Gericht: Ohne P2P & VoIP kein 'grenzenloses Surfen'

Der Mobilfunkkonzern Vodafone darf seine Datentarife nicht mehr mit dem Slogan "grenzenloses Surfen" bewerben, wenn einige Internet-Dienste wie Peer-to-Peer-Anwendungen im Kleingedruckten ausgeschlossen werden. mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, IT, Erde Internet, IT, Erde Flickr

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Da ist Neelie Kroes aber anderer Meinung.
 
@Joebot: Wir alle müssen zum Herrn beten, dass die EU-Komission mit dieser neuen Schandtat nicht durchkommt und dass die nationalen Gesetzgeber die Netzneutralität verankern.
 
@JoePhi: Einmal durch die EU-Kommission und dann verordnet, müssen die EU Staaten folge leisten. Die einzelnen Staaten dürfen sich das nicht aussuchen. Dafür muss es eben einstimmig sein. Falls einer mal hört "wir haben unser bestes versucht" isses mumpitz ^-^.
 
Ich finds auch eine Frechheit wenn da mit "grenzenlos" beworben wird, aber Peer2Peer Netzwerke und VoIP zählen meinem Verständnis nach wirklich nicht zu "Surfen". Surfen ist für mich: Webbrowser, und nicht alle Dienste die irgendwie TCP/IP verwenden! Trotzdem ists gut so, da da sicher genügend Leute Surfen mit allem im Netz verbinden.
 
@Tintifax: Was du meinst ist 'Browsen'
 
@Menschenhasser: Browsen kommt von Browser.
 
@Tintifax: also sollen auch pauschal alle apps rausgeschmissen werden? und wie siehts mit online-updates aus? dürfen die auch nicht mehr gemacht werden? geile logik hast du da
 
@Slurp: Kannst du eigentlich lesen? Schaut nicht so aus. Erster Satz: "Ich finds auch eine Frechheit wenn da mit grenzenlos beworben wird". Letzter Satz: "Trotzdem ists gut so, da sicher genügend Leute Surfen mit allem im Netz verbinden".
 
@Tintifax: Glaubst du dein Browser benutzt kein TCP/IP? https://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell
 
@Xiu: lesen und vor allem sinnerfassend lesen dürft echt heftig schwer sen...
 
@Tintifax: Hab ich doch, und du hast Schwachsinn geschrieben. Aber manche Leute sind halt unbelehrbar... tt
 
@Xiu: Ich finds echt originell, dass du mit Sachen wie TCP/IP herumwifst, aber die einfachsten Sätze nicht verstehst.
 
@Xiu: @Menschenhasser: Als Internetsurfen (oder auch nur Surfen) wird umgangssprachlich das aufeinanderfolgende Betrachten von mehreren Webseiten bezeichnet. - und da gebe ich Wikipedia recht mit der Definition. Ein Verbot von Peer2Peer und VoIP ist zwar nicht im Interesse vom Verbraucher, aber verhindert nicht ein "grenzenloses surfen", eine Drosselung der Geschwindigkeit wär ein Grund diesen Slogan zu verhindern, das Kleingedruckte aber mit absoluter Sicherheit nicht. Und was verstehst du an dem Wort BROWSEN (englisch für herumstöbern) nicht, es bedeutet durch ein Dateisystem (wie es das Internet ja auch nur ist) zu Navigieren - vor einigen Jahren sind wir durch ein vor allem textbasiertes Internet gebrowst und niemand hätte es surfen genannt, heute ist heißt es nun mal eben surfen.
 
Also, wenn ich nach denke was hier in Deutschland in letzter Zeit abläuft, stelle ich mir die Frage ob wir überhaupt eine Bundesregierung haben. Ich glaube es fast nicht.
 
@Jack21:
Haste mal nen Link zu "Bundesregierung"?
 
@Jack21: Hääää?`Was ist eine Bundesregierung? Kann man das essen? :)
 
@Jack21: Verständnisfrage: Was hat die Bundesregierung mit diesem Urteil zu tun? Abgesehen davon, dass es aktuell Vorstöße gibt die Netzneutralität zu verankern ...
 
@JoePhi: Um Benachteiligung zu beenden, müsste die Bundesregierung Netzneutralität gesetzlich verankern. Genau das hat sie damit zu tun...
 
