Windows 8: Microsoft geht juristisch gg. Zeit.de vor

Vor gut einer Woche hat ein Bericht der Wochenzeitung Die Zeit auf der Webseite des Blattes für einiges an Aufregung gesorgt: Darin hieß es, dass die deutsche Regierung in Windows 8 eine Gefahr sehe. Dagegen ging Microsoft juristisch vor. mehr... Microsoft, Logo, Headquarter Bildquelle: Robert Scoble / Flickr Microsoft, Logo, Headquarter Microsoft, Logo, Headquarter Robert Scoble / Flickr

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Richtig so. Manchmal muss man solchem Sensationsjournalismus auch mal einen Dämpfer aufsetzen.
 
@HeadCrash: Ich glaube da müsste man auch mit einem Auge auf Winfuture schauen. Auch hier wird kaum auf Richtigkeit der Inhalte geachtet. Das Fehlen an Objektivität und Einbringen eigener, zum Teil auch politischer, Standpunkte in die Artikel halte ich für unangemessen und verzerren die Wahre Aussage des Inhaltes.
 
@kkp2321: Das Problem ist einfach, dass eine Agentur den Bericht veröffentlicht und alle anderen dann Bezug darauf nehmen. In sofern finde ich es vollkommen richtig, dass die Zeit dafür haften muss. Denn es ist definitiv schlecht für MS - auch wenn nachträglich der Artikel ergänzt wurde. Die negativen Schlagzeilen bleiben in den Köpfen der Leser.
 
@PranKe01: Es ist auch vollkommen richtig, das die Zeit dafür Haften muss. Pressefreiheit hat ihre Grenzen bei mangelnder Sorgfalt beim Zusammentragen der Informationen.
 
@PranKe01: Winfuture nimmt fast ausschließlich Bezug...hier findet kein eigener investigativer Journalismus statt!
 
@kkp2321 [re:1]: Umso interessanter ist es doch, dass bei kritischen Stimmen niemand aus der Redaktion antwortet. Eher werden Beiträge kommentarlos gelöscht. Ist viel einfacher und merkt kaum einer.
 
@HeadCrash: Zeit Online ist nicht dafür bekannt, unseriös zu sein. Unseriös ist es allerdings, nicht meinungskompatible Nachrichten als "Sensantionsjournalismus" zu bezeichnen. Übrigens ist der Wiederspruch bereits eingereicht, eine gerichtliche Entscheidung steht z.Z noch aus. Eine wichtige Information die Winfuture hier unseriöserweise vorenthält.
Ausserdem hatte ich gestern diese Nachricht schon im Forum gepostet.
 
@Z3: Erstens wurde die Überschrift bewusst provokant formuliert und hat nichts mit der Wahrheit zu tun, wie BSI und Bundeswirtschaftsministerium bestätigt haben. Das hat nichts mit Meinungskompatibilität zu tun. Zweitens steht im letzten Absatz des WF-Artikels, dass sich die Zeit dagegen wehren wird und bis zur ausstehenden gerichtlichen Entscheidung der Artikel aus dem Netz ist. Und das Forum hier lese ich nicht, daher kann ich dazu nix sagen.
 
@HeadCrash: Die überschrift wird dem Informationsstand vollkommen gerecht. Hier wiedersprechen sich eher die Behörden selbst. Das Zeit Online Wiederspruch eingereicht hat, lese ich da niergens. http://www.heise.de/security/meldung/Zeit-Online-nimmt-Windows-8-Warnung-vom-Netz-1944765.html
 
@Z3: "Die Zeit hat den strittigen Artikel vorerst vom Netz genommen und schreibt, dass man sich gegen die einstweilige Verfügung juristisch wehren werde, bis zu einer gerichtlichen Entscheidung dürfe man den Text aber nicht mehr weiter verbreiten." Muss hier explizit das Wort Widerspruch drinstehen? Ich denke, dass "juristisch gegen etwas wehren" durchaus verständlich genug ist.
 
@HeadCrash: Sich juristisch wehren zu wollen ist ein Vorsatz. Widerspruch eingelegt zu haben, ist eine abgeschlossene Handlung. Diesen Unterschied halte ich für sehr wichtig.
 
@Z3: Naja, aber macht es tatsächlich einen Unterschied, ob sie die Absicht angekündigt haben oder den Einspruch tatsächlich schon eingelegt haben, solange es noch keinerlei Entscheidung gibt?
 
@HeadCrash: Für mich schon, weil es nach einer Handlung eine Entscheidung geben muss...und sie eben nicht nur aussteht. Jedenfalls finde ich die Äusserung "Sensationsjournalismus" im Zusammenhang mit der Zeit und des Themas völlig verfehlt.
 
@HeadCrash: (bezogen auf [re:10]): Also rein haarspalterisch gesehen macht das einen Riesenunterschied! Für fast jeden normalen Leser allerdings eher nicht... ^^
 
@Z3: Naja, so hat jeder seine eigenen Ansichten :) Nur weil die Zeit ein durchaus seriöses Blatt ist, heißt das nicht, dass es auch negative Beispiele oder vielleicht den ein oder anderen schlechten Journalisten geben kann. Außerdem habe ich ja hier nicht generell die Zeit angegriffen, sondern diesen speziellen Artikel.
 
@HeadCrash: Den Artikel anzugriefen steht Dir ja auch zu, aber ich finde, zu harsch. Sei es drum...das Gute in allem ist, daß wir es können. Jeder von seinem Standpunkt aus.
 
@Z3: Zeit Online ist unseriös². Die Diffamierungskampagnen gegen die AfD, die Syrien- und Irankriegshetze, das wahllose Löschen von Kommentaren ("Eine Zensur findet nicht statt") sind blanker Hohn. Ich habe bereits 4 Emailadressen (also 4 Accounts) bei diesem Verein verschwendet um in den Kommentaren die "seriösen" Berichte mal klarzustellen (mit Bezug auf andere Quellen). 90% davon wurden gekürzt oder ganz gelöscht. Gerade bei Themen wie Migration, Iran, Syrien, Israel wird die Zensurkeule geschwungen, wie man es eigentlich nur von WELT oder SPON kennt.
 
@ryul: Dass Du eine politisch andere Meinung als Zeit Online vertritts, legt sich bei diesem Kommentar nahe. Die sogenannte Diffamierungskampagne gegen die AfD, die Deiner Meinung nach gegen die AfD betrieben wird, ist meiner Meinung nach von Zeit Online sehr harmlos. Mir würden bei diesem Verein und seinen inhaltlichen und personellen Verstrickungen weit in den rechtsextremen Bereich hinein noch ganz andere Sachen einfallen.
Und klar, natürlich wird in den Zeitkommentaren zensiert, oft genug aus sehr gutem Grund, wenn man sich anschaut, was sich oftmals da für ein brauner Sumpf offenbart. Dass dort zensiert wird, ist aber klar und in der Regel wird dies von den Moderatoren auch begründet und auch öffentlich gemacht. Nachtrag: ist halt immer so eine Sache: ich poste ja auch nicht Kommentare etwa bei PI-News und rege mich auf, dass dann alles gelöscht wird, was ich dort poste.
 
@Bengurion: Ok, da du hier der AfD indirekt Rechtsextremismus unterstellst, hast du doch bestimmt Quellen dafür. Und der PI Vergleich ist Schwachsinn, denn ZEIT sollte doch wohl kaum damit gleichzusetzen sein. Mit Betonung auf sollte.
 
@Z3: Für mich ist Zeitonline sehr wohl dafür bekannt unseriöse Artikel zu verfassen. Auch Spiegel Online ist auf demselben Niveau. Auf beiden Seiten gab es schon Tausende falsche Artikel und noch nie hat sich ein Blatt für diese schlechte Arbeit, womit auch andere geschädigt wurden, entschuldigt.

