"Netzbewohner" sind politisch viel interessierter

Menschen, die sich im Internet zuhause fühlen, zeigen ein höheres Interesse an politischen Themen. Das ist ein Ergebnis einer Untersuchung des Heidelberger SINUS Instituts. mehr... Demokratie, Menschen, Leute Bildquelle: Javi S&M / Flickr Demokratie, Menschen, Leute Demokratie, Menschen, Leute Javi S&M / Flickr

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Kann ich bestätigen. Dummerweise ist das Ergebnis davon dann, daß man - eben WEIL man besser versteht, was da passiert --- nicht mehr wählen geht.
 
@RalphS: Wie heißt es doch: Sachkenntnis trübt den Blick für klare (schnelle) Entscheidungen!
 
@RalphS: Bei mir hat sich eigentlich eine gegenteilige Entwicklung aufgetan. Früher war ich sehr an Politik interessiert und war auch stehts auf dem laufenden, und habe mich bemüht viel zu verstehen. Mittlerweile sehe ich diese Bemühungen als Perlen für die Säue an. Ich habe nicht das Gefühl das ich mit meiner Stimme oder einem Engagement wirklich Probleme helfen kann zu beseitigen, zumal es ja noch Probleme zu beseitigen gilt die entstanden sind, bevor ich politisch denken konnte. Unsere "Vorfahren" haben uns unlösbare Probleme hinterlassen und wir hinterlassen noch größere Probleme unseren Nachfahren.
 
@RalphS: Sieh es einfach so, dass du somit dein wertvollstes Gut als Bürger wegwirfst. Deine Wahl muss doch garnicht perfekt sein. Ich schau mir immer an, wer da so zur Wahl steht und sortiere dann einfach aus; Wer am Ende übrigbleibt bekommt meine Stimme. Witziger Weise fällt die Linke immer schneller raus mit ihren absolut absurden "Sprüchen" xD.
 
@erso: Ich weiß nicht ob es der richtige Weg ist, aber auch der Nichtwähler ist ein Wähler. Mit seinem Nichtwählen demonstriert er sein Desinteresse, seine allgemeine Unzufriedenheit, seinen Protest. Könnte man ja auch so sehen. Und es gibt genug Leute, die ganz bewußt nicht wählen.
 
@Kiebitz: Nööö, egal ob jetzt 90% oder nur 10% wählen gehen, das ist und bleibt höchstens eine Randnotiz am Wahlabend, wenn es denn da überhaupt erwähnt wird. (Btw, unter Wahlbeteiligung fallen alle abgegebenen Stimmen, auch die Ungültigen) Wahl-Protest kann, zumindest meiner Meinung nach, nur so aussehen a)Engagement in irgendwelchen angesehenen Gruppierungen, außerhalb der Politik, die irgendwelche anderen Vorstellungen haben, als die aktuelle Politik. Wenn das genug Leute machen, könnte das vielleicht was werden. Spontan fällt mir hier aber höchstens noch Greenpeace ein. b)Protest durch die Wahl. Tja... Ich würde die Linke mal als Protestpartei bezeichnen, nur irgendwie... da bleiben dann vielleicht noch AfD oder Piraten, obwohl... rein theoretisch wäre es vielleicht noch eine Überlegung eine Partei zu wählen die mehr als 0.5% bei den letzten BT Wahlen bzw. mehr als 1.0% bei den letzten EU Wahlen erreicht hat, damit diese von der Parteienfinanzierung etwas abbekommt (Welche Parteien das sind, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Parteienfinanzierung_(Deutschland), oder man wählt irgendeine Partei unterhalb dieser Grenze. Aber nein, so richtig gibt es keinen Wahlprotest in Deutschland.
 
@Lastwebpage (re:6): Wie ich schrieb:"Ich weiß nicht ob es der richtige Weg ist...". Ich habe nur auf diese Möglichkeit hingewiesen. UND zu a) Stimme ich zu. UND zu b) Protest durch die Wahl, ja aber (!!!) nicht mit mehr oder weniger radikalen bzw. Rechten wie AfD. Piraten wären für mich persönlich auch nichts.
 
