Glasfaser: Gemeinde baut sich ihr Gbit-Netz selbst

Da die großen Netzbetreiber den Breitband-Ausbau in ländlichen Regionen für nicht wirtschaftlich halten, ergreifen immer mehr Kommunen selbst die Initiative - so jetzt auch die bayerische Gemeinde Essenbach. mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: AR Photos Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber AR Photos

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Dass nenne ich doch mal Eigeninitiative. :-)
 
@CJdoom: Und dabei beantragen sie noch nicht mal Fördermittel, die sie auch bekommen würden. Viele ländliche Bereiche sind auch deshalb unterversorgt, weil sie sich um nichts kümmern bzw. den Papierkrieg scheuen. Vorhanden wären die Mittel auf jeden Fall. das sagt nämlich auch keiner: ein viertel der möglichen EU-Fördergelder wird überhaupt nicht abgerufen bzw. beantragt.
 
@LastFrontier: Die Ansicht ist ja mal wieder typisch: Die Allgemeinheit hat für teuer Geld die Infrastruktur zu errichten, damit sich die Wirtschaft an dieser bereichern kann
 
@Jean-Paul Satre: Hier profitieren beide Parteien davon. Denn das Netz gehört auch in Zukunft der Gemeinde und wird vermietet. Kurzfristig hat die Gemeinde ein Abschreibungsobjekt und mittelfristig auch eine Einnahmequelle. Und die Bürger kommen günstig an ein HighSpeed-Netz - welches ihnen gehört!!!!-----es soll sogar Gemeinden geben, die ihren Strom via Biogas Anlage selbst erzeugen und auch die Anlage selbst betreiben. Mit Strassen macht man das doch auch.
 
@LastFrontier: Selbst wenn die Infrastruktur mit Fördergeldern durch die Gemeinden realisiert wird heißt das noch nicht, dass DSL auch wirklich (frei) verfügbar ist. Bei uns wurden mit öffentlichen Geldern Leitungen verlegt, die den diskriminierungsfreien Zugang von Drittanbietern ermöglichen soll. In der Realität heißt das, dass irgendwie nur die Telekom schalten kann und Anbieter wie 1&1 und sogar Congstar trotzdem nicht schalten können...
 
@LastFrontier: Eu-Fördergelder kann man nur beantragen, wenn man auch einen gewissen Anteil Eigenmittel einbringt. Bei vielen Gemeinden hapert es da aber schon. Sie können den Eigenanteil nicht finanzieren und daher auch keine Fördermittel beantragen. Pervers aber wahr.
 
@CJdoom: Das ist ja mittlerweile in vielen kleineren Gemeinden so. Sieht man auch ganz gut an den Schwimmbädern, die immer weiter zugemacht werden. Die Gemeinden und Kommunen haben kein Geld mehr, also nehmen die Bürger das selbst in die Hand. Finde ich eine tolle Sache und wenn die Kommunalverwaltung da nicht ihre Finger drin hat, geht es auch gleich viel schneller und generell reibungsloser...
 
@doubledown: Da sagst du was, bei uns in der Nachbarstadt war es mit dem Bad auch so. Leider
 
@CJdoom:

Ok, mein Kommentar wird hier gleich Minusse hageln, aber ich stehe dazu.

Ich persönlich finde die Art und Weise, wie hier Mitbürger auch Rechte pochen, die sie sich durch andere Vorteile erkauft haben, zum Kotzen.

Wenn hier jemand in das Umfeld einer Großstadt zieht (oder noch weiter weg von einer Großstadt), weil dort die Mietpreise/Baupreise günstiger sind und er und seine Familie einfach nur ruhig wohnen wollen, ihre Kinder nicht in Großstadtschulen mit 80% Ausländeranteil schicken wollen, dann ist das für mich ok.

Nicht ok ist es aber hingegen, wenn solche Leute dann wegen der Benzinpreise stöhnen, die Kilometerpauschale angehoben haben wollen oder verlangen, dass Bus/Straßenbahn/S-Bahn/U-Bahn quasi bis zu ihrem Dorfkern verlängert werden.

