CoreOS: Ein Server-OS so einfach wie ein Browser

In einer archetypischen Garage im Silicon Valley haben sich einige Entwickler zusammengefunden und wollen nichts geringeres, als ein Betriebssystem entwickeln, das die Server-Welt revolutionieren soll. mehr... Google, Server, Netzwerk Bildquelle: Liz Henry / Flickr Server, Supercomputer, Rack Server, Supercomputer, Rack IBM

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Hört sich interessant an, wobei ich mögliche Kompatibilitätsprobleme mit Hardware/Treibern insbesondere mit Raid-Controllern sehe.
 
@tapo: Naja, da das System auf Linux basiert denke ich mal, dass man da einfach einen Linux-Treiber einpflegen kann.
 
Ohne dass die Nutzer Probleme bekamen? Gerade das ganze Addon-Debakel ging bei jedem Update von vorne los - ganz abzusehen von Änderungen am UI oder anderen 'Features', die man vielleicht gar nicht wollte, sondern aufgedrückt bekam. Ganz getreu dem Servermotto 'never run a changing system' muss sich das über Jahre hinweg erstmal beweisen.
 
@Nigg: "never change a running system" :-)
 
@Ninos: "Never touch a running system" oder "Never change a winning team" und nicht diesen schlechten mix aus Beidem.
 
@ipman: Oh stimmt natürlich, war zu sehr auf das changing fixiert :D Obwohl das an sich auch noch Sinn ergibt :P
 
@Nigg: Addon-Debakel im Browser? Hört sich nach Firefox an :) Merk davon in Chrome rein gar nichts und die sind ja schon bei Nummer 29. Vielleicht gäbe es für mich ja schon wieder eine neuere Version wenn ich den Browser mal schliessen würde. Aber weisste was? Es kümmert mich nicht. Firefox war in Version2 mal gut, aber das war es auch schon. Wer nicht mit der Zeit geht, geht nach der Zeit. Mal sehen was nach Chrome kommt. Aber bislang läuft es noch ganz gut. Wird, im Gegensatz zu anderen Browsern, sogar von Version zu Version etwas schneller. *Regenschirm aufmach* Wettervorhersage: Minusregen incoming.
 
@Ðeru: "Und die sind ja schon bei Nummer 29" LOL, als hätten die diese Versionsnummer verdient. Die waren nur die ersten die ein völlig hirnrissiges Versionsschema benutzt haben, bei dem man nicht mehr erkennen kann, ob es nun kleine Verbesserungen oder große Veränderungen gab.
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Chrome ist deutlich jünger, daher gibt es weniger Altlasten, die man entsorgen muss - und das ist meistens das Problem für die AddOns (Stichwort: synchrones API). Solche Änderungen würde man bei "echten" Versionssprüngen machen, da man dort mit AddOn-Kompatibilitätsproblemen rechnen würde. Leider weiß man nun im Vorfeld (als AddOn-Entwickler) nicht mehr, welcher Versionssprung das sein könnte.
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An diesem Punkt mag ich mich irren, aber bietet Chrome nicht viel weniger Möglichkeiten für AddOns? Also einen geringeren Leistungsumfang, der über das API möglich ist?
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Alle Browser werden von Version zu Version schneller. einen Stillstand oder gar Leistungsverlust könnte man sich inder aktuellen Konkurrenzsituation gar nicht erlauben
 
@DRMfan^^: Du hast meine Aussage nicht verstanden. Gut.
 
@Ðeru: wenn du das meinst, steht es dir frei, zu erklären, was du eigentlich meinst :)
 
@DRMfan^^: Unter anderem, sagt mir Chrome nicht nach jedem Update das die Addons nicht mehr funktionieren. (Wurde in Firefox glaub ich mittlerweile auch schon überarbeitet. Keine Ahnung, ab etwa 3.6 war ich auf Chrome) Die funktionieren einfach weiter :) Ehrlich gesagt vermisse ich mit Chrome auch keine Addons und das mit der API, also, zB ABP funktioniert im Chrome genauso wie im Firefox. Blendet nicht aus sondern blockiert direkt das laden ansich.
 