@Jack21: ja, richtig. Dieser Diskussionsprozess läuft gerade und es schaut so aus, als ob da erst einmal eine Verordnung gemacht wird. Das ist durchaus die richtige Richtung. Die Gefahr ist eher die EU, die hier gefährliche Aussagen macht. Die Aussagen der Bundesregierung zu dem Thema sind im Moment eher positiv. Von daher verstehe ich den Kommentar nicht.
 
Ist es denn wirklich so, dass bestimmte Dienste gesperrt wurden? Ich erinner mich an ältere Telekom Complete Tarife, bei denen zwar das Instant Messaging verboten war, aber es dennoch funktionierte. Wie soll man denn den Facebook Chat verbieten? Das ist doch ganz normaler http Traffic.
 
@ANSYSiC: Die Telekom hat das bisher auch nicht so eng gesehen. ich bin seit jahren bei denen und da wurde noch nie gedrosselt oder gar gleich geblockt.
 
@ANSYSiC: Congstar hat Ähnliches in den AGBs stehen (da ist Instant Messanging beispielsweise ausgenommen). Bedeutet aber im Klartext (und wurde "unter der Hand" auch von Congstar-Mitarbeiten so bestätigt): Es ist zwar nicht Gegenstand des Vertrags, aber eine generelle Sperre gibt es nicht. Was heißt das nun für den Kunden: Du kannst es nutzen. Allerdings könnte Congstar jederzeit hergehen, und die entsprechenden IPs sperren oder deinen Vertrag außer Kraft setzen. Wird aber, vermutlich und wenn überhaupt, nur bei denen gemacht, die es übertreiben.
 
Eine absolut richtige Entscheidung wie ich finde.
 
Na da braucht man über die Telekom nicht zu schimpfen. Die Telekom will erst drosseln und alle maulen rum und andere Anbieter machen das schon längst oder blockieren gleich die Ports oder Dienste, wenn du nicht mehr zahlst - und da regt sich keiner drüber auf. Und nach dem Urteil über Vodafone ändern die halt jetzt ihre Werbung - aber es bleibt alles beim alten. Fliegt halt ein Tarif raus oder er wird preislich nach oben angepasst.
 
@LastFrontier: ich finde es jetzt auch nicht super von der Telekom da ich selbst Kunde dort bin, aber du hast recht, fast alle Internet Anbieter haben eine Klausel zum drosseln drinn.
Im Mobilen bereich ist es noch schlimmer, dort werden 300 MB als Flatrate angeboten und niemand beschwert sich da.
 
Sehr gutes Urteil - aber die Strafe müsste noch viel heftiger ausfallen. Das ist einfach Betrug, was VF da macht - sie müssten mal eine wirkliche Millionenstrafe zahlen, damit sie endlich mal mit der Kundenverarschung auffhören.
 
Für die Minusklicker: Vodafone muss nur seine Werbung ändern und die Inhalte der Tarife besser darlegen. Ansonsten ändert sich preislich nichts. Vorher war es halt im Kleingedruckten jetzt muss es nur deutlicher dargestellt werden. Es geht nur darum dass VF Komplettpakete anbietet, die keine sind. Das hat mit Netzneutralität nichts zu tun. Ein Anbieter kann jederzeit Dienste vorab ausschliessen. Er muss es nur in seinen Tarifen vor Vertragsabschluss deutlich hervorheben.
 
@LastFrontier: Und du glaubst jetzt wirklich, dass das keine Auswirkungen auf die Zahl der Neuverträge hat, wenn die Kunden vor Abschluss mit der Nase drauf gestossen werden, dass sie normale Internetnutzung nur gegen weitere Kosten bekommen? Das ist, gelinde gesagt, sehr naiv. Das Urteil IST schädlich für VF & Co., und das ist gut so.
 
@Zeus35: Natürlich hat das Auswirkungen - in form einer Preisanpassung nach oben. Und zwar bei allen die das so handhaben wie VF. Oder glaubt hier jemand das die was verschenken? Und wer mal die ganzen Tarife der unterschiedlichen Anbieter vergleicht, wird sehr schnell feststellen, dass es schon seinen Grund hat warum einige da günstiger sind. Irgendwo muss ja was eingespart werden.
 
Dann sollten die mal Kabel Deutschland auf die Finger hauen, denn dort wird man ab 10 GB P2P-Traffic/Tag, der P2P Traffic eingeregelt ... das ist ja auch 2 Klasseninternet
 
Ich begrüße es eigentlich, aber für mich ist "surfen" nicht P2P/VoIP und warum Facebook P2P sein soll verstehe ich hier auch nicht?!
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