Ich finde, Zeitonline sollte sich jedes mal nach so einem Mist entschuldigen. Dann wird man Anfangs mehrere Entschuldigungen pro Woche sehen, aber vielleicht lernen die wenigstens danach was ihre Aufgabe ist. Dumm nachplappern, dafür brauche ich kein Zeitonline. Da reicht mir google. Wenn Zeitungen wie Zeitonline und Spon hier nicht filtern, wozu existieren die dann überhaupt noch?
 
@HeadCrash: LOL, die "Zeit" ist ja bekannt für deren Sensatoinsjournalismis :) Das war einfach eine falsche Info, nichts weiter.
 
@JSM: Dann frage ich mich, warum sie die Überschrift partout nicht korrigieren wollen? Sie ist einfach nicht korrekt.
 
@HeadCrash: Sehe ich genauso, Die Zeit sollte eine empfindliche Geldstrafe an MS zahlen müssen. Aber den Schaden werden diese "Journalisten" wohl eh nicht begleichen können.
 
Nun ich lach mich tot, wenn die Zeit nun auch noch recht bekommt. Eines ist auf jeden klar: durch den Gerichtsprozess bekommt das ganze Thema viel mehr Aufmerksamkeit, als es Microsoft lieb sein wird, egal wie es ausgeht.
 
@bowflow: Ja aber einfach so stehen lassen ist auch nicht in Ordnung. Wenn man in Zukunft dann bei google: "Windows 8 Sicherheit" eingibt kommt dann irgentwo in der Liste dieser Artikel. Und es stimmt ja auch das der Titel Irreführend ist. Und offensichtlich wollte die Zeit den Titel nicht ändern. Zumindestens verstehe ich den Artikel so.
 
@refilix: Es stimmt schon, dass der Artikel wohl extrem reißerisch ist und die Headline so auch einfach falsch. Allerdings weiß ich nicht, ob man es nicht PR-mäßig besser einfach dabei belassen hätte, denn das Dementi vom BSI sollten auch viele mitbekommen haben... Naja und letztendlich scheint es ja nun auch wirklich darauf hinauszulaufen, dass aufgrund dieser TPM 2.0 Probleme entstehen.... Dazu wird man nun auch öffentlich mehr und mehr Stellung beziehen müssen
 
@bowflow: Ich finde das zeigt nur das MS Seriös arbeitet. Anscheint haben Sie nichts dagegen das dieses Aufgearbeitet wird und Probleme angesprochen werden. Aber bitte Richtig Darstellen. Wenn es ein TPM Problem ist, ist ein ein TPM Problem. Wenn Windows 8 dieses benutzt muss man sehen wie man damit umgeht. Aber einfach mal pauschal zu behaupten das Win8 Unsicher ist, ist aus meiner sicht eine Eindäutige Verzerrung. Auch wenn der Inhalt nun Dementis beinhaltet. Das hat Bild qualität was die Zeit da gemacht hat.
 
@bowflow: Ob man das Dementi mitbekommt oder nicht hängt davon ab, wie man es verpackt. "Bundesregierung warnt vor Windows 8" ist ein ganz anderes Kaliber als "BSI dementiert Bericht über Warnung von vor ein paar Tagen". Zumal sicherlich viele noch nicht mal wissen, was das BSI ist.
 
@refilix: Selbst wenn sie den Titel jetzt nachträglich geändert hätten. Der Leser hat die Nachrichtenüberschrift gelesen und es bleibt genau so in den Köpfen der meisten! Es lesen ja auch nicht alle den Artikel, sondern oft nur die Überschrift.
 
@PranKe01: Dem stimme ich zu. Aber wenn der Artikel weiter bestehen bleibt werden Ihn auch zukünftig Leute lesen die das nicht mitbekommen haben. Ich Persönlich finde bei Google immernoch Artikel von 2006 oder noch älter die auf ein Problem hinweisen das es seit jahren nicht gibt. Aber....es verunsichert im ersten momment erstmal.
 
@PranKe01: Dem stimme ich zu. Die Leser haben diese erlogene Überschrift schon gelesen und es ist bereits in deren Köpfen. Nur wenn man nicht klagt, wird das weiter so laufen wie bisher. Ich finde es richtig, dass jemand endlich klagt. Wenn Zeitonline, spon ect Paar Gerichtsprozesse verlieren, und das werden die falls deutsches Gerichtssystem was wert ist, dann werden die in Zukunft wohl seriöser arbeiten.
 
Verständlich das MS das nicht passt. Presse und Medien haben die Aufgabe Informationen zu vermitteln, und wenn sich diese radikal ändern muss das klargestellt werden. Auch WF kann sich hier mal an die Nase fassen.
 
@hundefutter: Wurde ja klargestellt wie aus dem Artikel hervorgeht. Headlines sind immer verkürzend, unzutreffend war sie zumindest in diesem Fall nicht denn wie die Zitate beweisen gab es eindeutig eine Warnung vor dem Einsatz von Windows 8. Dass diese nicht normale Anwender betrifft ging aus dem Artikel wohl eindeutig hervor
 
Also jetzt auch noch Unterbinden unliebsamer Berichterstattung?! MS tut auch wirklich alles, um sein schlechtes Image zu zementieren!
 
@nicknicknick: Du hast wohl nicht ansatzweise verstanden, worum es hier geht oder? Das Problem ist nicht die negative Berichterstattung, sondern einfach eine FALSCHE Berichterstattung
 
@PowerRanger: Du und die Minusklicker haben nicht ansatzweise verstanden worum es hier geht oder? Der Artikel war nicht falsch und die Headline ganz offensichtlich auch nicht, immerhin existiert faktisch die Warnung vor Windows 8. Dass sie sich nicht auf Endanwender bezieht sondern nur auf Regierungsstellen geht aus dem Artikel nämlich zweifelsfrei hervor!
 
@nicknicknick: Ich gebe dir vollkommen recht, und anhand deiner Kommentarbewertungen sehe ich das du hier gerade Zeuge eines interessanten Effektes wirst, der in letzter Zeit gerne von Unternehmen und Politik ausgenutzt wird: Die Menschen sind nicht mehr im Stande oder Willens ihren eigenen Verstand zu gebrauchen: Die Zeit zitiert aus einem Bericht in dem das BSI faktisch vor Windows 8 warnt, und nennt es dementsprechend in der Überschrift. Das BSI dementiert und sagt es sei doch gar nicht so. Jetzt könnten selbst denkende Menschen nachlesen und würden sehen das es sehr wohl so ist, aber es ist doch viel einfacher sich die Meinung diktieren zu lassen, und wenn das BSI sagt es sei doch gar nicht so gemeint, dann ist das eben die Wahrheit. Anders ließe sich eine ganze Menge von S****iße in den letzten Monaten gar nicht erklären, außer durch diesen Effekt der Massenverdummung.
 
Der Artikel war ja auch mal richtig schlecht.
 
"Darin heißt es, dass Windows 8 bzw. Windows 8.1 im Zusammenhang mit TPM 2.0 "aufgrund ihrer aktuellen technischen Spezifikation und Umsetzung hinsichtlich der fehlenden Kontrollierbarkeit" in der "Bundesverwaltung nicht einsetzbar""

Aber das bedeutet doch zusammengefasst genau das, was die Überschrift von Zeit.de aussagt. Vor allem weil für das Windows-Pickerl TPM 2.0 in Zukunft Pflicht wird.
 
@gutenmorgen1: Dennoch ist die Überschrift nicht zutreffend. Nicht mal die fehlende Kontrollierbarkeit ist tatsächlich gegeben, solange man TPM abschalten kann oder er nicht by Default aktiviert ist, was MS nicht vorschreibt. Die Überschrift ist von der Zeit bewusst reißerisch formuliert worden.
 
@HeadCrash: Aber TPM ist eben fast immer by default aktiv. Ich habe 3 neue Laptops von Freunden kontrolliert alle mit Windows 8 und aktiviertem TPM Modul! MS weiß ganz genau das sie die meisten Nutzer nicht extra in UEFI begeben und nach der TPM Einstellung suchen. Fakt ist das MS sehr wohl die volle Kontrolle über so ein Gerät erlangen kann wenn TPM aktiv ist was ja in 99% der Fälle so ist.
 
