Manning: "Ich heiße Chelsea und bin eine Frau"

Nach dem Abschluss des Gerichtsverfahrens gegen Bradley Manning war nun offenbar endlich auch Raum, um einen weiteren Punkt im Leben anzugehen: Die schon seit einiger Zeit in Gerüchten kolportierte Transsexualität. mehr... Wikileaks, Whistleblower, Bradley Manning Bildquelle: US Army Wikileaks, Whistleblower, Bradley Manning Wikileaks, Whistleblower, Bradley Manning US Army

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@kkp2321: Müsste ich für 35 Jahre in den Knast, würde ich auch lieber in den Frauentrakt wechseln wollen ;-)
 
@Kobold-HH: So einfach ist das nicht, kein anständiger Arzt unterstützt sowas ohne ausgibige psychologische Begutachtung, mal davon ab, dass das durchzukriegen schon unter normalen Umständen ein jahrelanger Kampf ist und die Hormon Therapie die Hölle. Jetzt stell dir mal vor, du müsstest das nicht nur bei einem normalen Arzt und deiner Krankenkasse durchboxen, sondern gegenüber dem Militär, einem Militär Arzt und unter den Augen der Öffentlichkeit und der gesamten verdammten Regierung.
Das einzige Pro an der Situation ist, dass medizinische Versorgung im Gefängniss vom Staat gezahlt wird und so eine Geschlechtsangleichung normalerweise verdammt teuer ist, unerschwinglich wenn du nicht versichert bist(wie so viele arme Amerikaner) und nicht alle Versicherungen das zahlen.

Mal davon ab: Im Militär Gefängniss läuft es nochmal ganz anders als in einem normalen, zivilen Gefängniss. Mit der MP und den Aufsehern dort ist nämlich mal gar nicht zu spassen.
 
@MartinaS: Dir ist schon bewusst, dass Du auf einen Kommentar antwortest, der Eineinhalb Jahre alt ist? Und dazu noch mit einem "Zwinker-Smilie" versehen, der die "unernsthaftigkeit" des Kommentares unterstreichen sollte.
 
@Kobold-HH: Papier ist geduldig.
 
@MartinaS: Und das Internet vergisst nie :-)
 
Erstmal Kompliment an WF dass Mannings Wunsch entgegengekommen wird. Aber irgendwie wirkt das schon komisch - Manning transexuell, Greenwald schwul, Assange angeblich Vergewaltiger. Das kommt der US-Regierung in Bezug zu deren christlichen-fundamentalistischen "Werten" und Bevölkerungsgruppen sicher ganz und garnicht ungelegen
 
@lutschboy: Greenwald war von Anfang an Homosexuell. Manning erzählt dies jetzt, erklärt evtl. sein "unpatriotisches" verhalten. Assange wurde zum Vergewaltiger gemacht, höchstwahrscheinlich durch Geld der USA an die Frauen. Ich sehe hier überhaupt nichts komisches, vor allem da Greenwald es sich garantiert nicht Ausgesucht hat, von Snowden erwählt zu werden. Der wurde garantiert vom Guardian dafür auserkoren.
 
@Knarzi81: Es geht mir darum dass Greenwalds Homosexualität in den Medien kein Thema war und somit auch fast allen unbekannt, bis sein Partner festgesetzt wurde. Könnte also durchaus eine gesteuerte Inszenierung zur Medienmanpulation gewesen sein eben wie die Vergewaltigungsvorwürfe bei Assange
 
@lutschboy: Könnte. Könnte aber eben auch einfach an dem Fakt liegen, dass er zu dem Zeitpunkt Dokumente von Snwoden und Greenwald in digitaler Form bei sich hatte.
 
@Knarzi81: Das ist keine Beweisführung von mir. Natürlich 'könnte'. Dass es nicht ungelegen kommt, ist aber sicher.
 
@lutschboy: Greenwalds Homosexualität ist auch jetzt kein Thema in den Medien. Es hieß immer nur sein Partner/Lebensgefährte - eine Schmutzkampagne würde GANZ anders aussehen. Btw. interessiert in England dieses Thema ohnehin kaum noch jemanden.
 
