Bill Gates übt Kritik an Googles Ballon-Projekt Loon

Der Microsoft-Mitgründer und langjährige Chef des Redmonder Unternehmens Bill Gates hält nichts von Googles Projekt Loon, dieses will in Afrika mit Hilfe von Ballonen für mehr Internet-Verbreitung sorgen. Es gebe dringendere Probleme, so Gates. mehr... Microsoft, Bill Gates, Gates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft

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Krankheiten bekämpfen ist das eine, ein Region in die nächste "Evolutionsstufe" zu bekommen eine andere. Beides wird benötigt, auch wenn ersteres selbstverständlich wichtiger klingt (ohne A ist B irgendwann nicht mehr nötig).
 
@hhgs: Okay dann müssen die Afrikaner (ohne zu diskriminieren) wen sie Überleben und nich an Hunger oder ähnliches Sterben, bloß ein Leben lang Arbeiten um sich einen PC zu leisten.
 
@hhgs: Absolut deiner Meinung.
 
@hhgs: Ich bin der Meinung das beides wichtig ist. Kann ich mich zB. über Malaria und deren Verbreitung informieren, habe ich die Möglichkeit vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Allerdings frage ich mich ob es auf einem Kontinent, auf dem der Großteil ums nackte Überleben und Essen auf dem Tisch kämpft, überhaupt jemals passende Endgeräte geben wird. Es werden in vielen Fällen ja nicht mal minimale Grundbedürfnisse gedeckt und da ist es verständlich, dass die Prioritäten nicht beim Internet liegen.
 
@funny1988: da stimm ich dir voll zu, ich finde gates sehr sympatisch und schätze vieles sehr hoch was er tut, getan hat,... aber da muss ich sagen,... was ist denn mit den gesunden leuten? wenn afrika in der entwicklungsstufe einen schritt höher kommt -> weil die z.B. geld mit programmieren oder anderen IT berufen verdienen... lösen sich auch einige krankheits und hungerprobleme! auch wenn ich hhgs recht gebe, wenn mal alle an krankheiten und co draufgegangen sind, bringt der PC auch nix mehr!
 
@baeri: Das Thema erinnert mich irgendwie an Southpark ... http://youtu.be/Au0GRWUbqN8
 
@hhgs: "nächste Evolutionsstufe", als ich das las musste ich irgendwie an die Zwangsdemokratisierung einiger Länder denken, wo die Bevölkerung es eigentlich nicht wollte und sie jetzt größere Probleme hat als vorher. Und Evolution, also wenn ich mir die letzten 20 Jahre Internet mal so anschaue, Informationsgesellschaft, Weiterentwicklung im sozialen-, kulturellen- oder Wissensbereich? HMMH... ich möchte jetzt nicht von Degeneration sprechen, nur wenn ich ehrlich bin...
 
@Lastwebpage: Daher auch in Anführungsstrichen. Ich bin mir selbst nicht sicher, ob das alles wirklich so toll ist. Manchmal wünsche ich mir, dass es nur noch um Essen & Fortpflanzung geht. Keine Gier, kein Status, jeder hat nur die Macht über sich selbst usw... aber das gibt es selbst bei den Tieren nur höchst selten.
 
"Wenn ein Kind Durchfall bekommt, dann gibt es auch keine Webseite, die dagegen hilft." Doch die gibt es, nur bringt die denen nicht viel, da Ihnen die dinge fehlen, welche Sie zum bekämpfen der Krankheit benötigen. Ich bin da der selben Meinung wie Herr Gates, anstatt Internetballone steigen zu lassen, sollte man 1. dafür sorgen, das die Menschen da nicht mehr zu tausenden verhungern oder an Krankheiten Sterben und dann die dauernden Konflikte (Kongo z.B.) in den griff bekommen. Die Ballone werden keines dieser Probleme lösen, sondern nur die begünstigen, welche Geld haben. Aber es ist trotzdem gut, das Google etwas tut.
 
