Gericht macht SMS-Sender für Unfall verantwortlich

Nach Auffassung des Berufungsgerichtes im US-Bundesstaat New Jersey kann der Absender einer SMS für einen Unfall mitverantwortlich gemacht werden, den der Empfänger verursachte. mehr... Auto, Autobahn, fahrt Bildquelle: nachhaltigmobil.de Auto, Autobahn, fahrt Auto, Autobahn, fahrt nachhaltigmobil.de

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USA: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ...
 
@tripe_down: wohl eher der unbegrenzten Ungerechtigkeiten..
 
@andreas2k: Naja wenn ich einer Person schreibe "Wo bist du" und als Antwort kommt "Bin gerade auf der Autobahn und fahre nach..." und man dann trotzdem weiter schreibt...naja irgendwie hängt man dann schon mit drin.
 
@sk-m: Ne^^ Die Person ist alleine für sein Handeln verantwortlich, zwingt ihn ja keiner dazu die SMS zu lesen.
 
@L_M_A_O: Das wäre ja gesunder Menschenverstand. Aber das greift in den USA nicht...
 
@hcs: naja wenn wir alle einen gesunden Menschenverstand hätten, dann würde ja auch keiner klauen, rauben, morden usw. Leider kann man darauf keine "Richtlinien" bauen sondern muss das mit Gesetzen regeln.
 
@Cleanhead:
Nö, wenn es keine Strafen für klauen, rauben, morden usw. geben würde, dann wäre es durchaus vernünftig es zu tun.
 
@Futurejoe: aha :p (kt)
 
@Cleanhead: Man muss aber schauen, wo man Gesetze erlässt und vor allem, was für welche. Jemanden zu verbieten, bzw. sogar haftbar machen, nur weil dieser eine SMS geschrieben hat, ist schon ein starkes Stück, denn woher soll die schreibende Person dieses wissen??? Gruß
 
Ich fand es ab re:2 schon langweilig, aber hier startet ja ein direkter Flame-War, wenn jeder seinen Spruch draus machen möchte. Irgendwie auch amüsant.
 
@Forster007: Du hast den Text nur halbherzig gelesen. Der Sender der SMS hat nicht gewusst, das der Empfänger gerade Auto fährt. Deshalb gab es: "Freispruch" also kein Schmerzensgeld für die beiden unbeteiligten dritten Opfer des Unfalls von Seiten des SMS-Senders. Hätte der Sender der SMS jedoch vorher GEWUSST, dass der Empfänger gerade im Auto sitzt usw. (lies selber) dann hätte es anders ausgehen können.
 
@Cleanhead: Ok, den Teil hab ich überlesen! Dennoch ändert es nichts daran, dass dieses dennoch ein sehr bescheidenes Gesetz wäre, denn was wäre, wenn es was dringendes ist, aber ich auch noch fahren muss? Genau für solche Zwecke ist doch ursprünglich die SMS entstanden. So ähnlich, wie der Anrufbeantworter. Und nun kommen wir wieder zur Steinzeit zurück?... Gruß
 
@Forster007: es bedarf gar keines neuen Gesetzes, das sagte das Gericht ja damit aus. Es geht um eine Einzelfallentscheidung. Wir brauchen jetzt auch nicht groß weiter diskutieren, ich bin ja auch nicht begeistert von dieser Argumentation des Gerichts, auch wenn ich sie logisch nachvollziehen kann. Was allerdings so wichtig sein soll, dass man sofort eine SMS schicken muss, ist mir etwas schleierhaft. Mir fiele da höchstens eine Warnung ein, die dem Fahrer mitteilt, dass wenn er nicht sofort das Fahrzeug verlässt, er einen tödlichen Unfall bauen wird oder sowas. Dann würde ich einmal annehmen, dass ein Gericht dies widerum gegeneinander aufwiegt und der Sender dieser SMS ebenfalls straffrei bliebe. Edit: Ich weiß nicht weshalb die SMS entstanden ist, ich vermute jedoch mal sehr stark, dass sie zum Zweck des Geld verdienens erfunden wurde :p
 
@sk-m: das heisst also auch (fast soviel wie), dass ich sturtz besoffen durch die strassen fahren kann und bei einem unfall der Verkäufer des alkoholischen getränks mitschuldig ist...wie blöd ist denn die idee.! ich kömmere mich um meinen Brei und du um Deinen, oder wie sollte es sein? jeder ist für sich selbst verantwortlich ! verdammt nochmal!
 
