Rechnungen: Kunden wollen lieber Post als E-Mail

Die zunehmende Verbreitung von Rechnungen, Verträgen und anderen Dokumenten in digitalen Formaten kommt bei den Verbrauchern nicht besonders gut an. Die meisten wollen sie lieber weiterhin klassisch per Post bekommen. mehr... E-Mail, mailing, E Mail Bildquelle: ideagirlmedia / Flickr E-Mail, mailing, E Mail E-Mail, mailing, E Mail ideagirlmedia / Flickr

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Und ist der Rechner kaputt oder der Strom weg gibts keine Rechnung. Hat schon seinen Grund warum z.B. Steuerliche oder Verwaltungsvorgänge auf Papier gelagert werden (müssen).
 
@LastFrontier: Und was ist mit dem Handy?
 
@LastFrontier: Stimme dir zu! Der Rechner hält ja nun auch nicht ewig und weg sind die Dokumente!

@LastFrontier: Was soll mit dem Handy sein?
 
@amdkeks: Deswegen werden ja auch heute noch die Autos bei VW am Reißbrett und nicht auf dem PC entworfen. Stell dir vor der PC geht in der Entwicklung kaputt, schon können die ganz von neuem mit der Entwicklung anfangen... ;-)

Zum eigentlichen Thema: Ich finde Gründe des Datenschutzes sprechen eben für Rechnungen/Bescheide per Post. Man möchte seinen Steuerbescheid ja auch nicht auf einer Postkarte erhalten, warum sollte man das also per Email dulden, die prinzipiell genauso offen ist?
 
@ijones: das design wird vielleicht noch auf dem reißbrett gemacht, der rest am pc (catia), wäre zu aufwändig alles per hand zu machen, in einem auto sind abertausende teile, die kriegste net mehr auf ein paar blättern papier zusammen und kannst die einzelnen ingeneure jede änderung dann noch zukommen lassen .... bei firmen wie vw o.ä. sind die daten sofort nach dem speichern in einem großen server raum gesichert, wenn dort ein feuer bemerkt wird, wird innerhalb weniger minuten der raum mit z.b. stickstoff geflutet so das das feuer keine chance hat dazu halt klassische backupsysteme im großen ausmaß
 
@1O1_ZERO: Das ist mir schon bewusst, ich wollte die Begründung von amdkeks - für mich - nicht gelten lassen und hatte deswegen den ironischen, einleitenden Satz formuliert. Ich bin vielleicht schon einer der Dinosaurier hier, aber ein ";-)" Smiley, sagt eigentlich, das man etwas scherzhaft, bzw. ironisch meint. Als Softwarenentwickler, der Lösungen im Intranetbereich für weltweit agierende Konzerne entwickelt, bin ich mir der Datenvorhaltung großer Unternehmen durchaus bewusst.
 
@all: Geht doch mal von dem Ottonormalo aus! Wer bitte macht sich ein Backup auf 3 Festplatten? Ich kenne nur "Nerds" die das machen. Meine Mama ist froh, dass sie weiss wie das Teil angeht und wo Word ist. Mein Vater brauch ich sowas nicht sagen, aber der hat auch keine Ahnung wie man richtige Backups macht! Nicht immer nur an die denken die sich hier auf WF rumtreiben! Es gibt auch andere Menschen die keine Ahnung haben wie man sowas richtig macht!
 
@amdkeks: Wobei dieser Personenkreis ja dann in der Regel auch nichts "wertvolles" auf dem PC erstellt. Wenn das persönliche Einkommen von den Daten abhängig ist, dann sollten die Leute natürlich schon ein geeignetes Sicherheitskonzept haben und wenn man sich dann mit der Materie nicht auskennt, dann muss man die Arbeit eben auslagern. Wenn ich aber so von meinem privaten Umfeld ausgehen, haben die meisten Leute höchstens Fotos, die sie vor dem Plattmachen des Rechners gesichert haben möchten.
 
@amdkeks: Naja, es ist ja auch nicht die Rede davon, dass dann alle auf einmal von physisch zu digital umsteigen.
Hingegen wäre es hilfreich, wenn es zu mindest aus der Gesetzeslage möglich wäre als alternative Option, diese Dokumente überhaupt digital zu beanspruchen.
 
@LastFrontier: Alles hat Vor und Nachteile. Wenn es brennt dann sind die Papiere auch weg, deine Daten aber nicht (wenn es richtig gemacht wurde) auch wenn der PC abfakelt.
 