@andreas2k: MS empfiehlt sogar die standardmäßige Aktivierung, um das Gerät "Secure by Default" auszuliefern. Und für die meisten ist der aktivierte TPM überhaupt kein Problem. Was die volle Kontrolle angeht, so sollte man bitte erst mal definieren, was das heißt. So etwas klingt für den unerfahrenen so, als könne MS durch TPM 2.0 mal eben den Rechner von außen steuern. Realistisch gesehen, gibt es dieses Szenario schon eh und je bei jedem mit dem Internet verbundenen System, das auch nur irgendeinen Updatemechanismus irgendeines Softwareprodukts verwendet. Woher weißt Du z.B., dass Deine Antivirensoftware "nur" Virensignaturen installiert und Dir nicht vielleicht einen Trojaner unterjubelt? Sobald man in die Gefilde von "könnte" vorstößt, kann man sich Unmengen an negativen Szenarien vorstellen.
 
@HeadCrash: weiß ich natürlich nicht ABER ich kann einen Virenscanner nehmen der NICHT aus den USA kommt! Windows Updates hingegen kommen immer aus den USA! Wenn man STUXNET und PRISM Vorfälle bedenkt dann hat MS da ordentlich mit geholfen - dabei spielt es keine Rolle ob sie das gerne oder nur widerwillig getan haben! - meiner Meinung nach kein gutes Image für MS!
 
@andreas2k: Naja, das betrifft wohl alle Unternehmen innerhalb und außerhalb der USA. Denn letztlich sind alle an irgendwelche merkwürdigen Geheimdienstgesetze gebunden und wir Deutschen sind da vielleicht noch harmloser als die NSA aber keinesfalls die frommen Lämmer. Von daher finde ich die Diskussion über die Unternehmen aktuell auch ziemlich dämlich. Stattdessen sollte man lieber mal auf internationaler Ebene damit Anfangen, die Geheimdienste wieder in Schranken zu verweisen. Die Unternehmen sind ja doppelt gestraft, weil sie sich zum einen nicht dagegen wehren können, zum anderen aber nicht mal ordentlich Stellung beziehen dürfen. Daran sieht man doch schon, wie krank das System ist. Übrigens wäre mir das mit Stuxnet neu.
 
@gutenmorgen1: wenn ich schreibe, dass ein Produkt für Bundesbehörden nicht einsetzbar ist, ist das ein wenig was anderes, als wenn man allgemein davor warnt. Nebenbei kam das vom BSI, nicht von der Bundesregierung.
 
Jaaa, da hat sich der Patrick Beuth einen richtigen Patzer geleistet.
 
Streisand-Effekt ^^
 
Ich war eine Zeit lang für Pressefreiheit. Pressefreiheit ist gut, solange sich der Journalist / Verlag auch Gedanken macht, was diese Nachricht bewirken könnte. Ich sage nur: "Organskandal" .. Seitdem sind z.B. die Organspender wesentlich weniger geworden.
Sicherlich, es wurde etwas aufgedeckt, aber die Folgen dadurch sind katastrophal. Manche Nachrichten gehören aus "ethnischer" Sicht einfach nicht veröffentlicht. Des weiteren sind Nachrichten aus Quellen, die unseriös sind, falsch. Leider betrifft dies alle Zeitungen, da seriösität und "gewinnmaximierung" nicht unter einen Hut zu bringen sind ..

Sicher, es wäre bevormundung, wenn man die Nachrichten kontrolliert, aber manchmal ist diese besser. Leider ist der Pöbel das Volk ... Und diesen muss man, zumindestens für das Wohlwollen der Gesellschaft, ab und an Informatonen verheimlichen...
 
@LendoChaar: "Ich war eine Zeit lang für Pressefreiheit...." da hat es sich schon erledigt!
 
@Z3: Ist halt Kacke, wenn man eine Meinung liest, derjenige diese auch noch "Begründen" kann...

Leider erkennen viele nicht, dass es gewisse Übel geben muss, um eine Ordnung in einer großen Gesellschaft aufrecht zu erhalten.
Der größte Teil der Bevölkerung ist nun mal der "normale durchschnittliche" Arbeiter ...

Das dieser nicht alles sehen kann, nicht alles versteht und gewisse Sachen nicht erkennt ... über diesen Fakt müssen wir nicht reden, geschweige denn diskutieren!

Aber deine Aussage zeugt von ignoranz und inakzeptanz gegenüber andere Sichtweisen. Aber ich habe da noch einen kleinen Tipp:
Manchmal kann eine andere Meinung auch andere Seiten des eigenen begrenzten "Sehen" erweitern...
 
@LendoChaar : Ich bin als Westfale nicht im Komunismus groß geworden. Marxistische Weltbilder lehne ich grundsätzlich ab!
 
@LendoChaar: zu [re:2]: gerade dein [o9] zeugt von ignoranz und inakzeptanz anderer meinungen. schön, ist der durchschnittliche bürger dumm. das werden wir auch an den ergebnissen nach der wahl sehen... und trotzdem, niemand darf anderen menschen ihre rechte entziehen, nur weil du denkst, dass nur so eine ordentliche gesellschaftsordnung möglich sei. genau dieses treten auf rechten anderer und bevormundung stößt nämlich wieder bei anderen bevölkerungsteilen, die du übrigens bei jeder denkbaren gesellschaft finden wirst, auf widerstand! und niemandem ist damit geholfen, ein selbstbestimmtes leben zu führen. wenn du den menschen aber eh als ameise siehst, die nur ihre arbeit zu entrichten hat, dann bitte sehr... sei stolz auf deine weltsicht... wobei ich sage, dass diese sicht auf den größten teil der menschen zutrifft. aber dennoch kannst du nicht pasuchal für alle bestimmen. vor allem WER zieht da WO die grenze?!...
EDIT: muss Z3 recht geben. bin zwar kein westfalle, aber auch ich bin nicht im kommunismus groß geworden und lehne daher dieses weltbild auch grundsätzlich ab! der mensch ist nicht so, wie ihn manche andere gerne hätten!
 
@LendoChaar: wie bitte? wer gibt dir oder irgendjemandem das recht anderen eine information vorzuenthalten? weil deine meinung über z.b. organspende halt meinung a ist, ist meinung b damit nicht mehr erlaubt?! wow, du bist der messias? wer sagt dir, dass deine meinung jetzt besser, korrekter etc. ist als irgendeine andere?! wie kann man nur... wenn menschen nach dem organskandal ihre meinung (und zwar legitim, weil es ihr recht ist und damit zu recht) ändern, dann ist das verdammt noch mal ihr ding und nur weil du evtl. die meinung hast, dass jeder organe spenden sollte, gibt dir das nicht das recht, diesen menschen informationen vorzuenthalten und damit anderen das eigene recht zu entziehen! niemand darf über das leben der anderen aus eigener vorstellung, wie die dinge zu sein haben, hinwegstimmen! unglaublich!...
 
@larusso: Niemand gibt einen das Recht. Aber man hat es. Du kannst einen Kind Informationen vorenthalten, weil es nicht damit konfrontiert werden solll (vielleicht weil es nicht für das Kind geeigent ist ... aber ach, weil es die Information nicht verstehen kann, dies nennt man in dem Fall Erziehung!)

Nun meine Frage: Warum darf ein Mensch, der eindeutig und erwiesen, schlauer ist als die meisten Menschen... keine Informationen vorenthalten ... die z.B. der Gesellschaft schaden?

In dem Fall wäre es keine Bevormundung, sondern in meinen Augen auch Erziehung! Und Erziehung gehört zum Menschen wie: "Essen, trinkem. schlafen, Fortpflanzung"... Sie liegt in unseren Genen...

Es gibt Informationen, die muss ein normaler Mensch nicht wissen, bzw. sollte ein normaler Mensch nicht wissen ...

Warum?
Damit man gewissen Reflexentscheidungen (Panikreaktionen) vorbeugen kann...

