht bemüht. Und wenn man den Verlust von 760 EUR eher verschmerzen kann, als den Verlust des Koffers und den Ärger über den schlechten Service, kann ich das sogar nachvollziehen. Manchmal möchte man, dass jemand der sich offensichtlich so schlecht verhält einfach nur bestraft sehen.
 
@reSh: Andererseits sind das nur 1,3 Cent fuer jeden User, den er damit erreicht hat. Ich muss mich mal mit diesem Werbemodell beschaeftigen. Google und Facebook nehmen deutlich mehr.
 
Dem Herren ging es wohl eher um Schadenersatz. geht schon fast unter "Nötigung", denn mit Kritik hat das nicht mehr viel zu tun wenn man dafür 1000$ zahlt.
 
@Tomato_DeluXe: Das Gepäck ist aber doch versichert... deswegen so ein Faß aufzumachen...Naja. Täglich gehen weltweit Gepäckstücke verloren... in Hamburg alleine gehen bis zu 10.000 Briefsendungen in den Briefzentren verloren...TÄGLICH. Wenn da jeder ein Faß aufmachen würde...
 
@Walkerrp: Dann würde sich vll. was ändern ;)
 
@OttONormalUser: Versteh auch nicht wie man so etwas mit den Worten "passiert doch überall" hinnehmen kann. Ich finde der Herr hat sehr richtig gehandelt.
 
@ThreeM: Und ich versteh nicht die Aufregung! BA hat doch am nächsten Tag reagiert. Ist doch nurmehr ein Tag! So sind se halt, die Multis, brauchen ein bißchen, bevor sie ihre Riesenkörper in Bewegung setzen (i.V. damit Telekom).
 
@Walkerrp:
Stimmt. Scheiße immer ignorieren, bis sie einem zu Hals steht, was?
Meine Güte... Da haben wir wohl wieder 2 die nicht verstehen wie wichtig Kritik für eine funktionierende Gesellschaft ist.
 
@Walkerrp: Beleg?! Quelle! Woher diese Zahl von "... in Hamburg alleine gehen bis zu 10.000 Briefsendungen in den Briefzentren verloren...TÄGLICH..."? Keine bloßen nicht beweisbaren Behauptungen bitte, Butter bei die Fische!
 
Ich kann den Frust des Kunden durchaus verstehen, aber unterstütze solche Aktionen überhaupt nicht. Wo Menschen arbeiten kann und wird immer Mal etwas schief gehen, bevor man aber die Gründe nicht kennt, sollte man niemanden öffentlich denunzieren. Mir ist bei einer bekannten Fluggesellschaft auch schon mal ein Gepäckstück spurlos verschwunden. War sehr ärgerlich, da ich mir für die Ferien neue Kleider kaufen musste. Nach der Abklärung stand aber fest, dass es nicht die Schuld der Fluggesellschaft war, sondern die des Flughafens, da mein Gepäck falsch weitergeleitet wurde. Meistens kann die Fluggesellschaft nichts dafür, wenn Gepäckstücke verschwinden, denn meist ist es die Schuld des Flughafens bzw. der Firma die für die Gepäcksverteilung zuständig ist und da kann eine Fluggesellschaft kaum bis gar keinen Einfluss nehmen, sondern ist wie der Fluggast ein Bittsteller.
 
@Rumulus: Dann hat sich aber die Fluggesellschaft zu kümmern, dass man schnellsmöglich sein Gepäck wiederbekommt(1-2 Tage). Das ist bei allen Unternehmen der Fall, bei denen man auf eine Serviceleistung angewiesen ist, die im Kaufpreis enthalten ist. Sie wird nämlich ungerne erbracht und nur wenn Zeit ist.
 
@Rumulus: Wenn ich den Artikel richtig verstehe, ging es auch nicht primäar darum, dass der Koffer verloren ging. Sondern darum, dass der Kundenservice sehr schlecht war und nicht reagiert hat. Und das wiederum ist ein klarer Fehler der Fluggesellschaft.
 