Genauso verhält es sich mit den Breitbandanschlüssen. Wenn dort nur 1000 Leute leben, würde ich als Unternehmer auch nichts machen. Wann soll sich denn so etwas rechnen? Als Bäcker fahre ich mit meinem mobilen Backmobil auch nicht 20 km für 5 Leute!

In meinen Augen werden dort Steuergelder verschwendet und die jetzt ach so glücklichen Leute, die 250€ zahlen müssen, hätten in meinen Augen das Hundertfache zahlen sollen, wenn es ihnen denn ach so wichtig ist.

So....jetzt her mit dem Minus....
 
@Supereagle: Du solltest mal dein verqueres Weltbild zurechtrücken. So wie in deinen anderen Beiträgen bist du ja fast gegen jeden und alles was da kreucht und fleucht. Du bist so ein richtiger World-Hater. Berufsnörgler oder hat dir Mami die Rassel weggenommen?
 
@LastFrontier: Soso....und was lässt dich zu dieser Aussage kommen? Habe ich etwa genau deinen Punkt getroffen?...Sorry...aber ok...geh zu Mami und spiel im Sandkasten
 
hmm hätte ich auch gerne bei miener Gemeinde :)
 
@jdoe2k5: Und was hindert dich daran?
 
@Izibaar: Vielleicht ein "niedriger 2-stelliger Millionenbetrag" :).
 
@RocketChef: Du hast nicht verstanden worauf ich hinaus wollte. Zur Erklärung: So eine Initiative geht gewöhnlich von Personen aus die Bedarf haben, also so jemand wie ihm. Nur statt auf Winfuture einen Kommentar abzugeben muss man halt aktiv werden. Gleichgesinnte suchen; Bei der Gemeinde anklopfen.
 
@Izibaar: Kennst du seine Rahmenbedingungen? Das Geld muss irgendwo herkommen. Rein Hypothetisch: Wenn er in einem 1000-Seelen Dorf wohnt, kann es sein dass sich vielleicht 10-15% der Leute dafür interessieren. Da ist es im "Ernstfall" günstiger zum Internet zu ziehen als umgekehrt. Gibt genug Hinderungen die so ein Vorhaben im Keim ersticken.
 
So muss das laufen! Selbst ist der Mann! Davon können sich die lahmen grossen Anbieter die nicht in die Pötte kommen eine riesen Scheibe abschneiden!
 
Das finde ich mal richtig clever, natürlich kostet das auch eine menge Geld im ersten Moment, aber da der Provider das Netz ja anmietet dürfte sich das für alle beteiligten recht schnell amortisieren. Und dann auch noch bis zu 1 Gbit in naher Zukunft, Respekt!
 
Schön und gut, die Glasfasern müssen trotzdem betreut werden. Ich sag mal nur: baggerarbeiten! Mnet kommt da günstig bei weg und schiebt den schwarzen Peter auf die Gemeinde, wenns nicht läuft!
 
@wrack: ganz einfach, der Baggerfahrer wird versichert sein und die zahlen das dann.
 
@tavoc: wer macht das? Wer stellt das fest? :) so einfach ist das nun auch nicht ;)
 
top aktion. Mnet hat dann aber für die gesamte gemeinde das monopol? seh ich das richtig?
...anyway. Will ich hier bei mir auch haben :D
 
@Sebaer: Das ist doch normal? In kleineren Städten haben Kabel Anbieter meistens Monopol, da über DSL bestenfalls 6000 rein kommt (Kabel dann 32 MBit oder 100 MBit), auch nur ein Anbieter. Auf dem Lande wird oft auch nur von kleineren Providern ausgebaut (z.B. EWE), die dann auch VDSL alleine anbieten. In allen Fällen sind aber trotzdem die normalen Preise gültig, wie für alle anderen Regionen mit weiteren Anbietern auch. Daher aus preislicher Sicht kein Problem. Und hier ist die Finanzierung sowieso anders, da das Geld hier an die Gemeinde gezahlt wird.
 