Dies gilt für eine Umweltkatastropfe, damit die Chance da ist, das mehr überleben, dies gilt für Organskandale, damit der Bedarf an Organen gedeckt bleibt ...

Dies gilt aber auch für wirtschaftliche und politische Entscheidungen die ein normaler Mensch, der nicht mit der Materie vertraut ist ..verstehen kann...
 
@LendoChaar: du vergleichst ernsthaft die erziehung eines kindes mit der vorenthaltung einiger informationen für erwachsene?! du glaubst also prinzipiell nicht an den mündigen bürger und willst gleich alle in eine schublade stecken? und WER entscheidet denn bitte, was der dumme bürger wissen darf und was nicht? und was ist mit dem recht von mir, dass ich von einem organskandal erfahren darf (unabhängig davon, ob ich nun meine meinung dazu ändere oder nicht), mir aber das aus vermeintlich anderen, "höheren" gründen verwehrt bleibt? schön, kollektiv. aber nicht jeder Mensch ist gleich! und ich will das recht behalten über einen möglichen organskandal informiert zu werden! es gibt kein perfektes kollektiv! weil es den menschen dazu einfach nicht gibt! und ich muss sagen, zum glück! und das was du mit gesetzen usw schreibst, haben wir längst gegeben. unser staat ist bereits mit zig gesetzen gespickt! und was heißt hier ein mensch, der eindeutig und erwiesen schlauer ist?!? woran machst du das fest? IQ-Test? (ein solcher test hat kaum was mit grundsätzlicher und erwiesener überlegenheit zu tun. und zwar schon gar nicht in allen belangen und dazu gibt es dinge, die ein test einfach niemals testen kann! wie solle das also als grundlage dienen, anderen was vorzuschreiben?!) oder vielleicht welchen beruf er hat? oder doch wie dir der jeweilige entscheidungsträger vorkommt? sind das evtl. kriterien, die eindeutig und erwiesen zeigen könnten, dass einer schlauer ist, als der andere? und wann hat man den schlausten, der die letztlich "korrekte" antwort hat, gefunden?! tut mir leid, aber selbst wenn das so einfach ginge und festzustellen wäre, wer garantiert dir, dass er es nun tatsächlich besser weiß?! auch er ist ein mensch und damit hat er fehler! also nochmal, WER entscheidet darüber, wer was wissen darf?! und was ist mit dem kollektiv? warum darf er, der niemals eindeutig und erwiesen schlauer sein kann (!), über andere hinwegentscheiden und die vermeintlich dummen die dummen sein lassen?! wer entscheidet das? das kollektiv?! so ein kollektiv, von dem du da redest, hat noch nie funktioniert! das hat die geschichte eindeutig gezeigt! und nein, in meinen augen ist das defintiv keine erziehung, sondern ganz klar bevormundung! wer hat jetzt recht?! der eindeutig und erwiesen schlauere von uns beiden? das ist doch lächerlich! so eine einfache, naive und "pragmatische" weltsicht hätte ich auch gerne mal... dann könnte ich auch mehr lösungsansätze für die drollsten probleme ganz einfach aufstellen...
und dein punkt z.b. bezüglich umweltkatastrophe: sollte z.b. ein asteroid kurs auf uns nehmen und nicht mehr abgewehrt werden können, dann bin ich mir sicher, dass die verantwortlichen dies nicht direkt raushauen werden. so weit ich weiß, wird jede bedrohung eh nochmal mit gewissen stellen der behörden abgesprochen, bevor eine warnung rausgegeben wird. und so ein asteroid wäre tatsächlich eine gefahr für die gesellschaftsordnung, weil sich dann viele aus panik komplett falsch verhalten würden. das ist aber nicht im geringsten mit dem zu vergleichen, was du forderst!...
 
@larusso: Doch es ist vergleichbar. Eine Unweltkatastrophe löst reflexhandlungen aus / Panik. Man denkt nicht nach was man tut.
Eine falsch "formulierte" Schlagzeile bzw. eine "Schlagzeile die mit Absicht panisch formuliert ist, löst genau das selbe aus.

Organspendemissbrauch, wie können die nur. Ich lese nur "Missbrauch" und werf meinen Ausweis weg.
Es ist immer nur negativer Journalismus. Und ich bin der Meinung der gehört verboten! Ich würde lieber Menschen ohne Informationen lassen, als diesen Skandaljournalismus schön zu reden.

Es ist Fakt, das negatives besser zieht.
Beispiel: Gute Erfahrungen über Firmen werden nicht so weiter erzählt wie schlechte... Weil:

Wenn etwas funktioniert muss es so sein. Es hat gekappt, also muss man nicht darüber reden.

Ist aber falsch, weil eine negativ-Schlagzeile kann man entschärfen, indem man was positives mit einbringt.

Und daran hapert es. Der meisten Menschen sind nicht schlau genug, das Negative mit dem "Positiven" gleichzusetzen / abzuwägen.

Und ja, genau deswegen sollte man Menschen "bevormunden" ...

Ich stehe jeden seiene Freiheiten ein, wenn er mit diesen Umgehen kann ... Aber genau das ist es, jeder pocht immer nur auf seine Freiheiten.. genau dieser Fakt ist meiner Meinung nach nicht richtig.

Ich sag nur Unfälle: "Ich darf da hinschauen, ich bin Redakteur" ...

Am Ende regt er sich auf, wenn er weggebracht wird. Aber es wurde ein Leben gerettet...

Fazit:

Einschränkung seiner Pressefreiheit = positiv

Das es immer Machtmissbrauch gibt, darüber brauchen wir nicht reden, aber man sollte unterscheiden, ob jemand seine Macht und Rechte einsetzt um gutes zu tun ..

Und das gleiche gilt für deine Freiheit .. Ist es gerade in diesem Moment gut, genau diese Schlagzeile zu bringen?
Ist es okay, wenn ich gerade diese Freiheit ausnutze, ich als einzelner davon profitiere, aber es im Endeffekt vielleicht besser für die Gesellschaft oder der anderen Person wäre, darauf zu verzichten?

Und dieser Spagat ist eine Kunst. Nur leider können ihn die wenigstens umsetzen. Und wenn man etwas nicht kann, brauch man Leute, die einen dabei helfen!

Hilfe kann wie Bevormundung aussehen, aber am Ende ist es einfach nur Hilfe ..

Ich kann mich auch zuerst aufregen ... Oder ich denke mal über einen Sachverhalt nach und komme mit, dass der Mensch in der Situation aufgrund seines Verhalten und / oder seiner Erfahrung, im Gegensatz zu mir, die bessere Entscheidung getroffen hätte ..

Ihr pocht alle auf eure Rechte, das ist auch gut so. Aber manchmal muss man halt mal zurückstecken ... Egal ob es Freiheiten ... oder andere Sachen sind ...
 
@LendoChaar: sehr komisch! plötzlich liest sich dein kommentar fast so, als wäre er von Tschramme86!... *grübel* *grübel* warum stellst du es gerade jetzt erst so heraus, wie ich es an meinen post an Tschramme86 erwartet hätte, wie du argumentieren würdest, wenn du seiner meinung wärst? ich habe mir deinen ersten post sogar nochmal extra durchgelesen, weil es ja sein kann, das ich da grundsätzlich etwas falsch verstanden habe. aber dann gibt mir z.b. das, was du geschrieben hast, doch wieder recht: "Manche Nachrichten gehören aus "ethnischer" Sicht einfach nicht veröffentlicht." und dann noch am ende "Und diesen muss man, zumindestens für das Wohlwollen der Gesellschaft, ab und an Informatonen verheimlichen..." Sehr selstsam!... jetzt redest du was von "wie" etwas geschrieben wird. sehr komisch!...
 
@larusso: Wie gesagt, in der Art, wie unsere Nachrichten Momentan "verfasst und veröffentlicht" werden ... würde ich gewisse Sachen als "ganzen Artikel" verbieten ...

Die derzeitige Art des Journalismus ist zum kotzen, sehr oft stimmungsmachend, fast schon hetzend.

