Elektronik: Geplantes Frühableben soll auffliegen

Das Umweltbundesamt (UBA) will in der nächsten Zeit zu belastbaren Daten über die so genannte geplante Obsoleszenz, also eine künstlich beschränkte Lebensdauer, von Elektronik-Produkten kommen. mehr... Recycling, Elektroschrott, Platinen Bildquelle: greengosolutions.com Recycling, Elektroschrott, Platinen Recycling, Elektroschrott, Platinen greengosolutions.com

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Ne gute Sache das zu untersuchen. Es gibt doch auch das Studium Materialwissenschaften: http://www.studieren-studium.com/studium/Materialwissenschaften . Wäre das nicht eine tollte Abschlussarbeit darin?
 
@zivilist: untersuchen alleine bringt nicht viel. Vielmehr sollte die gesetzliche Gewährleistung auf z.B. 5 Jahre ohne Beweislastumkehr erweitert werden. Dann müssen die Hersteller besser bauen, wenn sie die Geräte nicht bei jedem 10 mal tauschen wollen. Vielleicht sollte bei einem Tausch auch der Zeitraum von vorne anfangen, sprich bis der Kunde endlich ein Gerät bekommt, was wirklich die 5 Jahre hält. Wobei bei Fernsehgeräten z.B. sind selbst die 5 Jahre noch lächerlich kurz, Röhren-TVs haben früher 10-20 Jahre gehalten.
 
@Link: 5 Jahre mit Beweislastumkehr erachte ich für zu lange
 
@botl1k3: ich schrieb ohne Beweislastumkehr, also praktisch 5 Jahre Herstellergarantie. Ist auch nicht zu viel verlangt, dass z.B. ein Radiowecker so lange hält, meiner ist schon über 20 Jahre alt. Akkus und so könnten natürlich davon ausgenommen werden, vorausgesetzt sie lassen sich einfach durch den Benutzer austauschen.
 
@botl1k3: Sehe ich auch so. Würde außerdem die Produktkosten nach oben treiben, da die Hersteller mehr defekte Ware bzw. Reklamationen einkalkulieren müssten...
 
@Lay-Z187: dann sollen sie nicht so nen Schrott produzieren. Früher haben die Geräte "ewig" gehalten, es ist also doch möglich, wenn man nur will. Müssen sie eben 5 Cent mehr für bessere Komponenten ausgeben. Bei vielen Geräten wurde schon etwas bessere Kühlung vermutlich reichen.
 
@Lay-Z187: Wenn die Ware hält und sie keinen Schrott produzieren brauchen sie nicht mehr defekte einberechnen. Das sollten sie lieber in bessere Komponenten investieren, dann würde bei selbem Verkaufspreis auch 5 Jahre ohne weiteres machbar sein. Kann ja nicht sein das Geräte immer besser werden sollen aber immer schneller kaputt gehen. Ich kann mir nicht alle 2 Jahre ein neues Gerät kaufen, die Löhne sind ja nicht in gleichem ausmaß gestiegen wie die Ausfallhäufigkeit, geschweige denn Anschaffungskosten. Ich habe damals 300 Mark ausgegeben und heute kostet ein Gerät in der niedrigsten Preiskategorie bei gleicher Größe das selbe in Euro, also fast doppelt so viel.
 
@Link: "Früher haben die Geräte ewig gehalten" - früher war aber auch bei weitem nicht so viel Elektronik auf so kleinem Raum wie heute verbaut.
 
@RebelSoldier: das ist aber nicht das Problem des Kunden, der muss sich nicht dafür interessieren und schaut auch nicht nach, was auf welchem Raum verbaut ist, er kauft ein Gerät und erwartet, dass es funktioniert. Wenn es so nicht geht, dann muss man es eben anders bauen.
 
@Link:
Ergo hast du dann auch nen wesentlich höheren Preis hinzunehmen ...
 
@GRADY: meinst du das jetzt als Antwort auf mein [re:8] oder worauf? Mit der Preiserhöhung kann ich leben. In vielen Fällen dürfte es aber für den Kunden unterm Strich billiger werden, die Konkurrenz zwischen den Herstellern wird ja dadurch nicht wegfallen und für einen Hersteller ist es nur eine Frage von wenigen Cent pro Gerät um ausreichend hochwertige Komponenten zu verbauen.
 
@Link:
Eigentlich auf re:12
Ich glaube gar nicht das es die Konkurrenz so richten wird, eher wird kartellmäßig der Preis konsequent um 150% angehoben, wenn man von 5 Jahren Garantie ausgeht...
 
@GRADY: mit 150% kann ich aber auch gut leben, wenn das Garät dann auch mindestens die 5 Jahre hält und nicht spätestens nach 2 ausgetauscht werden muss. BTW, re:12 war von dir...
 
@Link: auf [re:11] : Schon mal daran gedacht, dass mit den Anforderungen den wir an unsere Produkte stellen, also z.B. Smartphone, welches klein und schmal sein soll (allgemeiner Kundenwunsch), diese schwierig so robust hergestellt werden können, wie wir dies zu damaligen Zeiten mit den Handys hatten ?
Oder vergleich mal die Anforderungen der Kunden von früher zu einem Röhrenfernsehe und heute mit einem Flachbildschirm.
Ich würde da jetzt lediglich aus logischer Sicht allein schon wegen diesen Anforderungen, die wir stellten/stellen, sagen, dass der Röhrenfernsehe überhaupt erst stabiler sein kann als ein Flachbildschirm.
Wir fordern nämlich, dass ein Flachbildschirm so dünn wie möglich sein soll, also müssen wir auch damit leben, dass dünnes und evtl. labiles Material verwendet wird und/oder dass Wärmeentwicklungen auf einem engeren Raum statt finden. Auch macht allein schon die Form des TV's, also die Konstruktion selber, dieses anfälliger für Schäden auf einwirkende Kräfte. Wohin gegen früher mehr die Bildqualität an höchster Priorität stand, statt der größe des TV's. Also ganz ohne den Wünschen des Kunden läuft das Spiel nicht und auch daher kommen die Einschränkungen in manchen Produkten die wir in kauf nehmen.
Trotzdem bin ich mir natürlich bewusst, dass bei manchen Produkten sogar bewusst gespart bzw. dieser besagte Timer für ein Produkt gesetzt wird.
 
@WilliamWVW: "so dünn wie möglich", richtig. Nicht: "sch* egal, obs nach 10 Sekunden durchbricht, Hauptsache dünn". Ist wie beim Übertakten eines PCs: ein normaler Anwender wird ihn so weit übertakten, dass er bei normalen Bedingungen problemlos funktioniert. Dann gibts noch die, die mit Stickstoff-Kühlung arbeiten. Erstes ist alltagstauglich, letzteres nur ein nettes Experiment. Ein Fernseher, den ich mir kaufe, soll alltagstauglich und nicht ein kurzlebiges Experiment sein, bei dem gezeigt werden soll, wie dünn man es bauen kann. Und wenn die Hersteller dann eben per Gesetz 5 Jahre Garantie einhalten müssen, dann bauen sie die Teile so, dass sie auch halten. Wenn die Fernseher dann eben 1mm dicker sind, wirds bei 50 Zoll Diagonale das auch keinem auffallen bzw. wird man sich damit abfinden müssen. Besser als ständig einen neuen kaufen zu müssen.
 