@EvilMoe: Schwachsinniger Vergleich. Wenn der Rechner verbrennt, ist meist die Festplatte so schwer in Mitleidenschaft gezogen, das nur ein professionelles Datenrettungsteam, eben diese Daten retten kann. Und eine GARANTIE bekommste von denen auch nicht mehr auf diese Daten !
 
@SuperSour: Dann hast du es genau falsch gemacht.
 
@LastFrontier: trotzdem ist das Steinzeit pur. PDF Rechnungen kann man signieren, sie haben damit Beweiskraft, man muss nur mal die Rechtsgrundlage dafür schaffen. Ich halte diesen ganzen Papierwahnsinn für mittlerweile nicht mehr akzeptabel. Insbesondere in Firmen, wo sich jetzt dank SEPA die Papierberge noch verstärken da für jeden kleinen Dreck ein Mandat, bei jeder Datenänderung ein neues Mandat usw. angelegt werden muss. Papier ist ja schön und gut, aber das Haus wo das Papier gelagert ist, kann auch mal brennen, während man bei ner geo redundanten Datensicherung immer noch alle Daten hat. Zwar verlagert sich der Aufwand vom Aktenlager in die IT, aber das mit viel weniger Platz - und die Sucherei im Archiv in dutzenden ordnern entfällt auch fast, da man gezielt nach nem Schlagwort suchen kann ohne auf Leitern steigen zu müssen um die Aktentasche ganz oben rauszukramen.
 
@Rikibu (re:7): Trotzdem haben die Dokumnte aus der Steinzeit zumindest aus der Zeit wo auf Steintafeln "geschrieben" wurde bis heute gehalten und Papyrus und Papier halten / hielten fast ewig. Kannst Du das für Digitales garantieren?
 
@LastFrontier: Schonmal was von Cloud gehört? Bei mir wird jedes Dokument, was per Post reinkommt (außer Werbung) direkt gescannt und als PDF in Evernote archiviert, bei sensiblen Informationen (z.B. PIN Brief, TAN Liste) wird die PDF zusätzlich verschlüsselt.. Da ich den Evernote Account über mehrere Geräte synchron halte, habe ich selbst, wenn Evernote meine ganzen Daten verlieren sollte (was ich für recht unwahrscheinlich halte), mindestens ein lokales Backup.. Wer seine Daten trotzdem nicht im Internet haben will, der kann das auch einfach Offline nutzen und die Daten selbst regelmäßig sichern..
 
@GlockMane: Da hast du schon recht. Der Knackpunkt ist nur die rechtliche Verbindlichkeit der digitalen Dokumente. Da kannst du einscannen was du willst - eine digitale Kopie ist nunmal nicht fälschungssicher und hat in einigen Bereichen auch keine Rechtskraft. Zum durchsuchen und wiederbeschaffen von Dokumenten eine feine Sache - aber eben oft nur eine Ergänzung zum Original. Einen Datensatz oder digitales Dokument kann man aus dem System verschwinden lassen. Eine Originalurkunde ist ein beweiskräftiges Dokument welches vor jedem Gericht bestand hat. Es geht nicht darum, dass es nicht machbar wäre, sondern ums rechtlich verbindliche. Und da fehlt definitiv die Sicherheit - trotz aller Zertifikate und Verschlüsselungen.
 
@LastFrontier: hast du schonmal was von cloud servern gehört ? und die paar stunden oder tage die im ernstfall mal der strom ausfällt kann ich gut ohne dokumente leben.
ein weit wichtigerer grund für digitale dokumente ist der umweltschutz. wozu müssen wir soviel papier produzieren ?
ok, die technik zur digitalen nutzung ist auch noch nicht umweltfreundlich, aber die ist ja sowieso da, also lasst sie uns auch nutzen.
die leute, die sich für so wichtig halten, dass sie glauben ausgerechnet ihre emails werden von allen möglichen leuten mitgelesen, sollten nicht zu enttäuscht sein, wenn ihre existenz in der praxis nicht annähernd so viel aufmerksamkeit erregt ;)
 
@LastFrontier: und brennt dein haus ab, hast du den gleichen Quark. Das mit Strom weg ist Quatsch. zu mal.. srsly? Strom? Dann kann man die Rechnung just in den Moment halt nicht angucken. Davon wirst du schon nicht sterben. :)
 
@LastFrontier: LOL, wer kommt denn heute nicht an mindestens 2 PCs im näheren Umfeld + zich Smartphones? Was kostet heute ein Backup von 1000 digitalen Rechnungen? Papier ist bei Rechnungen absolut obsolet und nur festgefahrene Dinosaurier oder Computer-Laien behaupten was anderes.
 