Sind wir mal ehrlich.. guter, informativer Journalismus ist selten, wenn nicht sogar fast nicht mehr vorhanden.

Hinter Zeitungen und anderen Arten der Informationsverteilung sollte meiner Meinung nach nichts stehen, bei dem "Gewinnoptimierung" wichtig ist.

Meistens sind Nachrichten mehr Panikmache / Propaganda ...
Neutrale Sichtweisen gibt es selten, da gewisse Zeitschriften eine "politsche Richtung" vorgeben..

Manche Formate sind, sagen wir mal so .."sehr rot" ... andere tendieren eher schwarz ... *ich hoffe diese Art der Formulierung wird verstanden...*

Pressefreiheit und Meinungsfreiheit kann man nur mit neutraler Berichterstattung, als sinnvoll erachten.

Jede vorgegebene Meinung in der Presse ist ungesund und falsch.

Wie soll ich mir sonst meine "freie Meinung" bilden, wenn mir in jeder Zeitung gesagt wird, was gut oder schlecht ist?

Kann man nicht neutral schreiben ...und den Leser selber entscheiden lassen, wie er etwas beurteilt / findet?
 
@LendoChaar: also das sind jetzt irgendwie zwiespältige beiträge von dir. ich stimme dir bezüglich des schlechten und manipulierenden journalismus' auf jeden fall zu. ich habe selbst z.b. winfuture per mail und auch hier in den kommentaren wegen dieser art von artikeln kritisiert! dagegen sage ich also nichts. aber das passt absolut nicht zu deinen aussagen am anfang. und komischerweise argumentierst du erst so seit meinem post an Tschramme86! jetzt sagst du, dass es dir lieber wäre, dass solche schlechten artikel lieber gar nicht veröffentlicht werden. aber das ist eine andere aussage, als dass man dem dummen bürger einfach gewisse informationen verheimlichen _muss_!!! jetzt redest du was von "freie Meinung" bilden. aus deinen kommentaren am anfang geht aber hervor, dass dir diese bildung der eigenen meinung gar nicht lieb ist!… ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von dir halten soll!...
 
@LendoChaar: Stimme dir vollkommen zu. Das Recht auf Pressefreiheit soll doch eigentlich die Informationsfreiheit abdecken. Dabei ist die Presse insbesondere gegen Beeinflussung durch den Staat geschützt, sodass auch für eine Regierung negative Nachrichten ohne Probleme veröffentlicht werden. Soweit bin ich auch voll und ganz für die Pressefreiheit. Die Pressefreiheit soll dafür sorgen, dass die Presse ungehindert recherchieren und dann informieren kann. Leider ist das heute nur noch ganz selten das Ziel einer Redaktion. In den allermeisten Fällen sind das wirtschaftlich orientierte Unternehmen geworden, die eine Gewinnmaximierung anstreben. Das bedeutet eine möglichst hohe Auflage in Kombination mit vielen, möglichst gut zahlenden Werbekunden. Zudem werden diese klassischen Redaktionen seit einigen Jahren durch internetbasierte Redaktionen weiter unter Druck gesetzt. Ich habe kein Problem mit der Pressefreiheit, wenn sie für das genutzt wird, wofür sie ursprünglich konzipiert wurde. Wenn aber purer Sensationsjournalismus betrieben wird, wenn ganz bewusst übertrieben wird oder Informationen weggelassen werden, nur damit ein Artikel mehr Aufmerksamkeit bekommt und die Auflage gesteigert wird, dann finde ich das widerwärtig. Denn dann wird bewusst falsch informiert. Und sowas dann noch unter dem Begriff Pressefreiheit laufen zu lassen, ist eine Schande für den ursprünglichen Sinn hinter diesem Begriff. Pressefreiheit bedeutet nicht, dass man alles schreiben kann, was man will - genauso wenig wie Meinungsfreiheit bedeutet, dass man alles sagen darf, was man will. Diese Freiheiten enden alle dort, wo die schutzwürdigen Interessen anderer Individuen und Organisationen beginnen. Gerade die Presse hat eigentlich eine besondere Verantwortung für das, was sie verbreitet. Und so lange das in allen Punkten richtig ist, soll sie das auch tun. Wenn sich die Redakteure aber nur gegenüber ihrer Auflage verantwortlich fühlen, dann läuft was verkehrt. Warum hätte die Zeit nicht einfach die Überschrift ändern und sich entschuldigen können? Wenn schon ihre angebliche Quelle, das BSI, sogar dementiert, dass sie das so gesagt haben. Eine Meldung "BSI warnt wegen neuer Sicherheitslücke vor Benutzung des Internet Explorers" landet sofort in den Hauptnachrichten jeder größeren Internet-Redaktion. Aber kaum jemand veröffentlicht 2 Wochen später genauso groß die Story "Internet Explorer nach neuem Sicherheitspach wieder sicher".
 
@Tschramme86: Danke, du rettest mir den Tag. Freiheiten sind solange sinnvoll und korrekt, solange durch diese andere Menschen nicht verletzt oder eingeschränkt werden. Und genau deswegen brauchen wie Regeln und Gesetze, aber auch regulierende / kontrollierende Stellen.
Die restlichen Meinungen finde ich hier eher lächerlich und egoistisch. Denn es gibt kein "ich".. in einer gesellschaftlichen Ordnung gibt es nur ein "wir".

Wir sind Deutschland! Um um dieses "wir" für jeden komfortabel und ungefährlich zu machen ... sind Gesetze nötig.

Der Mensch widerspricht sich immer. Abhörskandal: "Wie könnt ihr nur?" .. Wenn aber eine Straftat erfolgt, sind alle der Meinung, dass man hätte mehr machen können ...

Manchmal muss man Sachen machen / verordnen / umsetzen ... auch wenn die Bevölkerung es nicht will.
Im Endeffekt sieht bei Griechenland und den Milliarden nur das Geld, was man den Banken schenkt. Den wirtschaftlichen Aspekt dahinter bedenkt keiner ...
 
@Tschramme86: Liest sich wie das Vorstellungsgespräch eines werdenden Zensors. Unsere Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Mann kann ihr Wirken kritisieren und ggf rechtlich gegen Darstellungen vorgehen. Was Du da schreibst, ist ein verlogener, reisserischer Kommentar, der die Pressefreiheit nicht nur angreif und diffamiert, sondern Du konstruierst auch Unterstellungen die völlig irrig sind!
 