@Fratzenmagnet: Ich sage nicht dass die Medien eine Schmutzkampagne führen, sondern dass man Dinge so inszenieren kann dass für eine Partei direkt oder indirekt nützliche Informationen in die Medien kommen. Desweiteren redete ich von den USA, nicht England/GB.
 
@lutschboy: Verschwörungstheorien aufgrund von Unkenntnis.
Hättest du dich mit dem Fall Assange näher beschäftigt dann wüsstest du, dass das verbissene Festhalten an den Vergewaltigungsvorwürfen von einer schwedischen Staatsanwältin kommt. Nix USA, nix Medienmanipluation. Zu Greenwald: Dass offen ausgelebte Homosexualität irgendwann in den Medien landet, ist in solch einem Fall völlig normal bzw. unvermeidlich. Viel Wind um nix - geh schlafen!
 
@Metropoli: Ich weiß dass das so ist! Wo hab ich bezüglich Assange eine Verschwörungstheorie aufgeführt? Nirgends. Lern zu lesen. Zu sagen dass wer Vorteile aus einer Sache zieht heißt nicht zu sagen dass dieser auch der Strippenzieher ist.
 
@lutschboy: Klar werden manche Spaß dran haben, die Whistleblower in diese Ecke zu stellen, aber das tun die meisten Leute eh täglich mit allen Mitmenschen. Jeder der nicht so ist und denkt wie ich ist eben abartig. Das hilft die Illusion aufrecht zu erhalten man wäre selbst 'normal'. So sind die meisten eben - armseelig.
 
@Metropoli: Ja, einen Vorwand finden immer alle jemanden willkürlich sich selbst gegenüber abzuwerten, da hast du recht.
 
@lutschboy: du hast sicher 50 leute vergessen die normal sind. nur so am rand bevor hier wieder gestörte mit "verschwörung" kommen.
 
@Tea-Shirt: Die offensichtlich beliebig von dir in den Raum geworfene Zahl von 50 bildet sich aber nicht aus in den Medien präsenten Personen um das Thema Whistleblower. Der einzige der da noch fehlen würde wäre Snowden. Abgesehen davon geht es mir in o1 (zum zweiten Mal jetzt!) nur darum, dass es den Amis gelegen kommt, in re:2 hingegen nur ausschließlich um Greenwald. Ich frag mich wieso hier jeder dauernd meint meine Aussagen verdrehen und vermischen zu müssen.
 
Da steckt doch sicherlich irgendeine "Taktik" hinter.
Sonst würde er es nicht erst jetzt preisgeben.
 
@Dan1eL: Ja, ich frag mich auch ob es normal ist dass man als frischVerurteilter eines Militärgerichts mit der Presse Briefwechsel haben darf
 
@lutschboy: Nicht er sondern sein Anwalt ließ das verlauten.
 
@Dan1eL: Ich denke nicht, dass er/sie sich das jetzt erst "aussucht" oder sowas. Gibt ja auch Archivbilder. Allerdings kommt ihm/ihr das ganze sicher ganz gelegen, was das Absitzen angeht. Ich denke, dass er/sie in einem Frauengefängnis wesentlich angenehmer seine vermeitlichen 35 Jahre verbringen wird.
 
@Dan1eL: Ach nix Taktik. Er hat lediglich öffentlich verlautbaren lassen, welche Rolle er in einer Beziehung einnehmen möchte. Jetzt wo er in eine größere WG zieht, sind damit die Fronten zwischen ihm und seinen Mitbewohnern von vornherein geklärt, was zu weniger ungewollten Reibereien führt. *hüstel*
 
@crmsnrzl: Gehts noch frauenfeindlicher?
 