@Rumulus: D´accord; dann kann man sich im Berlin / Brandenburger Flughafen (neu) gleich das Förderband sparen: das führt ins Nirwana. Ausser Chuck Norris übernimmt die Leitung des Flughafens...
 
@Rumulus: Das ist mir sowas von WURSCHT wer Schuld hat. Ich habe ein Vertrag mit der Fluggesellschaft und diese hat den zu erfüllen. WIE sie das anstellen ist mir EGAL!
 
@Rumulus: Ich vertraue der Fluggesellschaft mein Gepäckstück an, zahle dafür dass es von A nach B kommt. Wenn es verloren geht ist es nicht meine Aufgabe in Sherlock Holmes Manier herauszufinden wer Schuld ist, ich will einfach das Ding wieder haben. Wenn ich bei der Fluggesellschaft anfrag und keine Antwort bekomm: Na was willst machen? "Na gut, ists halt weg, kauf ich mir was neues?" Aus welchem Grund hats auf einmal funktioniert wie er diese "Werbung" geschalten hat, warum vorher nicht?
 
@Qnkel: Immer wieder schön, wenn Leute von Firmen Kulanz erwarten aber selbst nicht kulant auf Fehler von Firmen reagieren... ich finde, Firmen sollten auch über Kunden twittern, die sich nicht vertragsgemäß verhalten...
 
Schön, dass ich mich wehren kann - für stolze 1.000€.
 
@Ark: mit dem geld hat er auch werbung für sich und seinen namen gemacht. auch wenn den bis morgen alle vergessen haben.
 
Also irgendwie verstehe ich das eher als Geltungssucht des Reisenden. Mein Gott, das mal ein Koffer verloren geht ist ja nun nichts ungewöhnliches. Ich denke das eher seine Geschäftsreise ein Flop war und er sich auf diese Art Luft machen wollte.
 
@skyjagger: Wahrscheinlich wars nen Flop seine Daten und Kleidung nicht am zielflughafen auf dem Band lagen
 
@-adrian-: Möglich. Ist ja auch Ok wenn er seinen Ärger via Twitter luft macht. Aber wenn auf den ersten Tweet schon kaum Feedback erfolgt, dann mach ich nen zweiten auf, der auch unbeachtet bleibt. Dann greife ich zu 1000€ und mache einen promoteten auf? Reichlich übertrieben mMn...
 
@skyjagger: Wahrscheinlich macht er einen 3. auf wenn er den Zustand seines Gepäcks sieht löööööl....
Ner Schwester von mir ist mal das Brautkleid (nach der Hochzeit^^, Wert 12000DM) abhanden gekommen. Nach 4 Monaten wurde ihr der Koffer zugestellt... total zerfetzt inkl. dem Kleid. Wurde aber anstandslos ersetzt...
 
@Walkerrp: Siehste, alles wurde ersetzt. Wenn gleich ich nicht verstehe, wie in der heutigen Zeit noch soviele Gepäckstücke abhanden kommen. Aber wie hier schon erwähnt wurde, solange Menschen dabei mitarbeiten können eben Fehler passieren.
 
@skyjagger: Hast Du schonmal auf einem Flughafen gesehen, wie die Gepäckstücke dort gehandhabt werden? Mich wundert, dass soviele ordnungsgemäß zugestellt werden, gerade bei den mittleren und kleineren Flughäfen ^^
 
@skyjagger: Vielleicht ging der Koffer schon beim Hinflug verloren und wenn du dann deine ganze Kleidung bzw. Notebook mit wichtigen Geschäftsunterlagen nicht mehr hast, dann ist die Geschäftsreise wirklich für die Katz!
 