@JSM: Erstens kenne ich genügend Leute die tatsächlich nur einen PC haben. Und ich kenne noch mehr Leute die ihre Daten garantiert nicht in die Cloudlegen. Schon gar nicht bei unkontrollierbaren Dritten. Denn genau diese Cloudidioten wundern sich dann wenn jeder alles über sie weiss. Wie blöde muss man denn sein den ganzen Spionen jeglicher Art noch Vorschub zu leisten. Wahrscheinlich legen solche Naivlinge auch den Haustürschlüsel unter die Fussmatte wenn sie die Wohnung verlassen.
 
@LastFrontier: gibt nat. auch keine backupmöglichkeiten und nat. ziehen alle ihre mail auf den rechner und lassen sie nicht auf den servern des anbieters
 
@LastFrontier: Das ist richtig! Und wie will ich was wirklich rechtsverbindlich mit einer eMail beweisen? Und eMail zählt in der Rechtssprechung noch nicht als "schriftlich"! Schriftlich meint: In den meisten Fällen Schriftform, das bedeutet, es muss durch ein Schreiben erfolgen, das mit einer handschriftlichen Unterschrift bestätigt ist. Es empfiehlt sich, dieses Schreiben per Einschreiben mit Rückschein oder, wenn möglich, per Fax mit entsprechendem Sendebericht zu verschicken, um im Zweifelsfall über einen Nachweis zu verfügen, denn die Beweispflicht liegt beim Absender. Das kann heißen, Rechnung / Bescheid per eMail und dessen Eingang kann nicht vom Absender belegt werden. Also nicht auf eMail-Rechnung reagieren, dann wird der Absender beweispflichtig das er diese so abgeschickt hat das der Adressat sie empfangen haben muß. Betonung liegt auf "muß" und nicht "kann"!
 
Wie wäre es denn mal mit einer Datensicherung?
 
@power01: Papier hält einfach viel viel viel länger.
 
@Menschenhasser:
Über die Haltbarkeit von Papier redest du aktuell am besten mit den ganzen Flutopfern.
Klar, der PC ist natürlich auch hin - aber im Fall von Feuer- Wasser- oder Sturmschaden gibt´s keine drumherum - die Daten müssen an einen anderen Ort -> Stichwort: Cloud
 
@Danner: ein USB-Stick dürfte so ne Flut eigentlich auch überstanden haben, muss man halt sauber machen und trocknen, bevor man ihn wieder anschließt. Generell dürften sich mit einer fachgerechten Reinigung viele Geräte wieder funktionstüchtig machen lassen, solange sie nicht noch am Strom waren, wenn das Wasser kam. Nur Festplatten werden es wohl kaum überstanden haben.
 
@Link: Und du glaubst du findest den wieder? Wenn natürlich nur die Badewanne überläuft ist das kein Thema. Aber sollte was übles passieren haste Pech gehabt.
 
@Danner: wenn du den nicht wiederfindest, findest du das Papier noch weniger. Hat also keinen Nachteil, aber einen Vorteil, wenn du ihn findest.
 
@Link: Stimmt. Aber ich meine das sich beide Fronten (also die Papierliebhaber und die "Lokale" Speicherfraktion) in trügerischer Sicherheit wiegen. Wenn ein Backup, dann muss dieses an einem "Dritten" Ort sein. Egal ob in Papier oder Datenform.
Ich bevorzuge hier halt die Datenform und nutze dafür die Cloud. Ganz einfach aus Bequemlichkeit.
 
@Danner: ja, nur erklär das mit dem 3. Ort den ganzen Papier-Fanatikern... die machen dann ne Kopie und heften sie in einem anderen Ordner ab wenns hoch kommt. ;-)
 
@Danner: Ich bin ja auch ein Freund von Cloud, allerdings habe ich da meinen eigenen, privaten Synology-Server. Ein paar Dokumente hab ich zugegebenermaßen auch verschlüsselt in der Dropbox abgelegt. In meinen eigenen Händen weiß ich die Daten doch besser aufgehoben und habe ja prinzipell alle Vorteile, die ein fremder Cloudanbieter auch bietet. Ich kann Dokumente freigeben, ich hab eine eingebaute Versionsverwaltung, kann Rechte vergeben usw.
 
