Carl Icahn steigt bei Apple ein, Unruhe zu erwarten

Der bekannte US-amerikanische Finanzinvestor Carl Icahn hat sich bei Apple eingekauft. Der Milliardär, der für seine aggressiven Geschäftspraktiken bekannt ist, stellte auch gleich eine erste Forderung an Apple-Chef Cook. mehr... Apple, Logo, Hintergrundbild Bildquelle: Apple Apple, Logo, Hintergrundbild Apple, Logo, Hintergrundbild Apple

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Das ist schon interessant. Icahn ist niemand, der glückliche Kühe auf der Weide hält. Er melkt sie. Wie das mit Apples Philosophie von 'Design und Erlebnis vor Gewinn' und nicht besetzten Marktsegmenten wie z.b Billig-iPhones zusammengehen soll, wird sich noch zeigen.
 
@kleister: Apple macht aber doch Gewinn. Und das nicht gerade wenig.
 
@LastFrontier: Es gibt Leute, die kriegen den Arsch nicht voll. Viel Gewinn ist nicht genug, da muss noch mehr kommen...
 
@LastFrontier: Was aber mit dem Aktienkurs nicht unbedingt zusammenhängen muss: siehe die negativen Börsenreaktionen auf die nicht gestiegenen (Traum-) Gewinne z.B. von Samsung. Es geht um Erwartungen, nicht um vergangene Ergebnisse.
 
@LastFrontier: Gewinn ist nichts ... jährliche (oder mittlerweile quartalsmäßige) GewinnSTEIGERUNG ist überlebensnotwendig für Unternehmen
 
@kleister: "Design und Erlebnis vor Gewinn" Haha selten so gut gelacht. Deswegen sind Applegeräte ja auch immer so günstig und haben ein super P-L Verhältnis. Design und Erlebnis ja, aber nicht zugunsten des Gewinns. Sonst gäbe es kein Billig-Iphone und Apple würde sich weiter mit seiner Oberklassenqualität zufrieden geben. Es geht immer um Profit und mehr Absatz. Egal wo und egal bei wem. Mehr, mehr, mehr ist immer die Devise unserers kaputten Wirtschaftskonzepts.
 
@funny1988: Die Zielgruppe springt auf diese Philosophie an und kauft, besser kann man seine Kunden doch nicht konditionieren.
 
@rallef: Ich würde es als Unternehmen nicht anders machen. So lange Profit und der Aktienkurs Priorität #1 sind, wird sich daran auch leider nichts ändern.
 
@funny1988: wie wäre denn Deiner Meinung nach die Devise eines funktionierenden Wirtschaftskonzeptes? Ein Unternehmer geht mit seinem Geld ins Risiko und möchte ob des Risikos etwas verdienen. Punkt. Ohne diesen Grundsatz keine Investitionen. Ohne Investitionen keine Arbeitsplätze. Das Problem ist im Grunde die Möglichkeit an der Börse zu spekulieren und kein Interesse am Unternehmen mehr zu haben, sondern nur noch am Kurs der Aktie. Dies verhindern und das System ist vollkommen in Ordnung wie es ist.
 
@JoePhi: Danke das du deine Frage direkt selbst beantwortest. Aktienhandel ist eines der Stichwörter. Aber auch hier muss man differenzieren, denn es ist ja nicht per se schlecht, wenn in Unternehmen investiert wird. Diese bekommen dadurch schnell viel Kapital, um zu expandieren. Problematisch ist auch nicht Oma Erna die 50 MS Aktien hat, sondern Großinvestoren, die natürlich an Gewinn interessiert sind. Der Druck wird ans Unternehmen zurück gegeben und so kommt es, dass es schon peinlich ist, wenn ein Unternehmen keine GewinnSTEIGERUNG verzeichnen kann (re:7). Der Rest ist bekannt. Aber auch wenn es Spekulationen in diesem Ausmaß nicht gäbe, würden halt andere Nutznießer alles auf Gewinnmaximierung auslegen. Und da sind wir an dem Punkt wo ich mich fragen ... warum? Apple z.B. hockt auf zig Milliarden (natürlich schön über die Steueroasen verteilt) und in China springen die Leute bei Foxconn vom Dach, weil man nicht bereit ist 1-2% der Gewinnmarge für ordentliche Löhne abzutreten. Schmälert ja den Gewinn. Und dann kommen immer die Leute die mir erzählen wollen, dass sowas der Endkunde zu tragen hätte. Es läuft etwas grunsätzlich falsch und das ist in meinen Augen der Wunsch von Menschen, fürs nix tun Geld zu bekommen, bzw. der von Kindheit an eingehämmerte Grundsatz, dass Reichtum das Ziel des Lebens wäre. Du siehst schon das artet jetzt ein wenig aus und die WF Commentsection ist nicht wirklich der Ort für eine Grundsatzdiskussion. Um es kurz zu machen ... das generelle Problem ist wohl im Wesen des Menschen zu suchen, denn dieser ist ein egoistisches und rücksichtsloses Lebewesen. Leider habe ich keine realisierbare Lösung parat, wie man es besser machen könnte. Ich denke die Menschheit muss erstmal auf die Schnauze fliegen bis sie merkt, dass "immer mehr" auf Dauer nicht gut geht.
 