@andreas2k: ... der grenzenlos Bescheuerten?
 
@tripe_down: Genau, da könnte man auch eine Lottoannahmestelle verklagen das man durch deren schlechten Atmosphäre die falschen Zahlen angekreuzt hat.
 
@MR.SAMY: Das ist die Idee für den nächsten USA Urlaub. Jaaaa ich wollte genau diese Zahlen ankreuzen. Aber die hässliche Wand.....
 
@tripe_down: Das Land der unbegrenzten Dummheit...
 
@tripe_down: Das Land der unbegrenzten Bescheuertheiten (wenn's diesen Begriff denn gäbe) !
 
Bevor jetzt alle Aufschreien: Das ist ein Einzelfall aus den USA. Man beachte die Urteilsbegründung des EINZELFALLES. Und US-Recht ist nicht in Deutschland gültig.
 
@Kobold-HH: jep, aber trotzdem kann ich doch das Urteil völlig beknackt finden, oder?
 
@jigsaw: Die Frau wurde doch von der Strafe freigesprochen! Lediglich ein schwer zu beweisender Verdacht, dass man einem Handy-Junky keine Nachrichten schicken sollte, wenn man glaubt, dass er zu dieser Zeit ein Fahrzeug führt, ist hier angemahnt. Aber wer will das schon beweisen???
 
@Kobold-HH: Freigesprochen wurde sie zwar aber lies dir nochmal die Ausführungen in der Urteilsbegründung durch, da kann man sich doch nur an den Kopf fassen. In Deutschland könnte man sowas für eine Büttenrede verwenden, in USA ist es eine richterliche Begründung...
 
@Kobold-HH: Aber überleg dir doch mal, was für ein Irrsinn es ist, dass Gerichte sich überhaupt mit so einem Schwachfug befassen! Das ist doch Realsatire! Würde ich wegen so was vor den Kadi zitiert werden, könnten die mich hinterher (zu Recht) wegen Beleidigung des Gerichts einbuchten!
 
@Kobold-HH: Das wird für dich aber relevant wenn du in den USA bist. Denn diese Urteile / Gesetze gelten auch für Ausländer / Urlauber in den USA.
 
@Kobold-HH: In den USA ist es aber so, dass Entscheidungen aus Präsedenzfällen für weitere Gerichtsfälle wie ein geschriebenes Gesetz herangezogen werden.
 
@Kobold-HH: In den USA hast Du ein Fallrecht, daher definieren die Einzelfälle das Recht. Anders in Deutschland, hier haben wir ein kodifiziertes Recht, das heißt unser Recht wird durch Gesetze und Verordnungen definiert.
 
Was zur Hölle ... ich kenn da eine Möglichkeit zu prüfen, ob besagte Person gerade ein Kfz bewegt: Anrufen und fragen xD
 
was zur Hölle?
 
Die haben Ideen. Gerade wenn man weiß daß derjenige zum Handy greift nutzt man einen asynchronen Kommunikationsweg damit die Person nicht unnötig abgelenkt wird. Was kommt als nächstes? Schöne Frauen oder Männer am Staßenrand sind in Zukunft für überfahrene Passanten verantwortlich?
 
@Johnny Cache: Als nächstes sind noch die FB-Kontakte Parameter für die eigene Kreditwürdigkeit .... ordne ich ebenfalls in die Sparte "Unglaublich" ein
 
@x-ploit: Das ist eigentlich verständlich. Die Frage ist wie dann Leute ohne Facebook eingestuft werden.
 
@x-ploit: Das machen schon die ersten in den USA !
 
SMS, WhatsApp, Facebook und Co. am Steuer ist eine Seuche und sollte hart bestraft werden, den Sender dafür zur Verantwortung zu ziehen, halte ich allerdings für Schwachsinn..
 
