NSA-Skandal: Ansturm auf deutsche E-Mail-Anbieter

Die deutschen Anbieter von E-Mail-Diensten scheinen vom aktuellen Überwachungs-Skandal profitieren zu können. Die Zahl der Neuanmeldungen ist in den letzten Wochen deutlich gestiegen. mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Ethernet Bildquelle: Patrick Stahl / Flickr Internet, überwachung, Daten, Netzwerk, Ethernet Internet, überwachung, Daten, Netzwerk, Ethernet Flickr

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Ist doch leicht zu erklären. eMail lässt sich relativ leicht wechseln, eine WhatsApp-Alternative ist schwieriger zu finden wegen der großen Nutzerbasis.
 
@DRMfan^^: leicht zu ändern? Stimmt, die 1000 verschiedenen Newsletter sind schnell wieder abonniert. :)
 
@Edelasos: Wer Newsletter abonniert, braucht sich über Spam nicht zu beklagen.
 
@Thunderbyte: Ich habe auch Newsletter. Es sind um genau zu sein 5 Stück. Alles aber von Firmen die mich Interessieren. Und vertrauenswürdig sind. Aber es stimmt. Ein falscher Newsletter abonniert und: Ahoi Spam^^
 
@Thunderbyte: Wer beklagt sich hier über Spam?
 
@Edelasos: schon mal was von weiterleitung gehört - einmal aktiviert kommen alle alten mails auf die neue adresse.
 
@DRMfan^^: Ich habe seit einem Jahr hike installiert (http://alturl.com/c2zvc). Kann alles, was WhatsApp kann, ist Freeware und die Nachrichtenübertragung 128bit verschlüsselt. Aber was nützt der mir, wenn kein einziger meiner Kontakte dort zu finden ist?
 
@IcySunrise: Ich nutze Kontalk und habe bereits einen großen Teil meines Freundeskreis dazu überreden können dies auch zu nutzen. Ich mein, jeder hat heute ein paar MB Speicher aufm Handy frei um eine weitere App zu installieren und wenn man den Leuten wichtig genug ist, dann spricht auch nichts dagegen ;)
 
@IcySunrise: Ich frag mich nur immer wieso auch Programme wie hike überhaupt noch 128Bit einsetzen. Wenn man schon verschlüsselt dann doch bitte 256Bit, Das bisschen mehr Traffic wirds wohl nicht sien.....
 
@bowflow: Das kostet aber auch Rechenzeit und damit Strom.... - ich weiß nicht, wie signifikant der Unterschied da ist.
............Hike schreibt "Nachrichten auf hike sind jetzt über WLAN verschlüsselt" - Nur im WLAN?!.............. Hike und Kontalk kenne ich bisher nicht. Threema sieht vielversprechend aus oder Goldbug. Nicht zu empfehlen ist hingegen whistle.im
 
"Offenbar verfängt hier bei einer ganzen Reihe von Nutzern der nationalistische Unterton, der immer wieder in die Debatte um die Spionage-Aktivitäten verschiedener Geheimdienste einfließt." - was will uns dieser Satz bitte sagen?
 
@dodnet: (Ironie an): Jeder der einen Nationalen (Deutschen) Dienstanbieter auswählt, ist Nationallist und Mitglied der NSU. (Ironie aus). ODER vieleicht will man einen Dienstanbieter unter Nationaler Kontrolle und Gesetzen?
 
@dodnet: Vielleicht gibt es einen deutsch nationalen Mailservice? Ich@Germania.de - 1000 jährige Zugangsgarantie. Dort werden Wörter wie "service" in "Dienst" umbenannt! Und statt NSA schaut der "Blockwart" dass alles in Orrrrtnung ist. ;-)
 
@Kobold-HH: Sorry, (mal Klug geschossen), da darf kein besserer Hausmeister ran, dafür Braucht´s einen Gauleiter. ;-)
 
@Kobold-HH: Ist die DE-Mail nicht genau das?!
http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail
 
@hempelchen: Kurz: Nein. Lang: Nein, De-Mail funktionier von De-Mail zu De-Mail und hat eine rechtliche Wirksamkeit. Letzteres Fehlt bei Emails ;) De-Mail ist der Papierbrief bzw. das Fax in digital.
 