@Danner: Persönliche Dokumente gibt man keine Fremden!
 
@Menschenhasser: Alles was die von dir wissen wollen wissen die längst - und machen kannst du dagegen garnix! Klar mir gefällt das auch nicht aber wenn du dagegen angehen willst dann kapp die Inet Leitung, schmeiß das Handy weg und schick nur noch Briefe, wobei ich mir bei den heutigen Möglichkeiten auch net sicher wäre ob das noch sicher ist ...
 
@power01: Ist für viele wahrscheinlich zu aufwendig und Papier ist ja soooo unvergänglich :-)
 
@GeeXtaH: Ja und mein Opa hat immer noch Papiere von über 70 Jahren und die sind in Ordnung. Wo ist das Problem?
 
@Menschenhasser: Überhaupt kein Problem und ich habe noch digitale Dokumente seit es mir möglich ist diese digital zu speichern und jetzt ?
 
@GeeXtaH: Mit der fortschreitenden Entwicklung nimmt die Haltbarkeit der Trägermedien stetig ab. Es gibt Wandmalereien, die sind über 15.000 Jahre alt. Es gibt Tontafeln, die sind über 5000 Jahre alt. Es gibt Bücher, die sind mehrere Hundertjahre alt. Wie lange hält eine externe Festplatte, ein USB-Stick, eine DVD-ROM? Wie viele Jahrhunderte werden die Standards unterstützt? Klar haben digitale Medien den Vorteil, dass man sie immer wieder ohne Probleme kopieren kann und Kopien an unterschiedlichen Orten vorhalten kann. Aber angenommen jemand findet in 500 Jahren eine Rechnung von Menschenhasser und eine Festplatte von dir. Mit welchem Medium wird er wohl mehr anfangen können? Wenn USB längst schon vergessen ist und es auch keine Software mehr gibt, die das proprietäre Dateiformat lesen kann?
 
@GeeXtaH: Angenommen, du hast 40 Jahre alte digitale Dokumente. Wo bekommst du die Software her, diese noch zu öffnen? Selbst heute wird ja noch vieles in proprietären Dateisystemen und -formaten gespeichert. Mein erster Rechner war ein 386 sx25, davon besitze ich zwar noch als Andenken die CPU, aber meinst du, ich hätte auch nur eine Datei noch aus der Zeit? Ich bin sicherlich kein Technikfeind, bin selber Softwareentwickler und betreibe auch meinen eigenen, privaten Cloud-Server bei mir zuhause, aber ich halte auch heute noch ein ausgedrucktes Dokument für 100 mal haltbarer als auf irgendeinem digitalen Medium. Du kannst bei digitalen Medien nie sicher sein, dass die Programme, die du benötigst sie zu öffnen immer abwärtskompatibel sind. Also musst du deine tausenden Dateien bei jeder Version mühsam konvertieren. Es hat schon seine Gründe, warum heute beim Notar und beim Grundbuchamt alles immer noch in Papierform vorgehalten wird.
 
@ijones: Rechnungen und Ähnliches muss man aber auch kaum länger als 10 Jahre aufbewahren.
 
@Link: Muss man nicht, will ich aber. Ich persönlich hab wichtige Dokumente wie Grundbucheinträge sowohl in Papierform wie auch selbst eingescannt auf meinem privaten Cloud-Server gespeichert. Die wichtigsten Papierdokumente habe ich in meinem Tresor. Wer über keinen verfügt kann diese Dokumente auch bei seiner Bank hinterlegen. Da ich über mehrere Wohnsitze verfüge, habe ich meine Daten immer mindestens an 3 Orten gespeichert. Ich persönlich halte aber nach wie vor Papier als das langlebigste Trägermedium. Es ist ja nicht so, dass ständig es zu Überflutungen kommt und wichtige Dokumente haben die wenigsten in ihrem Keller. Und das ein Haus abbrennt gehört auch nach wie vor eher zu der Ausnahme. Wir leben ja nicht mehr im 18. Jahrhundert, als man noch mit offenem Feuer in der Küche hantiert hat.
 