@GlockMane: interessanter Gedankengang... Wie sieht das eigentlich aus mit den Besagten Dienst-Anbietern? Der Provider hätte ja nicht die SMS zustellen sollen, die können ja schließlich Handys/SP orten. Handy(SP)-hersteller müssen Nachrichteneingang solange unterdrücken, bis sich das Telefon gemäß GPS nicht mehr bewegt. Usw. ...
 
@tapo: Bring die Idioten bitte nicht auf Ideen. Am Ende werden die Provider dazu gezwungen, dass keine Anrufe mehr ankommen, wenn sich das Handy schneller als x km/h bewegt, egal ob du Fahrer oder Beifahrer bist. Oder im Zug fährst.
 
@tapo: Halte ich für genauso schwachsinnig (aber wenn man schon damit anfängt, müsste man natürlich auch dieses Glied der Kette unter die Lupe nehmen), der Empfänger hat das Handy liegen zu lassen, solange er am Fahren ist..
 
@GlockMane: Bewegungssensoren haben die meisten Geräte ja schon, sollte also eine Kleinigkeit sein... kein Empfang bei Bewegungen jeglicher Art ;)
 
@tapo: geht nicht, denn Notrufe müssen machbar bleiben ;-)
 
@tapo: Das was du da verschlägst, ist wahrscheinlich der (feuchte) Traum eines jeden (Total-)Überwachungs-Befürworters, totalitärer Regime und Firmen wie z.B. Facebook sowie Menschen wie z.B. Hans-Peter Friedrich.
 
SMS = Sei mit schuldig
 
ohne Worte... Ich frage mich zwar nicht zum ersten Mal was in diesen Köpfen vorgehen mag, aber sowas (und sei es 'nur' der Einzelfall) ist total bescheuert, denn gerade wenn man weiß wenn jemand Auto fährt schickt mal eine SMS statt denjenigen anzurufen.
 
@tapo: Tja das nächste mal besser anrufen bevor man eine SMS schickt.
Geht der Gesprächspartner nicht rann, fährt er wohl gerade mit dem Auto. Dann schickt man besser keine SMS. Wenn er rann geht, sofort wieder auflegen und SMS schciken. :D
 
@crmsnrzl: Nunjaaa...der Typ ist ja sozusagen auch an die SMS "rangegangen" .. was sollte den also davon abhalten dasselbe bei nem Anruf zu tun ? ;-)
 
@DerTigga: Bei einem Anruf hätte er sich selbstverständlich korrekt verhalten. Ist doch vollkommen logisch!
 
@crmsnrzl: du hast recht, das ist wirklich extrem selbstverständlich, genau das / sowas anzunehmen *fg ;-) Genauso sicher ist natürlich, das er eine Freisprecheinrichtung in seinem Amischlitten hat, die benutzt hätte und daher die beiden Beine noch an den Körpern der beiden Leute dranne wären ! Nur die SMS iss Schuld, weil da war nichts anderes machbar, als die sofort zu lesen per Handy dicht(er) an die Augen ran halten.
 
@DerTigga: Eben, ich sehe du hast die Situation voll erfasst. ;)
 
Hier mal ein paar Gimmicks von US-Gestzen: http://www.reisewut.com/usatips_kurioses.html
 
@LastFrontier: interessant leider fehlen zu den Einträgen die dazugehörigen § und sind daher nicht ohne weiteres überprüfbar, leider.
 
@tapo: § 14 I 2 BundeswaldG:
Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet.
 
@crmsnrzl: ganz ehrlich? Das macht sogar Sinn, finde ich.
 
@tapo: naja nich wirklich, ich glaub der wurde izwischen auch schon geändert.
Es gab da auch noch einen mit Bewustlosigkeit bei der Eheschließung.
Edit: § 1314 II BGB: Eine Ehe kann aufgehoben werden, wenn
1. ein Ehegatte sich bei der Eheschließung im Zustand der Bewußtlosigkeit befand;
 
@crmsnrzl: Sinn macht der in sofern, dass die Wege durch den Wald für besagte Personen "sicherer" sind als sich querfeldein zu bewegen. ;)
 
@tapo: irgendwie schon richtig, stelle mir allerdings beim Punkt reiten grade ein hungriges Pferd vor, das kurzerhand beschließt, mal auf ne Grass bewachsene Waldlichtung .. äähh .. "falsch abzubiegen" *g Wie teuer sowas wohl wird, wenn .... ? *fg
 
@tapo: Und wie konnte ich nur das beste Gesetz vergessen.
Das ergibt zwar Sinn klingt aber dennoch nach einem miesen Scherz. "StGB §328 Absatz 2.3: Wer eine nukleare Explosion verursacht, muss mit einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren oder einer Geldstrafe rechnen."
 
