SPD: Programmieren schon in Grundschule lernen

Die Rolle, die die Grundfertigkeiten für die digitale Welt zukünftig in der Bildung spielen sollen, wird zumindest auch am Rande Wahlkampfthema. Die SPD spricht sich hier für einen frühzeitigen Start aus. mehr... Schule, Lernen, Digitale Medien Bildquelle: Universität Paderborn Schule, Lernen, Digitale Medien Schule, Lernen, Digitale Medien Universität Paderborn

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Programmieren in der GS halte ich für verfreut, allerdings sollte dort der richtige Umgang mit dem Computer gelehrt werden, das man damit andere Dinge machen kann als nur Spiele zu spielen
 
@Cykes: Sehe ich auch. Es könnte sogar Kontroproduktiv sein. Damals hatte ich in der 7 Klasse das erste mal Basic. Danach hatt ich garkein Bock mehr auf PCs. Erst später hab ich gerafft das man mit einem PC auch andere dinge machen kann...^^
 
@refilix: Es kommt drauf an, wie man das beibringt. Wenn ich sehe, dass ganz viele Kinder schon zu Hause ihre Lego-Roboter programmieren, dann ist die Grundschule sicher nicht verfrüht. Nur sollte man da nicht mit komplexen Programmiersprachen anfangen, sondern mit einfachen, altersgerechten Sprachen. In meiner Jugend galt Logo als Sprache der Wahl. Heute gibt es viele verschiedene Ansätze, teilweise Icon-basiert und nicht Code-basiert. In Estland gibt es Programmieren ab der ersten Klasse: http://www.zeit.de/2013/02/Schule-Estland-Programmieren
 
@Cykes: Naja, also ich habe mit 9 meine ersten Programme geschrieben und denke, dass ein möglichst früher Start durchaus sinnvoll ist. Allerdings setzt das voraus, dass die Kinder da auch Lust drauf haben. Ohne die nötige innere Motivation wird es schwer das "Programmieren" zu vermitteln. Zumal es hier nicht um das "Programmieren" gehen sollte, sondern um das "Entwickeln von Software". Die eigentliche Leistung steckt in der Entwicklung der nötigen Algorithmen und Design bzw. Architekturen. Das Programmieren "kann dann auch ein Affe" (mein Prof. an der Uni). Was er sagen wollte war, Programmieren ist simples Handwerk. Sprich Paradigmen zu vermitteln ist sinnvoller als eine einzelne Programmiersprache. Die sollte nur Mittel zum Zweck sein.
 
@Mitsch79: Ich denke damit bist du auch eine der wenigen (löblichen) Ausnahmen in dem Alter. Aber wenn ich sehe mit was für teilweise unterbelichteten Kindern meine Tochter in eine Klasse geht... und ich mir vorstelle das denen versucht wird zu erklären wie ein Programm funktioniert, egal auf welche Art und Weise, wären die damit erst recht völlig überfordert. Da sollten die Prioritäten in den regulären Fächern liegen.
 
@Cykes: Deutschland will wohl eine Programmierer Elite züchten , jedes Kind was mit 5 nicht schon ein eigenes Betriebssystem programmiert hat wird sofort zur ARG geschickt ohne Schulabschluss umd HartzIV zu beantragen weil es nicht mehr benötigt wird.
Wann konzentriert man sich in unserem Schulsystem endlich mal auf das Wesentliche?
 
@Mitsch79: Das Gehirn hat keine Schnittstelle in die die man Abstrakte Info reinpumpen kann, ich denke es macht durchaus Sinn beim Programmieren an sich anzufangen und sich hochzuhageln um nach und nach die eher abstrakten Schemata und Grundprinzipien die hinter komplexer Software und diversen Algorithmen stecken zu verstehen. Eine Hilfsmittel wie Zeichnen, Schreiben und Rechnen.
 
@SiTHiS: Für Kinder wären einfache Sprachen wie Logo mit seiner Turtlegrafik (sofern es das noch gibt ^^) durchaus nützlich. Die Kinder malen damit Figuren, müssen sich aber überlegen, welche Schritte die Schildkröte ausführen muss. Damit lassen sich abstrakte Sachverhalte recht kindgerecht anbieten. Es geht ja um das Grundverständnis an sich. Ausgehend von mir kann ich sagen, dass es praktisch keine Programmiersprache gibt, in der ich nicht binnen 14 Tagen auf Intermediate-Level bin, weil ich eben die Prinzipien kenne und verinnerlicht habe. Klar funktioniert das nicht bei allen Kindern, wie auch. Jeder hat seine Stärken. Aber gäbe es das Angebot (gern auch als AG), könnte man die Kids, die es interessiert, gezielter fördern. @Lastwebpage: mit 12 hab ich fließend Assembler programmiert ;). Grundlagen sind das A und O und die müssen verinnerlicht sein, wie die eigene Muttersprache, dann ist alles andere nur eine andere Interpretation von Paradigmen und Algorithmen.
 