@Knerd: Da hast du Recht, aber solange es kein geschlossenes System ist, kann man auch nicht davon ausgehen, dass an der "Gegenseite" nicht mitgehört wird. Ich wollte nur anmerken, dass die DE-Mail ein "nationaler" E-Mail Service (mit anderen Bonis wie die Rechtswirksamkeit, Empfangs- und Lesebestätigung, usw.) ist. Wenn man nicht will, dass ne Nachricht nicht ins Ausland geht und dort abgefangen wird, ist man ja schon gezwungen, das Rad in diesem Fall neu zu erfinden und ich glaube, das war auch der Grundgedanke der DE-Mail. Und wenn man es genau nimmt heißt "Mail" nichts anderes als Brief und E-Mail "Elektronischer Brief" demnach genau die Definition von dir "De-Mail ist der Papierbrief ... in digital". ;)
 
@hempelchen: Der Grundgedanke in De-Mail ist endlich den dusseligen Brief endlich abzuschaffen ;) De-Mail lässt sich übrigens auch in der EU nutzen, nennst sich SPOCS und ist noch in Entwicklung ;) http://www.eu-spocs.eu/
 
@dodnet: Alle die mit email "made in germany" geworben haben gehören eigentlich verurteilt weil sie diesen frührer mal aussagekräftigen Satz so ins Lächerliche ziehen und ihn durch Unwissenheit oder Lügen praktisch völlig entwerten.
 
@JSM: Der Begriff "Made in Germany" ist eine Erfindung der Amerikaner, um deutsche Produkte gezielt als schlechter als die eigenen Waren darzustellen. War damals eine Kriegstaktik, damit der Feind geringe Absätze seiner Waren hat.
 
@SuperSour: Das ist ja allgemein bekannt. Bekannt ist auch das es sich sehr schnell zu DEM Markenzeichen für Qualität weltweit gemausert hat und das es nun wieder von Billiganbietern ohne Ahnung beliebig missbraucht und entwertet wird.
 
@SuperSour: Waren dies nicht die Engländer, die in Sachen Industrialisierung Vorreiter waren und Ihren Markt vor billigen deutschen Kopien schützen wollten?!
Bei Wikipedia steht es so:" Ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Schutz vor billiger Importware in Großbritannien eingeführt [...]"
 
@Rainbow Warrior: Ja, die Engländer haben das auch so gehandhabt.
 
@dodnet: Ich denke mal eher dieses nationalistisch bezieht sich auf ein deutscher Nutzer nutzt einen deutschen EMaildienst. Dies bedeutet dann eben auch, dass diese Nutzer ein gewisses Vertrauen in die deutsche Politik und die deutschen Nachrichtendienste haben, oder die Deutschen die dass nutzen fallen auf die seltsamen Versprechungen der Werbung rein.
 
@Lastwebpage: Unserer Regierung kann man ja nur das vollste Vertrauen aussprechen - so souverän, wie sie die NSA-Affäre mal eben wegignorieren...
 
Lustig. Aber ihre Facebook und Whatsapp "Profile" werden vermutlich weiterhin fleissig benutzt?! :P
 
@Edelasos: grundsätzlich würde ich dir vllt zustimmen und verstehe auch was du sagen willst, allerdings muss man immernoch zwischen Diensten differenzieren, die ich mehr oder weniger freiwillig mit eigenen Inhalten fülle und diese freiwillig anderen zugänglich mache - und eben jenen vermeintlich "privateren" Diensten für Kommunikation, über die ich auch persönlichere Dinge quasi nur einzelnen verbreite... Ich würde beispielsweise niemals auf die Idee kommen anderen meine Kontodaten über facebook zu schicken.. hoffe du verstehst, wie ich es meine
 
@Slurp: Wenn man wirklich Private dinge verschickt dann gibt es nur 1 Lösung: Die Post! Alles andere ist und bleibt unsicher auch 99.9% der alternativen. Aber ich gebe dir schon recht das man noch differenzieren muss. Ich behaupte aber, das 90% der Paranoiden auf Facebook/Whatsapp mehr Private dinge Preis geben als per E-Mail.
 
@Edelasos: Dies setzt aber Vertrauen in die Organisation "Post" sowie deren Akteure (Mitarbeiter Sortierzentrum, Zusteller, ...) voraus. Gehen wir mal davon aus, dass Facebook zu misstrauen ist. Warum ist der Post und ihren Mitarbeitern zu vertrauen? Und nach den neuesten Spionageenthüllungen würde ich auch mal nicht darauf vertrauen, dass ein Geheimdienst keinen Zugriff auf Deine Post hat, wenn er es denn will (nur mit dem großen Schleppnetz wird's zumindest was die Briefinhalte angeht schwierig - wenn ich nicht irre werden die "Verbindungsdaten" aber bereits jetzt erfasst).
 