@crmsnrzl: Gab/gibt es nicht bei der Bundeswehr auch irgendwelche Dienstvorschriften wie "Der Soldat hat selbstständig die Kletterbewegungen einzustellen, sobald der Baumwipfel erreicht wurde"? ;)
 
@RebelSoldier: Kommt mir bekannt vor^^ In den Dienstreisevorschriften für Beamte gibts auch den Absatz, wenn der Beamte während der Dienstreise verstirbt, ist die Dienstreise beendet.
 
@all: Ich empfehle mal Werner Koczwara - "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt"! Sehr passend zum Thema! ;-)
 
@crmsnrzl: Ich grübel grade, ob dieser Dienstreise Passus nicht womöglich was anderes als witzig ist, nämlich für die Hinterbliebenen, die womöglich auf eigene Rechnung zusehen müssen, wie sie den Leichnam in heimischer Erde beigesetzt kriegen. Überführungskosten usw usw eben. Einfach weil diese Regelung dazu führt, das da gesagt werden kann: Dienstreise beendet..wir sind dann mal ziemlich weit raus /außen vor. Ich gebe gern zu, das ich nicht weiß, ob das so passieren kann, evt. gibts jemanden hier, der das def. beantworten kann ?
 
@RebelSoldier: Diese Bundeswehrvorschriften a la Schwimmbewegungen sind definitiv Gerüchte. Was keine Gerüchte sind, sind jedoch die teilweisen Bezeichnungen von Gegenständen wie z.B. "Schlüssel-Maul-Gerade-13mm". Jeder Panzer hat einen "Schwingarmheber" an Bord und die Maschinnenkanone 20mm Rheinmetall DM6 hat eine "Rücklauf Brems- und Vorholvorrichtung".
 
@DerTigga: Wenn ein Beamter z.B. während der Hälfte der Dienstreise verstirbt, so besteht kein Vergütungsanspruch für die restliche Strecke und müssen bei Vorausserstattung anteilig zurück erstattet werden. So ganz nebenbei: Deutsche Soldaten sind in Kampfeinsätzen nicht durch den Bund versichert. das müssen sie selbst übernehmen und ist entsprechend teuer. Wird also ein Soldat bei einem Kampfeinsatz Berufs- oder Dienstunfähig, bekommt er nur die gesetzlichen Mindestleistungen. Also den Sozialhilfesatz.
 
@LastFrontier: Was? das mit der Versicherung im Kampfeinsatz halte ich jetzt aber mal für ein starkes Gerücht?! Hast Du dafür zufällig Belege/Links? Vorallem auch seit wann das so sein soll? Ich kann mir das nämlich sehr schwer vorstellen, weil um die ersten Einsätze im Kossevo, die freiwillig(!) waren, haben sich die Jungs noch halb geschlagen, weil sie extra vergütet wurden. Unter den beschriebenen Umständen wären man da sicher nicht so schnell, freiwillig, dabei gewesen?! Und jetzt, mit ner "Berufsarmee", scheint mir das erstrecht kaum noch haltbar. Wer ginge da freiwillig zur Armee? Wenn Du da nen Link zu hättest wäre ich Dir wirklich verbunden!
 