@Mitsch79: Ich sehe das ein wenig anders. Für wichtig und frühestmöglich anzusetzen halte ich den vielseitigen Umgang mit Hard- und Software, deren Einsatz, deren Anwendung, auch das Positive und Negative, gesellschaftliche Probleme die damit verbunden sein können usw. Wozu muß ich Programmieren lernen / können? Ich hab´s auch mal vor "Ur"zeiten gelernt, aber anwenden im täglichen Umgang habe ich es nie gemußt obwohl ich mit elektr. Medien, Internert und Co tagtäglich arbeite. Wer Auto fährt muß auch nicht lernen, wie das elektr. Steuergerät funktioniert oder das ABS. Er muß auch nicht die genauen Zusammenhänge von Zündzeitpunkt, Kolbentakt usw. kennen. Trotzdem kann er / sie ein sehr guter und unfallfreier Autofahrer sein und einen Beruf mit autofahrender Tätigkeit ausüben (Verkaufsfahrer, Lieferdienste, Busfahrer usw.).
 
@Kiebitz: Mit der gleichen Argumentation könnte man Integral- und Differentialrechnung aus der Schule verbannen ;) Aber klar, das sollte Bestandteil dieses Unterrichts sein.
 
@Mitsch79: Wie geschrieben, das sehe ich anders. Ist ja auch nur meine Meinung! Ich habe auch oft das Gefühl -ich schreibe das mal hier ganz offen und unter der Gefahr des Minus-Sturms- das sich die ITler und die die sich dafür halten bzw. besonders interessieren sich für zu wichtig nehmen. Es muß sie geben. Ganz klar. Aber nicht alle Welt dreht sich um IT und es gibt viele und zahlreiche Probleme die zu lösen wichtiger sind. Hunger in der 3.Welt, Eintritt für Frieden und Freiheit, Lesen und Schreiben usw. usw. Und das Erlernen / Betreiben praktischer handwerklicher Berufe ist mindestens ebenso wichtig wie Programmieren. Braucht der Bäcker nicht. Braucht der Bauer nicht. Braucht der Tischler nicht usw. usw. Denen reicht Kenntnisse von Hard- und Software-Anwendung! Meine Meinung!
 
@Kiebitz: Klar hast du Recht. Und mir ist als Informatiker durchaus klar, dass im Falle einer Weltwirschaftskrise ich mit meinen Fähigkeiten ziemlich bedröppelt drein schauen werde. (Mal abgesehen davon, dass ich durchaus handwerklich begabt bin ;). Aber Informatik ist wie Mathematik mittlereweile zum notwendigen Grundwissen geworden und die 7. Klasse ist für die _Grundlagen_vermittlung zu spät. Andererseits halten gerade in den handwerklichen Berufen immer mehr Gerätschaften einzug, die auch programmiert werden können/müssen. SPS zur Fertigungssteuerung ist da nur ein Stichwort, das sowohl den Tischler, den Bäcker usw. betrifft. Aber auch andere (studierte) Berufe benötigen immer Programmierfähigkeiten. Chemiker, Statistiker, Psychologen, Ärzte. Eigentlich jeder Beruf in dem automatisiert oder maschinell ausgewertet wird. Sicher sind All-in-One-Lösungen verfügbar, aber die lösen eben nicht jedes Problem und dann muss die Fachkraft selbst ran. Grundwissen schadet nicht und die Vermittlung moralischer Werte sollte sowieso in jedem Fach unterschwellig mitschwingen.
 
@Cykes: Mit programmieren wird bestimmt nicht gemeint sein, dass sie irgendein Programm schreiben sollen. Es sollten spielerisch die Grundbegriffe und das Prinzip vermittelt werden. Wenn der Mensch von frühauf das Prinzip verstanden hat, lässt es ihn aus einer ganz anderen Perspektive auf diesen Bereich blicken.
 
@Wuusah: Ja, gemeint ist eine Kind-gerechte Art zu programmieren. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Programmiersprachen_f%C3%BCr_Kinder
 
System.out.println("HELLO WORLD!"); Kind: Frau Lehrerin, was heisst HELLO WORLD??? Lehrerin: Du kannst kein Englisch.
 
@Cykes: Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, ich halte "Programmieren" generell für ungeignet, egal ab welchem Schuljahr. (von irgendwelchen technischen Schulen und Wahlpflicht-Fächern vielleicht mal abgesehen). A)Es gibt wichtigere Sachen. Internet-Sozial-Kompetenz, Textverarbeitung, Sicherheit usw. B)Ja, ich hatte schon 3 mal das (Mis-) Vergnügen sowas in (technischen) Schulen zu lernen. Ganz am Anfang, wie alt war ich da, 12 oder 13?, irgendwie sowas ähnliches wie Assembler, woe man irgendwelche LEDs mit ansteuern konnte auf irgendeinem Computerbausatz mit irgendwelchen Einzelplatinen (Das war so die Zeit wo diese 64K Homecomputer aktuell waren) Dann so mit 18 Jahren Java. Gundlagen allgemein? Objektorientierung? Intressierter Lehrer? Das Ganze erinnerte mich eher an das auswendig Lernen von englischen Vokabeln. Das andere mal, so mit 26, SPS. Top-Grundlagen, ausführlich und alles, ausgezeichneter und sehr kompetenter Lehrer, blos dummerweise auf einem Siemens System, welches bei eBay vielleicht unter Antiqutäten zu finden ist. (Im "Selbststudium" habe ich dann C++ gelernt) C)Wie an Punkt B) auch zu sehen ist, für was überhaupt? Intel-Windows-PC? D)Keiner braucht irgendwelche Leute, die den hundersten Notepad Ersatz mit irgendwelchen Tools zusammenklicken können.
 