@ijones: Grundbucheinträge und ähnlich wichtiges ist ja auch was anderes, die bekommt man auch nicht als eMail zugeschickt. Aber Telefonrechungen, Kontoauszüge usw. braucht man nun wirklich keine Jahrhunderte aufzubewahren. Da wirft man nen Blick drauf und sieht sie i.d.R. nie wieder. Oder vielleicht mal, wenn man was wissen will, aber das wird nur in den ersten paar Jahren nach erhalt sein. Oder siehst du dir gelegentlich noch ähnliche Dokumente aus der Zeit, als du deinen 386er hattest, noch an?
 
@Link: Klar habe ich noch Dokumente aus der Zeit vom 386er. Allerdings kein einziges digitales Dokument. Meine ältesten digitalen Dokumente sind Word Dokumente Anfang der 90er Jahre, insbesondere Präsentationen, die ich im Informatikstudium halten durfte. Als Softwareentwickler setzt man dann früher oder später natürlich auch eine professionelle Versionsverwaltung ein. Aber ich denke es kommt immer auf die Art des Dokuments an, aber wer etwas langfristig (> 50 Jahre) aufheben möchte, ist in meinen Augen immer noch mit Papier, oder noch besser Steintafel am besten beraten.
 
@ijones: ich meinte Telefonrechnungen usw., das meinte ich mit "ähnliche Dokumente". Die kannst du nach spätestens 10 Jahren in die Papiertonne oder nach dev/nul verschieben.
 
@Link: Telefonrechnungen erhalte ich schon seit ca. 10 Jahren nur noch digital, rufe sie aber nie ab, da der Betrag eh Dank Pauschalbetrag immer der selbe ist. 30 Euro... Kommt halt wie du schon sagst immer auf die Art des Schreibens an. Meine Lohnabrechnung möchte ich niemals digital erhalten, da das einfach eine Sache zwischen meinem Arbeitgeber und mir. Ich sag immer, alles was auch auf einer Postkarte stehen dürfte, darf mir auch per Email zugestellt werden.
 
@ijones: es muss ja nicht direkt per eMail zugestellt werden, aber halt nur digital verfügbar. Ob ich es dann online von so nem Server selbst abrufe oder jemand anders abruft, ausdrückt und mir per Post zuschickt, da seh ich kaum einen Unterschied. Nur muss ich bei digitaler Zustellung nicht diesen lästigen Umschlag aufreißen und entsorgen und dann auch noch den Ordner suchen, in dem das Dokument abgeheftet wird (und in dem Ordner noch die richtige Stelle). So wie ich Kontoauszüge abrufe, mag ich es am besten: Rechtsklick -> Ziel speichern unter... Fertig.
 
@GeeXtaH: Ernsthaft ? Ich möchte diese Dokumente mal nach einer Polumkehr sehen oder nach einem EMP Impuls...
Papier trotzt jedem Magnetismus, eine HDD NICHT !
 
@GeeXtaH (re:4): Und jetzt hättest Du ein Problem etwas aus der Vorzeit Deiner digitalen Laufbahn zu beweisen wenn Du es nicht auf Papier hättest! Und vielleicht sogar ein Problem etwas zu belegen was so 40 - 50 Jahre alt und digital ist, weil viel länger hält das nicht zuverlässig. Was dann? Und bitte jetzt kein Spruch wie soooo altes Zeugs brauche ich auch nicht! Dann kommt von mir die Frage nach Belegen für Renten, Versicherungen, Standesamt usw. usw. Das alles kann nach vielen Jahren mal notwendig werden, z.B. Rentenzeiten belegen. N A C H T R A G v.21.08.13 18.03 Uhr: Der Minus-Geber hat offensichtlich nichts verstanden oder von gewissen Problemen keine Ahnung!
 
Schwachsinn ...
Nur weil die Leute zu dumm sind einen PC zu bediehnen muss weiterhin in Mengen Papier verschwendet werden...
Was will ich denn mit der Telefonrechnung für meine Flatrate auf der jeden Monat eh das selbe steht?? Und dann auch noch in Papierform und dann soll ich auch noch monatlich (!) dafür bezahlen..
Wahnsinn...
 
@Knight-FLo: Wahnsinn du denkst aber ziemlich kurz. Es gibt auch andere Dokumente
 
hmm... hab mir darüber eigentlich nie gedanken gemacht. Ich habe das Papier sehr stark ausgerottet bei mir. In meinem Besitz befindet sich ein einziger Lächerlicher Ordner indem das drin ist, was Digital nicht zu haben ist (wohl aus rechtlichen Gründen). Ich mag meinen zu 90% papierfreien Schreibtisch.
 