@skyjagger: Superklasse! Akzeptieren wir einfach dass Sachen verloren gehen! Dass ich einen Vertrag abschliesse, für eine Leistung zahle, die Leistung nicht eingehalten wird, und die Fluggesellschaft auf Fragen nichtmal reagiert! Ich finds RICHTIG Klasse, dass der das gemacht hat! Hoffentlich geht das um die Welt, weil nur dann werden sich die oberen in dieser Gesellschaft überlegen: "Hm, das ist ein Desaster, was können wir verbessern". Wenn alle kuschen und sagen: "Na gut, ists halt weg", wird sich NIE was ändern!
 
"Außerdem erhalten Kunden im Zweifelsfall mit den neuen Werbemöglichkeiten zunehmend die Möglichkeit, sich gegen eine schlechte Behandlung durch eine Firma recht effektiv zur Wehr zu setzen." Klar, mal eben 1000 Kröten locker machen um seinen Frust abzubauen. Es ist verwunderlich das die Airline keine Anzeige wegen Rufschädigung oder ähnlichem anstrebt, das hätte noch viel teurer für den Twitterer werden können. Ich denke es war reines Glück das er keinen weiteren Ärger durch die Aktion hatte. Ja ich weiß, wäre es zu einer Anzeige gekommen wäre der "Shitstorm" noch größer, trotz dem hätte es genau so kommen können.
 
@JSM: "Anzeige wegen Rufschädigung oder ähnlichem..." Wieso? Es wurden keine Unwahrheiten verbreitet, und dass er niemals mit der Airline fliegen werde, stellt seine Meinung dar. Auch dass der Kundendienst entsetzlich sei, ist glaube ich aus seiner Sicht auch mehr als gut Belegbar. Also mit welcher Begründung wäre denn eine solche Anzeige zu rechtfertigen? Auch ich könnte sagen, dass ich nie in meinem Leben Bounty essen werden, weil ich diese Widerlich finde, und?
 
@JSM: Warum Rufschädigung? Weil er Fakten veröffentlicht hat??? Den Prozess wünschert ich mir schon, das wär nach der schlechten Publicity jetzt ein medialer Supergau!
 
Grundlegende Frage: Darf man eigentlich andere Unternehmen per Werbung öffentlich schlechtreden? So viel ich weiß, ist das in Österreich nur ohne konkrete Nennung des Unternehmens erlaubt, also statt "Apple", "der abgebissene Apfel" oä. Wie ist das in anderen Ländern?
 
@rationalist: In den USA ist "vergleichende Werbung" erlaubt und twitter hat ihren Sitz in den USA. Werbespots nehmen dort Konkurrenz-Produkte regelmäßig auf die Schippe und machen sie im Vergleich zum eigenen Produkt schlecht.
 
@Mudder: Aber so viel ich weiß ohne konkret das Produkt zu nennen. Im übrigen ist: "Fliegt nicht mit @BritishAirways. Ihr Kundendienst ist entsetzlich." keine vergleichende Werbung,
 
@rationalist: Ob es namentlich genannt werden darf, weiß ich nicht. Aber Bilder der Produkte sind definitiv drin.
 
"Der Fall zeigt dabei zwei wesentliche Punkte: Noch immer sind viele große Unternehmen nicht gut genug auf die Kundenkommunikation in sozialen Netzwerken eingestellt und reagieren entweder zu spät oder falsch. Außerdem erhalten Kunden im Zweifelsfall mit den neuen Werbemöglichkeiten zunehmend die Möglichkeit, sich gegen eine schlechte Behandlung durch eine Firma recht effektiv zur Wehr zu setzen." Meiner Meinung nach kommt noch ein dritter Punkt hinzu. Es zeigt, wie sich große Konzerne gegenüber den "kleinen" Kunden verhalten. Es ist ihnen so lange völlig egal, bis ihnen Schaden droht.
 