Aha, darum hat die SPD Regierung in Hamburg auch vor kurzem Informatik als Pflichtfach an Schulen gestrichen. Da weiß die eine Hand nicht was die andere tut.
 
@ZwoBot1102: Aber wenn Sie Regierungspartei werden...dann wird alles anders... ;)
 
@ZwoBot1102: Weil da wohl noch kein Wahlkampf war?
 
@ZwoBot1102: was erwartest du von den Spezis denen das alles noch neuland ist??
 
Als Arbeitsgemeinschaft OK, als Teil eines Pflichtfaches totaler Müll. Da gibt es definitiv wichtigeres, was sie Lernen sollten.
 
@klein-m: logisch und rational denken zu lernen ist also nicht wichtig, ok.
 
@wuddih: Mensch, wie hat man das eigentlich vor dem Computerzeitalter gemacht? Gar nicht? OK...
 
@klein-m: Über andere Unterrichtsfächer, aber man kann das gar nicht deutlich genug beigebracht bekommen. Guck dir doch mal die schiere Masse von Menschen an, die nichtmal heute logisch und rational denken können.
 
@Wuusah: Achso, und das sind die, die durch das Programmieren logisches und rationales Denken erhalten? Logisches und rationales Denken wird schon seit Ewigkeiten gelehrt: Hast du vielleicht auch schon mal entfernt was von gehört: Nennt sich MATHEMATIK. Also das, was man schon können muss, bevor man programmieren will...
 
@klein-m: Es geht darum, dass einem die Basics und das Prinzip des Programmierens vermittelt wird. Wie man mit einem PC zu "reden" hat, damit er einen versteht, usw. Und dies sollte eben auf spielerische Art beigebracht werden, sodass man sie nicht gleich abschreckt. Und sowas hat ABSOLUT NIX mit Mathe zu tun, vermittelt aber dennoch rationales denken, da bei Informatik das Ursache-Wirkung Prinzip wohl stärker vertreten ist, als in allen anderen Fächern zusammen. EDIT: Es geht nicht darum, dass die Kinder wissen müssen, was eine Klasse und ein Integer etc. ist, sondern es geht darum, dass sie verstehen, wie ein Computer funktioniert und wie man mit ihm zu interagieren hat. Das erleichtert den späteren Einstieg ins richtige Programmieren enorm, da es dann nur noch an Vokabeln fehlt, aber nicht am Wissen.
 
@Wuusah: Um mit einem Computer vernünftig zu "reden", brauch ich ihn nicht programmieren können. Ich muss auch kein Auto reparieren können, um damit zu fahren.
 
@Wuusah(re:6): Wer bitte muß dann später Programmieren können? Der Archivar nicht, der Einkäufer / Verkäufer nicht, die Anwender der meisten -man kann sagen fast aller!- Software / Hardware nicht z.B. im Umgang mit Word, CAT, PC, Tablet, Google, Internet usw. Da habe zumindest ich noch nie was Programmieren müssen und fast alle anderen wohl auch nicht. War immer alles gebrauchsfertig da: Hardware, Software, Handy. Anders mag das bei bestimmten Berufen wie Informatiker, Programmier sein. Die sind aber bezogen auf die ganze Berufsvielfalt und Berufswelt absolute Minderheit (womit ich sie NICHT schlecht machen will!).
 
@Kiebitz: Wer hat später was mit Musik zu tun (analysieren, nicht hören)? Wer hat später was mit Kunst zu tun (malen, nicht aufhängen)? Wer muss später denn eine Funktion integrieren oder ableiten? Wer muss später Literatur interpretieren? Merkste was?
 
@Wuusah: Nee! Ich merke nichts! Mit Musik haben viele zu tun vom hören (durchaus auch!), über beurteilen, bis hin zum mitmachen. Mehr oder weniger haben viele was mit Kunst zu tun, Bildung des eigenen Geschmacks, Befürwortung / Ablehnung von Kunstförderung, Museumsbesuche usw. Und wer was -ein Bild- aufhängt- hat sich mit Kunst auseinandergesetzt sonst hätte er das nicht ausgewählt-oder? Literaturinterpretieren lernt man übrigens erst im fortgeschrittenen Schulalter während man gemäß o.a. News Programmieren bereits als Grundschüler lernen soll. Und wenn wir von Literatur, Kunst usw. als Lehrfach BEZOGEN IMMER AUF DIE GRUNDSCHÜLER!!! sprechen, sind nur Gundfähigkeiten gemeint UND NICHT Gedichte erstellen, Romane verfassen, Kunstwerke zu erstellen usw. Es sollen ja durchaus auch Kenntnisse über IT usw. vermittelt werden, dazu muß man aber nicht (UND SCHON GAR NICHT IM GRUNDSCHULALTERT!) programmieren können. Viele haben in diesem Alter nicht einmal normale Schreib-, Lese- und Sprechfähikeiten entwickelt. Dort mangelt es immer mehr! Von sozialen Fähigkeiten wollen wir gar nicht erst anfangen! Erkundige Dich mal im Grundschulbereich über die nicht vorhandenen Mindest-Fähigkeiten der Kinder! Und danach diskutiere mit mir weiter über Programmieren IM GRUNDSCHULALTER.
 