@Kiebitz: würden die Nichtwähler mitgezählt und deren Anteil veröffentlicht (in den Wahlergebnissen), wären die Anteile der Parteien niedriger und die Zahlen realistischer. Aus sagen wir mal 36% für rotbraun würde dann 23% werden oder so. Die Nichtwählerergebnisse könnten ja parteilosen Sitzen zugeordnet werden.
 
@Druidialkonsulvenz: Werden sie auch.... Man muss auf jeden Fall zur Wahl gehn. Auch wenn man niemanden hat den man wählen möchte muss man zumindest hingehen und seinen Wahlzettel durchstreichen um somit eine ungültige Stimme zu produzieren !! Jeder der nicht wählen geht unterstützt in der Endausrechnung den Sieger. Also wer protestieren will -> UNGÜLTIGE STIMME ABGEBEN !!!!
 
@Nobodyisthebest: http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/bundestagswahl/tid-15526/bundestagswahl-irrtum-6-ungueltige-stimmzettel-beeinflussen-die-wahl_aid_435941.html
 
@Nobodyisthebest: Sorry, aber genau das ist falsch! Wenn du hingehst und ungültig wählst, dann ist die Wirkung genau so, als ob du irgend eine Partei gewählt hättest. Du beteiligst dich mit einem Votum an der Wahl, egal welches Votum du abgibst - gültig oder ungültig. Du unterwirfst dich nur den Spielregeln. Alle abgegeben Wahlzettel werden zusammengezählt und ereben die Wahlbeteiligung - die Zustimmung zum angebotenen System der Scheindemokratie. Deine Ablehnung des aktuellen Zustandes kannst du leider nur wirksam kund tun, indem du nicht wählst. Eine neue Partei gründen hilft nicht, da sie unterwandert und medial zerrieben wird. Siehe ganz speziell die Piraten, die erst mit ihrem frischem Wind medial bejubelt wurden, um sie dann um so effizienter in den Keller der Unwählbarkeit zu stoßen, weil sie sich nicht professionell und abgebrüht genug verhalten. Die haben jetzt auf Jahre hinaus ein Image, dass den wahren Regenten gelegen kommt. -- @pandamir: Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass "wir" - unsere Weltgemeinschaft - uns seit Jahrzehnten im Krieg befinden? Das ertappte Herrschaftssystem wehrte sich damals mit Kriegen, Inquisition und Bücherverbrennungen, heute mit Kriegen, Überwachung und Zensur. Die Geschichte wiederholt sich, nur in einem globaleren Maßstab und in wesentlich schnellerem Tempo. Entscheidend für unsere Kinder wird sein, was wir aus dieser anstehenden Zäsur machen werden. Weiter wie bisher, mit Ausbeutung, Hass und Terror, oder aber fairer Ausgleich, Freundschaft und Frieden. Wir müssen lernen zu kooperieren, nicht nur zu "kriegen" was wir können.
 
@Nobodyisthebest (re:9): Ob Nichtwähler weil nicht zur Wahl gegangen oder Nichtwähler weil Wahlzettel durchstrichen, es wird defacto nicht gewählt weil keine Zählstimmen dadurch berücksichtigt werden. Und weder die Nichtwähler weil nicht zur Wahl gegangen oder Nichtwähler weil Wahlzettel durchstrichen werden groß aufgelistet und ausführlich bekannt gegeben. Wenn Überhaupt noch von was die Rede war / ist von denen, die sich nicht an der Wahl beteiligt hatten und das sind diejenigen die nicht zu Wahl gingen.
 
@Kiebitz: Das stimmt nicht. Wer nicht wählen geht, stärkt alle anderen Parteien und besonders radikale Bewegungen, die eine hohe Wahlbeteiligung haben.
 