@Edelasos: weil diese 90% auch keine E-Mail privat benutzten^^
In meinem Freundeskreis nutzt niemand E-Mails zum kommunizieren. Ich bin der einzige und ich nutze es auch nur firmenintern und wenn ich privat von anderen Firmen etwas möchte oder Support brauche.
 
@MrKlein: Nutzen Deine Freunde andere Formen elektronischer Kommunikation (irgendeine Art von Messenger z.B.)?
 
@FenFire: Ja Whatsapp, Facebook und Skype^^ E-Mail nutzt wirklich niemand, die meisten kennen Ihre E-Mail Adresse gerademal weil sie sich damit bei Facebook anmelden-.-
 
@Slurp: naja, Kontodaten über Facebook - wo siehst Du das große Risiko? Andere "Normalnutzer" bekommen sie nicht zu sehen, wenn Du sie nicht für sie sichtbar machst. Facebook selbst wird wohl auch nichts damit anstellen, wovon Dir unmittelbar Nachteile erwachsen ("oh, da sind mir unbekannte Abbuchungen, das war sicher Facebook oder jemand, dem sie die Daten verkauft haben"). Staatliche Organsationen wie die NSA benötigen Facebook mit Sicherheit nicht, um an Deine Kontoverbindungsdaten zu gelangen ;) Bliebe eigentlich nur noch dass Du Dir Sorgen machst, Verbrecher könnten die Datenbanken von Facebook knacken und Daten entwenden, dort irgendwo Deine Kontodaten herausfischen und sie dann missbrauchen? Oder sie könnten evtl. durch einen Bug bei Facebook für normale Facebook-Nutzer sichtbar werden? (nebenbei: unbekannte Transaktionen auf seinem Konto kann man der Bank melden, sie werden dann storniert. Ggf. muss man Anzeige erstatten. Aber ich nehme mal an die Kontodaten waren lediglich ein Beispiel für "nichtöffentliche/private Daten").
 
Auch wenn von Kommunikations-Sicherheit eigentlich keine Rede sein kann, finde ich die bewusste Entscheidung einen "vermeidlich" sicheren, unter Nationalen Gesetzen stehenden Dienstanbieter zu wählen/Wechseln, eine sehr gute Entscheidung. Letztlich wird gerade die Konkurrenz dafür sorgen, dass eine größere Transparenz und Sicherheit umgesetzt wird (Zukunftsmusik).
 
@Kribs: Ich wecke dich nur ungern aus deinen schönen Trümen aber vermeintliche Sicherheit ist genau das Gegenteil von dem was hilft.
 
@nicknicknick: Nichts anderes hab ich ausgedrückt! Letzter Satz, vor (Zukunftsmusik).! Denn ein Druck von Unten (mit den Füßen) bewirkt Veränderung, Irgendwann.
 
@Kribs: Dafür werden dann die deutschen Geheimdienste in deinen Mails rumschnüffeln können.
 
@eragon1992: (Ironie an): ein Deutscher Geheimdienst darf nicht in meinen Mails schnüffeln (Deutschland), die Polizei, der Staatsschutz und der Verfassungsschutz darf es nach Richterlicher Anordnung. (Ironie aus) Die Ironie ist das unser Geheimdienst nicht schnüffelt, aber alle Informationen von Partnerorganisationen im Ausland bekommt.
 
@Kribs: "Die Ironie ist das unser Geheimdienst nicht schnüffelt, aber alle Informationen von Partnerorganisationen im Ausland bekommt." Welchen deutsche Geheimdienst meinst du? Den Auslandsnachrichtendienst? Und selbst wenn, wäre mir die Daten dort immer noch 10 mal lieber aufgehoben, als bei einem Polizeistaat a la VSA.
 
@ijones: Wenn ich das richtig verstanden habe, haben wir 3,5 Geheimdienste. 1. BND - (Auslandsgeheimdienst) darf im Inland nicht Tätig werden, 2. MAD - Alles was Militärisch ist, oder dafür gehalten/unterstellt wird, 3. Verfassungsschutz - (Inlandsgeheimdienst) darf alles was Öffentlich zuganglich ist, ansonsten (hoffe ich) nur nach Richterlicher Anordnung oder in Notstandssituationen, 0,5 Staatsschutz - "Bundespolizei" mit erweiterten Befugnissen. Der BND hat keinen Zugang zu Inländischen Mails oder Netzverkehr (Theoretisch).
 
