Lizenzkosten: Spotify feiert teuer erkaufte Erfolge

Der derzeit wohl bekannteste Musikstreaming-Dienst Spotify wird immer populärer, entsprechend konnte man dort die Umsätze verdoppeln. Profitabel ist das Angebot aber noch lange nicht, wie der Chef von Spotify verriet. Grund: hohe Lizenzkosten. mehr... Streamingportal, Musikdienst, Spotify for Android Bildquelle: Spotify Streamingportal, Musikdienst, Spotify for Android Streamingportal, Musikdienst, Spotify for Android Spotify

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Ob die Hoffung auf Senkung der Lizenzgebühren wohl nicht ein wenig blauäugig ist?
 
@jigsaw: Allerdings! Die Musikindustrie muss auf Gedeih und Verderb auch mit dem größten Schund Millionen verdienen. Es wäre ja mal schlau gewesen, wenn die MI mit Spotify zusammen ein Experiment gestartet und geprüft hätte, wie sich mit dem Konzept neue Hörergruppen erschließen lassen und ob das Ganze als Basis einer gewissen Umorientierung hinsichtlich des Preismodells taugt. Leider wird's wohl nix, trotz Verhandlungen.
 
@Smek: Ich denke die Musikindustrie verwendet Spotify durchaus als Experiment in diese Richtung. Die Hörer sehen ja zunächst mal nicht, wie sich ihre Abogebühren unter den am Angebot beteiligten - Spotify als Dienstanbieter und die Musikindustrie als Lieferant der Inhalte - aufteilen. Und zugleich experimentieren sie, wie hoch die Lizenzkosten gehalten werden können (sprich: wie viel Einnahmen sich hier rausholen lassen).
 
Die Lizenzgebühren werden bestimmt nicht gesenkt, jede Wette. Oder aber sie werden kurzfristig gesenkt, um Spotify nicht absaufen zu lassen und dann später (bei weiterem Erfolg) wieder doppelt und dreifach erhöht. Die Musikindustrie reibt sich jetzt schon wieder die Hände, so viel Geld durch blankes Nichtstun...
 
@Joebot: Naja, "Nichtstun" ist auch nicht ganz richtig, die Musikindustrie liefert schliesslich die Inhalte (bzw. organisiert deren Lieferung, die Musik machen ja am Ende die Musiker). Und dass sie die Titel nicht kostenlos zur Verfügung stellen ist auch einleuchtend ("hey, die haben wir schon 3x verkauft, ab jetzt bekommt jeder weitere sie kostenlos"). Über die Höhe der Lizenzkosten lässt sich nun natürlich trefflich disktutieren.
 
vllt kann man geld sparen in dem mann die telekom nicht bezahlt um den Dienst nicht auf das Datenvolumen berechnen zu lassen
 
Und als Apple wegen iRadio mit der Musikindustrie hart verhandelt hat war das Geheule groß, vielleicht haben sie das gemacht, weil sie keine Lust auf Verlust hatten.
 
@Michas: Wessen Geheule war gross? Das der Musikindustrie? Oder Verteidiger der Musikindustrie *verwirr*
 
contentmafia :D
 
Wundert mich leider nicht. Ich bin ja selbst Spotify Kunde, das Angebot ist toll aber es war mir von vorne rein klar dass es schwierig wird dieses große Angebot zu finanzieren. 10 Euro im Monat sind auf ein Jahr gerechnet warscheinlich viel mehr als die meißten (ich auf JEDEN Fall) normalerweise für musik ausgeben würden .. das Problem ist aber natürlich dass alle Künstler (egal ob ich die höre oder nicht) etwas von diesen 10 Euro haben wollen .. und dann bleibt für den einzelnen nicht viel übrig. Dass aber auch für Spotify selbst nichts übrig bleibt, das war mir so noch nicht bewusst.
 