@Tenzing: Deine Sicht der Dinge. Wenn jemand aber keine der angestammten Parteien (CDU,SPD,FDP,Grüne) wählen will wegen deren Programmen und gebrochenen Versprechen / Zusagen usw. aber auch keine der radikalen Parteien / Splitter-Parteien wählen will, was bleibt ihm dann? Richtig! Nicht wählen!
 
@erso: Hab da auch schon drüber nachgedacht und bin zum Ergebnis gekommen - für mich -- daß ich mich wohler damit fühle, wenn ich der Wahl insgesamt (mit) die Legitimation entziehe. Mit ein bißchen Glück stehen die irgendwann mit ner Wahlbeteiligung unter 10% da... und müssen sich dann ernsthaft fragen, wie es weitergehen soll.
 
@RalphS: Im Mittelalter wurde der Buchdruck erfunden. Es hat ein paar Jahrhunderte gedauert, bis eine signifikante Menge an Menschen lesen und schreiben konnte, also das neue Medium Buch sinnvoll nutzen konnte. Es führte zum Zeitalter der Aufklärung - die Menschen wurden aufgeklärter, weil sie Information aus den Büchern verarbeiten konnten, Wissen aufnehmen, Kommunikation in breiter Masse betreiben konnten. Die Menschen wurden gebildeter (Bildungsbürgertum!), was zur Erkenntnis der unfairen Herrschaftsverhältnisse von Adel und Kirche führte. In der Folge wurden Adel und Kirche entmachtet, die Bürger wollten die Macht selber ausüben. Die moderne Demokratie wurde, zum Teil mit sehr drastischen Mitteln eingeführt. -- Vor etwa 20 Jahren wurde das Internet "erfunden" - soll heißen für die normalen Menschen zugänglich. Diesmal haben wir wesentlich schneller gelernt, wie man mit dem neuen Medium umgeht. Die Information und das Wissen verbreiten sich rasend schnell. Wir kommunizieren intensiv und bilden uns dadurch in einem enormen Tempo. Die Herrschaftsverhältnisse von Geldadel und Staat/Medien sind wieder in Gefahr. Das ist der wahre Grund für die Überwachungs- und Zensurbemühungen des Internets. Die neuen Bildungsbürger erkennen die Machenschaften und suchen nach einer Lösung des Problems, sie beratschlagen sich im Netz. Viele fühlen sich noch ohnmächtig, weil die aktuelle Form der Demokratie keine echte Mitsprache ermöglicht. Der "Adel" hat seine Macht wiedererlangt und macht sich den Staatsapparat und die Medien zunutze, um seine Regentschaft zu sichern. Wahlen täuschen die Demokratie nur vor, aber unsere Wahlbeteiligung sagt aus, dass wir mit den Spielregeln einverstanden sind und sie befolgen. Wen wir wählen ist egal, es wird eh gemacht, was der Geldadel will. Dass möglichst viele Menschen wählen ist wichtig, weil das die Rechtfertigung des Geldadels ist, seine Herrschaft weiter zu behalten. Wenn wir also erreichen wollen, dass wir mehr Mitsprache bekommen, eine echte Demokratie einführen möchten, dann dürfen wir uns nicht an der Scheindemokratie beteiligen. So würde sich ja nie etwas ändern. Als anständiger Mensch kann man seine Unterstützung zu Überwachung, Lüge, Rechtsmissbrauch, Folter, Mord und Krieg sowieso nicht aussprechen. Wir haben gerade per Post unsere Stimme zugeschickt bekommen. Wir sollten sie behalten.
 
@User27: Sehr gut geschrieben, aber bitte beachten: Die Absetzung des Adels und der Kirche bzw. deren Machtbeschneidung führte auch zu solchen Dingen wie den 30 jährigen Krieg. Auf sowas kann ich zumindest heutzutage getrost verzichten. Da bin ich lieder für den Status Quo wie für irgendwelche andere Dumpfbacken, womöglich die grünen Gutmenschen.
 