Ich habe die Rechnung lieber vor mir liegen. Als E-Mail landet sowas (wenn man nicht aufpasst) zu schnell im Trash Ordner
 
Für mich werden hier verschiedene Themen in einen Topf geworfen. Rechnungen, und ähnliches gern per Mail. Verträge nur auf Papier (Ausnahme Onlinehandel wie Amazon), wie oft wurden schon Menschen Verträge untergejubelt die Sie nie gewollt haben (z.B. Abofallen). Es gib zur Zeit keine Rechtssicherheit, denn immer noch muss das Opfer seine Unschuld beweisen. Aber auch bei Rechnungen sollte man nicht auf Sicherheit vertrauen, denn wie wir (hoffe ich) alle Wissen, gibt es Online keinen Persönlichkeitsschutz.
 
Also ich bin ja ein großer Freund von digitalen Daten und auch von Backups, aber im Falle eines Falles können auch die mal alle weg sein, weswegen ich es schon phantastisch finde daß ich schon bei einigen Läden erlebt habe daß die Rechnungen nur eine recht begrenzte Zeit abrufbar sind. Das ist insbesondere seltsam, weil sie ja die Daten ja über einen deutlich längeren Zeitraum (10 Jahre?) aufbewaren müssen.
 
@Johnny Cache: "(10 Jahre?) aufbewaren müssen". Das ist richtig. Die sind aber nicht verpflichtet dem Kunden so lange Abschriften / Kopien zur Verfügung zu stellen. Das sind freiwillige Leistungen.
 
@Kiebitz: Ich meinte ja nur daß es blöd ist Daten vorhalten zu müssen, aber sie den Kunden nicht zur Verfügung zu stellen. Für mich ist sowas ein dickes Minus.
 
@Johnny Cache: Ja. Ich widerspreche ja nicht! Ich wollte nur darstellen dass die das nicht machen müssen. Gute Geschäfte machen sicherlich auch Kopien.
 
Ein Hindernis ist in meinen Augen meist, dass man keine E-Mail mit PDF Anhang bekommt, sondern nur eine Mail, in der auf eine neue Rechnung hingewiesen wird und man sich noch im Kundenbereich einloggen muss, um an die Rechnung zu kommen.. Ich logge mich dann nur alle paar Monate ein und ziehe alle Rechnungen.. Generell bin ich aber ein großer Freund von digitalen Dokumenten (mittlerweile 1500 Evernote Notizen) und habe auch schon des Öfteren davon profitiert, wenn ein bestimmtes Dokument gefordert wird und ich das extrem schnell parat habe, ohne in irgendwelchen Ordnern zu blättern.. Die Originale werden einfach chronologisch gestapelt und wenn ich was im Original brauche, muss ich nur bei Evernote das Datum checken und finde auch im Papierstapel schnell das gesuchte Dokument.. Das größte Problem wird wohl, wie im Text erwähnt, sein, dass die meisten Leute die Vorteile nicht kennen..
 
im prinzip kann alles was per post geschickt wird auch als pdf per mail gesendet werden - ich hasse nichts mehr als briefe die ich kurz öffne, und nach einsichtnahme nach 10 sekunden in den papierkorb wandern. anderseits ist es manchmal sehr aufwändig dokumente an meinem alten tintenstrahler auszudrucken wenn es 10 seiten übersteigt - entweder ist die tinte leer oder der papiereinzug streikt ;)
 
ich neige dazu alle arten von rechnungen die per email kommen zu löschen. sofern ich nix beantragt habe.
 
Ich bekomme auch E-Mail Rechnungen von Kabel/Inetanbieter, Handy usw. Aber die drucke ich mir sofort aus und archiviere sie im Ordner. Habe einfach Schiss, dass die mir nach einer Kündigung oder Vertragsende was andrehen wollen und ich dann auch kein Zugriff mehr auf die Rechnungen habe. Aber ich habe das auch bei Bestellungen.
 
@ephemunch: Es ist richtig und sollte wirklich bedacht werden! Nach Kündigung z.B. bei einem Provider wie 1&1 wird das Kundenkonto / der Account mit dem Ablaufdatum (Vertragsende) gesperrt für den Nutzer. Das war´s dann, da kann man nichts mehr nachschauen / kontrollieren! Und das kann ggf, ganz schön fies sein.
 