@Z3: Nein, ich will nicht zensieren. Ich werbe höchstens dafür, dass Redakteure von sich aus erkennen einerseits erkennen, wo Grenzen sind und andererseits die Ehrlichkeit immer an oberster Stelle stehen sollte und nicht die Auflage. Ich war selber 5 Jahre lang Chefredakteur eines Redaktionsteams von 10 Personen für eine Zeitung mit einem Leserkreis von über 2000 Personen über einen ganzen Landkreis verteilt. Für mich war Ehrlichkeit aber auch Verantwortung dabei immer selbstverständlich. Ich bin außerdem bei der Feuerwehr tätig. Hier sehe ich die Unterschiede bezüglich der Auslegung von Pressefreiheit immer wieder. Ich erinnere mich an einen Einsatz, bei dem eine Frau mitten in einem kleineren Ort tagsüber an einem Bahnübergang vom Zug erfasst und getötet wurde. Die Frau, oder besser das, was noch von ihr übrig war, lag noch in Einzelteilen verstreut da rum, die Spurensicherung war noch aktiv, die Einsatzstelle wurde so gut es im öffentlichen Raum möglich ist großflächig abgesperrt. Ein Redakteur eines lokalen Magazins über Feuerwehr und Unfälle, das mittlerweile hier einige zehntausende Leser täglich hat, schafft es trotzdem immer, sich an gewisse Grenzen zu halten - aus eigener Motivation heraus. Es werden keine Opfer abgebildet, es wird sachlich, neutral und mit einem gewissen Abstand berichtet, es werden stets die Persönlichkeitsrechte und Interessen aller beteiligten Personen gewahrt. Bei diesem Einsatz kam dann außerdem von einer anderen, größeren Sendeanstalt ein Journalist mit seiner Kamera zum Unglücksort und wollte unbedingt bis ganz nach vorne zum Filmen. Einen Gesamteindruck vom Einsatzort aus einiger Entfernung reichte wohl nicht aus, nein, das Blut am Zug und auf den Schienen muss auch erkennbar sein - am besten noch eine Großaufnahme der Angehörigen, die in diesem Augenblick an die Einsatzstelle kamen und zurückgehalten wurden. Dann fing dieser Reporter an mit mir zu diskutieren, warf mir wie oft das Wort Pressefreiheit und öffentlicher Raum an den Kopf und ich musste mich ihm mehrmals direkt in den Weg stellen. Als ich ihn auf das Thema Verantwortung ansprach, schien ihn das kein Stück zu interessieren, er müsse diese Aufnahmen nur für die Abendnachrichten machen und er würde mich anzeigen, weil ich ihn in seinen Grundrechten einschränke. Habe ihm dann nur noch erklärt, dass ich in diesem Fall als Teil der Einsatzleitung sogar das Recht habe, ihn vom Einsatzort zu verweisen und ich es ne Schande finde, dass ich davon gebrauch machen muss - andere Journalisten schaffen es schließlich auch, mit Anstand und ohne Sensationslust gute Nachrichten zu produzieren.
Durch solche Erlebnisse bin ich mit der Zeit etwas skeptischer geworden, wenn jemand irgendwo Pressefreiheit ruft, um etwas zu rechtfertigen. Ich konstruiere nichts, ich unterstelle nichts, ich habe diese Sachen direkt erlebt und könnte noch mehr solcher Begebenheiten erzählen. Ich appelliere aber an den Anstand der Journalisten, von selber gewissen moralischen Grundsätzen zu folgen.
 
@Tschramme86: ich verstehe was du meinst. aber inwiefern kannst du damit LendoChaar zustimmen?! das was du meinst oder forderst ist doch etwas anderes als das, was LendoChaar fordert! und vor allem kommt beides aus unterschiedlichen motivationen heraus! also entweder verstehe ich dich doch nicht oder du LendoChaar nicht.
 
@larusso: Ich habe ihn so verstanden, dass es ihm darum geht, wie über etwas berichtet wird. Wenn man jetzt alleine z.B. den Satz von ihm nimmt "Manche Nachrichten gehören aus "ethnischer" Sicht einfach nicht veröffentlicht. ", dann sieht das natürlich nach Zensur aus und dem würde ich so nicht zustimmen, das stimmt. Ich habe seinen Post aber insgesamt gesehen und versucht, die Nachricht dahinter zu verstehen. Und so wie ich das verstanden habe, trifft das schon meine Zustimmung. Ich habe unter diesem "manche Nachrichten" nicht verstanden, dass grundsätzlich eine komplette Nachricht zurückgehalten wird, sondern dass es auf das "wie" der Berichterstattung ankommt und welche Details man nun verwendet und welche Details man bewusst weglässt. Und hier sehe ich das eben auch so, manche Details müssen einfach nicht veröffentlicht werden wie ich in meinem Beispiel oben näher ausgeführt habe. Und man sollte in der Tat einfach mal die Folgen einer Veröffentlichung abwägen. Um bei seinem Organspendeskandal-Beispiel zu bleiben: prinzipiell ist Organspende was gutes, was lebensrettendes, was notwendiges. Als Redakteur kann ich über so einen Skandal jetzt auf verschiedene Arten berichten: ich kann schreiben, über wie viele Jahre diese Ärzte das schon so gemacht haben, wie viel da manipuliert wurde usw. und damit einen Aufschrei der Empörung in der Bevölkerung auslösen und dafür sorgen, dass viele erst mal ihr Organspendekärtchen in den Müll werfen. Ich kann mir als Redakteur aber auch mal einen Moment Gedanken machen und vielleicht zusätzlich noch erwähnen, wie nötig Organspenden trotzdem sind, wie viele Organspenden jedes Jahr korrekt ablaufen und dass dieser Fall hier zwar schlimm ist, jedoch nicht die Leute abhalten sollte, trotzdem weiter die Bereitschaft zur Spende zu haben. Dieser zusätzliche Teil wäre auch wahr, er wäre aber nicht mehr Teil der Sensation. Möglicherweise würde er den eigentlichen Skandal abschwächen. Trotzdem würden die Täter vor Gericht gestellt und verurteilt, trotzdem hätte man die Bevölkerung informiert.
 
@Tschramme86: ich habe seinen post auch insgesamt gesehen und verstehe eben nicht, dass "wie", sondern, dass überhaupt etwas berichtet wird. es geht ihm also nicht um eventuelle details, sondern dass gesamte nachrichten zensiert werden! wäre er nämlich anderer meinung und damit deiner, dann würde er doch so argumentieren wie du und über das "wie" schreiben. das tut er aber nicht! siehe gesellschaftsordnung und der einfluss gewisser meldungen (nicht wie berichtet wurde, sondern dass berichtet wurde) z.b. dem organskandal. seiner meinung nach sollte also die informationen, dass es sowas gibt, einfach vorenthalten werden. und nicht, dass man überlegen sollte, "wie" berichtet wird, sondern, dass man überlegen sollte "ob überhaupt" berichtet werden soll. schließlich ist der gemeine bürger ja dumm und man könne angeblich "eindeutig und erwiesen feststellen wer schlauer ist"... wäre er deiner meinung, so wäre er spätestens in den antworten an mich doch auch eher differenzierter auf das "wie" statt dem "überhaupt" eingegangen. was deine ausführungen angeht stimme ich dir absolut zu!
 
@Tschramme86: Thats it ... Ein schlauer Mensch, du verdienst meine Hochachtung ..
 
Die Zeit ist doch keine Zeitschrift! Schon rein äusserlich, aber dazu müsste man so etwas wie eine Z e i t u n g wohl schon mal in der Hand gehabt haben, um sie als solche auch erkennen zu können... aber wirklich auch...
 
@kleister: Was ist denn heute noch eine gute Zeitschrift?
 
@kkp2321: Zeitung, Zeitschrift, Magazin. Am Ende egal, denn für alle brauch man Journalisten ...
 
@LendoChaar: Zeitung: Nachrichten, Kommentare, aktuell, kleinerer Anteil an Magazinbeiträgen, nicht Sachgebietsgebunden. Zeitschrift: Themen- / fachbezogen, Magazin, keine oder nur wenige nachrichtliche Inhalte. Finde, das sind hinreichend bedeutende Unterschiede
 
@kleister: Das ist durchaus richtig, eine Tageszeitung soll mir Nachrichten neutral, ohne unterschwelliger politischer Meinung, vermitteln. Aber wie gesagt, hinter Tageszeitungen verbirgt sich nunmal auch nur ein Verlag. Dieser hat den Wettbewerb und muss eine gewisse Auflage erreichen.

Reißerische Schlagzeilen und / oder Texte ziehen mehr als trockene Fakten...
 
@kkp2321: c't? Habe ich neben der Zeit abonniert. Aber Schweif und Rute ist sicher auch eine heutzutage sehr gute Zeitschrift, wenn einen das Themengebiet interessiert, oder Fisch und Fang oder oder... ;)
 
@kleister: Bleib mal am Boden, war nur ein Flüchtigkeitsfehler, den ich auch schon korrigiert habe. Und es wäre noch viel netter von dir, wenn du das das nächste Mal auch als Hinweis per Mail einschickst, dann kann ich es auch viel schneller fixen. Vielen Dank!
 
@witek: Bin völlig geerdet, keine Sorge. War auch nicht als Hinweis an den Autor gemeint, sondern als Kommentar. ;)
 
@kleister: Sehr schön...
 
Die "Zeit" sollte sich nicht von Microsfot erpressen lassen, und ihre Auffassung weiter verfolgen.
 