@Kiebitz: Was ist so schwer daran zu verstehen, dass es nicht ums Programmieren geht, sondern um das Verstehen des Prinzips. Da soll kein Kind an einen Rechner gesetzt werden und Hello World ausgeben. Es geht darum, dass die Kinder von früh auf verstehen, wie das PRINZIP von Programmen funktioniert und dass ihnen logisches Denken näher vermittelt wird. Ja, das wird auch in Mathe vermittelt, aber mal ernsthaft. Schon vergessen, wie es in der Schule abgeht? Locker 70% der Schüler kommen nicht richtig mit Mathe klar. Da ist ein weiteres Fach, welches das Prinzip des logischen Denkens lehrt doch nichts schlechtes. Besonders nicht, wenn der IT Bereich für die Menschen immer wichtiger wird und man somit den Kindern schonmal die Grundvoraussetzungen gibt, damit sie SPÄTER das eigentliche Programmieren lernen.
 
@Wuusah: Nun widersprichst Du Dir auch noch selbst! Was denn nun? Ich schrieb:"Es sollen ja durchaus auch Kenntnisse über IT usw. vermittelt werden" , also Grundkenntnisse! Aber die News und die Diskussion auch vom Ausgangspunkt her ging ums PROGRAMMIEREN LERNEN IM GRUNDSCHULALTER und um nichts anderes! Darauf habe ich mich immer bezogen! Du schreibst:"...Was ist so schwer daran zu verstehen, dass es NICHT ums Programmieren geht...!! Eben das Frage ich DICH. Was ist so schwer zu verstehen, dass Gundschulkinder nicht das PROGRAMMIEREN -noch mal zur Klarstellung: das PROGRAMMIEREN!!! - lernen müssen. Wo Du doch nun schon selber schreibst:"...Was ist so schwer daran zu verstehen, dass es nicht ums Programmieren geht,..."! In der News, in der Diskussion, beider SPDlerin Gesche Joost und in meinem Kommentaren geht es aber ausschließlich ums PROGRAMMIEREN! Lese das doch mal richtig!
 
@Kiebitz: Man soll auch nicht alles wörtlich nehmen. Programmieren lernen fängt schon bei den Gedankengängen an, wie man mit Computern zu reden hat (jeden einzelnen Schritt sagen). Keiner erwartet von Grundschulkindern, dass sie am Rechner ein Hello World Programm schreiben sollen. Aber es würde sehr helfen, wenn man ihnen schonmal das Prinzip beibringt und auch das gehört schon zum Lernen von Programmieren, aber nicht zum Programmieren selbst...
 
@klein-m: Klingt zwar jetzt nicht vergleichbar, aber früher hast du auf die Fresse bekommen, vom Lehrer, wenn du nicht rational warst und deine Eltern haben das toll gefunden. "Wenn ich weiter mit dem Stuhl schaukel, gibts vom Müller eine drauf". If Else Bedingung auf die harte Tour, will ich zwar nicht gutheißen, aber das hat so einige weg von schiefen Bahnen gebracht. Heute bekommste als Dauerschulschwänzer Weck- & Limoservice zur Schule, früher konnteste du ne Woche lang nicht mehr sitzen, wenn du nur daran gedacht hast mal blau zu machen. Und nein, man braucht kein Mathematik fürs programmieren, brauchste für das Lego-Zeugs auch nicht.
 
@wuddih: Was soll das werden? Pseudoethikunterricht in der Sonderschule per "What-If", mit mehr als deutschen Wörtern?
 
@klein-m: Rationales Denken ist die Basis für plausibles Verhalten. Hat nichts mit Ethik zu tun, ganz im Gegenteil. Wenn jemand mühelos mit guten Argumenten und einem detailierten Gedankenweg erklären kann, warum er etwas tut, ist selbst bei moralisch verwerflichen Dingen die Akzeptanz stärker vertreten. Programmieren regt zum Denken in mehreren Wegen unter Beachtung von externen Parametern und Bedingungen ein und das ist alles in allem eine der besten Formen des Denkens die man entwickeln kann, denn dies schließt mögliche Fehlerquellen von vornherein mit ein und so können diese verhindert werden, bevor sie passieren. Es geht dabei nicht darum einen Computer zu verstehen, das ist nur ein Nebeneffekt, es geht darum die Denkprozesse zu optimieren und zu fördern. Und dies sollte man so früh wie möglich ansetzen.
 
