Intel will Aufbau von Datenzentren stark aufbrechen

Der Chiphersteller Intel hat eine Vision für stark veränderte Datenzentren. Diese sollen zukünftig nicht mehr die heutigen Strukturen aus Servern, Racks und Hallen haben, da dies zu wenig effizient ist. mehr... Server, Datenzentrum, Hosting Bildquelle: SAP Server, Datenzentrum, Hosting Server, Datenzentrum, Hosting SAP

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Nur zum Verständnis: Man will Komponenten der Server voneinander trennen, um flexible Aufrüstmöglichkeiten zu schaffen und eben immer nur die Komponenten zu erweitern oder aufzurüsten, die den Flaschenhals darstellen. Soweit ... so gut. Aber dann integriert man die einzelnen Komponenten stärker auf den Chips um die ideale Kommunikation sicher zu stellen. Habe ich den Artikel nicht richtig verstanden, ist das missverständlich geschrieben oder ist das irgendwie Quatsch?
 
@JoePhi: Ich habe ebenfalls ein Verständnis-Problem mit dem Artikel. Wenn ich einzelne Teile der Hardware auslagere, habe ich zwar mehr flexibilität, aber durchaus performence einbusen bei der internen Kommunikation mit den anderen Komponenten. BSP: Wenn ich RAM auslagere an eine andere Unit, wir spricht das die lokale CPU mit diesem RAM? Wenn das immer über irend einen Netzwerk-Bus muss, ist das doch irre Lahm oder verstehe ich das falsch?
 
@JoePhi: Der Artikel klingt sehr danach, dass er aus dem Marketing kommt. Technologisch ist der ziemlich wirr. Vieles klingt nach einfacher Virtualisierung, wie sie heute in praktisch allen Rechenzentren üblich ist. Ich brauche mehr Ram oder mehr CPU-Power? Dann weise ich das dem Server eben zu. Keine Hardware-Anpassung nötig. Etwas anders sieht es mit dem Netz aus. Natürlich wird nie die Netzanbindung knapp (wer hat den letzten Karton Netzanbindungen gesehen?), sondern ein Netz ist ausgelastet. Dann kann ich aber nicht einfach mehr Netz kaufen, sondern es wird ein Technologie-Wechsel nötig, z.B. Gigabit-Ethernet zu Infiniband. Da bringt es aber nichts einen stärkeren Server zu kaufen (ein Posche hilft nicht gegen Stau). Zugriffshäufigkeit auf Daten mit dem Ablageort zu verknüpfen hat auch wiederum nichts mit dem Server zu tun, eher mit dem SAN und ist auch nichts Neues mehr. Der letzte Absatz widerspricht dann aber dem vorhergehenden Inhalt des Artikels. Wenn man mehr Funktionaltität auf einen Chip packt, dann verliert man die Vorteile der Virtualisierung und man kauft sich die Nachteile der Hardware-Bindung wieder ein. Ich brauch ja keinen neuen Prozessor, wenn mir nur der Speicher ausgeht.
 
einen Intel Modular Server? Oder verstehe ich was falsch hier?
 
Der ganze Beitrag hört sich nach ganz normalen Server Systemen mit SANs an, so wo ist jetzt die große Innovation oder Neuerung?
 
Der Artikel, oder Intel, sagt viel und gleichzeitig nichts.
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