@OPKosh: Doch das ist so. Habe ich ja selbst mitgemacht. Es gibt nur das was bis dahin an Rente eingezahlt wurde - der Rest läuft über Sozialhilfe. Natürlich gibt es im Auslandseinsatz jede menge Kohle. Nur musst du einen Teil dieses Geldes auch in Versicherungen investieren. Das machen aber gerade junge Soldaten nicht. Zeitsoldaten bekommen für ihre Dienstzeit nur die Mindestversorgungsbeiträge durch den Bund bezahlt. Bei Berufssoldaten richtet sich die Pension nach Dienstjahren und Dienstgrad (Besoldungsgruppe). Berufssoldaten müssen sich übrigens privat Krankenversichern. Ich kann also jedem der Berufs- oder Zeitsoldat bei der Bundeswehr werden will sich genau darüber zu informieren - was ist wenn? Also eine Dienst- und Berufsunfähigkeits-Versicherung ist unabdingbar. Wer Familie hat sollte auch eine Risikolebensversicherung abschließen. wer das nicht macht hat im Schadensfall erhebliche Versorgungslücken. ich kenne da einige Zeitsoldaten (vor allem Z4-Z8) die da erheblich auf die Schnauze gefallen sind.
 
@LastFrontier: Ich wollte deiner Aussage nicht widersprechen! Es war ne ernst gemeinte Frage! Wenn dem tatsächlich so ist, ist das nicht nur eine Sauerei und Frechheit, es ist vorallem blamabel! Unfassbar dass man sich nicht mal mehr um die Leute kümmert die FREIWILLIG buchstäblich ihren Arsch hin halten!
 
@OPKosh: http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pPKUVL3i_KrMxJzUYr2kovzi5IzS1KLUPP2CbEdFANVBUT0!/
 
@LastFrontier: Zu Deinem Link: "Alabama: Ehen zwischen Schwarzen und Weißen sind untersagt." - Dieses Gesetz wurde SCHON(!) 2000, mittels Volksentscheid, der wärend der berühmten ersten Bush-Wahl stattfand, aufgehoben! ;-) Merkwürdiger Weise fanden die USA "vergleichbare Gesetze" in Deutschland schon 1945 unhaltbar!? ;-)
 
Ich würde jemand nicht anrufen, wenn ich weiß er fährt gerade, aber eine SMS ist doch super zum später lesen..Dann kann er antworten, wenn er angekommen ist.
 
@wolle_berlin: Aber wenn Frauchen schnell noch den Einkaufszettel gesimst hat, ist es zu spät zum lesen wenn man zu hause angekommen ist.
 
@Barney: Ach und am Supermarkt angekommen, kann man keine SMS lesen oder wie? Ist da stengstens verboten!
 
@Draco2007: Er hält ja nicht am Supermarkt, da er nicht weiß dass er noch einkaufen soll.
 
@Barney: Dann hat er eben Pech gehabt. Wegen ner Einkaufsfahrt andere Menschen gefährden, weil man ne SMS am Steuer lesen muss? Ich glaube es hakt. Entweder man denkt früher dran oder fährt eben nochmal los. Wenns nur um sein eigenes Leben gehen würde, würde ich sagen "Darwin@Work", aber so....
 
Wie weit geht das ganze? Gilt das auch für E-Mail? Die kann man ja auch per Smartphone lesen und sogar per Push-Dienst sofort benachrichtigt werden. Machen sich Webseiten-Betreiber und Social Network-Seiten haftbar, wenn sie annehmen könnten, dass ein bestimmter User während der Fahrt sich die Seite anschaut und dann nicht vorsorglich die Seite offline nehmen? Sorry, aber USA-Regierung, Gerichte, etc. sind mittlerweile nicht mehr zurechnungsfähig.
 
@florian29: Naja jeder Verlag ist ja dann auch an deinem Unfall Schuld. Einfach immer ein Exemplar (ich empfehle hier mal explizit eine Bildzeitung) im Auto haben und dann später behaupten man habe das während dem Fahren gelesen. Oder man beschuldigt Hauseigentümer nahe dem Unfallsort weil die wundervolle Architektur einen abgelenkt habe. Oder man verklagt die Nachkommen eines längst verstorbenen Musikers/Künstlers, weil man während der Fahrt an eines ihrer Werke denken müsste. Die Möglichkeiten sind in en USA ja offenbar grenzenlos.
 