@Link: Stimme ich dir alle mal zu. Denn noch durch denken die meisten Kunden ihre Kaufentscheidung trotzdem nicht so detailliert, sondern laufen meistens eher dem Trend hinter her und der fordert Unternehmen auch oft in den Extremen zu gehen, um nicht das Kaufargument zu verlieren.
 
@Link: Was ich damit sagen will: Bei der Elektronik, die da heute verbaut wird, kann immer mal was kaputt gehen. Nehmen wir als Beispiel ein Smartphone. Mir ist noch nie nach 2 Jahren ein Gerät kaputt gegangen. Meine alten Geräte (Konsum sei Dank sind es inzwischen alte Geräte) "leben" bisher alle in der Familie weiter und nicht eines zeigt irgendwelche Schwachstellen. Mal davon abgesehen, dass einige Geräte inzwischen wirklich unerträglich langsam sind in Vergleich zu einem aktuellen Gerät. Aber jeder nutzt seine Dinge anders. Einige verbringen Stunden am Tag mit Daddeln am Smartphone. Das erzeugt Last und Wärme, wofür die Geräte einfach nicht ausgelegt sind. Andere wiederum behandeln ihr Gerät nicht wie etwas, das mehrere hundert Euro kostet sondern kloppen es in die Ecke und machen wat weiß ich nicht damit - dafür sind die Geräte auch nicht ausgelegt. Dass bei solchen Leuten schneller mal etwas kaputt gehen als bei jemanden, der sein Gerät pflegt ist doch vollkommen logisch. Und auch bei den pfleglich behandelten Geräten kann etwas kaputt gehen. Das hat aber nix mit grundsätzlich minderwertigen Materialien zu tun, sondern passiert bei massenhaft produzierten Geräten nun ab und an mal. Dann geht man zum Händler und tauscht das Defekte Gerät um, fertig ist. ##### Edit: Irgendwie hab ich gerade vergessen, meine eigentliche Hauptaussage hinzuschreiben :D. Daher Nachtrag: Bei vielen Geräten ist die hauptsächliche Ursache eines Defekts unsachgemäße Behandlung. Zumindest habe ich bisher nur Erfahrungen in diese Richtung gemacht.
 
@WilliamWVW: wenn die Hersteller längere Garantie gewähren müssen, dann können sie nicht so extrem bauen. Und wenn einer es versucht und damit auf die Nase fällt, weil er bei jedem das Gerät zwei mal tauschen muss, dann probiert er das nicht so bald noch mal. Wenn einer dann tatsächlich es schafft ein besonders dünnes und trotzdem langlebiges Gerät zu bauen, dann hat er ein Vorteil und die Kunden haben dann wirklich das Gerät, was sie haben wollen: dünn, aber nicht auf Kosten der Lebensdauer.
 
@RebelSoldier: über unsachgemäße Behandlung reden wir hier nicht wirklich, die wird auch nicht von der Garantie abgedeckt, sondern über Geräte, die wegen unsachgemäßer Konstruktion schnell kaputt gehen.
 
@Link: Damit aber auch längere Garantien möglich sind, muss der Kunde auch auf paar Anforderungen verzichten können.
Und ich glaube nicht, dass dieser anfängt auf Bedingungen/Normalitäten zu verzichten, die zuvor selbst verständlich waren. Denn wenn das Unternehmen auf längere Garantien eingeht, dann muss dieses entweder mehr Kosten für das Design investieren oder die werden das Design komplett umändern, was ich wohl eher vermute (wegen Kostenersparnis). Und bei der Design-Änderung werden wohl auch einige Abzüge bezüglich einiger Anforderungen der Kunden statt finden müssen ( z.B. schmale displays ). Evtl. ensteht für das Unternehmen auch eine Kostenersparnis in der Zukunft, durch die höhere Qualität wegen weniger nötiger Ersatz-Produkte, wie du bereits sagtest.
Aber auf solch welche Prognosen werden sich die meisten Unternehmen denke ich nicht einlassen wollen.
 
@Link: Und da, sagte ich ja am Ende, scheine ich wohl bisher Glück gehabt zu haben. Denn "einfach so" ist bisher noch keines meiner elektronischen Geräte plötzlich kaputt gegangen.
 
@WilliamWVW: der Kunde wird auf alles, was zur Verkürzung der Lebensdauer beiträgt sogar verzichten müssen, da der Hersteller durch den Gesetzgeber gezwungen wird langlebige Geräte zu bauen. Ich denke aber nicht, dass diese Anpassungen tatsächlich groß sein werden. Überleg mal, woran z.B. viele Mainboards bzw. PC-Komponenten sterben: kaputte Elkos. Und auch viele andere Geräte. Erst vor kurzem hats den Sat-Receiver meiner Eltern erwischt, auch nur ein Elko. Bessere Elkos machen die Geräte aber nicht dicker. Zweites großes Problem ist bleifreier Lötzinn, welcher zu kalten Lötstellen führt, das ist aber ein von der Politik gemachtes Problem kann aber auch von dieser gelöst werden.
 
@RebelSoldier: ja, ich kann mich auch nicht beklagen, bei uns in der Familie scheinen meine Eltern alle diese kurzlebigen Geräte abzukriegen.
 
@Link: Würde der Gesetzgeber auch nach dem Wohl des Volkes gehen und nicht nach dem Interesse eines Lobbyisten oder der allgemeinen Wirtschaft.
 
@Sssnake: Ja, das Ding ist aber, dass zu Zeiten, in denen Geräte noch Jahrzehnte gehalten haben, stand Gewinnmaximierung nicht an erster Stelle, sondern Qualität. Damals hatte auch nicht jeder sein komplettes Multimedia-Equipment aus Asien, sondern auch mal gerne aus Deutschland wie z.B. von Metz... Klar, die Asiaten könnten auch Geräte bauen, die Jahre halten. Aber a) würden dann die Stückkosten hochgehen und zweitens würden sich die Hersteller damit ins eigene Knie schießen, weil sie dann nicht alle zwei Jahre einen neuen TV/Kühlschrank/Mp3Player oder was weiß ich verdicken könnte. Damit halten sich also ganze Branchen über Wasser.
 
@Sssnake: Deine volkswirtschaftliche Argumentation ist schlüssig, hinkt aber spätestens bei der Umrechnung von Mark in Euro.
 
@botl1k3: Zu lange? Ich hatte bis vor kurzen noch einen alten Grundig Fernseher aus den 80ern rumstehen der funktionierte, jetzt erkläre mir mal wie die Technik immer besser, die Herstellung immer präziser und die Geräte immer teurer werden und trotzdem nur einen Bruchteil so lange halten wie "Steinzeitgeräte". Wenn ich mir eine Waschmaschine kaufe, dann sollte die min 10 Jahre halten, da sind 5 Jahre schon zu wenig.
 
