Gamescom: Free To Play-Spiele erfordern Umdenken

Auf der Spielemesse Gamescom in Köln zeichnet sich ein starker Trend unter den Spieleentwicklern hin zu Free To Play (F2P)-Titeln ab, sei es bei Action-Strategiespielen wie DOTA 2 oder Egoshootern wie Firefall oder Tactical Intervention. mehr... Steam, Valve, Free-to-Play, Videospiel, Team Fortress 2 Bildquelle: Valve Steam, Valve, Free-to-Play, Videospiel, Team Fortress 2 Steam, Valve, Free-to-Play, Videospiel, Team Fortress 2 Valve

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Meine Erfahrungen mit mehreren F2P Spielen: Am Anfang ist alles verhältnissmässig. Kommt dann das Spiel in Fahrt, lief immer alles aus dem Ruder. Plötzlich wollte man für jeden Pieps Geld haben. Leute, die kein Echtgeld eingesetzt haben blieben dann so auf der Strecke. Kurzum: Aus jeden Free To Play wird schnell Pay To Win.
 
@Akkon31/41: Und gbau deshalb ist bei den Firmen umdenken gefragt... Dass es halt auch anders geht, beweisen ja Spiele wie TF2 oder STO
 
@Akkon31/41: es gibt spiele wie dota, bei denen ist nicht so ist und extrem gut gelöst ist.
 
@Akkon31/41: Das mag oft so sein, komplett pauschalisieren ("aus jedem") lässt es sich jedoch nicht. GuildWars und GuildWars 2 seien als Gegenbeispiele zu Deiner Aussage genannt. Edit: Mezo war schneller mit einem Gegenbeispiel ;)
 
@FenFire: ist ein spiel free2play, wenn man es kaufen muss? ist doch eher buytoplay.
 
@Mezo: Hm. Ja. Stimmt. Du hast Recht. Allerdings kann sich der langfristige Betrieb bei GW/GW2 nicht aus den Verkäufen finanzieren, da keine Abogebühr erhoben wird. Ich korrigiere meine Aussage zu "Dass Bezahlinhalte kein Pay-to-Win bedeuten müssen zeigen auch GW und GW2" :)
 
@FenFire: na ja. GW und GW2 sind im Grunde normale Spiele, die eben auch in einer MMO-Umgebung spielen. Ein F2P mit all seinen potentiellen Nachteilen würde ich das nicht nennen. Das ist tatsächlich ein Spiel, das wirklich frei ist und man dann an irgendwelche Bezahlschranken stößt. Nur ... das ist noch relativ neu ... zumindest im non-mmo-Bereich. Dass sich die Branche da erst an die Methoden herantasten müssen, die wirklich funktionieren, sollte klar sein.
 
@Akkon31/41: pay to win stimmt nicht immer z.B. lol oder mechwarrior online tf2
 
@wolver1n: Oder PS2 oder PoE. Bei letzterem ist mir bisher noch nirgends Werbung oder irgendeine Aufforderung zum Kauf von irgendwas entgegensprungen, da merkt man garnix von f2p
 
@wolver1n: Gerade MWO ist derzeit haarscharf an der Grenze zu paytowin. Prinzipiell MUSS jeder Spieler Echtgeld in die Hand nehmen wenn er auch nur halbwegs kompetitiv spielen will. Zum einen muss er für die dropzusammenstellung im späteren Spiel mehrere Mechs vorrätig haben, zum anderen benötigt er von jedem Typus drei Stück um bei allen die Fähigkeiten hochzuleveln. Nach dem Ersten kannst Du noch nicht benötigte Varianten verkaufen, danach musst Du für Echtgeld Mechbays kaufen. Zum anderen sind consumables, wenn es dann mal community warfare gibt, recht mächtig. Da werden einige sich genötigt fühlen mit Echtgeldeinsatz den Ressourcenfluss zu optimieren. Im Vergleich zu anderen Spielen, wie DotA2, LoL, TF2 etc ist der Druck Echtgeld zu investieren da schon deutlich höher. Mal davon abgesehen dass die Preise sehr knackig sind... das ist eines der Spiele bei dem ich nicht weiss ob der Publisher dort die Daumenschrauben nicht gern anziehen würde wenn die Userbase mal steht.
 