Jetzt machen die Heuschrecken auch vor Apple nicht halt: dieser Einstieg ist zwar vom Volumen her klein, aber er zeigt die Richtung auf. Es dauert nicht mehr lange, dann wird der Vorstand an die Luft gesetzt und Geld rausgezogen. Warum der Kurs steigt kann ich nicht verstehen!?
 
@Arroganzza: Weil Apple jetzt noch mal ordentlich gepimpt wird. Der Handelskurs der Aktien ist so etwas wie die aktuelle Wettquote. Wenn jetzt ordentlich heisse Luft in das Unternehmen gepumpt wird, steigt die Aktie wieder - solange bis der nächste Schnitt wie zum Jahresanfang kommt. Der wird dann sicher noch herber sein, aber diejenigen, die ihn mit ihren Verkäufen auslösen werden, werden die Gewinner sein.
 
Der Name in der News stimmt so? Nicht iCahn?
 
Ich werde sowieso nie verstehen warum sich eine dermaßen erfolgreiche Firma wie Apple Aktionäre ans Bein bindet. Jeder vernünftige Mensch würde doch so unabhängig wie möglich sein wollen, und niemand kann mir erzählen daß sie nicht die nötigen Mittel dazu hätten es umzusetzen.
 
@Johnny Cache: Und wie denkst du ist die Firma so vermoegend geworden? durch verkaeufe von Hardware oder durch die Boerse?
 
@-adrian-: Daß man zu irgendeinem Zeitpunkt fremdes Geld benötigt hat ist ja klar, aber eigentlich sollte es doch selbstverständlich sein daß man seine Kredite zurück bezahlt und nicht nur die Zinsen.
 
@Johnny Cache: Deswegen hat man Aktien Anteilhaber innerhalb der Firma! Aber letztlich gibt es keine bessere Methode an Geld zu kommen, und selbst wenn man die Firma in den Sand setzt verliert man keines (zumindest theoretisch)! In der jetzigen Phase mögen Aktionäre nervig sein (dafür kostet die Aktie auch fast 500€) schau dir mal ne Aktie von anderen Unternehmen an (da bekommt man auch gutes für 5€)... man holt sich hier schon nur noch die Reichsten Leute ins Boot -> ich meine 1,5 MIA und noch nicht mal 1% ... das ist schon heftig!
 
@baeri: Ich könnte mich immer noch erschießen wenn ich dran denke was ich jetzt für Kohle hätte, wenn ich meine Aktien damals nicht hätte abstoßen müssen. Die wären inzwischen mehr als das zehnfache wert... argh!
 
@Johnny Cache: Darum geht man ja auch nur mit Geld an die Boerse was man nicht braucht
 
@-adrian-: Da kenn ich andere leute, hab leute kennen gelernt die damit Ihr leben bestreiten -> und das sind nicht so die leute die da Tausende von € haben,... ne die gehen mit 50€ an die Börse und arbeiten sich langsam hoch... und wenn man da etwas geschickt und intelligent ist, kann man davon wirklich leben (und das auch ohne dem "GROßEN GLÜCK" -> aber pech kann man trotzdem haben)
 
@baeri: Genau so hab ich das auch gemacht. Aber leider hatte dann die Arge was dagegen daß ich mich mit Aktien selber finanziere. Naja... wenn sie das so wollen kann ich ihnen auch nicht helfen.
 