@Kribs: Der vom Datzensatz wichtigste Internetknotenpunkt der Welt geht durch Frankfurt/Main. Rein zufällig ist eine Außenstelle des BND in unmittelbarer Nähe untergebracht. Da fließt natürlich nicht nur ausländischer Datenverkehr durch, sondern auch der innerdeutsche. Sicherlich versucht der BND da inländische Nachrichten und Informationen herauszufiltern, aber ob das wirklich immer so automatisiert gelingt? Klar deren Hauptaugenmerk ist gen Ausland gerichtet. Aufklärung und sicherlich zu einem Teil auch (Wirtschafts-)Spionage, auch wenn das nie einer zugeben würde.
 
@ijones: In Frankfurt gibt es 6 Knotenpunkte (ECIX, DE-CIX, MAE, DataIX, NAP, KleyReX), die zusammengeschmissen, den Größten Ergeben (bitte Korrigierend wenn Falsch), weitere Einzel Knoten sind in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart und München u.a.. In unmittelbarer Nähe sitzt mindestens 1 Staatliches Verfassungsorgan meistens 2, Plus, 1 Verfassungsorgan des jeweiligen Bundeslandes, manchmal im gleichen Gebäude. Natürlich werden die nichts Illegales dort machen.
 
@Kribs: Sehe ich genauso. Ich nutze seit 1998 mein eMail-Konto von gmx. Zwar hat sich duch die Nutzung eines Android-Handies auch ein Google-Email-Konto ergeben, das würde ich aber niemals aktiv nutzen.
 
Nationalistisch ist bei aller Liebe aber etwas anderes als die Verwendung des 'Made in Germany'-Labels. Auch wenns letztendlich grösstenteils Augenwischerei ist. Nur noch Kopfschüttel :| (nationalistisch ->Nationalismus betreffend, Nationalismus -> übersteigertes Nationalbewusstsein)
 
Tja dann haben die Deutsche Geheimdienste mehr zum Lesen bekommen. Irgendeiner liest bestimmt immer mit wenn´s wichtig genug erscheint.
 
Ich hoste lieber selber. Somit kann ich sicher gehen dass die Daten (auf meinem Server) nicht verkauft oder analysiert werden. Wer auch ne @netzware.net Mail will, kann sich melden ..
 
@nh: solang du deinen eigenen Server aufgesetzt hast und keinen einfachen webhosting service nutzt, der dir zu deinem FTP auch nen popmailer stellt....
 
@Slurp: Ich habe einen eigenen Root-Server, selber installiert und konfiguriert ;)
 
@nh: dann is alles supi :)
 
Wer sich freiwillig noch web.de antut dem ist wirklich nicht zu helfen. Wie oft hab ich jetzt schon erlebt, dass wirklich wichtige Mails wegen dem lachhaften Limit von ein paar MB einfach niemals angekommen sind. Und dass die deutschen Freemailer nicht von Geheimdiensten und Polizei überwacht sowie die Mails auch zu Werbezwecken automatisiert gescannt werden kann mir niemand erzählen!
 
@nicknicknick: da hilft nur eins: Dauerweiterleitung auf ein sinnvolleres Mailkonto.
 
@nicknicknick: E-mails sind auch nicht zum Austausch von großen Datenmengen gedacht. Dafür gibt es andere Protokolle. Ich könnt mich jedes mal Aufregen, wenn Leute probieren riesige Mails zu verschicken.
 
@Lon Star: Wer hat denn von großen Datenmengen gesprochen? Bei Web.de ist die Größe des Postfachs auf ein paar MB beschränkt weshalb man das ständig leeren muss wenn man keine Mails verlieren will. Große Anhänge kann man bei dem Verein ja sowieso vergessen
 
@nicknicknick: Um es mal zu sagen: Es sind standardmäßig 12 MB!
Es sei denn man installiert sich eine Toolbar von denen dann kann man wohl auf einige hundert MB "upgraden"!
 
@nicknicknick: Richtig, eine 100%ige Sicherheit gibt es sowieso nirgendwo - dann kann man auch gleich bei den US-amerikanischen Anbietern bleiben, da stimmt wenigstens der Mehrwert.
 
Tjo, hat natürlich einen wahnsinnigen Aussagewert, so ne News. Muss man halt mal realistisch bleiben und sagen: Juhu, die Deppen der Unter- und Mittelschicht lassen sich wieder mit totaler Scheiße ködern. Als wäre ein Service aus DE nur ansatzweise sicherer als Gmail, Yahoo, sonstige. Haha, lächerlich.
 
