GEMA-Konkurrent C3S schafft erstes Etappenziel

Die Initiative zur Gründung des GEMA-Konkurrenten Cultural Commons Collecting Society (C3S) hat ein erstes Etappenziel erreicht und eine erste Crowdfunding-Runde abgeschlossen. mehr... Musik, Sound, equalizer Bildquelle: Polysonic Logo, Verwertungsgesellschaft, C3S Logo, Verwertungsgesellschaft, C3S C3S

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klingt auf jedenfall interessant,... dann kann auch die gema nicht mehr tun was sie will und die musiker gehen trotzden nicht leer aus... aktuell ist es leider so, das die veranstalter zahlen die kunden zahlen aber die musiker nicht wirklich viel davon haben -> ich hoffe auf besserung!
 
hm. Ist das nicht heute so, dass die Künster erst einmal beweisen müssen, dass sie nicht von der GEMA vertreten werden? Dieser Grundsatz kollidiert doch massiv mit der zweiten Gesellschaft. Ist wirklich schockierend wie dieses Thema in Dtl. behandelt wird. Nicht, dass ich Verwertergesellschaften an sich verteufele - aber die Struktur in Dtl. ist wirklich eine Schande.
 
@JoePhi: Diese sogenannte GEMA-Vermutung wird hinfällig, sobald es eine zweite Verwertungsgesellschaft gibt - das ist juristisch sicher.
 
@JoePhi: Meines Wissens nach ist im entsprechenden Gesetz nicht das Wort GEMA sondern das Wort Verwertungsgesellschaft enthalten. Damit würde meiner Meinung nach rein juristisch neben der GEMA-Vermutung noch die C3S-Vermutung hinzukommen. Das wird noch ein "schönes" juristisches Feuerwerk werden.
 
irgendwie schwachsinn. ich verstehe diesen kickstarter like kram sowieso nicht, da sollen leute ihr geld in einen topf hauen, ohne je zu wissen, ob das was sie glauben zu finanzieren, je in der form akzeptanz erfahren wird, oder nicht. wenn ich eine verwertungsgesellschaft gründen will, wieso mach ichs nicht einfach? wieso muss ich gleich geld einsammeln? wichtig wären doch da erstmal künstler, die von meinem verwertungskonzept überzeugt sind, dass sie sich mir anschließen. die frage ist, ob trägermedien auf künstler einer nicht etablierten verwertungsgesellschaft zurückgreifen und ob sich diese zweite gesellschaft etablieren kann. es passt einfach nix. eine Genossenschaft kann ich auch so schon aufmachen und über Genossenschaftsanteile zu Geld kommen. dieses kraut funding gedöhns generiert nur geld ohne gegenwert... sehr fragwürdiges modell... noch dazu läge die Haftung bei allen Genossenschaftsmitgliedern (in höhe ihrer eingezahlten genossenschaftsanteile) dieser Verwertungsgenossenschaft falls man sich nicht etablieren kann... schon seltsam... da wollen welche was neues machen, verlagern das finanzielle risiko aber auf alle anderen ob kraut finder oder genossenschaftler..., nur eben nicht auf sich selbst... wer würde da mitmachen? wenns eine genossenschaft wäre mit allen Organen, Vertreter, Vorstand, Aufsichtsrat aber so? merkwürdiges modell... da hat einer ne idee, aber nicht die mittel sie umzusetzen... das scheitert.
 
@Rikibu: Deine Argumentation löst sich aber in Luft auf, da die Leute, die jetzt da Geld zugeben, dann ja auch Genossenschaftler sind. Ist doch Wurscht, ob man die Mitglieder nun per Mailingliste oder auf ner Funding-Plattform zusammensammelt....letzteres ist vermutlich einfacher...
 
@Rikibu: Crowdfunding ist nichts anderes als eine Risikokapitalgabe. Nix neues. Gab es schon immer. Ist nur ein neuer Weg. Muss ja nicht jeder mitmachen.
 
@Rikibu: Du solltest dich erst mal informieren, welche Hürden und Voraussetzungen für die Gründung einer Verwertungsgesellschaft nötig sind. Was C3S machen will und wie es aufgabaut ist. Dann klappt es vielleicht auch mit sachlichen und korrekten Aussagen.
Bis auf zwei Sachen ist alles Stammtischgerede. "...wenn ich eine Verwertungsgesellschaft gründen will, wieso mach ichs nicht einfach..." Tja, das machen die ja gerade! Dazu brauch es aber eine nicht unerhebliche Menge Geld.
"...wichtig wären da doch da erst mal Künstler, die von meinem Verwertungskonzept überzeugt sind, dass sie sich mir anschließen..." Genau das passiert doch gerade. Mann gibt eine Absichtserklärung ab, dass man Mitglied werden würde. Ob man es später auch wird ist eine andere Sache. Ohne entsprechende Anzahl dieser Bekundungen kann man nicht 'mal eben' eine Verwertungsgesellschaft gründen. Gleichzeitig wird Geld benotigt und das wird in dem Fall als "Mitgliedsbeitrag" einer Genossenschaft gesammelt.
Und Konkurrenz belebt das Geschäft. Das derzeitige Monopol der GEMA ist und sollte überholt sein. Stichwort: GEMA-Vermutung, 5% der GEMA Mitglieder (natürlich nur die mafiösen Majors) haben Stimmrecht, ungerechte Ausschüttung, keine Möglichkeit lizenzfrei zu veröffentlichen, Dauerstreitigkeiten und überhöhte Vorderungen (YouTube).
Nicht vergessen, den neuerlichen Fall mit dem Kunstprojekt und dem öffentlich augfgestellten Klavier, dass die GEMA mit ihren hanebüchenen Ansprüchen/Vorderungen zerstört hat.
 