Rauch dann mal die Platte ab ist alles Futsch !
Ach ja Onlinespeichern = das kostet und jeder kleine Hacker hat zugriff auf all meine Dokumente !
Somit können die leute dann bestellungen ausführen und ich bekomme irgendwelche Online-Rechnungen von denen ich nichts weis !
Ausserdem stehen nie die richtigen Mailadressen in den Rechnungen sondern immer die im Handelsregister eingetragenen Post-Anschriften !
Auch Kündigungen sollten immer in Papierform als Einwurf-Einschreiben gesendet werden.
Einige Firmen, ganzs besonders die Spanischen Telefongesellschaften, behaupten immer Sie hätten nie eine E-Mail bekommen !
Also immer mit der Post !
 
@Eisman0190: Vollkommen richtig und noch mal betont: Auch Kündigungen sollten immer in Papierform als Einwurf-Einschreiben gesendet werden! Ebenso alles im Streifall z.B bei Reklamationen, Gewährleistungsfällen, Fehllieferungen usw. usw. Keine eMails, keine Hotlineanrufe, keine Gespräche im Laden. Zählt im Ernstfall alles nichts.
 
Ich ziehe normale Rechnungen per Email vor.. a la (aktuelle Rechnung von Handyvertrag x)... als PDF oder Login im Kundencenter.^^
vertraege, Auftraege ect pp lieber in Papierform. :) Aber normale Rechnungen reichen digital.
 
Wer heute noch Papier bevorzugt hat sich nicht genügend mit den Fähigkeiten und Vorteilen von Computern beschäftigt. So einfach ist das. Das Computer-kaputt-Argument lasse ich in Zeiten von günstigen Backups, Zweitrechnern, Smartphones und der extrem weiten Verbreitung vom PCs nicht gelten. Bevor ich an keinen Computer mehr komme hab ich meine Papierdokumente 5 mal versehentlich weg geworfen, verloren oder verbrannt.
 
@JSM: "...Wer heute noch Papier bevorzugt hat sich nicht genügend mit den Fähigkeiten und Vorteilen von Computern beschäftigt...". Und wer so argumentiert kennt die noch gültige Rechtslage bei Beweislasten usw. nicht, siehe bitte mal weiter oben, so einfach ist das. "...Bevor ich an keinen Computer mehr komme hab ich meine Papierdokumente 5 mal versehentlich weg geworfen, verloren oder verbrannt..." oder der Provider Cloud-Dienste eingestellt oder Deine alten digital-Dokumente nicht mehr sicher (aus technischen Gründenm weil nicht "ewig" haltbar) zugänglich usw. UND ganz nebenbei: Wenn Du nicht ausschließt das "... hab ich meine Papierdokumente 5 mal versehentlich weg geworfen, verloren oder verbrannt..." kannst Du natürlich genausowenig ausschließen, dass Du Deine digitalen Dokumente versehentlich gelöscht oder sonstwie vernichtet hast bzw. vernichtet wurden. Das ist also kein Argument!
 
Ich wundere mich auch ein wenig über dieses Ergebnis. Bei einer Kombination aus lokalem speicher, cloudspeicher und backup ist es doch wesentlich unwahrscheinlicher, dass Dokuemnte verloren gehen, als bei einem Papierdokument. Ich jedenfalls habe Briefe, auch Rechnungen in Papierform nie kopiert und an verschiedenen orten gelagert.
Ich bevorzuge wann immer es möglich ist digitale dokumente, da ich dann sicher sein kann, dass ich sie nicht verliere, und wenns nur wegen meiner Unordnung, besonders in Sachen Papierhaltung, ist.
 
@Achereto62: Siehe oben Probleme bezüglich Beweislast und Rechtslage!
 
@Kiebitz: Naja gut, ich meine damit nicht meinen Mietvertrag oder den Grundstückskauf, sondern eben insbesondere digitale Rechnungen, die afaik rechtlich überhaupt kein Problem darstellen. Falls doch, kläre mich bitte auf :-)
 
Im Prinzip machen es sich die Anbieter ja auch einfach.

Anstatt dem Kunden die Wahl zu lassen, veranschlagt man einfach auf die Papier Rechnung eine hohe Gebühr.

Und ist natürlich auch einfacher, dem Kunden die Arbeit zuzuschieben, dass er seine Rechnung dann selber ausdruckt und sie in den Ordner heftet.
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