@brixmaster: "Kurz nachdem der Artikel erschienen ist, gab es sowohl vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) als auch vom Bundeswirtschaftsministerium ein Dementi, beide bezeichneten den Bericht als falsch oder zumindest nicht ganz richtig." -> Genau, scheiß drauf wenn sich plötzlich selbst die eigenen Quellen öffentlich äußern und klarstellen, dass sie das so nie gesagt haben. Scheiß auf Ehrlichkeit und Anstand, wir haben hier schließlich n Artikel gegen Microsoft und das wollen viele lesen. Also bloß nicht den Eindruck erwecken, als hätte man vielleicht doch an der einen oder anderen Stelle etwas übertrieben oder bewusst Dinge nicht ganz im Kontext belassen.
 
@Tschramme86:
Nur weil es das BSI nicht für gefährlich hält, heißt das nicht das Windows 8 nicht gefährlich ist. Unter den Teppich kehren, denn es ist klar das Microsoft sich wehrt, ob diese nun Recht haben oder nicht. Microsoft sollte sich nicht so aufführen wie ein kleines Kind.
 
@brixmaster: deine Logik möchte ich haben. Die Zeit bezieht sich aufs BSI und behauptet, das BSI habe gewarnt. Das BSI hat aber gar nicht gewarnt und schreibt das auch noch explizit. Also ist doch ganz logisch, dass die Zeit dann nicht von einer Warnung des BSI schreiben kann, wenn es diese gar nicht gab.
 
@brixmaster: Glaube du verstehst da gerade was nicht. Wenn die Zeit jetzt einen anderen Experten befragt, der aussagt, dass Windows 8 pauschal gefährlich ist, dann ist das ja ok - dann können die sich ja gerne auf diesen zweiten Experten berufen und sagen, dass sie deshalb bei ihrer Darstellung bleiben und sich gegen Microsoft wehren. Aber hier geht es um einen Artikel, der auf Basis einer Information von einer Quelle geschrieben ist. Diese Quelle hat jetzt aber gesagt, dass die Behauptungen in diesem Artikel nicht dem entsprechen, was gesagt wurde. So lange es jetzt wie gesagt keinen anderen Experten gibt, der diese Darstellung der Zeit stützt, hat der Artikel keinerlei Grundlage. Und dann ist es meiner Meinung nach das gute Recht von Microsoft, zu fordern, dass es da eine Richtigstellung gibt. Wenn ich irgendwas rufschädigendes über dich schreibe und veröffentliche, was ich von nem Bekannten von dir erfahren haben will, der Bekannte dann aber klarstellt, dass er das so nie gesagt hat und dass meine Darstellung falsch ist - ich glaube, dann würdest du mir (zu Recht) auch in den Arsch treten, wenn ich mich nicht augenblicklich öffentlich entschuldige und die Sache richtigstelle.
 
Ach falsch Meldungen sind Imageschädigend? Sowie "Apple unterstützt Kinderarbeit?" o.ä.?? Wenn Apple die beteiligten verklagt hätte, stünde am nächsten Tag "Apple will die Presse zensieren". In dem Falle: Da kann MS doch sicher was verkraften ;)
 
@algo: wenn die Zeit "Bundesregierung warnt vor Apple wegen Kinderarbeit" geschrieben und die Bundesregierung dann "Unsinn, haben wir doch gar nicht!" dementiert hätte, dann hätte genausogut Apple gegen die Zeit vorgehen können.
 
@der_ingo: und wenn eine zeitung ohne andere quelle so ganz von alleine aus sich heraus behauptet, dass apple kinderarbeit unterstütze, dann dürfte apple etwa nicht gegen diese behauptung vorgehen?! das fußt doch schließlich genauso wenig auf tatsachen wie das mit dem BSI und MS und ist auch rufschädigend!
 
@larusso: Dreh mir nicht das Wort im Munde rum, natürlich können sie es auch dann. Hier in diesem Fall ist es aber für quasi jeden ersichtlich, dass die Zeit Unfug schreibt, wenn die Quelle der Zeit das öffentlich dementiert.
 
@der_ingo: moment mal, du gibst auf algo's kommentar die antwort, dass wenns bei apple so wäre, wie in diesem fall, dass dann auch apple gegen die zeit hätte vorgehen können. damit implizierst du aber die aussage, dass apple in dem fall, den algo geschildert hat und den ich auch nochmal erläutert habe, juristisch nicht hätte vorgehen können. tut mir leid, aber genau das kann man so aus deiner antwort zu algo's geschildertem fall rauslesen. ich habe dir somit nicht die worte im munde rumgedreht! aber danke, dass du diesen Sachverhalt selbst klargestellt hast. ;)
 
Ich rate meinen Freunden von jeder Microsoft-Windows Version und jeder US-Amerikanischen Software oder Dienst ab, wenn dieser von der NSA und anderen Diensten sicher(er) sein will. Bei einer Linux-Distribution besteht ja noch die Chance eingebaute Hintertüren wegen des Offenen Codes von der Programmiergemeinschaft zu finden. Bei Geschossen Systemen (Close Source) ist das nicht möglich. Die US-Firmen können sogar unter Geheimhaltung sogar per US-Gesetz dazu gezwungen werden.
 
@pete2112: Es betrifft dummerweise eben nicht nur US-Firmen. Und Du schaust also tatsächlich den GESAMTEN Quellcode des von Dir eingesetzten Kernels und der von Dir eingesetzten Programme durch? In der Theorie hast Du durchaus recht, in der Praxis ist das Bild aber leider ein ganz anderes.
 
@HeadCrash: Wie oben geschrieben bei den einen KANN man den Quellcode lesen bei den anderen eben GARNICHT. Ich hab im übrigen nicht von mir sondern von der Programmiergemeinschaft geschrieben. Es gibt genug "Nerds" die sich in ihrer Freizeit den Spass draus machen Quellcodes zu durchforsten. Wie geht das mit den Windowsquellcode? Da er nicht offen vorliegt - keine Chance...
 
@pete2112: Deswegen sag ich ja, dass Du in der Theorie durchaus recht hast. Aber dass es eben nicht "genug" Nerds sind, zeigt sich daran, dass es NSA-Code in den Kernel geschafft hat. Die Offenheit von Open Source ist eben gleichzeitig Vor- aber auch Nachteil, da eben "jeder Hinz und Kunz" Dinge in solchen Code einbringen kann und bei sehr vielen Projekten (Kernel jetzt vielleicht nicht unbedingt) wird es wohl kaum strukturierte Review-Prozesse geben. Closed Source hat genau da seinen Vorteil, aber eben den Nachteil, dass man dem Hersteller voll und ganz vertrauen muss, dass auch alles so ist, wie es sein soll.
 
@HeadCrash: "dass es NSA-Code in den Kernel geschafft hat." Quelle?
Edit: Du meinst wohl diese Verschwörungstheorie: http://derstandard.at/1373513344414/Die-NSA-und-die-vermeintliche-LinuxAndroid-Verschwoerung "Bliebe die Möglichkeit, dass die NSA in den Code von SELinux Hintertüren eingeschleust hat. Die Wahrscheinlichkeit hierfür dürfte aber gegen null tendieren. Der betreffende Code ist vollständig Open Source, kann also von allen eingesehen und analysiert werden. Gerade angesichts der Herkunft ist wohl davon auszugehen, dass dies noch intensiver als bei anderen Linux-Kernel-Bestandteilen erfolgt." ...Und der Code ist 10 Jahre alt...
 
lol wtf? Glauben die echt das bringt was? Ich denke es ist nun auch MS-intern bekannt das Win 8 mindestens genauso ein Flop ist wie Vista! Steve Ballmers Rücktritt steht damit auch unmittelbar in Verbindung, denn ihm reicht es! Es ist ein Flop, und nichts anderes. Fast jeden den ich kenne nutzt Win 7! Ich denke daran kann MS nun auch nix mehr ändern....
 