@Syse Admine: Ok, offensichtlich hast du nichtmal verstanden, was ich geschrieben habe. Den das einzige was man mir hier ankreiden könnte, wäre das Vorurteil?/Unterstellung!, dass männliche Gefängnisinsassen sowieso alle Schwul sind/werden, welches ich VORSÄTZLICH aufgegriffen habe und die allgemein als unwahr bekannt ist. Heute ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und ich hab gute Laune. Wagen wir also den Versuch einer Erklärung. Solange Manning sich nicht operieren lässt, kommt er auch in ein Männergefängnis. Wie ich bereits sagte unterstell ich einfach allen Insassen sie seien schwul. Da sich bekannter maßen auch bei homosexuellen Beziehungen häufig traditionelle Geschlechterrollen einschleichen (einer von beiden übernimmt eher den traditionell männliche Part, der Andere eher den Weiblichen), habe ich Herrn/Frau Manning unterstellt sich mit dieser Erklärung schon für den weiblichen Part in der ihm ebenso unterstellten zukünftigen homosexuellen Beziehung (homosexuell bezogen auf das tatsächliche Geschlecht) zu seinem Zellengenossen entschieden zu haben. So, nach dem ich den Scherz erklärt habe, ist auch nicht mehr lustig, falls er es denn mal war. Danke. Um deine konkrete noch zu beantworten "Ja es geht, da nahezu jeder Kommentar, der tatsächlich in irgeneiner Weise frauenfeindlich ist, deine Anforderung erfüllen würde." Ich bin allerdings in der Tat feministienfeindlich ( besser feministinnenfeindlich), vielleicht kannst du mir ja, statt dessen das vorwerfen.
 
@crmsnrzl: Du verstehst offensichtlich selber nicht, welchen hanebüchenen und sexistischen Quark Du mit diesen Sprüchen von Dir gibst: "weiblichen Part in der ihm ebenso unterstellten zukünftigen homosexuellen Beziehung (homosexuell bezogen auf das tatsächliche Geschlecht)". Und das hat nichts mit Feminismus zu tun, das ist einfach ein widerwärtiges Weltbild, was Du da von Dir gibst. Vergewaltigungen auch im Knast sind nicht lustig und dazu geeignet, schlechte Witze über männliches und weibliches "Rollenverhalten" und angebliches Wunschdenken zu machen.
 
@Syse Admine: Soso, warum sind den jetzt sexuelle Beziehungen unter Häftlingen auf Vergewaltigungen beschränkt.
Das is einfach ein widerwärtiges Weltbild, was Du da von Dir gibst. Den Feminismus hab ich nur in den Raum geworfen, um zu testen ob ich an der richtigen Stelle bohre. Die Antwort hab ich ja nun. Es mag dir nicht gefallen, aber es gibt neben Mario Barth und Dieter Nuhr noch 2-3 andere Menschen, welche Witze über Stereotypen und Vorurteile lustig finde ohne diese Ansichten tatsächlich zu vertreten. Machst du auch so einen Aufstand bei Witzen über dicke/pickelige Nerds, Blondinen oder deutsche Touristen mit weißen Frotteesocken und Sandalen? Und bevor du hier gegen blödeleien mobil machst, solltest du dich gegen Frauenparkplätze und Frauenquoten einsetzen, denn das ist wahrer (und teilweise institutioneller) Sexismus!
 
@crmsnrzl: Auch wenn der Thread alt und ausgelutscht ist: *gähn* "Sexuelle Beziehungen" unter Häftlingen ob Du's glaubst oder nicht, haben i.d.R. nichts mit der eigentlichen Orientierung, sondern mit Machtausübung und Triebabbau zu tun. Transsexualität nur etwas mit der eigenen Identität, nicht welche "Stellung man im Knast" bevorzugt. Auch im Frauenknast wird vergewaltigt, also Dominanz gezeigt - ohne Einverständnis wegen "der Frauenrolle" auf die Du anspielst. Was Witze angeht: Kein Problem, die besten kommen immer von der jeweiligen "Zielgruppe" selbst, ich gehöre auch zu mehreren, je nach Kontext. Jetzt bin ich auch noch "Feministin", o.k. :-) Das ehrt mich über Gebühr. Zumindest habe ich Rückgrad, Einfühlungsvermögen und Selbstbewussstein. Und gegen was ich mich tagtäglich wehre sind Typen wie Du, die mir erzählen wollen, für oder gegen was ich sein soll. BTW: Ich bin tatsächlich gegen Quoten. Ich bräuchte im Gegenteil auch keine männlichen Idioten, nur weil eine solche den männlichen Bewerber bevorzugen würde. Das hat in meinen Augen eben auch nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Was die Frauenparkplätze angeht: Da hab ich nichts gegen Männerparkplätze: Beim Shoppen ganz praktisch als Spielecke. (das war ein sexistischer Witz!)
 