@Link: Also anders gesagt, du hättest gern eine 5 Jährige Garantie (denn da liegt die Beweislast ja beim Hersteller)
5 Jahre halte ich dann aber teilweise auch für etwas viel. Ich meine wenn ich zB nen Laptop für 1.000€ kaufe kann ich da schon einiges erwarten aber aber bei ner 300€ klitsche muss der Preis auch irgendwo her kommen.
 
@shadow-1991: dann muss das Teil eben 301€ kosten, dann kann der Hersteller qualitativ ausreichend hochwertige Komponenten verbauen und wird immer noch genauso viel dran verdienen.
 
@Link: Jein. An dem gerät verdienen sie geanu so viel, aber dann verkaufen sie das nächste nicht in 2 sondern in 6 Jahren, damit haben sie 1 statt 3 Geräte verkauft und der effektive Gewinn sinkt auf 1/3
 
@DRMfan^^ [re:29]: braucht weder den Gesetzgeber noch den User zu interessieren, ist deren Problem. Und wenn der Gesetzgeber mal wirklich was sinnvolles für die Umwelt tun will (statt so nen völligen Blödsinn wie E10 oder die Energiewende), dann sollte er eben z.B. 5 Jahre Herstellergarantie auf elektronische Produkte per Gesetz einführen, wobei bei Kühlschränken, Waschmaschinen und so auch 10 sinnvoll wären.
 
@Link: Da gabs auch nicht nach 5 Jahren neue Übertragungsstandards (HD, 4KHD), die das Ding gewollt "unbrauchbar" machen
 
@DRMfan^^ [re:30]: wieso unbrauchbar? PAL-Röhrenfernseher laufen nach wie vor, können nur halt kein HD darstellen. Das hat nichts mit unbrauchbar zu tun, sie bieten nur nicht alle Features der neuen Geräte. Das ist aber kein Defekt.
 
@Link: Naja, ob die Hersteller dann überleben können ist die nächste Frage. Schließlich müssen Sie ja entsprechen ihre Produktion umstellen - das braucht schon deutlich Übergangszeit denke ich.

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deswegen "unbrauchbar" (in "). Ich warte noch drauf, dass die wegen Kopierschutz-inkompatibilität vollends unbrauchbar werden (solange man kein analoges Kabel nutzt)
 
@DRMfan^^: sicherlich sollte das Schrittweise eingeführt werden, von 6 Monaten auf 5 Jahre auf ein Mal und ganz ohne Vorwarnung wurde ich den Herstellern ja auch nicht antun wollen, auch wenn ich manchmal auf die nicht besonders gut zu sprechen bin.
 
@Link: Ya, dann heißt es nur noch hoffen, dass die Politiker etwas unternehmen !?
Da kommt mir glaube ich gerade ein Déjà-vu in Sinne.
 
Wirklich mal ein Thema was Aufmerksamkeit verdient.
 
@KainPlan: Nur dieser Freifahrtschein das ganze bis mindestens 2015 so weiter zu treiben ist mal wieder so eine Sache.
 
@BadMax: Freifahrtschein ? für wen ? Du willst doch wohl nicht behaupten, das es reicht, wenn dieses UBA mal 3..4 Tage lang bissi rumprüft und schon knickt die Industrie ein und sagt: ihr habt ja sowas von Recht ? Die sind doch diejenigen, die sich bisher nen Freifahrtschein ausstellen für ihre Sollbruchstellen Produktion. So ohne das denen hieb und stichfest und ordentlich geprüft nachgewiesen kann: es GIBT diese und jene Sollbruchstelle, werden die nichts anderes tun als zu behaupten, das da gelogen wird, das da einfach nur böser Wille dahinter steckt, das keine gerichtsfesten Beweise vorligen und das daher nullkommanull Pflicht besteht, was (ab)zuändern. Und eins ist ja wohl auch klar, das da nämlich sicher ruckzuck ein: ihr seid vorbelastet, habt mit Absicht nur "uns" rausgepickt, ihr solltet stattdessen lieber mal.. !! kommen wird. Der insgesamt viel wichtigerere Punkt ist allerdings wirklich die Ressourcengeschichte. Stichwort dazu auch: Seltene Erden. Oder auch so Sachen wie die zig Liter verfahrener Kraftstoff, weil was (zu früh) defektes durch die Gegend transportiert werden muss bzw. jemand hinfährt um zu reparieren.....
 
Es brauch keine neuen Verfahren denn bessere Materialien gibt es Obsoleszenz sagt ja schon aus das es um Vorsatz geht.
 
60% der Geräte die ich gekauft habe, mussten schon mindestens 1 mal in der Garantiezeit repariert werden.
Und die fülle von Smartphones die die hersteller fast im Wochentakt auf den Markt werfen zeigt nur, dass es auch so fortführen wollen.
 
Der Titel ist ein wenig irreführend, er klingt nach "geplante Obsoleszenz liegt vor, nun endlich können wir sie auch beweisen" (und bedient damit das "wir haben's ja schon immer gewusst"-Gefühl). Stattdessen will das UBA ja erst mal Verfahren entwickeln, um überhaupt Aussagen über geplante Obsoleszenz treffen zu können - dazu gehört neben der Aussage "hier liegt eine vor" aber auch die Aussage "und hier nicht", es wird also durchaus differenziert betrachtet.
 
Ich sag nur Canon - Drucker!!! :-(
 
@R-S: bzw. epson drucker....
 
@R-S: Oder HP All-In-One Geräte. Hab hier bei dem HP PSC 2175 vor 1-2 Jahren das Problem gehabt, dass der nach dem Anschalten nicht mehr reagiert hat und ständig der Scannermotor gedreht und gerattert hat. Nach wenigen Minuten hat das Gerät damit aufgehört und mir auf dem Display angezeigt, ich sollte das Gerät neu starten. Das Problem konnte durch Öffnen des Gehäuses (mittels Schraubenzieher und Hebelkraft) und Reinigen der Unterseite der Scanner-Glasplatte mit Glasreiniger behoben werden. Offentsichtlich war die Unterseite der Glasplatte zu verstaubt, sodass das Leseteil vom Scanner beim Anschalten nicht richtig in die Ausgangsposition fahren konnte und somit das gesamte Gerät lahmlegte. Das Gerät tut heute noch problemlos seinen Dienst, nachdem ich das Gerät "reparieren" musste.
 
@Pizzamann: Um genau zu sein war der Weißabgleich verschmutzt ^^
 
das ist doch nichts neues mit dem westzeug. das soll ja nur solange halten wie garantie ist. reperatur ist meistens viel zu teuer also neukauf. die wollen ja ihr zeug verkaufen und nicht das es ewig im gebrauch ist! ich würde es begrüßen wenn dem gebaren ein riegel vorgeschoben wird.
 