@baeri: naja in eineme system gegen moderne algorithmen vorzugehen bedarf es halt schon einiges an glueck
 
@Johnny Cache: Den Lebensunterhalt mit Aktienhandel zu bestreiten, ist meines Erachtens sowieso keine ehrliche Arbeit. Das ist Glücksspiel, indem man entweder durch Glück erfolgreich wird, oder durch Schummeln (Insiderwissen). Öffentlich verfügbare Informationen sind schon längst eingepreist, bevor Normalsterbliche gewollt damit Gewinne erzielen können.
 
@greminenz: Das kann man natürlich so sehen, aber ich habe mir immer eingebildet daß ich weiß was ich da tue. Zumindest habe ich nicht mit einer meiner Aktien Geld verloren.
 
@Johnny Cache: da singen wir das selbe Lied ^^ -> wobei ich zugeben muss 100€ x 10... <- schönes Taschengeld aber da geschehen auf der Börse andere dinge ^^
 
Ja toll - erst feste Aktien kaufen, den Wert hochtreiben und gleichzeitig Apple auffordern SOFORT Aktien zurückzukaufen. Noch blöder und durchsichtiger geht es ja wohl nicht. Und heute im laufe des Tages kommt von Apple die Meldung:"Oh - wir haben uns anders entschieden und kaufen doch nichts zurück". Dann kracht der Kurs nach unten, Apple kauft zurück und es beisst sich einer ein Ei ab.
 
@LastFrontier: Gerade die Rückkaufaufforderung treibt doch den Preis nach oben. Jeder will wenn dann das Maximale rausholen. Und so macht iCan fix mal 2.5 - 3 Mrd aus seinem 1,5Mrd-Paket. Oder mehr...
 
Die Überschrift würde ich anders formulieren - nämlich:
Carl Icahn steigt bei Apple ein - das Ende eines Weltkonzerns.
Wenn Finanzer in einen Technologie Konzern einsteigen, dann läuft das aufs Melken raus. Sonst nichts. Es geht um Kohle und wenn die nicht mehr stimmt, dann wird gespart. An Personal, an Entwicklungs- und Produktionskosten und und und. Was dabei raus kommt ? - Gute Nacht Apple.
Steve Jobs dreht sich im Grab rum.
 
@rhubby: Netflix hat es nicht geschadet, genauso wenig wie allen anderen Firmen, in die Icahn investiert. Im Gegenteil, seit dem er in sie investiert hat, haben sie über einen länger betrachteten Zeitrahmen massiv zugelegt.
 
@rhubby: Billiger als derzeit bei Apple, kann man ja doch nicht mehr produzieren o.O - bleiben nur noch Qualität der Komponenten und Forschung/Personal
 
Verstehe ich das richtig? Trotz weniger wettbewerbsfähige Produkte verkauft Apple immer mehr und ruht sich auf seinen Lorbeeren aus. Jetzt kommt ein knallharter Investor und fordert mehr von Apple, was gar nicht mal so schlecht wäre. Die eh schon überbewertete Aktie legt deswegen noch 5% zu. Und ihr spricht von "Unruhe"? ... "Rettung" wäre da passender.
 
hmmm 1,5 Milliarden investiert und gleich 5% Gewinn gemacht ... da kann er sich ja gleich wieder schlafen legen mit den 75 mio gewinn, wenn apple sich die benötigten aktien vielleicht auch von ihm zurückkaufen sollte ;-)
 
@ARGHH: so schnell kann man Geld machen ;)
 
@ARGHH: Das zeigt mal wieder, dass viele der Schreiberlinge hier eigentlich nicht wirklich viel Ahnung von der Materie haben. Fakt ist nämlich, dass er noch nicht einen einzigen Dollar Gewinn gemacht hat - der ist nämlich noch nicht realisiert, sondern würde nur realisiert werden, wenn er jetzt seine Aktien zu dem neuen Kurs verkaufen könnte. Wenn er allerdings "mal eben" Aktien für rd. 1,5 Mrd. US-$ auf den Markt wirft, drückt das wieder den Preis - eventuell macht er also sogar einen negativen Schnitt, wenn er jetzt verkaufen würde...
 