Also will man im Prinzip die Vorteile von Azure oder AWS als OS bringen?
 
ein weiteres linux welches sich unter den 100k anderen distros einfinden wird
 
@freakedenough: bin mir nicht sicher ob Troll oder es wirklich nicht weiß.
 
das-dass.de - sind ein paar "dass" zuviel im Text. ;)
Ansonsten aber: wie immer informativ.
 
@Niclas: Blöde Ostereiersuche im August. :D Hab ich alle gefunden?
 
Der Artikel erinnert an Blinde diskutieren Malerei. Heute ist das Schmunzeln der Mona Lisa dran.
 
Für welche Applikationen auch immer aber das Active Directory bleibt und das ist das Herz jeder Struktur. Von daher schöne Idee aber mehr auch nicht. Nicht zu vergessen das im Open Source Bereich ein "enormer" Fachkräfte Mangel herscht daher wird es sich bestimmt genauso in die Linux Distris einreihen wie jedes anders Linux System.
 
Mein Webserver läuft seit über 10 Jahren mit demselben Debian GNU Linux. Ich kann mich kaum erinnern vor wie vielen Jahren ich den das letzte Mal neu gebootet habe. Das letzte Update ist noch viel länger her. Wozu sollte man auf einem Server ständig Aktualisierungen einspielen? Die gebräuchlichen Protokolle, die ein Webserver braucht, sind seit Jahrzehnten dieselben und als Unterbau gibt es auch heute schon die Möglichkeit einen Hypervisor einzusetzen auf dem man verschiedene Server völlig getrennt voneinander betreiben und auch problemlos auf andere Hardware (auf der der Hypervisor läuft) umziehen kann.

Das Disaster mit ständig upgedateter Software muss man bei einem Server wirklich nicht haben. Die Fälle wo alleine in meinem Bekanntenkreis Windows-, Firewall- und Virenscannerupdates Rechner lahmgelegt haben sind mittlerweile Legion. Das geht bis zu Virenscannern, die definitiv virenfreie Windows-Startdateien einfach mal gelöscht oder in die Quarantäne abgeschoben haben, so das nach einem Reboot kein System mehr startete.
 
@nOOwin: Nette Virenschleuder hast du da, wenn du vor über 10 Jahren das letzte Sicherheitsupdate eingespielt hast.
 
@ouzo Ja, es gibt sicher eine Menge noch im Umlauf befindlicher Viren und Trojaner, die sich auf einem zehn Jahre alten und bis auf die nötigsten Funktionen abgespeckten Debian GNU Linux installieren lassen, auf dem die Serverdienste zudem mit minimalen Rechten ausgeführt werden. Der Netzwerkverkehr meines Webservers wird zudem extern überwacht und da er lediglich per https meine passwortgeschützten Webseiten, per sftp einige auch im Netz zu findende Applikationen/Dateien und meine PGP-verschlüsselten eMails hostet und ausser mir, Familienmitgliedern und ein paar Freunden niemand darauf zugreifen dürfte, würde jede unbekannte IP auffallen, die auf ihn zugreifen oder von ihm bedient werden würde.

Bevor ein Hacker auf der alten Kiste einen aktuellen Virus/Trojaner zum Laufen bekommt, hat er mit einem Bruchteil des Arbeitsaufwandes jeden aktuellen Apache-Webserver im Netz gehackt. Auf aktuellen Systemen funktkionieren aktuelle Exploits nämlich und notfalls kann man diese im Internet sogar käuflich erwerben. Und was soll ein Hacker mit einem Pentium II 300MHz Webserver? Selbst SmartPhones haben inzwischen mehr Rechenpower und sind über Hersteller-/Provider-Backdoors auch viel leichter zu übernehmen. ;-)
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