Das wäre ganz schnell und einfach zu klären: Ein Portal einrichten bei dem jeder Kunde Gerät, SNR, Art des Schadens und wann er aufgetreten ist, eintragen kann. Das wäre für die Hersteller und so manchen Händler die Hölle. ist mir sowieso unverständlich wie Hersteller ihre Geräte wirtschaftlich unreparierbar machen und dafür auch noch von Umweltverbänden ausgezeichnet werden. Und vor allem müsste man den Herstellern auf die Füsse treten die den Markt für Ersatzteile kontrollieren indem sie solche eben nicht freigeben und nur zu horrenden Preisen abgeben. Wie Apple z.B. Oder auch Canon mit ihren Tintenspritzern die in 99% aller Defekte mit Software zurückgesetzt werden können.
 
@LastFrontier: Wenn das Geld verdienen nurnoch schwer machbar ist, dann wird so manches Teil einfach nurnoch als ganze Baugruppe verkauft. Siehe z.B. Automobilindustrie bzw. Ersatzteilhandel. Da muss man dann so etwa 4 bis 10 Teile mitbezahlen, was schnell zu wirklich horrenden Gesamtkosten führt, obwohl nur eins davon wirklich gebraucht wird. Und das schlimme daran ist, das das, was unbrauchbar wurde, sehr oft materialtechnisch bzw. leistungstechnisch wieder nur / nochmal dasselbe ist.
 
@LastFrontier: Reparieren kostet so viel Zeit, dass mit der Arbeitskraft etliche neue Geräte gebaut werden können in der Zeit. Zudem: Wenn der Markt mit langlebigen Produkten gesättigt ist, kann man nichts mehr verkaufen. und da - besonders an der Börse - niemanden interessiert, ob es Gewinn gibt etc, sondern nur, wie der Zuwachs ist, Geht die Firma dann den Bach runter
 
@DRMfan^^: Das ist ein absoluter Schmarrn (bis auf die Aussage mit der Börse). Die Gewinne wären niedriger oder blieben konstant, würde man nachhaltig arbeiten. Es gibt keinen Grund ein komplettes Board zu tauschen wenn nur ein Chip oder Transistor neu eingelötet werden muss. Eine gelernte Fachkraft kann das. Der Modultauscher natürlich nicht. Das hat Apple eindrucksvoll demonstriert. Die hatten da mal eine Baureihe mit defekten nvidia-Chip. Da wurde das komplette Board getauscht. Der Chip kostet nicht mal einen zwanziger und ist in 15 Minuten umgetauscht. Das Board kostet im Tausch ca. 500.-€ + die Arbeitszeit. Ähnliches bei den Apple-Displays. Ist die Cam kaputt muss das komplette Display getauscht werden, weil verklebt = 350.-€. Die Cam kostet um die 9.-€. Scheibe mit Warmluft ablösen, cam einbauen und Scheibe wieder aufkleben ca 1 Stunde. iPhone Akku defekt, wird das ganze iPhone getauscht - was soll der Scheiss? der einzige Grund was gegen Reparaturen spricht ist die unverschämte Marge der Firmen. Sonst nichts. und genau aus diesem Grunde findest du bei solchen Firmen im Service keine echten Techniker oder Elektroniker sondern nur angelernte Modultauscher. Wir haben hier mittlerweile eine Denkweise wie die Amerikaner. Wenn bei denen was defekt geht wird auch alles neu gekauft. Wir betreiben definitiv Raubbau an der Erde. Und jeder der sich durch sein Konsumrauschberhalten daran beteiligt ist mit schuldig am Elend dieser welt. Da gibt es kein wenn und aber. es ist schon dekadent alle 6 Monate nach einem neuen Gerät zu schreien und auf dem Nachbarkontinent haben die Leute nix zum fressen und verrecken. Und das geht bei lebensmitteln schon los. Allein die EU produziert jedes Jahr so viele Lebensmittel, dass die ganze Welt problemlos ernährt werden kann. Nur gut ein Drittel der Produktion wird bereits bei der Ernte vernichtet weil sie optisch nicht konform sind (auch bei der Tierhaltung ist das so) und weitere 25% entsorgt der Verbraucher weil er zu viel eingekauft hat. Wir reden hier über ein Luxusproblem von gerade mal 1/3 der Menscheit. Und der Rest muss für unsere paradiesischen Zustände leiden bzw. vor die Hunde gehen. deswege finde ich auch die Absichterklärung von Google und Facebook, die dritte Welt vorrangig nun mit billigen Internet zu versorgen auch als abstossend und Menschen verachtend. Einer der um sein tägliches Überleben kämpft interessiert sich wohl einen feuchten Dreck um Internet oder ob ein iPhone nun in Gold kommt oder nicht. Selbst wenn du eine Klo-Schüssel aus Gold hast, kannst du da auch nur reinkacken. Aber manche bilden sich halt ein es scheisst sich dann edler.
 
@LastFrontier: Wahre Worte. Ich beobachte das auch schon seit Jahren in der Zweiradbranche. Da kostet heutzutage eine gute Rennradkette rund 45 €. Damals habe ich für eine vergleichbare Qualität noch 25 DM bezahlt. Damit nicht genug. Das Ritzelpaket einer Dura Ace 8-fach Gruppe kostete 84 DM, was auch schon teuer war, aber man konnte für rund 8 DM ein einzelnes Ritzel was verschlissen war nachkaufen und in die Kassete einsetzen. Heute muss ich die ganze Kassette komplett kaufen, auch wenn ich im Training meistens das 15er Ritzel abnutze, aber die anderen Ritzel noch völlig in Ordnung sind. Preis der Dura Ace Kassette heute: runde 180 €. Das geht noch teurer wenn ich mir die Sram Red Kassette aus einem Stück gefräst anschaue (450€). Haltbarkeit ca 1000 Kilometer. Das ist einfach krank.
 
Ganz toll ist auch der Trick, wärmeempfindliche Bauteile direkt neben dem Netzteil zu platzieren.
 
@doubledown: Oder Kondensatoren, die für die Spannungen nicht geeignet sind, zu verwenden. Hab das letztens bei meinem Solar-Multimeter mit Speicherkondensator gesehen. Das Solarpanel hat etwa 6 Volt geliefert, der Superkondensator im Multimeter war jedoch nur für 2,5V ausgelegt. Nach 2 Jahren funktionierte das Multimeter nicht mehr. Ich hab mittlerweile den Kondensator durch einen passenderen (5,5V) mit Überspannungsschutz (Zener-Diode 5,1V) ersetzt. Jetzt hält das Multimeter zwar nicht mehr so lange durch wie am Anfang, aber dafür funktioniert es jetzt wieder und das hoffentlich viele Jahre.
 
- - Meine Fresse ! - - AUA !! - - DAS fällt denen ja echt früh auf !!!