@Shadow27374: Ich sehe das etwas anders. Große Unternehmen sind gut beraten "Social Media" so weit wie irgendmöglich aus dem Geschäftsverkehr rauszuhalten. Ich habe regelmäßig mit Kunden zu tun und natürlich gibt es begründete Beanstandungen. Man hat allerdings auch jeden Tag mit "Spinnern" zu tun, die sich gegenüber den Mitarbeitern unglaublich verhalten. Hier hat man in einen individuellen Telefonat oder E-Mail-Briefverkehr die Möglichkeit problemspezifisch eine Lösung zu finden. Einfach nur Frust abladen und ein Unternehmen und seine Mitarbeiter zu diffamieren mag gerade in die Welt passen, verbessert Unternehmen aber nicht zwangsläufig. Ausserdem gibt es auf Vorstands/Ressortebene viel zu wenig Sachverstand. Da hauen Unternehmen halt einfach ein paar Millionen raus um dabei zu sein, anstelle einen "Trend" zu verschlafen... Ist zwar Blödsinn aber es verdienen halt auch genug daran mit.
 
@EmilSinclair: Ich kann jetzt nicht wirklich erkennen was du anders siehst, denn ich stimme dir voll und ganz zu. Die Sozialen Medien sollte nicht für derartige Konzernwerbung missbraucht werden, jedoch tun dies viele. Ebenso stimme ich mit dir überein, dass man bei einem Problem erst den "Support" kontaktieren soll. Jedoch scheint dies in diesem Fall geschehen zu sein ohne dass sich die Fluggesellschaft tatsächlich Mühe machte das Problem zu lösen. Das ist mir bei größeren Konzernen schon öfter aufgefallen. Bei kleineren Unternehmen sieht das in der Tat anders aus. Dort wird man meist besser behandelt.
 
@Shadow27374: "...Außerdem erhalten Kunden im Zweifelsfall mit den neuen Werbemöglichkeiten zunehmend die Möglichkeit, sich gegen eine schlechte Behandlung durch eine Firma recht effektiv zur Wehr zu setzen..." ? Aber es hat wohl nicht jeder so viel Geld um das in eine solche Kampagne investieren zu können.
 
@Kiebitz: Das stimmt und trübt diesen "Erfolg" leider erheblich. Aber es ist wenigstens eine tatsächlich nutzbare Möglichkeit. Vielleicht genügt es auch als Kunde etwas weniger aggressiv vorzugehen und vielleicht ein paar Leute weniger zu erreichen dafür aber auch weniger zahlen zu müssen.
 
jetzt mal im ernst "Kundenkommunikation in sozialen Netzwerken" das hat für mich da eh nichts verloren. ich finde estotal abartig das man nirgends mehr normal mit seinen freunden was posten teiln oder schreiben kann ohen das sofort eine werbung dazu geschaltet wird die dazu passt. aus dem grund nutze ich den ganzen mist nicht mehr auch wenn ich in die zielgruppe passe mit 24 jahren. aber es ist mir zu albern das sogar nachrichten sender und autofirmen in ihrer werbung zB auf facebook verweisen. wir geben facebook damit fast die allmacht. aber ja macht weiter so -.-'
 
Wenn ich so die Kommentare bei Twitter zu Fernsehsendunge mitlese, sind diese Textschnipsel aus 140 Zeichen alles andere als "sozial". Würde man in IRC-Chaträumen so sprechen, würde man bald gekickt werden - wegen Topic-Verfehlungen. Sind jedenfalls meine Beobachtungen, zum Großteil steht dort nur Spam, statt sinnhaft moderierte Gespräche - welche ich wesentlich sinnvoller halte.
 
Man muss nur mal auf die Facebook Seite von o2 gehen und sich die rechte Seite anschauen, eine Kundenbeschwerde nach der anderen, wer dort mal zufällig landet wird einen Eindruck von o2 bekommen, den er so schnell nicht vergisst. https://www.facebook.com/o2de?hc_location=stream
 
Soll er BA doch meiden. Aber wenn er viel fliegt, werden ihm irgendwann die Fluggesellschaften ausgehen. Fehler sind menschlich. Und auch im Support kann es mal schlecht laufen. Aber mein Mitleid für den Kerl hält sich irgendwie dennoch in Grenzen...
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