sollte ich als Weißer nachts allein durchs Black-district wandern? Sollte ein Nazi allein durch eine NPD-Freund wandern? Sollte ein Linker allein durch eine NPD-Demo wandern? Sollte ein Dortmund-Fan sich in die München Fan-Kurve setzen? ......Rassismus ist nicht schön und hat viele Gesichter, aber manchmal sollte ich zu meinem eigenen Schutz vielleicht einfach mal meine Gesinnung für mich behalten. Ich drück dem Mann/Frau die Daumen, dass er unbeschadet da raus kommt. Ich hät's an seiner Stelle erstmal für mich behalten....
 
@bowflow: Ich glaub nach dem was Manning durchgemacht hat an Folter und Druck hat er einfach mal so garnix mehr zu befürchten.
 
@bowflow: Das wäre eh rausgekommen und dass er schwul ist, war doch schon länger bekannt.. Außerdem wird schon alleine wegen des "Vaterlandsverrats" schon einige Feine im Knast haben..
 
@GlockMane: ob du es glaubst oder nicht, nicht jeder Typ, der sich im falschen Geschlecht geboren fühlt, ist direkt schwul. Aktuelles Beispiel: aequitas
 
@GlockMane: Das ist war doch schon lange bekannt, dass Manning gerne Frauenkleider angezogen hat. Anfangs wurde in einigen Medien aber gesagt, dass er schwul sei und von Transsexualität nix gesagt.
 
@GlockMane: Da Du wie viele Homosexualität und Transsexualität nicht auseinander halten kannst: Sie ist eine Frau, psychisch weiblich, körperlich männlich. Dies hat nichts mit ihrer sexuellen Orientierung zu tun. Eine homosexuelle Transfrau ist lesbisch, ein homosexueller Transmann (Psyche: Männlich, Körper: weiblich) schwul.
 
@bowflow: [o7] "[...] Sollte ein Dortmund-Fan sich in die München Fan-Kurve setzen? [...]" - Schalke wäre schlimmer!
 
Ich ertappe mich gerade, laut Lachend /Tränenüberströmt / den Kopf auf den Tisch schlagend, wobei ich mich frage seit wann fährt ein Intercity durch mein Zimmer? Nichts gegen den Menschen, nichts gegen seine Sexualität, aber hätte Er nicht etwas früher damit raus kommen können? Jetzt denk ein beträchtlicher Teil, das ist nur um seine Haft/Strafe zu Negieren. Einen schlechteren Zeitpunkt hat Er sich nicht aussuchen können.
 
@Kribs: Der Prozess ist vorbei und er kann sich nun wieder auf die Zukunft konzentrieren. Deshalb ist das jetzt der beste Zeitpunkt für so eine Entscheidung.
 
@Valfar: Hat Er eine Zukunft? Mal angenommen Er/Sie Hält die 35 Jahre durch, was bleibt Ihm/Ihr? Eine Begnadigung ist zwar möglich, aber (meine Meinung) unwahrscheinlich. Mit 60 darf Er/Sie dann von vorn beginnen, Seelisch gebrochen. Ich glaube nicht das Er eine Behandlung bekommt, man wird Ihn eher damit Foltern, Spur oder es gibt nichts. Wenn Er das Militärgefängnis überlebt, ist Er ein Wrack das Jahrelange Psychologische Behandlungen braucht, um wider Sozial agieren zu können. Ich befürchte das Sein Outing als Druckmittel und zur Folter missbraucht werden wird!
 
@Kribs: Dass er noch 31 Jahre im Gefängnis sitzt ist der absolute Worst-Case. Selbst wenn er nicht irgendwann begnadigt wird kann er bei guter Führung in 18 Jahren entlassen werden. Sein Leben ist dann noch nicht vorbei. Und laut seinem Anwalt hat er die bisherige Haftzeit ziemlich gut verkraftet sodass man davon ausgehen kann, dass er auch weiterhin recht gut damit klar kommen wird.
 