@DekenFrost: Ist ja auch schon ein Grund, warum Labels und Künstler aus Streaming-Diensten ihre Musik entfernen lassen. Weil einfach nichts dabei rum kommt. Von den Nachteilen für den Kunden ganz zu schwiegen: Wenn nichts mehr bezahlst, kannst auch nichts mehr hören. Dazu gibt's ja genügend kostenlose Alternativen, wie Web-Radios, YoiTube und Co. Bei YouTube kannst ja auch easy die Musik auf deine Platte "rippen" und immer wieder hören.
 
@karacho: Youtube und co ist KEINE kostenlose alternative zu spotify (erst recht nicht in DE wenn man nicht mit proxies arbeiten will). Ich zb. nutze im Auto ausschliesslich Spotify über handy, zuhause am PC, am Tablet oder am Fernseher über XBMC und überall sind meine Playlists synchronisiert. Muss man schon selbst wissen ob es das einem Wert ist, mir auf jeden Fall.
 
@DekenFrost: Tja, und wenn du nichts mehr bezahlst sind alle Playlisten weg ... Da erstelle ich mir lieber meine eigenen PLaylisten, die funktionieren immer und überall, ohne Bezahlen und Abhängigkeit von einem Anbieter. Und wenn Spotify so weiter macht, sind sie eh bald pleite.
 
@karacho: Wie gesagt, das muss ja jeder selber wissen. Und wenn, dann sind meine playlisten halt weg na und? Das weiß ich ja vorher. Ist ja nicht so als wenn ich dann gar keine Musik mehr hätte. Aber momentan ist das eben total komfortabel
 
@DekenFrost: Ich denke nicht dass music anteilig an verfuegbarkeit bezahlt wird sondern an der nutzung.
 
Da geht es dann Spotify nicht anders als den Künstlern selbst:
http://www.einslive.de/musik/extras/2012/03/120329_musikstreaming.jsp
Da dürfte sich in der Zwischenzeit auch nicht wirklich viel geändert haben.
 
@bergoett: Man kann solchen Text aber auch falsch verstehen >>"Die Berliner Indieband Bodi Bill hat ihre Zahlen veröffentlicht und dabei kam für 5.300 Streams im Monat November 2011 der Betrag von gerade mal 6,20 Euro zusammen"<< wieviel Streams im letzten Monat hatte wohl blurred lines? Vermutlich eher irgendwas um 53Millionen was dann ca 62000€ macht und keine 6,20€. Abgesehen davon sagen die im Artikel selbst, dass die reinen Verkaufserlöse aus Musik nur 5% vom Einkommen ausmachen und Bekanntheit über Sieg oder Niederlage entscheidet.(wenn die 630000€ nur 5% sind - na holla!) Sry, aber diese komisch Indie-Band kenne ich auch gar nicht, aber sie wird mit Sicherheit einen großen Bekanntheitsgewinn über Spotify bekommen haben. Wer erwartet als kleines Nichts plötzlich Millionär zu werden, nur weil er seine Mucke über Spotify streamen lässt, der leidet wohl unter starkem Realitätsverlust. Wie der Artikel schon sagt, kommt es darauf an >>"Egal ob Indieband, Popkünstler oder DJ - je bekannter der Künstler, umso mehr Konzerte kann er spielen, umso größer ist die Chance, im Radio zu laufen, umso öfter werden seine Videos angeklickt, umso mehr Fanartikel kann er verkaufen."<< also ist Spotify letzten Endes auf jeden Fall ein Zugewinn, auch wenn die Streamerlöse den Braten eben nicht fett machen.
 
@bLu3t0oth: Ganz meine Meinung. Ich habe schon öfter gehört das Künstler heutzutage ihre Einnahmen hauptsächlich aus den Konzerttourneen und dort verkauften Fanartikeln generieren. Spotify trägt also hauptsächlich schon zu den Einnahmen bei, weil ja der Bekanntheitsgrad massiv ansteigt.
 
@Tommy1967: und genau so solls auch sein! Das ist echt verdientes Geld und kein "mal kurz ins Tonstudio und dann die nächsten ´5 Jahre mal geschmeidig zurücklehnen".
 
