VZBV: Apps für Kinder bergen reihenweise Probleme

Apps, die sich nach Angaben der Hersteller an Kinder richten, sind nicht zwingend auch für diese Zielgruppe geeignet. Die Anbieter hätten hier laut einer Untersuchung oft Nachholbedarf. mehr... Apple, Apps, App Store, Appstore Bildquelle: Apple Apple, Apps, App Store, Appstore Apple, Apps, App Store, Appstore Apple

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Jup, das mit den InApp-Käufen kann ich bestätigen. Das ist echt nervig. Zumal der Button auch noch blinkt und zappelt, so dass die Kleinen da erst recht drauftippen. Zum Glück fordert dann unser iPad dazu auf, erst das iTunes-Passwort einzugeben, bevor der Kauf getätigt werden kann.
 
@RebelSoldier: Die Passwortabfrage läßt sich auch bei Google Play einstellen. Viel interessanter ist aber die Frage: Wozu brauchen kleine Kinder, die noch gar nicht geschäftsfähig sind, ein Smartphone o.ä.? Was soll aus unserer Gesellschaft werden? Noch mehr Facebook-Zombies?
 
@starship: Genau die gleiche Frage stellten sich wohl einige Zeitgenossen, als ich 1983 mit zarten 7 Jahren vor Telespielen und C64 meine Zeit verschwendete. Mag sein, dass ich anderes, besseres hätte tun können, aber die Zombie-Apokalypse sehe ich deshalb noch nicht heraufziehen. Vor allem sind heute auch die Erwachsenen so drauf, was damals nicht so war. Wie soll man den Kleinen da noch klar machen, dass sie diese "Alltagsgegenstände" nicht benutzen dürfen?
 
@starship: Wozu Kinder Smartphones und Tablets brauchen? Zum Spielen? Zum Lernen? Dafür könnte man die Dinger beispielsweise gebrauchen. Zum Thema Smartphone schrieb ich mal an anderer Stelle etwas: Warum sollte mein Tochter, wenn sie später zur Schule geht, kein Smartphone mitnehmen? Es ist schon seit Jahren gang und gäbe den Kindern ein Handy mitzugeben, damit sie anrufen können wenn was ist. Ich hatte als Jugendlicher (als ich Kind war gab's noch keine Handys zu erschwinglichen Preisen oder in einer annehmbaren Größe) hab ich von meinen Eltern auch ein Handy bekommen. Ein Alcatel One Touch Easy DB. Yeah. Aber warum sollte ich so etwas meiner Tochter geben wenn ich für den gleichen Preis was besseres kriege? Vermutlich wird's eh darauf hinauslafen, dass ihr Telefon irgendwann einmal eines unserer alten ist. Und, wie @starship schon sagte: Auch ich hab mit 6-7 Jahren am C64 gesessen und zusammen mit meinen Eltern gedaddelt (Summer und Winter Games). Ich sehe da also überhaupt nichts Verwerfliches dran. Es kommt immer darauf an, WAS man mit den Dingen macht. Ich werde meiner Tochter aber mit Sicherheit nicht die moderne Technik verweigern. DAS wäre der größte Fehler.
 
@RebelSoldier und Givarus: "Wozu Kinder Smartphones und Tablets brauchen? Zum Spielen? Zum Lernen? Dafür könnte man die Dinger beispielsweise gebrauchen. " Ich kann nicht glauben, daß Du das tatsächlich ernst meinst. Ein mobiles Endgerät als Ersatz für echtes Spielzeug, für echte Bücher, für echte Freunde und vor allem für echte Erziehung bzw als Ersatz für die elterliche Aufsichtspflicht? Ist diese bedenkliche Einstellung möglicherweise die Folge, wenn man mit dem C64 aufgewachsen ist? Ich verweigere meinen Kindern die moderne Technik keineswegs, aber aus den Windeln sollten sie schon raus sein, bevor man sie damit überhäuft. Sobald sie reif genug sind, um mit "der modernen Technik" verantwortungsbewußt umzugehen, sollen sie sie auch haben, aber nicht früher. Bei einem 6jährigen Kind habe ich da so meine Zweifel. Gehört Ihr etwa zu den Leuten, die ihre Kinder lieber vom Fernseher erziehen lassen damit sie ihre Ruhe haben, statt sich selber mal mit ihnen zu beschäftigen und zum Beispiel mal mit der Familie ein schönes Brettspiel zu spielen? Das ist auch "spielen" und "lernen", aber auf eine sinnvollere Weise, als sie mit etwas nicht altersgerechtem abzuspeisen. Die Zombie-Apokalypse seht ihr nicht? Weil Ihr vielleicht schon mittendrin steckt. Wielange könntet ihr "überleben", wenn Ihr mal komplett auf Internet und mobile Endgeräte verzichten würdet? Wielange würde es dauern, bis sich die ersten Entzugserscheinungen bemerkbar machen? Nichts für ungut, aber es gibt durchaus "Alltagsgegenstände" die absolut nichts in Kinderhand zu suchen haben! Nicht alles was möglich ist, ist auch sinnvoll. Nur weil man selbst eine Nerd-Vergangenheit hatte, muß das noch lange nicht als grundsätzlich erstrebenswert hingestellt werden. Sorry, aber das wäre eine ziemlich billige Rechtfertigung. Unsere Kinder zu Konsum-Junkies zu machen, wäre auch ein großer Fehler. Ich erziehe meine stattdessen lieber zum selbständigen denken und handeln...
 
@starship: Deine Antwort ist genau das, was ich befürchtet hatte nachdem ich meinen Kommentar abgesetzt hab. Von "ich verbiete meinem Kind nicht das Tablet" schließt du direkt darauf, ich würde es 24/7 davor setzten damit ich meine Ruhe habe, dass es kein "altmodisches" Spielzeug hat (die Anführungszeichen sind extra gesetzt) und auch nie an die frische Luft kommt. Oh man... sowas regt mich echt auf. Es ist eine *Ergänzung* und kein *Ersatz* - wie du es mir unterstellst.
 
@starship: Es hat keiner von Ersatz (!) gesprochen. Ein Tablet bietet viele Vorteile, gerade wenn es um interaktives Lernen geht. Das heißt aber noch nicht, dass Papier und Wachsmalstifte abgeschafft warden. Als der Taschenrechner kam haben auch alle geschriehen "Oh Gott, unsere Kinder werden nichtmehr Kopfrechnen können".
 
"Der Zukauf von vermeintlich mehr Spielspaß wird den Kinder nicht schwer gemacht." Tja und hier sehen wir auch, wieso sie es "Apps für Kinder" nennen. Kinderleichte Bedienung... Zum Rest braucht man eigentlich nicht viel sagen außer: Jamba Reloaded.
 
@Wuusah: Achja, gibt es den Sauhaufen eigendlich noch?
 
InApp-Köufe im System einfach immer ausschalten/sperren, damit die Kids spielen können/dürfen. Wenn der App dadurch unbedienbar/unspielbar wird, einfach deinstallieren und gut ist, ist das nur Zeitverschwendung. Es gibt viele gute Alternativen.
 
Bei Android muss man vor Kauf sein Google Play Passwort eingeben, sonst kann kein Kauf stattfinden. Wieso wird es den Kindern also leicht gemacht? Zumindest unter Android ist diese Aussage falsch, die können noch so viele Blinkende Knöpfe einbauen, wenn man vor Kauf mit dem Passwort bestätigen muss.
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