Ich würde es bevorzugen, wenn statt "Transsexualität" langsam aber öfter das Wort "Transidentität" oder "Transgender" verwendet werden würde... Dieses "Sexualität" hat immer diesen fiesen Beigeschmack der Wahlfreiheit. Also als würde man sich aus einer Laune heraus dazu entscheiden. Transgend ist aber ein angeborenes.. naja.. Identitätsproblem und keine sexuelle Vorliebe. Ansonsten..... Hoffe nur, dass sie nach dem Outing nicht noch riesengroße Probleme bekommt in diesem ach so gottesfürchtigen Staat
 
@Slurp: Im Grunde ja, wobei Transgender eigentlich der Oberbegriff ist, der auch Drags und vieles andere umfasst. So wie es sich liest, geht es bei Manning ja tatsächlich um die engere Transsexualität, im Sinne der Wortherkunft von Gender->soziales Geschlecht / Sex->biologisches Geschlecht. Insofern wäre eigentlich Gender eher unscharf, weil es nicht das angeborene, sondern das sozialisierte beschreibt. Zumindest kein triviales Thema. :)
 
@ckahle: war auch nicht auf deine news nu im speziellen bezogen, sondern generell.. das Problem ist allerdings wirklich, dass bei dem Wort Transsexualität direkt eine Beziehung zur sexuellen Neigung hergestellt wird.. Ob bewusst oder unbewusst. aber das ist ja gar nicht der fall.. Deswegen möchten die entsprechen Gruppen auch schon seit Jahren dieses wort mit transgender oder transidentität gewechselt sehen, damit eben dieser bezug in der Allgemeinbevölkerung nicht aufkommt.. Siehst ja allein schon an den Kommentaren hier, wie viele direkt auf "schwul" schliessen... Naja, leider immernoch n kompliziertes und ein wenig komplexeres Thema.. No offense (EDIT: oh weih, haben wir hier "aufgeklärte" Menschen...)
 
@Slurp: Mach dir nix draus, die Leute aus bildungsfernen Schichten wirst du mit einer schärferen Begriffsabgrenzung nicht dazu bringen, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen. Wer glaubt, dass es bei 'nem Kapitalverbrechen um Geld geht der glaubt auch, dass der Zitronenfalter Zitronen faltet.^^
 
Das würde erklären, warum sie alles weitergab. Frauen sind halt Klatschtanten ^^.
 
@LivingLegend: So ungefähr haben seine Anwälte auch argumentiert ;)
 
@Valfar: ihre Anwälte ;)
 
naja nun wird er halt seine Hormonbehandlung bekommen, man wird ihm von gewissen Seiten einreden das er noch ne OP braucht, die wird schief laufen, er stirbt und somit ist die Todesstrafe indirekt vollzogen worden!
 
@bigprice: Nimm bitte weniger
 
Call me Loretta : http://www.youtube.com/embed/sFBOQzSk14c
 
Gibt es jemanden der nicht gerade mit einem Lächeln dies hier liest? Ich weiß auch nicht, aber das Leben schreibt wirklich die miesesten Drehbücher :O)
 
@Cornelis: Das schmälert aber die Whistleblower Leistung von Herrn Manning, oh, Entschuldigung, Frau Manning, kein bisschen. http://www.collateralmurder.com/
 
@Cornelis: Viele haben nur das Problem, dass das Leben ihre Vorurteile nicht bestätigt und sind verwirrt. Wie sich die Realität auch erdreisten kann nicht meinem Weltbild zu entsprechen - Frechheit - tsss.
 
Vielleicht auch Taktik. Um zu zeigen: Man muss offen zu dem stehen was man ist und tut. Was die USA eben gar nicht kann.
 
Mich wundert nur, dass im Artikel überall "US-Soldatin", "Mandantin" etc steht. Solange er noch einen Penis hat, ist er ein Mann - egal ob er sich nun Chelsea, Kunigunde oder Edeltraut nennt...
 
