Rekord für Abfrage von Nutzerdaten durch Behörden

Die staatlichen Datenabfragen bei den Telekommunikationsunternehmen haben im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Das teilte die Piratenpartei unter Berufung auf Informationen von der Bundesnetzagentur mit. mehr... Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Bildquelle: FBI Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent FBI

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Somit wäre es doch nun auch gerechtfertigt, wenn jeder Bürger sein Recht auf Selbstauskunft gegenüber den Behörden im regelmäßigen Intervall nutzt, da die ja zweckmäßig Informationen (wenn auch temporär) zu einem selbst speichern. Das wäre doch sicherlich ein echt großer Aufwand... ;-) Mich würde mal interessieren, was die da über einen speichern...
 
@x-ploit: Man muss mittlerweile davon ausgehen, dass alle! Daten die digital übertragen werden: (zwischen) gespeichert werden.
 
@x-ploit: Du hast das Recht dazu, siehe da: http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__19.html "1) Dem Betroffenen ist auf Antrag Auskunft zu erteilen über
1.
die zu seiner Person gespeicherten Daten, auch soweit sie sich auf die Herkunft dieser Daten beziehen,
2.
die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, an die die Daten weitergegeben werden, und ABER LEIDER AUCH: "
3. Bezieht sich die Auskunftserteilung auf die Übermittlung personenbezogener Daten an Verfassungsschutzbehörden, den Bundesnachrichtendienst, den Militärischen Abschirmdienst und, soweit die Sicherheit des Bundes berührt wird, andere Behörden des Bundesministeriums der Verteidigung, ist sie nur mit Zustimmung dieser Stellen zulässig.
(4) Die Auskunftserteilung unterbleibt, soweit
(den) Zweck der Speicherung... " -grob geschrieben- der Sicherheit von Staat und Zweck dieser Behörden zuwiderläuft.
 
@x-ploit: ist grundsätzlich eine richtige und gute Idee, aber nur für Leute die sonst nix besseres zu tun haben. Denn man muss dazu sicher nicht nur einen Antrag stellen, sondern bei jeder Behörde wo man Einsicht haben möchte und vlt. sogar bei jeder Unterabteilung einzeln... und diese Anträge werden dann sehr behäbig bearbeitet, fallen hinter den Schreibtisch, gehen verloren ... und vermutlich sind die auch extra kompliziert gestaltet. Auch an das jeweilige Formular zu kommen dürfte nicht ganz einfach sein ... so wird's den Wenigen die ihr Recht überhaupt kennen und es tatsächlich in Anspruch nehmen wollen dann vergällt dieses tatsächlich zu tun, geschweige denn regelmäßig ... Natürlich gibt es die Ausnahmefälle (bspw. wenn ein bekannter Politiker eine Anfrage stellt) und noch die "Normalfälle" zum Vorzeigen in der Öffentlichkeit um alles andere damit zu dementieren.
 
@Hobbyperte: Stimmt nicht ganz. Es reicht eine formlose Anfrage mit allen Deinen persönlichen Angaben wie voller Name, Geb.-Datum, Anschrift usw. Und es reicht auch für jede "untere" Abteilung, wenn Du bei der Oberbehörde die Anfrage stellst. Z.B Du wohnst in einer Stadt, dann fragst Du NICHT bei der Abteilung XYZ an sondern bei dem Stadtdirektor / Bürgermeister / Oberbürgermeister usw. direkt an. So z.B. "An den Stadtdirektor der Stadt Duisburg" ODER "An den Oberbürgermeister der Stadt Berlin" ODER "An den Kreisdirektor Kreis Warendorf" usw. usw. Die Anfrage durchläuft dann intern ALLE Ämter und wird dort geprüft. Richtig ist, das kann natürlich etwas dauern bei so vielen Ämtern einer Verwaltung. Alles Andere was Du schreibst wie "behäbig bearbeite...allen hinter den Schreibtisch, gehen verloren ... und vermutlich sind die auch extra kompliziert gestaltet......Natürlich gibt es die Ausnahmefälle (bspw. wenn ein bekannter Politiker eine Anfrage stellt) und noch die "Normalfälle" zum Vorzeigen in der Öffentlichkeit um alles andere damit zu dementieren...." sind typische Vorurteile die immer aber meist unbegründet und unsachlich über den öffentlichen Dienst verbreitet werden! Hast Du schon mal eine solche Anfrage gestellt?
 
Was die speichern ist doch völlig wumpe sie sagen dir sowieso nicht alles. Diese angebliche Auskunftsplicht ist das Papier nicht wert auf dem sie steht, ist nur gemacht worden um den Mob bissel das Gefühl zu geben er könnte, sofern er will, erfahren was die Behörden über einen haben, wofür und warum. Es ist nun mal so das man mittlerweile überwacht wird, bei 36 Millionen abfragen werden das auch einige Millionen Personen sein die ausspioniert werden und ich denke die meisten davon zu unrecht denn wie heißt es so schön "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" und der Staat nutzt das ausgiebig allen voran wohl das Finanzamt, meine ich. Stasi 2.0 lässt grüßen....die Spionage von USA und GB merken die Behörden nicht weil sie damit beschäftigt sind die eigenen Bürger zu überwachen.
 
@Chris77: Rrrichtig - ist wie mit den Bleistiftvermerken und Zettelchen in der Personalakte ... wenn man die nach Verlangen dann endlich zu Gesicht bekommt, ist sie schön gesäubert und bereinigt, bzw. man führt von vorn herein zwei Akten, eine saubere und eine "Chef"-Akte ...
 
@Hobbyperte: Dieses Problem gibt es aber nicht nur bei "Behörden" sondern auch bei privaten Arbeitgebern!
 
@Chris77: Ist nicht vollständig! Weil diese gesetzliche Auskunftspflicht nicht nur für Behörden gilt -auf die nun mal wieder hier vorurteilsbehaftet ´rumgehackt wird- SONDERN sie gilt auch für Firmen, Versicherungen, Institute, Kaufhäuser, Kreditinstitute, Schufa usw. usw. usw. De facto also für alle! Und ich glaube nicht dass diese Privaten (z.B. Versicherungen!) schneller / gründlicher / ehrlicher / vollständiger sind als Behörden. Belege dafür gibt es jedenfalls nicht.
 
So ein wichtiges Thema über das die Öffentlichkeit Bescheid wissen muss und gerade mal 5 Leute geben 6 Kommentare dazu ab. Erschreckend!
 
Die haben soviel Daten das eine effektive Auswertung was Terrorismus betrifft was ihn verhindern soll in meinen NICHT möglich ist. Der einzige Sinn besteht darin unliebsamen Zeitgenossen was ans Bein zu binden wenn sie unbequem werden und sie Mundtot machen. Abhören ist also in meinen Augen ein Machtinstrument der Kontrolle und nicht zum Schutz wie angegeben wird!
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