Ich wundere mich schon seit sehr, sehr vielen Jahren nicht mehr, wieviel Sondermüll von gewählten und stark wirtschaftshörigen Demokratiezerstörern in dieses Land gelassen wird. Und ganz nebenbei setzten sich immer mehr, auf unser Steuer-Recht scheißende Firmen, mit allen juristischen Tricks durch, um z.B. Produkte in den Markt zu pressen, deren Batterien fest verbaut sind, und das, obwohl es NICHT erlaubt ist, wenn man die gesetzlichen Vorgaben für elektronische Produkte genau auslegen würde !
- - DER FISCH stinkt vom KOPFE her - und zwar GEWALTIG !!!
 
@pc-schamane: Es hilft nur eins. Sich vorher schlau machen und solche Produkte dann einfach nicht kaufen. Zum Glück ist man ja heute nicht mehr nur auf die Aussage des Verkäufers im Laden angewiesen sondern kann sich im Internet recht gut zu jedem Produkt informieren.
 
@Eistee: zu Langlebigkeit von Produkten findest du aber nicht viel, zumindest nicht zu dem Zeitpunkt, als es die noch zu kaufen gibt. Außer natürlich bei irgendewlchen Teilen, die generell nach 3 Wochen den Geist augeben oder reihenweise von Anfang an defekt sind.
 
Meine Miele Waschmaschine hat schon über 20 Jahre auf dem Buckel.
Und wenn ich in den Keller gehe und mir die anderen Hightech-Waschmaschinen der Mieter im Schleudergang höre, bin ich ganz stolz auf das gute alte Stück :D
 
@mikoto: Oh ja - die Teile kenne ich auch. Da brauchts vier Mann um die weg zu tragen und wenn die schleudert bewegt die sich keinen Millimeter.
 
@LastFrontier: Tja das sind die guten alten Maschinen mit Metallrahmen. Meine Samsung hat keinen Rahmen mehr sondern lediglich Seitenteile mit geprägten Rillen. Mit den Jahren ist sie etwas dicker um die Taille geworden und eiert teilweise ganz schön beim Schleudern. Endergebnis ist das ich nur noch halbe Maschinen wasche. Aber vor dem nächsten Umzug schleppe ich keine neue Maschine mehr in den dritten Stock.
 
@Kindliche Kaiserin: Also Haushaltsgeräte kommt mir kein einziger Asiate (Ausnahme: Japaner) mehr ins Haus. Diese ganze Korea-, China-, Taiwan-Kacke kannst du in die Tonne treten. Hinzu kommt aber auch dass die Firmen immer mehr an qualifizierten Fachkräften sparen. Ich habe vor acht Jahren Bekannte in Canada besucht. Einer von denen hat ein Möbelhaus. hat er mir auch ganz stolz gezeigt. hab dann mitbekommen wie da ein paar Möbler Probleme mit einer Ausstellungsküche hatten. Weil Türen nicht richtig schlossen oder Schubladen nicht richtig in den Schienen liefen. Die haben da immer die Teile getauscht - ohne Ergebnis. Da ich selber auch handwerklich solide bin habe ich dann mein Taschenmesser raus und die Türen und Schubladen an den dafür vorgesehenen Schrauben justiert. und siehe da - nach zehn Minuten hat alles geflutscht und die mich angeschaut wie der Mork vom Ork. Ergebnis war dass aus meinem Urlaub ein Job als Serviceleiter wurde und ich drei Jahre dort drüben hängen geblieben bin. Was dann bei den Arbeitern gut ankam: der servicechef geht selbst mit raus schraubt und zeigt wo es hängt. Was bei den Kunden gut ankam: kein warten auf Austauschteile - ankommen aufbauen-geht-abrücken. Was beim Chef gut ankam: -90% Reklamationen und Rückläufer, eine fette Umsatzsteigerung, zufriedene Mitarbeiter und vor allem zufriedene Kunden. Und das ist genau das was uns abgeht. hast du heute eine Reklamation dann hast du es entweder mit Bürokraten oder Modultauschern zu tun. Richtig Ahnung hat aber keiner. Gerade bei Elekrtonikprodukten könnte man vieles auch dadurch lösen indem man mal zum Lötkolben greift und einfach nur eine kalte Lötstelle auffrischt oder den ein oder anderen Transistor oder Elko austauscht. Hätte man die Schaltbilder der Geräte würde aus einem wirtschaftlichen Totalschaden ein 30.-€ Gimmick. da muss man einen 150.-€ Bürostuhl wegschmeissen weil ein 25-Cent Plastikkonus defekt ist und der als Ersatzteil nicht zu bekommen ist; schon gar nicht aus Metall. Schon in meiner Zeit als Apple-Servicetechniker hatte ich mit meinem Arbeitgeber erhebliche Probleme. Wenn ich beim Kunden einen Rechner verlassen habe dann hat der funktioniert und auch nie wieder Probleme (ausser wenn der Anwender wieder massiv selbst rumgemurkst hat). War aber total gegen unsere Firma - denn Systeme die funktionieren bringen uns kein Geld. Schliesslich lebt man ja davon dass die Dinger eben nur bis zu einem gewissen Punkt laufen. Also Obsolenz kenne ich nicht nur von der technischen Seite her. da wird auch vom Service knallhart manipuliert. Für mich persönlich war die Konsequenz mich aus diesem ganzen Affentheater zurückzuziehen. Ich werkel nur noch für ein paar ganz wenige die mich für meine Dienste auch sehr gut entlohnen. Ich bin aber auch nur durchschnittlich einmal im Jahr beim Kunden. Ich würde mich schämen wenn nach einem Serviceeinsatz der Kunde anruft und das gleiche Problem wieder aufgetreten wäre oder nun andere Probleme auftreten würden oder ich wegen dem selben Kack nochmal kommen müsste.
 
1)Na, wer hat hier denn ein Smartphone welches älter als 2 Jahre ist? "Vertrag läuft aus, da bekomme ich eh ein neues" Aha... Es werden aber überraschenderweise auch neue Smartphones ohne Vertrag verkauft. Bei Produkten mit einem "technisch veraltet" Zeitraum, will es also offensichtlich der Kunde selber. 2.)Z.B. Kühlschränke, also Geräte die kaum technisch veraltern, Severin Kühlschrank 299€ (geplante Obsoleszenz Lebensdauer 2 Jahre) Kontra Bauknecht 699€ + 1 Technikerbesuche alle 3 Jahre zum Austausch von Verschleißteilen, tja, welchen kauft ihr? Aha... irgendwie glaube ich auch hier zu wissen was die Kunden wollen. Sobald also 2 Produkte angeboten werden und eines ist billiger, hat sich das mit dieser Obsoleszenz ziemlich schnell für den Kunden erledigt.
 
@Lastwebpage: Mein Iphone 4 ist jetzt schon 4 Jahre alt, und es hat noch keine Probleme..
 
@Horstnotfound: mein 3GS auch nicht und es wird auch nicht demnächst getauscht. Kann ruhig noch weitere 4 Jahre laufen, wenn der Akku nicht plötzlich ausfällt.
 
@Link: Das 3GS sieht auch besser aus als das iPhone 4, 4S und 5. Da gibt es wirklich keinen Grund, sich das neuere Modell zu kaufen.
 