@User27: Nein leider nicht... "Die Information und das Wissen verbreiten sich rasend schnell. Wir kommunizieren intensiv und bilden uns dadurch in einem enormen Tempo." Na, an welchem Punkt ist dieser Satz offensichtlich falsch? Nein, Buchdruck, oder noch schlimmer wie an anderen Stellen Ghandi oder Martin Luther King, in irgendeinem Zusammenhang mit dem Internet zu sehen, irgendwie... nicht wirklich. Und das mit den Piraten... Wer da nichts zu sagen hat ist irgendwie selber Schuld; zu viele vermeintliche Häuptlinge, keine Indianer; wer am lautesten und dauerhaftesten schreit, bekommt recht; usw. such dir eines aus. Nein, sorry, aber das mit den Piraten jetzt irgendwem in die Schuhe schieben zu wollen, dass ist für die Piraten natürlich äußert bequem, täuscht aber darüber hinweg, dass sie es selber verbockt haben.
 
@RalphS: Du sagst es! Bin auch bestens darüber informiert das man Prinzipiell keinen von denen wählen kann! Das ist in etwa so als ob mein Arzt sagt das ich nur noch 30 Tage zu leben hätte, mir jedoch die Krankheit selbst heraus suchen darf - Pest, Cholera, Krebs oder Multiplesorganversagen....^^
 
@RalphS: da hast du leider Recht. Wenn man erst einmal das politische System begriffen hat, sieht man, dass es nahezu unmöglich ist etwas zu ändern. Außerdem haben Digital Outsiders leider alle Fäden in der Hand, sodass man entweder Extreme wählt (links wie rechts - beides Blödsinn) oder gar nicht. Was soll man auch wählen? SPD, CDU und FDP stecken z.B. was Snowden und Geheimdienste angeht unter einer Decke. Die Linken leben wohl gänzlich abgeschieden, denn ihre Ansichten sind entweder radikal oder finanziell untragbar. Die Grünen waren mal "inn", haben aber die Geheimdienstverträge um 2000 herum bestimmt mit unterzeichnet oder abgesegnet. Und die Piraten sind leider mit sich selbst beschäftigt, sodass bei denen kaum Zeit für die eigentliche Politik bleibt. Was soll man also zwischen Pest und Cholera wählen gehen?! @User27: deswegen werde ich auch niemals Kinder in die Welt setzen, denn es ist vollkommen unverantwortlich Kinder in eine Welt zu setzen, in der sie von Geburt an Schuldenberge der alten Greise zu tragen habe, in dem sie nicht frei sind, in dem sie zensiert und in Kriege verwickelt werden. Schon schlimm genug, dass ich in so etwas hineingeboren wurde.
 
Entweder ist das ein falscher Schluß ODER es ist falsch formuliert: "...digitalen Grundhaltung der Menschen Rückschlüsse auf politische Einstellungen ziehen lassen..."? Auf das was laut News in der Studie steht ( %Sätze derjenigen die das politische Geschehen... verfolgen) läßt sich nur allgemein das politische Interesse ableiten NICHT aber auf "...politische Einstellungen..."!, z.B. ob rechts oder links oder liberal oder sonstwas! Das ist ein Unterschied. UND "...Andere Aspekte wie etwa Alter....keine derart signifikante Rolle..." spielen? Ich empfinde es aber schon sehr signifikant wenn Befragte ab 55 Jahren stark interessiert sind mit 49%, aber nur 27 Prozent der 18- bis 34-Jährigen. Widerspricht übrigens auch einem allgemeinen und hier auf Winfuture oft und gern verbreiteten Vorurteil, die Jüngeren seinen da interessierter!
 
Ich weiß nicht ob es ein höheres Interesse bei mir ist oder ein nicht darum herum kommen. Denn das Internet bebt ja förmlich vor politische Entscheidungen und diese, die man vermisst.
 
@kkp2321: Nun ja, ich würde das Internet nicht als sehr politisch ("... das Internet bebt ja förmlich vor politische Entscheidungen...) ansehen. Ich glaube auch nicht, dass das Politische den größten oder einen größeren Anteil der Internetinhalte ausmacht, wenn ich so sehe was da alles vorhanden ist. Nur weil einige wenige Themen (aktuell) sehr brisant und in der Diskussion sind (Whistleblower, Schnüffelei usw.)., sollte man nicht denken dass sowas die Mehrheit der Themen / Inhalte darstellt. Nur meine Ansicht.
 
