Paywall: Tageszeitung Die Welt zieht positive Bilanz

Ende des vergangenen Jahres hat die zum Springer-Verlag gehörende Tageszeitung Die Welt als erstes überregionales Blatt Deutschland eine Bezahlschranke eingeführt. Die Einführung dieser "Paywall" sei erfolgreich verlaufen, so der Medienkonzern nun. mehr... Welt, Magazin, die welt Bildquelle: Die Welt Welt, Magazin, die welt Welt, Magazin, die welt Die Welt

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Könnte mir jemand bitte den Begriff "Paywall" erklären? Was zum Geier ist das? o_O
 
@Motti: Eine Bezahlwand.. Alles dahinter gibts nur fuer Geld. Kostenpflichtiger Kontent quasi
 
@-adrian-: Danke für die schnelle Antwort! Ja jetzt macht der Text auch Sinn...
 
@Motti: Hier kannst du es genau nachlesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Paywall aber googlen könnte man auch selber wenn man wollte^^
 
@Jack21: Zu einfach ;) ___ Dennoch danke!^^
 
@Jack21: :)
 
@Motti: Verstehe auch nicht, warum der Artikelschreiber nicht einfach ausschließlich das deutsche Wort "Bezahlschranke" verwendet!?
 
@Qwarzo: "Paywall" ist mMn ein verbreiteter Begriff. Aus demselben Grund verwendet man auch "surfen", obwohl man "wellenreiten" verwenden könnte. :)
 
Ich muss ja zugeben das die Welt in der tat eines der bessere Spinger Verlag Ableger ist, aber 20 Artikel im monat? Alternativ 4,49 im Monat PLUS nach wie vor Werbung im großen Stil auf der Webseite. Ein mehr als nur inakzeptabler Preis. Einmal reconnect, beginnen die wieder von vorne und der reconnect ist bei den meisten in DE mindestens einmal in 24 stunden. Ich würde heute kein einziges Blatt mehr bezahlen, da alles nur noch bewusste Fehlinformation ist.
 
@kkp2321: Das ist nur eine Gewinnmaximierung. Geld aus Werbung reicht den Geldgeilen nicht.
 
@kkp2321: Es hat nichts mit der IP zu tun, das hab ich schon mal getestet. Das mit der Zwangstrennung werden die wohl auch schon geschnallt haben. Dafür nehmen sie anscheinend ein Cookie oder so (kenn mich da nicht so aus).
Wer weiterlesen will, kann z.B. im Firefox ein privates Fester aufmachen, das speichert ja keine Nutzerdaten dauerhaft ab.
 
@raidenX: Cookies sind bei mir nur auf der whitelist, an sonst blockiere ich die.
 
Alternative: Cookies löschen oder gar nicht erst annehmen. Und man sieht die Paywall erstmal nicht mehr.
 
Also im Grunde - sorry - 47000 Idioten. Die apps von Die Welt sind wirklich nicht übersichtlich und über Google News und der Welt Seite - auf die man ja Zugriff hat - bekommt man extrem einfach die Artikel dennoch zu Gesicht. Zusataufwand pro Artiekl ca. 3 Sekunden. Und man bekommt dann trotzdem noch dick Werbung präsentiert. Wer zahlt für sowas dann solche horrenden Summen?`So ein Unsinn.
 
@JoePhi: warum müssen das direkt immer Idioten sein?? Wenn jemand mi der App oder der Webseite klarkommt und zufrieden ist und dann auch noch bereit ist dafür etwas zu bezahlen?? Es ist jedem selbst überlassen was er mit seinem Geld macht.. ich werde solche aussahen wohl nie verstehen ...
 
@JoePhi: Ich kann nicht nachvollziehen, wie man 4,49 € im Monat eine horrende Summe nennen kann. Dafür bekommt man nicht mal ne Schachtel Zigaretten. Traurige Welt, in der die meisten nur konsumieren wollen, aber nichts dafür zahlen wollen.
 
@Cykes: Eur 54,- im Jahr und dann noch mit Werbung zugeschüttet zu werden - wohlgemerkt das ist nur die Nutzung der Webseite, die Tabletapp ist weitaus teurer - finde ich einfach teuer. EUr 4.5 und keine Werbung. Gut - wer das unterstützen will. Aber beides ist einfach frech. Und da man das so einfach und legal umgehen kann ... sind die Leute - na gut - sagen wir nicht Idioten - sagen wir entweder reiche Geldsäcke oder minderinformierte Nutzer des Internets ...
 
@Cykes: Jeden Cent den man dem Springer Verlag gibt ist zu viel.
 
@JoePhi: Plus könnte man seine cookies löschen und man kann wieder 20 Seiten ansehen, ohne zu bezahlen.
 
Und wieviele von den den so gelobten Abonnenten haben sich alle ein iPad im Abo dazu geholt?
Die werden ja komplett im Die Welt Abo verramscht wenn man es so will. Diese Deals sind auf einschlägigen Seiten hoch und runter gejubelt worden!
 
dennoch lustig das man sie mit NoScript einfach wegblocken kann und alles lesen kann..
 
@dawdad: Lustig, wenn man Sie auch mal so austricksen könnte, dass Sie umsonst arbeiten.
 
