Gericht deckelt Kosten für Rufnummern-Mitnahme

Das Landgericht Köln hat der Willkür bei der Erhebung von Gebühren für die Mitnahme von Festnetz-Rufnummern zu einem anderen Anbieter mit einem aktuellen Urteil einen Riegel vorgeschoben. mehr... Telefon, Telefonieren, Festnetz Bildquelle: macinate / Flickr Telefon, Telefonieren, Festnetz Telefon, Telefonieren, Festnetz macinate / Flickr

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Siehe 1&1...Frechheit sowas !
 
@Nelezwerg: ich bin bei 1&1, was soll das bei denen Kosten ? Habe dazu noch nirgendwas was gelesen
 
@Be2k:

24.90 €

http://hilfe-center.1und1.de/dsl-anschluss-c83893/bestellung-und-umzug-c83898/rufnummernmitnahme-dsl-c84008/rufnummer-zu-ihrem-neuen-anbieter-umziehen-a792004.html
 
Ich frage mich wieso da immer erst der Gesetzgeber einschreiten muss. Das ist wie bei manchen ebay-Händlern. 10 x den Artikel xyz für 2,50€ bei einem Anbieter und dann 10 x 4,90 € Versandkosten, obwohl alles in einem Paket kommt.
 
@LastFrontier: In solchen Fällen würde ich (bzw. habe ich auch so gemacht) aber vorab den Händler kontaktieren und fragen, ob man die Versandkosten nicht auch bündeln kann. Ich hatte da in der Vergangenheit jedenfalls bisher nie eine Absage bekommen.
 
@RebelSoldier: Mach ich ja auch. Ist aber nervig wenn man da immer erst nachfragen muss. Gerade so "Kleinscheissanbieter" legen es aber regelrecht darauf an. Toll ist dann immer die Aussage: "das ist technisch leider nicht möglich". Beim Verpacken kriegen sie es dann aber wieder auf die Reihe. Besonders bei Anbietern von USB-Sticks fällt das oft auf.
 
@LastFrontier: Das geht ganz einfach wenn ich bei einem Anbieter 10 USB Sticks bestelle und soll 10x Versandkosten Zahlen, dann erwarte ich auch das ich 10 Päckchen bekomme.

Das Argument hat immer funktioniert.
 
Und bei welcher Summe sind die Kosten jetzt nun gedeckelt? Bei 29,99 Euro oder wie? Aus dem Artikel geht das aus meiner Sicht überhaupt nicht hervor.
 
@kubatsch007: Gibt nach wie vor keine Deckelung; Überschrift ist völlig falsch. Das einzige was das Gericht tat war in diesem Einzelfall zu sagen, dass der Kunde die Gebühr bei einem Anbieterwechsel nur einfach zu entrichten hat, nicht pro mitgenommener Rufnummer. Für alle anderen Menschen auf diesem Planeten ändert sich nichts.
 
@kubatsch007: Muss es das? Für den speziellen Fall hat das Gericht die Kosten gedeckelt. Zufrieden?
 
@s3bastian: 1. Wenn die Überschrift es suggeriert dann ja. 2. Steht selbst für diesen Einzelfall keine Zahl im Artikel.
 
Diese Portierungskosten sind sowie Abzocke hoch drei! Die Anbieter klicken 1x im Computer und schon haben die, quasi für nichts, 30€ verdient. Genauso eine Frechheit sind die Stanzgebühren für Fremdkunden für SIM zu MicroSIM-Karten. So eine Stanze kostet 5€ und da wird teilweise fürs Stanzen 5€ pro Karte kassiert.
 
@F98: Beschwerst du dich gerade darüber, dass du Geld dafür bezahlen musst, wenn du in einen x-beliebigen Laden gehst und dir dort die Karte stanzen lässt? Statt 5€ zu bezahlen, hättest du das auch selbst in 5 Minuten zu Hause mit einer Schere machen können.
 
@creutzwald1105: Hab ich geschieben, dass ich das mache?
 
Ähnliche Abzock-Machenschaften gibt es bei Eplus, dem Sauladen. Die haben mich im Nachhinein auch abgezockt. Ca. 1 3/4 Jahre nach Rufnummernmitnahme ist diesem unseriösen Saftladen das Geld ausgegangen, so dass denen eingefallen ist, Geld nachzufordern, bei denen, die sie vor langer Zeit durch einen EDV-Fehler ihrerseits vergessen haben, direkt das Geld einzuziehen. Eplus hat dann nichts besseres zu tun, als direkt die fehlenden Zahlungen "an ein Inkassounternehmen weiterzuverkaufen". Da ich aber umgezogen bin (dabei hatte ich zur Sicherheit für ein Jahr einen Nachsendeauftrag bei der Post!), hat mich ein angebliches Anschreiben nicht erreicht.
Lt Aussage von Eplus haben sie dann noch eine (und jetzt kommt's !!!) "MAHN-SMS" an mich verschickt. (LÄCHERLICHES GESCHÄFTSGEBAREN. Möchte mal wissen, vor welchem Gericht so etwas Bestand hat, wenn mann es drauf anlegt ???)
Auch diese hat mich definitiv nicht erreicht. Die SIM-Karte zur mitgenommenen Rufnummer steckt in einer Alarmanlage, welche keine SMS ausgeben kann. Diese SIM-Karte habe ich in ein Handy gesteckt. Auch hier wurde keine empfangenen SMS angezeigt!
Diese Abzocke ist wohl inzwischen normal, leider. Hier ging es damals ursprünglich um 35 EURO. Da ich aber nach 1 3/4 Jahren nicht unter meiner alten Adresse mehr erreichbar war sind da knapp 100 EURO draus geworden. Sollen die sich mein Geld doch in eine Körperöffnung ihrer Wahl stecken. Mit dem Abzock-Laden bin ich durch.
 
@hekky: Du schimpfst ja wie ein Rohrspatz aber hast du das Geld nun bezahlt oder nicht? Die meisten Unternehmen geben das nämlich an ein Inkassounternehmen ab weil sie genau wissen das sie vor Gericht keine Chance hätten bzw. der Aufwand für Anwälte zu hoch wäre, um das Geld selbst einzufordern. Ich hätte dem Inkassounternehmen klipp und klar gesagt was Phase ist und das du nicht bereit bist unrechtmäßige Gebühren für das Inkasso zu bezahlen, nur weil E-Plus nicht nachweisen kann, das du ein wie auch immer geartetes Schreiben erhalten hast!
Du musst hier auch gleich klarstellen das du aus Kostengründen keine weiteren Briefe des Inkassounternehmens beantworten wirst.
(nur gerichtlichen Mahnbescheid beantworten bzw diesem widersprechen wenn du dir rechtlich sicher bist!)
Eine Mahn SMS , wie auch E-Mail ist rechtlich nicht bindend. Es müsste dir schon ein Briefträger einen Brief zustellen wo du persönlich für den Empfang unterschreiben musst. Ich habe einmal ein Inkassounternehmen so lange bequatscht bis die aus versehen zugegeben haben, das das Telefonunternehmen einen Widerspruch von mir (ohne rückschein versendet) zu einem Vertrag zu einem bestimmten Termin erhalten hat. Leider hab ich einen online Anwalt dafür benötigt um dieses aus dem Brief des Inkassounternehmens herauszulesen. Hat mich insgesamt incl. Einschreiben ca 70€ gekostet aber ich habe immerhin einen Vertrag über 200€ an Grundgebühren abwehren können.
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