@wuddih: Was glaubst du, wie Mathematik funktioniert? Glaubst du, da geht es um das Im-Kreis-Rumhüpfen, Kartoffelstempel-Schnitzen und Sing-Dein-Namen-Und-Mal-Eine-Blume? Nur weil du "Parameter" benutzt, ist das nichts anders als ein bestimmte "Variable", ein Begriff aus der Mathematik. Und wer damit schon in Mathematik nichts anfangen und keine Zusammenhänge draus ziehen kann, der wird auch durch das Programmieren nicht angeregt, rational und logisch zu denken...
 
@klein-m: Und dir macht Mathe Spaß? Keinerlei Selbsterkenntnisse, alles steht irgendwo schon Schritt für Schritt beschrieben. Mathe hat einfach einen 100% Nachschlagfaktor auf Schulniveau. Apropos nachschlagen, schlag nach was Lie-Gruppen sind, das ist ungefähr unteres Einsteiger-Niveau, wo Mathe anfängt kreativ zu werden und womit man Lösungen für "aktuelle" Probleme finden kann. Es geht hier um 6-10 Jährige, die neues Entdecken und herumspielen wollen, das kannst du mit Arithmetik ja mal versuchen. Und es geht primär immer noch um rationales Denken, also lass deine pure Mathematiklogik da raus.
 
@klein-m: Du wärst bestimmt ein toller Lehrer, wenn du den Grundschülern was von Variablen erzählen willst. Kann sein, dass es schon lange her ist, aber versuch mal deinen Kopf anzustrengen und dich daran zu erinnern, was du so in der Grundschule in Mathe gemacht hast und übertrag das aufs Programmieren.
 
@wuddih: Werde dir doch erstmal einig, was du willst. Einerseits redest du vom rationalen und logischen Denken, dann kommst du urplötzlich auf der Kreativitätsschiene daher. Dann gehts dir primär wieder nur ums rationale Denken. Was den nun? Lerne bitte erstmal 5 neue Programmiersprachen, evtl. klappt es dann ja mit der Logik und Rationalität...
 
@Wuusah: Wo liegt da der Unterschied zu wuddihs "externen Parametern und Bedingungen"?
 
"Die im Wahlkampfteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für Netzpolitik zuständige Designprofessorin sagte...." OK, danach lohnt es sich nicht mehr weiter zu lesen.
 
Uiii, da versucht mal wieder jemand fürchterlich hip zu sein. Es würde mich jetzt mal brennend interessieren was dabei heraus käme, wenn man die Knalltüten mal fragte was programmieren ist und wozu man es gebrauchen kann. Jede Wette daß dann so Argumente kommen wie "In vielen Firmen muß man heute Briefe schreiben können".
 
Halte ich auch für verfrüht. Erst kommt Schreiben und Texte verstehen, Rechnen und dann erst sowas. Frühstens in der 5. Klasse halte ich sowas für sinnvoll. Besser wäre jedoch ein flächendeckender Informatikunterricht (in jeder Schulform!) ab der 5. Klasse: Betriebssysteme, Office, Internet, Sicherheit. Programmieren besser als optionalen Kurs anbieten.
 
@zivilist: also 5. klasse wäre bei uns noch Grundschule ;)
 
@iPeople: Also sollte man in Schritt 1 erstmal klären was Grund und was Mittelschule sein sollte und erst dann sollte eine Einheitlicher Lehrplan erstellt werden. Vor der 5. Klasse finde ich Programmierung aber auch nicht Sinnvoll. Die Kinder sollten erstmal lernen wie man lesbar schreibt und im Kopf rechnet.
 
@shadow-1991: Ey mal ehrlich, mit in der 5. Klasse ist man bereits 11-12 Jahre alt. Da geht einiges.
 
Meiner Meinung nach sollte an einer Schule - sofern es moeglich ist natuerlich - alle Berufsfelder (oder sagen wir mal Bereiche) angezeigt werden. Nicht jeder will / sollte Programmieren lernen. In dem Punkt kann man auch ueber Chemie diskutieren (was ich nie verstanden habe und auch nie getan habe - Ja ich hatte nie verstanden wie das mit Kochsalz vonstatten geht). Ich denke wegen dem Fachkraftmangel versucht man so einen Riegel vorzuschieben.. Aber wenn die Deutschen nun mal kein Interesse an IT Berufen haben, so sollte man es auch hinnehmen
 
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass diese Gesche Joost nur bei T-Labs war, um Handyhüllen speziell für Frauen zu designen und seitdem von der SPD als IT-Expertin bezeichnet wird. Außerdem gab es Gerüchte, dass sie Lobbyarbeit für die Telekom betreibt und Privatisierungen begrüßt - damit dann die Telekom in gewissen Bereichen einsteigen kann.
 
@ephemunch: Das passt zu der zitierten Aussage von [o9]..
 
"Eine App zu bauen ist heute fast so einfach wie Fischertechnik." Dieser Satz schreit ja förmlich nach Kompetenz in diesem Bereich :D
 
@Fonce: Ich frag mich jetzt nur ob Fischertechnik seit meiner Kindheit um einiges komplexer geworden ist oder von welcher Sprache der Mann da spricht ^^
 
@Fonce: http://en.wikipedia.org/wiki/App_Inventor_for_Android zumindest in der 8 Klasse ohne weiteres einsetzbar. Und ja, das ist tatsächlich fast so einfach wie Fischertechnik, wirklich Ahnung vom Programmieren braucht man nicht. Man braucht nur eine informatische Denkweise, die Syntax nehmen dir die IDEs von heute doch vielerorts schon lange weg.
 