Also für mich ist das Internet eher zu vergleichen mit dem berühmten Sat1 Mittags-Programm. Sicher, ab und zu schaltet zwar mal jemand auf ARTE oder 3Sat um, landet dann aber doch wieder bei dem erwähnten Sat1 Programm. Für mich eher ein Fall von "Welche Fragen an Wen, ergeben welche Statistik?"
 
Leute im Internet sind politisch interessierter... und wie man ganz klar feststellen kann geht dieses Interesse beim Ausdruck verloren.
 
@Johnny Cache: vermutlich weil man das nicht online erledigen kann und dafür vor die tür muss.
 
Die gleichen Menschen, die im Januar für 49 Cent je Anruf den Dschungelkönig bestimmt haben, entscheiden nun wer Bundeskanzler wird. Mich wundert gar nichts mehr!
 
@algo: Du stellst jetzt den Dschungelkönig auf eine Stufe mit unserem Staatsoberhaupt? Das hat er nicht verdient...
 
@Johnny Cache: Der Bundeskanzler ist nicht unser Staatsoberhaupt. Gutes Morgen, auch Leute wie du geben bedauerlicher Weise eine Stimme ab.
 
@kkp2321: Ich rede von der Person die das Sagen hat und von dem Kasperle welches sich Bundespräsident nennt. Den das Staatsoberhaupt zu nennen ist ungefähr so als ob man Juristerei mit Recht verwechselt.
 
@kkp2321: Das Staatsoberhaupt in Deutschland hat im Gegensatz zu den meisten anderen Staaten fast keine Bedeutung (aus historischen Gründen) und kann, was politische Diskussionen angeht, vernachlässigt werden. Ich denke jeder weiss, was er gemeint hat.
 
@dodnet: Der Bundeskanzler kommt aber erst an 5. Stelle.
 
@kkp2321: Wenn dann steht er max. an dritter (ok, ich dachte sogar zweiter), er hat aber effektiv die meiste Macht und entspricht damit dem, was in den meisten anderen Demokratien der Präsident ist.
 
@dodnet: Nein, an fünfter. Zwischen dem Präsident und dem Kanzler steht der Bundesratspräsident, der Bundestagspräsident und der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes.
 
@kkp2321: http://de.wikipedia.org/wiki/Protokollarische_Rangordnung#Deutschland
 
@dodnet: Das habe ich anders gelernt.
 
@kkp2321: Steht ja auch so da: Es gibt keine offiziell festgeschriebene Reihenfolge, sondern nur eine, die sich so in der Praxis festgesetzt hat. Also haben wir beide Recht ;)
 
@dodnet: Gut, ein diplomatisches Ende :)
 
Wurde auch der Bildungsstand der Befragten erhoben? Bekanntlich sind 'gebildete' Menschen eher politisch interessiert und Nutzen eher das Internet bzw. haben eher Zugang dazu als 'ungebildete'. Falls das nicht berücksichtigt wurde, ist es wohl eher eine Studie, die das politische Interesse in Abhängigkeit vom Bildungsstand untersucht hat...
 
Naja gut n Haufen fefe-, Heise und/oder SPON-Leser, sicher. Aber wie [o1] schon schrieb, es desillusioniert eher. Bei mir und in meinem Bekanntenkreis ist das auch so. Wir reden viel über Politik, waren auch auf einigen Demos zu bestimmten Sachen, aber die Wahl jetzt zb ist uns allen egal weil jeder der gleichen Ansicht ist, dass es nutzlos ist. Es ändert sich nichts. Selbst wenn wir uns alle gegenseitig mobilisieren würden, hätte es keinerlei Einfluss auf die Politik - und wenn es einen hätte, dann würde die Politik restriktive Gegenmaßnahmen einleiten.
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