@Lastwebpage: Ich habe die vier Jahre Langzeitgarantie für mein Smartphone dazu gekauft als auch beim Tablett die drei Jahre Pro Support. Ich habe mich dazu entschieden mein Notebook lieber nochmal aufzurüsten anstatt ein neues zu kaufen. Ich habe sogar eine günstige Microanlage mit defekten CD-Player gekauft. Da ich die nur für den MP3-Player brauche. Ich bin eigentlich auch dafür noch brauchbare Geräte direkt zu verwerten anstatt sie der Entsorgung zuzuführen. Ich stelle noch funktionierende Elektronik auch gerne mit einem Zuverschenken-Zettel auf die Straße. Viele gönnen das aber anderen Menschen nicht. Sie sind der Meinung, da sie hart dafür arbeiten mussten, sollten andere das nicht geschenkt bekommen und werfen es daher lieber weg.
 
Ich hab meinem Text oben deshalb so drastisch verfasst, weil ich immer schon die Umwelt (global !) im Hinterkopf hatte. Und dafür brauchte es noch nicht einmal eine Grüne Partei, sondern "NUR" ein normales kritisches Bewustsein ohne zu viel Egoismus und Industrie- und Markenhörigkeit.

Auch kaufe ich nur sehr selten technisch brandneue Produkte. Denn in der Regel ist der Markt mit Vorgängern immer voll bis unters Dach, und nur selten sind die NEUEN dann auch wirklich viel besser. Außerdem spart man Geld und kann genügend Plus- und Minus- Kritiken lesen, die einem ganz gut aufzeigen wovon man besser die Finger lassen sollte. - -
mfg - pc-schamane
 
Untersuchen können die bis der Arzt kommt, es wird sich nichts ändern. Erst wenn sowas gesetzlich geregelt wird und empfindliche Strafen drohen, dann wird sich was änder. Wenn ich überlege das die neuen WM heute die doppelte Zeit für ein normales Waschprogramm gegenüber meiner alten (12 Jahre, Hanseatic) brauchen und dafür noch A+++ bekommen kann ich nur mit dem Kopf schütteln. In der Sendung Markt haben die mal gezeigt das die WM-Hersteller seit ca. 3-4 Jahren kostengünstigere Heizelemente einbauen. Die wurden in einer Fachwerkstatt mal verglichen. Der Fachmann meinte die kostengünstigere wird in ca. drei Jahren defekt sein. Wenn man nun 5 Euro mehr für das Heizelement ausgibt (wie es von der Qualität früher war) halten die locker 12-15 Jahre. Das Problem ist einfach das man den Herstellern das nicht einfach so beweisen kann das sowas absichtlich gemacht wird. Ohne Insider die den Behörden Material zuspielen wird sich da nichts ändern.
 
ich zitiere:"Was ewig hält, bringt uns kein Geld"
 
@Der_da: Das mag wohl sein, den Leuten irgendwelchen Schrott unterjubeln aber auch nicht. Das kann man sich bei der sich anbahnenden Rohstoffverknappung einfach nicht mehr leisten. Ich gebe zB seit geraumer Zeit kein Geld mehr für Produkte von LG aus, nachdem 3 von 3 (Handy, BluRay-Player, Bildschirm) neuen LG Geräten jeweils nicht mal ein Jahr gehalten haben. Mir persönlich reicht das völlig an Erfahrungswerten, dazu brauche ich keine weiteren belastbaren Daten, und bei 100% Ausfallquote hat meine Ablehnung auch nichts mehr mit grundlosem flamen zu tun. Gegenargument zu Deiner Aussage: "Wer billig kauft, kauft zwei Mal!" ;)
 
@starship: ... und teuer muss auch nicht immer gut sein... ;)
 
@RebelSoldier: Bis auf wenigen Ausnahmen gebe ich dir da recht. Bestes Beispiel Bang Oluffson - da ist der gleiche Schrott drin wie bei Elta. Also BO ist definitiv nur Marketinggedöns - von Qualität absolut null Spur. Die sind noch dreister wie Apple.
 
@RebelSoldier: Du hast damit natürlich Recht, der Preis allein ist kein Indikator für Qualität. Die Wahrheit liegt wohl, wie so oft, irgendwo in der Mitte (zwischen den beiden gegensätzlichen Aussagen). Es ist ja richtig, daß ewig haltbare Produkte der Wirtschaft eher schaden, aber man muß den Cashflow auch nicht auf Teufel komm raus mit fragwürdigen Methoden forcieren. Ich meine, wenn ich zB einen TV von Firma XY habe, und der hält schon seit 5 Jahren ohne irgendwelche Macken, dann geht die Firma ja nicht gleich pleite, weil ich in den 5 Jahren keinen neuen TV kaufe. Ich bin dann nämlich eher geneigt, vom selben Hersteller auch andere Produkte zu kaufen, zB einen BluRay-Player, weil mich dessen Qualität schon bei einem früheren Produkt überzeugt hat. Bei LG (und einigen anderen) zB wird genau das in meinem Fall nicht mehr passieren. Was schadet dem Hersteller jetzt mehr? Wir haben die Kohle, die die Hersteller wollen, also haben WIR auch die Macht über die Hersteller, wir müssen das nur konsequent ausnutzen, dann verkauft man uns auch nicht mehr soviel Schrott ;)
 
@starship: Da muss ich allerdings mal eingrätschen und auch ein Gegenbeispiel bringen das das nicht immer der Fall sein muss. Habe jetzt meinen LG TFT Monitor sei knapp 5 Jahren und hatte noch kein einziges Problem damit, weder ein Ausfall, musste ihn zur Reparatur schicken o.ä. Läuft seit Kauf einwandfrei und ist immernoch in einem tadelosen Zustand wie bei Auslieferung. Von daher stimme ich deiner Grundaussage zu, allerdings geht es auch anders.
 
@starship: Schön, wenn es so einfach wäre. Wenn ich 6 Monate in 20€ Tretern rumlaufen kann, aber 50€ Schuhe nach 3 Monaten völlig hinüber sind weiß ich, wie gut man von Preis auf Qualität schließen kann....
 