@mlodin84: Darüber gibt es sowohl juristisch aber auch soziologisch und auch(!) biologisch ganz unterschiedliche Meinungsansätze. Deiner ist dabei der recht klassisch-konservative. Es gibt aber auch andere Ansätze, die eher auf die subjektive Wahl abstellen - salopp gesagt: Ich bin, was ich fühle. Die Entscheidung einzig und alleine am Vorhandensein von bestimmten Geschlechtsmerkmalen auszumachen, ist zwar einfach, wird dann aber schon bei der binären Zuordnung von "Zwittern" scheitern. Darüber hinaus hat das Entstehen bestimmter primärer Geschlechtsorgane vor allem einen biologischen Hintergrund - das gleiche gilt aber für die Grundlage der Psyche und damit auch der Findung der sexuellen Einstellung des Menschen (bitte nicht mit genetischer Disposition verwechseln). Warum sollte nun also die eine biologische Komponente (Wachsen bestimmter Geschlechtsorgane) stärker gewichtet sein, als die andere Komponente (Entstehung des Gehirns und der darauf folgenden Entwicklung der eigenen sexuellen Identifikation)?
 
@LostSoul: Weil siehe Rumbalottes: Call me Loretta : http://www.youtube.com/embed/sFBOQzSk14c - sprich er könnte ein Kind machen, aber nie eines bekommen!? Egal wie sehr er/sie/es fühlt oder wünscht!
 
@OPKosh: Und was sagt uns das? Dass jemand der kein Kind bekommen kann keine Frau sein kann? Wie sieht das mit Frauen aus, die aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen keine Kinder bekommen können? Sind diese auch keine Frau? Oder zeugungsunfähige Männer - sind diese eigentlich gar keine Männer?
 
@LostSoul: Das ist jetzt aber etwas sehr weit hergeholt?! Nenn mich altmodisch, konservativ, borniert, oder was auch immer Du willst, aber für mich ist es schon noch ein Unterschied ob jemand eine gesundheitlich bedingte Zeugungsunfähigkeit hat, oder ob er/sie/es die, für seine "Vorstellung", "falschen" aber FUNKTIONSFÄHIGEN Geschlechtsorgane hat!?
 
@OPKosh: Ich finde eine konservative oder klassische Ansicht weder schlimm, schlecht noch sonst etwas. Das ist nicht wertend gemeint. Und du hast natürlich Recht, dass es im Ergebnis einen Unterschied macht. Allerdings halt - und das sogar auf ganz verschiedenen Ebenen - umstritten, ob eben jener sehr eindimensionale Ansatz der heutigen Vielfalt tatsächlich noch gerecht wird. Dass diese Diskussion geführt wird ist auch daher richtig, weil es eben auch viele "Zwischenfälle" gibt: Menschen, die mit bestimmten äußeren Geschlechtsteilen geboren werden, wo weitere Geschlechtsorgana nach innen gewachsen sind. Weiterhin "Zwitter". Und so weiter. Insofern ist eine Diskussion über die Frage, ob es sinnvoll ist, einzig an der Frage "Pillermann - ja oder nein" die Wahl des Geschlechts auszumachen, durchaus wichtig und richtig. Frag mal einen Transsexuellen, Transgender oder was auch immer, ob er die Diskussion auch "weit hergeholt" findet.
 
@LostSoul: Moment! ;-) Nicht die Diskussion sondern die Argumentation(!) finde ich weit hergeholt! Deshalb gibt es ja zurecht(!) all diese Begrifflickeiten, weil eine Frau im Körper eines Mannes (oder umgekehrt), selbst nach einer Geschlechtsumwandlung, eigentlich immer noch biologisch(!) weder noch ist!? Und was heißt: "... der heutigen Vielfalt tatsächlich NOCH gerecht wird..."? Das klingt als wäre es was Neues. Das ist aber überhaupt nicht! Ganz im Gegenteil! Ok, Geschlechtsumwandlungen sind neu, ja, die Problematik selbst aber nicht. Was ich wichtig fände ist nicht eine Debatte über Begrifflichkeiten, oder darüber ob es normal ist oder nicht (streng mengenmäßig genommen, und darüber deffiniert sich in solchen Dingen "Norm", ist es nicht "normal"), sondern wie man damit umgeht! Stichwort: Toleranz! Helfen würde mMn vielleicht auch mal zu untersuchen woher und warum solche "Erscheinungen" sich beim Menschen, im Gegensatz zum Rest des Tierreichs, überhaupt, bzw. so zahlreich, auftreten!?
 
