Phishing-Szene trifft jetzt spürbar auf Widerstand

Die in den letzten Jahren ergriffenen Maßnahmen gegen Phishing-Angriffe scheinen Wirkung zu zeigen. Die Zahl der der gemeldeten Attacken und die daraus resultierenden Schäden haben in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich abgenommen. mehr... Internet, Spam, Betrug, Phishing, Abzocke Bildquelle: betacontinua / Flickr Internet, Spam, Betrug, Phishing, Abzocke Internet, Spam, Betrug, Phishing, Abzocke betacontinua / Flickr

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Vor Phishing kann man niemals Entwarnung geben und alleine das andeuten, dass man es irgendwann könne, ist schon ein Fehler, regt es doch an, dass die Leute noch weniger(geht das eigtl.?) nachdenken sollen.
 
@bLu3t0oth: Volle Zustimmung. Zum Glück lassen sich die meisten Phishing-Versuche noch relativ leicht entdecken, da entweder altbekannte Maschen angewandt werden ("Bestätigen Sie Ihr Konto, indem Sie Kontonummer, BLZ und drei PINs eingeben") oder die Texte so viele Fehler aufweisen, dass man eigentlich recht schnell erkennen kann, dass die Nachricht gar nicht echt sein kann. Wobei das in letzter Zeit auch besser wird. Habe letztens noch eine Phishing-Mail erhalten, die wirklich verblüffend echt ausgesehen hat. Korrektes Deutsch, gut strukturierter Aufbau, URL-Maskierung usw. Das Einzige, was gefehlt hat, war eine persönliche Anrede und - in meinem Fall - ein Bezug zu der angeblichen Bank, mit der da versucht wurde zu "phishen".
 
@RebelSoldier: Juuup!
 
@RebelSoldier: hatte die Tage erst eine Mail, auch keien anrede, soweit war alles richtig geschrieben nur ganz am ende "Ihre xyz Kanalei"...
 
@RebelSoldier: ja, es ist schon nett, wenn in meinem Viert-eMail-Account (Spameimer) irgendwas von der Deutschen Bank kommt. Oder von Facebook. Oder Twitter. Isch haabe nämlich garkein Auto.
 
Weniger vielleicht, aber dafür professioneller. Hatte da schon einige, die sich nur(!) anhand der Headerinfos als Phishingmail zu erkennen gaben - womöglich hat man sich extra in die Server gehackt, DNS manipuliert oder eine SEHR ähnliche Domain gesichert, denn die darin vorhandenen Links waren auch im Quelltext unauffällig.
 
hab letztens eine nette Phishing-Mail bzgl. des Paypal-Konto erhalten der Inhalt war simpel: "Der Inhalt dieser Mail kann nicht korrekt dargestellt werden? Klicken sie hier." und der Link führte dann wohl das Opfer in die Falle... aber mehr Aufwand stand da nicht dahinter...
 
Ich hatte letztens auch einen schönen Phishing-Versuch gehabt:
Jemand aus meiner Steam-Freundesliste (dessen Anfrage ich einfach mal so angenommen hatte, weil die Person mit mir in einer Steam-Gruppe war) hatte mir geschrieben gehabt: "Please friend my new account: steamcommyunity.com/id/blablasülz"
Als mit das zweite "y" aufgefallen war, bin ich stutzig geworden und habe mal nachgeschlagen, wem steamcommyunity.com gehört: Einem Russen, der mit Valve nicht in Verbindung steht!
(Wem etwas ironisches auffällt, der bekommt einen Keks)
Jojo, die Russen: Wenn sie nicht im Keller bei den Kohlen sind, dann phishen sie das Internet ab, auch wenn die im Grunde auch nur Kartoffeln essen. ;)
 
"Besonders drastisch legten die Fälle von Datenveränderung und Computersabotage zu." Werden die Aktivitäten der Geheimdienste und anderer Behörden neuerdings korrekter Weise hier dazugezählt, oder wie kommt das? Wobei dann ist die Zahl schätzungsweise um den Faktor 1000 niedriger als ich gedacht hätte...
 
Wer sich sicher gegen Phishing-Attacken wehren will, sollte sich zusätzlich noch diese Software installieren: protectmypc.ru/iwanttobesafe. Die Software arbeitet unauffällig im Hintergrund, nimmt wenig Arbeits- und Festplattenspeicher und benötigt nur einmal bei der Installation Administratoren-Rechte. Alle DNS-Anfragen leitet die Software sicher um und stellt ähnliche, werbefreie Seiten zur Verfügung. Damit sind alle PIN- und TAN-Eingaben sicher. Glaubt mir. Das Installations-Passwort zur Freischaltung aller Premium-Features ist: IRONY.
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