@DRMfan^^: Ich verstehe was Du sagen willst, aber in dem Fall dürfte das kaum an vorsätzlich unterdimensionierten Kondensatoren oder aus Profitgier weggelassenen Schutzschaltungen liegen ;)
 
@starship: Ne, sondern an Sohlen mit hohem Abrieb und/oder hohem Luftanteil. Nicht nur elektrische Dinge können gezielt auf kurze Lebensdauer getrimmt werden
 
DIE GEPLANTE OBSOLESZENZ - ODER WARUM DIE PRODUKTE KAPUTT GEHEN

http://www.disclose.tv/action/viewvideo/144677/Die_geplante_Obsoleszenz__oder_warum_die_Produkte_kaputt_gehen_15/
 
@Faith: Es ist immer wieder schön dass es noch Leute gibt die nicht dem totalen Konsumterrorismus und Marketingideologien verfallen sind. darum ++++++++++++++++++++++++
 
@LastFrontier: dass dumme ist, solange Samsung, Apple und Co. nicht aufhören Druck zu machen mit Ihrer Werbung (immer besser, größer, höher, extremer, etc.) wird die dumme Menschheit deren Produkte immer kaufen und den Firmen freuts und somit scheren dich sich einen Dreck um die geplante Obsoleszenz. Ich verstehe es einfach nicht warum das Umweltbundesamt für diese Prüfung jetzt rund 2 Jahre braucht um dies zu beweisen, dabei gibt es genug Beweise dbzgl. aber mir scheint, dass auch da die Lobby Ihre Finger im Spiel haben. Dieser Konsumentenwahn muss aufhören, den unsere Nachfahren werden uns das nie verzeihen. Aber solang der IQ der meisten Menschen unter eines Kieselsteines liegt, sehe ich keine Hoffnung, den die Gier, Arroganz und Egoismus der allermeisten Menschen ist kaum noch aufzuhalten.
 
@Faith: Es stehen einfach die wirtschaftlichen Interessen der Konzerne dagegen. Die Geschichte wiederholt sich. Adolf Hitler war an und für sich eine Null. erwurde aber vor allem von der deutschen Industrie gepowert. Allen voran Krupp, IG Farben, Siemens, Heinkel, Messerschmitt, Mercedes Benz, BMW, Porsche, AEG, Opel, Ford, Bosch, Telefunken, Grundig (die mal nur als Highlights). Adolf Hitler war eine Marionette der deutschen Industrie. Hitlers hervorragende Rhetorik war das ideale instrument um der deutschen Industrie immense Umsätze zu verschaffen. Jedem Industriellen war es bewusst was für ein heisses Eisen sie schmieden. Aber für Gewinne war es auch einen Weltkrieg wert - ein Bombengeschäft im wahrsten sinne des Wortes. Und bis heute hat sich daran nichts geändert. Umsatz und vor allem Gewinne sind das einzige was zählt. Egal was wir wählen - Otto Normalverbraucher zieht immer die Arschkarte. Wahlen, Demokratie, Freiheit - hat hier Niemand. das einzige wasd ie westlichen Demokratien von den östlichen Diktaturen unterscheidet - die in den östlichen Diktaturen wissen dass sie unterdrückt werden - wir glauben dass wir frei sind. Im grunde sind wir aberauch nicht beser dran. Uns wird es nur besser verkauft. Wie im alten Rom - Brot und Spiele für das Volk. Aber vom Kuchen kriegen die nichts ab. Im Gegenteil. wer gegen das System der Eliten angeht wird zum Terroristen abgestempelt und aller Rechte beraubt. Wer die Machenschaften der Regierungen und ihrer Dienste entllarft wird zum Staastfeind. Ich weiss wovon ich rede und schreibe. Ich war Berufssoldat. habe ienen Eid geleistet. Und da schwor ich auch "das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen". Gemäss diesem Eid müssten eigentlich Millionen von aktiven und ehemaligen Berufssoldaten und Wehrpflichtigen zur Waffe greifen und unsere Regeirung zum Teufel jagen. Ich war in Grenada, Simbabwe (Rhodesien), Kongo, Sudan, Marokko, Algerien und im Irak. Und nirgendwo ging es um Demokratie und Freiheit. Sondern ur um wirtschaftliche Interessen global agierender Konzerne. Und selbst die Amerikaner - das Sinnbild für Demokratie und Freiheit schlechthin - alles nur eine Farce. und ich behaupte mal dass innerhalb der nächsten 10 Jahre die Luftbrennt und die Vögel zu Fuss gehen werden. Denn der sogenannte arabische Frühling der derzeit in Syrien und Ägypten seinen Höhepunkt hat wird auch auf Europa überspringen. Die Menschen haben es einfach satt von vorne bis hinten verarscht zu werden. Und was keiner schnallt; in Europa ist das schon angekommen. Und zwar in Russland mit den Anti-Homosexuellen Gesetzen. Die Russen praktizieren das was bei uns die Mehrheit auch denkt. Das will bloss keiner wahrhaben. Nicht umsonst haben Russen und Deutsche eine lange und traditionelle gemeinsame Geschichte. Wie immer man das auch sieht - wir bewegen uns momentan auf einem verdammt schmalen Grat und die Lunte brennt.
 
@LastFrontier: Wenn man bedenkt, wie alt dein Kommentar ist, hast du dich nur mit der zeitlichen Prognose verschätzt. Solltest dich mit nem blauen Zelt und Glaskugel selbstständig machen, hast Potential!
 
@Roger_Tuff: Das einzige wo ich nicht so erwartet habe, ist die Flüchtlingskrise in diesem Ausmass. Aber das so etwas früher oder später passieren würde, war mir schon klar.
Wenn jetzt bei den Lanftagswahlen 2016 ein ordentlicher Rechtsruckk durch Deutschland geht, dann sollte man sich schon mal ein Parteibuch bei der AfD zulegen. Kann vielleicht mal nützlich werden. Oder schon mal ans Auswandern denken.
Die deutsche Politik und Gesellschaft steht auf dem Prüfstand und Europa ist gerade am Scheideweg.
 
@LastFrontier: Alter, kauf die das Zelt und die Kugel. Das ist echt dein Geschäftsmodell!
 
Es ist hinreichend bekannt, das bei Druckern ein "Zählwerk" mit drin ist, das bei der erreichten Stückzahl plötzlich nicht mehr geht, obwohl man neue originale Patronen eingesetzt hat. Bei den Multifunktionsgeräten ist es das selbe, wenn die Tinte alle ist, kann man noch nichteinmal was Einscannen oder Faxen. Das ist leider nicht nur bei der Elektronik so. Fragt einfach eure Frauen.
 
@Robert175: schlimmer noch: Die Geräte spülen zT bei jedem Anschalten Tinte durch - so dass man durch den willen Strom zu sparen Tinte verschwendet und Lebensdauer verringert
 
@DRMfan^^: Gerade älter Drucker sind leider ganz schöne Stromschleudern. Wie das bei neueren aussieht, keine Ahnung.
 
@John2k: echt?! Die tun doch nichts, wenn sie nicht drucken?!

So oder so eine Sauere, bei jedem Start erstmal Tinte durchzuspülen. Ich habe schon erlebt, dass bei Leuten, die nur s/w drucken, die Farbpatrone gleichschnell leer war - also wurde praktisch die ganze Tinte durch durchspülen verbraucht
 
@DRMfan^^: Ja, ich denke das liegt an den alten Netzteilen. Hab irgendwann mal einige Drucker gemessen, aber das ist natürlich nicht aussagekräftig im Bezug auf alle. Da müsste jeder selbst nachmessen.
 