@PrivatePaula2k: Und zu welcher Schicht zählst Du dich?
 
@localghost: Das ist nicht relevant, wozu ich mich selber zählen würde. Relevant ist nur, dass es leider genau so ist, wie ich es sage: Die Deppen und die Deppen der Deppen lassen sich wieder einmal verarschen. Traurig ist das...
 
@PrivatePaula2k: Gut, dass Du das mit den Deppen auf so eindrucksvolle Weise verdeutlicht hast.
 
@PrivatePaula2k: Ein Service aus Deutschland muss nicht unbedingt sicherer sein, aber er muss immerhin die in Deutschland geltenden Gesetze einhalten. Gerade beim Datenschutz gibt es schon Unterschiede.
 
@PrivatePaula2k: Nun, sicherer sicher nicht, aber ich denke doch, dass unser Geheimdienst da ein bisschen gemäßigter ist als die NSA (allein schon weil ihm weitaus weniger Geld zur Verfügung steht). Auch wenn die Geheimdienste zusammenarbeiten, so heißt dies ja nicht, dass der BND erstmal ausnahmlos alles, was er sammelt, nach Übersee weiterleitet.
Generell fühle ich mich auch besser, wenn mein Email-Provider, den ich für Privates und Geschäftliches nutze, in dem Land beheimatet ist, in dem ich auch lebe. Allein schon für den Fall, dass mal rechtliche Schritte eingeleitet werden müssten (Viel Spaß damit bei einem ausländischen Provider...)
 
Das Wechseln des E-Mail Anbieters ändert doch nur die Reihenfolge (wer die Daten zuerst zu Gesicht bekommt) es sollte einen Ansturm auf Verschlüsselung (PGP/GPG/Xabber+OTR/Bitmessage/...) geben. Alles andere ist Augenauswischerei.

Sicher (und auch das nicht zu 100% wenn man es falsch macht) ist nur P2P Verschlüsselung alles andere ist Kindergarten ;-)
 
@wischi: Verschlüsselung ist leider nur wenig brauchbar, da recht umständlich. Sogar für erfahrene visierte Anwender ist das verschlüsseln unkomfortabel. Interessanter wäre eine Serverseitige verschlüsselung, ohne mastercode. Die Mails würde zwar durch das Netz unverschlüsselt gesendet werden, aber verschlüsselt gespeichert werden. Man könnte dann nur noch gezielt abfangen, nicht mehr pauschal anzapfen.
 
dieser extreme anstieg dient der nächsten spam-welle, die dann mit diesen neuen accounts folgen wird... alles andere macht doch keinen sinn... sicherer in keinem fall, eher werden da bestimmte diverse vorgehen deutscher behörden begünstigt.. also egal wie, das vertrauen sollte insgesamt gesunken sein unabhängig von anbietern... ob deutsch oder ami, wo genau ist der unterschied? ist ja nicht so, als würde das ganze gelogge ausschließlich dem englisch-sprechenden raum zugute kommen !
 
@ doubledown , wo willst du welche Sicherheiten herleiten . Emails ( sofern nicht verschlüsselt ) sind wie Postkarten . Jeder kann sie lesen aber kann sie letzendlich nicht verwerten . Da auch eine Postkarte unter das Briefgeheimnis fällt . Da die Mails oftmals eine Weltreise antreten kann die ganze Welt diese lesen . Jeden Tag wieder bewiesen = Recht muß man sich leisten können . Wobei es oft nocht nicht man zu einer Untersuchung oder Anklage kommt = Kurt Beck hat ca. 275-Millionen veruntreut . Bekommt jetzt eine fette Pension für seine "Verdienste" . Jeder H4 Bezieher muß um jeden € kämpfen . So viel zum deutschen RECHT'S
 
Leute leute - sicherer werden die eMails dadurch klar nicht. Trotzdem ist der Ansatz verdammt gut. Denn US-Unternehmen die schlagartig Kunden verlieren und damit Werbeeinnahmen werden über kurz oder lang Dampf bei ihrer Regierung veranstalten. Wenn es deutsche Alternativen gibt um so besser - trägt vielleicht dazu bei dass einige Firmen bei uns auch mehr in die Entwicklung stecken. So ganz nebenbei fördert man auch deutsche Arbeitsplätze. Und glaubt nicht dass ausländische Unternehmen das Made in Germany unterschätzen. Der deutsche Markt gehört mit zu den wichtigsten der Welt. Man kann daher nur dazu auffordern US-Produkte zu meiden wo es geht bis wieder klar Schiff gemacht ist. Nicht Regierungen und Konzerne entscheiden - sondern wir als zahlende Verbraucher haben es selbst in der Hand. Ohne unser geld gehen die alle vor die Hunde. Also auf geht´s: #Made in Germany - zeigen wir ihnen wo der Hammer hängt.
 