@LostSoul: Ich habe zwar deinem Kommentar nichts hinzuzufügen, wollte dich aber dennoch für deinen sachlichen Beitrag loben. Deine Begründung klingt plausibel, auch wenn ich anderer Meinung bin und die biologischen Merkmale zur Beurteilung des Geschlechts heranziehe. Was Zwitter betrifft, die kann man halt nicht in Mann/Frau einteilen - muss ja nicht nur 2 Klassen geben.
 
@LostSoul: Sie können in einfach Soldat bzw. Mandant nennen das steht für beide.
 
@Thaodan: Was? seit wann steht das für beides? Unfug! Sorry, aber das ist eine Aussage die schon weh tut.
 
@OPKosh: Naja, ist im deutschen schon so. Nennt sich generisches Maskulinum und ist ein echtes Problem. Frauen müssen da immer überlegen, ob die nun mitgemeint sind oder nicht. Deshalb gibt es immer wieder versuche, eine neutrale Sprachregelung zu finden, was aber nicht gerade einfach ist in den meisten Fällen. ... und zu mlodin84: Im gesellschaftlichen Kontext ist das Geschlecht und die Geschlechterrollen ein soziales Konstrukt, deshalb bezeichne ich einen Menschen auch nach dem Geschlecht, wie es von dem oder der Betroffenen gewünscht wird. Das hat meiner Ansicht nach etwas mit Respekt vor der Person zu tun.
 
@ckahle: Ach ja? Und warum gibts dann, nicht erst seit der Frauenbewegung, DIE MandantIN? DIE SoldatIN ist, zugegebener Weise, neuer, da die Armee lange nur Männern vorbehalten war, trotzdem gibt es dieses Sprachgeschlecht aber auch schon länger!?
 
@OPKosh: In der Deutschen Sprache steht das Maskulinum für Mann und Frau während das Femininum nur für Frauen steht.
 
@ckahle: Das Problem ist das, dass Geschlecht überhaupt erst beachtet wird, die Frauenbewegung will einfach das ganze nur anders herum. Das Matrichariat ist nicht besser als das Patriat.
 
@mlodin84: Das Geschlecht sitzt im Kopf, nicht zwischen den Beinen.
 
Hier nochmal das Video "Collateral Murder", dessen Erscheinen wir ihm zu verdanken haben:
https://www.youtube.com/watch?v=5rXPrfnU3G0
Dafür, dass er uns gezeigt hat das die Apachepiloten Kameras nicht von AK47 unterscheiden können geht der jetzt 35 Jahre ins Gefängnis?! Das Elend was der erfahren hat und noch erfahren wird reicht sicher für mehrere Leben! Ich werd ihn und auch das Video nicht vergessen! Ist mir egal ob er meint er sei ne Frau..
 
Der Umstand dass darüber berichtet wird, ist der eigentliche Beweis dafür, dass die Gesellschaft bei weitem noch nicht so tolerant ist, wie sie es gerne darstellt. Das gilt insbesondere auch für den Beitrag hier. Wäre der Umstand dieser Äußerung zur eigenen Sexualität nämlich "normal", würde es dazu keinen Beitrag geben. Es gibt ja auch keinen Beitrag dazu, dass der Redakteur homo- oder heterosexuell ist. Dank der "Abnormalität" ist hier jedoch "der schnelle Klick" generiert - und das zeigt, wie weit man hier noch von einer gesellschaftlichen Akzeptanz anderer bzw. alternativer Lebens-, Liebens- oder Sexualitätsformen entfernt ist.
 
@LostSoul: Ja, tolerance is a bitch! Vorallem weil man dann genau so Homophobe tolerieren müßte! ;-)
 
@LostSoul: Naja, da steckt man etwas in der Falle. Ich habe mir gut überlegt, ob ich das Thema mache und habe mich dafür entschieden. Es ist natürlich nur daher überhaupt auch ein Thema, weil es in der Gesellschaft noch keinen "normalen" Umgang damit gibt. Ich denke, dass es da auch nicht weiterhilft, wenn man als Redakteur dann so tut, als wäre alles in Butter und darüber hinweggeht. Berichterstattung, die nicht darauf abziehlt, das zum Boulevard-Thema zu machen, kann durchaus auch hilfreich sein, die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen. Nur durch einen offenen Umgang damit sind heute auch homosexuelle Menschen in den Köpfen vieler nicht mehr der verrückten Freaks in Clubs mit Darkrooms, sondern nette Nachbarn, Bürgermeister, Außenminister und vielleicht auch eines Tages mal Fußballprofis. Und was Klicks angeht: Die kann man einfacher haben. Normalerweise geht ein Artikel raus und fertig. Bei solch einem Thema müssen wir aber noch stundenlang die Kommentare im Auge behalten, damit das hier nicht ausufert. Das Arbeitsverhältnis vs. Klickzahlen ist hier also nicht gerade das beste für uns. ;)
 