@monte: du meinst die Bild mit ihren riesigen Schlagzeilen-Buchstaben ist da eine gute Ausrede beim (amerikanischen ?) Polizisten ? "... ich weiß garnicht, was sie von mir wollen, ich hab die nicht in der Hand gehabt, das die auf dem Beifahrersitz lag hat völlig gereicht .. ? " *fg
 
Manchmal glaube ich das man Menschen stärker differenzieren müsste. Ich mein wer so dumm ist so eine Scheiße auf die Welt los zu lassen mit dem will ich nicht auf eine Stufe gestellt werden, ich möchte nicht mal das so jemand biologisch den sleben Status hat wie ich! Das sind doch keine Menschen mehr, Menschen zeichnen sich doch durch das Vorhandensein von Vernunft aus?!
 
@JSM: Das meinst du nicht ernst, oder? Wirf mal einen kurzen Blick in die Menschheitsgeschichte, alternativ in die Nachrichten oder ins Nachmittagsprogramm...
 
Was mich - mal von der Urteilsbegründung des Gerichts abgesehen - noch viel nachdenklicher macht ist die Tatsache, dass wie man überhaupt erst auf die Idee kommt, in diesem Fall auch den Absender der SMS verklagen zu wollen.
 
@RebelSoldier:
Eigentlich müsste man auch den Mobilfunkprovider verklagen. Weil der einem sich schnell bewegenden Handy keine SMS durchstellen dürfte :-).
Das wäre ausserdem viel lukrativer.
 
Wie ist das bei einer Email, da bekommt man auch eine Benachrichtigung auf das Handy^^
 
@MR.SAMY: eindeutig Freispruch, das leite ich auch aus dem Text in dem Artikel hier so ab. Edit: Es sei denn: Du WEISST dass derjenige gerade Auto fährt UND das er eine Benachrichtigung auf sein Handy bei eMail-Eingang bekommt. Bei zufälligen eMails (z. B. durch Newsletter) würde dies dann wiederum höchst wahrscheinlich Banane sein :-)
 
@Cleanhead: Das aber die Klage überhaut zugelassen wird wegen der SMS, ist eigentlich das Kuriose.
 
@MR.SAMY: finde ich nicht nachdem man die Begründung des Gerichts gelesen hat. In den USA ist es natürlich generell immer erstmal so, dass jeder verklagt wird. Das kalkulieren die Anwälte ganz bewusst durch. Sollten Sie in einem Punkt kein recht bekommen, so kann es immernoch sein, das es in einem anderen klappt. Schon verdienen sie Geld. Kurios ist eher, dass die Provider für das Bereitstellen der Funkmasten nicht verklagt wurden, die es erst ermöglicht haben, dass der Unfallverursacher im Auto per Handy erreichbar war. Darüber hinaus die Straßenbaubehörde, der Provider des SMS-Senders und des Empfängers, die Automobilindustrie usw. ;)
 
In New Jersey gibt es auch andere Gesetze wie:
Es ist gegen Gesetz einen Polizisten unfreundlich anzuschauen oder z.B. es ist auch gesetzeswidrig eine Taube, die unterwegs nach Hause ist, aufzuhalten oder sie beim Fliegen zu hindern. Jetzt noch auch das SMS-Gesetz. :-)
 
Ich kann das schon einigermaßen nachvollziehen. Ich kenne die Einzelheiten des Falls nicht, aber ich spinne mal ein bisschen rum:
Nehmen wir an meine Freundin schreibt mir eine SMS um 17:05. sie weiß, dass ich von 16:45 bis 17:30 auf dem Heimweg im Auto fahre. Sie weiß auch, dass ich gesetzeswidrig am Steuer SMS lese und damit Leute gefährde. In dem Moment wo sie mir die SMS schreibt muss sie doch davon ausgehen, dass ich sie sofort lese und einen Unfall verursachen könnte. Ist das nicht sogar auch eine Anstiftung zu einer Ordnungswiedrigkeit und damit vielleicht sogar selbst gesetzlich und moralisch nicht in Ordnung? Zumindest ist es eine wissentlich initiierte Gefährdung.
 