Sollbruchstellen werden doch leider nahezu überall absichtlich eingebaut. Wie schon erwähnt wurde halten/hielten antike Geräte (70 er, 80 er) heute noch. Beispielsweise existiert bei uns daheim ein Harrtrockner, der Sage und schreibe 31 Jahre alt. Meine Freundin hat im gegenzug in 7 Jahren knapp 5 Haartrockner zur Strecke gebracht. Da gleiche mit Fernsehern. Dort werden minderwertige Kondensatoren eingebaut (Kostenpunkt wenige CENT), die nach XXX Schaltungen hochgehen..... und so weiter. Ein befreundeter Elektroingenieur hat mal erwähnt das bei ihm in der Uni beigebracht wurde Sollbruchstellen was ganz normales in der heutigen Industrie seien, da die Unternehmen sonst viel weniger Umsatz hätten. Stellt euch mal vor, euer guter Drucker würde 10-15 Jahre halten, statt 2-3 O_O......
 
Es wird langsam mal Zeit das was passiert. Bei uns ist 3 mal im Jahr Sperrmüll. Und jedes mal wird die Summe kaputter LCD TVs, die da rum stehen, grösser. Modelle, die gerade einmal etwas über 24 Monate gelebt haben. Aber das Thema Obsoleszenz ist ein allgemeines Problem. Nicht nur bei Elektronik. Auch bei vielen anderen Gegenständen findet man z.b. Sollbruchstellen. An Plastikdosen mit Plastikverschluss immer sehr oft zu sehen. Tausend mal auf und zu und der Verschluss ist hinüber. Auch die ganzen 1 Euro Läden bieten doch zu 90% Obsoleszenz Ware an.
 
Wenn die Studie was bringt werden dann vieleicht endlich mal diese Wegwerfprodukte von Apple hier in Deutschland verboten. Diesen Schrott findet man sogar im Hausmüll- Dabei darf Elektronik gar nicht mehr im Hausmüll entsorgt werden. Ich bin mal an nem Wochenende mit Freunden einfach nur so Just for Fun auf einer Müllkippe gewesen. Dort habe ich 6 iPhones, 7 iPads und über 35 iPods in einem Gebiet von nur einen Quadratkilometer gefunden. Und stellt euch mal vor was zu 99 % immer kaputt war. Klar der Akku. Deswegen sage ich immer Wegwerfelektronik zu Apple. Der Schrott von Apple is nich besser als ne Elektronische Zahnbürste. Das wäre doch mal ein guter Werbegag von Apple: Ihr Akku ist zu 80 % schon Defekt. Kennen sie schon unser neues iPhone 32 ? loool
 
@SimbaBay: Auch andere verbauen nicht tauschbare Akkus. Auch wenn ich Apple nicht mag muss ich immer wieder lachen, dass da so drauf herumgeritten wird. Gut, sie sind besonders teuer, da ist es besonders ärgerlich - aber selbst schuld, wers dennoch kauft....
 
So ein Blödsinn. Früher hat ein Fernseher eben 5000 Mark gekostet, und der Fernsehtechniker hat für die Reperatur 15 Mark pro Stunde verlangt. Heute kosetet ein Fernseher 400 Euro und eine entsprechende Fachkraft hätte wohl einen Stundenlohn von ungefähr 50-80 Euro. Dass sich DAS nicht lohnt kann jeder selbst aurechnen.
 
@dognose: Ändert nichts daran, dass es Resourcenverschwendung ist....
 
Ich finde, die Industrie hat recht damit, dass "Schrottprodukte" zu Billigstpreisen ihre Berechtigung haben. Dann sollten die Hersteller aber verpflichtet sein, darauf hinzuweisen.
 
Mal ein gutes Beispiel: Meine "FEIN" Bohrmaschine mit elektronischer Regelung läuft noch heute richtig rund, - ohne jemals in der Reparatur gewesen zu sein. Das gute und damals für mich als Lehrling sehr teure Stück, hatte ich vor ziemlich genau 40 Jahren !!! NEU gekauft, und meistens professionell "gequält". Auch meine Black+Decker Stichsäge (ca.30 Jahre alt - Plastikgehäuse) hat noch heute fast volle Power, und ist lediglich, genau wie meine FEIN ab und zu mal von mir selbst gereinigt worden (Staub im inneren Bereich der Gehäuse). Diese Beiden Beispiele zeigen doch sehr klar auf, daß damals die Teuren so wie auch die billigen Produkte sehr lange gehalten haben. Sogar dann, wenn man sie wirklich richtig stark genutzt hat. Und heutzutage ? . . . heute werden auch solche Produkte alle paar Jahre durch neuen Chinaschrott ersetzt - egal ob sie noch funtionieren oder nicht - wir sind im Kopf schon darauf programmiert, immer wenn etwas nicht mehr so "Neu" bzw, "Schön" ausschaut, es gnadenlos in die Tonne wandern zu lassen - Und genau DAS ist doch die PERVERSION des Alltags - auch im Jahre 2013 !!! - mfg, pc-schamane
 
Und wieder beschäftigen sich gleichermaßen gelangweilte wie überbezahlte Akademiker mit Studien und Untersuchungen zu einem offensichtlichen Mißstand, hinsichtlich eines verheerenden Problems, statt dessen Lösung direkt anzugehen, wofür - in der Politik - dann auch wieder Akademiker zuständig wären ... die scheinen jedoch grundsätzlich nicht zur Lösung von Problemen fähig zu sein ? Sondern können nur untersuchen, begutachten, reden und (...) schwätzen. Warum nicht einfach den Hersteller mit einer vom Handel umzusetzenden entsprechend auf Langlebigkeit Ausgerichteten gesetzlichen Zwangs-Garantie in Haftung nehmen ? Wer nur Schrott produziert muss diesen so lange reparieren und Umtauschen bis er endlich Pleite ist, das nennt man auch Marktbereinigung. Wäre doch mal schön, wenn dies zu Gunsten von Qualität und damit auch von in sich stimmigen Produktionsbedingungen statt fände, statt immer nur zu Gunsten von Investoren !
 
Das beliebteste Ziel ist der ELKO im Netzteil!
Wenn man den ELKO so plaziert, das er der Abluftwärme ausgesetzt ist, verkürtzt sich seine Lebensdauer, 10 Grad mehr, halbe Lebensdauer! Oder man macht es über die Überlast, 2% überlast, halbe Lebensdauer. In meinem Fall, Telekom Entertain-Reciever 16V-Elko und im Betrieb 17,2V Spitzenwert. Wurde duch 25V-ELKOs ersetzt und die halten komischerweise. Es gibt, nicht veröffentlicht, Datenblätter zur Charakteristik von Elkos wie Tabellen zur Schmelzsicherungen. Das Ableben der Elkos ist fast auf ein bis zwei Monate zu berechnen möglich, wie in meinem Fall. Epson z.B. hat es mit einem Chip realisiert, dessen Zähler Zeit und Ausdrucke aufnimmt um den Drucker tot zu stellen. Es gibt nach bekanntwerden ein Tool aus Russland um den Zähler zu resetten (sscserve.exe). Das kann kein Zufall sein, wer was anderes glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen!
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