Strategisch gesehen sehr dumm von der Musikindustrie, die Lizenzkosten für Spotify immer höher steigen zu lassen. Apple zahlt bei iRadio meines Wissens viel weniger als Spotify. Wenn die Musikindustrie Spotify untergehen lässt, dann hat man kaum ein Gegengewicht zu Apple.
 
@jwftm: Weil is in Deutschland nur einen Music streaming Anbieter gibt?
 
@-adrian-: Ich glaube nicht, dass es hier exlpizit um Deutschland geht... Und wie viele (wirklich bedeutende) Global Player gibt's in dem Bereich?
 
10 Stunden im Monat? Was mach ich die restliche Zeit? Die Radio-Funktion ist echt toll, muss man zugeben. Auch schön, dass man mal spontan unbekannte Musik hören kann. Wenn sowas dann auch mit iRadio möglich ist, dann bin ich auf alle Fälle dort dabei. Da ich MusicMatch schon jährlich zahle, klappt das auch dort problemlos, weil schon mit drin. Ok, man wird sehen.
 
Dabei lehnen diverse Künstler Spotify wegen der (vergleichsweise) geringen Lizenzeinnahmen ab......
 
@DRMfan^^: Geldgeiles Pack eben.. sowohl die Contentmafia als auch viele (nicht alle!) "Künstler". Wärend ottonormalverbraucher mit durchschnittlichen 1500€ im Monat das Wasser bis zum Kragen steht, heulen die noch rum, dass sie sich diesen Monat mal keinen Porsche kaufen können - verquere Welt.
 
@bLu3t0oth: Selbst von "viele" würde ich Abstand nehmen. Aber was würdest du sagen, wenn dein Chef dir heute sagt "Nächsten Monat gibt's statt 2500€ nur noch 2000€", weil ich meine Produkte günstiger anbieten muss/will ?
 
@DRMfan^^: Ist schon ein Unterschied ob man statt 30.000€ im Monat nur noch 25.000€ bekommt oder 2000€ statt 2500€. Abgesehen davon ist es beim "muss" noch eine ganz andere Situation als beim "will", weil bei ersterem u.U. der eigene Job dran hängt(und da ist bei den Musikern sicher nicht der Fall).
 
@bLu3t0oth: Nicht? Wenn Musiker "zu teuer" sind, werden sie auch nicht mehr gebucht..... - Außerdem glaubst du doch selber nicht, dass "viele" Künstler 5stellige Beträge verdienen?!
 
@DRMfan^^: gibts jedenfalls genug von...
 
und wo ist das nu schlimm ? find das nicht wirklich schlimm das die musik industrie da mehr abhaben will immerhin hören wir ja die musik der künstler meist gratis wie man oben lesen kann

je geringer die gewinnspanne bei spotyfi ist desto gerechter sind wohl kosten und gebühren verteilt .... wenn sie nun ein mega gewinn einfahren würden, würde ich mir echt n kopf machen das sie ein übern tisch ziehn

abgesehn davon sollten sie evtl die gebühren etwas senken denke 2 € weniger und es würde wesentelich mehr leute dort zu schlagen weil sie sich halt von den üblichen 10 € wie sie überall sind abheben würden ;)
 
Bin zwar eigentlich ein zufriedener Spotify Kunde, würde mir aber etwas mehr "Service" wünschen, besonders um sich mal von der Konkurrenz abzuheben. z. B. Original Lyrics (nicht die Teilweise extrem schlechten bzw. nicht vorhandenen von TuneWiki bzw. musicxmatch), News zu den einzelnen Bands, Videoclips, deutlich bessere Android App (mit z.B. einer Möglichkeit die Playlists zu verschieben), mehr Informationen (bei der Bloodhound Gang ist vor paar Wochen einfach so ein Lied verschwunden (von der Band wohl rausgenommen), Information? Fehlanzeige.
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