@Akkon31/41: Was mich auch immer von solchen Spielen abhält ist das upgraden von Waffen und Items, Maps und Spielregeln, - ich verlier da immer den Überblick und verschwende meine Zeit. Aus dem Druck heraus immer neuen Content liefern zu müssen, entsteht für mich ein nicht mehr überschaubares Spiel. Für mich sind Spielregeln immer am wichtigsten aber wenn diese immer wieder geändert werden, um neuen Kontent liefern zu können, - habe ich vorher einfach sinnlose Waffen und Rüstungen gesammelt. Wenn bisher die super duper Waffe das maximale an 180ATA Punkten hatte und plötzlich die Waffenbegrenzungen nach einem Jahr aufgehoben werden und es Waffen gibt mit der doppelten ATA Punkten, fühle ich mich immer verarscht, weil weshalb habe ich 5.000 Spielstunden verbraucht um diese maximale Waffe zu jagen.
 
Früher hat ne Demo zum Testen auch gereicht aber heute nichtmehr?
Ich mag Free2Play games nicht. Microtransaktionen halte ich für Geldverschwendung. Auf Erfahrung und Können kommt es nicht an wenn sich irgend ein Kiddie mal eben für zig Dollars mit besten Equip eindeckt. Alles unnötige und Übertriebene Geldmache, genau wie DLCs. Will garnicht wissen was ein Valve an TF2 schon verdient hat, als Vollpreistitel wär wohl nichtmal ansatzweise soviel drin gewesen.
 
@picasso22: Und genau letzterer Satz zeigt wunderschön, warum das Modell für Hersteller attraktiv ist.
 
@picasso22: Aber genau da liegt ja der Unterschied.. Valve zwingt dich bei TF2 (und auch DOTA2) zu gar nichts.. Alles, was da gekauft werden *kann* ist freiwillig. Das Spiel ist so gut balanced, dass auch absolute Freegamer die gleichem Chancen haben... Und dann gibt es Leute, die kaufen sich für hunderte Dollar irgendwelche kosmetischen Items. Die bringen im Spiel keine wirklichem Vorteile, aber wenn jemand meint, er mag das haben dann steht es ihm frei etwas zu kaufen. Okay, Leute, die sich für 120 Dollar einen Hut kaufen, bezeichne ich zwar als bekloppte, aber genau diese bekloppten produzieren den umsatz. Vollkommen freiwillig, ganz ohne zwang wie bei "P2W".
 
@picasso22: Das sind Vorurteile bzw Pauschalisierungen. Es gibt solche F2P-Titel wie du sie schilderst. Es gibt aber auch ganz andere, bei denen alles was man kaufen kann, pure Kosmetik ist.
 
@picasso22: Welche Einschränkungen hast du bei TF2 als nicht Premium User die dich im Spiel benachteiligen? Gleiches gilt derzeit für die anderen Valve Titel Dota2. Das Spiel steht dir vollkommen offen, du musst nicht deinen Helden frei spielen, irgendwelche spielrelevanten Optionen frei kaufen oder bist sonst wie im Spiel limitiert gegenüber den Spielern die sich kosmetische Items kaufen.
 