Wenn man die Überschrift über Google sucht, dann sieht man diese Wall auch nicht ;)
 
Eine ganze Reihe der Antworten hier zeigt mal wieder das eigentliche Problem auf: Es wird sich damit gerühmt, wie leicht man irgendeine Begrenzung umgehen kann und überhaupt sind "die da" ja ohnehin alle "doof", weil sie zu Springer, G+J oder wem auch immer gehören. Lustigerweise will oder "muss" man aber doch bei "denen" konsumieren - statt, was dann ja die logischere Konsequenz wäre, einfach vollständig die entsprechenden Angebote zu meiden. Wo ist eigentlich das Problem? Hier bietet eine Zeitung ein bestimmtes Angebot für Preis X an. Man "muss" das nicht annehmen. Man kann sich auch Alternativen suchen. Fakt ist aber auch, dass hinter der Webseite Leute sitzen, die den Content bereitstellen. Das geht vom Redakteur, über die IT-Leute, hin zu den Putzfrauen bis zu den Korrespondenten etc. All diese Leute wollen, wie wohl jeder ebenfalls arbeitende hier, am Monatsende Geld sehen. Ich glaube nicht, dass irgendjemand hier es gut fände, wenn man seine Arbeitsleistung umsonst beziehen würde, wenn das irgendwie möglich wäre und unabhängig davon, wie "leicht" dies vielleicht der Fall sein würde. Würde die Arbeitsleistung gar nicht mehr nachgefragt werden, weil das Produkt "mies" wäre, könnte man sich Gedanken über das Produkt an sich machen, aber Pustekuchen, die Leute rühmen sich stattdessen, dass man die Leistung - vermeintlich ja so schlecht - ja durchaus konsumieren würde. Natürlich ist es bei einem selbst immer was gaaanz anderes: Hier ist moralisch natürlich alles im Lot, weil es trifft ja das Imperiu... die Bösen. Ebenso ist es vollkommen ok, wenn man in der Steuererklärung aus dem Feierabendbier noch mal schnell ein Geschäftsessen macht und für die Werbungskosten aus 12,4km pro Tag mal eben 15km macht - Hauptsache, am Ende wird Höneß bei Brot und Wasser in den Kerker geschmissen, weil der ist viel schlimmer. Faktisch ist jedoch die Moral der meisten hier ebenso verkommen, wie sie es immer ausschließlich den anderen zuschreiben. Seid Stolz...
 
@LostSoul: man kann auch Angebote kritisieren ohne Sie nützen zu müssen. Die Bild nutzt auch eine Paywall ala Bild+ finde ich kappes, trotzdem war ich seit knapp 11 Jahren nicht mehr auf der bild seite.
 
@BartVCD: Hast du meinen Beitrag nicht gelesen oder ihn nicht verstanden?
 
@LostSoul: Er hat sich bei dem Wort "doof" angesprochen gefühlt.
 
Die Idee Paywall oder Paywahl (TAZ) ist sicher nicht schlecht und bietet eine weitere Einnahmesäule. Aber als gelegentlicher Leser will ich kein dauerhaftes Abo abschließen. Mein letztes Zeitschriften Abo liegt schon mehrere Jahre zurück und dies werde ich sicher auch nicht mehr ändern.
Aber dennoch bin ich gerne bereit, für guten Journalismus einen unregelmäßigen "Einmalbetrag" als Anerkennung und zusätzliche Einnahmemöglichkeit zu leisten. Diese Option fehlt nach wie vor. Damit guter Journalismus weiterhin möglich ist, sind weitere alternative Unterstützungsmöglichkeiten dringend erforderlich.
 
@coldshock01: Wie wäre es denn, wenn dein Arbeitgeber dir auch nur einen "unregelmäßigen 'Einmalbetrag' als Anerkennung" bezahlen würde? Sorry, aber was ist denn das für eine Argumentation? Die Arbeit kostet schliesslich nicht nur Geld, wenn du gerade Lust hast zu zahlen. Im Übrigen kann man Zeitungen (oft auch elektronische Ausgaben) einzeln kaufen.
 
@Big_Berny: Mein AG ist nicht in der Netzbranche tätig und hat somit auch nicht mit den Problemen der Verlage zu kämpfen. Aber klar handelt es sich hierbei "nur" um eine weitere Einnahmemöglichkeit. Vorstellbar wären auch ein gebührenfinanzierter Journalismus ala GEZ oder ein Portal für diverse Printmedien, dann auch gerne als Abo. Anderenfalls kann ich auch sagen, dass ich mich weiterhin am kostenlosen Buffet bediene und falls eine Bezahlschranke kommt, einfach zum Nächsten kostenlosen Anbieter switche. Die kostenlose Netzkultur ist bereits tief verankert und lässt sich nur durch verschiedene Bezahlmodelle evtl. in Zukunft ändern...
 
@Big_Berny: Die verdienen ihr Geld durch Werbung auf der Webseite, Werbung in ihren Zeitungen sowie den Zeitungsverkauf selbst.
 
@citrix no.4: Online finanziert sich eben kaum selbst, wenn man die ganze Recherchearbeit mitzählt. Werbung alleine reicht meist nicht, darum suchen ja alle alternative Einkommen. Online hat bis jetzt nur funktioniert, weil über die Zeitungen/Zeitschriften quersubventioniert wurde - oder die Recherchearbeit darüber verrechnet wurde. Und da es den Zeitungen/Zeitschriften jetzt schlechter läuft, geht's eben nicht mehr so weiter. Ich mag die "Ich will alles kostenlos"-Kultur überhaupt nicht. Ist natürlich nicht illegal aber einfach asozial.
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