Der Spamfilter von web.de ist Unmöglich. Es kommt Spam durch. Und nicht nur eine Mail, sondern viele. Sie werden mir sogar als Spam angezeigt, trotzdem landen sie im "Unbekannt" Ordner. Die gehören direkt in den Spamordner. Teilweise landeten auch Mails von Bekannten im Spamordner. Bei dem von Yahoo und GMail hatte ich noch nie ein Problem damit. Und kommt mir jetzt nicht mit: "Die NSA hat die Yahoo und GMail Mails auch gelesen und so einsortiert."
 
@Blubbsert: web und gmx kannst wirklich vergessen,gmail filtert wirklich gut aus,kannst dir aber sicher sein,das nicht du alleine die mail liest,da hängt die nsa ganz tief mit drin...ich persönlich bin jetzt bei einem deutschen anbieter...
 
@Blubbsert: ich habe mich vor langer Zeit von GMX und web.de verabschiedet . Man brauchte mehr Zeit zum löschen der Spam als die eigentlichen Mails zu lesen . Yahoo hat auch ein wenig nachgelassen . Manches landet jetzt auch im Spam . Hotmail weiß wohl garnicht was Spam ist . :-)))
 
Vielleicht benutzen die Leute nur endlich bei jeder Anmeldung auf jeder neuen Seite eine neue Fake-Email-Adresse, damit sie nicht mehr so leicht zu verfolgen sind. Ich habe in den letzten Wochen auch mehr als 10 Fake-Email-Adressen erstellt. ;-) Solange man aber täglich ein Handy mit sich herumschleppt, braucht man sich imho keine Gedanken zu machen, ob man eine Email-Adresse in den USA betreibt oder in Deutschland. Nicht einmal ob WhatsApp darauf installiert ist oder eben nicht. Über ihr Mobiltelefon lässt sich viel mehr über eine Person herausfinden als über ihre Emails (zumal die oft auch auf dem SmartPhone gelesen werden und man sie daher auch dort abfangen kann.). Software wie Carrier IQ auf dem SmartPhone protokolliert sogar mit, was ein Nutzer eintippt. Was das für Leute, die per Handy Online-Banking betreiben und sich auch bei Webseiten mit Passwort anmelden bedeutet, kann man sich ja wohl denken. Insofern ist es lächerlich, wenn man extra zu einem deutschen Email-Anbieter wechselt (der zudem die Emails seiner Kunden ebenfalls mitliest) aber sein Handy behält. Ich habe mein letztes Handy übrigens Ende der 90er Jahre verkauft. Weil ich da in einem Praktikum bei einem grossen Netzbetreiber erkannt habe, wie einfach man Leute per Handy lokalisieren kann und das es damals schon die Möglichkeit gab, von Providerseite heimlich das Mikrofon eines Handys zu aktivieren und so die Umgebung seines Besitzers zu belauschen. Handys waren also immer schon zum Überwachen von Leuten designt (Wieso sollte man sonst eine Möglichkeit heimlich von Ferne das Handy-Mikrofon aktivieren zu können vorsehen?). Es kam mir daher schon damals etwas dumm vor, so einen elektronischen Spion freiwillig mit mir herumzutragen und auch noch Geld dafür zu bezahlen, damit andere Leute jeden meiner Schritte automatisiert überwachen und mich abhören können. Seitdem kaufe ich grundsätzlich keine Geräte mehr, bei denen ich als Nutzer derart aus dem Betriebssystem ausgesperrt bin, dass ich garnicht merke, was Dritte mit meinem Gerät anstellen. Daher besitze ich keine Geräte mit iOS oder Android, meine MacOSX-Installationen kommen NIE ans Internet und die einzigsten Windows-Installationen, die bei mir Zugang zum Internet haben enthalten lediglich Spiele und keinerlei persönliche Daten von mir. Und nein, spiele mit Origin, Steam oder Uplay gibt es bei mir nicht. Ich habe nie auch nur meinen richtigen Namen in einen Rechner mit Internetzugang eingetippt und werde das auch nie tun. Insofern verzichte ich einfach auf Spiele, die nur mit Hersteller-Trojanern auf dem Rechner laufen. Nicht mal auf einen popligen Gaming-Rechner kriegen Spiele-Hersteller bei mir Zugriff und meinen Namen oder Kontodaten kriegen kriminelle Spielehersteller, die versuchen meine Rechner zu übernehmen, schon einmal garnicht. Verarschen kann ich mich bei Bedarf selber, dazu brauche ich keine Hersteller/Provider/Regierungsorganisationen, die glauben meine Geräte gegen mich einsetzen zu dürfen.
 