Wichtig ist halt daß man auch was an dem Spiel macht, wenn man Geld dafür bekommen möchte. Ein übles Beispiel wäre Battlefield Play4Free, welches mir zwar prinzipiell viel mehr Spaß macht als BF3, aber in all den Jahren praktisch keine Patches, sondern lediglich neue pay2win Waffen bekommen hat, welche das Wort Balance beim besten Willen nicht verdient haben.
Auf der anderen Seite ist es aber schön daß man zocken kann ohne Geld investieren zu müssen, auch wenn man dadurch massive Nachteile hat. Die machen die Siege aber um so denkwürdiger. ;)
 
"Sogenannte Pay To Win-Käufe können schnell für Frustration unter den Spielern sorgen" - das ist doch schon lange der Fall, sowohl bei Titeln wie League of Legends wie auch z.B. bei World of Tanks.... natürlich kann man nicht "direkt" den Vorteil kaufen, aber wenn man die Booster-Packs bzw. "Premium"-Zugang dazu benutzen kann, viel schneller in einen höheren Level aufzusteigen, ist das schon verdammt nah an "Pay-to-Win".
 
@cryptofan:
Schnelleres aufleveln würde ich nicht als Pay-to-Win bezeichnen. Solange man ohne Geld (dafür mit mehr Zeit) das Gleiche erreichen kann, ist es doch Ok. Irgendwie müssen die Entwickler ja tatsächlich Geld verdienen und die meisten Spieler sind wahrscheinlich nicht bereit, nur für lustige Hüte Echtgeld auszugeben.
 
@cryptofan: Das "aufleveln" in LoL ist aber eher eine Art Tutorium, um Dich nicht gleich gegen Leute antreten zu lassen welche Dich mit ihren tausend wins auseinandernehmen und die Wahl an Runen sowie Talenten den Einsteiger überfordert. Das Spiel an sich findet ausschliesslich auf Lvl 30 statt und da hast Du keinen Vorteil durch Echtgeld - ausser dass Du schneller an etwas "neues" kommst. Man könnte auch argumentieren dass Riot den Spieler durch das quasi nicht vorhandene Runenbuch davor schützt massiv in Runen zu investieren.
 
Aion oder Lineage2 sind seit dem F2P Modell für mich gestrichen. Für jeden kack auf Deutsch muss man bezahlen. Rucksäcke in Aion kosten Geld und man muss sich einen kaufen, da man einfach zu wenig Platz hat. Dazu verschwinden diese aber auch nach einiger Zeit, sodass man immer wieder blechen muss.
 
wie wäre es die ersten paar level kostenlos anzubieten und dann wenn man es danach spielen will kauft man es wie früher für 50-70€ und hat das spiel ohne irgendwelche handicaps und co.
 
@gast27: so ähnlich funktioniert im Grunde LotRO seit F2P. (nicht nur, aber in großen Zügen). Ist seitdem wirklich erfolgreich.
Ich denke, dass ein F2P, wenn es wie eine Demo gebaut ist und dann einfach Bezahlinhalte und optionale Zierwerksinhalte anbietet absolut das bessere System ist. Volle EUR 50 bis 60 für ein Spiel habe ich schon sehr lange nicht mehr ausgegeben.
 
@JoePhi: ich hätte halt gerne eine grenze nach oben. wie viel man ausgeben kann / soll. wenn ich mir anschaue das z.b bei plants vs. zombies 2 über 40€ mit einem einzigen kauf von münzen möglich ist, ist mir sowas gleich zu blöd. ist LotRO gut ?
 
@gast27: ich hab Lotro von 2007 bis 2011 gespielt (also sowohl als monatliche Zahlung, als auch als F2P mitbekommen). Hat mir gut gefallen, besonders wenn man auf Herr der Ringe steht ist das druchaus eine Empfehlung.
 
@JoePhi: "Volle EUR 50 bis 60 für ein Spiel habe ich schon sehr lange nicht mehr ausgegeben." Ich auch nicht, da es die Vollpreisspiele nach kurzer Zeit für 10 Euro (Pyramide und Co.) gibt. So komme ich jedenfalls legal sehr günstig zu guten Spielen ohne die schwachsinnige "Free-to-play / Pay to win" - Abzocke mitzumachen!
 