@hnz: vollkommen korrekt, bis auf das miese Moral straffrei bleibt :p
 
Ich verstehe die Kritik einiger hier nicht. 1) Im konkreten Fall wurde der Absender freigesprochen. 2) Das Gericht stellte hier klar, dass "eine Person, die eine Textnachricht verschickt, auch eine Verantwortung trägt, jemandem keine Mitteilung zukommen zu lassen, wenn man ---> WEISS <---, dass der Empfänger gerade im Auto unterwegs ist". Der Folgesatz ist ebenfalls vollkommen nachvollziehbar. 3) Solch eine rechtliche Bewertung kann ich mir auch von deutschen Gerichten durchaus vorstellen. Wir haben hier ja schon genügend Urteile z. B. bezüglich der Störhaftung bei offenen WLAN's gesehen, die auf den ersten Blick schrecklich ungerecht klingen aber rein rechtlich und/oder sachlich nicht anders hätten ausgehen dürfen. Jeder Fall wird einzeln verhandelt und bewertet und das muss auch so sein, das ist in den USA so, das ist hier so.
 
Die Überschrift des Artikels ist falsch. Das Gericht hat den Sender der SMS laut Artikel freigesprochen. Richtig wäre: Gericht kann SMS-Sender bei Unfall auf Grund von grober Fahrlässigkeit wegen Mittäterschaft verurteilen. Dies wäre jedoch zu lang.
 
Mir schickt man auch mal ne Nachricht wenn ich unterwegs bin, gerade weil ich mim Auto fahr und z.B. noch was mitbringen soll.
Es liegt dann aber an mir wie ich die Nachricht lese. Rechts ran fahren, an ner Ampel kurz schauen oder mein Handy hat auch einen Fahrzeugmodus der SMS und andere Nachrichten selbst vorliest. Man hat genug Möglichkeiten eine SMS zu lesen ohne andere zu gefährden.
 
"Eine solche Einschätzung der Rechtslage wirkt relativ krude, da hier Menschen quasi für ein Fehlverhalten anderer mitverantwortlich gemacht werden, auf das sie im Grunde keinen Einfluss haben." Das ist sicher eine Einschätzung seitens WF? Wenn nicht sorry, aber ich kann mich da nicht anschließen: Wenn ich 1) WEISS, dass der Empfänger gerade Auto fährt und ich 2) WEISS, dass derjenige trotz Handyverbot am Steuer (Gesetz in Deutschland!) während der Fahrt trotzdem immer draufschaut, dann bin ich doch nicht unschuldig wenn ich ihm trotzdem eine Nachricht schicke!? Schon gar nicht habe ich darauf KEINEN Einfluss, den habe ich sehr wohl: ICH kann doch dann entscheiden, dass mein Anliegen warten muss! Außerdem schützt man doch auch andere, unbeteiligte Dritte wenn man die Kommunikation auf später verschiebt.
 
@Cleanhead: Wenn ich WEISS, dass jemand gerne Leute zusammenschlägt, weil sie rote T-Shirts tragen und mich dieser Person dann im roten Shirt zeige bin ich mitschuld an der Körperverletzung? Sachtmal was habt ihr denn alle für ein Rechtsverständnis? Der EMPFÄNGER entscheidet ob er rangeht oder nicht. Und wenn er rangeht und dadurch Menschen zu schaden kommen, DANN ist der Empfänger zu bestrafen und NIEMAND sonst.
 
@Draco2007: so leicht ist es ja leider nicht... in dem vorliegenden Fall kamen UNBETEILIGTE DRITTE zu Schaden. Das ist in Deinem Beispiel NICHT der Fall. Du kannst aber davon ausgehen, dass ein Richter Dir einen Vorwurf machen würde, wenn Du jemanden auf diese Weise (besseren Wissens) provozierst, auch wenn Du evtl. straffrei aus der Sache kommst. Anders sieht es aus, wenn Du mit ein paar Kumpels, die alle rote T-Shirts tragen zu jemandem gehst, von dem Du weisst, dass er solche Leute verkloppt. Wenn Du sie besseren Wissens nicht davor warnst, das ihnen das blüht, würdest Du garantiert auch Schmerzensgeld an die Opfer zahlen müssen und nicht nur der Täter.
 
und demnächst verklagt ein hipster-ami seine mutter, weil die zur zeit xy an ihn dachte und er deswegen einen schluckauf bekam und volles rohr in ne gruppe emo-pfeifen gedrönt ist. yeah!
 
Ich glaub ich sollte ein Patent anmelden..... sobald das Handy merkt, dass es sich schneller als eine gewisse Geschwindigkeit bewegt, wird das Öffnen von SMS und Co. unterbunden. Man sieht nur noch dass da was ist......
 