@nOOwin: GZ zur WallofText - und alles prima. Nur ist es absolut sinnlos, sich derart abzuschotten, was nur für 0,00001% der Internetnutzer eine Alternative darstellt.
 
@nOOwin: "Daher besitze ich keine Geräte mit iOS oder Android..." Sondern?
 
@mr.return: es gibt so viele andere Hersteller für mobile OS.... heißt doch nicht das jemand umbedingt auf den smartphonezug verzichten muss wenn er apple und google OS boykotiert. klar ist ja das die viele features haben und viel können. aber nicht jeder geht nach dem kriterium: höher, schneller, weiter... zumal MS als US-Unternehmen ja genauso schlimm is wie die anderen, sollte man auch über den Tellerrand gucken was noch so vorhanden ist. ps: lies mal seinen Post, dann kennst du die Antwort ;) (Zeile 17)
 
@Recruit: 1. Deine ganze Einleitung verstehe ich nicht. Du interpretierst etwas in mein Kommentar was nicht da ist.
Ich habe einfach nur gefragt, welches er stattdessen nimmt. Ganz neutral. Interesse halber.
2. Zeile 17...ich habs nicht so mit dem korrekten zählen bei unterschiedlichen ansichten... Er sagte was von "kaufe keine Geräte....bei denen ich ausgesperrt bin" und das er kein Android oder iOS nutzt.
 
@mr.return: dann lies doch bitte richtig. Alternativ zu Android und iOS gibt es nämlich auch, Zitat: "Ich habe mein letztes Handy übrigens Ende der 90er Jahre verkauft."
 
@Recruit: Steht doch nur da, dass er seinen letzten Handyverkauf zu dem Zeitpunkt gemacht hat. Impliziert nicht, dass er keins besitzt. __ "Daher besitze ich keine Geräte mit iOS oder Android" Der Satz impliziert, dass er Geräte besitzt, aber keine mit Android oder iOS. Würde er keine Geräte/Handys besitzen, müsste man schreiben, "Ich besitze KEINE Geräte..." die OS wären da irrelevant, da er ja sowieso keins besitzt. ___ Ach weißt was - ist doch auch völlig egal nun!
 
Einziger Vorteil: NSL(National Security Letter) und gag order können nicht angewandt werden. ___ Und ich glaube, dass dieser Vorteil sehr stark wiegt.
 
würde mich ja freuen wenn die deutschen Geheimdienste nicht genauso vorgehen würden deswegen wickel ich nur unwichtige sachen per Mail ab.
 
Nachrichten Werbewirksam eingesetzt... ob nötig oder nicht..Hauptsache haben wollen...krank.
 
Ach die NSA ist bestimmt nicht an meine OTTO Newsletter interessiert...
 
Sind Wir nicht ALLE ein Groooße Familie ?? da muss man doch keine Geheimnisse haben !! :D :D
 
@Bengurion: Na, ich stehe zumindest nicht unter meinem Namen in NSA Datenbanken, während sich Leute die seit Jahren ein Handy haben wohl nicht einmal mehr erinnern können, was sie der NSA schon alles über sich verraten haben. Edward Snowden kommt für die meisten Leute zu spät (Und die meisten ziehen ja nicht einmal heute die Konsequenzen aus dem NSA-Skandal und geben weiterhin persönliche Daten ins Internet bzw. in ihr Handy ein.). Ich war mit meinem Handyverzicht vor fast 15 Jahren hingegen gerade noch rechtzeitig: Damals war es Providern und staatlichen Institutionen noch nicht so einfach und preisgünstig möglich einfach die Daten/SMS und Gespräche von den Geräten aller Handykunden mal eben zu speichern und durchsuchbar zu machen. Heute ist es hingegen kein Problem mehr, mit einem einzigen Rechenzentrum die Kommunikationsdaten aller 82 Mio. Bundesbürger Tag für Tag zu speichern und diese zu durchsuchen.____