@legalxpuser: Mal abgesehen davon, dass Dein Kommentar überhaupt nichts mit dem Artikel zu tun hat, ist er inhaltlich auch noch vollkommen falsch. Vista war zwar mit Sicherheit eines der weniger erfolgreichen Betriebssysteme von MS, aber als Flop würde ich es trotzdem nicht bezeichnen. Ich wäre als Hersteller eines Produkts jedenfalls heilfroh, wenn ich so einen "Flop" rausbringen würde :) Der angekündigte Rücktritt von Ballmer hat überhaupt nichts mit Windows 8 zu tun, sondern wohl eher damit, dass er in den 13 Jahren einfach ein paar Fehler gemacht hat und gezeigt hat, dass er nicht gerade zu den innovativsten CEOs auf diesem Planeten gehört. Jetzt muss halt mal jemand mit mehr Kreativität ans Steuer. Und stell Dir vor, ich kenne jede Menge Leute, die Windows 8 nutzen. :)
 
@HeadCrash: nun ja es hat trotzdem bei weitem nicht die Verkaufszahlen von Win 7 oder gar XP. Hinzu kommt das die meisten die n bisschen Ahnung haben es von ihrem neuen Rechner gleich wieder entfernen, das kann man also schon mal nicht zählen. Für mich ist es ein Flop! Werde Win7 bis zum Supportende nutzen soviel ist sicher.....
 
Ich weiss nicht inwiefern es sachlich falsch sein kann zu behaupten, das irgendeine Windows-Version nicht sicher ist. Zumal es ja im Zeit-Artikel logisch begründet wurde. Dazu sollte JEDER heute wissen, dass KEIN Betriebssystem sicher ist, sobald es Zugang zu einem öffentlichen Netzwerk wie dem Internet hat. Das es in Deutschland faktisch keine Pressefreiheit gibt, weil die massiv von Gerichten eingeschränkt wird und somit jeder zensiert und bestraft wird, der kritisch über eine besorgniserregende Entwicklung, eine Person oder ein Unternehmen schreibt, sollte auch inzwischen jeder erkannt haben. Ich frage mich ernsthaft, warum die deutsche Presse ihre Seiten nicht längst im aussereuropäischen Ausland hostet und dort dann man Tacheles schreibt, statt sich hierzulande von Konzernen vorschreiben zu lassen, über was sie berichten können und was in der Schublade bleiben muss. Ich bereite gerade eine solche Seite mit meine Ausführungen beweisenden Dokumenten vor, für die ich in Deutschland vermutlich von Pharmaindustrie, IT-Firmen und "Entwicklungshilfeorganisationen" gleichzeitig vor Gericht zitiert würde. Wer eine News-Seite in Deutschland betreibt, wird niemals die volle Wahrheit schreiben können, ohne in kürzester Zeit finanziell ruiniert im Knast zu landen. Schon garnicht, wenn er journalistischen Spürsinn beweist und seine Ausführungen auch noch schlüssig beweist. Hierzulande wird man schon für das Verlinken von Seiten auf die man keinen Einfluss hat verknackt. Wenn man die Wahrheit sachlich und in sich logisch schildert und auch noch Beweise liefert, ist man weit gefährlicher als Leute, die nur ihre begründeten Vermutungen im Internet dokumentieren und selbst deren Texte werden in Deutschland oft von Blog- und Forenbetreibern gelöscht, weil die Wahrheit nicht gerne gesehen wird, wenn sie das Konsumentenverhalten für die Firmen wenig lukrativ verändern könnte. Um wirkliche Pressefreiheit geniessen zu können, muss man also mit seinem Webserver in ein Land umziehen, dass sich um Deutschland nicht schert, so dass deutsche Richter weder die Seite aus dem Netz nehmen, noch den Seitenbetreiber ermitteln können. In Deutschland wurden schon Kinder abgemahnt, weil sie ein natürlich urheberrechtlich geschütztes Foto ihrer Lieblingsboyband auf ihrer Kinderhomepage ihren Freunden präsentieren wollten. Das man bei einer Gesetzgebung, die zulässt, dass selbst Kinder von der Industrie kriminalisiert werden als Journalist erst recht nicht arbeiten kann, sollte jedem klar sein.
 
@nOOwin: was glaubst du, was eine unwahre aussage in der <<headline>> (!!) für eine negative auswirkung haben kann ?!?!
 
Na winfuture, wer hat denn da noch schnell die Überschriften geändert von, "Bundesregierung sieht in Windows 8 eine Gefahr" in "Regierung sieht in Windows 8 angeblich eine Gefahr". Zu dumm wenn man die Querverlinkungen in den Atrikel nicht gleich mit MSfreundlich gestaltet.
 
@hjo: Die einzige Auswirkung wird sein, dass Microsoft möglicherweise bald ein Plus auf dem Firmenkonto verbuchen und gegenüber seinen Aktionären einen weiteren, nicht selbst verursachten Grund benennen kann, wieso immer mehr Leute versuchen von Windows, Office und Co. wegzukommen. Wenn ich allerdings sehe, dass die meisten Kunden dann zu noch proprietäreren, noch mehr für die Bedienung durch DAUs simplifizierten und sie somit noch stärker bevormundenden Betriebssystemen wie iOS und Android wechseln, dann frage ich mich, ob die ernsthaft glauben, dass diese Systeme sicherer sind als ein Windows mit TPM-Dongle. Tatsache ist, dass die meisten staatlichen und konzerngebundenen Hacker sich heutzutage auf die Fingertouch-Gerätefraktion stürzen wie die Wespen auf den Bienenstich, weil man über "Immer dabei"-Geräte das Leben von Leuten viel besser überwachen kann als über Desktop-Rechner und einen DSL-Hausanschluss, welche ja ganz unterschiedliche Personen abwechselnd benutzen können, was die Datenbasis für das Datamining verfälscht. Gerade diejenigen User mit gesunder technischer Halbbildung, die besonders schlau sein wollen und z.B. Geräte mit iOS "rooten", schalten damit sogar von Apple integrierten Hackerschutz aus und öffnen schon dadurch Hackern Tür und Tor. Die Hacker haben zudem bei Fingertouch-Geräten eine höhere Chance auf völlig unerfahrene und daher leicht per Pishing und Social Hacking hinters Licht zu führende Benutzer zu treffen. Leute die Ahnung von der Materie haben werden sich wohl kaum solche Spielzeug-Geräte kaufen, die aufgrund des jahrzehntealten Fingertouch-Bedienkonzeptes völlig ineffizient zu bedienen sind. So hirnlos für kleine Mobildisplays ausgerechnet ein Bedienkonzept zu verwenden, das zu grossen, platzverschwendenden Kacheln zwingt und damit die auf einer Displayseite darstellbaren Optionen stark beschränkt, muss man auch erstmal sein. Sich den Bildschirm bei der Bedienung mit den eigenen Finger zu verdecken und dabei auch noch zu verdrecken spricht auch nicht gerade für ein wirklich hervorragendes Konzept. Genausowenig wie die Notwendigkeit einer grosse Teile des Displays verdeckenden, für 10-Finger-Schreiber nicht blind erfühlbaren Displaytastatur und der Tatsache, dass man auf Touchscreens weder präzise zeichnen, noch mit Schriftarterkennung schreiben kann. Mein bald 9 Jahre altes, erstes Tablet-Convertible hat alle diese Nachteile nicht und es gibt tatsächlich immer noch Leute, die die heutigen Lifestyle-Tablets und SmartPhones für fortschrittlich halten. Die IBM hatte im Jahre 1992 mit der Mobiltelefonstudie "Simon" bereits ein SmartPhone mit Touchscreen und hat da schon erkannt, dass dieses Konzept für ernsthafte Anwender nichts taugt und es daher lieber Apple überlassen, Geräte (damals PDAs) mit Touchscreen herausztubringen. Ich denke Microsoft hat einen Fehler gemacht ein genauso den Nutzer kastrierendes, verdongeltes Betriebssystem mit sinnlosem Bedienungskonzept und Appstor-Zwang wie Apple und Google herausbringen zu wollen. Professionelle Anwender schätzen es garnicht, wenn man ihnen ineffiziente und für sie unkontrollierbare Werkzeuge verkaufen will.
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