@LostSoul: Nun - Manning ist nun mal ein aktuelles Thema auch und durch seine Tätigkeiten für Wikileaks. Und seine Sexualität, die er ja eigentlich selbst in Verbindung mit seiner Tätigkeit und den Folgen daraus sieht: "Da ich nun in dieNÄCHSTE PHASE meines Lebens übergehe, will ich, das jeder mein wahres Ich kennt. Ich bin Chelsea Manning. Ich bin eine Frau." Und irgendwann schreibt er ein umfassendes Buch. Verdient daran. Dann kommt der Film dazu. Und spätestens dann stellt sich die Frage, war er wirklich Überzeugungstäter?
 
@Kiebitz: Manning musste im Anfang mit der Todesstrafe, zumindest aber mit einer Strafe von mehreren Jahrzehnten rechnen ---> es wurde ja von der Anklage eine Strafe von mindestens 60 Jahren gefordert!
 
@Yun: Ich weiß das. Aber trotzdem finde ich das langsam eigenartig. Alles nur show, alles nur zur Strafminderung? Für mich lansam seltsam das.
 
Kann denen die Info mal jemand weitergeben?^^
http://www.bradleymanning.org/
 
Ich denke, das Outing ist auch ein Ausdruck dafür, dass sie ihn trotz Folter nicht gebrochen haben, dass er einen freien Willen behalten hat und seine Zukunft soweit wie möglich selber gestalten will. Auch wenn der Staat ihn äußerlich bestraft und ihm die Freiheit entzieht, so behält er die innere Freiheit der Selbstbestimmung. Ich kann mich nicht in seine Lage versetzen, ich fühle mich richtig in meinem Körper, aber ich respektiere Leute, die so direkt und mutig gegen die eingefahrene soziale Norm antreten und sich der unweigerlich folgenden Intoleranz stellen. Leider erkennen viele Menschen nicht was Freiheit bedeutet, sie nutzen sie nicht und realisieren auch ihre zunehmende Einschränkung nicht. Sie fürchten eher die Freiheit der anderen, die sie gerne mit einer belastbaren 'Ordnung' kompensieren wollen. Es ist wie die Flucht in die elterlichen Regeln der eigenen Kindheit. Unfrei aber behütet und ohne die Konsequenz eigener Verantwortung. Menschen wie Manning sind ihnen da weit voraus.
 
@User27: ach jetzt ist schon folter im spiel, was WF nutzer nicht alles wissen
 
@phoenix87: es steht dir frei, dich zu informieren! http://www.theguardian.com/world/2012/mar/12/bradley-manning-cruel-inhuman-treatment-un -- http://www.globalresearch.ca/bradley-manning-tortured-at-quantico/32334
 
"Ich heiße Chelsea und bin eine Frau", falsch zitiert!
 
Etwas Aufklärung, passt grad zum Thema: http://derstandard.at/1376534393041/Transidentitaet-Wer-und-was-ist-Mann-oder-Frau
 
Alles was wir als Öffentlichkeit über die Person Manning wissen, ist das wir eigentlich gar nichts wissen, außer dem was uns die Medien servieren bzw. an Informationen weiter reichen ... vielleicht geht's in der Sache "ich bin eine Frau" einfach nur um noch etwas mehr Aufmerksamkeit im Medienzirkus unserer Zeit ... solche "hallo, hier, ich, ich" Esel wie ihn die Filmfigur Shrek am Hals hat, gibt es doch überall im Weltgeschehen ... kann natürlich auch sein, das die Dinge genau so sind, wie sie scheinen, so ganz genau weiß das nur Mr. oder Mrs. Manning ;-)
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