@Stefan1200: ah ok. War mir gar nicht bewusst. Dann sind wir hier doch noch nicht sooo krass auf dem land bei uns. Zumindets gibts mehrere "DSL" anbieter. (netcologne, tcom, vodafone) Von unseren bezahlten 18Mbit bei netcologne kommen allerdings auch nur höchstens 8Mbit an ^^
 
@Sebaer: Auch in unserem Dörfle wird im Moment Glasfaser (bis zum Verteilerknoten) ausgebaut. Wir haben dann zwar "nur" DSL 50000 (vorher max. 2000) aber es tut sich endlich was! Bei uns hat dann htp. das Monopol. Das allerdings zu fairen Preisen und solange da nirgends mehr Telekom steht ist mir das auch mehr als recht! :-)
 
@Fekal: ja die drosselkom gehört einfach ein wenig zurückgedrängt. Der Meinung bin ich schon lange
 
ich würde direkt helfen und 250€ klingen fair :)
 
Die bessere frage ist doch dann aber, was so ein Anschluss pro Monat kostet ?
 
@Horstnotfound: Das würde mich auch sehr interessieren! 250€ einmalige Anschlussgebühr und xx monatlich. Nur wie viel?
 
@hhgs: ok bin auch sofort dabei.
 
@Horstnotfound: Surf&Fon-Flat 100 Regio, Internetzugang mit bis zu 100 Mbit/s (Upstream bis zu 10 Mbit/s) inkl. Internet-Flatrate, Telefonanschluss inkl. Flatrate ins deutsche Festnetz, HomeBox (Multimedia-Router mit WLAN-N, Telefonanlage (analog) und DECT-Basisstation), monatlich 47,90 €. Quelle: http://www.essenbach.de/fileadmin/redakteur/Glasfaser/Auftrag_SurfFon-Flat-Regio-Essenbach_130701_vp.pdf
 
@Stefan1200: Okay, das ist wirklich ein fairer Preis! Da wäre ich auch sofort dabei!
 
@Stefan1200: Und dann ruckelt Youtube, weil da jemand bremst ;-)
 
Telekom Multis kriegen aber davon nix. Und es gut so.
 
@alexbu: Dafür ist das ein geschlossenes System, dadurch kein Wettbewerb, da ist mir Vectoring lieber, da herrscht Wettbewerb. Es wird sich da auch kein Kabel-TV Anbieter mehr blicken lassen (glaub ich zumindest) da ja Mnet auch Kabel-TV anbietet.Außerdem finde ich es besser, wenn man das ganze ausbaut, wenn eh saniert werden muss und nicht so wie machen mal was, kosstet ja auch ein stücken mehr und wer bezahlts.
 
@wydan: Der Wettbewerb ist nicht nötig, da die Infrastruktur der Gemeinde gehört, und der Provider diese nur anmietet. Macht sich der Provider unbeliebt, wird ihm der Mantel gereicht. :)
 
Und das in BAYERN, OHNE die großkotzige CDU/CSU? Die haben meinen vollsten Respekt!
 
wo liegt das nest genau ?? ich ziehe sofort um dorthin und weg von der telekomm !! lol
 
Sowas läuft bei uns im Norden auch .. bbng.de das erste "Pilot" Dorf wird grade ausgebaut. Und danach ist u.a. das Dorf dran wo ich wohne.
 
Ich wohne zufällig im zukünftigen Glasfasergebiet. Der Anschluß war sogar bis zum Ende der Ausschreibung kostenlos. Wer also gleich seine Zustimmung gegeben hat, zahlt 0,-€ für die Installation. Wenn man bis vor Abschluß der Tiefbauarbeiten mitmacht, zahlt 250,-€ + 19%Mwst. Ein Beitritt nach Abschluß der Arbeiten ist dann je nach Entfernung um einiges teurer.
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