@LoD14: Das hat aber nicht wirklich was mit Programmieren zu tun...
 
@Fonce: Das hab ich mir auch gedacht. Hab zwar noch nicht für Android programmiert, aber alleine an der GUI scheitern viele schon. Na klar gibts heutzutage "WYSIWYG-Tools" bei denen du die GUI zusammen klicken kannst, aber das hat nichts mit Programmierung zu tun.
 
Optional sicher eine gute Sache, aber als Pflicht für alle? Programmieren ist sicher nichts was jeder lernen muss, bei uns war ja auch zb Technik getrennt von Hauswirtschaft. Ich finde die Schulen sollten eh viel mehr Dinge optional anbieten damit Jugendliche nicht erst in der Ausbildung rausfinden müssen/können, ob ihnen dies oder jenes wirklich gefällt. Ich kenn so viele Leute die abgebrochen haben oder kurz nach der Ausbildung schon was anderes gemacht haben weil sie sich völlig im Berufsbild getäuscht haben... .
 
Bringt doch nix. Vom theoretischen Programmieren halte ich eh nicht viel. Was ich in der Schule und später im Studium programmiert habe, hat mir persönlich nichts gebracht. Gelernt habe ich es erst praktisch im Beruf. Aber trifft wohl so auf viele Bereiche zu, nicht nur programmieren.....
 
als Wirtschafts-Student (!) musste ich Pascal programmieren, die sinnloseste Zeitverschwendung ever!!! Und beinahe wäre mein Studium an so einem Mist gescheitert
 
@palim: Komisch, wenigstens haben alle meine Programme in Assembler und auch Pascal genau das getan was sie sollten. Das kann ich von C++ und Java irgendwie gar nicht behaupten.
 
@Johnny Cache: ich wollte damit sagen, dass nicht jeder programmieren können muss. programmieren ist nun mal nicht essentiell. die kids kommen heutzutage nachmittags 15h (!) nach hause. frag mich, wieviel stunden die kids noch bekommen ohne nen burnout zu bekommen
 
Ich hatte früher auch BASIC Programmierung in der Schule (Berufsschule)gelernt -gebraucht habe ich es nie.
Wenn Kinder den Umgang mit Computer/digitalen Medien /Online-Informationen lernen ist es OK,ob es in der Grundschule sein muss ist wohl fragwürdig.
Wenn die Kinder den Computer in der Grundschule schon nutzen ist es Gut,aber nur als Mittel zum Zweck.
Und wir sind in unseren Schulen noch weit davon entfernt PC/Tablet als Werkzeug zu benutzen ,wie Bleistift und Federhalter.
 
@dasnettetom: Heutzutage lernen alle Kinder in der Grundschule schon einen ersten Umgang mit Computern. Hausaufgaben wie z.B.: "Schaut in der Wikipedia nach Pferden" sind völlig normal. Leider sind Lehrer und Schulen sehr rückständig: http://bildungsklick.de/a/88173/grundschullehrer-brauchen-medienbildung/
 
Wie soll das gehen? Ohne ausgebildete Lehrkräfte? Die SPD-geführte Landesregierung in NRW hat zum Beispiel grade die Schuletats so zusammengestrichen, dass nicht mal der normale Unterricht in NRW vernünftig aufrecht erhalten werden kann. Ohne die Mittel für Vertretungskräfte kann bei uns an der Schule nicht mal der Informatikunterricht in der Sek I aufrecht erhalten werden. 2 (nicht mal richtig ausgebildete, aber immerhin halbwegs kompetente) aushilfts- Lehrkräfte haben jetzt gerade diesen Freitag unsere Schule wegen der SPD-Sparmaßen unsere Schule verlassen.
 
Eins muss man den Politikern mal ausnahmsweise lassen. Durch so viele Skandale gibt es bisher kaum billige Wahlversprechen :)
 
Schwachsinn eine App zu bauen ist zwar einfach eine Gute App zu bauen ist aber unheimlich aufwändig.
Natürlich kann es sein dass man an schlecht programmieerten Apps interessiert ist da dann sicherheitslücken überhand nehmen -.-
Nicht jeder muss Programmieren können und nicht jeder kann das auch. Sowas muss einem einfahc liegen.
Die Welt mit Millionen Scriptkiddies zu fluten und anständigen Programmierern den Markt schwerer zu machen ist eher noch kontraproduktiv.
Kinder sollen Grundlagen wie Mathe, Physik usw. Lernen dabei wird grundsätzlich Algorithmieren gelehrt sowie logisches denken. Und wer darauf in ssachen Programmierung aufbauen will und das auch packt der wird dann zum Programmierer.
 
Halte ich nicht für gut, die Kinder sollten lieber den Umgang allgemein mit dem Rechner lernen und wie man in Word und Excel Briefe und Tabellen erstellt.
 