Es gab ja schon mal eine lange Zeit ohne Steve Jobs bei Apple. Und die Geschichte hat ja gezeigt, was mit Apple in dieser Zeit passiert ist. Mir scheint es so, als dass es Apple wieder so ergeht wie Ende der 80er und Anfang der 90er. Wenn man sich die Geschichte von Apple anschaut, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass Steve DER (Vor-)Denker der Firma war. (P.S: Bin kein Apple-Fanboy oder Fanboy sonstiger Gesinnung. Ich hasse Fanboys)
 
@Seth6699: Weil ein Steve Jobs auch ein echter Diktator war und klar vorgegeben hat wo es hingeht - ohne Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten. Jetzt kommt wieder das alte Drama - viele Köche verderben den Brei. Aber wirklich einen Plan hat keiner.
 
@LastFrontier: Mir ging es nur um Apple mit und ohne Steve Jobs. Das Jobs seine Mitarbeiter in den 80ern (vor seinem Rausschmiss) schlecht behandelt hat, ist ja durch die Literatur bekannt. Aber darum es mir mit meiner Aussage ja nicht.
 
@Seth6699: Hab' auch nie verstanden, wie jemand einerseits so kreativ, innovativ und klug sein kann, aber andererseits ein solcher Choleriker. Aber scheinbar hat's seinem Erfolg nicht geschadet. Aber es gibt viele Faschisten, die meinen, Recht und Moral gepachtet zu haben, bloß, weil sie auch die Macht haben. Und wer was entgegensetzt, wird gnadenlos niedergebrüllt oder gleich ganz rausgeworfen, wie sich das für einen echten Choleriker gehört. Solche Typen sind hochgradig unsympathisch, haben aber dennoch stets guten Erfolg. Für mich wär's trotzdem nix, ich könnte das nicht.
 
@departure: Genie und Wahnsinn (naja, Genie war er nicht wirklich, doch mit Sicherheit clever ... aber wahnsinnig war er ja auch nicht)
 
@Seth6699: Ich meine nicht mal dass er ein Choleriker war oder wie er seine Leute behandelt hat. Steve Jobs war der absolute Alleinherrscher. Der hat sich von niemanden beeinflussen lassen. Auch nicht von Aktionären. Er hat dass durchgesetzt was er gewollt hat. Und es war ihm egal ob das jemanden passte oder nicht.
 
@LastFrontier: Aber eine Entscheidung fällen, die vielleicht nicht populär ist, ist doch eine Aufgabe jedes CEO's.
Und die Fällung einer Entscheidung die evtl. richtungsweisend ist für ein Unternehmen und die Behandlung seiner Mitarbeiter sind ja zwei komplett unterschiedliche Dinge.
 
@Seth6699: Schon. Aber ein Steve Jobs wurde bei unpopulären Entscheidungen angebetet. Ein Steve Ballmer wird verteufelt. Also Jobs war schon eine äusserst starke Persönlichkeit, die ihresgleichen suchen kann.
 
@LastFrontier: Ein Steve Ballmer hat ja so gut wie alles falsch gemacht. Er ist auch kein Visionär. Bei Youtube gibts ja noch das schöne Video, wo er sich 2007 über das iPhone lustig macht und den Zune hervorhebt ( http://www.youtube.com/watch?v=eywi0h_Y5_U ). Ballmer wurde schon mehrmals zum schlechtesten CEO gewählt. Viele fordern ja schon lange, dass er sein Amt räumt. Ballmer ist auch nur bei MS, weil er Bill Gates kannte. Ballmer war ein Mitläufer damals und sein technisches Wissen scheint auch sehr beschränkt zu sein. Ballmer ist doch nur durch sein lautstarkes und unzivilisiertes Auftreten bekannt. Oder kennt hier jemand ein Interview, wo Ballmer ein technisch fundiertes Interview gibt durch das sich erkennen lässt, dass der gute Mann weiß was Sache ist?
 
@Seth6699: dem kann ich nichts außer ein (+) hinzufügen ... außer vielleicht noch, dass Steve eben ein ganz klares Bild von dem im Kopf hatte, was Apple seinen Kunden anbieten sollte
 
Gestern macht man aus 30 Sek Interview-Schnipsel eine Schlagzeile, dass es mit Apple ohne SJ bergab geht, heute kommt ein unbequemer Investor (der übrigens natürlich behauptet die Aktie sei sehr unterbewertet) und man macht darus es wird Unruhe geben. Irgendwie hab ich das Gefühl man muss einfach jeden Tag seine "kontroverse" Apple Schlagzeile haben um genug Klicks zu erzeugen. Aber ich habe das Gefühl selbst da geht es mit Apple bergab :-)
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