@mr.return: Mobiltelefone benutze ich garnicht mehr, seit ich vor fast 15 Jahren endeckte, dass man von Providerseite das Handymikrofon unbemerkt vom Besitzer des Handys aktivieren und diesen so belauschen konnte. Heute kann ein Provider, dank Software wie z.B. Carrier IQ, sogar bis zum einzelnen Tastendruck (und somit auch Passwörter) alles mitloggen, was der Besitzer mit seinem Handy anstellt und per GPS feststellen wo er sich dabei befindet. Zusätzlich kann man alle Daten des Benutzers unbemerkt von diesem zum Provider übertragen (Wenn das der Benutzer einem nicht ohnehin abnimmt, weil er sein Telefon "in der Cloud" sichert, wo seine Daten natürlich sehr effizient zu durchsuchen sind.). Ich halte es nicht für klug mit dem eigenen Geld ein Gerät zu kaufen und monatliche Gebühren an einen Provider zu zahlen, damit Dritte (u.a. Konzerne, Apps-Programmierer und andere Kriminelle) einen über dieses Gerät automatisiert ausspionieren können. Mobiltelefon und Festnetztelefon habe ich also nicht mehr und auch keinen "Ersatz" dafür. Allerdings besitze ich mehrere Tablet-Convertibles. Mein erstes habe ich 2005 gekauft (Ich hätte schon viel früher im Studium so ein Gerät gebraucht, aber sowas war leider erst verfügbar, als ich meinen Abschluss schon fast in der Tasche hatte.) und dieses, wie auch alle anderen, laufen bis heute problemlos unter Debian GNU Linux, FreeBSD, MacOSX und Windows XP TE/Vista. Allerdings nicht unter Windows 7/8, weil ich kein Freund von für einfache Anwender gedachten, abgespeckten und simplifizierten Betriebssystemen bin. Das ist übrigens ein weiterer Grund weshalb ich iOS- und Android-Geräte ablehne: Ich mag es nicht von einem Betriebssystem/Hersteller behandelt zu werden wie ein dem Hirntod naher Idiot. Ich möchte, wenn es Not tut, meine eigenen Programme schreiben und auf meinen Geräten zum Laufen bringen können und zwar ohne meine Geräte vorher mit einer dubiosen Hackersoftware "rooten" zu müssen oder meine Software gar erst in einem Appstor anmelden zu müssen um sie installieren zu können. Ich bin kein unmündiger Mensch, der einen herstellerverwalteten Appstor als grossen Beschützer braucht, damit er nicht zufällig die falsche Software installiert und ich hasse es, wenn mir ein Betriebssystem vorschreibt, was ich installieren darf und was nicht. Da ich mit meinen PCs offenbar Dinge tue auf die normale Anwender nicht kommen, hasse ich zudem Automatiken, die glauben zu wissen, was der Nutzer wünscht. Die lassen nämlich oft nicht zu was ich wünsche und wenn der Rechner dann fehlerhaft arbeitet, darf ich erst eine Möglichkeit suchen um die verflixte Automatik abzuschalten, bevor ich weiterarbeiten kann. Sowas nervt.___

@Recruit: Doch, ich verzichte komplett auf den SmartPhone-Zug und das gerade weil mir die Geräte zu wenig können bzw. der Hersteller mir auf solchen Geräten funktionelle Grenzen setzt, die ich nicht akzeptieren kann, da ich auf meinen Tablet-Convertibles und meinen anderen Rechnern diese Grenzen nicht habe. Naja, ausserdem ist ein SmartPhone halt die perfekte "Wanze". Der Besitzer ist dem Provider meistens mit Namen, Anschrift und Geburtsdatum bekannt, hat seine persönliche "Wanze" immer dabei und das Gerät speichert im Prinzip alles was Staat, Konzerne und Kriminelle immer schon gerne wissen wollten. Ich habe keine Lust der Besitzer eines leider etwas zu smarten SmartPhones zu sein, das mich wenig smart dastehen lässt, weil es mich unbemerkt ausspioniert. ;-)
 
@nOOwin: Dein Kommentar ist mir erst gar nicht aufgefallen - bitte den blauen Pfeil nutzen! __ OK, nun hab ich es verstanden.
 
Ich würde ja gerne den blauen Pfeil benutzen. Der ist in meinem Browser aber nur auf der Seite mit dem Artikel und den Kommentaren darunter zu sehen, nicht auf der Seite mit allen Kommentaren. Auch die Bewertungsschaltflächen tauchen bei mir nur auf der Artikelseite auf. Funktionieren aber irgendwie auch dort nicht wenn ich darauf klicke. Momentan bin ich froh, dass wenigstens die "Abschicken"-Schaltfläche zu funktionieren scheint.
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