@L_M_A_O: Man hält es gar nicht für möglich wie viele Büroangestellte "denken" daß Excel-Tabellen und Serienbriefe die Aufgabe von IT'lern seinen und es nicht zu ihrem Gebiet gehört. Da weiß man manchmal nicht ob man lachen oder weinen soll. Und wenn sie dann meinen "das haben sie aber für Sabine auch gemacht" sollte man tunlichst für sich behalten daß die auch viel hübscher ist. Solche Gespräche enden eigentlich nie gut. ;)
 
@Johnny Cache: ^^ Trauriger weise können sehr viele nicht mit Office umgehen, da muss ich gerade an meine Uni denken, wo es ein Pflichtfach mit Word & Excel gibt und etwa 70% durchfallen... Deshalb verstehe ich nicht, wie die SPD auf die Idee kommt den Kindern programmieren beizubringen zu wollen, wo die Kinder doch hauptsächlich Null Ahnung von Computern haben. Kommt mir einfach so vor als hätte die SPD noch schnell was erfunden um zu zeigen das sie sich mit Bildung beschäftigen...
 
@Johnny Cache: Pflichtfach mit Word & Excel - was ist das für ein komischer Zweig (bzw. welche Uni)? Ich würds ja verstehen wenns ein Textsatzsystem wie LaTeX (also was wirklich mächtiges u. kompliziertes) sein soll, aber ne schnöde Textverarbeitung?
 
Ich will ja wirklich kein Spielverderber sein aber damit macht sich die SPD lächerlich. Grundschüler brauchen viel wichtigere Dinge, Rechtschreibung, Mathematik und Praxiserfahrung. Nicht noch mehr ITler. Klar, die Branche ist wichtiger aber das sollten sie freiwillig in der weiterführenden Schule wählen.
Aber hey, 1000000 Programmierer und davon beherrschen dann nur knapp 2/3 das kleine 1x1. Ist ja auch schon etwas.
 
@CJdoom: Aha, Praxiserfahrung.... z.B. Steuerung eines Lego-Roboters.... wenn das mal kein Programmieren ist. Oder meinst Du als Praxiserfahrung Häkeln? Das hab ich noch in der Grundschule gelernt und nie mehr gebraucht.
 
@Nunk-Junge: Nein, richtige Praxiserfahrung. Dabei meine ich nicht Häkeln etc. Da gibt es so viel was wichtig wäre und vernachlässigt wird.
 
Für kinder die potential haben oder wissen das sie später mal mehr mit computern zu tun haben (vom zocken abgesehen) ist das warscheinlich nicht schlecht aber auf zwang ist das nicht gut. Als Koch oder gärtner wird man warscheinlich ehr weniger die eigenen anwendungen programmieren
 
Individuelle Betreuung mit kleineren Klassen, bessere Schulen, weniger Unterrichtsausfall und vernünftige Migranten-Mischung in den Klassen. Am besten 30% Migranten und der Rest Deutsche, damit die Migranten gezwungen werden mit den Deutschen zu arbeiten und andersherum. Erstmal das schaffen und danach Gedanken über was neues machen. Überhaupt ist diese Pflichtfach-Sache so was von alt. Mit Zwang was zu lernen kommt man nicht weit. Die Stärken und Schwächen herausfinden und die Stärken fördern. Auf die Schwächen ansprechen und versuchen sie etwas so mindern. Außerdem noch Angebote und spezialisierte Lehrer für Dyskalkulie (Rechenschwäche) und Legasthenie anbieten. Sitzenbleiben auch abschaffen (wie in Schweden) Kann doch nicht sein, dass einer wegen einem Pflichtfach sitzenbleibt und sich alles verbaut. Eher freiwillige Entscheidung, ob man nochmal ein Jahr wiederholt, um besseren Notendurchschnitt zu erreichen.
 
Wenn, dann sollte es wirklich als Wahlpflicht-Unterricht eingeführt werden.
Ich finde eh, dass fachspezifischerer Unterricht, wie Biologie, Chemie und Chemie, nur Wahlpflicht sein sollten.

Ich empfand diese Fächer als unnötig, weil ich das meiste eh nicht behalten habe (eben weil's mich nicht interessiert hat) und ich es auch sicher nie mehr brauchen werde.
 
@LGK: Und die 2. Fremdsprache auch mindestens auf Wahlpflicht runter-stufen. Was nützt es mir in einer Welt, in der Englisch die Geschäftssprache ist, wenn ich vor dem Abitur Englisch abwählen kann und dennoch eine 2. Fremdsprache belegen muss?
 
Naja, die Kleinen haben ja immernoch viel zu wenig Stoff, den sie lernen müssen. Ich sehe immer noch vereinzelt kleine Kinder die Nachmittags die Zeit haben um zu spielen.
 
@gutenmorgen1: hehe sehr schön ironisch auf den Punkt gebracht!
 