@Edelasos: Leider ganz falsch. Man hat lange Zeit den Hunger in Afrika bekämpft - und damit noch verheerendere Hungersnöte verursacht. Durch die Lieferung von Lebensmitteln hat man nämlich die lokale Wirtschaft kaputt gemacht, so dass diese später noch weniger die Bevölkerung ernähren konnte als vorher. In Kenia ist es heute zum Beispiel billiger europäische Hühnerteile zu kaufen, als selber ein Huhn zu züchten. Daher gibt es dort praktische keine Geflügelfarmen mehr im Land. Entwicklungshilfe ist daher heute nicht mehr darauf aus den Hunger zu bekämpfen (außer in extremen Katastrophen), sondern sie versucht inzwischen die Leute im land zu schulen, dass sie sich selber helfen können. Sehr erfolgreich sind zum Beispiel Microkredite, damit sich Bauern eine Kuh kaufen können oder Frauen eine Nähmaschine. So etwas ernährt langfristig die Leute. Gleiches gilt für Schulbildung. Die Gates Foundation fördert übrigens auch als eines ihrer Hauptziele die Bildung. Von der ist die Aussage von Bill Gates sehr seltsam.
 
@Nunk-Junge: Es gibt verschiedene Arten von "Hilfe", du kannst dich mal Informieren wie die Schweiz in Afrika Entwicklungshilfe leistet. Nämlich nicht in Form von Lebensmittel, sondern in Form von neuen Technologien wie Wasserreinigungsmaschinen, und geschultem personal, das die Afrikaner selbständig machen soll. Trotzdem ist es nicht richtig die Priorität aufs Internet zu legen, wenn 99% der Menschen nicht einmal ein entsprechendes Gerät haben um überhaupt richtig darauf zuzugreifen. Es ist wie gesagt eine Nette Geste, aber man sollte andere Prioritäten setzen.
 
@Edelasos: So lange in Deutschland Menschen an Krebs sterben, ist jeder Cent in Schulen und anderen Projekten, die der Bildung verschwendetes Geld. Herr Gates' Logik bezogen auf Deutschland.
 
@Jean-Paul Satre: Du steckst Bildung (Lesen/Schreiben) in den gleichen Pot wie Internet?! hmm.....vor allem musst du das auf das jeweilige Land beziehen und da unterscheidet sich DE ein bisschen von Afrika nicht?!
 
@Edelasos: Das machen - man höre und staune - fast alle so, vor allem in Gegenden wie Afrika, wo Bücher nicht aufzutreiben sind. Da sind die meisten Schulen mit einer Internetverbindung besser bedient. Und was hat die Örtlichkeit damit zu tun, wenn Gates uns sagen will, dass alle gesunden Eier schaukeln sollen, solange andere an irgend einer Krankheit sterben? Das ist in Afrika nicht anders als sonst wo. Trotzdem würde hier niemand auf die Idee kommen, alle Investitionen bis auf jene, die der Entwicklung von Therapiemethonen dienen, einzustellen, und zwar so lange, bis die Krankheiten besiegt sind. Aber nee, hier auf Winfuture klatschen alle, dabei stört sich der nette William nur daran, dass er mit seiner Steuerspar-Stiftung nicht mehr das Philanthropie-Monopol in der IT-Branche hat. Mit dem Aufziehen von Nachkommen, die gebildeter als ihre Eltern sind sowie dem Aufbauen einer funktionieren Wirtschaft wäre den Menschen eher geholfen. Aber neee, laut Billy ist es sinnvoller, möglichst viele Menschen zu heilen, und das in einem Land, das jetzt schon nicht alle ernähren kann. So zynisch es klingt: Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben. Aber Gates will weiterhin lieber Fische verteilen.
 
Recht hat er schon, jedoch gibt es auch noch andere Bereiche bei denen man helfen kann. Insofern ist es doch besser als nichts. Nicht jeder muss die Krankheiten bekämpfen.
 