Ich habe meine Zweifel dass das funktioniert. Wenn die sich erst gut aufgestellt haben, haben wir zwei Verwertungsgesellschaften die den Hals nicht voll bekommen.
 
@kkp2321: der Vorteil einer genosssenschaftlichen Struktur ist, dass sie viele Organe hat die Mitspracherecht haben. Aber das ist auch das Problem, zu viele verschiedene Standpunkte führen selten zu nem vernünftigen Konsens... sieht man schön bei ard und zdf, da gibts so viele kreisel die was mitentscheiden wollen und am ende kommt nur dreck raus.
 
@Rikibu: Ja, aber dort liegt es an den 2 großen politischen Parteien CDU und SPD. Vor allem die CDU hat öfters Probleme verursacht. Ständig wollte sie eigene Leute und deren Positionen durchsetzen, um die Medien und somit die Zuschauer zu beeinflussen.
 
@ephemunch: Na ja, "Zuschauer zu beeinflussen" würde ich so nicht sagen. Besser wäre abkassieren!
 
Haha endlich bekommt die GEMA Probleme. Jetzt werden wir sehen wie es läuft wenn sie auf einmal Konkurrenz hat.
 
@Axel10: Klasse. 2 Gesellschaften, die sich um Verwertungsrechte kümmern. In unserem Verein (wir veranstalten häufig Konzerte) müssen wir dann jeden Musiker erstmal fragen, von welcher Gesellschaft er vertreten wird. Aber vielleicht gründen sich ja noch mehr Gesellschaften, damit niemand mehr durchblickt. Vor der Gema, also Anfang des 20. Jh., gab es allein nur in Deutschland 6 (!) verschiedene Verwertungsgesellschaften. Kein Aas ist mehr durchgestiegen wer wo welche Rechte hat und sich wo und von wem vertreten lässt. Erst seit der Gema wußte man, wohin man sich verläßlich wenden konnte.
 
@departure: und wo das ganze geld hinfließt! mag schon sein das es "vorerst" etwas komplexer wird, aber auch schonmal darüber nachgedacht, wenn z.B. ein autohersteller autos verkaufen würde, das diese teurer wären wie wenn viele (wie jetzt) autos verkaufen? nicht anders wird es mit rechteverwaltung sein! immerhin müssen die jetzt argumente bringen warum ich meine musik von denen schützen lasse und nicht von den anderen
 
@departure: ja das wird noch "lustig" ..... Mal sehen , wann die ganze "Hurra"-brüller das auch merken.
 
@departure: Was für ein Problem von epischen Ausmaßen. Einen Künstler zu fragen welche Verwertungsgesellschaft zuständig ist. Na wenn das kein Argument ist endlich alle Krankenkassen zu schließen bis auf eine, damit die armen Arbeitgeber nicht jeden Angestellten fragen müssen bei welcher KK er ist. Außerdem darfst du gerne mal eine Suchmaschine bemühen, und dann feststellen, dass es auch heute noch wesentlich MEHR als nur eine Verwertungsgesellschaft in Deutschland gibt.
 
@Axel10: Sofern die neue Gesellschaft vom Münchener Patent- und Markenamt das OK bekommt. Wobei ich mich jetzt frage, warum? Gibt es ein Patent auf "Musikrechte verwalten"?
 
@Axel10: die GEMA bekommt nur Probleme, wenn Urheber sich durch die André Gesellschaft vertreten lassen.
 
Und wo sind jetzt die Plärrhälse, die der Gema die Schwindsucht gewünscht haben und ernsthaft meinten, daß Künstler außer ihren Plattenverkäufen und ihren Konzerten ansonsten nichts weiter zu kriegen haben? Daß das öffentliche Abspielen geschützter Musik nichts mehr Kosten darf? Bravo, in Zukunft tauchen 2 Gesellschaften auf Veranstaltungen auf und spionieren, ob der Veranstalter auch brav alles gemeldet hat. Meinst wirklich jemand ernstlich, daß ein Musiker, der sich von der neuen Gesellschaft vertreten läßt, sich dadurch keine Einnahmen von Dritten, die mit seiner Musik auf Veranstaltungen Geld verdienen, verspricht? Ein Riesenblödsinn. Wir brauchen keine zweite Gema, sondern eine grundlegende Reform (vor allem Tarifreform) der bestehenden Gema!
 
@departure: Stimme dir zwar zu aber aktuell drängt sich der Eindruck auf das es leichter ist eine zweite GEMA aufzubauen als die bestehende GEMA zu reformieren. Die Tarifreform ist schon lange überfällig. GEMA Pro und das mästen der "ordentlichen Mitglieder" ist ein ziemliches Geschwür.
 
muss nicht nun auch die NSA GEMA gebühren zahlen .. wenn die auf unsere Daten zum PC zugreifen und dann auch die Videos und Musik hören die wir so speichern
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