@gast27: Hat man in den 80ern so erfunden, nennt sich shareware.
 
Das schlimme ist: zu viele Leute bezahlen tatsächlich für den Mist. Daher werden wir diese F2P Seuche auch nicht mehr los. Schlimmer noch: sie verdrängt die normalen Spiele immer mehr.
 
@karstenschilder: Ich hoffe ja doch, wenn einige Leute ihre Ausgaben bei der Pay-to-Win-Abzocke mal durchrechnen, dass sie ganz schnell den Mist wieder meiden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zu letzt :) Und günstig und Vollpreisspiele geht ja auch, einfach ein bißchen warten und Low-Budget zuschlagen. So spare ich jedenfalls Geld ohne Ende und bekomme erstklassige Spiele für kleines Geld ohne Pay-To-Win-Abzocke!
 
Eigentlich finde ich das F2P-System gut, aber die Gier der Publisher macht am Ende immer alles kaputt. Man bekommt keinen neuen Content, der Support ist mies, aber jede Woche gibt es wieder Neues im Cashshop. Sehr beliebt sind auch solche "Zufallsboxen", aus denen mal VIELLEICHT etwas Tolles bekommen kann. Effektiv ist es aber nur ein Lotto-Spiel ohne Chance einer Auszahlung, schließlich geht es hier nach wie vor immer noch nur um Daten. In manchen Spielen konnte man ohne diese Boxen nichts erreichen und wenn ich so an Perfect World International denke... Nahezu alle guten Spieler hatten schon locker 1000€ auf dem Kerbholz, viele sogar noch wesentlich mehr. So etwas kann einem das Spielen wirklich vermiesen :(
 
Es ist doch kein Geheimnis, dass Leute, die durch Echtgeld sich einen Vorteil schaffen, in Wahrheit doch cheaten. D.h. Modernes Cheaten = Echtgeld benutzen. Ich habe ein Jahr lang permanent Diablo 3 gespielt, vom Skill her war ich ein ganz normaler Spieler. Aber es bringt mich auf die Palme, wenn Gamer mit 100 Std. Spielzeit schon so eine große Kampfkraft besaßen und sich im Chat über Leute mit 1000 Std Spielzeit und mit weniger Kampfkraft lustig machen. Ferner ist es auch bei Lords&Knights so gewesen, und nun bei Top Eleven. Alle oben genannten Spiele habe ich mittlerweile aufgehört zu spielen, da ich als Echtgeldverweigerer und normal mit Emotionen und Herz spielender Gamer keine Chance habe in der Online-Welt dieses Spiels zu bestehen. Ich werde solange es geht Pay2Win meiden, ich hoffe viele gehen meinen Weg.
 
www.QuakeLive.com
 
Danke an alle, die kräftig Geld in free to play Spiele buttern, und das ganze so unterstützen ;-)
 
da steht nur scheiße in dem beitrag... na klar bringt es den firmen mehr gewinn ein

aber es ist assi dann doch lieber zahlen solange man spielt nach abo modell

aber immer so unverschämte preise 10 € im monat oder was ? warum nicht 5 ? und warum kosten bonus in halte bei den meisten f2p spielen nicht nur 10-50 cent

das wäre doch genug

NEEEIN die pure gier der firmen hat f2p zur welt gebracht
 
An sich ist die Idee ja gut und gerade bei MMORPGS praktisch. Das game kann man kostenfrei geniessen, wer mehr will oder spezielle Kleidungen/Waffen ect pp, der muss Geld ausgeben. Leider finde ich einige Verhaeltnisse was den Wert angeht ein wenig hoch gegriffen. Aber nun gut ^^ anscheinend rentiert sich das, sonst waere der Preis tiefer. :P Ich spiele zur Zeit ab und an Dragon Net und finde da das Zahlsystem bisher ganz gut. Auch das es hier und da "Rabattaktionen" gibt. :)
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