Weil Google das ja total uneigennützig, ohne weitere Pläne und nur zum Allgemeinwohl macht....wer das glaubt der glaubt auch das die NSA zum Allgemeinwohl lauscht. Gebt den Menschen dort Wasser und Nahrung und Medizin! Dann, vielleicht, kann man über Computer und Internet sprechen. Google sichert sich lediglich die Vormacht auf dem Kontinent, das ist das eigentliche Ziel.
 
@JSM: absolut richtig! Leider tut heute keiner mehr was oder zumindest die großen Konzerne oder Regierungen ohne dabei eigene Ziele zu verfolgen! Villeicht ist Afrika ja für google auch einfach eine günstige testarea umd ihr neues Speilzug zu testen...
 
Aber durch die Bekämpfung von Malaria macht Google kein Gewinn im Bereich der Werbung. Klingt nun sicherlich hart aber ich denke schon, dass das auch etwas damit zutun hat.
 
es kann aber helfen durch die Kommunikation zwischen den einzelnen Regionen dort. ^^ also so unnoetig ist es nicht, klar gibt es immer was wichtigeres und in Afrika sollte man erstmal dafuer sorgen, dass die Leute ohne die Ausbeutung durch die Industriestaaten aufleben kann.
 
Und Bill Gates investiert in extrem profitable Bereiche wie Medizin und Landwirtschaft aus reiner Selbstlosigkeit. Deshalb investiert er bzw. seine "Stiftzung" auch in Unternehmen wie z.B. Monsanto ... er wil nur unser Bestes ;)
 
@Fratzenmagnet: Bill Gates hat einen IQ von 160. Man darf also ohne weiteres davon ausgehen, dass er sich bei allem, was er tut, etwas denkt. Monsanto an sich ist ein gefährlicher Verein, verursacht aber hauptsächlich in den Industrienatienationen (dort wo eben das Geld ist) Schaden. Ein Nebeneffekt, auf den es Gates vermutlich abgesehen hat, sind die Gentechnisch veränderten Produkte, die den schwarzen Kontinent zu einem grünen werden lassen könnten.
 
@gutenmorgen1: Gerade Monsanto verursacht in der dritten Welt viele Schäden und hat dort den Tod sehr sehr vieler Menschen zu verantworten. Wenn Gates tatsächlich mit diesem Verbrecherkonzern in Verbindung steht würde mich das sehr enttäuschen.
 
Bill Gates for President! Man kann von MS halten was man will, aber Herr Gates hat nicht nur seinen Profit im Sinn, sondern hat als Ziel den Menschen als Ganzes voran zu bringen.
 
Das ist zu einfach gedacht. Das Internet eröffnet auch den Weg zu Bildung. Das ist wiederum eine wichtige Voraussetzung für weitere Dinge.
 
es gibt mehrere punkte wo man ansätzen kann damit es den leuten besser geht. wenn das kind durchfall hat dann kann z.b ein arzt über das von google zur verfügung gestelltes netz gerufen werdne. oder irgenwelche daten zur analyse und co. schneller bzw. überhaupt erst übertragen werden
 
@gast27: Wobei man sich fragen muss ob eine Familie, in der leider ein Kind an Durchfall sterben muss, sich das entsprechende Endgerät für Internet überhaupt leisten kann bzw. es überhaupt verfügbar ist.
 
@caZper: es gibt ja verschiedene wege. z.b kann man über spenden etc. für gewisse dörfer sowas wie telefonzellen finanzieren etc. außerdem ist afrika nicht so arm wie es immer dargestellt wird. die leute sind sehr einfallsreich
 
Da wird sich der "hungrige Hugo" aber freuen, was er in anderen Ländern zu essen bestellen könnte. Ach ich vergaß... Er hat ja nicht mal einen PC/Laptop/Smartphone.
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