@screama: Tja hat nur einen kleinen Denkfehler ;-)

Im Zug ist man auch schneller ;-)
 
@andi1983: Oder ganz simpel, als Beifahrer ^^
 
@Draco2007: Auf die einfachsten Dinge kommt man wieder nicht ;-)
 
Typisch Amerika
 
@andi1983: Für diesen Stempel fehlt mir da noch der ein oder andere Erschossene.
 
Wenn ich also mal niese und jemand der dann an Grippe erkrankt und stirbt denn hab ich dann also getötet ? Ach wie stolz können die Amis auf ihren Unrechtsstaat sein!
 
@marcol1979: Möglicherweise sollte man bei Einschätzungen des amerikanischen Rechtssystems nicht vergessen, dass hierzulande Leute verurteilt werden, die andere tatsächlich nur mit einem Virus infiziert haben, von dem gleich mehrere Nobelpreisträger und tausende Fachleute weltweit behaupten, es wäre nicht schlimmer als ein Grippevirus.
Warum stellt man eigentlich hierzulande nciht gleich auch Leute vor Gericht, die andere mit z.B. mit Lippenherpes oder Pfeifferschem Drüsenfieber infiziert haben? Da sind die Erreger und die Übertragungswege wenigstens hinreichend erforscht. Immundefekte entwickeln hingegen auch Leute, die z.B. schwer magersüchtig oder drogenabhängig sind. Nur weil sich bei denen möglicherweise keine Antikörper gegen ein bestimmtes Virus nachweisen lassen, heisst das nicht, dass deren Immunsystem weniger oder in anderer Weise geschädigt ist als das von den Virus-Antikörperträgern. Es gibt keinen einzelnen Unrechtsstaat. Heutzutage gibt es global agierende Unrechtsindustrien, die damit Geld und Macht erlangen, dass sie den Leuten per multimedialer Gehirnwäsche das eigenständige Denken abgewöhnen und diese so zu willigen Konsumenten machen, die nichts mehr hinterfragen. Das derart hirntote Leute dann auf die Idee kommen, dass man den Sender einer SMS für das Fehlverhalten des Empfängers haftbar machen könnte, liegt in der Natur der Sache. Je mehr Leute in so einen Gerichtsprozess involviert werden, desto mehr Anwälte verdienen an dem ganzen Aufstand. Das führt wiederum zu mehr Steuereinnahmen auf Seiten des Staates durch die von dem juristischen Personal gezahlten Einkommenssteuer und durch die Mehrwertsteuer auf Produkten die dieses Personal von dem verdienten Geld kauft. Und darum geht es. Nicht um Recht oder Unrecht.
 
Einzig Schuld hat und ist der Empfänger: Hätte dieser die Nachricht erstmal ignoriert müssten sich die Gerichte nicht mit so einem Mist und falscher Sparsamkeit (Stichwort FSE) und Faulheit (FSE einmalig einrichten) rumschlagen
 
Dann muss man die Waffenindustrie auch für jeden Toten durch "Waffen" mitverantwortlich machen und und und...
 
@TalebAn76-GER-: Die können die Schuld ja auf das Fehlverhalten des Getöteten abwälzen - der wiederrum kann dies nicht (mehr).
 
zu gut

einfach mal allen leuten ne sms schreiben schon komm nächste woche die klagen von 10 unfall opfern rein oder wie ?
 
@Tea-Shirt: Is auch super wenn der Provider mal wieder nervt und einen tollen neuen Vertrag via SMS bewirbt.
 
Welcome to Absurdistan. Einzelfall hin oder her.
 
Verklagt bitte den Handy-Hersteller, der ist in dem Fall definitiv schuld.
 
@JanKrohn: du meinst also: andere sollen das durchziehen von dem (nur) du überzeugt bist, das es umzusetzen richtig sei ? Du hällst dich da schön bedeckt, im Hintergrund, der Herr Jemand und die Frau Irgendwer werdens schon hinkriegen ? Hmm.... nöööö ... mach mal schön selber ! *griiiiins*
 
@JanKrohn: Und den Netzbetreiber!^^
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