1. ist das Ländersache 2. in SPD geführten Ländern (ich meine direkt Hamburg) wurde das Pflichtfach gerade gestrichen
 
wow, sommerlich? schnellschusswahlprogramm? unglaublich. aber was wundert mich noch das geblubber unserer politiker. programmieren in der grundschule? nein, man könnte maximal über grundlagen der logik nachdenken und das wars. __ denn, erstens sind es noch kinder, die sich gelegentlich auch mal wie kinder verhalten sollen (fußball, schwimmen, musikschule, ...) und sich noch entwickeln sollen. zweitens gibt es genug grundlagen, die für das spätere lernen und wissen wichtig sind. ich finde es schon erschreckend, wenn sich jugendliche im alter von 15 jahren aufwärts bewerben und echte defizite im bereich deutsch und mathe haben (ausdruck, dreisatz, prozentrechnung, ...)
 
also ich weis nicht.....ich könnte hier nen Roman schreiben, aber dann würde ich wieder das ganze bildungssystem kritisieren.
fakt ist.......bringt den kinder was über Technik bei ohne gleich alles berechnen zu wollen oder irgendwelche programmabläufe konstruieren zu müssen. das würde nämlich dabei raus kommen.
multimedia am pc.....wie schließe ich einen dsl anschluss an.....oder wie funktioniert das Internet.....
diejenigen die sich wirklich dafür interessieren werden sich schon von selbst detailiertere Informationen beschaffen und später in idese Richtung gehen.......
aber wie gesagt.....ich finde das ganze Schulsystem zu k......
3/4 von meiner technikerausbildung hatte ich schon mal in der schule.....da frage ich mich wirklich wofür eigentlich die Ausbildung?
aber so isses halt in Deutschland......hämmerts den kinder in den kopf.....den schließlich brauchen wir ja ne menge Einsteins......damit in 20 jahren immer noch irgendeiner da ist der Griechenland und Konsorten retten kann.
naja wenn wir vielleicht nur noch kleine genies hier haben.......dann ist vielleicht auch einer derjenigen ein Politiker, der kapiert dass es nichts bringt Geld in länder zu investieren, die gar nicht in der lage sind sich selbst zu finanzieren.......geschweige denn die schulden und deren zinsen zurück zu bezahlen. und das alles ur um nen euro zu retten der uns schon mehr als genug gekostet hat.....
in diesem sinnne.......auf die Merkel......den rössler......und die ganzen anderen laberbacken
 
keine Ahnung, warum das so lange dauert .. ich habe bereits vor knapp 30 Jahren in der Grundschule in einer -wenn auch fakultativen, aber dennoch schulischen- Aktivität, Grundkenntnisse des Programmierens gelernt - in der DDR!
 
warum bringen wir nicht gleich sämtliche ausbildungsberufe in der grundschule unter.
 
schon cool, dem handwerk fehlt es an kompetenten nachwuchs und statt da anzusetzen sollen kinder noch vor dem englisch unterricht programmiersprachen beigebracht werden und nebenbei werden die mittel für werkunterricht weg gestrichen weil dafür kein geld mehr da ist.
freu mich schon auf diese generation die nix mit eigenen händen bauen können, dafür aber apps schreiben können^^
 
@hellboy666: eben, und das auch noch erzwungen per Schulverordnung... obs dich interessiert is egal... aber eh diese Maßnahme früchte trägt dauerts eh 10 jahre ab Einführung... also eher 20
 
Macht das Sinn, ist das was man denn da lernt später überhaupt noch aktuell?
 
jawohl immer schön rein in die Abhängigkeit der Elektronik, die Kinder von heute sind ja zum scheißen zu dumm. stehen nebeneinander auf m Schulhof und simsen nachrichten... Vielmehr sollte erstmal Muttersprache in Wort und Schrift vorhanden sein, bevor man das kindliche Hirn mit ner zweiten Fremdsprache zwecks Syntax lernen für ne Programmiersprache anfängt. und auch frage ich mich, wieso zwanghaft Computer lernen? was ist mit anderen Kernkompetenzen? gerade Mädchen tendieren dazu, eben nicht vor nem Bildschirm arbeiten zu wollen (außer Ausnahmen) und doch wird hier wieder ein Zwang forciert, dem sich dann die ganze Bildungszunft beugen muss. Klar muss das Handwerkszeug vorhandensein, aber das muss auch in anderen Sparten der Fall sein. Werft erstmal sowas wie Religion aus den länderspezifischen Lehrplänen denn Religion ist Privatsache, hört endlich auf die Hirne der Kinder mit stumpfem Faktenwissen zu überfluten und beginnt endlich das Lernen zu lernen anstatt die Kinder nur konform zu formen damit sie bereit sind fürs kapitalistische Hamsterrad... da wunderts doch keinen das ADHS als Generalausrede für Leistungsverweigerung ein gesellschaftlich angesehenes Trendargument darstellt. Aber bevor man "kinder an den computer" schreien kann, muss man erstmal auf pädagogischer Ebene aufrüsten und das Studium praxistauglicher gestalten. Da merken doch 1/3 der angehenden Lehrer wenn sie ihre ersten Hospitationen haben, dass sie so gar nix mit Kindern anfangen können.. nur zu dumm, dass diese untaugliche Zunft dann auf unsere zukünftigen Kinder losgelassen wird. Dabei hab ich vom fachlichen Handwerkszeug der Lehrer noch gar nicht gesprochen. Die Kinder von heute sind aber die Lehrer von morgen - und diese Tatsache ist eher beunruhigend...
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